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Aus der Rechtsprechung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Frau Ministerin Bärbel Höhn dankt Ihnen für Ihre E-Mail und hat mich
gebeten, Ihnen zu antworten.

Die Haltung von Wildtieren in Zirkussen stellt seit langem ein Problem
dar. Diese nicht domestizierten Tiere dort aufgrund der räumlich
begrenzten Kapazitäten angemessen verhaltensgerecht unterzubringen ist
kaum oder gar nicht zu realisieren. Insbesondere befinden sich die Tiere über längere Zeiträume in den Transportkäfigen (Fahrt, Auf- und
Abbauzeit). Ein weiteres Problem ist die Haltung von einigen Wildtieren
im hiesigen Klima und der oft fehlende Auslauf der Tiere.

Der Bundesrat hat Ende letzten Jahres einen Beschluss gefasst, in dem
die Bundesregierung aufgefordert wird, von ihrer Ermächtigungsgrundlage
nach §7 13 des Tierschutzgesetzes Gebrauch zu machen und damit das Halten von Tieren bestimmter wildlebender Arten, insbesondere Affen, Elefanten und Größeren Tiere, zu verbieten.

Durch ein solches Verbot würden viele Probleme im Bereich der immer
wieder kritikwürdigen Haltungen der Tiere in fahrenden Zirkusbetrieben
entfallen. Allerdings müssen auch die kulturhistorischen Dimensionen dieser Haltung von Tieren in Zirkussen bedacht werden.

Zur Begründung wird ausgeführt, dass Wildtiere nicht domestizierbar
seien und daher häufig besonders hohe Ansprüche an ihre Unterbringung,
Ernährung und Pflege, sowie an die Sachkunde des Halters stellten. Bei
einigen Tierarten könnten diese Ansprüche in einem reisenden Zirkus
schon im Grundsatz nicht erfüllt werden, da sie einen Großen Teil ihres
Lebens in engen Transportwagen verbrächten. Dabei verfügten die
wenigsten Zirkusbetriebe über geeignete, beheizbare Winterquartiere und
seien zudem oft nicht in der Lage, die finanziellen Mittel für die erforderliche Anschaffungen, Unterhalts- und Tierarztkosten aufzubringen. Als Folge der nicht immer artgerechten Haltung zeigten diese Tiere oft Verhaltensstörungen, seien von Erkrankungen oder sogar von
Todesfällen bedroht. Darüber hinaus sei die zentrale Erfassung aller Wanderzirkusse erforderlich, um eine wirkungsvolle, Übergreifende
Überwachung zu garantieren.

Eine effizientere Überwachung, gerade von reisenden Zirkusunternehmen,
kann nur im Interesse aller Beteiligten sein. Auch die Regulierung einer
dauerhaften Kennzeichnung der Tiere erscheint vor allem im Sinne der
Überwachung sinnvoll. Zu beachten ist aber auch, selbst wenn vielfach in
den Medien nur über schlechte Haltungen von Tieren in Zirkusbetrieben
berichtet wird, dürfen deshalb nicht die gut arbeitenden Unternehmen
unter den schwarzen Schafen" leiden müssen. Hier muss es zu wohl
durchdachten und ausgewogenen Bestimmungen kommen, die allen
Beteiligten, den Tieren und den Zirkusbetrieben gerecht werden.

Das Land Nordrhein-Westfalen begrüßt daher grundsätzlich den Beschluss
des Bundesrates zum Verbot der Haltung bestimmter wildlebender Tierarten
im Zirkus und zur Einrichtung eines Zirkuszentralregisters. Die
Ausgestaltung des Beschlusses des Bundesrates bedarf jedoch noch der
weiteren intensiven fachlichen Diskussion.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Infoservice MUNLV
Ministerium für Umwelt und Naturschutz,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz
des Landes Nordrhein-Westfalen
Schwannstraße 3, 40476 D=FCsseldorf
e-mail: infoservice@munlv.nrw.de
Tel.: (02 11) 45 66 - 666"
Fax.: (02 11) 45 66 - 621"

Meine Antwort an Frau Höhn:
Frau Höhn, wenn Sie nicht mehr für Tiere raus holen können, wofür nennt man Ihre Partei die Grünen. Wie wäre es, wenn Sie nur einen Tag, so leben müßten, wie diese geschundenen Tieren.
Was muß das Tier noch aushalten, was wir Menschen, den Tieren antun.

Es sollen auch Menschen geben, die so handeln:
Da gibt es Menschen.....
die teilen Ihr Brot,
mit armen Tieren in Hunger und Not.

Da gibt es Menschen.....
die Robben erschlagen,
das grausame Sterben durch Geldgier ertragen.

Da gibt es Menschen.....
die Kopf und Kragen riskieren,
zum Schutze von Walen und anderen Tieren.

Da gibt es Menschen.....
die Vieh transportieren,
völlig gefühllos vor Qual und Krepieren.

Da gibt es Menschen.....
die gehn in den Tod,
beim Rettungsversuch ihres Hundes im Not.

Da gibt`s den Himmel,
vertrauen wir drauf,
da kommen die Guten am Ende hinauf.

Da gibt`s die Hölle,
das muß einfach sein,
da kommen am Ende die Bösen hinein.!

Das Weltgewissen

Es klagt das Weltgewissen
die ganze Menschheit an:
was habt ihr mit den Tieren,
was habt ihr mit dem Tier getan?

Das euch in Liebe nahte,
das euch verbunden war,
und manches Opfer brachte,
nicht achtend der Gefahr!

Nun sind sie ausgeliefert
der größten Qual und Pein,
und sollten unsre Brüder
in allen Nöten sein!

Ihr aber seid so herzlos
und hört ihr Klagen nicht!
Ihr kommt, wenn ihr´s nicht ändert,
dereinst vor das jüngste Gericht!

Ihr seid schon jetzt gerichtet
durch euer eignes Tun,
euch ewig anzuklagen,
wird keins der Tiere ruhn.(Schade)

Gar groß ist die Bedrängnis,
unsagbar Leid und Schmerz,
bis ihr begreift und umkehrt!
Gott gab auch euch ein Herz!(Stein)

Dass es in Liebe schlage,
für alles, was da lebt,
und ihr die volle Würde
den Tieren wiedergebt!

Denn eure eigne "Würde"
sie ist vor Gott nichts wert,
wenn ihr nicht in den Tieren
den Schöpfer selber ehrt!

Frau Höhn handeln Sie danach und geben den Tieren Ihre "Würde" zurück.


Zirkus ist kein Platz für Tiere
Ihr mögt Tiere sicher sehr gern. Wenn ihr in den Zirkus geht, dann lacht und staunt Ihr über die Kunststücke der "wilden Tiere' : leider können aber die Tiere nicht reden und erzählen, wie sie bei der Dressur oft gequält werden.
Und wer sagt uns, ob es dem Tiger gefällt, durchs Feuer zu springen, vor dem er in der Natur schrecklich Angst hat?
Dem Eisbären auf Schlittschuhen tun sicher die Knöchel weh, da er von Natur aus auf vier Pfoten geht.
In ihrer Heimat, wo die Zirkustiere oder ihre Eltern mit ihren Artgenossen in Freiheit leben, wurden sie auf brutale Weise von Jägern gefangen. Sie wurden in enge Käfige gesteckt und Tausende von Kilometern weit in ein fremdes Land zu uns transportiert, in ein Klima und einer Umgebung, für die sie nicht geschaffen sind. Sehr oft werden Tierkinder von ihrer Mutter getrennt. Nach wochenlangem Transport, alleine in dunklen Kisten, werden sie nun wie Schwerverbrecher in Ketten gelegt und wie Sklaven vorgeführt - zur Belustigung der Menschen.
Und habt ihr schon einmal daran gedacht, was die Tiere machen, wenn sie nicht gerade ein paar Minuten lang in der Arena "auftreten"? Sie verbringen ihr ganzes Leben in ganz kleinen Käfigen, hinter Gittern oder Glaswänden, die meisten ohne Auslauf und ohne Freunde, Familien und Artgenossen. Obendrein werden sie ständig von Stadt zu Stadt gekarrt. So geht es vielen Löwen, Affen, Bären, Kamelen, Tigern, auch Stachelschweinen, Flußpferden und... und...
Habt Ihr schon mal die Elefanten hinter dem Zelt oder im Winterquartier gesehen? Sie stehen da, an kurzen Fußketten befestigt, und können keinen einzigen Schritt machen. In Freiheit wandern sie dagegen täglich viele Kilometer.
Natürlich könnt Ihr ruhig am Zirkus Spaß haben - über die Clowns lachen und über die fabelhaften Artisten staunen. Auf die exotischen Tiere aber werdet Ihr bestimmt gerne verzichten, wenn Ihr erst einmal über ihr Schicksal nachdenkt: Auch wenn die Leute vom Zirkus die Tiere gut behandeln - ihr natürliches Leben in Freiheit können wir Menschen ihnen niemals ersetzen.
Ihr Kinder könnt sicher besser mit den armen Tieren mitfühlen als mancher schon abgestumpfte Erwachsene. Denkt mal darüber nach, wie unglücklich sich ein Löwe oder eine Giraffe in München oder Hamburg oder Bielefeld fühlen muß...

Bitte mitmachen: Neue Kampagne "Zirkus ohne Tiere"
"Zirkus-Tiere" brauchen eine Verordnung, Frau Kuenast!

Die Freude bei uns Tierrechtlern war gross, als der Bundesrat im Oktober 2003 Bundesministerin Renate Kuenast beauftragte, einen Verordnungsentwurf zugunsten der "Zirkus-Tiere" zu erarbeiten. Dieser soll das Halten bestimmter wild lebender Tiere - insbesondere von Affen, Elefanten und Grossbaeren - in Zirkusbetrieben, mit Uebergangsregelungen fuer vorhandene Tiere, grundsaetzlich verbieten. Ebenso ist die Ministerin gefordert, die zentrale Erfassung von mobilen Tierschauen und Zirkusbetrieben mit Tierhaltung sowie die Kennzeichnung der dort vorhandenen Wildtiere zu regeln.
Doch seitens des Bundesministeriums fuer Verbraucherschutz, Ernaehrung und Landwirtschaft reagiert man noch immer verhalten. Ministerin Kuenast soll verfassungsrechtliche Bedenken gegen eine Verbotsregelung anfuehren. Das im Grundgesetz verbriefte Recht auf Berufsfreiheit wuerde tangiert. Aber genau zur Behebung derartiger Schieflagen, die das Tierschutzgesetz aushebeln, hat Deutschland 2002 den Schutz der Tiere ins Grundgesetz aufgenommen. Der Tierschutz ist hierdurch als ein ueberragend wichtiges Gemeinschaftsgut einzustufen und rechtfertigt daher auch die Einschraenkung der freien Berufswahl. Ausserdem ist der Gesetzgeber nun dem ethischen Tierschutz verpflichtet.
Der Bundesverband Menschen fuer Tierrechte hat nun die dringende Bitte an Ministerin Kuenast gestellt, die geforderte und so eilig benoetigte Rechtsverordnung schnellstmoeglich auf den Weg zu bringen. Bitte unterstuetzen Sie diesen Appell! Wir haben im Internet unter der unten stehenden Adresse ein Musterschreiben vorbereitet, das Sie ganz einfach online oder nach Ausdruck an Bundesministerin Renate Kuenast verschicken koennen. Bleiben Sie weiterhin fuer unser Ziel "Zirkus ohne Tiere" aktiv und beteiligen Sie sich jetzt an unserer neuen Aktion!
Herzlichen Dank fuer Ihre Unterstuetzung!
Menschen fuer Tierrechte -
Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Briefaktion: http://www.zirkus-ohne-tiere.de

Wildtieren in Zirkus Antwort


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