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Die Wüstenlilie



Die Aloe vera gehört zu den alten und lang erprobten Heilpflanzen. Seit über 6.000 Jahren ist ihre Wirkung bekannt und sie wird in Form von Pflanzenauszügen oder Saft zur Therapie erfolgreich eingesetzt.
Heute hat man dieses altbewährte Naturheilmittel wiederentdeckt und entwickelt neue Methoden des Anbaus wie auch der Anwendung.
Durch zahlreiche Hinweise in den aktuellen Medien (Fernsehen, Hörfunk, Internet, Zeitschriften, ...) wurde beispielsweise das Aloe-Vera-Gel populär.
Diese nichtkommerzielle Seite soll Informationen zum Thema "Aloe" zusammentragen. Ihnen wird hier kein Produkt empfohlen, nichtmals eine bestimmte Anwendungsform. Aber wenn Sie überlegen, ob IHNEN Aloe Vera helfen kann, dann können Sie sich nach Lektüre dieser Seiten vielleicht ein vollständigeres Bild machen.

Ich habe mich mit diesen Thema auseinandergesetzt, weil der Tierschultrainer von Emmi, mir diese Heilpflanze und dem Zimt empfohlen hat, da es den Blutzucker senken soll. Ich verabreiche Emmi, nun regelmäßig diese Mittel, was sich daraus ergibt, wird die Zeit zeigen, denn Emmi soll in absehbarer Zeit erblinden, vielleicht hält dieses Mittel ihre Krankheit auf oder es verlangsamt sich, vielleicht kann man es stoppen, nur heilen kann man es nicht. Ich werde über den Verlauf in unregelmäßigen Abständen berichten.


...Alles über Aloe Vera...



Diese Seite ist eine private, nichtkommerzielle Homepage zum Thema "Aloe Vera". Sie entstammt einer Initiative, alle frei zugänglichen Informationen zu diesem spannenden Thema zusammenzutragen. Weder verkaufe ich Aloe-Pflanzen, noch Produkte aus der Aloe. Wenn Sie allerdings überlegen, ob IHNEN Aloe Vera helfen kann, dann können Sie sich nach Lektüre dieser Seiten vielleicht ein vollständigeres Bild machen. Die Besucherzahlen sprechen jedenfalls dafür, daß dieser Dienst gern angenommen wird.

Hinweis:

Im Zuge der allgemeinen "Aloe-Hysterie" nach einer gewissen, oft-zitierten Fernsehsendung wurden dieser alten Heilpflanze teilweise Wirkungen und Märchen angedichtet, die weder sachlich fundiert noch von Erfahrungen gestützt waren. Das Ziel hier ist das große Kasse-Machen! Von solchen Husarenstückchen distanziere ich mich ausdrücklich. Aloe Vera macht weder arme Leute schlagartig reich, noch kranke Menschen schlagartig gesund. Aber das haben Sie sich sicher selbst auch schon gedacht?!
Trotzdem weise ich sicherheitshalber darauf hin, daß die Informationen meiner Seiten weder als Heilungszusagen oder anderweitige Versprechen zu verstehen sind, noch übernehme ich eine Haftung für mögliche Irrtümer.
Alle Angaben sind unverbindlich und stammen aus allgemein zugänglichen Quellen.
Durch meine Ausführungen soll nicht der Eindruck arzneilicher Wirkungen erweckt werden, die nicht bereits durch wissenschaftliche Forschungsergebnisse belegt und allgemein anerkannt sind.



Botanische Informationen zu Aloe Vera



Volkstümliche Bezeichnungen:

Aloe vera (dt.); Echte Aloe (dt.); Aloe vera (engl.); Medicinal aloe (engl.); Sempervivum (engl.); Sinkle bible (engl.); Unguentine cactus (engl.); Laloi (frz.); Sempervive (frz.); Sabila (span.); Zabila (span.); Sabbara (arab.); Saber (arab.); Sabr (arab.); Lu wie (chien.).

Familie:

Asphodelaceae

Droge:

Aloe barbadensis; Aloe-vera-Gel.

Botanische Beschreibung:

Die Aloe vera gehört in die Gattung der Liliengewächse.
Die Pflanze ist stammlos oder mit einem bis zu 25 cm langen Stamm und ca. 20 Blättern in aufrechter, dichter Rosette.
Diese Blätter sind zwischen 40 und 50 cm lang, basal 6 bis 7 cm breit, bazettlich, recht dick, fleischig, wasserspeichernd (sie gehört zu den Blattsukkulenten), oberseits konkav, grau-grün mit häufig roter Färbung und hat bei jungen Planzen manchmal Flecken. Unterseits sind die Blätter konvex geformt und haben am Blattrand eine leicht rosa Kante mit 2 mm langen, blassen, derben, dornigen Zähnen im Abstand von 10 bis 20 mm.
Der Blütenstand ist einfach oder ein- bis zweimal verzweigt und 60 bis 90 cm hoch. Die Blütentrauben sind dicht, zylindrisch, nach oben schmal werdend. Die terminale Traube wird bis zu 40 cm lang, wobei die unteren Trauben etwas kürzer sind. Die Tragblätter sind fast weiß, die Blüten leuchtend gelb und 3 cm lang.
Der Blattsaft ist honigfarben, gelb eintrocknend.
Sie werden häufig von Honigvögeln bestäubt. Es sind immer nur wenige Einzelblüten an einer Pflanze zur selben Zeit geöffnet, was die Nektarsammler zwingt, mehrere Pflanzen anzufliegen. Dadurch wird die Fremdbestäubung gefördert.
Die Früchte sind aufspringende Spaltkapseln.
Die Aloe bildet zahlreiche Adventivsprosse, mit denen sich die Pflanze auch vegetativ vermehrt.
Alle Aloearten, es sind ca 200, werden durch das Washingtoner Artenschutzabkommen vom 3.3.1973 an ihren natürlichen Standorten geschützt. Ausgenommen sind neben Samen, Zellkulturen und ähnlichem "einzelne Blätter sowie Teile und Erzeugnisse davon, welche von außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes eingebürgerten oder von künstlich vermehrten Aloen der Art Vera stammen".

Verbreitung:

Die ursprüngliche Heimat der Aloe ist unbekannt. Möglich erscheinen der Sudan oder die arabische Halbinsel.
Heute findet sich diese Art kultiviert und verwildert in Nord-Afrika von Marokko bis Ägypten, im Nahen Osten, in Asien und hier besonders in Indien, im gesamten südlichen Mittelmeerraum, auf Madeira, den Kapverden und den Kanarischen Inseln. Sie wurde in Mittel- und Südamerika, insbesondere auf den niederländischen Antillen, Puerto Rico, Jamaika, Mexiko und im Andenvorland eingeführt und ist heute auch verwildert zu finden.

Anbaugebiete:

Auf den niederländischen Antillen, in Küstengebieten von Venezuela sowie in subtropischen Regionen der USA und Mexikos wird die Aloe vera in großen Plantagen angebaut.

Die Geschichte

Bereits seit tausenden von Jahren greifen die Menschen erfolgreich zu Mitteln aus der Natur um körperlichen Leiden vorzubeugen und sie zu bekämpfen.
Während im europäischen Raum die Droge fast nur zur Anregung der Verdauung und wegen ihrer abführenden Eigenschaften gebraucht wird, ist das Anwendungsspektrum in anderen Kulturkreisen vielseitiger. Verwendet werden neben dem eingetrockneten Saft auch der frische Blattsaft, ganze Blätter, das Gel des wasserspeichernden Gewebes und auch die Wurzeln.
Die ersten Aufzeichnungen zum nährenden Saft der Aloe-Vera-Pflanze wurden vor etwa 6.000 Jahren in Ägypten gemacht. Sie galt als Pflanze, deren "Blut" Schönheit, Gesundheit und Unvergänglichkeit verleiht. Cleopatra und Nofretete schätzten den wohltuenden Saft und verwendeten ihn zur täglichen Haut- und Schönheitspflege. Der Gebrauch von Aloe Vera galt als Streben nach körperlicher Schönheit.
Für die Kaiser des antiken China symbolisierten die heilkräftigen hornigen Randstacheln der Aloeblätter die heiligen Nägel der Gottheit.
In den asiatischen Ländern war die Aloe Vera zu dieser Zeit bereits ein fester Bestandteil der medizinischen Behandlungen.
Alexander der Große (356 - 323 v. Chr.) ließ die Verletzungen seiner Krieger mit dem Saft der Aloe Vera auskurieren. Er ließ die Aloe in Wagen pflanzen, damit er immer frische Vorräte auf seinen Feldzügen hatte.
Es heißt, Aristoteles habe Alexander den Großen dazu überredet, die Insel Sokotra zu erobern, um in den Besitz der Aloe-Haine zu kommen - damit standen ausreichend Heilmittel zur Verfügung um verletzte Krieger versorgen zu können.
Im Neuen Testament ist zu lesen, daß der Leichnam Jesu mit einer Mischung aus Myrrhe und Aloe einbalsamiert wurde.
Auch die Römer nutzten die Erfahrungen der Ägypter und Griechen mit der wohltuenden Wirkung der Aloe-Vera-Pflanze. Während der Herrschaft von Kaiser Nero, um 50 n. Chr., lebte der im ganzen Orient herumreisende Arzt und Naturforscher Dioskurides. Er stellte in mehreren Büchern eine Arzneimittellehre mit vielen Rezepten zur Behandlung von einigen hundert Krankheitsbildern auf. In seinen umfangreichen Kapiteln über die positive Wirkung von Pflanzen beschreibt er die Aloe als eine seiner bevorzugten Heilpflanzen. Er empfahl die Anwendung des Aloe-Vera-Saftes bei zahlreichen Beschwerden: zur Wundbehandlung, bei Magen- und Darmbeschwerden, Zahnfleischentzündung, Gelenkschmerzen, Juckreiz, Sonnenbrand, Akne, Haarausfall, usw.
Mit der Aloe vera wurden neue Welten entdeckt:
Christoph Kolumbus führte Blumentöpfe mit Aloe Vera auf seinen Schiffen mit, um mit dem Aloe-Vera-Saft die Wunden seiner Söldner behandeln zu können.
Im 16. Jahrhundert sammelten spanische Jesuitenmönche - noch heute bekannt als bestausgebildetste Pflanzenkundler und Heiler - die wilde Aloe Vera und verbreiteten sie auch an Orten, an denen sie bis dahin nicht heimisch war.
Die Maya-Indianer gaben dem hoch wirksamen Saft dieser Wüstenpflanze den Namen "Quelle der Jugend".
Bekannt ist auch das Lebenselexier des schwedischen Arztes Dr. Yernest, der im Alter von 104 Jahren an den Folgen eines Reitunfalls starb. Das Rezept des Elixiers war damals schon seit mehreren hundert Jahren ein Familiengeheimnis. Yernests Vater wurde 107, seine Mutter 112 Jahre alt und einer der Vorfahren soll gar 130 Jahre alt geworden sein. Inzwischen ist die Rezeptur bekannt. Das heute unter dem Namen Schwedenkräuter bekannte Elixier hat ziemlich die gleiche Zusammensetzung (Eine Unze Soccotra-Aloe, je ein Gros Zitwerwurzel, Enzianwurzel und vom besten Safran, ein Gros feine Rhabarberwurzel, ein Gros Lärchenschwamm, ein Gros venezianischer Therlak mit einer Pinte gutem Branntwein vermischen, zehn Tage lang ziehen lassen, filtrieren, ...). Der schwedische Doktor versicherte seinerseits bereits: "Täglich des morgens 7 bis 8 Tropfen dieses Heilmittels in Wein, Tee oder Bouillon genommen und man lebt lange - ohne einen Aderlass oder einen Arzt zu brauchen. Das Wunderbare daran ist, daß dieses Mittel für alles gut ist."
Im Sanskrit trägt die Aloe den Namen Ghrita-kumari. Kuman bedeutet im Sanskrit auch Mädchen. Man glaubte, daß die Pflanzenheilkunde den Frauen die Energie der Jugend verleiht und von regenerierender Wirkung für die weibliche Natur ist. In der indischen Ayurveda-Medizin findet die Aloe vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, z.B. als Verjüngungsmittel, bei Menstruationsbeschwerden und zur Kreislaufstabilisation. Ayurveda umschließt den ganzen Menschen: Seele und Körper müssen in Harmonie sein. Diese Behandlungsart findet auch in den westlichen Industrieländern zunehmend Beachtung.
Bei den Mohamedanern dient die Aloe-Vera-Pflanze nicht nur als Heilpflanze, sondern auch als religiöses Glückssymbol. Im 10. Jahrhundert empfahl der Patriarch von Jerusalem Alfred dem Großen von England die Aloe-Heilpflanze. Auf diesem Weg gelangte sie nach Britannien.
Von Sklaven oder seefahrenden Engländern wurde sie wahrscheinlich auf Westindischen Inseln und nach Florida eingeführt.
Im frühen Mittelalter beschreibt die Benediktiner-Nonne Hildegard von Bingen Aloe als Heilmittel bei Gelbsucht, Magenerkrankungen und Migräne, gegen Zahnfäule und bei eitrigen Geschwüren.
Während des 16. Jahrhunderts wurden auch viele Indianerstämme mit der Aloe-Heilpflanze vertraut. Bei ihnen gehörte die Aloe zu den 16 heiligen Pflanzen, die wie Götter verehrt wurden. Mit verdünntem Aloe-Vera-Saft rieben sie sich den ganzen Körper ein, um bei ihren beschwerlichen Wanderungen in den Sumpfgebieten vor Insekten geschützt zu sein. Diese insektenabweisende Eigenschaft der Aloe wurde später von den Indianern auch dazu genutzt, insektenanfällige Materialien, z.B. Holz, mit dem Aloe-Vera-Saft einzureiben. Dadurch blieben diese viele Jahre unbeschädigt.
Die indianische Anwendung der Aloe-Vera-Pflanze vor allem auch bei Verbrennungen wurde an den amerikanischen Universitäten zwischen 1930 und 1950 in zahlreichen Studien untersucht und bestätigt.
Ende der fünfziger Jahre gelang es Bill C. Coats, einem Apotheker aus Texas, der einen guten Teil seines Lebens mit dem Studium der Aloe Vera verbracht hatte, das frische Mark der Pflanze mittels eines vollkommen natürlichen Verfahrens haltbar zu machen, ohne daß es Nährstoffe verlor. Sein Geheimnis, das er patentieren ließ, besteht darin, das Pflanzenmark drei Tage lang unterschiedlichen Temperaturen auszusetzen und wirksame Antioxidantien wie die Vitamine C und E sowie Sorbit hinzuzufügen.
In den USA ist deshalb auch die Behandlung mit Aloe-Vera, sei es als Pflanze zur äußeren Anwendung oder in Form des Aloe-Vera-Saftes zur Nahrungsergänzung, weit verbreitet.
Auch unsere Urgroßmütter nannten Aloe Vera als die Erste-Hilfe-Pflanze schlechthin. In Europa ist die Aloe Vera hauptsächlich als hautpflegendes, wundheilendes und feuchtigkeitsspendendes Mittel in kosmetischen Produkten bekannt. Der Aloe Vera Saft ist hier erst seit Mitte der 90er Jahre im Handel.


Die Inhaltsstoffe





Generell muß unterschieden werden zwischen zwei Darreichungsformen der Aloe Vera: der reinen Aloe und dem Aloe Vera Gel.

Reine Aloe:

<ALIGN="JUSTIFY"Unter reiner Aloe versteht man das gelblich, bräunliche Blattharz (Aloin), das im Blattgrün und in der Blattrinde vorkommt. Dieses Aloin riecht sehr streng und schmeckt extrem bitter.
Blattgrün und Blattrinde enthalten Arzneistoffe, die sogenannten Anthrachinon- und Anthrazen-Derivate, kräftig wirkende Drogen. Ihre Wirkung erstreckt sich auf den Dickdarm. Nach oraler Einnahme von Aloe wurden schon stärkere lokale Reizwirkungen und Krämpfe im Becken und Oberbauch beobachtet.

Aloe Vera Gel:

Das Aloe Vera Gel ist transparent und etwas schleimig. Es stammt aus dem Inneren des Blattes. Zu dessen Gewinnung müssen Blattrinde und Blattgrün sorgfältig entfernt werden, damit kein Aloin mehr enthalten ist.
Wissenschaftler verschiedener Länder und Nationen haben durch modernste technologische Untersuchungsmethoden inzwischen bereits 220 Inhaltsstoffe in dem Aloe-Vera-Gel nachgewiesen. Man vermutet, daß sich im Laufe weiterführender Studien noch einige mehr finden werden.
In der folgenden Auflistung sind einige dieser Inhaltsstoffe aufgezählt und ihre Nützlichkeit für den menschlichen Organismus aufgezeigt.

14 Mucomono- und Mucopolysaccharide hierzu zählen:


Acemannan

Dies ist, so nehmen zahlreiche Forscher heute an, wohl die zentrale Substanz der Aloe vera. Es ist ein langkettiges Zuckermolekül, das im menschlichen Körper nur bis zur Pubertät gebildet wird. Danach muß Acemannan über die Nahrung zugeführt werden. Durch Einlagerung von Acemannan in die Zellmembranen werden die Abwehrkräfte der Zellen gestärkt. Das gesamte Immunsystem wird umfassend gekräftigt, weiße Blutkörperchen werden durch Acemannan gut geschützt. Es aktiviert die Makrophagen [Freßzellen], die Antikörper und selbst die Killerzellen. Das Knochenmark wird vor Schäden durch chemische Gifte und Drogen geschützt. Auch hilft Acemannan dabei, Fremdproteine, die oft Allergien auslösen, rasch abzuführen, indem es eine Brücke zwischen den Fremdproteinen [Fremdeiweiß] und den Makrophagen baut, die das Protein dadurch leichter aufnehmen können.
US-amerikanische Labors forschen derzeit danach, ob Acemannan sogar die Proteinhüllen von Krebszellen knacken kann.
Der amerikanische Aloe-vera-Forscher Dr. John C. Pittman schrieb 1992 in der Zeitschrift Health Consciousness: "Acemannan besitzt antivirale, antibakterielle und antimykotische Eigenschaften, die helfen können, Candidaüberwucherungen zu kontrollieren und die natürliche Bakterienflora der Verdauungsorgane wieder zu etablieren."
vgl. hierzu: M. Meintrup, Natürlich behandeln mit Aloe Vera.

Uronsäure
... ruft eine wichtige Entgiftungsreaktion hervor.

Galakturonsäure
Glukoronsäure
Manuronsäure
Pentosan
Rhamnose
Glukose


..., auch Traubenzucker genannt, ist ein Einfachzucker und gehört in die Gruppe der Kohlenhydrate. Sie dient als Energielieferant und wird auch als "Nervennahrung" bezeichnet.

Cellulose
Manose
Aldopentose
Arabinose
Galaktose
Xylose



11 Anthraquinone

Diese Stoffe sind von jeher wegen ihrer abführenden und schmerzstillenden Wirkung geschätzt.

Aloin
... steigert die Peristaltik des Dickdarms und wirkt daher leicht kathartisch (abführend) und emetisch (Erbrechen erregend).

Isobarbaloin
... wirkt analgetisch (schmerzstillend) und antibiotisch.

Aloetic Säure
... hat antibiotische Wirkung.

Aloe-Emodin
... wirkt antibiotisch und kathartisch.

Anthranole
Restannol
Anthracene
Zimtsäure

Barbaloin
... wirkt antibiotisch und kathartisch.

Monosulfonic Säure
Emodin
... wirkt kathartisch.

16 Enzyme

Oxidase

Amylase

... ist ein Verdauungsenzym und wirkt kohlenhydratspaltend.

Bradykinase
... wirkt analgetisch und entzündungshemmend. Darüber hinaus wirkt es stimulierend auf das Immunsystem.

Cellulase
... wirkt cellulosespaltend.
Katalase
... verhindert die Ansammlung von Wasserstoffperoxid im Gewebe.

Lipase
... gehört zu den Verdauungsenzymen und wirkt fettspaltend.

Creatine Phosphokinase
... ist wichtig für die Energiegewinnung in den Muskelzellen.

Protease
... gehört zu den Verdauungsenzymen und wirkt eiweißspaltend.

Pentosane
Alimase
SGOT Transaminase
Lactic Dehydrogenase
Phosphatase
5`Nudeotidase
SPOT Transaminase
SPGT-Transaminase





13 Mineralstoffe


Mineralstoffe sind lebensnotwendige Stoffe, die der Mensch regelmäßig über die Nahrung aufnehmen muß. Sie werden in Mengen- und Spurenelemente unterteilt. Eine weitere Gruppe sind die Ultraspurenelemente, deren Funktionen beim Menschen noch erforscht werden.

Aluminium



Calcium (Ca)



Chemisch zählt es zu den Erdalkalimetallen und ist ein für den Menschen unabdingbar nötiges 2-wertiges Element. Calcium ist beteiligt an Knochenstoffwechsel und -mineralisation unter Regulation durch das hormonelle Parathormon-Calcitonin-System. Es ist wichtig für die Knochen- und Zahnbildung, die Muskelkontraktion, Blutgerinnung, Kapillar- und Membranpermeabiltät, den Wasser-Elektrolyt-Haushalt, die Erregungsübertragung in der Nervenleitung und den Sinneszellen, für Enzymreaktionen und Übertragung hormoneller Signale. Der größte Calciumspeicher mit etwa 1kg Ca ist das Knochengewebe. Hierbei bildet das Calcium das Zentralatom der die Stützfunktion ausübenden komplexen Salze. Calcium gelangt über den Darm in den Organismus, wobei Oxal- und Phytinsäure durch Bildung schwer löslicher Salze die Resorption erschweren. (Oxalsäure finden wir in Sauerampfer, Rhabarber, Spinat und Kakao; Phytinsäure in Pflanzensamen.) Die Resorption des Calciums und der Knochenstoffwechsel erfordern die Gegenwart des Vitamin D3. Über die hormonelle Steuerung des Einbaus bzw. der Mobilisierung des Calciums besteht eine enge, wechselseitige Beziehung zum Phosphat. Beide Elemente sind Bestandteil des Mineralkomplexes der Knochen und Zahnhartsubstanz.
Ein Mangel hat einen unvollständigen Zahn- und Knochenaufbau (Wachstumsstörungen) bzw. Knochenentkalkung (Osteoporose), Rachitis und Krämpfe zur Folge.
Täglich sollte ein Erwachsener zwischen 800 und 1000 mg Calcium zu sich nehmen, am besten durch den Genuß calciumreicher Nahrungsmittel.

Schwefel und Chlor

Schwefel

ist ein Bestandteil von stoffwechselaktiven Geweben und von Knorpel. Mangelsymptome sind Müdigkeit, verminderte Widerstandskraft gegen Infektionen, gehemmtes Wachstum sogar eine Verzögerung der geistigen Entwicklung.

Chlor

Seine wichtigen Funktionen liegen im Säure-Basen-Haushalt und bei der Bildung von Magensaft. Mangelsymptome sind Muskelkrämpfe, "Denkfaulheit" und Appetitlosigkeit.

Eisen



Eisen (Fe)

Eisen ist ein Bestandteil von Hämoglobin, unserem in den roten Blutkörperchen enthaltenen Blutfarbstoff, und Enzymen des Energiestoffwechsels. Es bildet ein wesentliches Element für den Sauerstofftransport durch das Hämoglobin, für die Sauerstoffspeicherung im Muskel durch das Myoglobin, für die Oxidationsabläufe in der Zelle durch Fe-haltige Enzyme (Cytochrom) und den Elektronentransport in der Atmungskette, was mit der Energielieferung in Form von ATP verbunden ist.
Da durch physiologische Zellabschilferung täglich Verlust entsteht, muß auf eine ausreichende Zufuhr an Nahrungseisen geachtet werden. Bei erhöhtem Bedarf kann das im Körper - in Milz, Leber und Knochenmark - gespeicherte Eisen mobilisiert werden. Der Gesamtgehalt im Körper beträgt 2 bis 4 Gramm. Bei gering gefüllten Speichern ist die Aufnahme des Nahrungseisens über den Dünndarm erhöht.
Der tägliche Bedarf beträgt bei Männern 10 mg, bei Frauen mit Menstruation 15 mg, bei Schwangeren 30 mg und bei Stillenden 20 mg. Eine ausreichende Eisenversorgung ist besonders in Phasen starken Wachstums, so auch während der Schwangerchaft und Stillzeit, wichtig.
Durch gleichzeitigen Genuß Vitamin C-reicher Säfte verbessert sich die Eisenaufnahme aus fleischloser Nahrung.
Mögliche Folgen einer Eisenmangelanämie sind Schwäche und Kurzatmigkeit.

aloevera



Kupfer

... gehört zu den Spurenelementen. Es ist ein wichtiger Bestandteil von für den Stoffwechsel und die Blutbildung wichtigen Enzymen, sowie der roten Blutkörperchen und des Coeruloplasmin - einem als Oxidase, Kupferspeicher und -transportprotein wirksamen Eiweißkörper.
Kupfer findet sich im Blut, den Nieren und der Leber zu insgesamt nicht mehr als ca. 100mg. Der tägliche Bedarf beträgt 1,5 - 2mg, bei Säuglingen und Kindern 0,04 - 0,14mg pro Kg Körpergewicht, ist jedoch bei Schwangerschaft um mehr als 100 % erhöht.
Mangelsymptome sind Anämien, selten ist eine Veränderung der Knochen zu beobachten.

Natrium

Natrium stellt ein wichtiges Element für unser Säuren-Basen-Gleichgewicht sowie unsere Nerven. Zusammen mit Kalium und Chlorid regelt es den Wasserhaushalt des Körpers und spielt eine Rolle bei der Aufrechterhaltung des Blutdrucks. Es verhält sich Wasser und Sauerstoff gegenüber sehr reaktiv.
Der Natriumspiegel im Blut ist vermindert bei Durchfall und Erbrechen, Verbrennungen und bestimmten Vergiftungen und erhöht bei "Austrocknug" des Organismus als Folge einer negativen Flüssigkeitsbilanz.
In den westlichen Industrieländern wird oft zuviel Natrium in Form von Kochsalz aufgenommen. Dies kann zur Entstehung von Bluthochdruck führen.
Ein Mangel führt zu Muskelkrämpfen, "Denkfaulheit" wie auch Appetitlosigkeit.


Mangan

Mangan gehört zu den lebenswichtigen Spurenelementen und ist in Lebensmitteln weit verbreitet. Im menschlichen Körper befindet sich das Element hauptsächlich in den Knochen. Es stellt ein essentielles Spurenelement z.B. in Enzymen der Fettsynthese dar und aktiviert Enzyme bei der Bildung von Kollagen und Mucopolysaccharid-Eiweiß-Komplexen; dies sind Stützsubstanzen, Gerüsteiweißköper in der Haut, bzw. im Bindegewebe.
Der Tagesbedarf an Mangan liegt bei ca. 2-3 mg.
Mangelzustände führen zu Blutgerinnungsstörungen, Gewichtsverlust, möglicherweise Wachstumsstillstand, Osteoporose und zu Funktionsstörungen der Geschlechtsorgane


Kalium

... ist wichtig für unser Säure-Basen-Gleichgewicht, den Flüssigkeitshaushalt und unsere Nervenfunktionen. Kalium reguliert zusammen mit Natrium und Chlorid den Wasserhaushalt des Körpers und hat eine zentrale Stellung im Stoffwechsel von Muskel- und Nervenzellen.
Ein Mangel kann zu Muskelschwäche und sogar zu Lähmungen führen.


Chrom

... ist beteiligt am Glukose- und Energiestoffwechsel. Außerdem beugt es Diabetes vor.

Magnesium

...ist in den Zellen bei 300 Enzymsystemen beteiligt. So bei der Aktivierung von Enzymen und der Proteinsynthese. Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff, der normalerweise in ausreichender Menge mit der Nahrung aufgenommen wird. Im menschlichen Körper ist er größtenteils in Knochen und Muskulatur zu finden.
Ein Mangel führt mitunter zu Wachstumsstörungen, Verhaltensstörungen, Schwäche und Krämpfen.


Zink



Zink (Zn)

Chemisch gesehen gehört Zink zu den 2wertigen, "unedlen" Schwermetallen.
Es ist für alle Lebewesen lebensnotwendig und wir finden es im menschlichen Körper hauptsächlich in Kochen, Haut und Haaren. Es wird nicht "auf Vorrat" gespeichert. Deshalb ist der Mensch auf eine regelmäßige Zufuhr angewiesen.
Zink ist ein Bestandteil von Verdauungsenzymen und beim Menschen wichtig für Wachstum, Reifung und Fortpflanzung. Unentbehrlich ist Zink für Kohlenhydrat-, Lipid-, Protein-, DNS- und Hormon-Stoffwechsel. Es agiert im Säure-, Basen- und Enzym-Haushalt als Metalloprotein bzw. Aktivator.
Der tägliche Bedarf von 10 bis 15 mg wird im allgemeinen durch die Nahrung gedeckt.
Mangelsymptome können ein gestörtes Wachstum, Ausbleiben der Geschlechtsreife, Appetitlosigkeit sowie abnorme Glucosetoleranz sein. Aber auch Hautveränderungen, schlechte Wundheilung und erhöhte Infektionsanfälligkeit sind mögliche Folgen.
Besonders Heranwachsende, Schwangere und Stillende sollten auf ausreichende Zinkzufuhr achten.

Hang



Kalium-Sorbat

... ist wichtig für die Aktivität verschiedener Enzyme und für die Funktion von Nerven- und Muskelzellen.

13 Vitamine



Vitamine

Vitamine sind lebensnotwenige Substanzen, die über die tägliche Nahrung zugeführt werden müssen, da der Körper sie nicht selbständig bilden kann.
Sie sollten Ihrem Körper frische, vitaminreiche Kost zuführen, denn er benötigt diese Stoffe für viele Prozesse, die im Körper ablaufen, vor allem für ein reibungsloses Funktionieren des Stoffwechsels. Verschiedene Vitamine übernehmen jeweils spezielle Funktionen im Organismus. So beeinflussen sie z.B. die Umwandlung von Nahrung in Energie, den Aufbau von Körpergewebe, das Immunsystem, die Bildung von Hormonen, die Entgiftung des Körpers und die Enzyme, die bei allen möglichen Lebensprozessen "mitmischen".
Es gibt zwei Gruppen von Vitaminen, die wasserlöslichen und die fettlöslichen. Wasserlösliche Vitamine (Vitamin C und alle B-Vitamine) verteilen sich und wirken in allen wasserhaltigen Zonen des Körpers, also fast überall, so z.B. im Blut oder zwischen den Zellen. Ein Zuviel an wasserlöslichen Vitaminen wird einfach wieder ausgeschieden, da der Körper sie nicht speichern kann. Nur B 12 kann, wie die fettlöslichen Vitamine, in der Leber "gelagert" werden.
Die fettlöslichen Vitamine A, E, D und K halten sich in einigen Organen und Geweben, wie der Zellmembran, auf. Um sich in wässrigen Gebieten des Körpers fortzubewegen, brauchen sie als Transportmittel einen Hilfsstoff, der sie wie eine Hülle umgibt.

Vitamin A (auch Retinol bzw. Provitamin A genannt)



Vitamin A auch als Retinol bezeichnet, gehört zu der Gruppe der fettlöslichen Vitamine. Es kann im Körper auch aus Beta-Karotin gebildet werden.
Vitamin A wird benötigt für die Funktion und Teilung von epithelialen Zellen, beeinflusst also das Wachstum sowie die Bildung von Haut, Schleimhäuten und von Knorpelgewebe. Es bildet zusammen mit dem Protein Opsin den Sehpurpur (Rhodopsin) in den Stäbchen und Zapfen der Netzhaut und spielt somit eine Rolle für den Sehvorgang. Auch für Reproduktionsvorgänge wie die Entwicklung der Plazenta und des Fötus sowie für die Produktion von Testosteron ist es von Bedeutung. Vitamin A kann auch die Resistenz gegen Krebserreger [Karzinogene wie beispielsweise das Kondensat im Zigarettenrauch] steigern. In der Leber kann Vitamin A gespeichert und von dort über das Blut zu den Zellen transportiert werden.
Der durchschnittliche Tagesbedarf beträgt etwa 0,9 mg; für schwangere oder stillende Frauen sowie Jugendliche darf es entsprechend mehr sein. Am günstigsten ist es, Vitamin A in Form von sowohl Retinol als auch Carotin [wovon man 2 mg täglich benötigen würde um den Vitamin-A-Bedarf zu decken] zu sich zu nehmen; so macht man sich die Wirkung der Carotinoide als Radikalfänger zu Nutze.

Vitamin B1 (auch Thiamin genannt)

Vitamin B1 kommt in nahezu allen Lebensmitteln vor. Es ist lebensnotwendig und überall im gesunden Körper verteilt; sowohl in den wichtigen Organen als auch in Geweben und Muskulatur.
Vitamin B1 spielt im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel als Coenzym eine wichtige Rolle. Es trägt dazu bei, daß der Körper Energie aus der Nahrung gewinnen kann. Weiterhin übernimmt es bestimmte Funktionen im Nervensystem und wird zum Wachstum des Gewebes gebraucht.
Wenn das Vitamin aus Pflanzen aufgenommen wird, kann es direkt vom Körper verwertet werden; aus tierischen Quellen muss es erst durch Enzyme aufgespalten werden.
Schwerer Vitamin-B1-Mangel äußert sich in Symptomen wie neurologischen Störungen, Muskelatrophie (Muskelschwund) und Herzinsuffizienz, die unter dem Namen Beriberi zusammengefasst werden. Es trat auf, als man den Reis zu polieren begann und dadurch die vitaminreiche Schale entfernte. Besonders in Japan und Ostasien, wo Reis als Hauptnahrungsmittel gilt, war die Krankheit sehr häufig. Bei uns tauchte sie auf, als Mehl so fein gemahlen wurde, dass der vitaminreiche Weizenkeim verschwand und über das Brot kein Vitamin B1 mehr aufgenommen werden konnte. Auch heute noch tritt die Mangelerkrankung in Ländern der Dritten Welt auf. In den Industrieländern taucht die Krankheit heute meist im Zusammenhang mit Alkoholismus oder schwerer Fehlernährung auf, ist aber eher selten. Leichtere Mangelerscheinungen hingegen treten bei uns häufig auf. Da wir auch meist geschälten Reis und Weißmehl statt Vollkornprodukte essen und häufig Stresssituationen ausgesetzt sind, haben viele von uns uns einen leichten Vitamin-B1-Mangel. Die Einnahme der Pille, eine Schwangerschaft, die Stillzeit, Rauchen und bestimmte Krankheiten sind Faktoren, die einen Mangel begünstigen. Symptome dafür zeichnen sich beispielsweise durch Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Appetitlosigkeit, Reizbarkeit und Verdauungsstörungen ab. Hält dieser Zustand über längere Zeit an, kann er zu Herz-Kreislauf-Störungen, Muskelkrämpfen und Depressionen führen.
Der menschliche Körper enthält etwa 30 mg Vitamin B1, ist aber auf eine ständige Zufuhr angewiesen. Je nach Energieverbrauch benötigt er mehr oder weniger davon, speichern kann er es nur kurz.
Die "Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V." empfiehlt für Erwachsene eine Tagesaufnahme von 1,0 bis 1,3 mg, also ebenso viel, wie durchschnittlich verbraucht wird. Eine Überdosierung ist kaum möglich, da ein Zuviel über die Nieren ausgeschieden wird. Menschen mit erhöhtem Bedarf sollten deshalb die Tagesdosis noch auf 5 bis 10 mg erhöhen, jedoch nicht, ohne dies vorher mit einem Arzt abgeklärt zu haben

Vitamin B2 (auch Riboflavin genannt)

Vitamin B2 ist ein Komplex aus mehreren Vitaminen: Riboflavin, Folsäure, Niacin und Pantothensäure.
Es kommt in der Natur als gelblicher Pflanzenfarbstoff vor und kann nur von Pflanzen und Mikroorganismen gebildet werden. Menschen und Tiere können B2 jedoch über den Dünndarm aufnehmen, in FAD [Flavinmononukleotid] und FMN [Flavinadenindinukleotid] umwandeln und verarbeiten. Alle vier Bestandteile des Vitamin B2 übernehmen als Coenzyme wichtige Funktionen im Protein- und Energiestoffwechsel. Außerdem spielen sie eine Rolle im Nervensystem, wo sie bestimmte Hormone kontrollieren.
Weil Vitamin B2 so verschiedene Aufgaben hat, führt ein Mangel auch zu unterschiedlichen Störungen. Ein Niacinmangel beispielsweise ruft Hautveränderungen, Durchfall und Depressionen hervor. Diese Symptome werden auch als Pellagra (= rauhe Haut) bezeichnet.
Weitere Beschwerden, die durch schweren Vitamin-B2-Mangel entstehen können, sind Entzündungen der Schleimhäute, Sehstörungen und neurologische Störungen. Bei uns tritt, hauptsächlich bei Jugendlichen, ein leichter Vitamin-B2-Mangel auf, der sich beispielsweise in Schlaffheit, Hautproblemen und Zahnfleischentzündungen äußern kann.
Der Tagesbedarf für Erwachsene liegt zwischen 1,2 und 1,5 mg. Wieviel der Einzelne benötigt, hängt von Geschlecht, Alter, Stoffwechselprozessen und Gewicht ab.
Das Vitamin muss regelmäßig zugeführt werden, da der Körper Reserven für nur etwa zwei bis vier Wochen anlegen kann. Überschüssiges B2 wird über die Nieren ausgeschieden, bei Überdosierungen sind daher keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt. Jugendliche in der Pubertät, schwangere oder stillende Frauen und solche, die die Pille nehmen, Raucher, Vegetarier, Alkoholiker und Menschen, die sich fettreich ernähren und solche mit erhöhter Stressbelastung oder bestimmten Krankheiten haben einen Mehrbedarf an Vitamin B2.



Vitamin B3

Vitamin B6 (auch Pyridoxin genannt)

... gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen und tritt in der Natur in verschiedenen Formen auf. Es wird von Bakterien hergestellt und kommt praktisch in allen pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln vor.
Es ist beteiligt an wichtigen Stoffwechselvorgängen, hilft bei nervösen Störungen, bei Blutarmut sowie bei der Reisekrankheit.
Unser Tagesbedarf liegt bei 2 mg.


Vitamin B12 (auch Cobalamin genannt)

... wird von Bakterien produziert und kommt ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor. Für strenge Vegetarier sind fermentierte Lebensmittel, wie z.B. Sauerkraut, die einzige Vitamin-B12-Quelle. Es ist unentbehrlich für die Funktion der Nervenzellen und für den Stoffwechsel. Es fördert die Bildung roter Blutkörperchen, gibt neuen Schwung und kommt in der Natur nicht sehr häufig vor.
Unser Tagesbedarf liegt bei 2,5 µg.


Vitamin C (auch L-Ascorbinsäure genannt)

Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen, die im menschlichen Körper nicht gespeichert sondern mit dem Urin ausgeschieden werden. Der Mensch kann - im Gegensatz zu den meisten Säugetieren - das Vitamin nicht selbst herstellen. Eine kontinuierliche Zufuhr ist daher notwendig.
Seine Hauptaufgabe im Körper ist der Oxidationsschutz. In Verbindung mit Vitamin E bekämpft es Infektionen und fördert Vernarbungsprozesse. Darüber hinaus ist es wichtig für die Erhaltung von Knochenmatrix und Zahnfleisch sowie für die Bildung von Kollagen. Es erleichtert die Aufnahme von Eisen.
Da Vitamin C selbst Sauerstoff an sich bindet, fungiert es als so genanntes Antioxidanz und fängt freie aggressive Sauerstoffradikale [reaktionsfreudige Moleküle] und ähnliche Oxidationsprodukte wirksam ab, "entschärft" sie, indem es ihnen ein Sauerstoffatom entreißt, und verhindert so die Oxidation anderer wichtiger Substanzen wie Nukleinsäuren, Eiweiß und Fettsäuren.
Wenn dieses Vitamin, wie auch das Vitamin E und die Carotinoide in ausreichender Menge vorhanden sind, wird einer Schädigung von Zellen, Zellkern und Zellmembran und wahrscheinlich Krankheiten, wie Krebs und Schlaganfällen vorgebeugt. Ein Mangel führt zu Skorbut.
Unser Tagesbedarf liegt bei 100 mg.

Vitamin E (auch Tocopherol genannt)

Vitamin E gehört zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine. Es ist eines der wichtigsten Antioxidantien; das heißt, es sitzt auf der Zellmembran und schützt die Zelle vor freien Radikalen und Sauerstoffradikalen, die durch Stoffwechselvorgänge entstehen oder aus der Umwelt aufgenommen werden und Krankheiten, möglicherweise auch Krebs, auslösen können. Diese Fähigkeit hat es mit den Vitaminen A und C gemeinsam. Sie fangen freie aggressive Sauerstoffradikale [reaktionsfreudige Moleküle] und ähnliche Oxidationsprodukte wirksam ab, "entschärfen" sie, indem sie ihnen ein Sauerstoffatom entreißen, und verhindern so die Oxidation anderer wichtiger Substanzen wie Nukleinsäuren, Eiweiß und Fettsäuren.
Wenn dieses Vitamin, wie auch das Vitamin C und die Carotinoide in ausreichender Menge vorhanden sind, wird einer Schädigung von Zellen, Zellkern und Zellmembran und wahrscheinlich Krebskrankheiten vorgebeugt. Es beschleunigt z.B. die Heilung der Haut bei Verbrennungen, verhindert häßliche Narbenbildung, u.ä.
Speziell beim Fettstoffwechsel spielt Vitamin E eine Rolle. Depotfette, Membranfette und Fettproteine können durch die so genannte Lipidperoxidation abgebaut werden. Vitamin E verhindert dies zusammen mit anderen Antioxidantien. Auch beim Eiweißstoffwechsel wirkt Vitamin E mit, schützt weiterhin die Zellen, unterstützt das Immunsystem und verhindert das Verklumpen von Blutplättchen; sogar das Lösen bestehender Verklumpungen ist möglich. All diese Eigenschaften verzögern quasi das frühzeitige Altern der Zellen.
Seit 1968 ist Vitamin E als essentieller Nährstoff bekannt.
Es kann nur von Pflanzen synthetisiert werden. Tiere und Menschen nehmen es mit der Nahrung auf. In der Natur kommen acht Vitamin-E-Stoffgemische vor. Beim Menschen wirkt eines davon, das sogenannte alpha-Tocopherol, am besten.
Von dem mit der Nahrung aufgenommenen Vitamin E werden etwa dreißig Prozent im Dünndarm resorbiert, der Rest wird ausgeschieden. Wenn mehrfach ungesättigte Fettsäuren gleichzeitig aufgenommen werden, beeinträchtigen sie die Resorption. Vom Dünndarm aus wird das Vitamin über den ganzen Körper in fast alle Gewebe verteilt.
Vitamin-E-Mangel tritt selten auf, da es in vielen Nahrungsmitteln enthalten ist. Sollte dennoch zu wenig davon resorbiert werden, werden zuerst die Reserven, die im Körperfett gespeichert sind, aufgebraucht. Beschwerden treten deshalb erst nach längerer Zeit auf. Es kann zu Konzentrations- und Muskelschwächen kommen; das Immunsystem wird geschwächt; es kommt leichter zu Infektionen; Krankheiten wie Krebs, Rheuma, Diabetes, Arteriosklerose und Schlaganfällen wird vermutlich Vorschub geleistet. Es ruft darüber hinaus Störungen bei der Fortpflanzung hervor.
Eine Unterversorgung mit Vitamin E entsteht nur selten, da die empfohlenen sechs bis acht Milligramm pro Tag normalerweise mit der Nahrung aufgenommen werden. Diese Richtlinie gilt aber nicht, wenn auch viele ungesättigte Fettsäuren mit der Nahrung aufgenommen werden. Dann erhöht sich der Bedarf bei Männern auf etwa 14 mg, bei Frauen auf etwa 12 mg. Schwangere und Stillende benötigen entsprechend mehr. Raucher sowie Menschen, die großen Belastungen oder Stress ausgesetzt sind, weiterhin Herzkranke und immungeschwächte Patienten haben ebenfalls einen erhöhten Bedarf. Eine übermäßige Aufnahme von Vitamin E ist kaum möglich. Erst ab etwa 3000 mg können die Blutgerinnung, Verdauung und Muskelkraft beeinträchtigt werden. Die amerikanische Academy of Sciences empfiehlt eine maximale Tagesdosis von 1000 mg.

Setzling



Niacin (auch Nikotinsäure genannt)

Niacin gehört zur Gruppe der wasserlöslichen Vitamine, und wird unter europäischen Ernährungsbedingen ausreichend mit der Nahrung aufgenommen. Es ist ebenfalls ein Vitamin der B-Gruppe und wurde früher auch als Vitamin B3 bezeichnet.
Niacin ist ein Sammelbegriff für Nikotinsäureamid und Nikotinsäure sowie die Coenzyme NAD (Nicotinamid-Adenin-Dinucleotid) und NADP (Nicotinamid-Dinucleotid-Phosphat).
Niacin erfüllt seine Hauptaufgabe als typisches Vitamin B bezüglich der verschiedenen Stoffwechsel, und zwar des Eiweiß-, Fett- und Kohlehydratstoffwechsels, und trägt zur Energiegewinnung bei. Es ist an vielen enzymatischen Vorgängen beteiligt und hat auch antioxidative Wirkung. Niacin ist wichtig für die Regeneration von Haut, Muskeln, Nerven und DNS.
Ein Niacinmangel ruft Hautveränderungen, Durchfall und Depressionen hervor. Dieser Symptomkomplex wird nach dem sichtbarsten der Anzeichen als Pellagra (= rauhe Haut) bezeichnet. Wie bei vielen Vitaminen des B-Komplexes tritt ein Mangel hier auch selten allein auf; eher fehlen mit dem Niacin auch andere B-Vitamine. Sollte es dennoch zu einem leichten Mangel kommen, beispielsweise durch eiweißarme Ernährung oder Absorptionsstörungen, äußert er sich zunächst in unspezifischen Störungen wie Appetitlosigkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Reizbarkeit.
Die empfohlene Menge, die über die Nahrung aufgenommen werden soll, liegt bei 10 bis 15 mg Niacin täglich. Weiteres Niacin stellt der Körper aus Eiweiß her, weshalb der Bedarf nur grob geschätzt werden kann. Der Körper verbraucht täglich etwa bis zu 17 mg. Die Leber kann Niacinvorräte für etwa vier Wochen speichern. Ein Mehrbedarf kann bei bestimmten Krankheiten wie Krebs, bei Schwangerschaft und Stillzeit, bei Störungen des Verdauungssystems, Alkoholismus oder der Behandlung mit bestimmten Medikamenten wie Betablocker vorliegen.

Carotinoide

Wir kennen zwei Carotinoide [Pflanzenfarbstoffen], die sogenannten Provitamine A. Sie werden im Dünndarm zu Retinol [Vitamin A] gespalten und über die Lymphe transportiert. Carotinoide, die im Körper in Retinol umgewandelt werden, sind für den Menschen ebenfalls essentiell. Da sie Sauerstoff an sich binden, fungieren sie als sogenannte Antioxidantien. Sie fangen freie aggressive Sauerstoffradikale [reaktionsfreudige Moleküle] und ähnliche Oxidationsprodukte wirksam ab, "entschärfen" sie, indem sie ihnen ein Sauerstoffatom entreißen, und verhindern so die Oxidation anderer wichtiger Substanzen wie Eiweiß, Nuklein- und Fettsäuren. Carotinoide in ausreichender Menge beugen einer Schädigung von Zellen, Zellkern und Zellmembran und wahrscheinlich sogar Krebskrankheiten vor.

Carotin

wird auch Provitamin A genannt. Es ist eine inaktive Substanz, die der menschliche Organismus zu Vitamin A umwandelt. Carotine haben auch antioxidative Wirkung.

BetaCarotin


... gehört zu der Gruppe der Carotinoide und ist eine Vorstufe von Vitamin A. Es entfaltet im Körper wichtige Schutzwirkungen als Antioxidanz und ist wichtig für die Bildung des Sehpurpurs. Es verbessert also das Sehvermögen, weshalb es auch als "Augenvitamin" bezeichnet wird. Darüber hinaus verkürzt es meist die Krankheitsdauer und stärkt unsere Widerstandskraft gegen Atemwegsinfektionen.


Schnitt



Cholin

... ist ein Vitamin des B-Komplexes und von Bedeutung für den Fettstoffwechsel. Es hilft Cholesterin unter Kontrolle zu halten und ist wichtig für die Funktion des Nervensystems, insbesondere des Gehirns. Darüber hinaus hilft es bei Alzheimer und unterstüzt die Leber beim Abbau von Giftstoffen. Außerdem hat es eine beruhigende Wirkung.




Folsäure (auch Pteroglutaminsäure genannt)



6 Kohlenhydrate bzw. Zucker

Kohlenhydrate sind eine leicht verfügbare Energiequelle. Sie sind nicht essentiell, machen aber einen wesentlichen Anteil der Energiezufuhr aus. Kohlenhydrate liefern etwa 4 Kalorien pro Gramm Kohlenhydrate.


Saponine
... sind Kohlenhydrate mit reinigender und antiseptischer Wirkung. Glaktosamin
Glukosamin
Arabinose
Mannose
Fruktose
... (Fruchtzucker) gehört als Einfachzucker in die Gruppe der Kohlenhydrate


Ernte



4 essentielle Fettsäuren

Die Bausteine der Nahrungsfette werden als Fettsäuren bezeichnet.
Je nach ihrem chemischen Aufbau haben sie unterschiedliche Auswirkungen, z.B. auf den Cholesterinspiegel im Blut.
Nahrungsfette sind auf Grund ihrer hohen Energiedichte Energielieferant Nummer 1. Neben ihrer Rolle als Energielieferant sorgen die Nahrungsfette auch dafür, daß die fettlöslichen Vitamine A, D, E, K im Organismus resorbiert werden können. (Das Zusetzen von Butter z.B. an Möhrengemüse dient also nicht nur der Entfaltung des Aromas, sondern auch der verbesserten Aufnahme des in den Möhren enthaltenen

Vitamins A).Cholesterol (auch Cholesterin genannt)
... ist nicht essentiell, da es von der Leber und anderen peripheren Gewebezellen synthetisiert werden kann. Die tägliche Cholesterol-Zufuhr sollte unter 300 mg liegen. Cholesterole dienen beim Menschen zum Aufbau von Steroidhormonen wie Östrogenen, Gestagenen und Androgenen. Weiterhin dient es der Gallensäureproduktion in der Leber und dem Aufbau neuer Gewebe

Campesterol
Beta-Sitosterol
Lupeol


Anschnitt



24 Aminosäuren

Prolin
... hat den Hauptanteil bei der Bildung von Bindegewebe und der Herzmuskulatur. Es kann sehr leicht mobilisiert werden für die Energiezufuhr der Muskel. Ein Hauptbestandteil des Kollagens.

Hydroxyprolin

Cystein

... trägt zu starkem Bindegewebe und Antioxidanzaktionen des Gewebes bei. Es hilft bei Heilungsprozessen, stimuliert die Aktivität der weißen Blutkörperchen und vermindert Entzündungsschmerz. Wesentlich ist es für die Bildung von Haut und Haar verantwortlich.

Glutaminsäure
Eine Hauptvorstufe von Glutamin, Prolin, Ornithin, Arginin, Glutathion und GABA. Eine potentielle Energiequelle. Wichtig beim Gehirnstoffwechsel und der Verstoffwechselung von anderen Aminosäuren.

Salm

Asparagin (Spargelsäure)
Verwandelt Kohlehydrate in Muskelenergie. Baut Immunoglobuline und Antikörper des Immunsystems auf. Vermindert Ammoniakwerte nach dem Training.

Glycin

Hilft bei der Herstellung anderer Aminosäuren und ist Teil von Enzymen, die in die Energieproduktion einbezogen sind. Hat eine beruhigende Wirkung.

Serin
Wichtig bei der Energieproduktion der Zellen. Unterstützt das Gedächtnis und die Funktion des Nervensystems. Baut das Immunsystem auf, indem es Immunoglobuline und Antikörper produziert.

Tyrosin
Vorstufe der Neurotransmitter Dopamin, Norepinephrin und Epinephrin sowie des Schilddrüsen- und Wachstumshormons und Melanin (das Pigment, das für die Haut- und Haarfarbe verantwortlich ist). Hebt die Stimmung.

Alanin
Hauptbestandteil des Bindegewebes. Ermöglicht es Muskeln und anderen Geweben, Energie aus Aminosäuren zu beziehen. Trägt zum Aufbau des Immunsystems bei.


7 essentiele Aminosäuren:

Der menschliche Körper enthält 22 Aminosäuren, von denen er 8 nicht selber herstellen kann. Diese, als essentiell bezeichnete Aminosäuren, müssen wir mit unserer Nahrung in ausreichendem Maße aufnehmen.
Für Wachstum, Fortpflanzung und Erhaltung des Organismus sind diese jeweils unentbehrlich.
Von den 8 essentiellen Aminosäuren enthält die Aloe Vera die folgenden 7:

Lysin

... und Vitamin C bilden zusammen L-Carnitin, eine Biochemikalie, die es dem Muskelgewebe ermöglicht, Sauerstoff effektiver zu nutzen und die Ermüdung zu verzögern. Es unterstützt das Wachstum, indem es Collagen bildet - das faserige Protein, aus dem Knochen, Knorpel und anderes Bindegewebe bestehen. Weiterhin fördert es die Produktion von Antikörpern, Hormonen und Enzymen, sorgt für bessere Konzentrationsfähigkeit und hilft mitunter bei Problemen mit der Fruchtbarkeit.
Niedrige Werte können die Proteinsynthese verlangsamen, die Muskeln und das Bindegewebe beeinträchtigen.

Threonin
... verhindert den Fettaufbau in der Leber und ist ein wichtiger Collagenbestandteil. Bei Vegetariern ist es wenig vorhanden und muß häufig durch Nahrungsergänzungspräparate ergänzt werden.

Valin

... ist eine verzweigtkettige Aminosäure, die nicht von der Leber verarbeitet wird, statt dessen aktiv vom Muskel aufgenommen wird. Sie beeinflusst die Aufnahme anderer Neurotransmittervorstufen vom Gehirn [Tryptoghan, Phenylalin und Tyrosin].

Leucin
... ist eine verzweigtkettige Aminosäure, die als Energiequelle genutzt wird. Reduziert die Aufspaltung von Muskelprotein. Fördert die Heilung von Haut und Knochen.

Isoleucin
... ist eine verzweigtkettige Aminosäure, die leicht aufgenommen und vom Muskelgewebe zur Energiegewinnung genutzt wird. Essentiell bei der Bildung von Hämoglobin.

Phenylalanin

... reduziert Hungergefühle, steigert das sexuelle Interesse, verbessert die Gehirnfunktionen und lindert Depressionen.

Methionin

Einige dieser Aminosäuren sind nur im Säuglings- und Entwicklungsalter nicht vom Organismus synthetisierbar und müssen im Erwachsenenalter nicht mehr zugeführt werden. Hierzu zählen die beiden folgenden in Aloe Vera enthaltenen Amonisäuren:

Histidin

... ist einer der Hauptbestandteile in der Haut beim Absorbieren von UV-Licht. Bei der Produktion von roten und weißen Blutkörperchen hat es eine große Bedeutung.

Arginin

... kann die Freisetzung von Insulin, Glukagon und Wachstumshormonen steigern. Bei der Verletzungsrehabilitation kann es eine große Hilfe sein, wie auch bei der Bildung von Collagen. Darüber hinaus hat es stimulierende Wirkung auf das Immunsystem und kann die Spermienanzahl und T-Lymphozytenreaktion steigern.

Außerdem enthält Aloe Vera noch folgende Wirkstoffe, die sich in obige Kategorien nicht zuordnen lassen:

Lignine
Saponine
Chrysophansäure
Salizylsäure

Dieser Wirkstoff ist wohl uns allen bekannt aus dem Schmerzmittel "Aspirin", nur, daß es hier in der naturreinen Form vorliegt und nicht als chemisch hergestellte Substanz. Dieser Stoff erklärt die schmerzlindernde Wirkung der Aloe, besonderse bei Wundschmerz.

Ätherische Öle

Zu qualitativen und quantitativen Unterschieden im Anthranoidspektrum des frischen Blattsaftes und der Droge existieren kaum Arbeiten. 1,8-Dihydroxyanthrachinone wie Aloeemodin sind in der Droge wahrscheinlich Artefakte, da sie im frischen Blattsaft nicht nachweisbar sind.
Die Aloe Vera ist ein Naturprodukt. Daher können diese Inhaltsstoffe von Pflanze zu Pflanze in Menge und Vorkommen variieren.
Abschließend muß darauf hinweisen werden, daß man nicht in die Versuchung geraten sollte, einzelne Wirkstoffe als allein verantwortlich für die Wirkung der Aloe Vera zu machen. Vielmehr ist es wohl die Kombination der zahlreichen Stoffe, die diese Pflanze zu einem solchen Schatz in Bezug auf mögliche positive Auswirkungen auf unseren Organismus macht. Das Wirkungsprinzip ist hier, wie überall in der Natur, die Synergie, das optimale Zusammenwirken der Inhaltsstoffe!

Die Wirkungsweise

Eine der herausragenden Leistungen der Aloe Vera ist ihre Eigenschaft die Entgiftung unseres Körpers zu unterstützen. Gerade in der heutigen Zeit mit ihren vielen Umweltgiften tut es dem Körper gut von diesen schädlichen Ablagerungen auf sanfte Weise befreit zu werden.
In diesen Zusammenhang gehört auch der Einfluß auf z.B. durch Strahlen angegriffenes Gewebe. Solche Schäden können unter anderem auch durch eine Krebsbehandlung verursacht sein. Einige Patienten berichten hier von positiven Auswirkungen des Aloe Vera Gels.
Die allgemeine Stärkung des Immunsystems durch ihre mehr als 220 Wirkstoffe ist nicht zu unterschätzen, was schließlich zu einer Kräftigung des gesamten Organismus führt.
Natürlich ist neben der innerlichen Anwendung auch die äußerliche Verwendung der Aloe Vera von Nutzen.
Auf der Haut bewirken die vielen Inhaltsstoffe (oft auch zusammen mit Honig oder Propolis verwendet) Wiederherstellung und Desinfektion.
Die pflegende Wirkung der Aloe ist kaum zu überschätzen.
Einige Firmen versehen ihre Produkte sogar mit dem Zusatz "verjüngende Wirkung". Dies erscheint zwar absolut übertrieben, es zeigt jedoch, daß eine Creme mit Aloe der Haut sehr gut tun kann.


Anwendungsgebiete



allgemeine Einführung:

Die Aloe ist schon seit vielen Jahrhunderten als Heilpflanze bekannt und unsere Urgroßmütter nannten sie die "Erste-Hilfe-Pflanze".
Tatsächlich ist die Aloe Vera gleichsam eine kleine "Hausapotheke": So wird berichtet, daß ihr innerer Saft Schnittwunden heilt, Verbrennungen, Sonnenbrand und Mückenstiche lindert, gegen Akne und Haarausfall hilft, zahlreiche Magenbeschwerden lindert, und vieles mehr. Viele der Anwendungsgebiete waren lange Zeit vergessen und werden heute nach und nach wiederentdeckt.
Leider gibt es bis heute bei uns noch keine schulmedizinisch gesicherten Kenntnisse über die breite therapeutische Wirksamkeit, so daß wir nur auf die zahlreichen überlieferten Erfahrungen aus der Naturmedizin anderer Völker zurückgreifen und für uns neu erkennen können: "Von zwei Ärzten ist derjenige der bessere, der mit den schonenderen, weil weniger eingreifenden Mitteln zum Ziel kommt.", wie bereits Hippokrates festgestellt hat.
Ich bitte an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich darum die folgenden Hinweise nicht als definitive Heilaussagen zu verstehen, denn es sind lediglich Berichte und Aussagen, die auf Erfahrungswerten beruhen, die bei dem Einen eintreten, bei einem Anderen jedoch wirkungslos bleiben könnten. Allgemein gilt, daß ein therapeutischer Einsatz von Aloe Vera - ob äußerlich oder innerlich - stets nur unterstützend eingesetzt werden sollte und in ernsten Situationen unbedingt mit Rücksprache eines Arztes eingesetzt und dosiert werden sollte!
In jedem Fall kann man mit Aloe Vera vielen Erkrankungen und Leiden vorbeugen. Zwar darf man auch hier die Aloe nicht als Wundermittel verstehen, sondern sollte die das Immunsystem stärkende Funktion schätzen. Das überaus große Wirkungsspektrum dieser Funktion darf niemals unterschätzt werden.



Anbau und Verarbeitung



Der Anbau und die Zucht:

Die Aloe wächst wild in tropischen und subtropischen Gegenden. Besonders gut gedeiht sie in sandigem, trockenem, lehm- und kalkhaltigem Boden und läßt sich ziehmlich leicht kultivieren.
Eigentlich gehört die Aloe Vera (die wichtigste der Medizinal-Aloes) als "Arzt aus dem Blumentopf" in jeden Haushalt. Da es jedoch in unseren Breitengraden nicht immer leicht ist, diese Tropenpflanze ob im Garten, auf dem Balkon oder im Zimmer zu ziehen, müssen wir auf die importierten Produkte zurückgreifen, die dank der modernen und zuverlässigen Methoden der Stabilisierung in Qualität und Leistung der Wirkung des frischen Blattmarks sehr nahe kommen.
Schaut man einmal auf die große Anzahl der Aloe-Vera-Rohgel exportierenden Länder, so wird deutlich, daß der Anbau und die Produktion von Aloe Vera ein eigener gut florierender Wirtschaftszweig geworden ist.
Einige dieser Exporteure sind Italien, Spanien, Puerto Rico, die Dominikanische Republik, Haiti, Jamaika, Israel, Ostafrika, aber auch Guatemala, Venezuela, Brasilien, Nicaragua, El Salvador, Kolumbien, Taiwan, Japan und Mexiko.
Der führende Lieferant für Aloe Vera Gel sind die USA. Allein in Mexiko gab es im Jahre 2001 525 Hektar Zuchtfläche für Aloe Vera, deren Wert auf dem Weltmarkt etwa 30 Millionen Dollar entspricht.
Inzwischen werden hochmoderne Technologien zur Verarbeitung und Stabilisierung des Gels genutzt, was häufig zu einer Verbesserung der Qualität führt.
Betrachtet man einmal das Aloe-Feld, so stößt man auf exakt angepflanzte Reihen graugrüner Pflanzen mit fleischigen, stacheligen Blättern.
Um den Stamm einer Pflanze herum wachsen kleine Wurzelschößlinge. Diese werden vorsichtig von der Mutterpflanze getrennt und auf ein neues Feld mit sandigem, lehmhaltigen Boden gepflanzt, den optimalen Wuchsbedingungen der Aloe Vera.
Zuerst ist es von Bedeutung, die Pflanzen sonnengeschütz zu setzen und Staunässe des Gießwassers zu vermeiden. Erst wenn ein vollständiges Wurzelwerk ausgebildet ist, können die jungen Pflanzen ins Freiland umgesetzt werden.
Wichtig ist für uns Endverbraucher des Gels, daß von vornherein nicht mit Pestiziden und chemischen Düngemitteln gearbeitet wird. Es empfiehlt sich daher auf einen biologischen Anbau der Pflanzen zu achten.


Die Ernte und Verarbeitung:

Im Alter von zwei bis drei Jahren sind die Pflanzen nach intensiver Bewässerung reif für die Ernte.
Es wird niemals die gesamte Pflanze geerntet, sondern nur die äußeren Blätter, die mit einem sauberen und vorsichtigen Schnitt von der Pflanze abgetrennt werden. Ca. alle zwei Monate können drei bis vier Blätter einer Pflanze vom Ansatz her abgetrennt werden. Dabei hat jedes Blatt ein ungefähres Gewicht von gut einem Pfund. Wichtig ist, daß mindestens 12 Blätter am Stoch zurückbleiben, damit eine Pflanze zwischen acht und zehn Jahren genutzt werden kann.
Wichtig ist nach der Ernte ein sofortiger Abtransport der Blätter zur weiterverarbeitenden Insdustrie, denn die Verarbeitung muß binnen sechs Stunden geschehen, um den Verlust der Wirkstoffe so gering wie möglich zu halten. Die Aktivität der Wirkstoffe verringert sich nachweisbar nach 6 Stunden rapide, da sie mit Sauerstoff oxidieren.
Nach der Ernte werden das Blattende, die Spitze sowie die stacheligen Ränder gekappt und die Blätter auf unterschiedliche Arten weiterverarbeitet, während derer chemische Reinheit immer oberstes Gebot ist.
Ein wesentlicher Unterschied bei der Herstellung von Aloe-Vera-Gel oder -Saft ist, ob das gesamte Blatt verwertet wird, oder nur das Innere, das Gel. Dies ist deshalb von Bedeutung, da das Blatt aus drei Schichten besteht: a) der Blattrinde, b) einer Schicht mit gelbem, bitterem Saft und c) dem Blattmark. Die zweite Schicht, der gelbe Saft, enthält die beiden Stoffe Aloin und Emodin, die stark verdauungsfördernde Wirkung haben und in dieser Eigenschaft auch aus dem Arzneimittelbereich bekannt sind. Da diese Eigenschaft aber in der Regel nicht erwünscht ist, werden die Aloe Vera Blätter von einigen Produzenten geschält, oder die beiden Stoffe werden quasi "eingedampft".
Da die Verarbeitungsprozesse von Aloe-Vera-Gel auch den für die Lebensmittelindustrie verbindlichen Richtlinien (FDA = Food- and Drug- Administration) unterliegen, arbeitet das Personal in den Fabriken natürlich mit Schutzkleidung und sterilen Geräten.
Heute werden die Blätter meist maschinell filetiert indem sie in zwei Hälften geteilt wird und das durchsichtige Gel durch eine Art Kaltpreßverfahren herausgelöst. Dieser Vorgang kann heute so steril durchgeführt werden, daß keine Hefen und Bakterien mehr nachweisbar sind.
Aber der Schlüssel zu einem qualitativ hochwertigen Aloe-Vera-Produkt liegt nicht nur in den Ernte- und Gewinnungsmethoden, sondern vor allem im Stabilisierungsprozeß und in der Haltbarmachung.
Der gewonnene Saft ist noch weiterhin dem Problem der Luftreaktion und somit dem Wirkstoffverfall ausgesetzt. Sogar im Kühlschrank verändert sich das Gel nach kurzer Zeit, weshalb die nun notwendige Stabilisierung das eigentliche Problem der Vermarktung ist.
Weder das Pasteurisieren, noch eine Bestrahlung, Verdampfung oder Trocknung erwies sich als zufriedenstellend. Inzwischen gibt es einige patentierte Verfahren, durch die wir auf Produkte zurückgreifen können, die der frischen Pflanze vom Wirkstoffgehalt sehr nahe kommen.
Diese Verarbeitungs- und Stabilisierungsverfahren werden in der Regel von den einzelnen Firmen als Betriebsgeheimnis gehütet denn nicht allen Herstellern ist es gelungen, die Aloine ohne Qualitätsverluste zu entfernen. Tatsächlich gibt es bei den auf dem Markt erhältlichen Saft- und Gel-Produkten enorme Qualitätsunterschiede. Daher ist es ratsam, sich über die Herstellungsweise und vielleicht auch das Ursprungsland zu erkundigen.
Eine große Hilfe bei der Wahl des Produktes kann das Gütesiegel des "National Aloe Science Council" (N.A.S.C.) sein. Es soll eine bestimmte Qualität sichern und schreibt vor, daß die Anbieter eine genaue Angabe des Aloegehaltes in den Produkten angeben.


Absprache bei innerer Anwendung

Die Aloe Vera-Pflanze erinnert äußerlich an einen Kaktus, gehört aber zur Familie der Liliengewächse. Sie ist eine der ältesten bekannten Heilpflanzen und wächst in Regionen mit heißen, trockenen Sommern und milden Wintern, wie beispielsweise Afrika, Mittel- und Südamerika oder den Kanaren.

Die Pflanze wurde in vielen unterschiedlichen Kulturen gleichermaßen genutzt und geschätzt. Schon die ägyptischen Königinnen Nofretete und Kleopatra pflegten ihre Haut damit. In China galt die Aloe Vera als Symbol für Unsterblichkeit. Große Armeen verwendeten sie bei ihren langen Märschen durch die Wüsten als wirksamen Sonnenschutz und zur Wundheilung.
Die Aloe Vera-Blätter speichern Flüssigkeit


Mehr als 160 Wirkstoffe
Bis heute wurden mehr als 160 Wirkstoffe in der Pflanze wissenschaftlich nachgewiesen. Das Aloe Vera-Gel besteht zu 96 Prozent aus Wasser. Das Zusammenwirken der Nähr- und Vitalstoffe macht seine gesundheitsfördernde Wirkung aus. So enthält Aloe Vera unter anderem die Vitamine A, C, D, E, Spuren des Vitamins B12, Lipide und Proteine, welche die Nahrung zerlegen und die Verdauung ankurbeln.

Ferner steckt das Enzym Bradykinase in der Pflanze, das bei Entzündungen und Schmerzen auf der Haut hilfreich sein kann. Die im Aloe Vera-Gel enthaltene Salicylsäure erklärt die schmerzlindernde Wirkung. Saccharide bauen das Immunsystem auf und helfen dem Körper bei der Entgiftung. Der Wirkstoff Acemannan, eine Zuckerform, soll die Widerstandskraft der Zellmembrane gegen Bakterien und Viren verbessern.
Aloe-Produkte


Wirksam, aber kein Wundermittel
Vor allem Heilpraktiker setzen Aloe Vera in der Therapie ein. Aloe gilt als Allround-Mittel, das bei vielen Beschwerden unterstützend wirkt - innerlich und äußerlich. Aloe Vera verbessert die Durchblutung der Haut, schützt und strafft sie. Sie wird auch gerne bei kleineren Wunden eingesetzt, bei Verbrennungen, Strahlenschäden sowie bei Neurodermitis. Als Saft getrunken kann Aloe verschiedenste Beschwerden des Verdauungstraktes zum Abklingen bringen. Der Aloe Vera-Wirkstoff Aloin zum Beispiel findet sich in den meisten Abführmitteln.

Manche Ärzte setzen Aloe Vera bei Darmentzündungen oder Abszessen ein, manche sogar bei Rheuma oder Arthritis. Einige verwenden Aloe, um die Nebenwirkungen von Chemotherapien abzuschwächen oder die Immunabwehr bei Immunschwächekrankheiten wie Aids zu stärken. Allerdings gibt es noch wenig wirklich fundierte wissenschaftliche Untersuchungen zur Aloe Vera. Ein medizinisches Wundermittel ist es nicht.

Absprache bei innerer Anwendung
Manche Menschen reagieren mit dem Magen empfindlich auf Aloe Vera oder Zusatzstoffe in Aloe-Produkten. Wer Aloe innerlich anwendet, sollte deshalb mit einem Fachmann Rücksprache halten.

Aloe Vera wird als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, um Krankheiten vorzubeugen. Es wird häufig eine Kur vorgenommen, welche der Regeneration des gesamten Organismus dient.

Reinheit ist entscheidend
Bei der Verwendung von Aloe-Produkten ist auf den Anteil an Aloe und die Herkunft zu achten. Aloe sollte als erstes auf der Liste der Inhaltsstoffe des Produktes erscheinen. Wer täglich Aloe Vera-Saft zu sich nehmen möchte, muss beachten, dass er bei konservierten Säften auch Konservierungsstoffe zu sich nimmt.

Pasteurisierter Saft muss im Kühlschrank gelagert und schnell verbraucht werden. Der Saft aus dem Blattmark gilt als am wertvollsten. Die Produktpreise schwanken sehr stark. Aloe Vera aus biologischem Anbau und handgepflückt ist selbstverständlich teurer als Billig-Aloe Vera aus Treibhäusern.


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