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Maria Innocentia Hummel - ihr Lebenslauf

21. Mai 1909: Berta Hummel wird als drittes Kind von sechs Kindern in Massing an der Rott geboren.
1. Mai 1915: Einschulung in die Massinger Volksschule. Schon in frühester Jugend zeigt sich ihr künstlerisches Talent. Sie fertigt oft Karikaturen von Lehrern und Klassenkameraden.
1921 - 1926: Im Institut „Marienhöhe“ in Simbach am Inn, einer höheren Mädchenschule der Englischen Fräulein, wird das vielversprechende Talent von Berta Hummel durch intensiven Kunstunterricht gefördert und weiterentwickelt. Eine Lehrerin rät ihr zum Besuch der Akademie für angewandte Kunst in München.
1927 - 1931: Berta Hummel besteht die Aufnahmeprüfung an der Akademie für Angewandte Kunst und be-ginnt im Sommersemester 1927 ihr Studium bei so angesehenen Lehrern wie Maximilian Dasio, Else Brauneis und Friedrich Wirnhier. In ihrer Akademiezeit entsteht eine ganze Reihe herausragender Arbeiten – expressionistische Stillleben, Porträtstudien und Selbstbildnisse. Ihre Studienjahre bringen Berta Hummel nicht nur künstlerisch voran, sondern legen auch die Richtung fest, in der ihr Leben in Zukunft ver-laufen soll. Die junge Studentin lernt zwei Franziskanerinnen aus dem Kloster Sießen in Württemberg kennen, die gerade ein Studium absolvieren. Die Freundschaft zu den Ordensschwestern und der Gedanke, Kunst und Religion in ihrem künf-tigen Schaffen zu verbinden, führen zu dem Entschluss, ins Kloster einzutreten.
1931 - 1934: Berta Hummel schließt im April 1931 ihr Studium als Klassenbeste ab und tritt ins Kloster ein. Im August 1933 wird sie eingekleidet und erhält den Namen Schwester Maria Innocentia. Am 30. August 1934 legt sie ihre Ordensgelübde ab. Zu ihren vielfältigen Aufgaben zählt auch der Zeichenunterricht an einer vom Kloster betreuten Schule. Aus ihrer großen Liebe zu Kindern erwachsen die Zeichnungen von spielenden Kindern – von Freunden aus der Kindheit und jenen, die zum Spielen in den Klostergarten kommen. Jetzt erst findet sie auch zu ihrem eigenen Stil.
Eine erste Ausstellung ihrer Werke erregt Aufsehen, und bald stellen sich auch Verleger ein. So lernt Franz Goebel ihre Zeichnungen kennen. Mit den Meisterbildhauern Reinhold Unger und Arthur Möller aus seinen Ateliers prüft er die Möglichkeiten, die Zeichnungen in Figuren umzusetzen. Schließlich trifft er mit der Künstlerin und ihrer Oberin zusammen. Schwester Maria Innocentia selbst und ihr Orden, die Kongregation der Franziskanerinnen zu Sießen, autorisieren die W. Goebel Porzellanfabrik, die Zeichnungen als Vorlage oder Anregung zu verwenden.
1935 - 1946: Als Goebel 1935 die ersten Figuren auf der Messe in Leipzig vorstellt, beginnt die aufregende Geschichte eines internationalen Erfolges. Das Leben von Schwester Maria Innocentia Hummel erfüllt sich leider viel zu früh. Im November 1946 stirbt sie, erst 37jährig, an Tuberkulose. Ihre Kinderbilder leben jedoch in wunderbarer Weise in den M.I.Hummel-Figuren fort.


Berta (M.I) Hummel


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