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Bonny und Tommy



Bist Du ein Hundemensch?

Du hast Sweat- bzw. T-Shirts, Schlüsselanhänger, Kaffeetassen, Krawatten und Krawattennadeln, Kühlschrankmagnete, Briefmarken und Figuren mit dem Bild Deiner Hunderasse und mindestens eine Hecke im Garten ist als Hundefigur getrimmt.
Du sparst schon monatelang vor einer Hundeausstellung, um weitere unter 1. genannte Gegenstände zu erwerben.
Dein Hund bekommt teures Premium-Futter und frisches Fleisch, aber Du ernährst Dich von Fastfood und Tiefkühlpizza.
Du hast weit mehr Hundebetten, Leinen und Halsbänder als Hunde.
Du triffst nette Leute beim spazieren gehen ....... und stellst zuerst Deinen Hund vor.
Du gehst sofort mit Deinem Hund in die Universitätsklinik, wenn er eine kleine Schramme hat, aber wenn Du Dir die Zehen brichst, klebst Du sie selbst mit Isolierband zusammen und nimmst einige Aspirin, um den Schmerz zu lindern.
Du hast alle Möbel mit einem einheitlichen Schonbezug versehen, damit Du die Hundehaare leichter entfernen kannst.
Du benutzt das gleiche Hundeshampoo wie Dein Hund.
Du vergisst nie den Geburtstag Deines Hundes (im Gegensatz zum Geburtstag Deines Partners)
Du rechtfertigst den Kauf eines großen Autos damit, dass der Hund bequem Platz hat.
Du arbeitest nachts, damit Du den ganzen Tag mit Deinem Hund verbringen kannst.
Du kennst die Telefonnummer Deines Tierarztes auswendig.
Du hast Hundeleckerli in jeder Hosen- und Jackentasche.
Du wohnst in Second-Hand-Möbeln, aber Dein Hund hat das exklusivste Hundebett.
Du hast einen schlechten Tag gehabt und redest darüber nur mit Deinem Hund.
Du gibst Dich nur noch mit Menschen ab, die auch einen Hund haben.
Du bist jederzeit bereit für Hundesitting, nicht aber für Babysitting.
Das leise Winseln Deines Hundes zwei Zimmer weiter lässt Dich morgens um 3:00 Uhr aus dem Bett springen, aber den Wecker neben Dir hörst Du nicht.
Du weißt mehr über Hundenahrung als über menschliche Nahrung (was man Dir ansieht)
Du hast nur Urlaubsfotos, auf denen Dein Hund zu sehen ist (manchmal auch ein Mensch)
Du hast Halsbänder und Leinen an der Wand hängen, Hundepflegemittel stehen auf dem Fernseher, Hundeknochen und Spielzeug liegt überall herum, vom Wassernapf führen Tropfenspuren in alle Richtungen, der Nasenabdruck Deines Hundes ist auf sämtlichen Möbeln und Du lässt das alles so, selbst wenn Besuch kommt.
Wenn Dein Hund krank ist, bist Du es auch.
Du kaufst Dir nur noch Kleidungsstücke in der Farbe Deines Hundes, damit die Haare nicht so auffallen.
Du kaufst Dir einen Wohnwagen und berücksichtigst, dass auch der Hund ein eigenes Bett darin hat.
Dein Hund schläft auf der Bank und Du darunter.
Du liegst krumm im Bett, damit Deine Hunde Platz haben. Wenn Du nicht mehr liegen kannst, gehst Du auf die Couch... ...und Deine Hunde natürlich auch.
Du bist mit Deinem Hund umgezogen. Damit er aber weiterhin mit seiner besten Hundefreundin spielen kann, ist Dir kein Weg zu weit, um ihn dorthin zu fahren.
Da du Deinen Hund nach Möglichkeit überall hin mitnimmst, gestaltest du Deine Termine und Verabredungen so, dass Dein Hund auf keinen Fall in seinem Schlaf gestört wird, um seinen Spaziergang kommt oder sogar eine Mahlzeit versäumt.
Du suchst Dir eine neue Bleibe, aber nur mit Garten, damit Deine Hunde ein schöneres Zuhause haben. Das dauert länger , da Du nicht soviel Miete zahlen kannst und auch noch alleinerziehend bist. Alle sagen: "Gib die Hunde weg, dann findest Du schneller ´ne Wohnung...." Du landest fast auf der Strasse , aber Du suchst weiter, bis Du etwas gefunden hast. Nun sind die Hunde 15 und 13 Jahre aber noch bei Dir und allein das zählt......
Freunde, die Angst vor Hunden haben, überrascht ihr mit einem freudigen Empfang - und Du verhinderst gerade noch, dass sie rückwärts die Treppe runterfallen. Anschließend überzeugst Du sie, dass sie mit ihrer Reaktion Deinen Hund beleidigt haben.
Du bist eingeschnappt, wenn Gäste die Sympathiebezeugungen Deines Hundes nicht zu schätzen wissen.
Da der Hund ein Nasentier ist, lässt Du den Deinen bereitwillig erschnüffeln, was Du gerade gegessen hast - und da er intelligent ist, erklärst Du ihm, dass das für ihn zu stark gewürzt wäre.
Die größte Sympathie hast Du für Brief- Fax- oder Emailschreiber, wenn sie außer Grüßen an Dich auch Deinen Hund einen Pfotendruck schicken.
Du bist eifersüchtig, wenn Dein Hund - aus welchen Gründen auch immer - anderen mehr Aufmerksamkeit schenkt als Dir.
Du hast Goethe Deine Sympathie aufgekündigt, weil er Hunde nicht mochte (und sogar Bellen ihn störte).
Du gibst zu, dass Du Deinen Hund genauso brauchst wie er Dich.
Du möchtest manchmal zurücklecken.
Du kaufst kein Auto (ein großes natürlich, s.o.) mit Klimaanlage, aber eins mit Standheizung, damit Dein Hund auch im Winter mitkann.
Es zerreißt Dir das Herz, wenn Du Deinen Hund trotzdem mal allein zu Hause lassen musst.
Urlaubszielen (z.B. mit Hundestrand) und Hotels, die Hundeservice anbieten, lässt Du positive Verstärkung erfahren, als begeisterter Kunde oder durch Belobigung.
Wenn Du verreist, ist das Gepäck Deines Hundes prinzipiell umfangreicher als Dein eigenes.
Dein Hund hat einen eigenen Anrufbeantworter - und seiner ist immer voll....
Du hast Babygitter an allen strategischen Plätzen im Haus aufgebaut, aber nirgendwo sind Babies zu sehen.
Du kannst nicht aus dem Beifahrerfenster oder Rückfenster sehen, weil es vollständig mit Nasenabdrücken verschmiert ist.
Dein Hund schläft bei Dir .
Du 32 verschiedene Namen für Deinen Hund hast, von denen die meisten keinen Sinn ergeben, aber Dein Hund versteht sie alle.
Dein Hund frisst allerlei fieses Zeug (Du weißt, was ich meine), aber er darf Dir trotzdem Küsschen geben.
Du magst Leute, die Deinen Hund mögen und verachtest diejenigen, die ihn nicht leiden können.
Du redest über Deinen Hund wie andere Leute über ihre Kinder.
Du signierst und verschickst Karten, Emails und alle Grüße zu jedem Anlass auch im Namen Deines Hundes.
Du hast eine extra Decke auf dem Bett, damit es der Hund auch ja bequem hat (oder sollte es heißen, damit Du auch eine Decke hast.... :0)))
Du bleibst am Samstag Abend lieber zu Hause und schmust mit Deinem Hund, als mit Deinem Freund/Freundin auszugehen.
Du installierst einen extra lange Duschleitung in der Badewanne, damit Du Deinen Hund darin waschen kannst.
Du hast das Bild Deines Hundes auf Deinem Schreibtisch stehen und sonst keines.
Du belehrst andere Leute immer und überall, was es heißt, ein verantwortungsvoller Hundehalter zu sein.
Du bist die einzige Person im strömenden Regen, weil Du mit Deinem Hund gassigehen möchtest.
Du gehst nicht zu "Happy Hours" weil Du lieber nach Hause zu Deinem Hund gehst.
Deine Wochenenden sind strategisch um Orte und Aktivitäten geplant, die für Deinen Hund relevant sind.
Du schaufelst einen Zickzackweg durch den Schnee im Garten, damit der Hund an alle seine Lieblingsplätze kann.
Du findest Hundehaar von Deinem Hund im Essen, isst aber trotzdem ungerührt weiter....
Du hast Bilder von Deinem Hund in der Brieftasche anstatt Bilder von Deinen Eltern, Geschwistern, Partner.... oder irgendjemand Menschlichem...
Und Grund Nr.1, warum Du ein Hundemensch bist, ist, dass Dein Hund der Star Deiner Website ist!


Das Wörterbuch des Hundes

Leine: Ein Riemen, der an dein Halsband gebunden wird und dir ermöglicht, dein Herrchen/Frauchen überall dorthin zu führen, wo du es willst!
Sabbern: Ist das, was du tun musst, wenn deine Menschen etwas zu essen haben und du nicht. Um es richtig zu machen, musst du so nah wie möglich bei ihnen sitzen und traurig gucken, den "Sabber" auf den Boden tropfen lassen, oder noch besser auf ihrem Schoß!
Schnüffeln: Eine soziale Geste, wenn du andere Hunde begrüßt
Fahrräder: Zweirädrige Trainingsmaschinen, erfunden für Hunde, um ihr Körpergewicht zu kontrollieren. Um maximalen Trainingserfolg zu erzielen, musst du dich hinter einem Busch verstecken und hervorschnellen, laut bellen und einige Meter neben dem Rad herrennen. Der Fahrer wird dann seitwärts schlingern und ins Gebüsch fallen, während du stolz davon weiterziehst.
Mülleimer: Eine Tonne, die deine Nachbarn einmal in der Woche rausstellen, um deinen Scharfsinn zu prüfen. Du musst dich auf deine Hinterpfoten stellen und versuchen, den Deckel mit der Nase zu öffnen. Wenn du es richtig machst, wirst du belohnt mit Margarinepapier zum Zerreißen, Rinderknochen zum Fressen und schimmeligen Brotkrusten!
Taubheit: Dies ist eine Krankheit, die Hunde befällt, wenn ihre Herrchen/Frauchen möchten, dass sie drinnen bleiben, während sie draußen bleiben möchten. Symptome sind unter anderem ausdrucksloses Anstarren der Person, ferner Wegrennen in die entgegengesetzte Richtung oder Hinlegen
Hundebett: Jede weiche, saubere Oberfläche, wie z.B. die weiße Tagesdecke im Gästezimmer oder das neu aufgepolsterte Sofa im Wohnzimmer!
Donner: Dies ist ein Signal dafür, dass die Welt untergeht. Menschen verhalten sich bewundernswert ruhig während eines Gewittersturms, so dass es nötig ist, sie vor der Gefahr zu warnen durch unkontrolliertes Trampeln, Schnaufen, wildes Augenrollen, und ihnen "auf den Fersen bleiben".
Papierkorb: Dies ist ein Hundespielzeug, gefüllt mit Papier, Briefumschlägen und altem Bonbonpapier. Wenn dir langweilig ist, schmeiß den Papierkorb um und verstreu das Papier im ganzen Haus, bis deine "Leute" nach Hause kommen.
Sofas: Sind für Hunde das gleiche wie Servietten für Menschen. Nach dem Essen ist es nett, vor dem Sofa auf und ab zu rennen und die Barthaare daran zu reinigen.
Baden: Dies ist ein Prozess, bei dem die Menschen den Boden, sich selber und die Wände durchnässen. Du kannst ihnen dabei helfen, wenn du dich häufig kräftig schüttelst.
Anspringen: Die Antwort eines jeden guterzogenen Hundes auf den Befehl "Sitz!". Besonders lohnend, wenn dein Mensch "ausgehfertig" gekleidet ist. Unglaublich eindrucksvoll vor Veranstaltungen in Abendkleidung.
Anstupsen: Der beste Weg die Aufmerksamkeit deiner Menschen zu erregen, wenn sie gerade eine Tasse Kaffee oder Tee trinken.
Rempeln: Die letzte Möglichkeit, wenn das normale Anstupsen nicht den gewünschten Erfolg bringt - besonders wirkungsvoll in Kombination mit Schnüffeln (siehe oben).
Liebe: Ein Gefühl intensiver Zuneigung, freizügig verteilt und ohne Einschränkung. Der beste Weg deine Liebe zu zeigen, ist mit dem Schwanz zu wedeln. Wenn du Glück hast, wird dein Mensch dich lieben.

Der Hund für's Leben

Wer einen Hund ins Haus genommen, der hat den besten Freund gewonnen.
Dass dieses Tier das Beste sei, erzählt man, und noch allerlei: Gehorcht aufs Wort und bellt nicht viel, ist stets bereit zu einem Spiel, mag Kinder gerne, beißt sie nicht; fast meint man manchmal, daß er spricht.
Vom Aussehen gar nicht erst zu reden - Für uns ist er der Hund fürs Leben!
So wunderschön und gut geraten! - Dabei verschweigt man all die Taten, die unserm Freund so gut gelingen und uns so oft in Rage bringen.
Bleibt dieser Kerl allein zu Haus, denkt er sich üble Sachen aus:
An einem Montag frisst er Kuchen, den wir danach vergeblich suchen.
Am Dienstag sind die Nüsse dran, die er so sauber knacken kann.
Man sammelt dann auf allen vieren, die Schalen, die den Teppich zieren.
Am Mittwoch stellte er dann fest, das Klopapier sich reißen lässt (ganz abgesehen von Zigaretten, die uns sonst nur geschadet hätten).
Am Donnerstag platzt mir der Kragen, denn alles kann man nicht ertragen, da wird das Untier angefaucht, daß es gleich in die Ecke kraucht.
Hat dieser Kerl doch glatt vergessen, daß wir auch gern Buletten essen!
Was macht man nur mit diesem Köter? Vielleicht ´ne Zeitung auf den Pöter?
Er schaut mich an, der Bösewicht, nein, diesmal schaff´ ich´s wieder nicht!
Auf frischer Tat soll man doch strafen. Und nicht, wenn er grad süß geschlafen.
Der Hund versteht auch so ganz gut. Und Tags darauf nichts Böses tut.
Wie´s weitergeht, bleibt jetzt noch offen, er lernt es noch -
wir hoffen.


Mischling

Es gibt so viele Hunderassen,
die sich tummeln auf den Straßen!
Es seien einige hier genannt,
die wohl allen sind bekannt.

Da gibt's den großen Bernhardiner
und den gepunkteten Dalmatiner.
Wohl jeder kennt den Schäferhund
und auch den Berner Sennenhund!

Da laufen Mops, Pinscher, Terrier durch die Gassen
und Retriever, Labradors über den Rasen,
und zum großen Rudel
gehört auch noch der Pudel!

Rottweiler und Dobermann
haben's vielen Leuten angetan.
Papillon, Malteser und Shi Tzu
gehören alle mit dazu!

Die Menschen lieben Rasse,
aber es gibt da noch 'ne eigne Klasse!
Das sind die Kinder der Liebe -
oder der ausgelebten Triebe!

Sie haben von allen etwas,
und es ist doch genau das,
was sie einzigartig macht,
habt ihr das schon mal bedacht?

So ein Mischling ist ein Unikat,
es gibt nur einen in der Art!
Sie haben ihren eignen Charme,
und ihr Herz schlägt genauso warm!

Für mich ist eines klar,
ich find' so 'nen Mischling wunderbar!
Ganz egal, ob groß, ob klein -
es darf ruhig ein "Senf-Hund" sein!




Eigentumsrechte des Hundes

Eigentumsrechte des Hundes

1. Wenn es mir gefällt, gehört es mir.
2. Ist es in meiner Schnauze, gehört es mir.
3. Kann ich es dir wegnehmen, gehört es mir.
4. Wenn ich es vor langer Zeit mal hatte, gehört es mir.
5. Wenn es mir gehört, sollte es niemals so aussehen, als gehöre es dir.
6. Wenn ich etwas in Stücke zerkaut habe, gehören alle Teile mir.
7. Wenn es so aussieht, als gehöre es mir, gehört es mir.
8. Wenn ich es zuerst gesehen habe, gehört es mir.
9. Wenn du mit etwas spielst und legst es auf den Boden, gehört es automatisch mir.
10.Ist es kaputt, gehört es DIR !!!




Die Schöpfungsgeschichte aus der Sicht des Hundes

Am ersten Tag erschuf Gott den Hund.
Am zweiten Tag erschuf er den Menschen,
damit der sich um den Hund kümmert.
Am dritten Tag erschuf Gott alle Tiere dieser Erde,
damit der Hund genügend zu fressen hat.
Am vierten Tag erschuf Gott die Arbeit,
damit die Menschen für den Hund sorgen können.
Am fünften Tag erschuf Gott den Tennisball,
damit ihn der Hund holen kann - oder auch nicht.
Am sechsten Tag erschuf Gott die Tiermedizin,
damit der Hund gesund bleibt und die Menschen arm werden.
Am siebten Tag versuchte Gott sich auszuruhen,
aber er musste mit dem Hund "Gassi gehen".


Dinge, an die Hunde sich erinnern sollten



Dinge, an die Hunde sich erinnern sollten

Ich werde nicht "festbeißen und totschütteln" mit Vaters Unterhosen spielen, wenn er auf der Toilette sitzt.
Der Mülleimer ist kein Dieb.
Ich werde nicht plötzlich aufstehen, wenn ich unter dem Couchtisch liege.
Ich werde meine Spielzeuge nicht hinter den Kühlschrank rollen.
Ich muss mir das Regenwasser aus dem Pelz schütteln, bevor ich ins Haus gehe.
Ich werde das Katzenfutter nicht wegfressen, weder vor, während oder nachdem die Katze es gefressen hat.
Ich werde nicht nach den letzten sauberen Stellen des Teppichs suchen, wenn ich mich übergeben muss.
Ich werde mich nicht im Auto übergeben.
"Katzenbox Crunchies" sind kein Futter.
Ich werde keine Socken mehr ankauen und sie danach in den Garten tragen und vergraben.
Ich werde meine Menschen nicht mehr wecken, indem ich meine kalte, nasse Nase unter die Bettdecke schiebe.
Ich werde die Zahnbürste meines Menschen nicht als Kaugummi verwenden.
Wenn Wir im Auto fahren, werden ich nicht darauf bestehen, dass das Fenster heruntergekurbelt wird, egal ob es regnet oder nicht.
Wir haben keine Klingel! Und ich werde nicht jedes Mal bellen, wenn ich eine im Fernseher höre.
Ich werde Mutters Unterwäsche nicht stehlen und damit durch unsere Straße rennen.
Ich werde, nachdem ich Reviermarkierungen von Artgenossen entfernt habe, meinen Menschen nicht das Gesicht ablecken.
Das Sofa ist kein Handtuch! Auch die Hosenbeine meiner Menschen sind keine Handtücher.
Mein Kopf gehört nicht in den Kühlschrank.
Ich werde nicht in die Hand des Polizisten beißen, wenn er durchs Fenster greift, um Mutters Führerschein und Fahrzeugpapiere zu nehmen.


Doggenbesitzer

(und solche die es noch werden wollen)

Wie stellst du fest, ob dein Hund eine Dogge ist? Ganz einfach!!
Du weißt, dass du stolzer Doggenbesitzer bist, wenn
* du benötigst 3 Leute beim Tierarzt, um ihn auf die Waage zu stellen.
* du hast gelernt gezwungen zu lächeln, wenn dich einer fragt, ob du denn einen Sattel für "das Ding" hättest...
*alle Leute, die du beim spazieren gehen triffst, kennen deinen Hund mit Namen, und du hast keine Ahnung, wer diese Leute sind.
* du hast immer ein Bandmass dabei, wenn du ein neues Fahrzeug kaufen gehst.
* du musst beim Zähneputzen zur Seite treten, weil dein Hund trinken will.
* du zeigst ein Bild von deinem Hund und deinen Kindern, und die erste Person, auf die du hinweist, ist dein Hund.
* deine Schenkel sind grün und blau, weil sie permanent von einem fröhlich wedelnden Schwanz gepeitscht werden.
* deine monatlichen Hundeausgaben übersteigen deine Kreditkosten um ein wesentliches....
* Aller Krims-Krams im Haus wird über der 2m-Marke aufgestellt.
*du hast ein extra Sofa angeschafft - nur für den Hund.
* du wirfst deinem Hund einen Ball zu und erschrickst zu Tode, wenn er mit dem Kopf am oberen Türrahmen hängenbleibt.
* du verstaust dein Lieblingsgebäck auf dem obersten Regal in der Küche und wenn du nach Hause kommst ist alles weg und dein Hund hat Puderzucker um die Nase.
* du fährst mit deinem Hund spazieren, und da sein Kopf auf deinem rechten Arm ruht, steuerst du vornehmlich ungeplante Rechtskurven.
* jegliche Zulieferungen zu deinem Haus müssen von dir auf der Strasse abgeholt werden.
* deine Freunde benehmen sich immer höflich in deinem Haus, denn keiner traut sich , sich mit dir zu verfeinden.
* das Geräusch von fließendem Wasser lässt dich aufspringen und laut "RAUS!!!" rufen.
* dein Hund kann einen ganzen Klumpen Butter mit einem Haps runterschlucken.
* du hast es mit den Wasserschüsseln längst aufgegeben, denn dein Hund bevorzugt die Badewanne.
* deine Freunde und Kollegen haben längst aufgegeben, dich zu fragen, wo denn das blaue Auge herstammt.
* dein Freund platziert einen Gegenstand an einen Ort, "wo der Hund es nicht erreichen kann", und der einzige, der hinlangen kann, ist der Hund.
* du musstest deinem Hund beibringen, nicht die Teller abzulecken, während sie im Spülstein stehen.
* du kaufst noch immer einen Kleinbus, obwohl deine Kinder schon längst ihre eigenen Familien haben und schon vor Jahren ausgezogen sind.
* du deckst den Tisch für 5 Personen und hast nur vier Stühle.
* du benutzt die Mikrowelle als Versteck für dein Essen.
* du hörst dieses schwere atmen in deinem Ohr und es ist nicht dein Ehepartner.
* deine Einkaufsrechnung ist über €50, und du hast nur eine Packung Eier für dich selber gekauft.
* während du an einer roten Ampel stehst, wirst du von anderen Verkehrsteilnehmern komisch angeschaut, weil dein Auto auf - und niederwippt im Gleichtakt mit dem hechelnden Hund, der zum Fenster raushängt.
*.....und jeder Doggenbesitzer wird nun mit einem Lächeln im Gesicht feststellen, wie normal sein Leben doch eigentlich ist und er nicht alleine auf der Welt ist!!
*...du dich mit jemanden unterhältst und die Nase deines Hundes ist fest zwischen deinen Beinen verankert.
*...dein Hund imstande ist, einen ganzen Tennisball (und viele andere Dinge) in seinen Lippen zu verstecken, und dich mit diesem Unschuldsblick "Ich fresse doch gar nix" anguckt.
*...du speziell markierte "Sabber-Tücher" im ganzen Haus verteilt hast.
*...du mit einer Freundin und Hund spazieren gehst, und sie später meint, du solltest doch mal eine Untersuchung anstellen, inwiefern dein Hund zur Umweltverschmutzung beiträgt.
*...all deine Gäste dein Haus betreten und ihre empfindlichsten Körperteile schützend mit den Händen bedecken.
*...du dein Auto staubsaugst und du die meisten Haare unter dem Dach verteilt findest.
*...du versuchst, dich aus dem Haus zu schleichen, da du Angst hast, deine Hunde werden dein Make-up verschmieren.
*...dein Tierarzt plötzlich stolzer Besitzer eines Swimming-pools, einer Villa, eines Urlaubschalets in der Schweiz und eines Privatflugzeuges ist.
*...dein Hund genau sehen kann, was du zum Abendessen kochst und er versucht eifrig, dir bei der Vorbereitung zu helfen.
*...du krampfhaft versuchst, ihn zwischen den Beinen zu halten, während es an der Tür klingelt und du stattdessen im gestreckten Galopp zur Tür "reitest".
*...du einen Fernseher mit Grossbildschirm kaufst und du kannst noch immer nicht sehen, was im Fernsehen läuft, weil dein Hund davor steht.
*...dein gelangweiltes Hundchen nach einer Operation sich plötzlich dazu entschließt, aufzustehen und durch die Praxis beim Tierarzt zu düsen - natürlich ist das Gerät mit der intravenösen Flüssigkeit hinter ihm auf Rollen.
*...du auf der Strasse einen Chihuahua siehst und leise vor dich hinmurmelst: "Mein Hund macht größere Sch....häufen...!"
*...dein Nachbar dich ganz aufgeregt anruft und dir mitteilt, dass er Bärenspuren in seinem Garten gefunden habe.
*...dein Hund dich ganz nervös mitten in der Nacht aufweckt, um dich vor der Gefahr eines Küchenstuhles zu warnen. Eine Woche später wacht er nicht mal auf, wenn Einbrecher all deine Wertsachen klauen.
* dich Leute fragen, ob dein Hund die Persönlichkeit eines Hundes oder einer Kuh hat.
*...du nach Hause kommst und eine Riesenpfütze auf deinem Küchenboden vorfindest, weil dein Hund rausgefunden hat, wie man die Eiswürfelmaschine bedient.
*...dein Hund in der Hundeschule in aller Öffentlichkeit einen lauten F....z lässt und dann sein Hinterteil im Kreis jagt um zu sehen, wo denn das laute Geräusch herkam


Einen Hund zu haben bedeutet...

...es normal zu finden, daß zwei erwachsene Menschen nichts Wichtigeres zu tun haben, als auf dem Fußboden herumrobben, um sich unter merkwürdigen Lautäußerungen mit einem Hund um ein Seil zu balgen oder unter Möbelstücken nach verlorenen Tennisbällen zu suchen...
... an Regentagen nach dem Hundespaziergang trotz Regenschirm mit einem klatschnassen Hosenbein heimzukommen, weil der Hund bei dem Versuch, sich unter Frauchens Schirm zu drücken, eine Wasserstandsmeldung hinterlassen hat...
...bei schwarzen Kleidungsstücken daran gewöhnt zu sein, daß sie gewolkt aussehen, als wäre man mit einem Wattebausch darübergefahren...
...entgegen aller guten Vorsätze den Hund zum gemeinsamen Mittagsschläfchen auf das Sofa zu bitten...
...angesichts von Dreckspritzern an weißen Küchenmöbeln nicht vorrangig über einen Putzlappen, sondern langfristig über die Anschaffung weniger schmutzempfindlicher Oberflächen nachzudenken...
...Hundehaare auf dem Fußboden und an allen möglichen sonstigen Stellen zwar nicht attraktiv, aber normal zu finden und sämtliche Entschuldigungen angesichts überraschendem unbehundetem Menschenbesuch tapfer herunterzuschlucken...
...die Wohnzimmereinrichtung zwar mit schönen Antiquitäten zu gestalten, aber keine Probleme damit zu haben, die große grellfarbige Plastik-Flughundebox neben den Biedermeiersekretär zu stellen, weil der Hund so gerne darin schläft...
...sich zwar stundenlang mit der Auswahl eines schönen Wohnzimmerteppichs Gedanken zu machen, denselben aber gleich anschließend durch Danebenlegen eines grauen Plüsch-Hundekissens mit widerlichem Muster zu 'entweihen', nur 'weil diese Kunstfaser-Hundeteppiche eben so praktisch, warm und leicht zu waschen sind...'
...zu akzeptieren, daß Hunde vom 'Schöner Wohnen' zuweilen andere Ansichten haben...
...sich tagelang auf das Aufblühen der Kameliensträucher im Garten zu freuen und dann festzustellen, daß der Hund den richtigen Moment erwischt und die frisch geöffneten Kamelienblüten auf den Wohnzimmerteppich dekoriert hat...

...in einer schlaflosen Nacht sich im Bett herumzuwälzen, plötzlich das warme Schnaufen des Hundes im Ohr zu spüren, der einen Massageantrag stellt, der dann merkwürdigerweise den Kraulenden ebenso entspannt wie den Gekraulten...

...immer und jederzeit mit wahrem Enthusiasmus und ansteckender, großer Freude begrüßt zu werden...
...still darüber zu fluchen, daß es auch in 20 Jahren nicht gelingen will, den Hunden an Regentagen das Schütteln vor der Haustür beizubringen und sie sich dafür wie immer den strategisch günstigsten Platz vor dem mit tausend schmutzempfindlichen Kleinigkeiten gefüllten Glasregal im Wohnzimmer ausgesucht haben...
...nur noch wischfeste Tapeten zu kaufen, damit man die 'Bremsstreifen' an der Wand entlanglaufender Hunde besser abwischen kann..
...sich nicht mehr darüber zu wundern, daß man von Leuten, die man täglich beim Spaziergang trifft, zwar nicht den Namen erinnert, aber genau weiß, wie ihr Hund heißt....
...einen Tennisarm zu haben, nur weil der Hund es so liebt, hinter weit geworfenen Stöckchen herzurennen und man es beim gemeinsamen Training übertrieben hat...
...daß man (glücklicherweise selten) kochend vor Wut hundelos in der Botanik steht, weil der vierbeinige Hausgenosse sich für seinen kleinen Jagdausflug genau den Tag ausgesucht hat, an dem man zu einem wichtige Termin muß und nun stattdessen suchend im Wald umherirrt...
...beim Wochenendprogramm zwischen Ausschlafen, Sonntagsfrühstück, Rasenmähen und Einkaufen drei lange Hundespaziergänge einzuplanen...
...die Jahreszeiten und das Wetter viel intensiver zu erleben und auf Spaziergängen zu merken, wie schön die Natur ist...
...Gummistiefel und extra-große Goretexjacke im feuchten Herbst und Frühjahr zur Lieblingskleidung zu erklären und tapfer darüber hinwegzusehen, daß man auf allen Schnappschüssen mindestens 30 kg schwerer aussieht als man ist...
...wochenlang nach einem Wohnmobil mit reichlich Bodenfläche gesucht zu haben, um dann festzustellen, daß man das enge Fahrerteil nur mit einem Riesenspagat verlassen kann, weil sich die ganze Meute dort zusammendrängt...

...sich nachts im Dunklen nur schlurfend zur Toilette zu bewegen, damit man nicht auf den Hund tritt...
...sich manchmal gerne auf den Boden zu den Hunden zu setzen...
...morgens davon aufzuwachen, daß es gleichzeitig warm und kalt zieht, weil der Hund einem freundlich einerseits ins Ohr pustet und andererseits mit dem Schwanz wedelt...
...besonders beim Schmuddelwetter darüber nachzudenken, wie der heimische Flur wohl nach Umbaumaßnahmen (Einbau einer Dekontaminationsschleuse mit halbhohen Fliesen, Handbrause, Turbofönanlage und Bodenablauf) aussehen würde...
...sofort nach der Arbeit auf andere Gedanken zu kommen...
...das schöne Gefühl, nie allein zu Hause zu sein...
...den heimischen Bürostuhl nur noch mit allergrößter Vorsicht zu bewegen, damit nicht wieder ein paar Schwanzhaare ausgerissen werden...
...wenn man anstelle einer tollen Reise den Jahresurlaub zuhause verbracht hat, um ein paar Welpen aufzuziehen und dabei mehr Aufregendes, Schönes und Anstrengendes erlebt hat als in tausend fernen Ländern...
...damit zu leben, daß Hunde vor allem frisch geputzte Fensterscheiben erkennen können und genau darauf bevorzugt ihre Nasen drücken....
...das lang ersparte Traumauto durch Ausbau der Rückbank, Einbau einer wasserfesten Hundedecke und einer aufblasbaren Fußraumfüllung sowie den Kauf von Hundegurten halbwegs alltagstauglich auszurüsten und festzustellen, daß es nach einmaliger Probefahrt aussieht, als hätte man es wochenlang benutzt ohne es zu putzen...
...über Sätze wie 'sie haben drei Hunde und keine Kinder, sind aber sonst ganz nett..' freundlich zu lächeln...
... andere Menschen schon aus großer Entfernung aufgrund ihrer Körperhaltung als Hundehasser und Hundefreunde einzustufen...

...darüber zu lachen, wenn sich der Hund genau den Zeitpunkt vor der langen Urlaubsreise ausgesucht hat, um sich in einem stinkenden Haufen zu wälzen...
...stundenlang mit anderen, eigentlich fremden Leuten über so interessante Themen zu diskutieren, wie man Zecken am besten entfernt und welche Vorzüge welcher Fellstriegel hat...
...über den schweren Wasserkasten beim Einkauf zu klagen, aber den 26 kg wiegenden Eurasierrüden problemlos allein hochzuheben, wenn es sein muß...
...mit Briefwaage, Taschenrechner und Fachbuch einerseits eine vollwertige Hundemahlzeit zu produzieren und sich andererseits danach eine Tiefkühlpizza in den Ofen zu schieben...
...sich nicht mehr darüber zu wundern, daß sich vollgesogene Hundezecken vorzugsweise auf helle Teppichböden fallenlassen und man sie trotz des Farbkontrastes erst so richtig bemerkt, wenn man draufgetreten ist...
...nie um ein passendes Wort verlegen zu sein, wenn man mit Gästen gerade eine schöne Mahlzeit zu sich genommen hat und Würgegeräusche unter dem Tisch erkennen lassen, daß der Hund sich anschickt, seine samt Grasbüscheln ect. auf dem Teppich zu deponieren...
...zu registrieren, daß man früher fand, Hunde würden stinken und nun den eigenen Hund als ausgesprochen wohlriechend erlebt und Hundewelpen noch viel mehr...
...auf der Basis einer wunderbaren Freundschaft vielen Lebensunbilden etwas gelassener, humorvoller und ausgeglichener zu begegnen...
....festzustellen, wie unerträglich still ein Haus sein kann, wenn der Hund gestorben ist...


Es gibt Tage...

Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund,
Ich läg' faul auf meinem Kissen und säh' mir mitleidig zu,
Wie mich wilde Hektik packt zur Morgenstund',
Und, verdrossen von dem Schauspiel, legt' ich mich zurück zur Ruh'.
Denn ich hätte zwei Interessen:
Erstens Schlafen, zweitens Fressen.
Und was sonst schöngeistige Dinge angeht,
wäre ausschließlich Verdauung
der Kern meiner Weltanschauung,
und der Knochen um den diese Welt sich dreht,
wär' allein meiner Meditationen Grund:
Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund.
Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund,
und ich hätte seine keilförmige Nase,
dann erschien' Mir die Umwelt vor ganz neuem Hintergrund,
und ich ordnete sie ein in ganz and're Kategorien:
Die, die aufrecht geh'n, die kriechen,
die, die wohl, die übel riechen,
und den Typen, die mir stinken, könnt' ich dann Hose oder Rock zerreißen
und sie in den Hintern beißen,
Was ich heut' nur in extremen Fällen kann,
denn ich kenn' meinen zahnärztlichen Befund:
Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund.
Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund,
und dann kümmerte mich kein Besuch, kein Klatsch, keine Äffär'n,
redete mir nicht mehr Fusseln an den Mund,
um irgendwelchen Strohköpfen irgendetwas zu erklär'n;
Denn anstatt zu diskutieren,
legte ich mich stumm auf ihren Schoß,
und sie kraulten mir zwangsläufig den Bauch.
Und sollt's an der Haustür schellen,
würd' ich hingeh'n, würde bellen,
froh', daß ich niemanden reinzulassen brauch',
und ich sagte: "Tut mir leid, aber zur Stund'
ist der Boß nicht da, und ich bin nur der Hund."
Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund,
denn mir scheint, dass ich als er beträchtliche Vorteile hätt',
denn ich lebte, wie ich leb', weiter im Grund,
äße zwar unter dem Tisch, doch schlief' ich noch in meinem Bett,
sparte aber ungeheuer,
zahlte nur noch Hundsteuer,
nur in einem bin ich als Mensch besser dran,
darum mag er mich beneiden,
denn ich bin der von uns beiden,
der die Kühlschranktür allein aufmachen kann.
Und das sind Momente, die genieße ich,
denn ich weiß, dann wünscht' mein Hund , er wäre ich.


Gnadenbrot

Unser Hund ist alt geworden, er ist dick und ohne Glanz,
kommt ganz langsam jeden Morgen, Kopf nach unten angetanzt.
Seine Augen sind noch hell und sein Schwanz geht hin und her.
Aber struppig ist sein Fell und sein Gang ist ziemlich schwer.
Trotzdem wird er sehr geliebt, von uns allen ohne Aber,
auf den Schoß hinauf gehievt, keiner denkt, das ist makaber.
Jeder hält ihm still die Treue, die er selber wichtig nahm.
Kauft doch keiner einen Neuen, weil er heute nicht mehr kann.
Alle denken doch an früher, wie er rannte, wie er bellte,
Stecken brachte unser Spürer, auch sich gegen Fremde stellte.
Immer war er der Betreuer, immer war er für uns da,
für die Kinder der Erfreuer, auch der Schutz für Großmama.
Heute bin ich selber älter, wenn auch Gott sei Dank gesund,
trotzdem ist mein Liebling kälter, neidisch bin ich auf den Hund.


Hier wohnt ein Labbi

Wenn du nicht mit schmutzigen Pfoten
und wackelndem Hintern begrüßt werden willst,
bleib draußen, denn - hier wohnt ein Labbi!
Wenn Du das Gefühl einer kalten Nase
oder einer nassen Zunge nicht magst,
bleib draußen, denn - hier wohnt ein Labbi!
Wenn Du nicht über verstreutes Spielzeug stolpern willst,
bleib draußen, denn - hier wohnt ein Labbi!
Wenn Du denkst, ein Haus sollte immer aufgeräumt sein
und nach Parfüm riechen,
bleib draußen, denn - hier wohnt ein Labbi!
Wenn Dich Hundehaare stören,
die ab und zu mal durch die Wohnung fliegen
und sich vielleicht auf Deine teuren Designerklamotten verirren,
dann bleib draußen, denn - hier wohnt ein Labbi!
Aber wenn Dich dies alles nicht stört...
wirst Du sofort geliebt, wenn Du hereinkommst,
denn - hier wohnt ein Labbi!!




Hundeaugen

Hundeaugen
sind Augen, die aus der Seele kommen,
aus dem tiefsten Inneren
von einem Tier.
Hundeaugen
tragen alle Liebe in sich,
die es auf dieser Welt gibt
und schenken sie dir.
Hundeaugen
fehlt die Fähigkeit zu lügen,
unehrlich zu sein,
gemein.
Sieht dich ein Hund
mit seinen Augen an,
merkst du, dass dieses Tier
nur lieben kann.
Hundeaugen
sind nie von Hass erfüllt.
Was immer ein Hund tut,
es ist in seinen Augen gut.
Hundeaugen
sprechen wie ein Mund,
doch er sagt nur gutes,
unser Hund
Hundeaugen
lassen dich nie im Stich,
was immer dich quält,
und ist dein Leben zerstört.
Bist du allein
und keiner gibt dir Liebe,
keiner sagt:
"Ich mag dich."
Keiner sagt:
"Ich brauch dich."
Keiner bleibt bei dir
wenn alle gegangen sind.
Dann gibt es etwas,
das es doch tut:
Die Augen
deines Hundes!


Hunde müssen an die Leine

..... weil sie sonst die Papiertonnen auskippen und alles umherwerfen
..... weil sie sonst Flaschen zerschlagen
..... weil sie sonst Parkbänke zertrümmern und Feuer daraus machen
..... weil sie sonst kleine Kinder mit Schokolade ins Auto locken
..... weil sie sonst nach dem Grillen Essensreste und Müll ins Gebüsch werfen
..... weil sie sonst wie die Verrückten mit dem Fahrrad durch den Park sausen und kleine Kinder und alte Leute in Gefahr bringen

..... weil sie sonst mit Drogen dealen
..... weil sie sonst mit dem Gewehr auf Menschen schießen
..... weil sie sonst die frisch gepflanzten Blumen klauen
..... weil sie sonst Frauen im Park belästigen
..... weil sie sonst Ladendiebstähle begehen
..... weil sie sonst Pornos verkaufen
..... weil sie sonst Atommüll durch die Gegend fahren.

Die Politiker haben schon recht, Hunde müssen an die Leine .....


Mein lieber Hund

Ich möcht' einmal danken, daß ich dich hab
und daß dir der Schöpfer soviel Treue mitgab,
soviel Liebe ins Herz und in die Augen gelegt,
das hat mich an dir schon immer bewegt.

Drum sag ich dir heute: Auch in der Not
Teil' ich mit dir mein letztes Stück Brot,
und anstelle der Menschen Hader und Zank
ist mir gewiß dein ewiger Dank !
Geleit' ich dich einmal zur ewigen Ruh',
und drück deine treuen Augen dir zu,
dann halt ich still inne und schäme mich nicht,
wenn Tränen mir rinnen übers Gesicht...

Und manchmal, da schau ich zum Himmel empor,
glaub', dich bellen zu hören, und stelle mir vor:
so, wie ich an ihn – denkt auch er immerdar
an sein Herrchen auf Erden, wo so glücklich er war.
Du lebst in mir fort – bis die Spuren verweh'n
Und jemand dereinst an meinem Grabe wird steh'n.


"Tutderwat"

Dertutnix hat einen Bruder namens "Tutderwat". Tutderwat gehört keiner bekannten Rasse an, ist aber beileibe kein Gassenmischling, wie man meinen könnte. Tutderwat gehört vielmehr jeder Rasse an, besser gesagt: Er ist jede Rasse.
Ich muss es wissen, denn ich gehe täglich mit ihm spazieren. Tutderwat erregt Neugier, wo immer er auftaucht.

Das Erstaunlichste ist: Die meisten Passanten kennen ihn! "Tutderwat?" ist die Reaktion mindestens jeden dritten. Jeder vierte fragt:"Och, is der aber süß, tutderwat?"
Die Antwort darauf ist schwierig. Sage ich:"Ja, wenn Sie ihn anfassen!" heißt es gleich: "Wat, dä?", antworte ich: "Möglich, kann man nie wissen!" tönt es zurück: "Wie kann dat denn? Darf man den nit mah streicheln, der is doch soo süß!"

"Tun Sie´s lieber nicht, vielleicht tut er doch wat!" antworte ich und wandere weiter.
Ein paar Schritte weiter richtet Tutderwat seine Rute auf und strolcht wedelnd und ohrenspitzend auf einen Artgenossen zu: ah! Dertutnix, na, dem tut er auch nix, der darf ihn anfassen.

Wenn Sie Tutderwat einmal begegnen sollten, tun Sie ihm bitte den Gefallen und fragen Sie nicht "tutderwat", sondern sagen Sie einfach guten Tag und gehen weiter.
Herrchen freut sich!


Klare Regeln für den Hund

Der Hund darf nicht ins Haus.

OK, der Hund darf ins Haus, aber nur in bestimmte Räume.

Der Hund darf in alle Räume, aber nicht auf die Möbel.

Der Hund darf nur auf alte Möbel.

Also gut, der Hund darf auf alle Möbel, aber nicht mit ins Bett.

OK, der Hund darf ins Bett, aber nur manchmal.

Der Hund darf im Bett schlafen, wann immer er möchte, aber nicht unter der Decke.

Der Hund darf nur manchmal unter der Decke schlafen.

Der Hund kann jede Nacht unter der Decke schlafen.

Menschen müssen um Erlaubnis bitten, wenn s
ie mit dem Hund unter der Decke schlafen möchten.

Kaufe einen Hund

Wenn Du jemanden willst, der Dir die Zeitung bringt, ohne vorher den Sportteil zu klauen...
Kaufe einen Hund !
Wenn Du jemanden willst, der sich zum Idioten macht, aus reiner Freude, Dich zu sehen ...
Wenn Du jemanden willst, der alles ißt, was Du ihm vorsetzt und nicht meckert, das schmecke ja nicht wie bei Muttern ...
Kaufe einen Hund !
Wenn Du jemanden willst, der immer gewillt ist, mit Dir auszugehen, egal zu welcher Stunde, egal wie lange und wo immer Du hinwillst …
Wenn Du jemanden willst, der niemals die Fernbedienung in Beschlag nimmt, niemals Fußball schauen will und still neben Dir sitzt während eines 3stündigen Liebesfilmes
Kaufe einen Hund !
Wenn Du jemanden willst, der nur zu Dir ins Bett kommt, um Dir die Füße zu wärmen und den Du ‘rausschmeißen kannst, sollte er anfangen zu schnarchen …
Kaufe einen Hund !
Wenn Du jemanden willst, der Dich nie kritisiert, der Dich immer wunderschön findet, niemals häßlich ……
Kaufe einen Hund !!!
Wenn Du jemanden willst, den es nie interessiert, ob Du dick, dünn, jung oder alt bist...
Wenn Du jemanden willst, der jedes Wort liebt, das Du ihm schenkst ...
Kaufe einen Hund !!!
Aber andererseits, wenn Du jemanden willst, der nie kommt, wenn Du rufst, der Dich ignoriert, wenn Du nach Hause kommst, Dir ständig im Wege steht, die ganze Nacht herumstreunt und nur zum Essen & Schlafen nach Hause kommt und so tut, als sei Deine Daseinsberechtigung nur darin begründet, ihn zu unterhalten...
dann entscheide Dich zwischen ...
einem Kater und einem Mann...!


Matschemaus

Meine Matschemaus
Das dreckigste Tier auf Erden
sollte einst das Wildschwein werden.
Doch ups, das ging daneben,
denn mein Hund begann zu leben.
Schlammige Pfoten, schmutziges Fell,
die Fliesen sind dunkel - sie waren mal hell.
Die Kleidung stets ganz originell,
beklebt mit Hundi's Winterfell.
Das Sofa hübsch mit Haar gemustert,
war es doch einst uni und duster.
Nach dem Spaziergang - ei der Daus,
sieht er wie ein Ferkel aus.
Und aus dem Fell des Matsches Rest
klebt nun auf dem Teppich fest.
Der Dreck bestimmt mein ganzes Leben -
was würd' ich für ein bisschen Sauberkeit geben !
Doch wenn er dann zum Schmusen kommt,
mag ich ihn wieder ganz prompt.
Trotz Dreck und Staub im Haus
mag ich meine Matschemaus !


Spiele für Hunde mit ihren Menschen

1. Nachdem dein Mensch dich gebadet hat, lass dich KEINESFALLS abtrocknen! Viel besser, du rennst zum Bett, wirfst dich hinein und trocknest dich in den Bettlaken. Tipp: noch mehr Spaß dabei kurz vor der Schlafenszeit der Menschen!

2. Benimm dich wie ein überführter Täter. Wenn deine Menschen nach Hause kommen, leg die Ohren zurück, schwänzle mit dem Schwanz zwischen den Beinen, leg dich auf den Bauch und tu, als ob du etwas wirklich Schlimmes getan hättest. Dann schau zu, wie deine Menschen sofort beginnen, hektisch die Wohnung nach Schäden abzusuchen! (Hinweis: dies funktioniert nur, wenn du wirklich absolut nichts angestellt hast.)

3. Lass deine Menschen dich ein neues Kunststückchen beibringen. Lerne es perfekt. Dann, wenn deine Menschen versuchen, dies jemandem vorzuführen, starre deinen Menschen völlig dumpf und ratlos an. Tu so, als ob du nicht den leisesten Schimmer hast, um was es hier geht.

4. Bringe deinen Menschen Geduld bei. Schnüffle beim Gassigehen den ganzen Park ab, während deine Menschen warten. Tu so, als ob die taktisch korrekte Auswahl des Punkts, an dem du dein Geschäft verrichten wirst, von entscheidender Bedeutung für das Schicksal der Welt ist.

5. Lenke die Aufmerksamkeit der Menschen auf dich. Wähle beim Spazierengehen mit Bedacht nur Orte für dein Geschäft aus, welche am stärksten von Menschen frequentiert sind und wo du am besten von allen gesehen wirst. Lass' dir Zeit dabei und vergewissere dich, dass jeder zuschaut. Besonders groß ist die Wirkung, wenn deine Menschen keine Plastiktüten dabei haben.

6. Wechsle regelmäßig zwischen Würgekrämpfen und Keuchhusten ab, wenn du mit deinem Menschen beim Spazierengehen andere Menschen triffst.

7. Mache deine eigenen Regeln. Bring keinesfalls immer das Stöckchen oder den Ball beim Apportieren zurück. Lass' die Menschen auch ab und zu etwas danach suchen.

8. Verberge dich vor deinen Menschen. Wenn deine Menschen nach Hause kommen, begrüße sie nicht an der Tür. Verstecke dich besser und lass' sie denken, etwas ganz Schreckliches sei Dir passiert! (Komm
nicht zum Vorschein bis mindestens einer der Menschen völlig panisch wirkt und den Tränen nahe ist.)

9. Wenn deine Menschen dich rufen, lass dir immer Zeit. Lauf so langsam wie möglich zurück und wirke dabei völlig unbeteiligt.

10. Erwache etwa eine halbe Stunde bevor der Wecker deines Menschen läutet. Lass ihn dich nach draußen bringen um dein Morgengeschäft zu verrichten. Sobald ihr zurück seid, falle sofort gut sichtbar in Tiefschlaf. (Menschen können meistens unmittelbar, nach dem sie draußen waren, nicht gleich wieder einschlafen - und sowas kann sie echt wahnsinnig machen!)


Treue Seele

Mein Hund ist eine treue Seele,
verläßlich und ein Kamerad,
Er hört aufs Wort und die Befehle
befolgt er draußen und privat.
Sein Stammbaum wächst in einer Gasse,
kein Wort von ihm steht auf Papier.
Er stammt aus einer Mischlingsrasse,
ein aufgewecktes, schlaues Tier.
Von Kindern läßt er sich gern streicheln.
Und er beschnuppert seine Welt.
Wenn miese Menschen ihn umschmeicheln,
wird er erst wütend, bis er bellt.
Zur Pflege hab' ich ihn genommen,
im Tierheim hat er einst gewohnt.
So bin ich auf den Hund gekommen.
(Das hat sich aber auch gelohnt!)




Vorbereitung auf den neuen Welpen

Schütte kalten Apfelsaft auf den Teppichboden und laufe barfuss im Dunkeln herum.
Gleich nach dem Aufwachen: stelle dich in den Regen (solang es noch stockfinster ist) und wiederhole: Guter Hund, mach Pipi, beeil Dich, mach schon...
Bedecke Deine beste Kleidung mit Hundehaaren. Bei dunkler Kleidung verwende helle Haare und bei heller Kleidung dunkle Haare. Außerdem lasse in deinem Morgen-Kaffee einige Hundehaare schwimmen.
Spiel Fangen mit einem nassen, schleimigen Tennisball.
Renn’ barfuss durch den Schnee, um das Gartentor zu schließen.
Wirf einen Wäschekorb mit sauberer Wäsche um und verteile die Stücke über den ganzen Boden.
Lass Deine Unterwäsche im Wohnzimmer liegen, denn dorthin bringt sie der Hund sowieso. (Besonders dann, wenn man Gäste hat).
Spring aus deinem Sessel, kurz bevor deine Lieblingssendung im Fernsehen vorbei ist und renne zur Tür, schreiend: Nein! Nein! Mach das draußen.
Versäume den Schluss deiner Sendung.
Schütte morgens Schokopudding auf den Teppich und warte bis nach der Arbeit, um es sauber zu machen.
Nimm einen Schraubenzieher und schnitze Löcher in ein Bein deines Esstisches - es wird sowieso angekaut.
Nimm eine warme, weiche Decke aus dem Trockner und roll dich in sie ein. Dieses Gefühl hast du,
wenn ein Welpe auf deinem Schoß einschläft.

Warum Hunde besser sind ...

(Teil 1: ...als Männer)

Warum Hunde besser sind ... (Teil 1: ...als Männer)Hunde kommen nicht betrunken nach Hause und wollen mit Dir ins Bett.
Hunde bemerken es nicht, wenn Deine Frisur mal nicht richtig sitzt.
Hunde verstehen es, wenn Du weinst.
Hunde beglotzen keine Frauen am Strand.
Hunde schmusen so lange, wie Du Lust dazu hast.
Hunde bringen keine Kriegskameraden ohne Vorankündigung mit.
Hunde versprechen nie, es nie wieder zu tun - egal worum ES sich handelt.
Hunde lieben Dich mehr als sonst irgend jemanden.
Hunde kneifen keine Kellnerinnen in Raststätten.
Hunde lieben auch Deine Freunde.
Hunde schämen sich Deiner nie in der Öffentlichkeit.
Hunde verbringen nie den Sonntag Nachmittag mit Fussball-Schauen, außer mit Dir.
Hunde werden Deiner nie langweilig und suchen sich jemand jüngeres oder aufregenderes.
Hunde vergraben sich beim Frühstück nicht hinter einer Zeitung.
Hunde kritisieren Deine Haushaltsführung nicht.
Hunde lieben Dich bedingungslos.
Hunde verbessern nie Deine Grammatik.
Hunde stören sich nicht daran, wie lange Du telefonierst.
Du brauchst Dich nie zu fragen, ob Dein Hund Dich wirklich liebt.
Hunde fordern nie nach der Fernbedienung für den Fernseher.
Hunde kaufen nie 'Penthouse'.
Hunde machen keine negativen Kommentare über Deine Figur.
Hunde meckern nie über Deine Kochkünste.
Hunde nehmen nie Kunden in Oben-Ohne-Bars mit.
Hunde fordern nie Sex als 'Deine Pflicht'.
Für Deinen Hund bist Du immer die Nummer Eins.

Warum Hunde besser sind ...



(Teil 2:...als Frauen)


Hunde weinen nicht.
Hunde lieben es, wenn Du Freunde nach Hause mitbringst.
Hunde stört es nicht, wenn Du ihr Shampoo benutzt.
Hunde denken, dass Du sehr gut singst.
Die Zeit eines Hundes im Badezimmer beschränkt sich auf einen kleinen Schluck zu trinken.
Hunde vergeben Dir, wenn Du mit anderen Hunden spielst.
Hunde beachten es nicht, wenn Du sie mit dem Namen eines anderen Hundes rufst.
Hunde lieben rauhe Spiele.
Hunde verstehen, dass Furzen Spaß macht.
Hunde lieben rotes Fleisch.
Jeder kann sich einen gut aussehenden Hund halten.
Hunde gehen nicht einkaufen.
Wenn ein Hund gut aussieht, stören sich andere Hunde nicht daran.
Hunde lieben es, wenn Du viele Dinge auf dem Boden herumliegen lässt.
Die Einstellung eines Hundes bleibt den ganzen Monat lang die gleiche.
Hunde werden nie versuchen, die Beziehung zu analysieren.
Die Eltern von Hunden kommen nie zu Besuch.
Hunde lieben lange Autofahrten.
Hunde halten Instinkte für besser, als nach der Richtung zu fragen.
Hunde sind der Auffassung, dass alle Tiere gejagt werden sollen, die kleiner sind als sie.
Hunde lieben Bier.
Hunde hassen ihren Körper nicht.
Kein Hund hat sich je ein Kenny G.- oder Hootie & the Blowfish -Album gekauft.
Kein Hund hat nach dem Erwachsenwerden 100 Pfund zugenommen.
Hunde kritisieren nicht.
Hunde verstehen, dass Du nur durch Heben Deiner Stimme Deinen Standpunkt klar machen kannst.


Warum ist es so schön, ein Hund zu sein?

1. Niemand erwartet von einem, dass man jeden Tag badet.
2. Wenn es juckt, kratzt man sich einfach.


3. Es fällt niemandem auf, wenn einem an den unmöglichsten
Körperstellen Haare wachsen.

4. Man kann sich stundenlang mit einem Knochen amüsieren.

5. Man kann den ganzen Tag herumliegen, ohne Angst zu haben,
dass man rausgeworfen wird.
6. Man kriegt keinen Ärger, wenn man einem Fremden seinen
Kopf in den Schoß legt.
7. Man freut sich immer, dieselben Leute wiederzusehen.
8. So etwas wie schlechtes Essen kennt man nicht.
9. Man bekommt jeden Tag etwas Leckeres serviert.
10. Man kriegt alles, wenn man nur treuherzig genug guckt.


Was ein kleiner Hund nicht wissen kann

Ein kleiner Hund macht kleine Haufen, meistens nicht mal häufig.
Ein kleiner Hund ist selbstredend auch nur ein bißchen läufig.
Ein kleiner Hund bellt lauter als die Größten die ich kenne.
Ein kleiner Hund schleift an der Leine, sobald ich schneller renne.
Ein kleiner Hund macht Pippi und man sieht es kaum.
Es sei denn, es ist Pippi unterm Bonsai-Baum.
Ein kleiner Hund macht fiese Sachen niemals unter Frauchens Augen, manch kleinen Hund erwischte ich beim Staubsaugen.

Ein kleiner Hund macht "Wuff!" und es klingt lächerlich.
Ein kleiner Hund paßt in den kleinsten Becher nich'.
Ein kleiner Hund ist manchmal das, was Große gerne fressen.
Ein kleiner Hund wurde schon mal im Schlangenhaus vergessen.
Ein kleiner Hund hat, wie es scheint, kaum wirklich was zu bieten:
Man tritt oft rauf, er fällt nicht auf und schützt nicht vor Banditen.
Doch eines sollten kleine Hunde bitte schön doch wissen:
Es reicht der allerkleinste Schwanz, aufs höchste Tier zu pissen!!!


Der Hund (Wer war das?)

Wer hat die Pantoffeln zu Fetzen zerkaut?
Der Hund!
Wer hat aus der Pfanne den Braten geklaut?
Der Hund!
Wer hat die seidene Decke zerrissen,
den Briefträger und Nachbars Kater gebissen?
Raus, raus, raus!
Raus mit dem Hund aus dem Haus!
Wer liegt auf dem Sofa, obwohl er´s nicht soll?
Der Hund!
Wer kratzt an den Beeten und gräbt dort wie toll?
Der Hund!
Wer rannte dem Radfahrer zwischen die Speichen
und jault auf der Treppe zu Steineerweichen?
Raus, raus, raus!
Raus mit dem Hund aus dem Haus!
Wer hat immerzu nur gekläfft und gebellt?
Der Hund!
Wer sitzt stets im Wege, bis man drüber fällt?
Der Hund!
Wer hat seine ganze Erziehung vergessen
und aus der Dose Pralinen gefressen?
Raus, raus, raus!
Raus mit dem Hund aus dem Haus!
Wer hebt seinen Kopf schief und guckt einen an?
Der Hund!
So dass ihm kein Mensch ernsthaft böse sein kann.
Der Hund!
Wer hebt seine Pfote und bittet: Verzeih!
und schleppt die zerkauten Pantoffel herbei?
Unser lieber, guter,
unser goldiger, einziger,
süßer, entzückender Hund!


Wie erziehe ich meinen Menschen

Schlafen
Sorge dafür, daß du am Tag genug Schlaf bekommst, damit Du zwischen 2.00 Uhr und 4.00 Uhr morgens frisch und ausgeruht spielen kannst.

Niemals - unter welchen Umständen auch immer, gebe nach und schlafe in deinem eigenen Bett!
Auf dem Schoß ist der beste Platz für ein Nickerchen. Die meisten Hundebesitzer - wenn sie richtig abgerichtet sind - werden es nicht wagen aufzustehen oder Dich in irgendeiner anderen Art und Weise zu stören.
Merke: Wenn ihr zu groß seid, um auf dem Schoß zu schlafen, gewöhnt Euch an, Herrchens oder Frauchens Füße als Kopfkissen zu benutzen.

Essen
Friss niemals das Futter aus Deinem Napf, wenn Du auch etwas vom Tisch bekommen kannst (entweder durch Betteln oder einfache Selbstbedienung) .
Gib Dich niemals mit einem; hervorragendem, ausgewogenem Premiumfutter zufrieden. Wende Dich langsam angewidert von Deinem Napf ab und gehe unzufrieden weg. Wenn Du das 2 bis 3 Tage durchhalten kannst, werden sie Dich mit Leckereien wie Gehacktem, Würstchen usw. überhäufen.

Erbrechen
Erbrechen ist eine Deiner wertvollsten und effektivsten Fähigkeiten, die Du einsetzen kannst, um Deinen Leuten ein wenig Disziplin beizubringen.
Wenn Du merkst, daß es hochkommt, springe schnell aufs Bett, die Couch oder einen guten Stuhl. Falls Du das zeitlich nicht mehr schaffst, tut es zur Not auch ein Kleidungsstück.

Türen aufmachen
Erlaube grundsätzlich keine geschlossenen Türen!
Um eine Tür aufzukriegen, stelle Dich auf Deine Hinterbeine und fange zu jaulen an, während Du mit den Vorderbeinen kräftig an der Tür kratzt.
Wenn die Tür dann offen ist, musst Du nicht unbedingt durchgehen. Du kannst doch Deine Meinung ändern...auch mehrere Male hintereinander.

Gäste
Finde schnell heraus, welche Gäste absolut keine Hunde mögen, und laufe sofort zu ihnen. Bei der erstbesten Gelegenheit springst Du ihnen auf den Schoß und heißt sie herzlich in Deinem Zuhause willkommen.
Es kann auch nicht schaden, wenn Du dabei noch ein wenig Futter am Maul (oder an den Ohren) hast. Wenn Du es dir dann auf dem Schoß bequem machst, achte auf die Farbe der Kleidung. Suche immer eine aus, die Deine eigenen Farben betont. So paßt z.B. weißes Fell ganz hervorragend zu einer schwarzen Hose.
Begleite Deine Gäste stets zur Toilette. Das erfordert die Höflichkeit und Du mußt nicht einmal etwas tun. Setze Dich einfach hin und sieh zu!
Falls ein Gast so was sagt wie: "Ach, ist der aber süß!" zeige Langeweile oder Verachtung.
Wenn Du rechtzeitig anfängst, Deine Familie zu erziehen, wird es nicht lange dauern, bis Du
einen gemütlichen, gut funktionierenden Haushalt hast.

20 Gründe, sich nie einen Hund zuzulegen

Hunde kosten Steuern.
Hunde können sich nicht allein beschäftigen.
Hunde stinken bei Regenwetter.
Hunde wälzen sich in jedem stinkenden Dreck.
Von einem Hundefurz bekommt man Akne und Haarausfall.
Bei jedem Wetter wollen Hunde Gassi gehen.
Hunde haben einen Instinkt dafür, wo ihr Haufen möglichst wirkungsvoll im Weg liegt.
Hunde schlabbern ihre Freunde ab.
Hunde haaren.
Hunde halten einen von der Arbeit ab.
Hunde wollen im Bett schlafen und auf dem Sofa fernsehen.
Hunde kläffen.
Hunde haben immer Streit mit anderen Hunden.
Hunde springen alle Leute mit hellen Klamotten an.
Hunde jagen Kaninchen, wenn der Förster daneben steht.
Hunde haben ihre Triebe nicht im Griff.
Hunde schütteln sich genau neben dir, wenn sie aus dem Wasser kommen.
Hunde gehorchen genau im falschen Moment überhaupt nicht.
Hunde wollen im Auto immer vorne sitzen.
Hunde liegen immer im Weg.




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