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Hummelkinder

Sie symbolisieren Momente der Lebensfreude, der Zuversicht,der Freiheit und der Liebe.

Selbstbildnis

Selbstporträt aus dem Jahre 1929



Wer kennt sie nicht, die pummeligen kleinen Porzellankinder mit den roten Pausbäckchen, blonden Zöpfchen und einfachen Kittelchen? Sofort fällt der Begriff der "Hummelfiguren". Aber nur wenigen ist das umfangreiche Werk der Berta Hummel bekannt, das weit über die lieblichen kleinen Porzellanfigürchen hinaus geht.

Das Berta Hummel Museum in Massing - zwischen Eggenfelden, Altötting und Neumarkt gelegen - präsentiert Leben und Werk der berühmten bayerischen Künstlerin mit einer kleinen, aber ausgesprochen feinen Seite im Internet. Die professionelle Flashanimation verdeutlicht erneut, dass weniger oft mehr ist.
Die übersichtlich gegliederte Homepage des Berta Hummel Museums führt nicht nur durch die derzeit laufende Sonderausstellung "Massing und Berta Hummel", sondern gibt auch Einblick in den Präsenzbestand des Museums. Über 2000 Bilder von Berta Hummel, die meisten aus ihrer großen Schaffensperiode von 1927 bis 1931, befassen sich unmittelbar mit Landschafts- und Ortsansichten, mit Ereignissen und Menschen aus Massing und sind Dokument aus der Ortsgeschichte. Daneben werden die weltbekannten Kinderbilder gezeigt, die als Vorlage für die Porzellanfiguren dienten.

Besonders interessant sind die Ausführungen über das Leben der bereits mit 37 Jahren 1946 verstorbenen Künstlerin. Während der Zeit des Nazionalsozialismus waren es ihre künstlerischen Arbeiten, die dem Franziskanerinnenkloster Sießen, dem sie 1931 nach Vollendung ihrer künstlerischen Ausbildung beitrat, das wirtschaftliche Überleben ermöglichte. Aus finanziellen Erwägungen heraus begann die Kooperation mit der Porzellanmanufaktur Goebel, die dann so zahlreich die Hummelfiguren herzustellen begann und zur einzigen Einnahmequelle des Klosters werden sollte.

Diese Kinderfiguren haben mich schon immer interessiert, aber leider waren und sind einige unerschwinglich.

Nun in reifen Jahren bin ich wieder auf diese niedlichen Figuren gestossen, was auch immer diese Ausstrahlung auf diese Figuren ausmacht, mag es sein, dass es an der eigenen Kindheit oder auch an das Enkelkind erinnert, jedesmal wenn eine dieser Figuren in meinen Händen halte, kommen mir sehr viele Erinnerungen an meiner Kinderheit oder jetzt an mein Enkelkind.

Die Hummelfiguren wirken, auf mich, so lebendig und ich bin eine begeisterte Sammlerin geworden.


Für Liebhaber und Sammler von M.I.HUMMEL Figuren

Liebevoll bezeichnet man die M.I.HUMMEL Kinder als "Kunstdenkmäler des zwanzigsten Jahrhunderts" .
Sie symbolisieren Momente der Lebensfreude, der Zuversicht,der Freiheit und der Liebe.
Der geheimnisvolle Reiz der M.I.HUMMEL Kinder, die unschuldsvoll die ganze Welt zu durchschauen und zu lieben vermögen, liegt in der Unverwechselbarkeit und Einmaligkeit der kleinen Kunstwerke .
Die M.I.HUMMEL Kinder sind bezaubernde Botschafter, sie verkörpern die Rolle von Liebessymbolen und lassen uns wissen, dass Liebe nicht weniger wird, wenn man sie teilt, sondern mehr.
Ob frech und verschmitzt , ob zerbrechlich und verträumt, die M.I.HUMMEL Kinder ziehen uns in ihren Bann und lassen uns nicht mehr los.




Mit Porzellanfigürchen zu Weltruhm gelangt

Sie sind das Symbol einer heilen Welt: gedrungene Bauernkinder mit Pausbacken und plumpen Schuhen.
Die ersten der bunt bemalten Kinderfiguren wurden 1935 auf der Leipziger Frühjahrsmesse präsentiert. Die Idee, nach Vorlage der Zeichnungen Hummels Sammlerstücke zu modellieren, hatte der Unternehmer Franz Goebel. "Meine Tante war davon zunächst nicht sehr begeistert", erklärt Alfred Hummel. Nur zögernd habe sie den Plänen zugestimmt. "Später haben ihr die Figuren aber gefallen."
Berta Hummel studierte an der Kunstakademie in München. In diesen Jahren zeichnete und malte sie in den verschiedensten Techniken vor allem Blumen, Landschaften oder Porträts.

Als Zeichenlehrerin begann sie mit ihren berühmt gewordenen Kinderzeichnungen und den Fleißbildchen, mit denen sie ihre Schüler für gute Leistungen belohnte. Inmitten von Kindchenschema und heiler Welt überraschen aber auch andere Werke von Berta Hummel: Aktzeichnungen und Karikaturen.

Als Berta Hummel 1931 in das Franziskanerinnenkloster Sießen eintrat, änderte sich nicht nur ihr Name, sie wurde zu Schwester Maria Innocentia, sondern auch ihre künstlerische Richtung: Ein Kreuzwegzyklus, Entwürfe für Paramente sowie Primiz- und Andachtsbilder gehörten jetzt zu ihren Werken. Berta Hummel wurde nur 37 Jahre alt. Sie starb 1946 an Tuberkulose und konnte den weltweiten Siegeszug ihrer Figuren nicht mehr miterleben.




21. Mai 1909
Berta Hummel wird als drittes Kind von sieben Kindern in Massing an der Rott geboren.
1. Mai 1915
Einschulung in die Massinger Volksschule. Schon in frühester Jugend zeigt sich ihr künstlerisches Talent. Sie fertigt oft Karikaturen von Lehrern und Klassenkameraden.
1921 - 1926
Im Institut „Marienhöhe“ in Simbach am Inn, einer höheren Mädchenschule der Englischen Fräulein, wird das vielversprechende Talent von Berta Hummel durch intensiven Kunstunterricht gefördert und weiterentwickelt. Eine Lehrerin rät ihr zum Besuch der Akademie für angewandte Kunst in München.



1927 - 1931
Berta Hummel besteht die Aufnahmeprüfung an der Akademie für Angewandte Kunst und beginnt im Sommersemester 1927 ihr Studium bei so angesehenen Lehrern wie Maximilian Dasio, Else Brauneis und Friedrich Wirnhier.
In ihrer Akademiezeit entsteht eine ganze Reihe herausragender Arbeiten – expressionistische Stillleben, Porträtstudien und Selbstbildnisse.
Ihre Studienjahre bringen Berta Hummel nicht nur künstlerisch voran, sondern legen auch die Richtung fest, in der ihr Leben in Zukunft verlaufen soll. Die junge Studentin lernt zwei Franziskanerinnen aus dem Kloster Sießen in Württemberg kennen, die gerade ein Studium absolvieren.
Die Freundschaft zu den Ordensschwestern und der Gedanke, Kunst und Religion in ihrem künftigen Schaffen zu verbinden, führen zu dem Entschluss, ins Kloster einzutreten.




1931 - 1934
Berta Hummel schließt im April 1931 ihr Studium als Klassenbeste ab und tritt ins Kloster ein. Im August 1933 wird sie eingekleidet und erhält den Namen Schwester Maria Innocentia. Am 30. August 1934 legt sie ihre Ordensgelübde ab. Zu ihren vielfältigen Aufgaben zählt auch der Zeichenunterricht an einer vom Kloster betreuten Schule. Aus ihrer großen Liebe zu Kindern erwachsen die Zeichnungen von spielenden Kindern – von Freunden aus der Kindheit und jenen, die zum Spielen in den Klostergarten kommen. Jetzt erst findet sie auch zu ihrem eigenen Stil. Eine erste Ausstellung ihrer Werke erregt Aufsehen, und bald stellen sich auch Verleger ein. So lernt Franz Goebel ihre Zeichnungen kennen. Mit den Meisterbildhauern Reinhold Unger und Arthur Möller aus seinen Ateliers prüft er die Möglichkeiten, die Zeichnungen in Figuren umzusetzen. Schließlich trifft er mit der Künstlerin und ihrer Oberin zusammen. Schwester Maria Innocentia selbst und ihr Orden, die Kongregation der Franziskanerinnen zu Sießen, autorisieren die W. Goebel Porzellanfabrik, die Zeichnungen als Vorlage oder Anregung zu verwenden.




1935 - 1946
Als Goebel 1935 die ersten Figuren auf der Messe in Leipzig vorstellt, beginnt die aufregende Geschichte eines internationalen Erfolges. Das Leben von Schwester Maria Innocentia Hummel erfüllt sich leider viel zu früh. Im November 1946 stirbt sie, erst 37jährig, an Tuberkulose. Ihre Kinderbilder leben jedoch in wunderbarer Weise in den M.I.Hummel-Figuren fort.
Bei jedem neuen Artikel begutachtet ein Sachverständigengremium aus dem Kloster zusammen mit Modelleuren, Meistermalern und Mitgliedern aus dem Management von Goebel, ob Artikel und Figur im Stil des Werkes und im Sinne der Künstlerin geschaffen wurden. Dabei werden neben der inhaltlichen Beurteilung auch weitere strenge Kriterien zu Grunde gelegt – sowohl für Tonmodelle als auch für die fertig dekorierten Erstmuster.



Leider darf ich keine Originalbilder einstellen.



Im Laufe dieser vielen Jahre ist es Kloster Sießen und Goebel gelungen, die Entwicklung der Figuren weiterzuführen. Durch die gesammelten Erfahrungen und den intensiven Gedankenaustausch war es möglich, Figuren zu entwickeln, die das Werk von Schwester Maria Innocentia Hummel fortführen. Diese Produkte mit den Modellnummern ab 2000 werden auch von der Familie Hummel genehmigt. Alle Seiten sind bemüht, damit den persönlichen Leitspruch von Maria Innocentia Hummel „Ich will Freude schaffen“ auch in die Zukunft weiterzutragen.



Nur wenigen ist bekannt, dass die weltweit berühmten Hummel Figuren auf die Zeichnungen einer Franziskanerin aus dem Kloster Sießen zurückgehen.

Maria Innocentia Berta Hummel wurde 1909 in Massing, in Niederbayern geboren. In der ländlichen Umgebung ihrer bayerischen Heimat erlebte Berta Hummel eine unbeschwerte und glückliche Kindheit, zusammen mit fünf Geschwistern. Im Zeichnen und Theaterspielen fand ihre rege Fantasie vielerlei Anlass sich auszudrücken.


Schon früh wurde ihre künstlerische Begabung erkannt und gefördert. Die Eltern ermöglichten ihr ein Studium an der Akademie für Angewandte Kunst in München. Von ihrem vielseitigen Schaffen zeugen Naturstudien, Porträts, Bilder in Aquarell und Öl, Holzschnitte und Arbeiten in Textil.
Eine hoffnungsvolle Künstlerlaufbahn lag vor ihr.Doch sie traf eine ganz andere Entscheidung: Sie wollte Franziskanerin werden.
Nach einem hervorragenden Studienabschluss trat sie im Frühjahr 1931 in das Kloster Sießen ein.
Bei der Einkleidung erhielt sie den Ordensnamen Maria Innocentia.
Sie hatte ihre Kunst verlassen, fand sie aber im Kloster auf eine neue Weise wieder: In Schule und Paramenten-Werkstatt, in den vielen Kinderbildern und religiösen Werken, die sie vor allem in Pastell, aber auch in Öl ausführte.



Die Kinderbilder, die später während ihrer Zeit im Kloster entstanden, und den Namen Hummel in die ganze Welt trugen, spiegeln die Freude ihrer Kindertage wieder.

Seit 1935 dienen ihre Zeichnungen auch als Grundlage für die "Hummel Figuren", gestaltet von Modelleuren der W. Goebel Porzellanfabrik in Rödental.

"Ich will nur Freude machen", schrieb die Künstlerin. In diesem Sinn wirkt sie weiter bis heute.


Wie Franz von Assisi freute sie sich an der Schöpfung; Bäume, Blumen und Tiere umgeben ihre Kinder.
Wie er war sie tief ergriffen von der Demut Gottes, wie sie sich in der Menschwerdung Jesu zeigt. Immer wieder formte, zeichnete und malte sie das Kind von Bethlehem. Sie war fasziniert von der Gestalt seiner Mutter Maria, deren Freude an dem ihr geschenkten Sohn, deren Treue zu ihm, auch wenn die Wege des Sohnes ihr unverständlich blieben.



Wie Franziskus fand sie mit Maria den Zugang zum Kreuz.
So konnte sie die todbringende Krankheit annehmen, die früh in ihr Leben einbrach.
"Ich bin dem Willen Gottes ganz ergeben - es ist mir zuinnerst recht, was er mit mir tut; dies ist zutiefst Gnade" (15.12. 45).
Ihr persönliches Ringen um den Willen Gottes fand Ausdruck in ihrem tiefsten Werk, in den 14 Stationen des Kreuzweges.

Sr. M. Innocentia verstarb am 6. November 1946 im Alter von nur 37 Jahren im Kloster Sießen.




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