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"Kampfhund" - was ist das?


In letzter Zeit beherrscht ein Schlagwort die Medien: "Kampfhund". Der Begriff "gefährlicher Hund" oder noch besser "gefährlicher Hundehalter" wäre meiner Meinung nach besser angebracht. Was ein "gefährlicher Hund" ist, glauben alle zu wissen: Alles was vier Pfoten hat, im entferntesten leicht gestromt, schwarz, und mit einem überdimensionalen Gebiss ausgestattet ist. Unser geliebter Kommissar Rex, Huutsch und Lassie gehören natürlich auch dazu. Doch die wenigsten Menschen fragen nach dem Besitzer solcher Hunde.
Was ist nun ein "gefährlicher Hundehalter"? Wir wissen, dass gewisse Personen sich ihr Ego mit einem möglichst gefährlich aussehenden Hund aufpolieren wollen. Wir dürfen nicht vergessen, dass jeder Hund, egal welcher Rasse, eine Erziehung benötigt. Der Hund ist wie der Wolf ein Rudeltier. Da sein Sozialverhalten dem unseren ähnlich ist, kann er sich normalerweise gut in eine menschliche Familie einfügen. Jedoch probiert jeder Hund immer wieder, auf Grund seiner hierarchisch geprägten Rudelstruktur in der Gruppe in seinem Rang aufzusteigen. Die Aufgabe des Halters ist es, ihm einen festen Platz in der Familie zuzuweisen, diesen immer wieder zu bestätigen und ihn nötigenfalls in seine Schranken zu verweisen. Das Tier darf nie das Gefühl bekommen, der Chef zu sein.
Also: ein "gefährlicher Hundebesitzer" ist ein Mensch, der verabsäumt sich zu überlegen, was für eine Verantwortung er übernimmt - sich selbst, dem Tier und seinen Mitmenschen gegenüber. Leider wissen viele Hundebesitzer nicht, was auf sie zukommt, doch es liegt an ihnen, sich rechtzeitig zu informieren. Hinterfragt man die in den Medien breitgetretenen Vorfälle, so ist letztendlich immer der Hundehalter, nicht der Hund verantwortlich. Man darf auch nicht vergessen, dass Fernsehsendungen (Kommissar Rex) oft ein völlig falsches Bild des Tieres vermitteln und zu unüberlegten Hundekäufen verführen.
Einen Teil der Verantwortung trifft auch manche Hundeschulen, die zu viel Wert auf die sogenannte "Schutzhundeausbildung" legen. Diese wird oft mangelhaft, mit zu wenig Aufklärung für den Hundebesitzer und auch für die breite Masse der Halter zugänglich durchgeführt. Dabei stellt sich die Frage, wozu wir einen "Schutzhund" brauchen. Sind wir nicht fähig uns selber zu schützen?
In unser aller Verantwortung liegt, Unfälle zwischen Mensch und Tier zu vermeiden. Durch Leine und Maulkorb frustrierte, in ihrer natürlichen Bewegung eingeschränkte Hunde führen jedoch nicht zu einer Lösung. Richtige Aufklärung durch Medien, Hundeabrichter, Tierschutzvereine und auch Tierärzte wäre die Devise.



Hunde-Engel

Ein Hund ist immer nur so gut, wie sein Besitzer!



Seit dem tragischen Unglücksfall von Hamburg ist unsere Hundewelt nicht mehr so wie sie einmal war. Eine beispielslose Hetzkampagne gegen Hunde und deren Halter findet in unseren Medien statt. Der Hund darf ab sofort wenn es nach den Medien und unseren Politikern geht nur mehr so wie in dem Bild unten gesehen werden. So hat das neue Hundebild, wenn es nach dem Willen dieser Herrschaften ginge, auszusehen. Ein Zerrbild, das wir Hundehalter niemals zulassen werden und dürfen.
Alles spricht im Moment von den sogenannten Kampfhunden. Doch was ist eigentlich ein Kampfhund? Der steirische Oberamtstierarzt hat festgestellt, dass es keine rassespezifischen Eigenschaften für diese Bezeichnung gibt. Folglich kann es auch keinen Kampfhund geben. Ein Kampfhund ist ein Hund, der für Hundekämpfe eingesetzt wird (aber die sind ja bei uns gottlob verboten) und dazu kann man prinzipiell jede Rasse verwenden. Man muss das Tier nur lange genug misshandeln, schlagen und peinigen um die Aggressionsschwelle herabzusetzen. Schon wird er beim Anblick eines Kontrahenten auf diesen losgehen, und seine Wut an ihm auslassen. Es handelt sich also nicht um eine Eigenschaft der Lebensform Hund, sondern ist auf praktisch fast alle Lebensformen umzusetzen auch, und ganz besonders, den Menschen.
Erinnern wir uns noch an die schockierenden Ereignisse in Bad Reichenhall, wo ein bis dahin als freundlich, nett und immer hilfsbereit bezeichneter junger Mann zum Gewehr greift und wahllos auf Passanten auf der Strasse schießt. Oder an den immer so lieben, freundlichen Menschen, der bei einer Autokontrolle einfach zur Pistole greift und eiskalt zwei Polizisten erschießt. Woher kommt diese Aggression der Menschen die sie zu eiskalten Killern werden lässt? Mit Sicherheit wurden sie nicht als Mörder geboren, aber mit eben solcher Sicherheit zu solchen gemacht. Was läuft schief in unserer Gesellschaft, dass es zu solchen Gewaltausbrüchen kommt? Es ist die "Kurzleine" an der wir Menschen alle hängen. Angelegt wird sie uns von unseren Politikern. Wir sehen sie nur nicht, denn sie ist unsichtbar, aber sie ist da. Das fängt schon im Kindesalter an, wenn du vielleicht irgendwo Fußballspielen möchtest aber nicht darfst weil sich irgend ein ruhebedürftiger Opa, der seine eigene Jugend schon längst vergessen hat, darüber beschwert. Also wird es dir einfach verboten (du wirst an der kurzen Leine gehalten). Es unterläuft dir ein Fehler bei der Arbeit. Wer arbeitet macht eben Fehler. Was folgt: Anschiss oder gar Entlassung (wieder die kurze Leine). So kann ein Mensch viele solche negative Lebenserfahrungen sammeln, und irgendwann ist er dann soweit. Alles in ihm schreit nach Rache und Vergeltung und das Unheil nimmt seinen lauf. Oder der 19-jährige Schüler, der im Ecstasy-Rausch einen Frontalunfall verursacht, bei dem eine 58-jährige Frau starb. Das Urteil: ATS 5.400,- Geldstrafe und Teilschmerzensgeld, sowie neun Monate bedingt. Jetzt wissen wir also wenigstens was ein Menschenleben in den Augen der Justiz wert ist. Man stelle sich den Aufschrei vor, wenn ein Hund die Frau angefallen hätte. Aber so war es halt ein bedauernswerter Drogensüchtiger, und da muss man halt Augenmaß bewahren, nicht wahr?
Es dürfte für die Verantwortlichen eigentlich nichts neues sein, dass sich bestimmte Menschen Hunde halten, die mit Tierliebe absolut nichts am Hut haben. Dass hier ein Gefahrenpotential vorhanden ist, dürfte wohl schon lange bekannt gewesen sein. Hier hätte der Gesetzgeber schon lange handeln müssen, aber er hat es nicht getan. Jetzt nach dieser Tragödie sind sie aufgeschreckt und wie es bei Politikern halt so üblich ist, um Schadensbegrenzung bemüht. Um von ihrem eigenen Versagen abzulenken, werden kurzerhand einfach alle Hundehalter über den Kamm geschoren und als verantwortungslose, primitive Zeitgenossen dargestellt. Wäre es nicht so ernst, wären diese Rundumschläge ja schon fast wieder zum lachen. Jeder noch so unbedarfte Provinzpolitiker wird plötzlich zum wahren Hundekenner der genau weiß was nun zu tun ist, und warum es überhaupt dazu kommen konnte.
Deshalb mein Aufruf an alle verantwortungsbewussten Hundehalter. Kopf hoch! Lassen wir uns nicht von unfähigen Politikern und einigen auflagen- bzw. einschaltquotengeilen Medien terrorisieren. Merken wir uns ganz besonders jene, die jetzt am genüsslichsten auf uns eindreschen. Wie heißt es doch so schön?

"Wahltag ist Zahltag!"


Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren.
Es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintliche hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei
tagtäglich die scheusslichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen oder doch gleichgültig zulassen !!

Die Welt wäre ein PARADIES wenn es keine Menschen gäbe.

Das wenige,
das du tun kannst, ist
viel -
wenn du nur irgendwo Schmerz
und Weh und Angst von einem
Wesen nimmst.


Gewalt beginnt, wo Wissen endet

Diese Hunde sind genauso lieb, wie jeder andere.



Vom Menschen so gemacht, dass er mit Menschen nicht mehr leben konnte oder wollte. Haben wir das Recht dazu?


Nun gib mir endlich einen Grund
dich einzuschlaefern bloeder Hund
BIN WESENSTESTER, muss es wissen
wieviel hast du schon gebissen?

Als Kampfhund bist du einst geboren,
das sieht man deutlich an den Ohren.
Bist aggressiv, gemein und wild
so stand es gestern in der "Bild".

Ich brech dir mit dem Stock die Knochen
das bringt dich sicherlich zum kochen.
Hoer auf zu wedeln, wills nicht sehn
du musst mir an die Kehle gehn.

Hoer auf zu winseln, wills nicht hoeren
mich kannst du damit nicht betoeren.
Vielleicht, das kann gut moeglich sein,
faellt dein Besitzer darauf rein.

Doch ich, ich weiss es einfach besser,
du bist und bleibst ein Menschenfresser.
Den treuen Blick, den kannst du lassen,
ich muss und will und werd dich hassen.

Ich sorg, dass du und all die andern,
ganz flugs in den Container wandern.
Du knurrst und beisst und wehrst dich nicht,
wie es als Kampfhund deine Pflicht?

Nun wehr dich endlich blöder Hund
kann dich nicht töten ohne Grund.


Kritisches zur "Kampfhund"-Problematik .....



Man stelle sich vor, daß im Bundesland Nordrhein-Westfalen nach der Hundeverordnung jeder Mops dreifach gefährlich wäre, weil er möglicherweise eine Widerristhöhe von 40 cm mißt und zu den kleinsten Molossern gezählt wird und falls übergewichtig die 20 kg -Grenze erreicht. Wenn die Angelegenheit nicht so traurig wäre, könnte man fast über so eine Verordnung lachen. Das Lachen vergeht einem schnell, wenn man z.B. nur von einem Bundesland mit seinem Vierbeiner zum anderen reisen möchte. Ungleiche Verordnungen schaffen hier einen Wust von Verwirrung bei den Hundebesitzern.
Viele beklagen sich über den ausgesprochenen Leinenzwang, der übriges in Deutschland schon während der Weimarer Republik existierte und nach Kriegsende wieder in Kraft trat - dieser ist nicht neu und zeigt die Ignoranz von unverantwortlichen Hundehaltern, die die Freiheit ihres Hundes in der Öffentlichkeit über die anderer Menschen stellen.


In keinem europäischen Land ist der Leinenzwang außer Kraft gesetzt - passiert etwas, ist juristisch immer derjenige schuldig, der seinen Hund ohne Leine laufen läßt. Im Klartext: Wäre dieser Leinenzwang eingehalten worden, würde es jetzt keinen Maulkorbzwang, keine Hundeverordnungen für fast alle Hunde geben, keine Kampfhunde-Hysterie, geschweige ein Kind sein Leben lassen oder Menschen verstümmelt worden.
Hier werden - für jahrelange politische Versäumnisse gegenüber wenigen unverantwortlichen Züchtern und Haltern - Mitgeschöpfe geopfert.

Der Trend unserer Gesellschaft nach "Rin Tin Tin", "Lassie" und "Rex" nun zum "Buldog-Fighter", kostete den Begleithunden für sportlich agile Menschen ihren Ruf und vielen Hunden vermutlich das Leben, aufgrund einer Einstufung als "gefährliche Hunde".
Nachdem in Hamburg vorausgegangene Warnungen gegen unverantwortliche Hundehalter, ausgelöst durch Hunde-Überfälle auf Mensch und Tier, von den Politikern jahrelang ignoriert wurden, kam es zur Tragödie in Hamburg. Der Pitbull eines stadtbekannten, kriminellen, verantwortungslosen Halters attackierte auf einem Schulhof den kleinen Volkan - mit Todesfolge. Die Bundesrepublik war schockiert und erschüttert.
Unsere ahnungslosen Politker entwarfen überstürzt die sog. neue Hundeverordnung, die so neu nicht ist und im eigentlichen Sinne nur ergänzt wurde. Zur Strafe fast aller Hundebesitzer geht es den Hunden "an den Kragen" und den Hundehaltern "an die Börse", denn jetzt hält Väterchen Staat die Hand auf - alles zum Schutz vor sog. gefährlichen Hunden. Hier wird auch noch Kapital geschlagen.
Und jeder will mitverdienen, Tierärzte für den Wesenstest, Gebühren für den Amtstierarzt, erhöhte Steuer für gefährliche Hunde fordert der Fiskus ein, im Einzelhandel boomt der Verkauf von Maulkörben, die Versicherungen schrauben die Beiträge hoch, Hundeschulen freuen sich über den Zulauf zwecks Erwerbs eines Hundeführerscheins, Gutachten sind nicht kostenlos, die personelle Verstärkung arbeitet nicht ehrenamtlich, um den Vollzug von Verordnungen und Kontrollen überhaupt gewährleisten zu können, Kennzeichnung mit einem Microchip gegen Honorar und unsere Tierheime quellen über.
Eines kommt zum anderen, die Wirtschaft rund um den Hund, einschließlich Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für sog. (Hamburger) Hundeinspektoren, die der Aussage von Denunzianten nachgehen, blüht. Dank unseren gewählten Volksvertretern, die uns so verdeutlichen, daß Hunde wirklich demnächst zum Luxus gehören könnten.
Es ist eine bequeme, verspätete, deshalb unbefriedigende Lösung auf politischer Ebene geschaffen worden, ohne den sozialen, gesellschaftlichen Hintergrund zu beleuchten, der zu diesem Mißbrauch von Hunden führte - sehr zum Schaden im Ansehen eines jeden Hundes und des Besitzers. Erst einmal in den Blickpunkt öffentlichen Interesses geraten, mußte so manch wirklich harmloser Hund, unter dieser "Kampfhund-Hysterie" abgeschafft werden, weil der Halter dem Druck der Mitmenschen nicht mehr standhalten konnte.
Hand aufs Herz, es kann keine Rasse als gefährlich verdammt werden, weil bestimmte Züchter und Halter Mißbrauch betreiben. Anstatt hier den nötigen Aufwand zu betreiben, um die Schuldigen ausfindig zu machen, wird nachträglich eine Lösung herbeigeführt, die eine Ohrfeige für den Tierschutz und all diejenigen bedeutet, die sich für jahrhunderte- bzw. jahrtausende alte Rassen einsetzen. Denn nicht die Hunde sind gefährlich, sondern die verantwortungslosen Züchter und Halter, die diese Hunde zu dem machen, was sie sind.


Es geht auch anders - löblich erwähnt die Ausnahme von der Regel ist hier Bayern. Dort ist die Tendenz der Bürger zu den spezifische Rassen rechtzeitig bemerkt worden und seit ca. 10 Jahren verboten. Da ist in weiser Voraussicht viel Leid auf beiden Seiten erspart worden.

Übrigens wird in diesem Zusammenhang oft unser französischer Nachbar in Vorbildfunktion genannt, aber man erwähnt geflissentlich nicht, daß die "Grande Nation" keine Hundesteuer kennt, der Hundehalter zahlt tatsächlich nicht einen Pfennig...


Glaubt Ihr, dass dieser Hund von Natur aus, gefähr

Für einen guten Freund

Für einen Freund
Bis vor kurzem hatte ich, einen Hund, den liebte ich. Hast nichts böses je verbrochen, warst dem Menschen zugetan, heute hast du sterben müssen, gehörst der falschen Rasse an.

Warst Begleiter mir und Freund, auf den Streifen in der Nacht, alle Ausbildungen und Prüfung, mit Bravur hast du gemacht. Doch des Menschen blinder Hass hat vor dir nicht Halt gemacht.

Wie oft hast im Einsatz du, eines Menschen Leben gerettet, bist mit Eifer und mit Mut in den tiefsten Schacht geklettert, das verschollne Kind gewittert und nach Haus zurück gebracht.

Hund, ich trauere um dich und um alle deiner Rassen, hast deine Treue jetzt bezahlt, weil du stets und sehr gelassen, allen Menschen hast vertraut.

Deine Taten zählten nicht, qualvoll war dein Tod durch Gift, von des Hundehassers Hand, Opfer einer Hexenjagd in diesem so verirrten Land.

Ich erinnere mich zurück, denk an Stunden voller Glück, seh dich laufen, seh' dich toben, mit deinen Freunden groß und klein, jetzt siehst du mich von dort oben, ja, sieh her mein Hund, ich weine.

Sicher hast du dort gefunden, deinen Frieden und dein Glück, doch ich bleib alleine hier unten, bleibe ohne dich zurück. Denk an unsere schönen Zeiten gern erinnere ich mich zurück.

Für einen treuen Hund, in Angedenken aller anderen Hunde die in diesem Lande hingerichtet werden.


Der Rottweiler



Der Rottweiler
Um die Geschichte dieses Rassehundes ranken sich manche Legenden, als bewiesen gilt jedoch das folgende: Der Rottweiler zählt zu den ältesten Hunderassen. Sein Ursprung geht bis in die Römerzeit zurück, wo er als Hüte- und Treiberhund gehalten wurde. Diese Hunde zogen mit den römischen Legionen über die Alpen, beschützten die Menschen und trieben das Vieh. Im Raum um Rottweil vermischten sie sich mit den einheimischen Hunden. Hier vereinigten sich wichtige Handelswege, hier war der Umschlagplatz für Vieh, welches mit Hilfe großer Treiberhunde dorthin getrieben werden mußte. Dafür waren nur Hunde geeignet, die keine Unruhe oder Panik unter dem Vieh verbreiteten. Sie mußten ausdauernd, kraftvoll, wendig und zudem als Bewacher geeignet sein. Da der Rottweiler vor allem auch von Metzgern gehalten und gezüchtet wurde, ist er auch unter den Namen “Metzgerhund”bekannt geworden. Die Geschichte lehrt uns, daß ursprünglich der Rottweiler als Hütehund für Rinder Einsatz fand- seine weitere Aufgabe war der Schutz des Viehtreibers mit seiner Kasse. Der Rottweiler “vereinigt”die Merkmale eines Hütehundes und eines Herdenschutzhund in sich. Die Funktion des Hütehundes ist das Treiben und Kontrollieren der Herde, der Herdenschutzhund hat als allerwichtigste Aufgabe den Schutz der Herde gegenüber Räubern. Beim Rottweiler haben wir es mit einem Hund zu tun, dessen Vorfahren über viele Jahrhunderte als Viehtreiber, Zughunde und Wachhunde gearbeitet haben. Der Rottweiler ist ein sehr dominanter Hund und braucht deshalb auch eine “feste”Hand.Er ist ein Tier mit großem Mut, wird sein Verteidigungsinstinkt erst einmal ausgelöst, läßt er sich weder durch Schmerz noch Furcht abhalten. Allerdings hat dieser Mut dem Rottweiler auch Probleme gebracht. Kriminelle haben sich mit dieser Hunderasse versehen, denn durch völlig falsche Haltung kann der Rottweiler wirklich zu einer tödlichen Waffe werden, ja man kann ihn hierzu regelrecht ausbilden. 1910 wurde der Rottweiler offiziell als Polizeihunderasse anerkannt.



Muss das sein?


Ich bin Benny, ein Rottweiler,
war angebunden an 'nen Pfeiler,
hab gewinselt und gejault,
das Vertrauen an euch war angefault.

Ich bin Benny, ein Rottweiler,
brauche jetzt 'nen Seelenheiler,
sitz im Tierheim Tag für Tag,
gibt es keinen, der mich mag ?

Ich bin schwarz und groß dazu,
hab ich den gar keine Ruh?
Trag den Maulkorb am Munde
wie noch viele andere Hunde.

Und der Hals schmerzt mir so sehr,
ich hab keinen Freilauf mehr.
Kann die Leine nicht mehr sehn.
Wie soll das denn nur weiter gehn ?

Ich will ein Zuhause haben !
Doch ich hör nur alle sagen:
"Sieh dir diesen Kampfhund an,
wie man sowas züchten kann !"
Beißt nur hin und beißt nur her ,
Herz hat der bestimmt keins mehr !

Natürlich habe ich ein Herz !
Es ist voll mit ganz viel Schmerz.
Gibt es keinen der mich liebt ?
Wie es mir im Ohre piept,
hör nur noch böse Sätze,
will es nicht mehr das Gehetze !

Will den niemand hier verstehn,
es kann doch nicht so weitergehn !
Nicht die Hunde tragen Schuld,
sondern die sie einst geholt.

Lassen sie kämpfen auf Plätzen,
der Beste, der darf weiterhetzten,
wer nicht spurt, der wird geschlagen,
wer wird das denn lang ertragen!?

Wie lang ich hier noch sitze weiß ich nicht
aller Lebenswille scheint verwischt.
Seit ihr denn wirklich so dumm ?
Seht ihr nur die Hülle drum
doch was wirklich drinnen steckt
das wißt ihr nicht:
ein Freund, der mit euch geht
durch Dunkelheit und Licht !!!!






Der Kampfhund



Der Kampfhund

In letzter Zeit wird viel berichtet
Von Hunden, welche, abgerichtet
zum Beißen, Kämpfen sind erzogen,
aus diesem Anlass wird erwogen,
um schlimme Sachen zu verhüten,
bestimmte Rassen aus zu rotten.

Doch nicht die Rasse ist der Grund,
wird aus dem Tier ein "blöder Hund."
Dieser ist, wie ich ganz ernsthaft meine,
wohl am anderen Ende mancher Leine.
Zwar soll ein Hund "gehorsam" sein,
doch bleust du's ihm mit Schlägen ein,
wird er sich''s merken und dann später
wird irgendwann der Hund zum "Täter"

Und ist es dann einmal soweit,
hats mancher schon zu spät bereut,
daß zuviel Strenge, zuviel Drill,
weit hinausschießt übers Ziel
Am Sonntag steht dann in der "BILD"
"Untier Kind und Oma killt."
Zwar sind beide "nur" verletzt
Doch alle Welt ist aufgehetzt.

Ruft nach Gesetzen, streng und hart
Für Hunde, welche solcher Art,
als Waffe abgerichtet,
gehören ausnahmslos vernichtet.
Dabei vergisst man allzu leicht,
er wäre damit nichts erreicht.
Den Züchter (Halter) gilt es einzubuchten,
erst dann wird ein Gesetz auch fruchten.

Und überdies vergess' man nicht
dies ist auch Grund für mein Gedicht
Der Hund ist doch des Menschen Freund
Dem Herrchen treu ergeben
Auch wenn er ab und zu mal streunt
DER HUND - lang soll er leben!



Des Menschen bester Freund

Killt die Hunde,
korrigiert die Natur!
Gießt Essig in die Wunden
und achtet die Gesetze stur!
Muß man bald auch auf Kinder verzichten,
nur weil eines böse war?
Sollen wir die anderen vernichten?
Ihr seid doch im Kopf nicht klar!
Greift weiter in die Schöpfung ein,
verbietet doch generell das Zeugen,
das wird 'ne tolle Zukunft,
Gott wird sich vor Euch verbeugen!


Ich bin ein Kampfhund

Ich bin verspielt, ich bin noch klein
und meine Seele ist noch rein.
Ich hab gewartet auf einen Freund,
auf jemanden, der mich mag.
Dann kamst du - ach, wie hab ich mich gefreut!
Ich wusste nicht wie es sich fühlt -
wenn Menschenhand nach einem greift!
Doch dann!!!! Es tat so weh. Ich wusste nicht warum.
Von jetzt an deine Hände - für mich nur Schläge bedeuten.
Ich bin fertig, voller Schmerzen.
Nein, mein Schreien und Wimmern hat niemanden gestört.
Jetzt ist die Zeit sich mal zu wehren, nach deinen Händen mal zu beißen.
Doch es wird schlimmer und geht weiter,
Schlag für Schlag und Tag für Tag.
Ich habe Durst und Hunger.
Ja, du mein Herrchen gibst mir was.
Es schmeckt nicht gut, doch was soll ich machen?
Es ist halt Blut!!
Ich wachs heran und wachs heran,
Schläge sind Routine! Doch dann....
Ein Kalb man mir zu Füßen legt,
mich dazu zwingt und mit der Stange schlägt!
Ach! Das will das Herrchen nun von mir!
Zerfetzen soll ich nun das Tier!
Ich hoff' oh Herrchen, das ist gut!?
Doch du, du hast nur noch mehr Wut!
Zerrst mich herbei und noch so einen wie mich.
Ein Freund? Nein! Den kenn' ich nicht.
Oh ja, mein Herrchen, den zerfetze ich auch für dich!
Ich dachte Gutes wäre nun vollbracht.
Das Töten hast du mir beigebracht!!!
Meine Seele ist auf ewig nun zerstört
und es gibt keinen, der mein Wimmern hat gehört.
Was heute ich - bist morgen du!
Schreit es hinaus in die ganze Welt!
Nur ein gutes Herrchen, auch ein gutes Tier erhält!!!
Einen Kampfhund gibt es nicht,
der ist von Menschenhand gemacht!
Drum gebt auf eure Hunde acht!
Denkt mal darüber nach!


Keiner mehr da

Als man die "Kampfhunde" tötete,
haben viele geschwiegen,
- denn sie hatten keine "Kampfhunde".
Als man die großen Rassen umbrachte,
- haben wieder viele geschwiegen,
denn sie hatten keine großen Hunde.
Als man die kleinen Hunde holte,
- war keiner mehr da der helfen konnte!!


Kriminell

Ich bin "kriminell"...
meinen die Medien
denn ich habe einen "Kampfhund"
an der Leine
ich brauch ihn als Waffe,
als Selbstbestätigung,
will damit nur zeigen,
seht her wie toll ich bin !
ich bin "unnormal"...
meinen die Bürger
weil ein "normaler" Mensch nie
mit so einer "Bestie" herumläuft,
wie kann er nur, ist der verrückt ?
ich bin "asozial"...
meinen die Nachbarn,
bin Dealer, Junkie, Zuhälter,
denn nur Leute aus diesem Milieu
führen "solche" Hunde aus !
ich bin "eine potentielle Gefahr"...
meinen die Behörden,
besitze die "Bestie" nur zum Kampfe,
ich mache ihn "scharf", trainiere ihn hart,
und hoffe nur, dass er sich paart
ich bin ein "Außenseiter"...
meinen die Anderen
wie DER schon aussieht
lange Haare, tätowiert,
Lederjacke, unrasiert !
Bestimmt ist DER auch vorbestraft,
Kinder, Rentner aufgepasst !
ich bin Dir dankbar...
meint der Hund an meiner Leine,
weil Du trotzdem mit mir Gassi gehst,
mich streichelst, fütterst und berührst
mir Liebe schenkst und mir vertraust
ich bin doch "nur" ein Hund
mit "falscher" Rasse !
...und deshalb bin ich gerne
ein krimineller, unnormaler,
asozialer, potentiell gefährlicher
Außenseiter


www.virtualmoon.de Wolfgang Pungartnik

Man hat den Freund den Hund genommen



Man hat mir meinen Hund genommen !


Man hat mir meinen Hund genommen!
In der Nacht sind sie gekommen -
sagten, dass er bissig sei
und sie von der Polizei.
Er tat niemandem was zuleide,
schlief sogar in meinem Bett,
war der Letzte meiner Freunde
und zu allen ganz ganz nett.
Im Sommer hat es angefangen.
Die anderen Kinder sind gegangen,
durften nicht mehr zu mir gehen,
mich zum Spielen nicht mehr sehen.
Frag ich die Großen dann: "Warum?"
sind sie vor Traurigkeit ganz stumm.
Mein Hund hat die falsche Rasse,
ist jetzt in der Kampfhundklasse.
Ach, mein Kummer ist so riesig
und der Schmerz, der ist so groß!
Und ich frag mich immer wieder:
"Was ist bloß in Deutschland los?"
Ihre Augen sind wie Seen
und sie sind von Tränen blind.
Ach, sie können's nicht verstehen -
nicht nur, weil sie Kinder sind!
Ihre Augen sind wie Seen
und sie sind von Tränen blind!
Und ich frag mich immer wieder:
"Wo führt DAS nur hin, mein Kind?"



Sag mir, wo die Staffis sind



Sag mir, wo die Staffis sind,
Wo sind sie geblieben?
Sag mir, wo die Bullys sind,
was ist geschehen?
Sag mir, wo die Terrier sind
Wann wird man je verstehen, wann wird man je verstehen?
Sag, wo die Molosser sind,
Wo sind sie geblieben?
Sag mir, wo die Doggen sind,
was ist geschehen?
Hunde, die nicht schuldig sind,
Ämter holen sie geschwind!
Wann wird man je verstehen, wann wird man je verstehen?
Sag, wo Deutschlands Hunde sind,
wo sind sie geblieben?
Überall weint jetzt ein Kind,
was ist geschehen?
Sag, wo Deutschlands Hunde sind,
über Leichen weht der Wind.
Wann wird man je verstehen, wann wird man je verstehen?
Sag, wo unsere Tiere sind,
wo sind sie geblieben?
Sag mir, wo die Menschen sind,
was ist geschehen?
Gingen fort, weil Irrsinn tobt,
dahin, wo's gibt keine Not.
Wann wird man je verstehen, wann wird man je verstehen?
Sag, wo die Minister sind,
Höhnen, während Zeit verrinnt,
sag mir, wer in Deutschland spinnt,
was ist geschehen?
Protest verhallte leer im Wind
Sag, wo die Minister sind.
Wann werden die's verstehen, wann werden die's verstehen?
Sag mir, wann die Wahlen sind,
wie es steht geschrieben,
sag mir, wo die Wähler sind,
was wird geschehen?
wählten Freunde, ganz geschwind,
Minister, die verweht der Wind
Das müssen die verstehen, das müssen die verstehen.
Sag, wo unsere Hunde sind,
wo sind sie geblieben?
Niemals wieder ruft ein Kind
wird das geschehen?
Eine neue Zeit beginnt,
Minister sehen, wer wir sind
Wir werden wählen gehen, das wird man gut verstehen .


Vernunft

Ein Hund hat sich mit Mensch bei Nacht
klammheimlich auf den Weg gemacht.
Der Hund um schnell zu urinier'n
das Revier, was neu, markier'n
Der Mensch, weil der bei Tageslicht
nur noch mit Maske vorm Gesicht
sich vor die eige'ne Türe traut.

Doch fern vom Haus, das selbst gebaut
wird er des Lebens nicht mehr froh
weil er 'nen Hund aus der VO.
Das Schild, das nun sein Häuschen "ziert"
ist rot (man hat drauf rumgeschmiert).
"Mörder" steht da und "Hau ab"
man wünscht ihm wohl alsbald das Grab.

Der Hund, bis dato "vorfallsfrei",
ist's auch nicht mehr so einerlei.
'nen Korb ums Maul muß er jetzt tragen.
'ne Leine stets am Halsbandkragen.
Hecheln kann er nicht und riechen
muß jedes Mal zu Kreuze kriechen,
wenn andere Hunde ihm ans Fell.

Ändern soll sich's, und zwar schnell !!!
Damit man an des Pudels Kern
(Politiker hör'n's gar nicht gern)
des Kampfes Hund Probleme greift
und nicht auf Hunde sich versteift.




Von Menschen scharf gemacht

Ich kann leider nichts sagen,
bin NUR ein Hund und werd' gequält seit Tagen.
Wenn ich nur schreiben könnt, schrieb ich ein Gedicht
und hätt' dabei Tränen im Gesicht.
Man sagt, ich wär' ein Kampfhund, dass ich gefährlich bin,
öffnet Eure Augen ,- schaut genauer hin!
Bin ich nicht nur ein Werkzeug, von Menschen scharf gemacht,
von diesen Skrupellosen, die nicht nachgedacht?
Jetzt bin ich scharf und beiße auch,
doch so ein Hund wohl keiner brauch.
Man sagt, dass ich jetzt sterben muss,
mit diesem Wahnsinn sei jetzt Schluss.
Bin ich doch nur das Werkzeug Euer,
gemacht von Euch zum Ungeheuer.
Doch wenn ich jetzt auch sterben muss,
durch Todesspritze oder Schuss,
geb' ich Euch Menschen einen Rat:
Ich bin ein Hund, ein Kamerad!
Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein
und lasst die Hunde Hunde sein.
Das schrieb ein Hund, der Kampfhund ist
und weiss - dass manch ein Mensch nicht besser ist.
-
Kann immer noch nicht sprechen, bin immer noch ein Hund,
werd' immer noch gequält, ich kenne nicht den Grund.
Ich schreibe hier an euch, es geht mir nicht sehr gut,
ich habe meine Tränen ersetzt durch Hass und Wut.
Ein Hund, den skrupellose Menschen hetzen,
geprägt von Hass und Wut, wird sicherlich verletzen,
er täte keinem gut.
Dann ist er wieder da, der scharfe böse Hund,
dann könnt ihr wieder töten,
dann habt ihr einen Grund.
Ich begreif' euch Menschen nicht,
woher kommt der Drang zum töten? - Und warum trifft er mich?
Was ihr mir dann versetzt, ist nur ein kleiner Stich,
nun habe ich sie doch - die Tränen im Gesicht.
Meine Augen werden schwerer,
sie schließen sich dann ganz,
in meinem Hundekörper beginnt der Todestanz.
Jetzt bin ich tot, mein Körper wird ganz kalt,
macht ihr denn zumindest vor meinem Grabstein halt?
Da steht gemeißelt es, ganz klein:
Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein - und lasst die Hunde Hunde sein!




Das Ende einer beliebten Rasse
Es gibt sie zuhauf in jedem Stadtwald oder in den Parkanlagen der Schlösser, aber in Brehms Tierleben findet sich von ihnen keine Spur.
Auch Prof. Grzimek hat ein solches Tier nie mit in das Fernsehstudio gebracht.
Die Rede ist, unsere Hundeliebhaber ahnen es sicherlich schon, von einem "Der-tut-nichts"
Es gibt kleine und große "Der-tut-nichts", langsame und schnelle, aber allen ist gemeinsam: Sie tragen keine Leine und beschnuppern mit Vorliebe Spaziergänger - besonders gerne solche, die Angst vor "Der-tut-nichts" haben.
Das stört weder einen "Der-tut-nichts" noch Herrchen oder Frauchen, die auch immer gleich beschwichtigen: "Keine Angst, der tut nichts". In der Regel stimmt das auch, Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel.
Nervös werden Herrchen und Frauchen allerdings, wenn zwei "Der-tut-nichts" aufeinandertreffen. Dann werden die beiden "Der-tut-nichts" an die Leine genommen, damit sie sich gegenseitig nichts tun. Man weiß ja nie, und auch die "Der-tut-nichts"-Besitzer haben Pferde schon kotzen gesehen.
Immer mehr Leute wollen den "Der-tut-nichts" jetzt an den Kragen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Die "Der-tut-nichts" sollen nämlich - außer natürlich im heimischen Körbchen - Leinen und Maulkorb tragen.
Und das wäre - keine Frage - das Ende dieser beliebten Rasse. Ein "Der-tut-nichts" mit Leine und Maulkorb - das wäre ja fast wie ein ganz normaler Hund.


Ich verstehe das nicht!

Ich heiße Amon und bin ein Dobermann.
Da gibt es etwas, das ich seit geraumer Zeit zu verstehen suche --- und vielleicht könnt ihr Zweibeiner mir ja helfen ---

Als vor ein paar Jahren ganz plötzlich meine Kameradin starb waren wir, meine Familie und ich, sehr traurig.
Frauchen und Herrchen vermissten das fröhliche Herumtollen zweier auch mal zu Unsinn aufgelegter Hunde und auch mir machte der Garten und Gassi-gehen keinen rechten Spaß mehr.
So kam dann der Tag, an dem wir alle in's Auto stiegen, um, wie Frauchen sagte, einfach mal im Tierheim zu schauen.

Ein paar Stunden später teilte ich mir den Laderaum unseres Kombi's mit ...
.... LANA, 'ner feschen 2 1/2 jährigen Rottweiler-Schäferhund-Mix-Hündin

Natürlich haben wir uns erst einmal demonstrativ ignoriert ---- aber welcher Mann kann einer so süßen Lady schon lange wiederstehen.
Kurz und gut, wir wurden und sind zu einem unzertrennlichen Paar geworden und es gibt nichts, das wir nicht gemeinsam tun.
Immer wieder zeigten sich Zweibeiner erstaunt darüber, wie unkompliziert Tierheimhunde doch sein können, wurde unsere gute Erziehung und verträgliches Wesen mit anderen Hunden gelobt.
Wir wurden zu gern gesehenen "Schätzchen".
Seit einigen Wochen nun passieren Dinge, für die ich keine Erklärung finde.
Ist Frauchen bisher immer gerne und freudig mit uns spazieren gegangen, wirkt sie nun oft bedrückt und traurig.

Kommen uns Jogger, Radfahrer oder Mütter mit Kindern entgegen nimmt sie uns an die kurze Leine, und Menschen die uns und unserem Frauchen noch vor kurzem zugelächelt haben, Halt für ein Schwätzchen oder ein paar Streicheleinheiten machten, schauen uns nun böse an oder sprechen mit scharfer Stimme etwas in unsrer Richtung.
Lana und ich überlegen nun oft, was wir wohl falsch gemacht haben können, sind wir doch heute mit unseren 7 1/2 und 6 Jahren noch genau die Gleichen, die wir immer waren.
Und was, so fragen wir uns, mag dieses Wort KAMPFHUND bedeuten, das so viele Zweibeiner auf einmal rufen, wenn sie uns erblicken.
Wir heißen doch LANA und AMON.
Ob Frauchen ihnen das vielleicht mal sagen sollte und .....
ob sie uns dann wohl wieder mögen würden ?!
Ja, und weil ich das nun alles einfach nicht verstehe, dachte ich mir, vielleicht habt ihr Zweibeiner da draußen in der großen weiten Welt ja eine gute Idee ....
Könnt IHR nicht doch unserem Frauchen das Lächeln wieder zurückgeben ????
Euer trauriger Amon




Brief an den Weihnachtsmann!

Lieber Weihnachtsmann, warum bin ich nun plötzlich ein Kampfhund?

Als ich noch klein war, hatten alle mich lieb und sagten, ist das ein schöner Hund nun bin ich groß und immer noch sehr lieb, aber die Menschen, sagen ich bin ein Kampfhund, der böse ist. Nur weil ein anderer Hund böse geworden ist, sind wir doch nicht alle böse oder? Wenn die Menschen böse sind und sich gegenseitig erstechen, erschießen oder umbringen sagt keiner das sind Kampfmenschen.

Sie bekommen manchmal eine Strafe und werden eingesperrt, bekommen dann noch einen Fernseher in die Zelle schönes Essen und ein warmes Bett, Warum sagt man bei uns Hunden nicht auch sie hatten eine schwere Kind Zeit.

Warum werden wir mit einem Maulkorb bestraft und werden auf ein Westentest geprüft, wenn wir den nicht bestanden haben, werden wir einfach eingesperrt und dann vergast!

Ich weiß nicht was vergasen ist, aber sicher nichts schönes, denn viel unsere Herrchen und Frauchen weinen, wenn sie da von erzählen.

Nicht wir Hunde haben uns verändert, die Menschen sind es, kommt doch kein Hund böse zur Welt, die Menschen machen uns böse und wir gehorchen nur, weil wir lieb sein wollen. Bitte warum gibt man diese Menschen nicht in die Gaskammer und lässt uns wieder Hunde sein?

Bitte versuche das Du uns helfen kannst, Auch wir sind doch ein Geschöpf von Gott,

Es grüßt Dich Lieber Weihnachtsmann ein Hund denn was ein Kampfhund ist, weiß ich nicht


Abstimmung

Die Konferenz der Hunde

Großknochen,
am gestrigen Samstag ging in Großknochen, einer Kleinstadt im Landkreis Laternenpfahl die erste Konferenz der Hunde zuende. Diese Konferenz wurde von einigen Hunden einberufen, nachdem sich gravierende Auffälligkeiten der Menschen häuften und man um die Sicherheit der Welpen bangte. Die Konferenz wurde von einigen Demonstrationen begleitet, auf denen Transparente zu lesen waren wie: "Mehr Futter!" oder auch "Ich will auch bei Regen spazieren gehen!".
Randale gab es nur von der militanten Gruppe "Hunde sind Wölfe", diese wurden aber durch beherzten Polizeieinsatz unterbunden.
Als erster Redner wuffte Hasso von der Gänseblume, Vorsitzender der pazifistischen Pitbullvereinigung "Pittis haben auch ein Herz!" In seinem bewegenden Gebell appellierte Hasso, daß nicht alle Menschen gefährlich seien und das daher ein Zuchtverbot vollkommener Nonsens sei. Außerdem kenne er persönlich auch liebe Menschen, und genauso gebe es Menschen, die sich aufopferungsvoll um Hunde kümmern würden. Zwischenrufe gab es nur von der Scottish Terrier Fraktion "Schottenrock", die dem Menschen unglaubliche Verschwendung vorwarfen.
Der zweite Redner, Rudi Rottweiler, machte in seiner Wufftelei klar, das es nicht angehen könne, das wehrlose Welpen von Menschen ohne Grund getreten und mißhandelt werden dürfen. Das Publikum war entsetzt, als Rudi eine Diavorführung mit schrecklichen Bildern mißhandelter Hunde vorführte Verstärkt wurde das Grauen durch die tränenreiche und aufrührende Schilderung von Groogy Greyhound über das Schicksal seiner Rasse.
Die Rede von Yasmin Yorki machte den anwesenden Vierbeinern deutlich, das auch das zuckersüße Leben der Kleinsthunde kein Honigschlecken ist. Aber, so machte Yasmin klar - auch sie habe schon gehört, es soll Leute geben, die sich um ihre Hunde kümmern, aufopfern und sogar selbst Initiative gegen tierquälende Menschen ergreifen. "Ja, es gibt noch Hundlichkeit unter manchen Menschen, und daher bin auch ich gegen ein generelles Zuchtverbot von Menschen!"
Das Publikum raunte, als der Ehrengast Amarok das Podium betrat. Amarok machte eine weite Reise aus der Eiswüste Grönlands, um von den lieben Menschen aus seiner Heimat zu erzählen. Der Applaus wollte nicht enden, als Amarok zusammen mit dem zweiten Ehrengast Besejala, einem aus Afrika gekommenen Basenji, einen spannenden Einblick in ihre so unterschiedliche Heimat gaben.
Der fünfte Hund war Dieter. Da Dieter ein schweres Hüftleiden hat, durfte der deutsche Schäferhund vom Publikum aus wuffen, Treppen sind ihm ein Greul. Dieter machte klar, das Menschen kein nennenswertes Interesse am Hund haben, sondern lediglich aus materialistischen und kommerziellem Interesse handeln. Von Edlem sei im Menschen nichts zu erkennen, und er könne durchaus auf Menschen verzichten.
Belustigt nahmen die teilnehmenden Hunde die etwas längere Suche von Bruno Bobtail hin, der zuerst mal wieder nicht die Treppe zum Podium fand. Oben angekommen, schaute Bruno zuerst in die falsche Richtung, bis er peinlich berührt sich doch noch richtig ans Pult hocke und seine Rede anwuffte. Er wisse nicht soviel von Menschen, außer das sie ziemlich laut sind und einen immer ohne Vorwarnung berühren. Er sei zwar nicht schreckhaft, aber dennoch.. Er würde gern mal Menschen sehen, bevor man sie durch ein Zuchtverbot ausrotten wölle...
Nun wurden in der Konferenz höchste Fähigkeiten verlangt, es sprach doch Gregor von der holpernden Pfingstwiese, seines Standes Golden Retriever. Gregor leidet unter einem unsäglichen Näseln, da er ein paar Probleme mit einem Verbindungsgang zwischen Auge und Nase besitzt. Gregor machte deutlich, das Menschen nur durch schlechte Erziehung so aggressiv würden und plädierte für einen Menschenführerschein, so das Halter gefährlicher Menschen einen Sachkundenachweis erbringen müssten. Gregors Vorschlag erhielt tosenden Beifall...
Den Abschluß machte dann Martina Malinois, die nur bemerkte, das Menschenarme _nicht_ unbedingt so schlecht schmecken. Über diesen Witz amüsiert, machten sich die Hunde an eine Abstimmung:
von 365 Hunden stimmten
200 für keine
125 für eine teilweise
78 für eine völlige Abschaffung der Menschen
der Rest enthielt sich, bzw Bruno sucht noch seinen Stimmzettel..


An alle ... mein Hund bleibt bei mir!!!!
An alle Innenminister insbesondere Herrn Bouffier aus Hessen:
Sie können Gesetze und Verordnungen erlassen wie sie wollen, mein Hund bleibt bei mir!
An alle Gutachter:
Ihr könnt Gutachten schreiben bis euch die Finger bluten, mein Hund bleibt bei mir!
An alle Ordnungshüter:
Ihr könnt auf Streife gehen bis Ihr euch einen Wolf gelaufen habt, mein Hund bleibt bei mir!
An alle Denunzianten:
Ihr könnt eure Nachbarn anschwärzen wie Ihr wollt, aber denkt daran man trifft sich im Leben immer zwei mal.
An alle Stadtverordneten:
Ihr könnt die Steuer für unsere Hunde anheben wie Ihr wollt, mein Hund bleibt bei mir!
An alle Hundehasser:
Warum habt Ihr wohl keine Freunde?
An die Medien:
Ihr sollt an der Scheiße ersticken die Ihr verbreitet. Wer heute noch die Bild-Zeitung kauft macht sich mitschuldig.
An alle die Ihren Hund im Stich gelassen haben oder es noch vorhaben:
Eure Feigheit kotzt mich an. Euer Hund hätte euch nie im Stich gelassen!
An alle Parteien:
Die Abrechnung bekommt Ihr noch.
An alle (noch) nicht betroffenen Hundehalter:
Schaut uns bei der Hundedemo nicht so mitleidig an, lauft besser mit denn Ihr seit die nächsten.
An alle die für unsere Hund kämpfen:
Danke, macht weiter so, wir brauchen euch!
Egal was noch kommt, mein Hund bleibt bei mir. Jetzt erst recht!

Gedanken eines Kampfhundes

An euch Menschen:
Ich kann leider nichts sagen,
bin nur ein Hund
und werd geprügelt seit Tagen.

Wenn ich nur schreiben könnte,
schrieb ich euch ein Gedicht
und hätte Tränen im Gesicht.

Man sagt, ich wäre ein Kampfhund,
und dass ich gefährlich bin.
Öffnet Eure Augen,
und schaut genauer hin!

Bin ich nicht nur ein Werkzeug,
von Menschen scharf gemacht,
von diesen skrupellosen,
die nicht nachgedacht?

Jetzt bin ich scharf und beiße auch,
doch so einen Hund wohl keiner braucht.
Man sagt, dass ich jetzt sterben muss,
mit dem Wahnsinn sei jetzt Schluss.

Doch wenn ich jetzt auch sterben muss,
durch Todesspritze oder Schuss,
geb ich euch Menschen einen Rat,
ich bin ein Hund, ein Kamerad.

Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein.
Und lasst die Hunde Hunde sein.
Das schrieb ein Hund, der Kampfhund ist,
der weiss, dass manch ein Mensch nicht besser ist.


Gedanken eines Hundes

Ich bin den weiten Weg gegangen, nun bin ich am Endort angelangt. Es riecht nach Kot, Urin und Blut.
Ich bin krank, doch keinen kümmert's, ich bin durstig und hungrig, doch keinen kümmert's, ich finde keine Ruhe, weil auch meine Brüder und Schwestern vor Angst, Hunger und Durst heulen, doch keinen kümmert's. Wir haben alle den Endort erreicht und täglich werden es mehr. In ein paar Tagen werden sie kommen, dann finde ich meinen Frieden, diese Hoffnung verdrängt langsam meine Angst. In diesem unseren Lande werden die Lebenden, die Toten noch beneiden! Ein guter und immer treu sorgender Mensch, hat mein Leben zerstört, er hat meine unendliche Ergebenheit und Liebe verraten. Er hat mich weggegeben, weil er wohl verzweifelt war.



DARF ICH MAL FRAGEN:MUSS ICH JETZT STERBEN?

Ich gehör` glaub ich zu diesen Rassen
die jetzt fast alle hassen
Getan hab` ich nichts
ohne Rolle dies ist
Deutschland ist mein Heimatland
ist das denn keinem bekannt
Denn ich bin hier geboren
das hab ich mir nicht auserkoren
Ich wurde einfach im Stich gelassen
und kann es noch garnicht fassen
Ein Schild um meinen Hals
wo drauf steht wie ich heiß
damit der der mich findet
dieses auch weiß
Einfach gegangen und angebunden
mein Herz ist voller Wunden
Andere wurden von ihrer Familie genommen
wenn ich dran denk wird mir beklommen
Lernt uns doch einmal richtig kennen
vielleicht würd ihr uns dann nicht mehr bös`
benennen
Ich glaub ich träum
kommen da Menschen um uns zu retten?
Am liebsten würd ich wetten
und wenn sie es dann nicht schaffen und ich verlier dann ich Euch Politikern gratulier`
Mein Mitgefühl mit den nächsten Rassen
die geopfert werden für Euer Hassen
Werd ich später im Himmel all die anderen von uns treffen, hoffen wir werden können dies vewrgessen
Denn unvorstellbar was Du tust
Du bist und bleibst für uns das höchste Gut
Von einem Menschen geliebt zu werden
ist für uns doch das Höhste auf Erden.
Darf ich mal fragen:
Muß ich jetzt sterben?????


Mein Hund ist mein Hirte!


Meine Augen sind Deine Augen,
um Dich zu bewachen und zu beschützen.
Meine Ohren sind Deine Ohren,
um Geräusche in der Dunkelheit zu hören und zu ermitteln.
Meine Nase ist Deine Nase,
um den Eindringling in unsem Bezirk zu riechen.
Und somit kannst Du sicher leben,
mein Leben für Dich,
denn mein Leben bist DU!
Der Kitt, der uns zusammenhält,
ist das Band der Sympathie!


Lieber Weihnachtsmann

Kein Spielzeug möcht´ ich diesmal haben
Brauchst keinen schweren Sack zu tragen
Nur eines lieber Weihnachtsmann:
Mach´,daß Susi bei uns bleiben kann.
Nur weil sie zur falschen Rasse gehört
Wird nun ihr Hundeleben zerstört.
Noch ahnt sie nicht, was bald kommen wird.
Meine Tränen trocknen in Susis Fell
Ich halte sie fest und schreibe zu Dir
Und hoffe, Du Weihnachtsmann hilfst ihr schnell.
Nur ein einziger Wunsch: meine Hündin soll leben
Sonst wird es für uns kein Weihnachten geben.
Und sollte sie doch bald im Himmel sein
Dann bitte ich Dich: Laß sie niemals allein.

Die Rückkehr zur Regenbogenbrücke

Ein kleiner Hund kam an der Regenbogen-Brücke an und ein Rudel von Hunden kam sofort zu ihm hingelaufen, um ihn zu begrüssen.
Er war darauf gefasst, dass er nun angegriffen würde, aber das war die erste Meute, die nur mit dem Schwanz wedelten.
Anstatt ihn zu beissen, küssten sie ihn einfach.
Es war wunderschön da und jeder war ganz lieb zu ihm. Keiner von ihnen wurde in einer *Welpen-Fabrik* geboren, so wie er damals, und dann als Kampfhund benutzt, um dann in der Gosse zu sterben, weil er eine hässliche Promenadenmischung war. Sie erklärten, dass sie auf ihre Herrchen warten würden, die sie so geliebt hatten.
Was IST Liebe?, fragte der kleine Hund und Gott lies ihn auf die Erde zurückkehren um das herauszufinden.
Warm und dunkel, er wartete zusammengekauert mit den anderen darauf, geboren zu werden. Ängstlich wartete er bis zu letzt, als er dann an den Hinterfüssen herausgezogen wurde. Unbehaarte Hände hielten ihn vorsichtig und trockneten ihn ab. Sie zeigten ihm, wo es einen warmen Schluck mit warmer Milch gab. Er hatte nicht die Kraft dazu, sich lange an der Zitze festzuhalten.
Seine Brüder und Schwestern waren weitaus kräftiger als er selbst und stiessen ihn zur Seite. Die Menschenhand drückte die anderen Welpen ein wenig zur Seite und hielten seinen Körper, so konnte er trinken.
Aaaahhh .. so ist es besser! dachte er und trank, bis er erschöpft war und zusammengekuschelt bei seiner Mutter eingeschlafen ist. Ich erinnere mich genau daran sagte er erfreut. Zu dumm, dass ich erwachsen werden musste und hinaus in die Kälte und Nässe musste um dort zu kämpfen und als Verliererhund sterben musste. Ich erinnere mich, was es heisst ein Hund zu sein. dachte
er traurig.
Diese Nacht kroch er auf seine Mutter und versuchte zu trinken, aber er fiel immer wieder zur Seite weg. Wenn die anderen vollgetrunken waren, dann wurde ihnen der Bauch geleckt und er konnte nur noch die Restmilch trinken, die
die anderen übrig gelassen hatten. Aber die Menschenhand war nicht da, die ihm geholfen hatte, dass er auch noch was abbekommen hatte, die Zitzen waren immer
schon leer, als er an der Reihe war. Es war sogar schon schwer genug, dass er aufstehen konnte. Er war noch so klein und schmächtig. Er fiel auf den Rücken und konnte sich nicht mehr aufrichten. So begann er zu schreien. Sofort kam ein Mensch herbeigeeilt und sofort war die Menschenhand wieder da und dann gaben sie ihm einen Gumminippel in den Mund. Es hat nicht so gut geschmeckt, wie die der Mutter, aber es war warm und vertrieb die Schmerzen in seinem kleinen Magen. Er hatte Probleme mit dem Atmen, weil seine Lungen nicht voll entwickelt waren. Er hatte einfach zu lange gebraucht um den anderen in die Gebärmutter zu folgen als er die letzte Chance von der Regenbogenbrücke genommen hatte.
Er konnte den Herzschlag des Menschen spüren, der ihn zugedeckt mit einem warmen, weichen Tuch auf den Bauch genommen
hatte.
Das hielt seinen knochigen Körper schön warm und die wiederkehrenden sanften Streicheleinheiten haben ihn sehr beruhigt.
Er dachte wieder an seinen neuen Freund, der so lieb an der Regenbogenbrücke zu ihm war und Gott fragte, ob er wohl nochmals zurück dürfte.
Gott sagte : Ja, aber nicht jetzt. Du wolltest erleben, was Liebe ist. So wurde er für einige Stunden ( es kam ihm vor wie Tage aber er wusste ja nicht was Zeit ist und es war ja auch dunkel), gaben ihm die Menschen seine Milcheinheiten und gaben ihm die Wärme und Liebe seiner Mutter wieder.
Er wurde grösser und agiler und der Mensch nahm ihn immer öfters aus dem Nest, um bei ihm zu schlafen, so lange er liebkost und geküsst wurde und den Herzschlag hören konnte, der fest und lieb klang.
Dann kam Gott und fragte ihn: Bist du bereit zu uns auf die Regenbogenbrücke zurück zu kommen? Ja antwortete er, mit Wehmut, weil der Mensch ihn nicht gehen lassen wollte und zu weinen begann. Er liess die Luft aus seinen Lungen und ging zurück über die Regenbogenbrücke.
Dort schaute er auf den Menschen, der immer noch weinte und seinen Körper in Händen hielt, den er sich für diesen Ausflug geborgt hatte.
Danke, Gott, sagte er. Liebe ist WUNDERBAR, und nun werde ich auch an der Regenbogenbrücke auf den Menschen warten, um ihr zu sagen, dass ich sie auch geliebt habe.


Ich warte auf dein Zeichen

Kampfhunde


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