Entweder ist man Menschenfreund oder Tierfreund?
Mensch, warum?
Links
Ich wollte nur Zuneigung
Hunde und Menschen
Abschied
Für den einen
Hunde unsere besten Freunde
Treue
Traurige Gedichte Teil 1
Traurige Gedichte Teil 2
Kampfhund
Hunde & Menschen
Hund, unsere besten Freunde
Fröhliche Gedichte
Gedichte für Arbeitshunde
Treuer Hund
Geschichten 1
Abschied
Abschied von den einen
Schwarzer Engel ohne Flügel
Wie konntest du nur
Die traurige Geschichte von Lea
Haro
Eine Geschichte aus Lappland
Warum Tiere nicht so lange leben
Ein Gespräch zwischen Hund und Mensch
Eine Hundegeschichte
Er war nur ein kleiner Hund
Hund mit Mann
Max
Mein Hund im Schnee
Mr. B. sucht seinen Hund
Plädoyer
Susie, Elfie und Hunde überhaupt
Der glückliche Till
Freiheit
Armer Bullterrier
Gerechte Strafe
Rettung an Sylvester
Nikos Weihnachtsmann
Yudhistira und der Hund
Flocki oder ein seltsamer Tag
Traurige Gedichte
Gedichte für den einen
Hundegedichte
Nachdenkliches
Lustiges
Von Hund zu Mensch und umgekehrt
Weise Tier-Sprüche
Hundezitate
Wir sind euer Produkt

Liebe Politiker, lieber Reporter und alle ähnliche Medien,
nun ist es schon einige Zeit her, wo angebliche Kampfhunde aufsehen erregt haben und ich hoffe, dass sich die Gemüter wieder freundlich zum Hunde benimmt. Denn was der Hund ist, dass hat ihn der Mensch beigebracht und man sollte diese besondere Spezis ausrotten und den Hund umerziehen. Der Hund macht nur, was sein Herrchen oder Frauchen, ihn beibringt. Diese besondere Spezis habt ihr vergessen und ihr habt nur auf den armen Hund rum getreten. So leid es mir tut, für alle die durch die Hunde angegriffen worden sind, aber bedenkt das der Hund nichts dafür kann, er es aus Gehorsam, vielleicht auch aus Angst vor Schmerzen macht, was ihn sein Mensch beigebracht hat und beibringt. Schade das alle darunter leiden müssen, die solche Hunde haben, diese Hunde können sogar, charakterlich besser sein, als so mancher Mensch, der doch intelligent sein soll, nur fragt man sich, wo soll diese Intelligent sitzen, unter dem Haar, kann nicht sein, haut man auf den Kopf, ist das Geräusch hohl.
Aber trotzdem kann ich es nicht lassen ein Plädoyer für unsere besten und treusten Freunde zu schreiben.
Schnell wird der Mensch vergessen, vor allen wenn er Hilfe braucht und auch Zuspruch, leider mußte ich das, durch den Tod meines Engel, am eigenen Leibe spüren, denn man hatte mich vergessen, man hatte mein Engel vergessen, traf ich von denen mal jemand, wurde gefragt: Hast noch keinen neuen Hund? Glauben denn alle man kann ein Hund so schnell vergessen, manchmal geht es noch näher als wenn ein Mensch stirbt und man nimmt Abschied. Bald ist dieser Mensch vergessen, aber ein Hund, der Tag und Nacht das Leben mit einen geteilt hat, Freud und Leid, ist einen näher als irgendein Mensch, wovon man auch noch weiß, Charakter gleich Null.


Plädoyer


Der beste Freund, den ein Mensch auf der Welt hat, kann sich eines Tages gegen ihn wenden und sein Feind werden. Sein Sohn oder seine Tochter, die er mit liebender Fürsorge aufgezogen hat, können ihn undankbar verlassen. Menschen, die uns am nächsten stehen, denen wir unser Glück und unseren guten Namen in die Hände legen, können zu Verrätern werden. Das Geld, das ein Mensch erworben hat, kann ihm genommen werden, wenn er es am nötigsten braucht. Der Ruf eines Mannes kann durch eine einzige unbedachte Handlung für immer verloren sein. Die Menschen, die uns bewundernd umschwärmen, wenn wir erfolgreich sind, können die ersten sein, die Steine werfen, wenn der Schatten des Unglücks unser Leben verdunkelt. Der einzige gänzlich selbstlose Freund den ein Mensch in dieser selbstsüchtigen Welt finden kann, der einzige, der ihn nie verlassen , er einzige der nie undankbar, nie falsch und verräterisch sein wird, ist sein Hund. Eines Menschen Hund bleibt bei ihm in Reichtum und Armut, in Gesundheit und Krankheit. Er schläft auf dem kalten Boden, wenn die eisigen Winterwinde blasen und den Schnee vor sich herumtreiben, wenn er nur nicht von der Seite seines Meisters weichen muß. Er küsst auch die Hand, die ihm kein Futter mehr reichen kann, er leckt die Wunden und Beulen, die eine rauhe Welt uns zugefügt hat. Er bewacht den Schlaf eines Ausgeflippten als wäre ein Prinz. Wenn uns auch alle unsere menschlichen Freunde verlassen, der Hund bleibt da! Wenn unser Wohlstand zerfällt unser guter Ruf dahingeht, bleibt er unverändert in seiner Liebe wie die Sonne, die täglich neu ihren Bogen am Himmel beschreibt.Wenn es das Unglück will, daß der Meister zum Ausgestoßenen wird, ohne Freund und ohne Heim, verlangt der treue Hund kein weiteres Vorrecht, als ihn begleiten zu dürfen, um ihn vor Gefahren zu beschützen und gegen seine Feinde zu kämpfen. Kommt einmal die letzte Stunde heran, wo der Tod den Meister in Gewahrsam nimmt und sein Körper in die kalte Erde vergraben wird, dann wird man den edlen Hund beim Grabhügel finden. Auch wenn alle anderen Freunde ohne aufzumerken daran vorbeigehen, der Hund wird dort bleiben, sein Kopf zwischen die Pfoten gelegt, seine Augen traurig, doch offen in Wachsamkeit, verlässlich und treu auch im Tode

Seid Ihr so edel, wie unsere besten Freunde? Seid ihr so selbstlos,wie unsere besten Freunde?
Seid ihr so charakterlich stark, wie unsere Freunde?
Seid ihr so verlässlich, wie unsere besten Freunde?
Seid ihr noch da, wenn kein Geld mehr da ist, wie unsere besten Freunde?

Habt ihr nur eine Frage, mit nein beantwortet, steht der Hund über euch, denn er verbucht alle Fragen mit ja! Schade das die Medien, Politiker und unsere Reporter nicht im Ansatz so sind.
Die Medien: Sie wollen nur hohe Quoten
Politiker: Richten sich nach den oberen zehntausend, aber nicht nach das Fussvolk
Reporter: Wollen das ihr Käseblatt einen großen Absatz findet.

Ist denn Geld alles? Oder gibt es noch etwas anders? Das Geld braucht man für den Nachbar, damit er sehen kann was man sich leistet und das Gewissen bleibt auf der Strecke. Jammerschade!!!!



Abfall der menschlichen Gesellschaft
(Ich sprach mit Gott)



Ich sah die Hunde in ihren Zwingern im Tierheim,
Abfall der menschlichen Gesellschaft.
Ich sah in ihren Augen Liebe und Hoffnung,
Furcht und Verzweiflung, Traurigkeit und Betrug.
Und ich war böse.
"Gott", sagte ich "das ist schrecklich! Warum tust Du nicht etwas?"
Gott schwieg einen Augenblick und erwiderte dann leise:
"Ich habe etwas getan - ich habe Dich geschaffen."

Wer je so einen Freund besessen

Wer je so einen Freund besessen,
dessen Leben ist so reich

Die sanften Augen kann man nie vergessen,
ihre Treue keinem gleicht

Die Liebe, Frohsinn, Mut uns geben
in ihrem viel zu kurzen Leben

sie wachen über uns auf Erden
auch wenn sie wieder Sternlein werden.



Gedanken eines Hundes

Ich bin den weiten Weg gegangen, nun bin ich am Endort angelangt.
Es riecht nach Kot, Urin und Blut.
Ich bin krank, doch keinen kümmert's, ich bin durstig und hungrig, doch keinen kümmert's, ich finde keine Ruhe, weil auch meine Brüder und Schwestern vor Angst, Hunger und Durst heulen, doch keinen kümmert's. Wir haben alle den Endort erreicht und täglich werden es mehr. In ein paar Tagen werden sie kommen, dann finde ich meinen Frieden, diese Hoffnung verdrängt langsam meine Angst. In diesem unseren Lande werden die Lebenden, die Toten noch beneiden! Ein guter und immer treu sorgender Mensch, hat mein Leben zerstört, er hat meine unendliche Ergebenheit und Liebe verraten. Er hat mich weggegeben, weil er wohl verzweifelt war.


Wenn ihr das Leid aller Tiere abschafft, hervorgerufen von uns Menschen, dann könnt ihr mit mein Zuspruch rechnen.

Haben diese armen Tiere kein Anspruch auf ein würdevolles Leben. Vor Gott ist doch jedes Lebewesen gleich. Was ist mit euch? Habt ihr eueren Gott verraten?
Er gab uns die Tiere in Obhut, aber nicht das wir sie quälen und ausbeuten.
Zuerst das Tier, schließlich ist das Tier unser nutzen, dann der Mensch.
Habt ihr vergessen, wer zuerst da war?
Die Natur kann ohne uns leben, aber können wir ohne der Natur leben?

Sicher, ich bin auch nicht frei von Fehler, aber ich spreche mich auch nicht frei. Aber bei einige hat man den Eindruck: Ich bin Fehlerfrei, ich stehe über alles.




Meine Meinung

Schaut weg, ihr Leute, schaut vorbei,
ihr wollt´s doch gar nicht wissen,
auch wenn alle eingeschläfert werden,
ihr würdet nichts vermissen.

Als überzeugte Hundehasser
ist euch ja nicht entgangen,
wie recht die Bild - Zeitung doch hat,
da seit ihr unbefangen.

Was wisst ihr über´s Pitbull-Wesen,
nur was ihr in der BILD gelesen?
glaubt ihr denn alles, was die schreiben,
können die einfach ´ne Meinung vertreiben?

Ein Hund hat mehr Persönlichkeit,
vertraut auf seine Fähigkeit,
gut und böse zu unterscheiden,
um dann die "doofen" einfach zu meiden.

Du aber brauchst für deine Meinung,
so eine volksaufhetzende Erscheinung,
weil Du, Du armes Schwein,
ja keine Meinung hast allein.



Hunde müssen an die Leine



Hunde müssen an die Leine

..... weil sie sonst die Papiertonnen auskippen und alles umherwerfen
..... weil sie sonst Flaschen zerschlagen
..... weil sie sonst Parkbänke zertrümmern und Feuer daraus machen
..... weil sie sonst kleine Kinder mit Schokolade ins Auto locken
..... weil sie sonst nach dem Grillen Essensreste und Müll ins Gebüsch werfen
..... weil sie sonst wie die Verrückten mit dem Fahrrad durch den Park sausen und kleine Kinder und alte Leute in Gefahr bringen
..... weil sie sonst mit Drogen dealen
..... weil sie sonst mit dem Gewehr auf Menschen schießen
..... weil sie sonst die frisch gepflanzten Blumen klauen
..... weil sie sonst Frauen im Park belästigen
..... weil sie sonst Ladendiebstähle begehen
..... weil sie sonst Pornos verkaufen
..... weil sie sonst Atommüll durch die Gegend fahren.
Die Politiker haben schon recht, Hunde müssen an die Leine.

Bin ich kriminell ?

ich bin "kriminell"...
meinen die Medien
denn ich habe einen "Kampfhund"
an der Leine
ich brauch ihn als Waffe,
als Selbstbestätigung,
will damit nur zeigen,
seht her wie toll ich bin !
ich bin "unnormal"...
meinen die Bürger
weil ein "normaler" Mensch nie
mit so einer "Bestie" herumläuft,
wie kann er nur, ist der verrückt ?

ich bin "asozial"...
meinen die Nachbarn,
bin Dealer, Junkie, Zuhälter,
denn nur Leute aus diesem Milieu
führen "solche" Hunde aus !

ich bin "eine potentielle Gefahr"...
meinen die Behörden,
besitze die "Bestie" nur zum Kampfe,
ich mache ihn "scharf", trainiere ihn hart,
und hoffe nur, dass er sich paart

ich bin ein "Außenseiter"...
meinen die Anderen
wie DER schon aussieht
lange Haare, tätowiert,
Lederjacke, unrasiert !
Bestimmt ist DER auch vorbestraft,
Kinder, Rentner aufgepasst !

ich bin Dir dankbar...
meint der Hund an meiner Leine,
weil Du trotzdem mit mir Gassi gehst,
mich streichelst, fütterst und berührst
mir Liebe schenkst und mir vertraust

ich bin doch "nur" ein Hund
mit "falscher" Rasse !

...und deshalb bin ich gerne
ein krimineller, unnormaler,
asozialer, potentiell gefährlicher Außenseiter

Autor: Wolfgang Pungartnik

Sagt mir wo....

Sag mir, wo die Staffis sind,
Wo sind sie geblieben?
Sag mir, wo die Bullys sind,
was ist geschehen?
Sag mir, wo die Terrier sind

Wann wird man je verstehen, wann wird man je verstehen?





Sag, wo die Molosser sind,
Wo sind sie geblieben?
Sag mir, wo die Doggen sind,
was ist geschehen?
Hunde, die nicht schuldig sind,
Ämter holen sie geschwind!

Wann wird man je verstehen, wann wird man je verstehen?

Sag, wo Deutschlands Hunde sind,
wo sind sie geblieben?
Überall weint jetzt ein Kind,
was ist geschehen?
Sag, wo Deutschlands Hunde sind,
über Leichen weht der Wind.

Wann wird man je verstehen, wann wird man je verstehen?

Sag, wo unsere Tiere sind,
so sind sie geblieben?
Sag mir, wo die Menschen sind,
was ist geschehen?
Gingen fort, weil Irrsinn tobt,
dahin, wo's gibt keine Not.

Wann wird man je verstehen, wann wird man je verstehen?

Sag, wo die Minister sind,
Höhnen, während Zeit verrinnt,
sag mir, wer in Deutschland spinnt,
was ist geschehen?
Protest verhallte leer im Wind
Sag, wo die Minister sind.

Wann werden die's verstehen, wann werden die's verstehen?

Sag mir, wann die Wahlen sind,

wie es steht geschrieben,
sag mir, wo die Wähler sind,
was wird geschehen?
wählten Freunde, ganz geschwind,
Minister, die verweht der Wind
Das müssen die verstehen, das müssen die verstehen.

Sag, wo unsere Hunde sind,
wo sind sie geblieben?
Niemals wieder ruft ein Kind
wird das geschehen?
Eine neue Zeit beginnt,
Minister sehen, wer wir sind

Wir werden wählen gehen, das wird man gut verstehen

Vernunft
Ein Hund hat sich mit Mensch bei Nacht
klammheimlich auf den Weg gemacht.
Der Hund um schnell zu urinier'n
das Revier, was neu, markier'n
Der Mensch, weil der bei Tageslicht
nur noch mit Maske vorm Gesicht
sich vor die eige'ne Türe traut.
Doch fern vom Haus, das selbst gebaut
wird er des Lebens nicht mehr froh
weil er 'nen Hund aus der VO.
Das Schild, das nun sein Häuschen "ziert"
ist rot (man hat drauf rumgeschmiert).
"Mörder" steht da und "Hau ab"
man wünscht ihm wohl alsbald das Grab.
Der Hund, bis dato "vorfallsfrei",
ist's auch nicht mehr so einerlei.
'nen Korb ums Maul muß er jetzt tragen.
'ne Leine stets am Halsbandkragen.
Hecheln kann er nicht und riechen
muß jedes Mal zu Kreuze kriechen,
wenn andere Hunde ihm ans Fell.
Ändern soll sich's, und zwar schnell !!!
Damit man an des Pudels Kern
(Politiker hör'n's gar nicht gern)
des Kampfes Hund Probleme greift
und nicht auf Hunde sich versteift.



Man sagt, ich wär' ein Kampfhund
Ich kann leider nichts sagen,
bin NUR ein Hund und werd' gequält seit Tagen.
Wenn ich nur schreiben könnt, schrieb ich ein Gedicht
und hätt' dabei Tränen im Gesicht.

Man sagt, ich wär' ein Kampfhund, dass ich gefährlich bin,
öffnet Eure Augen ,- schaut genauer hin!
Bin ich nicht nur ein Werkzeug, von Menschen scharf gemacht,
von diesen Skrupellosen, die nicht nachgedacht?

Jetzt bin ich scharf und beiße auch,
doch so ein Hund wohl keiner brauch.
Man sagt, dass ich jetzt sterben muss,
mit diesem Wahnsinn sei jetzt Schluss.

Bin ich doch nur das Werkzeug Euer,
gemacht von Euch zum Ungeheuer.
Doch wenn ich jetzt auch sterben muss,
durch Todesspritze oder Schuss,

geb' ich Euch Menschen einen Rat:
Ich bin ein Hund, ein Kamerad!
Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein
und lasst die Hunde Hunde sein.

Das schrieb ein Hund, der Kampfhund ist
und weiss - dass manch ein Mensch nicht besser ist.

-

Kann immer noch nicht sprechen, bin immer noch ein Hund,
werd' immer noch gequält, ich kenne nicht den Grund.
Ich schreibe hier an euch, es geht mir nicht sehr gut,
ich habe meine Tränen ersetzt durch Hass und Wut.

Ein Hund, den skrupellose Menschen hetzen,
geprägt von Hass und Wut, wird sicherlich verletzen,
er täte keinem gut.
Dann ist er wieder da, der scharfe böse Hund,
dann könnt ihr wieder töten,
dann habt ihr einen Grund.

Ich begreif' euch Menschen nicht,
woher kommt der Drang zum töten? - Und warum trifft er mich?

Was ihr mir dann versetzt, ist nur ein kleiner Stich,
nun habe ich sie doch - die Tränen im Gesicht.
Meine Augen werden schwerer,
sie schließen sich dann ganz,
in meinem Hundekörper beginnt der Todestanz.

Jetzt bin ich tot, mein Körper wird ganz kalt,
macht ihr denn zumindest vor meinem Grabstein halt?

Da steht gemeißelt es, ganz klein:
Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein - und lasst die Hunde Hunde sein!

Wesenstest
Nun gib mir endlich einen Grund
dich einzuschläfern blöder Hund...
Bin Wesenstester, muss es wissen.
Wie viel hast du schon gebissen ?

Als Kampfhund bist du einst geboren,
das sieht man deutlich an den Ohren.
Bist aggressiv, gemein und wild -
so stand es gestern in der "BILD". (Bild sprach mit dem Toten.)

Ich brech dir mit dem Stock die Knochen
das bringt dich sicherlich zum Kochen.
Hör auf zu wedeln, will's nicht seh'n
du musst mir an die Kehle geh'n.

Hör auf zu winseln, will's nicht hören
mich kannst du damit nicht betören.
Vielleicht, das kann gut möglich sein,
fällt dein Besitzer darauf rein.

Doch ich, ich weiss es einfach besser,
du bist und bleibst ein Menschenfresser.
Den treuen Blick, den kannst du lassen,
ich muss und will und werd' dich hassen.

Ich sorg', dass du und all die anderen,
ganz flugs in den Container wandern.
Du knurrst und beisst und wehrst dich nicht,
wie es als Kampfhund deine Pflicht ?

Nun wehr dich endlich blöder Hund
kann dich nicht töten ohne Grund.





Des Menschen bester Freund
Killt die Hunde,
korrigiert die Natur!
Gießt Essig in die Wunden
und achtet die Gesetze stur!

Muß man bald auch auf Kinder verzichten,
nur weil eines böse war?
Sollen wir die anderen vernichten?
Ihr seid doch im Kopf nicht klar!

Greift weiter in die Schöpfung ein,
verbietet doch generell das Zeugen,
das wird 'ne tolle Zukunft,
Gott wird sich vor Euch verbeugen!

Liebe wird verboten!

Hund, ich trauere um Dich

Bis vor kurzem hatte ich einen Hund, den liebte ich.
Hast nichts böses je verbrochen, warst dem Menschen zugetan, heute hast du sterben müssen, gehörst der falschen Rasse an.

Warst Begleiter mir und Freund, auf den Streifen in der Nacht, alle Ausbildungen und Prüfung, mit Bravour hast du gemacht. Doch des Menschen blinder Hass hat vor dir nicht Halt gemacht.

Wie oft hast im Einsatz du eines Menschen Leb' gerettet, bist mit Eifer und mit Mut in den tiefsten Schacht geklettert, das verscholl'ne Kind gewittert und nach Haus zurück gebracht.

Hund, ich trauere um dich und um alle deiner Rassen, hast deine Treue jetzt bezahlt, weil du stets und sehr gelassen, allen Menschen hast vertraut.

Deine Taten zählten nicht, qualvoll war dein Tod durch Gift, von des Hundehassers Hand, Opfer einer Hexenjagd in diesem so verirrten Land.

Ich erinnere mich zurück, denk an Stunden voller Glück, seh' dich laufen, seh' dich toben, mit deinen Freunden groß und klein, jetzt siehst du mich von dort oben, ja, sieh her mein Hund, ich wein'

Sicher hast du dort gefunden, deinen Frieden und dein Glück, doch ich bleib alleine hier unten, bleibe ohne dich zurück. Denk' an unsere schönen Zeiten, gern erinnere ich mich zurück.

Für einen treuen Hund, in Angedenken aller anderen Hunde die in diesem Lande hingerichtet werden.

Ich bin ein Kampfhund
Ich bin verspielt, ich bin noch klein
und meine Seele ist noch rein.
Ich hab gewartet auf einen Freund,
auf jemanden, der mich mag.

Dann kamst du - ach, wie hab ich mich gefreut!
Ich wusste nicht wie es sich fühlt -
wenn Menschenhand nach einem greift!

Doch dann!!!! Es tat so weh. Ich wusste nicht warum.
Von jetzt an deine Hände - für mich nur Schläge bedeuten.
Ich bin fertig, voller Schmerzen.
Nein, mein Schreien und Wimmern hat niemanden gestört.

Jetzt ist die Zeit sich mal zu wehren, nach deinen Händen mal zu beißen.
Doch es wird schlimmer und geht weiter,
Schlag für Schlag und Tag für Tag.
Ich habe Durst und Hunger.
Ja, du mein Herrchen gibst mir was.
Es schmeckt nicht gut, doch was soll ich machen?
Es ist halt Blut!!

Ich wachs heran und wachs heran,
Schläge sind Routine! Doch dann....
Ein Kalb man mir zu Füßen legt,
mich dazu zwingt und mit der Stange schlägt!
Ach! Das will das Herrchen nun von mir!
Zerfetzen soll ich nun das Tier!
Ich hoff' oh Herrchen, das ist gut!?
Doch du, du hast nur noch mehr Wut!

Zerrst mich herbei und noch so einen wie mich.
Ein Freund? Nein! Den kenn' ich nicht.
Oh ja, mein Herrchen, den zerfetze ich auch für dich!
Ich dachte Gutes wäre nun vollbracht.
Das Töten hast du mir beigebracht!!!

Meine Seele ist auf ewig nun zerstört
und es gibt keinen, der mein Wimmern hat gehört.
Was heute ich - bist morgen du!
Schreit es hinaus in die ganze Welt!
Nur ein gutes Herrchen, auch ein gutes Tier erhält!!!

Einen Kampfhund gibt es nicht,
der ist von Menschenhand gemacht!
Drum gebt auf eure Hunde acht!
Denkt mal darüber nach!

Keiner mehr da
Als man die "Kampfhunde" tötete haben viele geschwiegen, - denn sie hatten keine "Kampfhunde".

Als man die großen Rassen umbrachte, - haben wieder viele geschwiegen, denn sie hatten keine großen Hunde.

Als man die kleinen Hunde holte, - war keiner mehr da der helfen konnte!!"


Rassismus mal ganz anders...

Ich kenne DICH dein ganzes Leben lang,
seit dem Moment, an dem DU geboren wurdest.

Ich habe DICH großgezogen,
dir das meiste von dem, was du heute kannst, beigebracht.

Jetzt wollen SIE uns trennen!

Ich habe mal gelesen, daß niemand für seine Religion,
Rassenzugehörigkeit oder politischen Ansichten verurteilt werden darf,
doch für DICH gilt das nicht!

DU wirst bestraft für das, was deine Eltern waren

DICH und deinesgleichen wollen SIE töten,
auslöschen und einfach verschwinden lassen.

SIE haben Angst vor DIR, ohne zu wissen,
ob diese Angst berechtigt ist.

Auf der Straße begegnen SIE DIR mit Mißtrauen,
Ablehnung und Hass.

SIE kennen DICH nicht, wissen nicht ,wie DU bist.
SIE sehen nur die Fakten, nicht das Individuum.

SIE, das sind die Politiker, die breite Masse der Bevölkerung, von den Medien aufgehetzt.

DU, das ist ein kleiner weißer Bullterriermischling!

Für Euch ist jeder Hund ein Monster

Für einen Freund
Bis vor kurzem hatte ich, einen Hund, den liebte ich. Hast nichts böses je verbrochen, warst dem Menschen zugetan, heute hast du sterben müssen, gehörst der falschen Rasse an.

Warst Begleiter mir und Freund, auf den Streifen in der Nacht, alle Ausbildungen und Prüfung, mit Bravur hast du gemacht. Doch des Menschen blinder Hass hat vor dir nicht Halt gemacht.

Wie oft hast im Einsatz du, eines Menschen Leben gerettet, bist mit Eifer und mit Mut in den tiefsten Schacht geklettert, das verschollne Kind gewittert und nach Haus zurück gebracht.

Hund, ich trauere um dich und um alle deiner Rassen, hast deine Treue jetzt bezahlt, weil du stets und sehr gelassen, allen Menschen hast vertraut.

Deine Taten zählten nicht, qualvoll war dein Tod durch Gift, von des Hundehassers Hand, Opfer einer Hexenjagd in diesem so verirrten Land.

Ich erinnere mich zurück, denk an Stunden voller Glück, seh dich laufen, seh' dich toben, mit deinen Freunden groß und klein, jetzt siehst du mich von dort oben, ja, sieh her mein Hund, ich weine.

Sicher hast du dort gefunden, deinen Frieden und dein Glück, doch ich bleib alleine hier unten, bleibe ohne dich zurück. Denk an unsere schönen Zeiten gern erinnere ich mich zurück.

Für einen treuen Hund, in Angedenken aller anderen Hunde die in diesem Lande hingerichtet werden.
Ich hoffe das die ausführende Gift-Hand, nie die Hilfe eines Hundes braucht.
Ich hoffe das der Hund dann bellt: Nein Dir helfe ich, ich weiss ja nicht, ob meine Rasse zu Hetztkampagne freigegeben wird!


Wollt Ihr Menschen so leben, warum tut ihr das den

Kriminell



Kriminell

Ich bin "kriminell"...
meinen die Medien
denn ich habe einen "Kampfhund"
an der Leine
ich brauch ihn als Waffe,
als Selbstbestätigung,
will damit nur zeigen,
seht her wie toll ich bin !
ich bin "unnormal"...
meinen die Bürger
weil ein "normaler" Mensch nie
mit so einer "Bestie" herumläuft,
wie kann er nur, ist der verrückt ?
ich bin "asozial"...
meinen die Nachbarn,
bin Dealer, Junkie, Zuhälter,
denn nur Leute aus diesem Milieu
führen "solche" Hunde aus !
ich bin "eine potentielle Gefahr"...
meinen die Behörden,
besitze die "Bestie" nur zum Kampfe,
ich mache ihn "scharf", trainiere ihn hart,
und hoffe nur, dass er sich paart
ich bin ein "Außenseiter"...
meinen die Anderen
wie DER schon aussieht
lange Haare, tätowiert,
Lederjacke, unrasiert !
Bestimmt ist DER auch vorbestraft,
Kinder, Rentner aufgepasst !
ich bin Dir dankbar...
meint der Hund an meiner Leine,
weil Du trotzdem mit mir Gassi gehst,
mich streichelst, fütterst und berührst
mir Liebe schenkst und mir vertraust
ich bin doch "nur" ein Hund
mit "falscher" Rasse !
...und deshalb bin ich gerne
ein krimineller, unnormaler,
asozialer, potentiell gefährlicher
Außenseiter



Der Hund ist das einzige Tier,
das sich entschlossen hat, mit dem Menschen Freundschaft zu halten.
Die Angst geht um in diesem Land.
Sie ist schwarz. Sie greift nach meinem Herz.
Angst, in einer Welt leben zu müssen, die ausschließlich von Menschen für Menschen gemacht ist.
Angst, mit diesen Menschen allein zu sein, die spüren, daß sie ihre Lebensgrundlagen systematisch ruinieren und nun diesem schlechten Gewissen einen Namen geben:
Hund.
Ein Tier, das (noch) nicht aus dem alltäglichen Lebensraum verbannt wurde, das Menschen tagtäglich daran erinnert, daß es außer Menschen noch andere Bewohner dieses Planeten gibt - hautnah, nicht nur virtuell über Bilder, sei es Fernsehen oder Internet oder Plakate
Hunde erinnern daran, daß es mehr gibt als Technik.
Daß es mehr gibt als Effektivität, Geld-Verdienen, zweckbestimmtes Handeln.
Daß es mehr gibt als Logik, Verstand und Ziele.
Daß es mehr gibt als die reduzierte Kommunikation über Menschen-Sprache, fehlbar und voll von Mißverständnissen, gut zum Lügen, Verstecken und Sich-Herausreden.
Echte Kommunikation, direkt und unmittelbar, ist unter Menschen nur schwer möglich, mit Tieren unabdingbar.
Hunde spüren, was mit Dir los ist. Das macht Angst. Und Aggression bei den Menschen, die Dir nicht mehr in die Augen sehen können.
Die Menschen, die jetzt kaltherzig, selbstgerecht und unbarmherzig zur Ausrottung auffordern, würden selbst durch den Wesenstest fallen: Angstbeißer und unberechenbare Aggression.
Diesmal gehen sie auf Hunde und deren Besitzer, die Falschparker sind rar geworden und auch die Frauen lassen sich nicht mehr so einfach verprügeln.
Hat der Mensch in den letzten 2000 Jahren nicht alles gedemütigt, verdammt, ausgerottet, was kraftvoll ist und damit Angst macht? Egal ob Mensch oder Tier? Bis auf den Hund sind alle anderen Tiere aus dem Stadtbild verschwunden, sind ausgerottet, getötet, vertrieben - es gibt vielleicht noch Tauben, deren Fütterung unter Strafe steht. Oder Insekten, aber da gibt es das Todesspray in jedem guten Haushalt.
Diese Mahnung der Hunde, dieses Erwecken eines Gefühls, mehr geahnt und gewußt, des Gefühls, daß es vielleicht doch nicht der absolute Fortschritt ist, nur von Menschen und Technik und seelenlosen Gebäuden umgeben zu sein - das muß der Hund jetzt ausbaden.
Mit dem demütigenden Maulkorb versehen, an der Leine, fremden Ängsten angepaßt, ist er seiner Würde beraubt, seiner Ausdrucksfreiheit, verkommen zur Karrikatur.
Die Menschen blasen jetzt (mal wieder) zur großen Hetzjagd, Menschen, unter denen ich nicht mehr leben möchte.
Und ich schäme mich dafür, der Rasse Mensch anzugehören.


Ein trauriger Schäferhund

Wieviele Tiere werden noch ausgerottet

Wolfsjagd
Ich renne wieder mit aller Kraft.
Umsonst, wie immer, meine Finten.
Sie kreisen mich ein, sie haben's geschafft:
Sie hetzen mich froh vor die Flinten.
Hinter den Tannen, auf Knall und Fall
Sind die Jäger im Schatten versteckt.
Der Wolf ist das Ziel, der Wolf verreckt,
Der Wolf überschlägt sich im Schnee.
Jagt die Wölfe, hetzt sie tot,
Mit Hund und Hassgesängen.
Es färbt das Blut den Schnee so rot,
Wo die roten Lappen hängen.
Die Jäger spielen ein ungleiches Spiel,
Das Spiel mit den roten Attrappen.
Sie treffen mit ruhiger Hand ihr Ziel,
Denn der Wolf geht nie durch die Lappen.
Das ist bei den Wölfen ein alter Brauch
Und ist doch der Wölfe Verderben.
Das mussten die Wölfe in Kopf und Bauch
Schon mit der Muttermilch erben.
Jagt die Wölfe, hetzt sie tot,
Mit Hund und Hassgesängen.
Es färbt das Blut den Schnee so rot,
Wo die roten Lappen hängen.
Der Wolf ist doch ein starkes Tier
Mit Zähnen und mit Klauen.
Warum denn, Leitwolf, sag es mir,
Fehlt ihm das Selbstvertrauen?
Mein Jäger lächelt vor dem Schuss.
Zum Ziel bin ich geboren.
Man macht mit meinem Leben Schluss,
Zieht's Fell über die Ohren.
Jagt die Wölfe, hetzt sie tot,
Mit Hund und Hassgesängen.
Es färbt das Blut den Schnee so rot,
Wo die roten Lappen hängen.
Jetzt pfeif ich auf diese Tradition
Und gehe beherzt durch die Lappen.
Mit meinem Leben auf und davon,
Nur Mut, es wird schon klappen.
Ich renne wieder mit aller Kraft,
Wenn sie mir Saures geben.
Heut ist es anders, heute lacht
Die Freiheit mir, das Leben.
Jagt die Wölfe, hetzt sie tot,
Mit Hund und Hassgesängen.
Es färbt das Blut den Schnee so rot,
Wo die roten Lappen hängen.

Jagt die Jäger, hetzt sie tot, bis diese Gattung auch verschwunden.


Für die Medien


Kontakt