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Darf ich mal fragen?


Ich gehör', glaub ich, zu diesen Rassen
die jetzt fast alle so hassen
Getan hab` ich nichts
ohne Rolle dies ist
Deutschland ist mein Heimatland
ist das denn keinem bekannt?
Denn ich bin hier geboren
das hab' ich mir nicht auserkoren
Ich wurde einfach im Stich gelassen
und kann es noch gar nicht fassen
Ein Schild um den Hals
wo drauf steht wie ich heiß`
damit der, der mich findet
dieses auch weiß
Einfach gegangen und angebunden
mein Herz ist nun voller Wunden
Andere wurden von Ihrer Familie genommen
wenn ich dran denk', wird mir beklommen
Lernt uns doch einmal richtig kennen
vielleicht würd' Ihr uns dann nicht mehr so bös' benennen
Ich glaub', ich träum`
kommen da Menschen, um uns zu retten?
Am liebsten würd' ich wetten
und wenn Sie es dann nicht schaffen und ich verlier'
dann ich Euch Politiker "gratulier`"
Mein Mitgefühl mit den nächsten Rassen
die geopfert werden von Euren Hassen
Werd` später im Himmel all die anderen von uns treffen
hoffen, wir werden können dies vergessen
Denn unvorstellbar, was Du uns tust
Du bist und bleibst für uns das höchste Gut
Von einem Menschen geliebt zu werden
ist für uns doch das Höchste auf Erden
Darf ich mal fragen:
muss ich jetzt STERBEN?


Meine Meinung


Schaut weg, ihr Leute, schaut vorbei,
ihr wollt´s doch gar nicht wissen,
auch wenn alle eingeschläfert werden,
ihr würdet nichts vermissen.
Als überzeugte Hundehasser
ist euch ja nicht entgangen,
wie recht die Bild - Zeitung doch hat,
da seit ihr unbefangen.
Was wisst ihr über´s Pitbull-Wesen,
nur was ihr in der BILD gelesen?
glaubt ihr denn alles, was die schreiben,
können die einfach ´ne Meinung vertreiben?
Ein Hund hat mehr Persönlichkeit,
vertraut auf seine Fähigkeit,
gut und böse zu unterscheiden,
um dann die "doofen" einfach zu meiden.
Du aber brauchst für deine Meinung,
so eine volksaufhetzende Erscheinung,
weil Du, Du armes Schwein,
ja keine Meinung hast allein.






Der Kampfhund

In letzter Zeit wird viel berichtet
Von Hunden, welche, abgerichtet
zum Beißen, Kämpfen sind erzogen,
aus diesem Anlass wird erwogen,
um schlimme Sachen zu verhüten,
bestimmte Rassen zu verbieten.

Doch nicht die Rasse ist der Grund,
wird aus dem Tier ein "blöder Hund."
Dieser ist, wie ich ganz ernsthaft meine,
wohl am anderen Ende mancher Leine.
Zwar soll ein Hund "gehorsam" sein,
doch bleust du's ihm mit Schlägen ein,
wird er sich''s merken und dann später
wird irgendwann der Hund zum "Täter"

Und ist es dann einmal soweit,
hats mancher schon zu spät bereut,
daß zuviel Strenge, zuviel Drill,
weit hinausschießt übers Ziel
Am Sonntag steht dann in der "BILD"
"Untier Kind und Oma killt."
Zwar sind beide "nur" verletzt
Doch alle Welt ist aufgehetzt.

Ruft nach Gesetzen, streng und hart
Für Hunde, welche solcher Art,
als Waffe abgerichtet,
gehören ausnahmslos vernichtet.
Dabei vergisst man allzu leicht,
er wäre damit nichts erreicht.
Den Züchter (Halter) gilt es einzubuchten,
erst dann wird ein Gesetz auch fruchten.

Und überdies vergess' man nicht
dies ist auch Grund für mein Gedicht
Der Hund ist doch des Menschen Freund
Dem Herrchen treu ergeben
Auch wenn er ab und zu mal streunt
DER HUND - lang soll er leben!


Des Menschen bester Freund

Killt die Hunde,
korrigiert die Natur!
Gießt Essig in die Wunden
und achtet die Gesetze stur!
Muß man bald auch auf Kinder verzichten,
nur weil eines böse war?
Sollen wir die anderen vernichten?
Ihr seid doch im Kopf nicht klar!
Greift weiter in die Schöpfung ein,
verbietet doch generell das Zeugen,
das wird 'ne tolle Zukunft,
Gott wird sich vor Euch verbeugen!


Hund, ich trauere um Dich







Bis vor kurzem hatte ich, einen Hund, den liebte ich.
Hast nichts böses je verbrochen, warst dem Menschen zugetan, heute hast du sterben müssen, gehörst der falschen Rasse an.
Warst Begleiter mir und Freund, auf den Streifen in der Nacht, alle Ausbildungen und Prüfung, mit Bravour hast du gemacht. Doch des Menschen blinder Hass hat vor dir nicht Halt gemacht.
Wie oft hast im Einsatz du eines Menschen Leb' gerettet, bist mit Eifer und mit Mut in den tiefsten Schacht geklettert, das verscholl'ne Kind gewittert und nach Haus zurück gebracht.
Hund, ich trauere um dich und um alle deiner Rassen, hast deine Treue jetzt bezahlt, weil du stets und sehr gelassen, allen Menschen hast vertraut.
Deine Taten zählten nicht, qualvoll war dein Tod durch Gift, von des Hundehassers Hand, Opfer einer Hexenjagd in diesem so verirrten Land.
Ich erinnere mich zurück, denk an Stunden voller Glück, seh' dich laufen, seh' dich toben, mit deinen Freunden groß und klein, jetzt siehst du mich von dort oben, ja, sieh her mein Hund, ich wein'
Sicher hast du dort gefunden, deinen Frieden und dein Glück, doch ich bleib alleine hier unten, bleibe ohne dich zurück. Denk' an unsere schönen Zeiten, gern erinnere ich mich zurück.
Für einen treuen Hund, in Angedenken aller anderen Hunde die in diesem Lande hingerichtet werden.

Ich bin ein Kampfhund

Ich bin verspielt, ich bin noch klein
und meine Seele ist noch rein.
Ich hab gewartet auf einen Freund,
auf jemanden, der mich mag.

Dann kamst du - ach, wie hab ich mich gefreut!
Ich wusste nicht wie es sich fühlt -
wenn Menschenhand nach einem greift!

Doch dann!!!! Es tat so weh. Ich wusste nicht warum.
Von jetzt an deine Hände - für mich nur Schläge bedeuten.
Ich bin fertig, voller Schmerzen.

Nein, mein Schreien und Wimmern hat niemanden gestört.
Jetzt ist die Zeit sich mal zu wehren, nach deinen Händen mal zu beißen.

Doch es wird schlimmer und geht weiter,
Schlag für Schlag und Tag für Tag.
Ich habe Durst und Hunger.
Ja, du mein Herrchen gibst mir was.

Es schmeckt nicht gut, doch was soll ich machen?
Es ist halt Blut!!
Ich wachs heran und wachs heran,
Schläge sind Routine! Doch dann....

Ein Kalb man mir zu Füßen legt,
mich dazu zwingt und mit der Stange schlägt!
Ach! Das will das Herrchen nun von mir!

Zerfetzen soll ich nun das Tier!
Ich hoff' oh Herrchen, das ist gut!?
Doch du, du hast nur noch mehr Wut!
Zerrst mich herbei und noch so einen wie mich.

Ein Freund? Nein! Den kenn' ich nicht.
Oh ja, mein Herrchen, den zerfetze ich auch für dich!
Ich dachte Gutes wäre nun vollbracht.
Das Töten hast du mir beigebracht!!!

Meine Seele ist auf ewig nun zerstört
und es gibt keinen, der mein Wimmern hat gehört.
Was heute ich - bist morgen du!
Schreit es hinaus in die ganze Welt!

Nur ein gutes Herrchen, auch ein gutes Tier erhält!!!
Einen Kampfhund gibt es nicht,
der ist von Menschenhand gemacht!
Drum gebt auf eure Hunde acht!
Denkt mal darüber nach!


Keiner mehr da

Als man die "Kampfhunde" tötete,
haben viele geschwiegen,
- denn sie hatten keine "Kampfhunde".
Als man die großen Rassen umbrachte,
- haben wieder viele geschwiegen,
denn sie hatten keine großen Hunde.
Als man die kleinen Hunde holte,
- war keiner mehr da der helfen konnte!!


Kriminell


Ich bin "kriminell"...
meinen die Medien
denn ich habe einen "Kampfhund"
an der Leine
ich brauch ihn als Waffe,
als Selbstbestätigung,
will damit nur zeigen,
seht her wie toll ich bin !
ich bin "unnormal"...
meinen die Bürger
weil ein "normaler" Mensch nie
mit so einer "Bestie" herumläuft,
wie kann er nur, ist der verrückt ?

Ich bin "asozial"...
meinen die Nachbarn,
bin Dealer, Junkie, Zuhälter,
denn nur Leute aus diesem Milieu
führen "solche" Hunde aus !

Ich bin "eine potentielle Gefahr"...
meinen die Behörden,
besitze die "Bestie" nur zum Kampfe,
ich mache ihn "scharf", trainiere ihn hart,
und hoffe nur, dass er sich paart

Ich bin ein "Außenseiter"...
meinen die Anderen
wie DER schon aussieht
lange Haare, tätowiert,
Lederjacke, unrasiert !
Bestimmt ist DER auch vorbestraft,
Kinder, Rentner aufgepasst !

Ich bin Dir dankbar...
meint der Hund an meiner Leine,
weil Du trotzdem mit mir Gassi gehst,
mich streichelst, fütterst und berührst
mir Liebe schenkst und mir vertraust
ich bin doch "nur" ein Hund
mit "falscher" Rasse !

...und deshalb bin ich gerne
ein krimineller, unnormaler,
asozialer, potentiell gefährlicher
Außenseiter

Autor:
www.virtualmoon.de

Man hat mir meinen Hund genommen !

Man hat mir meinen Hund genommen!
In der Nacht sind sie gekommen -
sagten, dass er bissig sei
und sie von der Polizei.

Er tat niemandem was zuleide,
schlief sogar in meinem Bett,
war der Letzte meiner Freunde
und zu allen ganz ganz nett.

Im Sommer hat es angefangen.
Die anderen Kinder sind gegangen,
durften nicht mehr zu mir gehen,
mich zum Spielen nicht mehr sehen.

Frag ich die Großen dann: "Warum?"
sind sie vor Traurigkeit ganz stumm.
Mein Hund hat die falsche Rasse,
ist jetzt in der Kampfhundklasse.

Ach, mein Kummer ist so riesig
und der Schmerz, der ist so groß!
Und ich frag mich immer wieder:
"Was ist bloß in Deutschland los?"

Ihre Augen sind wie Seen
und sie sind von Tränen blind.
Ach, sie können's nicht verstehen -
nicht nur, weil sie Kinder sind!

Ihre Augen sind wie Seen
und sie sind von Tränen blind!
Und ich frag mich immer wieder:
"Wo führt DAS nur hin, mein Kind?"


Rassismus mal ganz anders...



Ich kenne DICH dein ganzes Leben lang,
seit dem Moment, an dem DU geboren wurdest.
Ich habe DICH großgezogen,
dir das meiste von dem, was du heute kannst, beigebracht.
Jetzt wollen SIE uns trennen!
Ich habe mal gelesen, daß niemand für seine Religion,
Rassenzugehörigkeit oder politischen Ansichten verurteilt werden darf,
doch für DICH gilt das nicht!
DU wirst bestraft für das, was deine Eltern waren
DICH und deinesgleichen wollen SIE töten,
auslöschen und einfach verschwinden lassen.
SIE haben Angst vor DIR, ohne zu wissen,
ob diese Angst berechtigt ist.
Auf der Straße begegnen SIE DIR mit Mißtrauen,
Ablehnung und Hass.
SIE kenne DICH nicht, wissen nicht ,wie DU bist.
SIE sehen nur die Fakten, nicht das Individuum.
SIE, das sind die Politiker, die breite Masse der Bevölkerung, von den Medien aufgehetzt.
DU, das ist ein kleiner weißer Bullterriermischling!



Sag mir, wo die Staffis sind

Sag mir, wo die Staffis sind,
Wo sind sie geblieben?
Sag mir, wo die Bullys sind,
was ist geschehen?
Sag mir, wo die Terrier sind
Wann wird man je verstehen, wann wird man je verstehen?
Sag, wo die Molosser sind,
Wo sind sie geblieben?
Sag mir, wo die Doggen sind,
was ist geschehen?
Hunde, die nicht schuldig sind,
Ämter holen sie geschwind!
Wann wird man je verstehen, wann wird man je verstehen?
Sag, wo Deutschlands Hunde sind,
wo sind sie geblieben?
Überall weint jetzt ein Kind,
was ist geschehen?
Sag, wo Deutschlands Hunde sind,
über Leichen weht der Wind.
Wann wird man je verstehen, wann wird man je verstehen?
Sag, wo unsere Tiere sind,
so sind sie geblieben?
Sag mir, wo die Menschen sind,
was ist geschehen?
Gingen fort, weil Irrsinn tobt,
dahin, wo's gibt keine Not.
Wann wird man je verstehen, wann wird man je verstehen?
Sag, wo die Minister sind,
Höhnen, während Zeit verrinnt,
sag mir, wer in Deutschland spinnt,
was ist geschehen?
Protest verhallte leer im Wind
Sag, wo die Minister sind.
Wann werden die's verstehen, wann werden die's verstehen?
Sag mir, wann die Wahlen sind,
wie es steht geschrieben,
sag mir, wo die Wähler sind,
was wird geschehen?
wählten Freunde, ganz geschwind,
Minister, die verweht der Wind
Das müssen die verstehen, das müssen die verstehen.
Sag, wo unsere Hunde sind,
wo sind sie geblieben?
Niemals wieder ruft ein Kind
wird das geschehen?
Eine neue Zeit beginnt,
Minister sehen, wer wir sind
Wir werden wählen gehen, das wird man gut verstehen .


Glaubt Ihr, dass dieser Hund von Natur aus, gefähr

Traurige Wut




Ein Mann, sein bester Freund ist Hund,
war glücklich bis zu dieser Stund'
als durch des Schicksals hartem Schlag
er so recht lachen nicht mehr mag.

Die Stirne kraus, die Augen rot.
Sich abzulenken von der Not
versucht er - doch ist alles Krampf.
Tief im Innern tobt ein Kampf
zwischen Liebe und Verlorenheit.

Jetzt sitzt man da, mit Frau, zu zweit
und schaut ihn an, den sanften Riesen.
Hat er so oft nicht schon bewiesen
das er - wie alle Hunde sind -
stets freundlich ist zu Mensch und Kind.

Er schaut dich an mit treuen Augen.
Und so was soll zum "Kampfhund" taugen?
Dem Mann rumort im Bauch die Wut,
so sehr, das es schon schmerzen tut,
auf soviel Dummheit auf der Welt
die sich zur Ignoranz gesellt.

Und dieser Hund, stets treu und brav
(im Volksmund sagt man: Wie ein Schaf)
ist wohl, so sagt man, ziemlich krank.
Noch merkt er's nicht - Gott sei's zu Dank



Vernunft

Ein Hund hat sich mit Mensch bei Nacht
klammheimlich auf den Weg gemacht.
Der Hund um schnell zu urinier'n
das Revier, was neu, markier'n
Der Mensch, weil der bei Tageslicht
nur noch mit Maske vorm Gesicht
sich vor die eige'ne Türe traut.

Doch fern vom Haus, das selbst gebaut
wird er des Lebens nicht mehr froh
weil er 'nen Hund aus der VO.
Das Schild, das nun sein Häuschen "ziert"
ist rot (man hat drauf rumgeschmiert).
"Mörder" steht da und "Hau ab"
man wünscht ihm wohl alsbald das Grab.

Der Hund, bis dato "vorfallsfrei",
ist's auch nicht mehr so einerlei.
'nen Korb ums Maul muß er jetzt tragen.
'ne Leine stets am Halsbandkragen.
Hecheln kann er nicht und riechen
muß jedes Mal zu Kreuze kriechen,
wenn andere Hunde ihm ans Fell.

Ändern soll sich's, und zwar schnell !!!
Damit man an des Pudels Kern
(Politiker hör'n's gar nicht gern)
des Kampfes Hund Probleme greift
und nicht auf Hunde sich versteift.


Diese Hunde sind genauso lieb, wie jeder andere.

Von Menschen scharf gemacht

Ich kann leider nichts sagen,
bin NUR ein Hund und werd' gequält seit Tagen.
Wenn ich nur schreiben könnt, schrieb ich ein Gedicht
und hätt' dabei Tränen im Gesicht.

Man sagt, ich wär' ein Kampfhund, dass ich gefährlich bin,
öffnet Eure Augen ,- schaut genauer hin!
Bin ich nicht nur ein Werkzeug, von Menschen scharf gemacht,
von diesen Skrupellosen, die nicht nachgedacht?

Jetzt bin ich scharf und beiße auch,
doch so ein Hund wohl keiner brauch.
Man sagt, dass ich jetzt sterben muss,
mit diesem Wahnsinn sei jetzt Schluss.

Bin ich doch nur das Werkzeug Euer,
gemacht von Euch zum Ungeheuer.
Doch wenn ich jetzt auch sterben muss,
durch Todesspritze oder Schuss,
geb' ich Euch Menschen einen Rat:
Ich bin ein Hund, ein Kamerad!

Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein
und lasst die Hunde Hunde sein.
Das schrieb ein Hund, der Kampfhund ist
und weiss - dass manch ein Mensch nicht besser ist.
-
Kann immer noch nicht sprechen, bin immer noch ein Hund,
werd' immer noch gequält, ich kenne nicht den Grund.

Ich schreibe hier an euch, es geht mir nicht sehr gut,
ich habe meine Tränen ersetzt durch Hass und Wut.
Ein Hund, den skrupellose Menschen hetzen,
geprägt von Hass und Wut, wird sicherlich verletzen,
er täte keinem gut.

Dann ist er wieder da, der scharfe böse Hund,
dann könnt ihr wieder töten,
dann habt ihr einen Grund.
Ich begreif' euch Menschen nicht,
woher kommt der Drang zum töten? - Und warum trifft er mich?

Was ihr mir dann versetzt, ist nur ein kleiner Stich,
nun habe ich sie doch - die Tränen im Gesicht.

Meine Augen werden schwerer,
sie schließen sich dann ganz,
in meinem Hundekörper beginnt der Todestanz.

Jetzt bin ich tot, mein Körper wird ganz kalt,
macht ihr denn zumindest vor meinem Grabstein halt?

Da steht gemeißelt es, ganz klein:
Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein - und lasst die Hunde Hunde sein!





Ein Hund nach Liebe suchen!

Wesenstest


Nun gib mir endlich einen Grund
dich einzuschläfern, blöder Hund...
Bin Wesenstester, muss es wissen.
Wie viel hast du schon gebissen ?

Als Kampfhund bist du einst geboren,
das sieht man deutlich an den Ohren.
Bist aggressiv, gemein und wild -
so stand es gestern in der "BILD".

Ich brech dir mit dem Stock die Knochen
das bringt dich sicherlich zum Kochen.
Hör auf zu wedeln, will's nicht seh'n
du musst mir an die Kehle geh'n.

Hör auf zu winseln, will's nicht hören
mich kannst du damit nicht betören.
Vielleicht, das kann gut möglich sein,
fällt dein Besitzer darauf rein.

Doch ich, ich weiss es einfach besser,
du bist und bleibst ein Menschenfresser.
Den treuen Blick, den kannst du lassen,
ich muss und will und werd' dich hassen.

Ich sorg', dass du und all die anderen,
ganz flugs in den Container wandern.
Du knurrst und beisst und wehrst dich nicht,
wie es als Kampfhund deine Pflicht ?

Nun wehr dich endlich, blöder Hund
kann dich nicht töten ohne Grund.


Emmi geht heute gerne zur Schule

Kampfhunde

“Hallo? Hallo! Haaalllooo!!” Der Mensch schaut verwirrt um sich, da er doch allein mit seinem Hund zu Hause ist. Wieder: “Hallo! Hallo, so hörst du denn nicht, Mensch?” Mensch: “Ja, ich höre, wer spricht denn da ?”

“Ich bin es, dreh dich doch mal um, Mensch !”

Mensch: “Hund, bist du das?”

Hund: ,,Ja, ich bin es, warum hörst du nicht, wenn ich dich rufe ?”

Mensch: “Aber, Hunde können doch nicht sprechen !”

Hund: “Doch, können sie, ihr hört es nur einfach nicht.”

Mensch: “Hören ? Ja, aber wie denn ?”

Hund: “Wir schauen euch an und sprechen, wir geben euch die Pfoten, wir legen unsere Ohren vor oder zurück, und manchmal, aber auch nur, wenn ihr uns schlecht behandelt, zeigen wir auch die Zähne, nur ihr wollt uns einfach nicht hören.”

Mensch: “Hund, wenn ich gewusst hätte, daß du sprechen kannst, hätte ich dir doch zugehört.”

Hund: “Siehst du, Mensch. Du hast schon wieder nicht zugehört, ich habe es dir doch soeben erklärt.”

Mensch: “Hund, du hast recht, und ich verspreche dir Besserung.”

Hund: “Mensch, wir mussten auch eure Sprache lernen, ist es da zuviel verlangt, wenn wir von euch erwarten, daß ihr wenigstens versucht, uns zu verstehen ?”

Mensch: “Nein Hund, du hast vollkommen recht. Aber daß ich dich jetzt so hören kann, hat das einen Grund ?”

Hund: “Ja, das hat es in der Tat.”

Mensch: “Trage mir dein Anliegen vor !”

Hund: “Es geht darum, was ihr Menschen mit uns tut.”

Mensch: “Was tun wir denn mit euch ?”

Hund: “Ihr foltert uns !”

Mensch: "Aber wieso das? Habe ich dich jemals schlecht behandelt? Habe ich nicht immer dafür gesorgt das es dir an nichts mangelt ?”

Hund: “Mensch, was ich zum Leben brauche gibst du mir und auch an Zuneigung sparst du nicht, aber...”

Mensch: “Aber was ? Erkläre mir bitte was du meinst.”

Hund: “Es geht nicht nur um mich, es geht um alle Hunde zusammen!”

Mensch: “Ich verstehe dich nicht ganz !”

Hund: “Also gut, Frage: Unterteilen wir euch etwa in verschiedene Rassen?”

Mensch: “Ich weiß nicht, tut ihr es?”

Hund: “Nein, aber ihr tut es !”

Mensch: “Ist das ein Problem für euch ?”

Hund: “An und für sich nicht, aber einige von uns sind derzeit arm dran und auch uns anderen, vor allem uns Großen geht es nicht gut!”

Mensch: “Hund, erkläre mir das bitte genauer.”

Hund: “Einige von uns von euch unterteilte Rassen zumeist, wurden schlecht behandelt. Manche wurden einfach zueinander getan und in schlimmen Fällen in Keller gesperrt. Wir haben Angst und niemand kommt, um uns zu trösten, unregelmäßig und selten bekommen wir Futter und Wasser. Einige fressen sogar Ratten vor lauter Hunger. Wochen, manchmal Monatelang können wir die Sonne nicht sehen und das Gras nicht riechen.
In vielen Fällen sind wir wenigstens noch zu zweit, und wir trösten uns gegenseitig und haben uns lieb, manchmal auch so sehr, daß wir auch noch Nachwuchs bekommen, aber unseren Kindern geht es auch nicht gut. Den Müttern geht es an die Gesundheit, ihre Kinder zu nähren, und die Kleinen werden schwächer, weil keine Milch mehr da ist. Wir haben Angst, daß unsere Kinder nicht überleben.”

Mensch: “Hund, das ist ja furchtbar. Mir drückt das Herz!”

Hund: “Hör weiter zu! Eines Tages kommen die Folterer und bringen Menschen mit, und obwohl es uns so schlecht geht, freuen wir uns. Wir wedeln mit den Ruten und begrüßen den Besuch, doch anscheinend ist es nicht erwünscht, denn schon bald bekommen wir durch Tritte zu spüren, daß wir uns nicht freuen sollen. Die Mutter scheint zu spüren, daß etwas nicht stimmt. Sie fängt an zu knurren und zeigt den Menschen die Zähne.
Mit Gegenständen schlagen sie auf sie ein, und sie bleibt regungslos in einer Ecke liegen. Dann nehmen sie die Babys hoch. Sie packen sie im Nacken, und die Kleinen schreien und strampeln heftig, doch man lässt sie nicht los und so schnappen einige von ihnen in die Luft. Das scheint die Menschen zu freuen, und eine Menge Geld wandert von einer Menschenhand in die andere. Tag für Tag kommen die Menschen, bis alle Babys weg sind. Ihre Mutter rührt sich noch immer nicht.”

Mensch: “Hund, was hat das mit mir zu tun?”

Hund: “Wir brauchen eure Hilfe, darum hör mir weiter zu! Es vergehen viele Tage ohne Futter und Wasser für den Vater der Babys, und der Hunger wird immer größer. Die Mutter hat sich seit Tagen nicht mehr gerührt, und es beginnt sich ein Geruch auszubreiten, den wohl jedes Tier kennt. Der Vater überlegt noch, ehe er sich angewidert daran macht, die Mutter aufzufressen, das ist der Überlebungsinstinkt, den wir Hunde haben. Irgendwann kommen wieder Menschen und er fletscht seine Zähne und knurrt, so laut er kann.
Er hört einen der Menschen sprechen, der sagt: ,,Jetzt ist er soweit. Jetzt hast du einen guten, scharfen Hund und er wird Dir viel Geld einbringen." Die Menschen nehmen ihn mit nach draußen. Und obwohl er knurrt und die Zähne zeigt, wagt er nicht, die Menschen zu beißen, weil er nicht vergessen hat, was seiner Gefährtin widerfahren ist. Er wartet ab und geht folgsam, ohne Strick, mit den Menschen auf die Straße.
Er verhält sich ruhig, um nicht aufzufallen, und die Menschen werden unachtsam. In einer günstigen Minute rennt er los. Er rennt, so lange und so weit ihn die Pfoten tragen, und erst als er sicher ist, daß sie ihn nicht mehr verfolgen, läuft er gemächlich durch die Straßen. Zwischendurch schläft er in verborgenen Ecken oder unter Sträuchern. Doch nach einiger Zeit bekommt er Hunger und nähert sich den Häusern der Menschen. Er riecht an den Müllboxen, daß dort etwas Fressbares drin sein muss. Er schubst die Boxen um, was natürlich Lärm macht. Doch der Hunger ist stärker als der Fluchttrieb, und so bleibt er stehen.”

Mensch: “Hund, so komm auf den Kern der Sache, ich kann dir kaum folgen !”

Hund: “Gleich, Mensch gleich wirst du verstehen! Der Lärm macht die Menschen aufmerksam, die, sobald sie sehen, daß sich ein hungriger Streuner an den Boxen zu schaffen macht, mit Knüppeln auf ihn einschlagen und schließlich noch mit Steine bewerfen. Der Hund flüchtet sich, aber er hat sich gemerkt, daß die Menschen nicht nett sind, und so ist er bereit, sein Leben zu verteidigen. So begibt es sich, daß ein anderer Mensch mit Taschen daherläuft, aus denen es verführerisch riecht. Auf leisen Pfoten folgt der Hund dem Duft, und als der Mensch kurz wegschaut, wagt er es, seine Nase hineinzustecken. Jedoch bemerkt der Mensch das und fuchtelt mit den Armen herum und schaut den Hund böse an. Der Hund fürchtet erneute Schmerzen und beißt mal hier, mal dort hin.
Der Mensch liegt am Boden, doch in dem Augenblick erinnert sich der Hund an all die Qualen, die er erleiden musste, und seine Wut wird immer größer. Er handelt wie unter einem Zwang. Er fürchtet, daß die Schmerzen niemals mehr aufhören, wenn er loslässt, und hält fest. Dann ein lautes Geräusch! Etwas warmes läuft an seinem Körper herunter und ihm schwinden die Sinne. Dann wird es um ihn herum dunkel. Er hat keine Schmerzen mehr und er kann nichts mehr hören. Er schwebt ins angenehme Nichts. Die Augen schließen sich, und lautlos geht er dahin, wo seine Leidensgenossen bereits seit langem sind.”

Der Mensch weiß nicht, was er sagen soll.

Hund: “Und weil solche schlimmen Dinge geschehen sind, sollen wir anderen alle büßen. Die Menschen begreifen nicht, daß sie die Bösen sind. Und andere Menschen lassen uns jetzt leiden. Wir bekommen so seltsame Dinger um die Schnauze, die scheuern an den Lefzen und hindern uns daran zu hecheln, was aber doch sehr wichtig ist, weil wir nicht anders schwitzen können. Dann sind wir auch noch an den Strick gefesselt, und wir dürfen uns nicht mehr frei bewegen. Wir sind darüber verärgert und brummeln auch manchmal unsere Artgenossen an. Wir verstehen uns ja selbst nicht mehr, da diese Dinge unsere eigene Sprache unkenntlich machen, was zu Verwechslungen untereinander führt.
Wir langweilen uns, und manche lecken sich zuhause auf ihren Decken die Pfoten oder wir beißen uns irgendwo, bis wir den Schmerz spüren. Warum nehmen sich einige Menschen das Recht heraus, uns zu foltern? Warum darf ich nicht mehr mit meinem Stock oder dem Ball auf der Wiese toben, was mich immer so angenehm müde macht? Zuhause darf ich nicht bellen, draußen durfte ich vorher immer, aber mit diesem Ding auf der Schnauze kann ich es auch dort nicht mehr tun. Der Ball war auch nichts für die Wohnung, da die anderen Menschen im Haus sich dadurch gestört fühlen. Wie und wo sollen wir uns jetzt austoben?
Mensch, ich kann dir leider nicht garantieren, daß ich fröhlich bleibe und dazu noch immer nett und freundlich bin - alles und jedem gegenüber. Mir fehlt das Spielen und Rennen und ich möchte auch meine vierbeinigen Freunde wieder sehen und mit ihnen herumbalgen können. Ihr unterhaltet euch doch auch und spielt auch eure Spiele. Ist unser Leben denn weniger wert als eures?”

Mensch: “Hund, ich weiß was du mir sagen wolltest. Ich schreibe die Geschichte auf und sorge dafür, daß noch viele Menschen sie lesen. Und ich hoffe, daß auch sie begreifen werden, was du uns damit mitteilen wolltest. Hund, ist es das, was du möchtest ?”

Diesmal bleibt der Hund die Antwort schuldig.

Mensch: “Hund? Hund! Huuunnnd! Warum sagst du nichts mehr ?”

Der Hund schaut seinen Menschen offen an und schlägt mit der Rute schnell hin und her. Er hebt die Pfote, und der Mensch begreift, daß der Hund mit ihm spricht. Er nimmt die Pfote wie zum Handschlag und nimmt sich fest vor, die Geschichte weiterzugeben.



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