Entweder ist man Menschenfreund oder Tierfreund?
Mensch, warum?
Links
Ich wollte nur Zuneigung
Hunde und Menschen
Abschied
Für den einen
Hunde unsere besten Freunde
Treue
Traurige Gedichte Teil 1
Traurige Gedichte Teil 2
Kampfhund
Hunde & Menschen
Hund, unsere besten Freunde
Fröhliche Gedichte
Gedichte für Arbeitshunde
Treuer Hund
Geschichten 1
Abschied
Abschied von den einen
Schwarzer Engel ohne Flügel
Wie konntest du nur
Die traurige Geschichte von Lea
Haro
Eine Geschichte aus Lappland
Warum Tiere nicht so lange leben
Ein Gespräch zwischen Hund und Mensch
Eine Hundegeschichte
Er war nur ein kleiner Hund
Hund mit Mann
Max
Mein Hund im Schnee
Mr. B. sucht seinen Hund
Plädoyer
Susie, Elfie und Hunde überhaupt
Der glückliche Till
Freiheit
Armer Bullterrier
Gerechte Strafe
Rettung an Sylvester
Nikos Weihnachtsmann
Yudhistira und der Hund
Flocki oder ein seltsamer Tag
Traurige Gedichte
Gedichte für den einen
Hundegedichte
Nachdenkliches
Lustiges
Von Hund zu Mensch und umgekehrt
Weise Tier-Sprüche
Hundezitate
Wir sind euer Produkt



Ich wollte einen Hund

Ich wollte einen Hund

Ich bat um Stärke, um ihn perfekt zu erziehen.

Ich wurde aber schwach und verwöhnte ihn mit Häppchen.
Ich wollte einen Hund der gehorcht, so dass ich stolz sein könnte.
Ich bekam einen widerspenstigen, der mich demütigte.
Ich wollte Gehorsam, um überlegen zu sein.
Es wurde ein Clown, der mich zum Lachen brachte.
Ich hoffte auf einen Begleiter gegen meine Einsamkeit.
Ich bekam den besten Freund, der mir das Gefühl der Liebe gab.
Ich bekam nichts, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte!



Mein zweiter Hund/Wer war das?

Mein zweiter Hund


Manchmal such' ich nach Spuren
von einem kleinen Hund,
den du nie kennen lerntest.

In deinem Blick such' ich nach dem Freund,
der mich sein Leben lang liebte
und jedes Wort verstand.

Dir gegenüber ist das nicht fair;
denn du bist kein Ersatz für ihn,
du bist es, du selbst!
Du machtest es mir leichter, dass ich ihn verlor,
vertriebst den Schmerz und
brachtest mir mein Lachen zurück!

Ja, mein kleiner Welpe,
es ist dein Blick, der die Erinnerung an ihn
in mein Herz zurückruft,

doch deshalb wirst du nicht weniger geliebt -
du bist wie er und doch so anders,

und deshalb mir vielfach wert!



Was der alte Hund sich gewünscht hätte

Wenn ihr eines Tages seid alt geworden,
wollt Ihr euch dann fühlen gebraucht und geborgen?
Wie schön wär' es dann, von Liebe umgeben
sein Dasein in Würde und Glück zu leben.
Seid ihr dann ergraut,
seid krank und gebrechlich,

braucht ihr Wärme fürs Herz,
weil Ihr dann zerbrechlich.
Und hätt' ich empfangen aus irgendjemandes Hand
für meinen Hals ein neues Band,
um wie ein Versprechen es mir zu geben,
dann hätt' ich erkannt, es ist wertvoll, mein Leben!
Darum bitt' ich euch Menschen, schließt auf eure Herzen,
habt Mut zu beenden unsere Qualen und Schmerzen.
Wischt meine Worte nicht gleich wieder fort.
Auf dass mein Tod eine Brücke euch sei
in die Herzen meiner Kameraden ....

Willst du einen Hund


Willst Du einen Hund - das ist gefährlich.
Es bleibt nicht bei Einem, sei doch mal ehrlich!
Einer ist gar nichts, ein Zweiter muss her!
Ein Dritter ist einfach, ein Vierter nicht schwer!
Ein Hund auf dem Sofa, einer im Bett!
Die andern haben Hunger, ist das nicht nett?
Die Möbel sind staubig, die Fenster nicht klar,
der Boden ist schmutzig, das Sofa voll Haar!
Es leidet der Haushalt, ich nehm's wahr.
Die Nasenabdrücke und überall Haar!
Die Familie bleibt weg, Freunde lassen dich in Ruh'-
Du siehst nur die Hunde und Hundefreunde wie Du!
Die Blumen sind tot, der Rasen ist hin,
wir pflanzen alles neu, hab´ nichts anderes im Sinn!
Ist es das wert, was machst Du da bloß?
Dann kommt schon Dein Liebling und springt auf den Schoß!
Sein Blick wärmt das Herz und um nichts in der Welt,
gäbst Du einen nur her, was bedeutet schon Geld!?
Es muss wohl was wert sein und es muss Dir was geben,
denn sie lieben Dich alle: "Die Hunde - mein Leben".
Alles hat sich verändert, nichts ist mehr gleich!
Du liebst Deine Hunde und Deine Seele ist reich!



Wer war das?/Der beste Kamerad

Wer hat die Pantoffeln zu Fetzen zerkaut?
Der Hund!
Wer hat aus der Pfanne den Braten geklaut?
Der Hund!
Wer hat die seidene Decke zerrissen,
den Briefträger und Nachbars Kater gebissen?
Raus, raus, raus!
Raus mit dem Hund aus dem Haus!
Wer liegt auf dem Sofa, obwohl er´s nicht soll?
Der Hund!
Wer kratzt an den Beeten und gräbt dort wie toll?
Der Hund!
Wer rannte dem Radfahrer zwischen die Speichen
und jault auf der Treppe zum Steinerweichen?
Raus, raus, raus!
Raus mit dem Hund aus dem Haus!
Wer hat immerzu nur gekläfft und gebellt?
Der Hund!
Wer sitzt stets im Wege, bis man drüber fällt?
Der Hund!
Wer hat seine ganze Erziehung vergessen
und aus der Dose Pralinen gefressen?
Raus, raus, raus!
Raus mit dem Hund aus dem Haus!
Wer hebt seinen Kopf schief und guckt einen an?
Der Hund!
So dass ihm kein Mensch ernsthaft böse sein kann.
Der Hund!
Wer hebt seine Pfote und bittet: Verzeih!
und schleppt die zerkauten Pantoffel herbei?
Unser lieber, guter,
unser goldiger, einziger,
süßer, entzückender Hund!






Der beste Kamerad,
das ist dein kleiner Hund!
Wird immer mit dir gehen,
egal zu welcher Stund'.

Der beste Kamerad,
den ich je hab geseh'n.
Denn er ist treu wie Gold,
er lässt dich niemals steh'n.

Der beste Kamerad,
ganz gleich, zu welcher Zeit,
ob Regen oder Sturm,
selbst wenn’s im Winter schneit.

Bist du auch treu zu ihm?
Lässt du ihn nie allein?
Er wünscht sich nur von dir,
dein Kamerad zu sein.

Hundefreundschaft/Mein Hund (ist mir das Liebste)

Treue ist mir selbstverständlich,
immer bin ich für dich da.
Gleich, wie du mich auch behandelst -
immer will ich sein dir nah.
Hab' ein Herz voll großer Liebe
und auch immer für dich Zeit,
würde alles für dich geben,
bin zur Wache stets bereit.
Täglich kuschel' ich mit dir,
mag das Streicheln deiner Hände.
Doch dann gehst du fort von mir,
und ich seh' nur an die Wände.
Endlich kommst du dann nach Haus,
und ich muss nicht länger warten.
„Komm, wir beide geh'n jetzt raus
wollen spielen in dem Garten.“

Stets bin ich für dich nur da,
stets gehört mein Leben dir -
ob bei Nacht oder am Tage.
Hältst du auch so treu zu mir?





Hundeaugen Teil 1/Teil 2

Hundeaugen (1)

Hundeaugen, wunderschön,
seh'n dich strahlend an.
Sagen: 'Woll'n spazieren gehen,
komm, zieh dich schon an!'
Leuchten, wenn du kommst nach Hause,
liebend schau'n sie hoch zu dir.
Schwänzchen wedeln, Bäuchlein kraulen!
'Bitte bleib doch jetzt bei mir!'
Manchmal können sie auch sagen:
'Habe etwas angestellt...
Sei mir bitte nicht mehr böse,
mach sie wieder heil, die Welt!'
Könnte man denn solchen Augen
ernsthaft wirklich böse sein?
Ist doch dieses kleine Wesen
unser ganzer Sonnenschein.


Hundeaugen (2)

Hundeaugen
sind Augen, die aus der Seele kommen,
aus dem tiefsten Inneren von einem Tier.
Hundeaugen

tragen alle Liebe in sich,
die es auf dieser Welt gibt
und schenken sie dir.
Hundeaugen

fehlt die Fähigkeit zu lügen,
unehrlich zu sein, gemein.
Sieht dich ein Hund

mit seinen Augen an,
merkst du, dass dieses Tier
nur lieben kann.
Hundeaugen
sind nie von Hass erfüllt.
Was immer ein Hund tut,
es ist in seinen Augen gut.
Hundeaugen

sprechen wie ein Mund,
doch er sagt nur gutes,
unser Hund
Hundeaugen

lassen dich nie im Stich,
was immer dich quält,
und ist dein Leben zerstört.
Bist du allein

und keiner gibt dir Liebe,
keiner sagt:
"Ich mag dich."
Keiner sagt:

"Ich brauch dich."
Keiner bleibt bei dir
wenn alle gegangen sind.
Dann gibt es etwas,

das es doch tut:
Die Augen
deines Hundes!

Was ein kleiner Hund nicht wissen darf

Was ein kleiner Hund nicht wissen kann

Ein kleiner Hund macht kleine Haufen, meistens nicht mal häufig.
Ein kleiner Hund ist selbstredend auch nur ein bisschen läufig.
Ein kleiner Hund bellt lauter als die Größten die ich kenne.
Ein kleiner Hund schleift an der Leine, sobald ich schneller renne.
Ein kleiner Hund macht Pippi und man sieht es kaum.
Es sei denn, es ist Pippi unterm Bonsai-Baum.
Ein kleiner Hund macht fiese Sachen niemals unter Frauchens Augen,
manch kleinen Hund erwischte ich beim Staubsaugen.
Ein kleiner Hund macht "Wuff!" und es klingt lächerlich.
Ein kleiner Hund passt in den kleinsten Becher nich'.
Ein kleiner Hund ist manchmal das, was Große gerne fressen.
Ein kleiner Hund wurde schon mal im Schlangenhaus vergessen.
Ein kleiner Hund hat, wie es scheint, kaum wirklich was zu bieten:
Man tritt oft rauf, er fällt nicht auf und schützt nicht vor Banditen.
Doch eines sollten kleine Hunde bitte schön doch wissen:
Es reicht der allerkleinste Schwanz, aufs höchste Tier zu pissen!



Treue Seele

Mein Hund ist eine treue Seele,
verlässlich und ein Kamerad,
Er hört aufs Wort und die Befehle
befolgt er draußen und privat.
Sein Stammbaum wächst in einer Gasse,
kein Wort von ihm steht auf Papier.
Er stammt aus einer Mischlingsrasse,
ein aufgewecktes, schlaues Tier.
Von Kindern lässt er sich gern streicheln.
Und er beschnuppert seine Welt.
Wenn miese Menschen ihn umschmeicheln,
wird er erst wütend, bis er bellt.
Zur Pflege hab' ich ihn genommen,
im Tierheim hat er einst gewohnt.
So bin ich auf den Hund gekommen.
Das hat sich aber auch gelohnt!



Wer ist da/Gnadenbrot

Wer ist da?

Wer ist da, wenn ich weine;
wenn die Welt zusammenbricht?
Wer ist da, wenn ich mich freue -
und ein Lächeln erscheint im Gesicht.
Wer ist da, wenn mir alles
vollkommen fremd erscheint?
Wer ist da wenn ich denke,
es hat keinen Zweck...
Mein Hund ist da.
Immer.



Gnadenbrot

Unser Hund ist alt geworden, er ist dick und ohne Glanz,
kommt ganz langsam jeden Morgen, Kopf nach unten angetanzt.

Seine Augen sind noch hell und sein Schwanz geht hin und her.
Aber struppig ist sein Fell und sein Gang ist ziemlich schwer.
Trotzdem wird er sehr geliebt, von uns allen ohne Aber,
auf den Schoß hinauf gehievt, keiner denkt, das ist makaber.
Jeder hält ihm still die Treue, die er selber wichtig nahm.
Kauft doch keiner einen Neuen, weil er heute nicht mehr kann.
Alle denken doch an früher, wie er rannte, wie er bellte,
Stecken brachte unser Spürer, auch sich gegen Fremde stellte.
Immer war er der Betreuer, immer war er für uns da,
für die Kinder der Erfreuer, auch der Schutz für Großmama.
Heute bin ich selber älter, wenn auch Gott sei Dank gesund,
trotzdem ist mein Liebling kälter, neidisch bin ich auf den Hund.


In sieben Tagen schuf Gott die Welt


In sieben Tagen schuf Gott die Welt,
zwischendrin ein Tier das bellt.
Der eine sieht es als Vieh,
ein anderer sagt: Es ist ein Genie.
Wieder andere reden nicht rum,
sagen: "Es ist dumm".
Andere allerdings meinen, es soll an die Leine,
dann gibt es solche, die können es nicht ertragen, haben es satt:
"So ein Tier gehört nicht in die Stadt".
Nun fragt Ihr Euch, was ist denn das?
Wer bringt Euch Glück, wer nimmt Euch Last?
Wer lässt die Trauer von Euch gehn?
Wer lässt die Blinden wieder sehn?
Wer lässt die Einsamen nicht allein?
Wer nimmt den Kranken ihre Pein?
Wer gibt uns soviel Glück - und erwartet nichts zurück?
Wer macht das Leben für uns rund?
Ihr wisst es schon, es ist der HUND.



Stets bedenke:

Der einzige selbstlose Freund, den der Mensch

in dieser selbstsüchtigen Welt haben kann,
der einzige Freund, der ihn nie verlässt
und sich ihm gegenüber nie undankbar oder treulos erweist,
ist sein Hund.
Eines Menschen Hund steht in Wohlstand und Armut an seiner Seite,
in gesunden und in kranken Tagen.
Er wird auf kalter Erde schlafen, im eisigen Wind und Schnee des Winters,
nur um an der Seite seines Herrn und Meisters zu sein.
Er wird die Hand küssen, die ihm die Nahrung anbieten kann;
er wird die Wunden und Schrammen lecken, die die raue Welt schlägt.
Er behütet den Schlaf seines armen Herrn, als wäre dieser ein Fürst.
Und wenn alle Freunde ihn verlassen: Er bleibt zurück.
Und wenn der Reichtum vergeht, der Ruf zu Schanden wird,
seine Liebe bleibt beständig, wie die Sonne auf ihrer Reise über das Himmelszelt.


Das Testament eines Hundes


Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben,
denen zu hinterlassen, die sie lieben.
Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.
Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Hund

würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebenden Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh.

Suche Dir einen einsamen Hund aus
und gib' ihm meinen Platz.
Das ist mein Erbe.
Die Liebe, die ich zurücklasse, ist alles,
was ich geben kann.



Das Leben …

Das Leben war langweilig,
so einsam.
Dann kamst du.
Schlagartig war dort jemand,
der mich brauchte, den ich brauchte.

Wenn ich böse bin, bringst du mich einfach zum Lachen!
Bin ich traurig, tröstest du mir meine Tränen weg!
Bin ich übermütig, kann ich mich mit dir auslassen!
Du würdest nie über mich lachen.
Ich weiß, ich kann launisch sein,
doch du liebst mich, wie ich bin.
Für jedes liebe Wort, jede Streicheleinheit
spricht aus deinen Augen Dankbarkeit,
dafür liebe ich dich sehr!
Du bist meine Freundin, im Lachen und in Tränen,
du wirst es bis an dein Lebensende für mich sein -
ich liebe es, deinen Bauch zu kraulen,

meinen Kopf darauf zu legen,
dein Herz zu spüren.
Ich liebe es, deine reine, ehrliche Liebe einfach
durch dein Schlecken, deinen Blick zu fühlen.

Für deine bedingungslose Liebe
liebe ich dich!

Original musste entfernt werden

Traurige Wut

Ein Mann, sein bester Freund ist Hund,
war glücklich bis zu dieser Stund'
als durch des Schicksals hartem Schlag
er so recht lachen nicht mehr mag.
Die Stirne kraus, die Augen rot.
Sich abzulenken von der Not
versucht er - doch ist alles Krampf.
Tief im Innern tobt ein Kampf
zwischen Liebe und Verlorenheit.
Jetzt sitzt man da, mit Frau, zu zweit
und schaut ihn an, den sanften Riesen.
Hat er so oft nicht schon bewiesen
das er - wie alle Hunde sind -
stets freundlich ist zu Mensch und Kind.
Er schaut dich an mit treuen Augen.
Und so was soll zum "Kampfhund" taugen?
Dem Mann rumort im Bauch die Wut,
so sehr, das es schon schmerzen tut,
auf soviel Dummheit auf der Welt
die sich zur Ignoranz gesellt.
Und dieser Hund, stets treu und brav
(im Volksmund sagt man: Wie ein Schaf)
ist wohl, so sagt man, ziemlich krank.
Noch merkt er's nicht - Gott sei's zu Dank.




Dein Hund - der einzige Freund

Kauf’ einen jungen Hund,
und du wirst für dein Geld
wild entschlossene Liebe bekommen.

Ein Hund wird nie den Brocken vergessen,
den du ihm gegeben hast,
auch wenn du später hundert Steine nach seinem Kopf wirfst.
Das große Vergnügen an einem Hund ist,
dass du in seiner Gegenwart ruhig einen Narren
aus dir machen kannst.
Er wird dich dafür nicht schelten,
sondern einen aus sich selbst machen.
Der einzige selbstlose Freund,
den der Mensch in dieser selbstsüchtigen Welt hat,
der einzige, der ihn nie verlässt oder sich undankbar und verräterisch erweist, ist sein Hund.
Der Hund wurde speziell für Kinder erschaffen.
Er ist der Gott der Herumtollerei


Ein treues Herz

Ein treues Herz, ein treuer Blick,
das gibt´s noch auf der Welt -
denn auch im Schmerz -
nicht nur im Glück
ein Wesen zu Dir hält.
In Freud und Leid, zu jeder Stund´,
hält einer treu zu Dir:
Dein Hund.
Er dankt für jedes kleine Glück
und blickt Dich an beseelt.
Er spricht zu Dir mit seinem Blick,
da ihm die Sprache fehlt.
Erkenn´ den Wert, bevor´s zu spät,
sei gut zu Deinem Tier -
denn wenn Dein Hund einst von Dir geht,
wer hält dann die Treue Dir?!



Für alle Hunde

Du bist mein Stückchen Himmelreich
Du weißt, ich hab Dich gerne.
Wir gehen morgens, abends aus
Und schauen in die Sterne.
Du bist mein Wächter und mein Freund,
Bestandteil aller Tage.
Und was an anderen versäumt,
Ist bei uns keine Frage.
Wir radeln, laufen, spielen viel,
geh n im Regen auch spazieren,
ich jag Dich, fang Dich, Du hältst still,
willst auch mich nicht verlieren.
Dein Blick, er klebt an meinem Mund,
bist immer in der Nähe,
willst hören, was ich tue kund,
und sagst mir: ich verstehe.
Doch Tadel hörst Du auch von mir,
nur kurz, doch streng und leise,
verhältst Dich dann als „armes Tier“
das ist so Deine Weise.
Ich hoffe für uns alle beide
Und alle Hunde dieser Welt,
dass man uns um das beneide,
was Hund und Herrn zusammenhält.
Und bis ans Ende Deiner Tage
will ich Dir sein ein guter Freund.
Das ist, ich denke, keine Frage,
das was sich jeder Hund erträumt.


Ich habe einen Freund


Ich habe einen guten Freund,
der's immer ehrlich mit mir meint.
Der mich beschützt und zu mir steht
und nicht von meiner Seite geht.
Seh´ ich in seine treuen Augen,
tauch´ ich in seine Seele ein,
sie schau'n mich an und woll´n mir sagen:
"Mein Frauchen, lass mich nicht allein!"
Ich sehe Kummer, sehe Freude und spüre seine Dankbarkeit,
ich schenke ihm von ganzem Herzen meine Liebe und
viel Zeit.
Er weiß, ich hab´ in meinen Taschen,
für ihn immer was zum naschen.
Dann kann der Pelzkopf ganz schön stressen,
mit einem Satz: ER IST VERFRESSEN!!
Dann wird er mit der Pfote stupsen,
zur Not auch mit der Nase schubsen.
Irgendwann bin ich erweicht,
charmant hat er sein Ziel erreicht.
Glücklich wird er die DOKOS kauen
und hungrig nach 'nem Nachschlag schauen.
Die Welt, sie wird erst richtig schön,
kann er täglich baden geh'n.
Da ist's ihm wurscht, wenn´s draußen schneit
und Frauchen ganz hysterisch schreit.
Ach, wenn die "Mädels" läufig werden,
hat er ein Kümmerchen auf Erden.
Er möchte sie so gern besteigen,
ihnen den "Hundehimmel" zeigen.
Hat er 'ne Spur in seiner Nase,
dann kann er rennen wie ein Hase.
Ich bin am rufen, schreien, keifen,
die "Mädels" muss er sich verkneifen.
Mein Rudi ist ein Menschenfreund,
der es niemals böse meint.
Er ist ein Teil von meinem Herzen.
wird er mal krank und er hat Schmerzen,
dann lass ich ihn nicht lange leiden.
Ich werde traurig von ihm scheiden
und bestimmt viele Tränen weinen.
Doch wird die Sonne wieder scheinen,
denn Kummer und Leid irgendwann vergehen
und die Erinnerung bleibt bestehen.
Dann werde ich lächelnd an ihn denken
und er wird mir von oben 'nen Hundekuss schenken.

Liebe? /Verzaubert


Liebe?,

jetzt bist du schon über ein Jahr bei mir.
Bevor du kamst, ging es mir schlecht,
denn ich verlor den Mut zum Leben!
Doch auch du hattest eine schwere Zeit hinter dir...
Plötzlich warst du einsam
und verlassen, an einem fremden Ort.
Man warf dich über den Zaun des Tierheims, einfach so.
Ich kann nicht glauben, dass sie es fertig brachten, dir so was anzutun;
dennoch war es mein Glück- ich hoffe, deines auch!
Wenn du reden könntest, würde ich dich fragen,
ob du lieber wieder bei ihnen wärst.
Die Antwort könnte ich ertragen, denn ehrlich bist du sowieso!

Aber ich glaube, wir sind füreinander bestimmt
und wir werden uns nie trennen,

auch wenn du einmal gehen musst -
dann sind wir doch zusammen!



Verzaubert

Es gibt nicht Vieles auf der Welt,
das mich verzaubert hält.
Doch als ich dich geseh'n
war's um mich gescheh'n!
Du bist so lieb und voller Leben,
mit dir kann ich auf Wolken schweben.
Wenn ich in deine Augen schau'
dann wird der Himmel wieder blau!
Ohne ein einziges Wort
nimmst du meine Sorgen fort!
Ich bin so froh, dass ich dich habe,
du erhellst die dunklen Tage!
Mit dir fing das Leben ganz neu an,
was hast du nur mit mir getan?
Ich liebe dich, und das hat einen Grund -
du bist der allerbeste Hund!
Du schenkst mir dein ganzes Vertrauen,
und ich kann immer auf dich bauen!
Du zeigst niemals einen Groll -
du bist mein Allerliebster! Troll!
Irgendwann werden wir uns trennen müssen...
dann zerbricht die Welt unter meinen Füßen!
Vielleicht haben wir noch viel Zeit,
ich liebe dich bis in alle Ewigkeit!


Nero heißt er

Nero heißt er.
Keinen beißt er,
eigentlich – jedenfalls nicht mich.
Mein Hund - ja, das ist einer,
ein Kleiner, meiner!

Bestimmt nicht wie Deiner -
so einen hat keiner!
Lieb ist er, alles frisst er nicht,
er hat ein nettes Gesicht,
nur ist er nicht schön, du solltest ihn seh’n!
Von vorn sieht er aus wie ein Füchschen,
von hinten, da ähnelt er den Spitzen.
Sind seine Beine auch krumm,
mein Hund ist gar nicht dumm.

Ein Fremder wird verbellt,
ihm nur sein 'Rudel’ zählt.
Auch ist er ein echter,
aufmerksamer Wächter.
Und wird er auch mal ausgelacht,
das hat ihm noch nichts ausgemacht.
So mancher Mensch ist auch nicht schön,
der müsste sich mal seh’n im Spiegel...
Da sieht er dann, oh Schreck –
sein dicker Bauch müsst’ weg!
Und hier und da noch ein Problem,
einmal zu dünn oder zu rund,
zu groß oder zu klein.
Was sagt der Hund dazu?
Der hebt da nur das Bein.
Das ganze Jahr, bei Tag und Nacht,
der Hund mir nur viel Freude macht.
Mein bester Freund ist er!
Nur an Silvester....
Das kann er nicht vertragen,
es schlägt ihm auf den Magen.
Da hat's ihn fast zerrissen,
Ins Eck hat er ge...
Silvester ist schon längst vorbei
und auch die ganze Schweinerei.
Es denken Mensch und Hund:
Hauptsache ist: gesund!


Warten auf Frauchen/Matschemaus

Ich armer kleiner Hund,
mein Frauchen ist nicht da!
Und das ist auch der Grund,

dass ich jetzt traurig bin, o ja.
Ach, wäre doch mein Frauchen
sofort jetzt wieder hier,

wau wau, da wäre ich glücklich
und auch ein braves Tier,
nun sitze, liege, steh' ich und
schaue auf die Tür
wo sie vor langem rausging,

ne Ewigkeit ist's her.
Ach ja, mein liebes Frauchen,
was gäb' ich jetzt dafür...
Doch da, ich höre Schritte,
ein Schlüssel an der Tür,
mein Frauchen, juchu, Frauchen,
mein Frauchen ist jetzt hier!
Ja, das ist eine Freude,
ich renne hin und her

und mache "wau wau"
juchu, das fällt mir gar nicht schwer,
mein Schwanz ist voll in Action,
er wedelt heftig, ja!
denn nun ist die Belohnung
für meine Bravheit da,
das Frauchen holt die Tüte, mit Schweineohren drin
und gibt mir ein ganz schönes,
weil ich der beste Hund bin!



Matschemaus

Meine Matschemaus
Das dreckigste Tier auf Erden
sollte einst das Wildschwein werden.
Doch ups, das ging daneben,
denn mein Hund begann zu leben.
Schlammige Pfoten, schmutziges Fell,
die Fliesen sind dunkel - sie waren mal hell.
Die Kleidung stets ganz originell,
beklebt mit Hundi's Winterfell.
Das Sofa hübsch mit Haar gemustert,
war es doch einst uni und duster.
Nach dem Spaziergang - ei der Daus,
sieht er wie ein Ferkel aus.
Und aus dem Fell des Matsches Rest
klebt nun auf dem Teppich fest.
Der Dreck bestimmt mein ganzes Leben -
was würd' ich für ein bisschen Sauberkeit geben!
Doch wenn er dann zum Schmusen kommt,
mag ich ihn wieder ganz prompt.
Trotz Dreck und Staub im Haus
mag ich meine Matschemaus!


Danke, kleiner Hund


Du liegst und schläfst.
Sonnenstrahlen auf deinem Fell.
Wohlig reckst und streckst du dich.

Wovon träumst du, kleiner Hund?
Von dem, was war? Von dem, was sein wird?

Hast noch nicht viel Gutes erlebt in deinem kurzen Leben.
Und doch vertraust du mir?
Weißt, dass Menschenhände schlagen können und leckst mir doch die Hand?
Weißt, dass Menschenbeine treten können und schläfst doch zu meinen Füßen?
Weißt, wie Menschen schreien können und wartest doch auf ein Wort von mir?
Weißt, wohin dich Menschen brachten und folgst mir doch auf Schritt und Tritt?
Danke, kleiner Hund.


Es gibt Tage...

Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund,
Ich läg' faul auf meinem Kissen und säh' mir mitleidig zu,
Wie mich wilde Hektik packt zur Morgenstund,
Und, verdrossen von dem Schauspiel, legt' ich mich zurück zur Ruh'.
Denn ich hätte zwei Interessen:
Erstens Schlafen, zweitens Fressen.
Und was sonst schöngeistige Dinge angeht,
wäre ausschließlich Verdauung
der Kern meiner Weltanschauung,
und der Knochen um den diese Welt sich dreht,
wär' allein meiner Meditationen Grund:
Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund.
Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund,
und ich hätte seine keilförmige Nase,
dann erschien' Mir die Umwelt vor ganz neuem Hintergrund,
und ich ordnete sie ein in ganz and're Kategorien:
Die, die aufrecht geh'n, die kriechen,
die, die wohl, die übel riechen,
und den Typen, die mir stinken, könnt' ich dann Hose oder Rock zerreißen
und sie in den Hintern beißen,
Was ich heut' nur in extremen Fällen kann,
denn ich kenn' meinen zahnärztlichen Befund:
Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund.
Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund,
und dann kümmerte mich kein Besuch, kein Klatsch, keine Äffär'n,
redete mir nicht mehr Fusseln an den Mund,
um irgendwelchen Strohköpfen irgendetwas zu erklär'n;
Denn anstatt zu diskutieren,
legte ich mich stumm auf ihren Schoß,
und sie kraulten mir zwangsläufig den Bauch.
Und sollt's an der Haustür schellen,
würd' ich hingeh'n, würde bellen,
froh', dass ich niemanden rein zu lassen brauch',
und ich sagte: "Tut mir leid, aber zur Stund'
ist der Boß nicht da, und ich bin nur der Hund."
Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund,
denn mir scheint, dass ich als er beträchtliche Vorteile hätt',
denn ich lebte, wie ich leb', weiter im Grund,
äße zwar unter dem Tisch, doch schlief' ich noch in meinem Bett,
sparte aber ungeheuer,
zahlte nur noch Hundsteuer,
nur in einem bin ich als Mensch besser dran,
darum mag er mich beneiden,
denn ich bin der von uns beiden,
der die Kühlschranktür allein aufmachen kann.
Und das sind Momente, die genieße ich,
denn ich weiß, dann wünscht' mein Hund, er wäre ich.


Wünsche einer Hundemutter

Im Hundekörbchen tummeln sich seit gestern -
zwei Hundejungen mit ihren Schwestern.
Die Augen der Mutter sind verquollen,
der Vater, er drückt sich und ist verschollen!
Die Hundemutti weiß -
sie hat gesündigt; im Korb liegt der Preis.
Und ist auch nicht jedes gerade nach ihr -
sie liebt ihre Babies alle hier.
Sie knubbeln und schnuckeln an Muttern herum,
diese ist lieb, sie freut sich und drum
lässt sie den Kleinen so manchen Willen -
und macht sich Gedanken im Stillen:
"Eine gute Fee müsste vor mir stehen,
nur von Hundemuttis wird sie gesehen!
Einen Sack voll Wünsche trägt sie bei sich.
Oh, nur einen, Fee, hätt` ich an Dich:
Gib` meinen Kindern ein gutes Leben,
lasse sie nehmen und vielmehr geben!
Mach` dass nie ein Mensch sie quält,
lass` es ihnen gut gehen auf dieser Welt.
Ich sehe es vor mir, ganz genau,
eines von ihnen kommt zu einer Frau,
die immer allein ist, von allen vergessen.
Was ihr der Hund ist, kann keiner ermessen!
Da ist ein Kind, das niemals lacht,
was hat man schon alles mit ihm gemacht!
Es wünscht sich ein Hündchen ach so sehr,
sein Wunsch wird erfüllt - es gibt keine Tränen mehr!
Ein junger Mann, dem ging´s immer gut -
dann nahm ein Unfall ihm jeden Mut.
Eines meiner Jungen gibt ihm sodann,
was menschliches Mitleid nicht geben kann.
Und mein Kleinster, der letzte hier,
mein Frauchen beschloss - der bleibt bei mir!
Ich hoffe, Du Fee, Du kannst mich noch leiden,
oder war ich wirklich zu unbescheiden?
Meinen Wunsch nehm` ich trotzdem nicht zurück -
Für Dich, für die Hunde, für alle viel Glück


Hundespaziergang zu Weihnachten

Ein kleiner Hund aus gutem Haus,
der riss an Weihnachten einst aus.
Einen Spaziergang fand er labend,
besonders grad am Heil'gen Abend,
wenn alle Menschen sind in Eile
und Hunde haben Langeweile.
Zunächst lief er durch seinen Garten
und wollte auf das Frauchen warten.
Das kam nicht heim - so lief er fort.
Trollt sich gemächlich durch den Ort,
verbellt ein bisschen Prinz und Rexi,
besucht dann freundlich Nachbars Hexi.
Kurz: Er genießt nach Hundeweise
'ne muntre kleine Weihnachtsreise.
Vergnügt strolcht er auch übern Markt,
wo sonst sein Frauchen öfters parkt.
Doch als er nun nach Hause wollte,
wusst' er nicht mehr, wohin er sollte.
Dem kleinen Hund wird bang zumute.
Er senkt die Ohren, klemmt die Rute
tief zwischen seine Beine ein.
Wie gern würd' er zu Hause sein
in seinem warmen Hundebett.
Die Menschen hier sind gar nicht nett!
Schon naht von fern ein Polizist.
"Der wird mich fangen, so ein Mist!"
Das kleine Hundchen rennt und rennt,
bis es nicht Weg und Steg mehr kennt.
Längst ist es aus der Stadt hinaus -
vorbei am allerletzten Haus.
Da plötzlich hört der kleine Schlingel
den Klang von Hufen und Geklingel.
Und sieht im Lichtglanz einen Schlitten,
der kommt wie aus des Himmels mitten
und wie aus einem großen Tor
klingt Lachen und Musik hervor.
"Freut euch, ihr Menschen auf der Erden,
euch soll das Fest der Weihnacht werden
mit Glück und Freude und Geschenken
will euch das Christkind jetzt bedenken!"
"Wer denkt in dieser frohen Stunde
an arme, heimatlose Hunde?"
So bellt und jault das Hündchen kläglich.
"Ein kleiner Hund? Ja, ist das möglich?"
Schon naht sich ihm mit schnellen Schritten
das Christkind selbst vom gold'nen Schlitten
und nimmt ihn freundlich auf den Arm.
"Nun hast du's hier erst einmal warm.
Ich bring dich in den Hundehimmel,
du glaubst gar nicht, welch ein Gewimmel
von netten Hunden wird dort warten
im wunderschönen Himmelsgarten."
Das Hündchen lässt sich gerne tragen,
doch fragt's: "Was wird mein Frauchen sagen?"
Es jault auf einmal ganz erschreckt:
"Wenn es jetzt, dass ich weg, entdeckt?
es denkt doch gleich, ich bin gestorben.
Und dann ist ihm das Fest verdorben.
Im Himmel wär' es sicher schön,
doch Christkind, das musst du verstehn,
mein Frauchen, das mich zärtlich liebt,
wär' sicher allzu sehr betrübt."
Das Christkind lächelt und es nickt.
"Du weiß, was sich für Hunde schickt.
Des Hundes Liebe ist die Treue.
Drum bringe ich dich jetzt aufs Neue
zu deinen Menschen schnell nach Haus.
Und dann reißt du nie wieder aus."
Der Schlitten fliegt mit Schellenklang
den Waldweg und die Straß' entlang.
Dem Hündchen ist es wie ein Traum.
Schon sitzt es unterm Weihnachtsbaum.
"Da ist ja unser Strolchi wieder",
ruft Frauchen, und die Weihnachtslieder,
die klingen fröhlich jetzt und heiter,
das Christkind, das fährt leise weiter....


Wenn du kannst

Wenn Du den Tag ohne Kaffee beginnen kannst,
ohne gereizt zu sein,
Wenn du immer fröhlich sein kannst,
Schmerzen und Pein ignorieren,

wenn du jeden Tag dasselbe essen kannst
und dafür dankbar bist,

wenn du verstehen kannst, dass diejenigen, die sich um dich kümmern,
zu beschäftigt sind um Zeit für dich zu haben,
wenn du übersehen kannst, wie die, die du liebst,
es an dir auslassen, wenn etwas schief geht

- auch wenn es nicht deine Schuld ist,
wenn du das begrenzte Wissen, die schlechte Erziehung
deines Freundes ignorieren kannst, ohne ihn zu korrigieren,

wenn du dazu fähig bist, die Armen nicht schlechter zu behandeln als die Reichen,
wenn du der Welt gegenübertreten kannst - ohne Lügen und Betrug,
wenn du tief im Herzen wirklich ehrlich sagen kannst,
dass du keine Vorurteile hast gegen Glauben, Hautfarbe, Religionen oder Politik.

wenn Du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben,
Dann - mein Freund - bist du fast so gut wie dein HUND!





Die Schöpfungsgeschichte aus der Sicht des Hundes

Am ersten Tag erschuf Gott den Hund.
Am zweiten Tag erschuf er den Menschen,
damit der sich um den Hund kümmert.

Am dritten Tag erschuf Gott alle Tiere dieser Erde,
damit der Hund genügend zu fressen hat.

Am vierten Tag erschuf Gott die Arbeit,
damit die Menschen für den Hund sorgen können.

Am fünften Tag erschuf Gott den Tennisball,
damit ihn der Hund holen kann - oder auch nicht.

Am sechsten Tag erschuf Gott die Tiermedizin,
damit der Hund gesund bleibt und die Menschen arm werden.

Am siebten Tag versuchte Gott sich auszuruhen,
aber er musste mit dem Hund "Gassi gehen".


Der Hund für's Leben

Wer einen Hund ins Haus genommen,
der hat den besten Freund gewonnen.
Dass dieses Tier das Beste sei,
erzählt man, und noch allerlei:
Gehorcht aufs Wort und bellt nicht viel,
ist stets bereit zu einem Spiel,
mag Kinder gerne, beißt sie nicht;
fast meint man manchmal, dass er spricht.
Vom Aussehen gar nicht erst zu reden –
für uns ist er der Hund fürs Leben!
So wunderschön und gut geraten! –
Dabei verschweigt man all die Taten,
die unserm Freund so gut gelingen
und uns so oft in Rage bringen.
Bleibt dieser Kerl allein zu Haus,
denkt er sich üble Sachen aus:
An einem Montag frisst er Kuchen,
den wir danach vergeblich suchen.
Am Dienstag sind die Nüsse dran,
die er so sauber knacken kann.
Man sammelt dann auf allen vieren,
die Schalen, die den Teppich zieren.
Am Mittwoch stellte er dann fest,
das Klopapier sich reißen lässt
(ganz abgesehen von Zigaretten,
die uns sonst nur geschadet hätten).
Am Donnerstag platzt mir der Kragen,
denn alles kann man nicht ertragen,
da wird das Untier angefaucht,
dass es gleich in die Ecke kraucht.
Hat dieser Kerl doch glatt vergessen,
dass wir auch gern Buletten essen!
Was macht man nur mit diesem Köter?
Vielleicht ´ne Zeitung auf den Pöter?
Er schaut mich an, der Bösewicht,
nein, diesmal schaff´ ich´s wieder nicht!
Auf frischer Tat soll man doch strafen.
Und nicht, wenn er grad süß geschlafen.
Der Hund versteht auch so ganz gut.
Und Tags darauf nichts Böses tut.
Wie´s weitergeht, bleibt jetzt noch offen,
er lernt es noch – wir hoffen.



Diese Hunde sind genauso lieb, wie jeder andere.

Hundetreue

Wenn dir ein Mensch ein unrecht tut und wird es Dir zu bunt,
beschimpfst Du ihn in deiner Wut und nennst ihn einen Hund.
Bedenkst nicht, dass dein treues Tier nie so sein könnt wie der,
der Name Hund ist, glaube mir ein Schimpfwort nimmermehr.
Er dankt für jedes kleine Stück und Blickt dich an beseelt.
Er spricht zu Dir mit seinem Blick weil ihm die Sprache fehlt.
Erkenne den Wert bevor es zu spät, sei gut zu Deinem Tier.
Wenn Dein Hund zu Grunde geht, hält niemand mehr zu Dir.
Ein treues Herz, ein Treuer Blick, das gibt es noch auf dieser Welt.
Denn auch Schmerz, nicht nur im Glück, ein Wesen zu Dir hält.
Doch suchst beim Menschen Du die Treu,
vergeblich suchst Du da aufs Neu.
In Leid und Freud, zu jeder Stund, hält einer Treu zu Dir: Dein Hund!


Ein trauriger Schäferhund

Er ist eben mein Hund

Er ist mein drittes Auge, das über die Wolken blickt,
mein drittes Ohr, das über die Winde lauscht.
Er ist der Teil von mir, der sich bis zum Meer erstreckt.
Wie er sich an meine Beine lehnt,
beim leisesten Lächeln mit dem Schwanz wedelt,

seinen Schmerz zeigt, wenn ich ohne ihn ausgehe,
all das sagt mir tausendmal,
dass ich der einzige Grund seines Daseins bin.


Habe ich Unrecht, verzeiht er mir mit Wonne.
Bin ich wütend, bringt er mich zum lachen.
Bin ich glücklich, wird er vor Freude fast verrückt.
Mache ich mich zum Narren, sieht er darüber hinweg.
Gelingt mir etwas, lobt er mich.

Ohne ihn bin ich ein Mensch unter vielen.
Mit ihm bin ich stark.
Er ist die Treue selbst.

Er lehrt mich die Bedeutung der Hingabe.

Durch ihn erfahre ich seelischen Trost und inneren Frieden.
Er lehrt mich verstehen, wo vorher meine Ignoranz war.
Sein Kopf auf meinem Knie heilt meine menschlichen Schmerzen.
Seine Gegenwart schützt mich vor Dunkelheit und Unbekanntem.
Er versprach auf mich zu warten, wann und wo auch immer,
denn ich könnte ihn ja brauchen.

Und ich brauche ihn - wie schon immer.

Er ist eben mein Hund.



Mein allerbester Freund

Und wie so oft in meinem Leben
gehe ich mit Dir spazieren,
Du und ich, wie zwei
sind ein Team, Partner
Du hörst mir zu, endlos zu
Du siehst alle meine Tränen
sagst nie ein Wort dazu.

Gehst still an meiner Seite,
manchmal an mich geschmiegt,
gibst mir Trost und Kraft,
nie kommt ein böses Wort,
nie die kleinste Kritik,
nie eine Aufmunterung,
Du schweigst, immer.


Aus jedem Deiner Blicke
sehe ich unbegrenzte Liebe,
ach mein Hund,
wie oft wünschte ich
so zu leben wie Du,
ohne all meine Sorgen
und ohne all meine Fragen.

Einzig ist Deine Liebe zu mir,
Du stellst mich nie in Frage,
egal, wie dumm die Dinge sind,
denen ich mich ergebe,
Deine Liebe bleibt gewiss
vollkommen und unendlich
Danke, dass es Dich gibt.



Dein bester Freund, der Hund/Freund

Ich bin nie einsam und allein,
ich habe einen Freund -
und hätte er wie Menschen Tränen,
hätt' er auch oft mit mir geweint.
Den Menschen hat er viel voraus,
er kannt' den Hass nicht und die Lügen.
Er hält auch in der Not zu dir,
und wird dich nie betrügen.
Ob du arm bist oder reich,
das ist für ihn kein Grund.
Für ihn bist du der Allerbeste,
dein bester Freund, das ist dein Hund!


Freund

Wer je so einen Freund besessen,
dessen Leben ist so reich

Die sanften Augen kann man nie vergessen,
ihre Treue keinem gleicht

Die Liebe, Frohsinn, Mut uns geben
in ihrem viel zu kurzen Leben

sie wachen über uns auf Erden
auch wenn sie wieder Sternlein werden.

Gedichte


Kontakt