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Hund ja oder nein

Warum ein Hund?
Hunde sind treue Gefährten. Sie bringen Abwechslung ins Leben, stehen im Mittelpunkt der Familie oder des Partners und bieten einen Anlaß zu regelmäßigen Spaziergängen. Der Besitz eines Hundes bedeutet mindestens eine zehnjährige Verantwortung.

Sind Sie dazu bereit?

Haben Sie genügend Zeit, Ihren Hund täglich auszuführen und zu erziehen?

Denken Sie an die Kosten für Hundesteuer, Futter und Tierarzt?

Werden Sie sein "großes Geschäft" entfernen?

Wie gestalten Sie Ihre Ferien, Ihren Urlaub mit ihm?

Sind Sie körperlich so fit Ihren Liebling an der Leine zu halten oder auch im Not- oder Krankheitsfall zu tragen?

Warum ein Rassehund?

Hunderassen sind keine "Laune der Natur". Sie sind von Menschen erdacht und oft langwierig über viele Generationen von Nachkommen verwirklicht worden. Aber sie sind auch wandelbar und vergänglich. Etwa 450 Rassen soll es heute geben.

Übrigens, Rassehunde gibt es nicht nur beim Züchter. Unsere Konsumgesellschaft macht auch nicht Halt vor Rassehunden und immer öfters finden sie sich im Tierheim wieder. Also zögern Sie nicht, einen Besuch dem Tierheim abzustatten. Tierheime gibt es an Ihrem Urlaubs- und Heimatort. Scheuen Sie sich nicht.

Vereine, wie zum Beispiel Dalmatiner in Not nehmen sich größtenteils der entsprechenden Rassehunde, dann in diesem Fall den Dalmatinern an. Empfehlenswert ist es, erst hier ein Tier zu suchen, um in Not geratenen Tieren zu helfen.

Kreuzung oder Mischling?

Kreuzung oder Mischling?


Bei Nachkommenschaft zweier reinrassiger Hunde, spricht man von Kreuzung.

Im Grunde sind doch alle Hunde Mischlinge, denn alle Hunde sind von Menschenhand gemacht worden.

In Anschluß einige Kreuzungen.


Meine Eltern sind Wolfsspitz und Collie.

Meine Eltern sind Wolfsspitz und Collie.



Meine Eltern sind Briard und Berner Sennenhund



Meine Eltern sind Yorkshire Terrier und Rauhaardac



Meine Eltern sind Wolfsspitz und Collie.





Von Mischlingen spricht man, wenn ein bunter Mix nicht mehr erkennen läßt, welche Rasse bei der Entstehung mitgewirkt hat. Auf jeden Fall sind sie interessanter anzusehen, intelligent genauso wie eine Rassehund. Der einzige Unterschied ist, daß der Mischling keinen Stammbaum hat und das wärs auch schon. Von den 4,5 Mio Hunden in Deutschland sind schätzungsweise davon in etwa 40 % Mischlinge.

Die Anschaffung eines Welpen-Mischlings ist immer ein Glücksspiel, da man nicht weiß, wie groß er wird. Eines ist gewiß, sie sind meist sehr anhänglich, besonders Findlinge, die in Tierheimen abgegeben wurden und auf ein neues Zuhause warten. Letztendlich ist für ein verträgliches Zusammenleben der Charakter des Hundes wichtiger als der Stammbaum zusammen mit den dazugehörigen Rassemerkmalen. Schließlich liebt man das individuelle Aussehen seines Favoriten.


Erwachsener - oder Junghund,

Senior oder Welpe?
Ein erwachsener oder älterer Hund ist eine fertige Persönlichkeit mit allen charakterlichen Tugenden und Fehlern. Er muß lernen, seine neuen Menschen zu verstehen und sich einzugewöhnen. Das erfordert von Ihnen Geduld und Einfühlungsvermögen. Ist der Anfang geschafft, sind diese Hunde Ihnen sehr ergeben.
Je jünger der Hund ist, also 10-12 Wochen alt, so können Sie ihn formen. Ein junger Hund erfordert das erste halbe Jahr viel Zeit.
Die Welpen und Junghunde haben ähnliche Ansprüche wie kleine Kinder. In ihrem Leben werden sie nie mehr so lernbegierig sein, wie in früher Jugend.

Rüde oder Hündin?

Die Frage "Rüde oder Hündin" ist eigentlich nur von Bedeutung, wenn man züchten will. Da im Rudel immer ein Rüde das Sagen hat, gibt es mit Hündinnen in der Regel weniger Autoritätsprobleme. Als "Hundeanfänger" sind Sie mit einem weiblichen Tier oft besser beraten. Zumal, insbesondere wenn in Ihrem Wohngebiet sehr viele Rüden leben. Viele Rüden können sich im wahrsten Sinne des Wortes nicht riechen und so sind Auseinandersetzungen um "Territoriumsansprüche" schon mal möglich.

Bei Hündinnen besteht das Risiko auf ungewollte Trächtigkeit zweimal im Jahr. Während der Läufigkeit sind die Hunde-Damen sehr erfinderisch und nutzen jede sich bietende Gelegenheit, um zu entwischen. Ebenso wie die Hunde-Herren, sie schnüffeln bei einer entdeckten läufigen Hündin besonders lange am Urin und gehen auch gern ihre eigenen Wege, die sich dann sicherlich mit der Herzensdame kreuzen würden.

Denn ein Rüde zeigt immer seine Liebeslust. Oft wird das Bein gehoben, um auf allen Spaziergängen ihre Duftmarken zu setzen. Der Grund für längere Spaziergänge, als bei einer Hündin notwendig wären....


Nicht vergessen, die Anschaffungs- und Unterhaltsk

Die Anschaffungskosten, auf ein ganzes Hundeleben gerechnet sind noch die geringsten

Die Ausstattung, auf 10 Jahre gerechnet, ist lt. einer Statistik mit 1500,00 € angegeben, wobei sicherlich zu bedenken ist, ob es sich um ein großes Tier und ein kleines handelt. Ob man züchten möchte, ob der Hund auf Ausstellungen presentiert werden soll. Die Nahrung fällt unter die laufenden Kosten mit täglich ca. zwischen 1,00 € bis 5,00 €, je nach Größe des Tieres. Pro Jahr also zwischen 370,00 € bis 2000,00 €. Die Hundesteuer ist nach Gegend, Ortsgröße verschieden und liegt zwischen 42,00 € in ländlichen Gebieten bis 280,00 € pro Jahr in Großstädten, bei mehren Hunden verdoppelten sich die Steuer bzw. verdreifachensich die Steuer pro Hund, wobei die erhöhte Hundesteuer für die sog. gefährlichen Hunde zum gegenwärtigen Zeitpunkt in einigen Ländern bei 900,00 € liegt.Die Tierhaftpflichtversicherung ist ein unvermeidliches Muß für jeden Hundehalter. Sie müssen dafür normalerweise ca. um die 60,00 € bis 75,00 € veranschlagen. Zu Bedenken hier: Die Versicherung der sog. gefählichen Hunde wird kostspieliger.
Die Hundekrankenversicherung ist eine Möglichkeit für den Notfall gerüstet zu sein. Um hier die richtige für den erforderlichen Bedarf zu finden, sollte man Rücksprache mit den Verbraucherverbänden halten, die diese Versicherungen bereits getestet haben.

Der Tierarzt muß schon mindestens einmal im Jahr konsultiert werden für die notwendigen Impfungen. Als Honorar rechne ich hierfür 75,00 €. Der Hund kann krank werden. Dann kommt es zum doppelten bis dreifachen Betrag, deshalb ist zu überlegen, ob der Abschluß einer Hundekrankenversicherung nicht sinnvoll wäre. Der Friseur trimmt oder schert je nach Felltyp des Hundes bei Bedarf für ca.50,00 € und mehr - je nach Zeit- und Arbeitsaufwand..Der Hundeverein verlangt bei Eintritt zwischen 25,00 € und 125,00 € Jahresbeitrag. Pensions- oder Hotelkosten für die Urlaubszeit, falls Sie Ihren Hund nicht mit in Urlaub nehmen möchten, aber auch in dem Falle, daß er die Chance hat mitzureisen, kommen oft nicht unerhebliche Mehrkosten auf Sie zu. Ebenso die Fahrt- und Transportkosten. Grob gerechnet für einen mittelgroßen Hund bei einmal jährlicher Auslandsreise 400,00 €.
Wenn der Hund noch keine Erziehung genossen hat, so muß mit einen Honorar zwischen 7,00 € und 15,00 € gerechnet werden, aber bitte ohne Leckerli, sondern nur mit Befehlen, denn der Hund sieht die Leckerli nur als Belohnung und auch keine Folterwerkzeuge wie Stachelhalsband. Ist Ihr Hund ein Problemhund, z.B. Kampfhund, Kettenhund etc. kommen dementsprechend auch mehr Kosten auf Sie zu.
Addieren Sie die Kosten, multiplizieren Sie mit 10, für die 10 Lebensjahre, und erschrecken Sie nicht über das Ergebnis...


Rechtsfragen zur Hundehaltung

Bevor Sie sich einen Welpen anschaffen, sollten Sie Ihren Mietvertrag genau lesen: Dürfen Sie in Ihrer Wohnung überhaupt einen Hund halten?

Die allgemeine Rechtslage kann unter dem Satz "Erzogener Hund mit guten Manieren erlaubt" zusammengefaßt werden.

Ein Gespräch mit dem Vermieter schafft Klarheit. Für spezielle Fragen "Den Hund zur Miete" betreffend, wenden Sie sich an den örtlichen Mieterbund.

Wo kaufen?

N e i n zum Kauf, wenn die Welpen im Schaufenster ausgestellt sind. Händler, die Welpen dem Dauerstreß eines Schaufensters aussetzen, verstehen nichts von Hunden.
Kaufen Sie Hunde n i c h t auf Märkten und bei Tierhändlern, die getarnt mit einem Zwingernamen, oft mit Dutzenden von Rassen handeln. Hunde sind k e i n e
V e r s a n d a r t i k e l. Der Versandschock macht sie zu seelisch auffälligen Tieren und kann später zu Verhaltensstörungen führen. Sie sind fast immer krank und seelisch labil.

Für einen Hund aus dem Tierheim sollten Sie auch in Betracht ziehen, denn hier warten viele Hunde auf ein neues Zuhause und dankbar sind die Hunde sehr.
Wenn Sie bei einem Besuch Zweifel bei der Auswahl Ihres vierbeinigen Freundes haben, handeln Sie nicht überstürzt emotional, besuchen Sie das Tierheim öfters, bis Sie meinen den richtigen Hunde-Charakter gefunden zu haben. Außerdem gelten Hunde, die ein neues Zuhause suchen, als sehr anhänglich, vermutlich weil sie bereits auf ein bewegtes Hundeleben zurückblicken. Um Fehlvermittlung zum Schutze des Tieres zu vermeiden, werden Ihnen vom Fachpersonal des Tierheimes Fragen gestellt, auf die Sie nicht mit Ungeduld reagieren sollten, da sie im Interesse des Tieres gestellt werden. Gute Tierheime schauen auch in den ersten Wochen hin und wieder nach dem rechten, damit diese Hunde nicht wieder Probleme bekommen.

Tierheimvermittlung gibt es nicht nur am Heimatort, sondern auch z.B. über die Medien WDR, Tiere suchen ein Zuhause, also es gibt viele Möglichkeiten für jemanden, der Gutes tun will.
Vom Züchter können Sie sich - auch hier nach reiflicher Überlegung - den Hund aussuchen, den Sie haben wollen. Hundemutter und -vater lernen Sie kennen. Bei einem guten Züchter leben die Hunde nicht nur im Zwinger. Die Welpen werden im Haus aufgezogen und haben Kontakt zu den Menschen, der in den ersten Lebenswochen erfolgen muß. Vom Züchter erhalten Sie einen gesunden, entwurmten Hund mit allen Papieren. Also die Ahnentafel mit dem Wurfdatum und dem bestätigten Eintrag in das Zuchtbuch, sowie dem Impfpaß.


Hot-Dog

Pflege für alle Felltypen

Bei manchen Hunderassen braucht das Fell tägliche, intensive Pflege, bei anderen können Baden oder starkes Haaren eine größere Belastung darstellen. Dies ist wichtig bei der Entscheidung für einen Hund. Fellpflege muß täglich zeitintensiv betrieben werden.

Wir unterscheiden zwischen
Stockhaar: Deutscher Schäferhund;
Rauhhaar / Drahthaar: Terrier, Schnauzer, Dackel, Irischer Wolfshund, Foxterrier...
Kurzhaar / Glatthaar: Dalmatiner, Beagle, Bulldogge, Boxer, Rottweiler..
Langhaar: Collie, Spitz, Briard, Bobtail...
Seidighaar: Afghane, Irish Setter, Cockerspaniel, Barsoi, Malteser..
Wollhaar: Pudel, Bedington Terrier, Kommondor, Puli, Schwarzer Russischer Terrier, Lagotto,
Bologneser,
Bichon, Dandie Dinmont Terrier....

Täglich 30 Minuten: Bürsten und Kämmen
In Ruhe, regelmäßig und vorsichtig - Damit die losen Haaren aufgenommen werden, einmal gegen den Strich, dann mit dem Fellverlauf bürsten. Zum Abschluß eine Massage mit dem Gumminoppen-Handschuh.

Für Stockhaar und Kurzhaar gilt, erst bürsten, dann kämmen. Glanz auf 's Fell bringt ein feuchtes Ledertuch, mit dem man zum Abschluß über das Fell streicht.

Langhaar und Wollhaar wird erst mit einem weitzinkigen Kamm durchgängig gemacht, eventuell mit einem Entfilzungskamm Zotteln entfernt. Erst dann wird erst mit der Zupfbürste gebürstet, dann die Fellbürste in Gebrauch genommen

Seidighaar vorsichtig kämmen, eventuell entfilzen, dann bürsten.

Rauhhaar und Drahthaar wird erst mit der Zupfbürste gepflegt, eventuell entfilzt (oft der Bart), denn gekämmt und zum Schluß läßt der Staubkamm das Fell glänzen. Das Haarkleid ist regelmäßig zu trimmen oder zu scheren.

Bei unseren bärtigen Hausgenossen muß nach der Mahlzeit der Bart gewaschen und gekämmt werden.

Zur täglichen Pflege gehört auch die Inspektion der Ohren, des Gebisses, der Augen, der Pfoten, der Krallen, des Afters, der Beininnenseiten mit den Genitalien.

Kämmen, Legen, Färben - Hairstyling für Vierbeiner


"Leben wie Gott in Frankreich" - in Paris gilt das selbst für Hunde. Hier wird Hund chauffiert, hofiert und auf Händen getragen. Wer will da nicht als Vierbeiner zur Welt kommen! Zehn Millionen Hunde leben mittlerweile in Frankreich, mehr als in jedem anderen Land. Weil es dort keine Hundesteuer gibt, stecken Herrchen und Frauchen das gesparte Geld ins Outfit ihrer Lieblinge. Und überhaupt: Haarausfall, Schuppen oder schlampige Frisuren kann sich in der Modestadt selbst "Hund" nicht leisten. Deshalb geht's mindestens einmal alle zwei Wochen zum Hundefriseur - oder besser gesagt zum Haarstylisten!

Auf dem Foto seht ihr Giorgio. Im Salon von Marie Poirrier wird ihm zunächst mit angewärmten Handtüchern und Spezialshampoo der Pelz gereinigt. Kurze Verschnaufpause, dann geht's weiter: Kämmen, Färben und Legen. Georgio fügte sich bedingungslos in sein Schicksal. Denn Frauchen gehört zur Pariser Oberschicht und kennt kein Erbarmen. Erst wenn er perfekt gestylt ist, darf er die Folterkammer wieder verlassen. Als Belohnung gibt's ein neues Outfit. Farbige Strickkombinationen sind zur Zeit voll im Trend. Giorgio hat sich allerdings für einen Wendemantel aus Lack entschieden. Zum Schluß noch ein Tropfen Parfüm ins frisch gestylte Fell und raus geht's, ins Pariser Leben zum Schaulaufen!

Ernährung

Zwar ist der Hund von Natur aus ein Fleischfresser, doch selbst ein Raubtier in freier Wildbahn lebt keineswegs von Fleisch allein, sondern auch vom Mageninhalt des Beutetieres. Dieser setzt sich meist aus pflanzlichen Bestandteilen zusammen, wie z.B. Körnern, Gräsern oder Blättern. Damit wird der Bedarf an wichtigen Nährstoffen, wie Eiweiß, Fett, Kohlenhydraten, Mineralstoffen und Vitaminen gedeckt. Da sich unsere Hunde nicht Nahrung beschaffen können, haben wir dafür sorge zu tragen, daß er vollwertig ernährt wird.
Der Handel bietet alles was das Hundeherz begehrt, nämlich eine Fülle von Fertigfutter in ausgewogener Zusammensetzung. Unter Berücksichtung unterschiedlicher Produkte wird für Abwechslung im Speisezettel gesorgt.

Extra eigens zubereitete Hausmannskost können Sie ihm auch geben. Jedoch keine gewürzten Speisen oder Reste von unseren Mahlzeiten. Nicht zu heiß oder zu kalt, keine Süßigkeiten, Wurstpellen, Speckschwarten oder Küchenabfälle - alles ist nichts für unseren Hund.
Hundeschokolade schadet jedoch nicht, ebensowenig wie ein Knochen aus Büffelleder, der das Gebiß kräftigt. Mit Knochen muß man sonst vorsichtig sein.
Sehr weiche Kalbsknochen, die gibt es auch gedörrt, sind etwas besonderes für Ihren vierbeinigen Freund und gut für die Zähne. Gibt man jedoch zuviel davon, kann dies eine üble Verstopfung zur Folge haben. Röhrenknochen von Geflügel, Kaninchen sind tabu. Im schlimmsten Fall kann es dadurch zu einer Darmperforation kommen.

Um den Bedarf an Mineralstoffen und Vitaminen zu decken, verwendet man Fertigprodukte. Wir haben die Auswahl von unterschiedlichsten Zusammensetzungen. Wichtig ist das richtige Verhältnis von Kalzium und Phosphor.
Trotzdem biete ich regelmäßig als "Snack" einen Apfel (geschält) oder eine Karotte an, oftmals auch beides zusammen an. Wir mögen uns ja auch nicht ausschließlich von Vitamin-Tabletten ernähren.
Bei Fütterung von Trockenfutter muß der Hund ständig frisches Wasser zur Verfügung haben, denn er muß viel trinken. Ebenso muß das Trinkwasser mehrmals am Tag frisch gereicht werden, sodaß keine Essensreste im Wasser schwimmen
Unser Hund hat ein sehr gutes Zeitgefühl und im Tagesablauf ist die Fütterung ein bemerkenswertes Ereignis für unseren vierbeinigen Hausgenossen. Deshalb sollte die Fütterung immer zur gleichen Zeit und am selben ungestörten Ort erfolgen.
Der Napf sollte nach 30 Minuten leer sein. Futterreste werden gleich entfernt und der Napf gesäubert.
Der Hund ist dann satt, jedoch beim "Angebot" auf Fressen im Napf würde er nur seinem Ur-Instikt folgen, um für "schlechte Zeiten" im voraus zu futtern und dann wird er dick.
Nach der Fütterung macht der gesättigte Hund ein Mittagsschläfchen und will von uns nicht gestört werden.Er MUß ruhen und darf nicht herumtollen. Unter Umständen kann es gar zu einer lebengefährlichen Magendrehung kommen
Gras muß sein

So wie Katzen brauchen auch Hunde regelmäßig Gras. Hunde fressen gern Pflanzliches - Gemüse und Obst etwa. Aber Gras fressen sie nicht, um sich zu ernähren. Warum der Hund Gras frißt, ist wissenschaftlich nicht geklärt: Möglicherweise benötigt er die im Gras enthaltene Folsäure oder um leichter zu erbrechen. Auf alle Fälle sollten Sie ihm regelmäßig Gelegenheit zum "Grasen" geben. Oftmals erledigt Ihr Hund dies beim Spazierengehen und braucht Zeit zum Rupfen, also bitte nicht drängen oder weiterziehen, sondern auf Ihren Hund eingehen. Oder Sie pflanzen Gras in einer Schale. So ist ihr Hund nicht an Zeiten gebunden.
Selbst kochen - die Mühe lohnt
Möchten Sie jeden Tag Ihre Mahlzeiten aus Dosen oder als Trockenfutter zu sich nehmen? So kann man sich vorstellen, weshalb ein Hund auch gerne einmal anders verköstigt werden möchte - vorausgesetzt Herrchen oder Frauchen nehmen sich die Zeit.
Fleisch wird immer gekocht und mit Zusätzen gemischt. Fleischabfälle gibt es beim Metzger oder in guten Zoofachgeschäften. Dieses Fleisch müssen sie kochen und im Verhältnis eins zu zwei mit Reis, Nudeln, gestampfte Kartoffeln, Hundeflocken sowie Gemüse mischen. Außerdem sollten Sie Futterkalk zugeben. Am besten kochen Sie gleich eine größere Menge und frieren diese in Portionsgrößen ein.

Das brauchen Sie für eine selbstgekochte Hundemahlzeit (Beispiel für eine Fleisch-Ration eines 15 kg schweren erwachsenen Hundes):
130 Gramm gek. fettes Rindergulasch,
je 80 Gramm gek. Rinderherz und geputzten Pansen,
40 Gramm Haferflocken,
8 Gramm Mineralfutter,
5 Gramm Weizenkeimöl,
1,5 Gramm jodiertes Speisesalz,
ein Bund frisches Suppengemüse

Falls vorhanden wird statt Wasser Rest-Brühe z.B. vom Hähnchen verwendet (niemals Brühwürfel oder Brüh-Instantpulver!). Nicht vergessen - durch den Kochvorgang verringert sich das Gewicht des Fleisches um ca. die Hälfte.

Handelsübliche Mineralfutter können in der Zusammensetzung sehr unterschiedlich sein. Damit die Mahlzeit auch richtig ergänzt wird, muß das Produkt folgendermaßen zusammengesetzt sein (bezogen auf 100 Gramm):
Calcium 21 000 mg, Phosphor 8 000 mg, Magnesium 500 mg, Natrium 1 000 mg, Kupfer 70 mg, Jod 5 mg, Eisen 200 mg, Zink 150 mg, Vatamin A 25 000 IE (Internationale Einheiten), Vitamin D 3 000 IE, Vitamin E 100 mg. Wenn Sie Produkte mit anderer Zusammensetzung verwenden, sollten zumindest die Werte für Calcium, Phosphor sowie Vitamin A, D und E nicht wesentlich von den oben angegebenen abweichen.

Kein Futter aus dem Kühlschrank.
Das Fressen soll bei der Fütterung Zimmertemperatur haben.


Einen Futterwechsel langsam vornehmen. Und nicht ständig experimentieren. Das ist schlecht für die Verdauung und Ihr Hund gewöhnt sich an den Geschmack. Möglichst zwei Mahlzeiten am Tag, morgens etwas mehr als zur Nachmittagsration. Mit dieser Fütterungsweise verhindert man das anerzogene gierige Fressen.





Hundeerwartungen

Urlaub mit dem Hund

Die "schönste Zeit des Jahres" wollen die meisten Hundebesitzer nicht mehr ohne Hund verbringen. Ihr Vierbeiner versteht einfach nicht, daß Sie mal so für 14 Tage fort sind, die für ihn eine Ewigkeit sein können. Wobei ich allerdings abrate, den Hund in die Tropen mitzunehmen. Müssen Sie Ihren Hund aus unabdingbaren Gründen, und ich weiß, daß Sie da nicht leichtfertig handeln, in eine Hundepension geben, erkundigen Sie sich rechtzeitig, denn gute Hundepensionen sind selten. Wichtig ist unbedingt, daß Sie sich einen persönlichen Eindruck von der ausgewählten Pension machen, damit Sie auch sorgenfrei den Urlaub genießen können.Ebenso wichtig bei der Auswahl des Ferienortes - ist ein Tierarzt am Platz. Fällt der Ferienort ins Ausland müssen 6 Wochen zuvor die Einreisebestimmungen erfragt werden.
Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig und nicht in letzter Minute. Wohnen Sie mit Ihrem Hund in einem Hotel, Gasthaus oder auf einem Campingplatz, fragen Sie vorher, ob Hunde erwünscht sind und lassen Sie sich die Buchung mit Hund schriftlich bestätigen.
In Raststätten gelten die gleichen Regeln wie in einem Restaurant. Mit hinein darf er nur, wenn Hunde generell gestattet sind, wenn Ihr Hund so erzogen ist, daß er niemanden belästigt und möglichst "unsichtbar" und unhörbar unter Ihrem Tisch oder Stuhl liegenbleibt, wenn er angeleint ist und angeleint bleibt, wenn Sie ihn nicht vom Geschirr fressen lassen, das für die Gäste bestimmt ist.
Bei Flugreisen werden der Hundegröße entsprechende Transportboxen benötigt. Kleine Hunde, etwa bis 5 kg dürfen in der Flugkabine mitgeführt werden, sofern die Transportbox die Maße 55 x 40 x 20 cm nicht überschreitet und ein maximales Limit an Hundebesatz für diesen Flug noch nicht überschritten ist.

Größere Hunde müssen in den beheizten Frachtraum für Tiere. Sie werden in der Transportbox untergebracht, die auch ein aufrechtes Stehen zuläßt. Die genauen Transportbestimmungen erfragen Sie bitte bei Ihrer jeweiligen Fluggesellschaft. Vor dem Flug bitte den Tierarzt konsultieren, ob es nicht sinnvoller wäre, dem Tier vorher Beruhungsmittel zu verabreichen, da auch Tiere, wie wir, unter Flugangst leiden können, oder aufgeregt auf die ungewohnte Umgebung reagieren. Und möglicherweise als Folge davon, krank die schönste Zeit des Jahres beginnen. Ein Tip von mir: Geben Sie einen vertrauten Gegenstand dem Hund mit in die Transportbox, so hat er einen vertrauten Geruch in der Nase und fühlt sich nicht so verlassen. Bei Bahnreisen gilt: Kleine Hunde, die in einer Tasche mitgeführt werden, reisen kostenfrei. Größere Hunde entrichten den halben Fahrpreis
Geht's im Auto auf Urlaubsfahrt, sollten häufigere Pausen zum Pfotenvertreten, Wassertrinken eingeplant werden. Bei Kurzspaziergängen halten Sie den Hund immer an der Leine, damit er freilaufend keinen Unfall verursachen kann oder auf einer heißen Spur sich von Ihnen entfernt und möglicherweise für immer verlorengeht. Zumindest kostet das Such eine Menge Zeit. Beim Ein- und Aussteigen den Hund immer nur auf der der Straße abgewandten Seite des Autos aus- und wieder einsteigen lassen. Zusätzlich gilt: Beim Einsteigen zuerst der Hund, dann Gepäck und Mitfahrer; beim Aussteigen geht es umgekehrt: Zuerst die Menschen und dann der Hund.
Das Hundegepäck umfaßt Leine, Halsband, Maulkorb, seine Decke, Bürste, sowie andere Pflegeuntensilien und Näpfe. Sein Lieblingsspielzeug darf natürlich auch nicht fehlen. Für den Fall der Fälle bitte eine kleine Reiseapotheke mit Augentropfen, Flohspray u. -puder, Mittel gegen Durchfall, Beruhigungsmittel gegen Reisekrankheit und Beutelchen für die handsaubere Hinterlassenschaft mitnehmen. Um abrupte Futterumstellungen zu vermeiden, ist es gut, an eine ausreichende Ration der gewohnten Nahrung zu denken. Für unterwegs eine Flasche Wasser. Ein Adressenanhänger mit der Urlaubs- und Heimatadresse für sein Halsband.

Wir müssen auf Mami hören

Gemeinsame Körpersprache von Wolf und Hund

Die Körpersprache gibt es bei allen höheren Tieren, sie ist jedoch bei den Wölfen besonders hoch entwickelt. Zwar geben Wölfe auch Töne wie Knurren oder Winseln von sich, aber die Haltung ihres Körpers übermittelt die wichtigsten Informationen. Genauso ist es bei Hunden.
Kaum ein Körperteil kann beim Hund und beim Wolf mehr ausdrücken als gerade der Schwanz. Die Schwanzhaltung der Wölfe zeigt die Rangordnung im Rudel an. Je höher der Schwanz getragen wird, desto ranghöher ist der Wolf.

Die Gesichtsmimik drückt viele Formen einer Mischung zwischen Angst und Angriff aus. Im Zusammenspiel mit den Ohren die wichtigsten Informationen. Genauso ist es bei Hunden. Kaum ein Körperteil kann beim Hund und beim Wolf mehr ausdrücken als gerade der Schwanz. Die Schwanzhaltung der Wölfe zeigt die Rangordnung im Rudel an. Je höher der Schwanz getragen wird, desto ranghöher ist der Wolf.

Die Gesichtsmimik drückt viele Formen einer Mischung zwischen Angst und Angriff aus. Im Zusammenspiel mit den Ohrenbedeuten nach vorne gerichtete Ohren aufmerksame Selbstsicherheit, nach hinten gelegte Ohren Unsicherheit. Wenn die Ohrmuschel dann auch noch ganz nach unter gezogen wird, drückt der Wolf damit Unterwürfigkeit aus.Eine Rangordnung in einem Wolfsrudel gibt für die Rüden, die andere für die Weibchen. An der Spitze steht jeweils der Alpha-Rüde und die Alpha-Wölfin. Meist sind das auch die beiden ältesten Tiere im Rudel.
Da die Alpha-Wölfin keine anderen geschlechtsreifen Weibchen neben sich duldet, gibt es meist nur junge Weibchen unter ihr.

Die Rüden hingegen sind untereinander verträglicher. So kommt es häufig vor, dass unter dem Alpha-Rüden weitere geschlechtsreife Rüden stehen, die sich an den gemeinsamen Jagden und der Aufzucht der Welpen beteiligen.
Nach den erwachsenen Tieren folgen die ein-bis zweijährigen, noch nicht geschlechtsreifen Tiere. Häufig haben sie untereinander eine ähnliche Rangordnung, wie sie im gesamten Rudel gilt. So gibt es bei ihnen einen "Klein-Alpha-Rüden" und ein "Klein-Alpha-Weibchen". Ganz unten außerhalb stehen die Welpen.

Doch eines Tages wird auch der stärkste Wolf schwach. Der Gegener erkennt seine Chance und im Ernstfall wird hemmungslos gebissen. Häufig greifen dabei auch andere Tiere mit ein, nicht zuletzt die Alpha-Wölfin. Doch nicht dem Alpha-Rüden kommt sie zu Hilfe, sondern dem Gegner. Kann der Alte nicht flüchten, wird er totgebissen.

Dieses Verhalten mag grausam erscheinen, doch aus der Sicht der Alpha-Wölfin ist mit einem immer schwächer werdenden Alpha-Rüden niemanden gedient. Sie braucht für sich und ihre Welpen einen starken Partner. Eines Tages wird es ihr selbst so ergehen. Die Natur kennt kein Mitleid. Im zweiten Fall treffen die Angriffe oft ein geschlechtsreifes Weibchen, das als Rivalin des Alpha-Weibchens unterdrückt wird, am Ende aus dem Rudel vertrieben wird.


Wir müssen auf Mami hören

Rangordnung



Kleine Hunde
sind neugierig, und besonders darauf aus, Neues unter die Lupe zu nehmen.
Denken Sie keinesfalls darüber nach, wie teuer Ihrer Wohnungseinrichtung war, er schafft es in kurzer Zeit die Einrichtung sowie Ihr Leben auseinander zu nehmen.
Die normale Sehentfernung vom Hund zum Tier beträgt etwa 80 m. Vergessen Sie es. Ihr Hund sieht Dinge, die mehrere hundert Meter entfernt sind, und Sie werden es dann merken, wenn Sie ohne Leine im Feld unterwegs sind, und Ihr kleiner Liebling einen Hasen ausmacht und sich blitzschnell dreht und wie ein Pfeil darauf zustürzt. Hier werden Sie auch merken, wie laut Ihre Stimme werden kann und wie schnell Sie eigentlich laufen können.
Machen Sie Ihren Hund frühzeitig mit den Geräuschen der Zivilisation vertraut. Ihre Nerven werden es Ihnen danken. Ein Hund, der versucht, es mit einem Traktor aufzunehmen und diesen lauthals bebellt, ist auch nicht Jedermanns Sache, zumal die Lenker der besagten fahrbahren Untersätze zu einer Spezies gehören, die man Bauern nennt, muffig und konserviert durch ihre eigene Bosheit.
Machen Sie ihn vor allem "schußfest". Ein Hund hört alles und Sie werden dies spätestens bei der unsinnigen Silvesterknallerei merken, was für eine mächtige Stimme ihr Hund hat. Die Ignoranz auf diese Geräusche ist relativ einfach zu erreichen. Nehmen Sie einen Luftballon, blasen den etwas auf und lassen Sie ihn dann zerplatzen. Ihr Hund wird damit vertraut gemacht und an den besagten Tagen die Sache mit einer gewissen Souveränität übergehen.
Lassen Sie ihren Hund bei Spaziergängen an der Leine. Nichts ist so interessant, wie ein Jogger, der im lila T-Shirt und grüner Hose wie ein aufgescheuchtes Huhn den Weg entlang hüpft.
Vergessen Sie die Hundeschule, wo schön artig, Vertreter aller Rassen, angefangen von der charmanten Mopsdame bis hin zum mächtigen Hovawart ihre Runden drehen und Sitz und Platz üben. Ihr Hund gehört nicht hierher und die beste Hundeschule sind Sie selbst, denn Sie sind der Boss, daß er der Oberhund ist. Schreien Sie ihren Hund nicht an. Es bringt nichts ,Sie werden dabei nur heiser. Er haßt es, sein Gesicht zu verlieren und stellt seine Ohren auf Durchzug. Sie erreichen mehr, wenn Sie mit ruhiger Stimme ihm sagen, er soll damit aufhören, was immer er auch tut.
Nehmen Sie sich in Bezug auf die Ernährung etwas Zeit. Ihr Hund wird es Ihnen danken. Die in der Werbung so gepriesenen Fertigprodukte, damit es ein Prachtkerl wird, verursachen durch das Überangebot an Eiweiß Hautausschläge und Allergien. Sinnvoller ist es, einen ausgewogenen Speisezettel, der allerdings etwas zeitaufwendig ist, zu erstellen. Gekochtes Rind- oder Lammfleisch, gemischt mit Trockenfutter und Haferflocken schmeckt auch ihrem Hund besser, als die breiige, schwammige Masse aus der Blechdose.
Sind Sie gerne alleine? Ihr Hund auch nicht. Er ist ein soziales Wesen und braucht die Zuneigung und Wärme seiner Menschen. Er wird es Ihnen mit abgöttischer Liebe danken. Und denken Sie daran, ihr Hund mag Sie immer, egal wie Sie aussehen, es ist auch manchmal nicht besonders attraktiv, wie eine naße Katze mit einen ebenso nassen, dampfenden Hund mit schlierigen Turnschuhen aus dem Feld aus der Versenkung aufzutauchen. Er mag Sie auch dann und hat es nicht verdient, sich selbst überlassen zu werden wie ein Spielzeug, das man je nach Bedarf aus der Ecke zieht. Es ist ein Wesen, das genau so wie Sie den Schmerz des Alleinseins und des Verlorenseins empfindet.


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