Entweder ist man Menschenfreund oder Tierfreund?
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Mensch, wie kannst du das tun?


Mensch, hier sitzt dein Hund und wartet,
zu ängstlich und zu hoffnungsvoll, einfach zu gehn,
seit Tagen sitzt er einfach nur an der Straße,
er wartet auf dich und kann nicht verstehn,
wieso du ihn einfach verlassen hast.
Er dachte, hier hältst du nur an auf ein Spiel ,
das war vor Tagen, und dann gingst du fort.
Voll Vertrauen, ganz sicher, daß du zurückkommst,
leidet er seither an diesem einsamen Ort,
an dem du ihn einfach warten läßt.
Und so legt er sich nieder und schließt seine Augen,
als er schwach wird vor Hunger, die Kehle wund.
Dir, Mensch, hätt' ich gewünscht, zu erleben,
wie er schließlich starb, dein wartender Hund -
den du einfach vergessen hast.


Helft den Tieren im Tierheim

Leider gibt es auch Menschen, die es sich zu Aufgabe gemacht haben, Hunde zu hassen.
Dann gibt es Menschen, die den Welpen niedlich finden, aber als ausgewachsendes Tier lästig ist.
Der Welpe unter den Gabentisch doch sehr schön, damit der Nachwuchs was zu tun hat, aber vergessen hat, dass der Sommerurlaub sich naht und der ausgewachsende Hund nicht mehr niedlich ist.

Das schlimmst was ich erlebt habe, ist, das ein Hund an der Gleise festgebunden wurde und ich leider zu spät kam um diesen wunderbaren Hund zu helfen. Dieses Jaulen werde ich meinen Lebtag nicht mehr vergessen und wünsche den Besitzer, das er noch mehr leidet als dieser arme Hund.

Dann haben wir den Hund, als Bestie dargestellt bekommen, weil ein ganz bestimmter Kreis, diese Hunde abgerichtet hat. Aber der Hund ist von Natur gutmütig, dass er böse wird, das haben dann die Besitzer daraus gemacht.

Den letzten Schreck haben uns die Politiker gegeben, die sagen der Hund muss sterben und soll ausgerottet werden, weil er bissig ist, wer bissig ist, sei dahin gestellt.

Seit dem wird man von der Bevölkerung angemacht, ob Kampfhund oder nicht, größer als 40 cm, ist grundsätzlich gefährlich.

Mein Erlebnis war: Ich ging mit meiner Tina spazieren, sie hörte auf`s Wort, da wurde ich von einer Horde unwissende Hundehasser angemacht, ich sollte den Kampfhund an der Leine nehmen und ich sollte ihr ein Maulkorb verpassen. Meine Tina war ein Münsterländer-Mischlich, die nicht unter Kampfhunde zählt, aber trotzdem wegen ihrer Größe, die Leute Angst hatten, weil unsere Politiker und die Medien diesen Unmut an Hunde verbreitet haben.
Ich war ausserhalb der geschlossene Ortschaft und dachte nicht daran dies zu tun und ich sagte: Wenn jemand einen Maulkorb brauchte, dass sind die unwissende, die nur nachplapperten und keine Ahnung hatten, was sie da sagten.

Dann gibt es viele geschundene Hunde in Tierheimen, die nur auf uns vernünftige Menschen warten, die Liebe und ein Platz in ihren Rudel geben können.

Wenn ich über Tod meiner Tina weg bin, bin ich auch wieder bereit, so ein Hund zu holen, dabei spielt das Alter, Aussehen, Rasse und Größe keine Rolle. Mit ihren treuen Wesen, geben sie mir mehr, als so mancher Mensch, der beim leichten Winde umfällt.

Dann gibt es Hunde, die geliebt wurden, aber trotzdem im Tierheim mussten, sei es weil das Herrchen ins Altersheim musste oder weil das Herrchen verstorben ist. All diese Tiere haben eine vorzügliche Erziehung hinter sich und warten nur auf Familienanschluß, damit der Blick wieder klar wird.

Bitte vergisst die Tiere im Tierheim nicht, die haben auch ein anständiges Leben verdient und nicht hinter Gitter und auf kalten Fussböden.


Ein trauriger Schäferhund

Ehrlich Worte eines Indianer

Brief des Indianerhäuptlings Seathle an den Präsidenten
der USA aus dem Jahre 1855.
Der große Häuptling in Washington läßt uns wissen, daß er unser Land kaufen will. Er sagt uns dazu Worte der Freundschaft und des guten Willens. Dies ist sehr freundlich von ihm, da wir wissen, daß er kaum auf unsere Freundschaft angewiesen ist. Wir werden uns aber euer Angebot überlegen, da wir wissen, daß wenn, wir es nicht tun, der weiße Mann vielleicht kommen mag, um uns unser Land mit Hilfe von Gewehren wegzunehmen. Was Häuptling Seathle sagt, kann der große Häuptling in Washington mit der gleichen Sicherheit als wahr nehmen, mit der unsere weißen Brüder mit der Wiederkehr der Jahreszeiten rechnen können. Meine Worte sind wie die Sterne, sie gehen nicht unter.
Wie kann man den Himmel kaufen oder verkaufen - wie die Wärme des Landes? Diese Idee scheint uns sehr merkwürdig. Wir besitzen auch die Frische der Luft und das Glitzern des Wassers nicht! Wie könnt ihr sie da von uns kaufen? Jedes Stück dieses Bodens ist meinem Volk heilig. Jede schimmernde Kiefernnadel, jedes sandige Ufer, der zarte Dunst in der Dunkelheit der Wälder, jede Lichtung und jedes summende Insekt ist der Erinnerung und dem Erleben meines Volkes heilig.
Wir wissen, daß der weiße Mann unsere Art und Weise nicht versteht. Das Schicksal seines Landes ist ihm so egal wie das eines anderen, da er in der Nacht kommt und vom Land nimmt, was immer er braucht. Die Erde ist nicht sein Bruder, sondern sein Feind. Wenn er den Grund erobert hat, zieht er weiter. Er läßt die Gräber seiner Väter zurück und zerstört rücksichtslos den Boden für seine Kinder. Sein Appetit wird die Erde verschlingen und nur eine Wüste zurücklassen. Der Anblick euerer Städte schmerzt die Augen der Rothäute, aber vielleicht nur deshalb, weil der Rote Mann nur ein Wilder ist und nicht versteht ........
Es gibt in den Städten der Weißen keinen Ort der Stille, keinen Ort, dem Singen der Frühjahrsblätter oder dem Knispeln eines Insektenflügels zu lauschen. Aber vielleicht deshalb, weil ich ein Wilder bin und nichts verstehe, erscheint meinem Ohr der Lärm so schmerzhaft. Was ist das für ein Leben, wenn ein Mensch den lieblichen Ruf des Whippoorwill nicht hören kann oder die Stimme der Frösche um einen nächtlichen Tümpel. Ein Indianer liebt den weichen Klang des Windes sehr, wenn er über das Gesicht eines Sees streicht, und dem Duft des Windes, wenn er von einem Mittagsregen reingewaschen ist oder von einer Pininkiefer mit süßem Geschmack beladen ist. Die Luft ist dem Roten Mann teuer, deshalb, weil alle denselben Atem haben: Die Tiere, die Bäume, die Menschen. Der Weiße Mann scheint die Luft die er atmet, gar nicht zu merken; wie ein Mensch der tagelang dahinstirbt, ist er für den Gestank empfindungslos.
Falls ich mich entscheiden sollte, dem Angebot zuzustimmen, werde ich eine Bedingung zu stellen haben: Der Weiße Mann muß alle Tiere des Landes als seine Brüder behandeln. Ich bin ein Wilder, und verstehe es nicht anders. Ich habe schon tausende verwesende Büffel auf der Prärie gesehen, von Weißen Männern zurückgelassen, die sie von einem vorbeifahrenden Zug aus abknallten! Ich bin ein Wilder und verstehe es wirklich nicht, wie das rauchende Eisen-Pferd wichtiger sein kann als der Büffel, den wir nur töten um zu leben.Was ist der Mensch ohne die Tiere? Wenn alle die Tiere nicht mehr da wären, würde der Mensch an der großen seelischen Einsamkeit sterben, denn alles was den Tieren wiederfährt, trifft auch die Menschen. Alle Dinge sind miteinander verbunden. Was immer der Erde zustößt, stößt auch den Söhnen der Erde zu!
Vielleicht könnten wir verstehen, wenn wir wüßten, was der große Traum des Weißen Mannes ist, welche Hoffnungen er seinen Kindern an langen Winterabenden erzählt, welche Visionen er ihnen in den Geist brennt, daß sie es sich für morgen wünschen. Aber wir sind Wilde. Die Träume des Weißen Mannes sind uns verborgen. Und weil sie uns verborgen sind, gehen wir unsere eigenen Wege. Wenn wir zustimmen, dann deshalb, um wenigstens die Reservation, die ihr uns versprochen habt, zu retten. Vielleicht dürfen wir dort unsere kurzen Tage noch so verleben, wie wir es wollen. Wenn der letzte Rote Mann von der Erde verschwunden sein wird, wenn die Erinnerung nur noch dem Schatten einer Wolke gleicht, die über die Prärie zieht, werden jene Ufer und Wälder dennoch die Seelen meines Volkes festhalten, da sie dieses Land so lieben, wie ein Neugeborenes den Herzschlag seiner Mutter liebt. Wenn wir euch unser Land verkaufen, liebt es so, wie wir es geliebt haben. Sorgt euch darum, wie wir uns gesorgt haben. Haltet fest in euerem Gedächtnis, wie das Land aussieht, wenn ihr es nehmt.
Eins wissen wir, und der Weiße Mann wird es vielleicht eines Tages auch entdecken: Unser Gott ist derselbe Gott. Ihr mögt jetzt denken, daß ihr ihn so besitzt, wie ihr auch das Land besitzen wollt. Aber das könnt ihr nicht. Er ist Gott für alle Menschen. Und sein Mitleid für die weissen und die roten Menschen ist dasselbe. Ihm ist die Erde wertvoll, und die Erde zu verletzen heißt, Verachtung auf den Schöpfer zu häufen. Macht weiter, euer Bett zu beschmutzen, und eines Nachts werdet ihr in euerem eigenen Müll ersticken. Wenn die Büffel alle abgeschlachtet sind, die wilden Pferde alle gezähmt, die heimlichen Winkel des Waldes schwer vom Geruch vieler Menschen und der Anblick der reifen Hügel von tratschenden Weibern verdeckt ist, wo ist dann das Geheimnis des Dickichts? Es ist fort. Wo ist der Adler hin? ER IST FORT! Mit all eurer Kraft, mit all eurem Mut und mit ganzem Herzen bewahrt es für euere Kinder und liebt es so, wie Gott uns alle liebt. Eines wissen wir: Unser Gott ist derselbe Gott. Die Erde ist ihm wertvoll.



© 2003 by Marion Eich Hundeseelen


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