Emmi ist sehr krank
Emmi ist Zuckerkrank
Zimttabletten
Aloe Vera
Blinde Hunde
Emmi`s Lebensreise wurde abrupt beendet



Was ist Liebe?

Es bleiben nur noch Erinnerungen

Emmi kam an der Regenbogen-Brücke an und ein Rudel von Hunden kam sofort zu ihr hingelaufen, um sie zu begrüssen. Es waren Snoopy, der Vater von den anderen Snoopy, Sami, Tina, Snoopy und Scooby. Alle wußten, Emmi bringt Grüße von Frauchen.

Emmi war darauf gefasst, dass sie nun angegriffen würde, aber das war die erste Meute, die nur mit dem Schwanz wedelten.

Anstatt sie zu beissen, küssten die Hunde sie einfach.
Es war wunderschön da und jeder war ganz lieb zu ihr. Keiner von ihnen war als Kettenhund gehalten worden, so wie sie damals, und dann ausgenutzt worden, um dann in der Gosse zu sterben, weil sie eine hässliche Promenadenmischung war. Sie erklärten, dass sie auf ihre Herrchen warten würden, die sie so geliebt hatten.

Was IST Liebe?, fragte Emmi und Gott lies sie auf die Erde zurückkehren um das herauszufinden.

Warm und dunkel, sie wartete zusammengekauert mit den anderen darauf, geboren zu werden. Ängstlich wartete sie bis zu letzt, als sie dann an den Hinterfüssen herausgezogen wurde. Unbehaarte Hände hielten sie vorsichtig und trockneten sie ab. Sie zeigten ihr, wo es einen warmen Schluck mit warmer Milch gab. Sie hatte nicht die Kraft dazu, sich lange an der Zitze festzuhalten.

Ihre Brüder und Schwestern waren weitaus kräftiger als sie selbst und stiessen sie zur Seite. Die Menschenhand drückte die anderen Welpen ein wenig zur Seite und hielten ihren Körper, so konnte sie trinken.

Aaaahhh .. so ist es besser! dachte sie und trank, bis sie erschöpft war und zusammengekuschelt bei ihrer Mutter eingeschlafen ist. Ich erinnere mich genau daran sagte sie erfreut. Zu dumm, dass ich erwachsen werden musste und hinaus in die Kälte und Nässe musste um dort zu kämpfen und als Verliererhund sterben musste. Ich erinnere mich, was es heisst ein Hund zu sein.
dachte sie traurig.

Diese Nacht kroch sie auf ihre Mutter und versuchte zu trinken, aber sie fiel immer wieder zur Seite weg. Wenn die anderen vollgetrunken waren, dann wurde ihnen der Bauch geleckt und sie konnte nur noch die Restmilch trinken, die
die anderen übrig gelassen hatten. Aber die Menschenhand war nicht da, die ihr geholfen hatte, dass sie auch noch was abbekommen hatte, die Zitzen waren immer
schon leer, als sie an der Reihe war. Es war sogar schon schwer genug, dass sie aufstehen konnte. Sie war noch so klein und schmächtig. Sie fiel auf den Rücken und konnte sich nicht mehr aufrichten. So begann sie zu schreien. Sofort kam ein Mensch herbeigeeilt und sofort war die Menschenhand wieder da und dann gaben sie ihr einen Gumminippel in den Mund. Es hat nicht so gut geschmeckt, wie die der Mutter, aber es war warm und vertrieb die Schmerzen in ihrem kleinen Magen. Sie hatte Probleme mit dem Atmen, weil ihre Lungen nicht voll entwickelt waren. Sie hatte einfach zu lange gebraucht um den anderen in die Gebärmutter zu folgen als sie die letzte Chance von der Regenbogenbrücke genommen hatte.

Emmi konnte den Herzschlag ihres Frauchen spüren, die sie zugedeckt mit einem warmen, weichen Tuch auf den Bauch genommen hatte.

Das hielt ihren knochigen Körper schön warm und die wiederkehrenden sanften Streicheleinheiten haben ihr sehr beruhigt.

Emmi dachte wieder an ihr neues Frauchen, die so lieb an der Regenbogenbrücke zu ihr war und Gott fragte, ob er wohl nochmals zurück dürfte.
Gott sagte : Ja, aber nicht jetzt. Du wolltest erleben, was Liebe ist. So wurde sie für einige Monate ( es kam ihr vor wie Jahre aber sie wusste ja nicht was Zeit ist und es war ja auch dunkel), gaben ihr die Menschen ihre Milcheinheiten und gaben ihr die Wärme und Liebe ihrer Mutter wieder.

Sie wurde grösser und agiler und ihr Frauchen nahm sie immer öfters aus dem Nes,t um bei ihr zu schlafen, so lange sie liebkost und geküsst wurde und den Herzschlag hören konnte, der fest und lieb klang.

Dann kam Gott und fragte sie: Bist du bereit zu uns auf die Regenbogenbrücke zurück zu kommen? Ja antwortete sie, mit einer kleinen Wehmut, weil ihr Frauchen sie nicht gehen lassen wollte und zu weinen begann. Sie liess die Luft aus ihren Lungen und ging zurück über die Regenbogenbrücke.

Dort schaute sie auf ihr Frauchen, die immer noch weinte und ihren Körper in Händen hielt, den sie sich für diesen Ausflug geborgt hatte.

Danke, Gott, sagte sie. Liebe ist WUNDERBAR, und nun werde ich auch an der Regenbogenbrücke auf mein Frauchen warten, um ihr zu sagen, dass ich sie auch geliebt habe. Aber ich glaube, mein Frauchen weiß das, denn wir waren unzertrennlich und wenn ich Schmerzen hatte, war sie sofort an meiner Seite und half mir.

Frauchen sei nicht traurig, wir werden uns wiedersehen, solange werde ich für dich, als Sternlein, über dich wachen bis wir in der Ewigkeit, mit all den anderen Hunden, wandeln.

Vergiss nicht, ich bin nicht Tod, ich bin nur auf der anderen Straßenseite und solange man meinen Namen ausspricht, werde ich nicht vergessen sein. Ich weiß bei dir wird keiner vergessen, wie oft hast du von Tina geredet, die ich nicht kannte oder Snoopy, den ich noch mal Lebenselexir geben konnte und Scooby den wir noch einmal auf Trab gebracht haben. Frauchen, du hast mir zuviel Liebe gegeben, die mir zuvor keiner gegeben hat und ich weiß jetzt, dass der Mensch auch anders sein kann.
Wenn der Mensch nicht aus Profit handelt, sondern uns als gleichberechtigtes Rudelmitgleid behandelt, braucht man keine Tierschutzgesetze.

Frauchen, lebe wohl, wir werden uns wiedersehen.







Die Rückkehr zur Regenbogenbrücke

Emmi, bei der täglichen Arbeit



Freunde für das Leben

Einst hatte ich der Freunde sieben,
sechs verließen mich in böser Stund',
nur eine einziger ist mir geblieben,
und dieser ist meine kleine treue Emmi.


Danke, dass es Dich gab.

Mein allerbeste Freundin

Und wie so oft in meinem Leben
gehe ich mit Dir spazieren,
Du und ich, wie zwei
sind ein Team, Partner
Du hörst mir zu, endlos zu
Du siehst alle meine Tränen
sagst nie ein Wort dazu.

Gehst still an meiner Seite,
manchmal an mich geschmiegt,
gibst mir Trost und Kraft,
nie kommt ein böses Wort,
nie die kleinste Kritik,
nie eine Aufmunterung,
Du schweigst, immer.

Aus jedem Deiner Blicke
sehe ich unbegrenzte Liebe,
ach mein Hund,
wie oft wünschte ich
so zu leben wie Du,
ohne all meine Sorgen
und ohne all meine Fragen.

Einzig ist Deine Liebe zu mir,
Du stellst mich nie in Frage,
egal, wie dumm die Dinge sind,
denen ich mich ergebe,
Deine Liebe bleibt gewiss
vollkommen und unendlich
Danke, dass es Dich gibt.


Danke, dass es Dich gab.

Emmi`s Zweifel an der Menschheit


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