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INSEKTENSTICHE

Vom Stich eines Insektes ins Maul oder in den Rachen, herrscht durch starkes Anschwellen Erstickungsgefahr. Flößen Sie dem Tier Eiswasser ein, oder geben Sie einen Eiswürfel in das Maul. Und Kühlung von außen. In jedem Fall fahren Sie sofort zum Tierarzt. Falls möglich, Stachel mit Pinzette unter Zuhilfenahme einer Lupe entfernen. Ist das Tier in die Pfote gestochen worden, machen Sie naßkalte Umschläge, um den Juckreis und eventuelle Schwellungen zu mildern.


DER  SCHOCK

Unsere Vierbeiner können auf eine Gewalteinwirkung, dazu kann auch ein Insektenstich gehören  mit einem Schock reagieren. Ihr Tier ist schwach und legt sich hin. Das Tier fühlt sich kalt an, der Atem und der Puls gehen sehr schnell. Blasses Zahnfleisch und Augenbindehäute sind Symptome. Wickeln Sie den Hund  zur Erhaltung der Körpertemperatur in eine warme Decke ein, dabei den Kopf freilassen, legen Sie es in Seitenlage . Eventuell sollte die Zunge herausgezogen werden, um die Atmung zu erleichtern. Fahren Sie sofort zum Tierarzt.


VERGIFTUNGEN

Durch Chemikalien, Pflanzen oder Schlangenbiß, vergiftetes Beutetier, giftige Substanzen auf dem Fell oder vergiftete Nahrung. Soweit möglich, dem Tierarzt eine Probe des Giftes zur Identifizierung der Vergiftungsart geben. Allgemeine Vergiftungszeichen sind Bauchschmerzen, Speicheln, Erbrechen, evtl. mit Beimengung von Blut, Teilnahmslosigkeit, Durchfall, Verätzungen im Bereich vom Maul, Hautrötungen, unsicherer Gang, Zuckungen.
1. Bringen Sie das Tier zum Erbrechen......
nur bei bestimmten Giftarten, vorausgesetzt der Hund  ist bei Bewußtsein und kann erbrechen. Ist das Tier bewußtlos oder stark benommen, atmet es vielleicht einen Teil des Erbrochenen in die Lungen ein und erstickt daran oder bekommt durch das Verschluckte eine Lungenentzündung. Verabreichen Sie etwas 3 Teelöffel Salz in einer halben Tasse warmen Wasser auflösen und dem Tier 10 bis 20 ml (2 bis 4 Teelöffel) davon eingeben.

2. Das Tier  waschen
Sind Haut und Fell durch eine giftige Substanz verunreinigt, waschen Sie es mit warmem Wasser und Seife und  spülen es mehrmals mit warmen Wasser aus
.
3. Geben Sie dem Tier Wasser......
nur bei bestimmten Giftarten erforderlich bzw. erlaubt. Hat der Hund Gift geschluckt, so muß er reichlich Wasser trinken. Bei Säure verabreichen Sie, sofern vorhanden, eine Sodiumbikarbonatlösung (Backpulver). Bei Kerosin- oder Phenolvergiftungen ist die orale Eingabe von 2 Teelöffeln Olivenöl zu empfehlen.
Als vorbeugende Maßnahme gilt: Halten Sie alle Gifte aus der Reichweite von Tieren.


WIEDERBELEBUNG - 
ATMUNG (MUND-ZU-NASE) UND  HERZSCHLAG (HERZMASSAGE)

Mit einer Person
: Zehn Herzkompressionen, danach zwei   Mund-zu-Nase-Beatmungen durchführen. Diese  Kombination etwas zehnmal pro Minute wiederholen, d.h. alle sechs Sekunden ein Ablauf. Überprüfen Sie, ob Fremdkörper oder Speisereste in Mund und Nase des Tieres die Luftzufuhr blockieren. Erbrochenes o.ä. lassen sich mit Hilfe folgender Methode entfernen:
An den Hinterbeinen hochhalten und fünf-bis sechsmal schütteln.
Das Tier auf die rechte Seite legen, Kopf und Hals strecken, Maul geschlossen  halten
Aus Hygienegründen ein Tuch über die Nase des Tieres legen
Nehmen Sie die Nase des Tieres in den Mund, und atmen Sie schnell fünf-bis sechsmal in die Nase, mit kurzen    leichten Atemstößen.
Nach Wiedereinsetzen der Atmung das Tier weiter beobachten
Sollte die Atmung nicht wieder einsetzen, fahren Sie mit den  Mund-zu-Nase-Beatmung fort, mit jeweils einem     Atemzug alle drei Sekunden, d.h. 20 Atemzüge pro Minute.
Wiederholen, bis die Atmung wieder einsetzt. Das Tier danach weiter beobachten.
Setzt nach zehn Minuten die Atmung nicht wieder ein, bei Blauverfärbung von  Zahnfleisch und Zunge, bei Pupillenerweiterung oder wenn eine Berührung der  Augenoberfläche keinerlei Reaktion hervorruft, ist davon auszugehen, daß das Tier nicht mehr lebt.


ZECKENBISS

Zecken gehören zu den Parasiten. Sie beißen sich zum Blutsaugen  in der Haut fest. Bei der Fellpflege wird dann oftmals der Kopf der Zecke abgebissen und die Stelle entzündet sich oder kann Borreliose übertragen. Untersuchen Sie das Fell nach jedem Freilauf. Findet sich ein Schmarotzer, so drehen Sie ihn mit einer Pinzette oder speziellen Zeckenzange aus der Haut. Mein Tip: Träufeln Sie vorher einen unverdünnten Tropfen Flohshampoo auf die befallene Stelle, das nimmte der Zecke die Luft zu Atmen und so trennte sie sich leichter von ihrem "Mahl".Vorbeugend wirkt ein kombiniertes Floh-und Zeckenhalsband.

Mein Hund frisst Gras! Darf er das?

Frage: Meine 5 Jahre alte Emmi frisst beim Gassigehen regelmäßig Gras und anderes Grünzeug. Oft erbricht sie sich kurz darauf. Ich kenne diese Angewohnheit nur von Katzen, nicht aber von Hunden.
Soll ich sie diese Unart verbieten? Schadet ihr das Grassfressen? Zudem habe ich Angst, dass sie einmal eine Giftpflanze erwischt, denn ich kenne mich in dieser Hinsicht wirklich nicht besonders gut aus.
Ich bekam die Antwort:
Das instinktive Verhalten eines Hundes, ab und zu Gras zu fressen, ist nichts Ungewöhnliches.
Häfiges Grassfressen, wie Sie es bei "Emmi" beobachten haben, ist allerdings nicht im Rahmen und sollte daher genauer untersucht werden.
Es kommen verschiedene Ursachen für dieses Verhalten in Betracht, die Sie auch von Ihrem Tierarzt abklären lassen sollten.
Viele Hunde, die ständig Gras fressen, um sich danach erbrechen, leiden an einer unerkannten Magenschleimhautentzündung. Durch eine Übersäurung des Magens fühlt sich der Vierbeiner unwohl, ihm ist regelrecht übel. Die Aufnahme von Pflanzenteile soll ihm helfen, sich zu erbrechen und so Erleichterung zu verschaffen. Was das Tier natürlich nicht weiß: Viele Pflanzen im Haus und Garten wirken schleimhautreizend oder sind sogar giftig. Das verschlimmert die Magenschleimhautentzündung. Ich müsse also verhindern, dass Emmi weiterhin Grünzeug frisst.
In den meisten Fällen schaffen bestimmt Medikamente, die die Bildung von Magensäure hemmen und so der Übersäuerung entgegen wirken, bereits Abhilfe. So hat man das Problem schnell und einfach in den Griff bekommen.
Leider gibt es neben der Übersäuerung des Magens noch weitere Ursachen für eine Magenschleimhautentzündung, die der Tierarzt also vor der Gabe säurehemmender Arzneimittel auschließen sollte.
Als weiterer Auslöser des Grassfressens kommt ein Magel an bestimmten Mineralstoffen oder Vitaminen in Betracht. Gerade bei jungen, großwüchsigen Tieren ist das gelegentlich der Fall. Es empfiehlt sich also, dem Vierbeiner ein Hochwertiges Vitamin- und Mineralstoffpräparat zuzufüttern. Lassen Sie sich im Zweifel von Ihrem Tierarzt beraten, welches Mittel für ihrem Liebling besonders geeignet ist.
Zudem sollte der Veterinär anhand einer Kotuntersuchung klären, ob ei dem Tier ein Parasitenbefall vorliegt. Das ist nämlich eine mögliche Ursache des Mineralienmangels. Ist dies der Fall, schafft eine Entwurmung Abhilfe. Trotzdem sollten Sie das Mineralpräparat weiterhin füttern.

Hitzeschlagsymtome

Extremes Hecheln, starke Speichelbildung, unruhiges Herumlaufen (oft im Kreis) oder apathisches Verhalten (Hund reagiert nicht auf Ansprache) hängende Augenlider; in schweren Fällen Lähmungen oder Bewusstlosigkeit. Erste Hilfe: Körper mit lauwarmen Wasser bespritzen. Sofort den Tierarzt alarmieren.

Erste Hilfe für den Hund


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