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Ratgeber Hunde

Dieser Ratgeber kann selbstverständlich nicht die zahlreiche Literatur über Hunde ersetzen. Ziel ist es, die wichtigsten Informationen kurz und knapp zu erläutern. Der Ratgeber wird selbstverständlich laufend gepflegt, erweitert und ergänzt.

Alter:
Größere Hunde haben eine kürzere Lebenserwartung. Sie liegt bei etwa 10 Jahren, während kleinere Hunde bis zu 20 Jahre alt werden können.

Anschaffung:
Älterer Hund oder Welpe?

Die Anschaffung eines Welpen will wohl überlegt sein, denn der kleine Racker muß erst einmal stubenrein werden, erzogen werden, und die "Flegeljahre" hinter sich bringen. Am besten zur Erziehung eignet sich anfangs eine Hundeschule mit Welpenspielstunde. Entscheidet man sich für einen älteren Hund, und kennt dann auch noch die Vorgeschichte dieses Tieres, hat man mit etwas Glück einen bereits stubenreinen, fertig ausgebildeten und charaktergefestigten Hund. Ältere Tiere aus dem Tierheim gewöhnen sich auch noch relativ schnell an die neue Umgebung und Personen, und erweisen sich erfahrungsgemäß als sehr dankbar und anhänglich. Sollte die Vorgeschichte des Tieres nicht bekannt sein, erweist sich im Tierheim die Beobachtung und Erziehung durch die "Paten" als sehr vorteilhaft.
Ernährung
Im Fachhandel wird eine Vielzahl an Trocken- und Konservenfutter angeboten. Welche Menge, wie oft am Tag, und welche Sorte verfüttert wird, hängt ganz von den bisherigen Freßgewohnheiten, der Rasse, und dem Alter des Hundes ab.
Die preiswerteste Variante ist das Trockenfutter, das außerdem gut zu lagern ist und meistens sehr verträglich ist.
Da die meisten Hunde empfindlich auf eine Futterumstellung reagieren, empfiehlt es sich, dem Tier das bisherige Futter weiterhin zu geben, oder ganz langsam auf eine neue Sorte umzustellen.
Erziehung
Das Ziel einer artgerechten Erziehung ist, daß Mensch und Hund ein gutes Team bilden. Dies gelingt nur, wenn die Grundausbildung auf gegenseitigem Respekt und Verständnis basiert.
Am besten eignet sich für Hund und Herrchen/Frauchen der Besuch einer Hundeschule. Dort erlernt der Hund neben den Befehlen auch den Sozialkontakt zu seinen Artgenossen. Für Welpen werden in fast allen Hundeschulen "Welpenspielstunden" angeboten.

Grundausstattung:
Zur Grundausstattung gehören: Futter- und Trinknapf, Halsband, Leine, Körbchen, Decke, Spielzeug, ggf. Bürste zur Fellpflege.
Impfschutz
Zu den wichtigsten Impfungen gehören: H.c.c., Leptospirose, Parvovirose, Staupe, Zwingerhusten und Tollwut.
Die Grundimmunisierung umfasst zwei Impfungen im Abbstand von 3-4 Wochen, wobei die erste Impfung ab ca. der 8. Lebenswoche erfolgen soll. Danach folgt die jährliche Auffrischung.

Kastration
Abgesehen davon, daß eine unerwünschte Schwangerschaft verhindert wird, erweist sich eine Kastration auch in anderen Punkten als Vorteilhaft:
Hündin: Scheinschwangerschaften treten nur noch sehr selten auf, Gebärmutterentzündungen und -krebs können nicht mehr auftreten, Rüden interessieren sich nicht mehr für kastrierte Hündinnen.
Rüden: Das Verhalten wird meistens weniger dominant und aggressiv gegenüber Artgenossen, der Hund kann nicht mehr an Prostataerkrankungen oder Hodenkrebs leiden, das Streunen wird unterbunden, eine vormals sexuelle Überreaktion wird abgeschwächt oder ganz verhindert.

Die Kastration wird bei der Hündin durchgeführt, indem der Tierarzt beide Eierstöcke, und manchmal auch die Gebärmutter entfernt.
Eine Sterilisation kann ebenfalls durchgeführt werden, dann werden beide Eileiter durchtrennt.
Beim Rüden werden die Hoden operativ entfernt.
Kosten:
Auf keinen Fall kann man einen Hund zum "Nulltarif" halten. Erstens sind sie keine "Müllschlucker", die nur die Reste vom Tisch bekommen sollen, zweitens kann er auch einmal erkranken und muß dann tierärztlich versorgt werden. Zusätzliche Kosten für die Unterbringung in Pensionen während der Urlaubszeit oder Krankheit des Besitzers können ebenfalls hinzukommen.
Fest kalkulierbar sind die Aufwendungen für die Ausstattung (Freß- und Trinknapf, Spielsachen, Körbchen, Decken, ...) für Futter, jährliche Impfungen und Parasitenbehandlung bzw. -vorbeugung, Hundesteuer und Hundehaftpflichtversicherung.
An dieser Stelle wird bewußt auf eine Angabe in Zahlen verzichtet, da die Kosten je nach Größe und Rasse sehr stark variieren können.

Parasiten
Die häufigsten Parasiten, die man im Fell oder auf der Haut finden kann, sind Flöhe, Milben und Zecken, Läuse sowie gelegentlich Fliegenmaden.
Zu den bekanntesten Parasiten, die sich im Darmkanal des Hundes aufhalten können, gehören Spul-, Haken-, und Bandwürmer.
Vorbeugende bzw. bekämpfende Präparate werden beim Tierarzt (teilweise auch im Fachhandel) angeboten.



Appenzeller-Info

Die neun Gebote - Vor dem Kauf eines Appenzeller Sennenhundes zu beherzigen !
Sie kaufen ein Lebewesen und keine Sache, die man wegwirft, wenn sie nicht mehr gefällt!
Ein Welpe ist kein Spielzeug für Kinder. Sie sollten als Erwachsene den Hund für sich kaufen. Wenn nur die Kinder den Hund möchten, lassen Sie die Finger davon.
Sie müssen sich als Käufer bewusst sein, dass Sie einen sehr lebhaften, sehr temperamentvollen und selbständigen Hund kaufen, der beschäftigt werden will.
Ältere Personen sollten sich den Kauf gut überlegen; der Appenzeller ist kein Stubenhund und fordert vom Besitzer viel Kraft, Energie und eine klare Führung.
Gegenüber Fremden ist er misstrauisch, und um dieses Misstrauen abzubauen, sollten Sie viel unter Menschen gehen und unbedingt einen Erziehungskurs für Junghunde besuchen. Zeigen Sie dem kleinen Hund möglichst viel von der Welt, denn auch hier heißt es "was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr"!
Denken Sie auch im voraus daran, dass der Welpe nicht stubenrein ist und Sie im ersten Monat viel Zeit und Geduld investieren müssen!
Ihr neuer Hausgenosse wechselt zweimal pro Jahr das Haarkleid - Dauer ca. 14 Tage bis drei Wochen. Fellpflege ist angesagt! Sind Sie allergisch gegen Tierhaare?
Sie sollten den Appenzeller Sennenhund nur aus Überzeugung kaufen und nicht, weil er so schön aussieht!
Sie sollten ihm gegenüber tolerant sein und seinem Wesen Rechnung tragen. Er wird es Ihnen ein Leben lang mit Anhänglichkeit und Treue danken.

Bedenken Sie bitte, dass Ihr Appenzeller Sennenhund erst mit etwa 18 Monaten richtig ausgewachsen ist. Größere Belastungen wie am Fahrrad Mitlaufen oder Mitjoggen, Bergtouren und Agility sollten mit dem Hund erst mit ausgewachsenen Gelenken durchgeführt werden! Die HD/ED-Werte Ihres dann erwachsenen Hundes danken es Ihnen dann beim Röntgen!

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