Gefunden auf der Autobahn...

Hunde sind die besten Partner fürs Leben!

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Weggeworfen und ausgesetzt -
ohne jedes Gefühl -
festgebunden am Parkplatzschild,
weil ihn keiner mehr will.
So fand ich den Kleinen, großen Scooby
und sprach lange mit ihm,
bis er sich endlich streicheln ließ
und dann einfach mit mir ging.

Irgendwo unterm Weihnachtsbaum
saß er vielleicht als Geschenk.
Irgendwer hat ihm liebgehabt.
Kann sein, dass er daran denkt.
Manchmal legt er den Kopf an mich.
Er ist längst hier daheim.
Und doch fragt mich sein treuer Blick:
Lässt Du mich auch wirklich nicht allein?

Gefunden auf der Autobahn -
welcher Mensch hat Dir das nur angetan?
Sagt bitte nie zu mir:
"Es ist doch nur ein Tier.
Gefunden auf der Autobahn -
Wenn der kleine Hund auch nicht weinen kann,
vergessen kann er nicht...
Manchmal wartet er heut' noch auf Dich...


Freundschaft

Einst hatte ich der Freunde sieben,
sechs verließen mich in böser Stund',
nur ein einziger ist mir geblieben,
und dieser ist mein treuer Scooby.




Gedanken zum Abschied:

Je schöner und voller die Erinnerung;
desto schwerer die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual
der Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne
nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.


Der Tag wird kommen

Siehst du
die Sterne in der Nacht
sie zeigen dir
das jemand über dich wacht
schlaf nun
und träume sanft und wahr
ich bin bei dir
so fern und doch so nah


Warum weinst du
So viele Tränen im Gesicht
bald wirst du`s sehen
aus Schatten wird dann Licht
Dann sehen wir uns wieder
verliere die Hoffnung nicht



Siehst du mich nicht?

Dort in der Ferne

Spürst du den Wind im Haar

vernimmst du nicht

den hellen Klang der Glocken

der Tag wird kommen



deine Hoffnung schwindet
wie Nebel nach einer dunklen Nacht
es wird geschehen
was man nicht zu glauben vermag
denke nicht es ist vorüber
Ich werde kommen an jenem Tag


und alles verwandelt sich
im seichten Licht
dann wirst du`s sehen
vergiss das nicht



Sei meines Hundes Freund, und du bist auch der meine!

Ich kam am 30.11.1991 zu mein Rudel. Wo ich vorher war, dass wußte mein neues Rudel nicht, aber ich wußte: Hier bleibe ich.

Mein jetziges Frauchen und mein vorheriges Herrchen gingen mit Snoopy und Sam, wie jeden Morgen, ihre Runde. Kurz vor ihren zuhause erspäte ich dann alle vier. Ich fand Frauchens Schal, der im Wind flatterte, einfach toll und wollte damit spielen, da war aber den Snoopy gar nicht recht und bellte erst mal, ich dachte das bekommen wir schon hin.
Als wir dann in mein neues Heim, die beiden wußten natürlich nicht, was mein Plan war, ankamen, wußten beide erst nicht, was sie machten sollten, sie gaben mir erst mal essen und zu trinken. Aber das reichte mir irgendwie nicht, ich war ausgehungert und hatte einen Bärenhunger und ging im Garten und verzehrte erst mal Vogelfutter.

Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch.

Da ich schon gemerkt hatte, Tiere ,die über Frauchen Schwelle ging, brauchten nicht mehr gehen.

Mein vorheriges Herrchen, meinte ich wäre Toby, na ja, wenn er das meinte, hörte ich mal darauf, und ich durfte mit in Haus, natürlich nicht nach Snoopy, der hatte was gegen Nebenbuhler. Ich kam also eine Etage höher, dort lebte bereits der Sam, war aber schon alt, er duldete dann, dass ich blieb und habe mich erst mal so richtig satt gegessen. Eine Schüssel nach der anderen, ich konnte dann nicht mehr, denn Frauchen schüttete immer nach, bis mir klar wurde, hier verhungere ich nicht, ich kann es ruhig nach Hunger essen.
Es war ja der erste Advent und es gab Kuchen und alles was übrig blieb, brachte mein Herrchen mit und gab es Sam und mir. Sam war aber schnell satt, denn er war ja schon Jahre hier und so klaute ich ihn das Kuchentablett und aß den Kuchen mit Genuss. Es war für mich ein herrlicher erster Advent.


Am nächsten Tag gingen dann beide und wollten mich als Toby abgeben, sie wurden aber eines besseren belehrt, ich war nicht Toby. So ging Frauchen zu Behörde und meldete mich erst mal, sie meinten sie solle mich in Hundeheim bringen, aber Frauchen sagte, wenn der Besitzer auftaucht, könnten die ja ihre Adresse weitergeben. Aber es kam niemand, man hatte mich wohl an der Autobahn ausgesetzt, da mein neues Heim, nahe der Autobahn war, warum sollte ich auch soviel Hunger haben, wenn ich ein Heim gehabt hätte.

Ich hörte nie wieder auf Toby und mein Herrchen gab mir den Namen Scooby. Ein Besitzer kam auch nicht, so blieb ich hier. Es folgten wunderbare Jahre mit Sam, mein Herrchen und Frauchen. Sam ist dann am † 20.12.1993 gestorben und wurde in der Tiergruft beerdigt, wie vorher der Vater von Snoopy † 28.08.1988 .

Ach ja, mein Lieblingsspiel war, die Katzen im Haus zu jagen, vor allen Mikesch, der hier eingezogen ist und meine Behausung einfach wegmahm, aber ich bin ja dann zu Frauchen gezogen.


Irgendwann kam mein Herrchen auf die blöde Idee, jetzt Mama Hotel, zu verlassen und ich mußte mit.

Ich zog erst einmal nach Münster, weil er eine Freundin hatte und beide zusammen zogen. Irgendwann klappte die Verbindung nicht mehr und ich zog nach Greven, danach nach Emsdetten.


Scooby erholt sich von vielen aufpassen

Dort traf mein Herrchen, seine Frau, die bald ein Kind bekam. Leider verstand ich mich mit Jamie-Lee nicht und mein früheres Frauchen wurde mein jetziges Frauchen. Jamie-Lee nannte mich später Gu-ku, na ja fast Scooby. Scooby hat auch noch einen großen Osterhasen bekommen von Jamie-Lee, weil Emmi ja keine Schokolade haben darf, denn sie machte den Hasen auf, biß die Spitze der Hasenohren ab, und sagte: Emmi darf das nicht und gab Scooby den ganzen Hasen, ich habe es ihn gegönnt.

Ich war schon immer bei meinen Frauchen gern, sie verwöhnte mich und ging mit mir lange Spaziergänge. Emmi ging auch immer mit und wir wurden ein Team. Hinundwieder gesellte sich auch Dusty dazu, aber den mochte ich nicht und er war ja auch nur Gast.

Ich war immer bei meinen Frauchen im Büro, immer ein Blick auf, sie hatte keine Chance ohne mich zu gehen. Sie tat das auch nicht, sie hatte Emmi und mich immer mitgenommen.

Als ich wieder bei Frauchen einzog, war ich der glücklichste Hund. Habe erst mal Emmi den Platz neben Frauchen streitig gemacht, ob es in der Küche, Wohnzimmer, Büro und Schlafzimmer war, ich war neben Frauchen. Schließlich hatte ich die ältere Rechte. Emmi ließ es auch mit sich machen und wir beide wurden die besten Hundefreunde, denn Emmi teilte mit mir auch ihre Leckerli. Da Emmi Diabetes hatte, bekam sie mehrere Mahlzeiten am Tag und da fiel immer für mich was ab. Ich wußte genau wann Frauchen Feierabend macht, dann kamm aus den Computer immer so eine Melodie und dann gab es kräftig zu essen.

Frauchen merkte dann, dass ich die Knochen nicht so kauen konnte, und kaufte mir weiche Knochen und gab mir mehr Fleisch und Emmi die Knochen.

Mein Leibgericht war aber Leberwurst, wie alle Hunde von Frauchen, da wurde um jedes Gramm gekämpft, wer wohl mehr bekommt, aber Frauchen hat genau darauf geachtet, dass wir gleiche Anteile bekamen.








Hier bin ich mit Jamie-Lee



Es hätte nicht besser sein können. Frauchen plante schon für das Frühjahr, da wollte sie wieder mit uns (Emmi und mir), lange Spaziergänge machen, als sie bemerkte ich bekomme schlecht Luft.
Herrchen sagte, er hoffe das ich dieses Jahr noch überlebe, so schlimm war das. Mein Frauchen ist da hellhörig geworden und war noch mehr für mich da. Sie sorgte dafür, dass die Fenster immer geöffnet waren und mir ging es ja gut, bis der Sonntag kam, der kam dann auch für mich, aus heiteren Himmel, als ich meinen ersten Anfall bekam, sofort fuhren mein Frauchen, Herrchen und ich zum Arzt, aber er sagte, da kann man nichts mehr machen, das Alter:

Wenn es soweit ist

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
und quälende Pein hält ständig mich wach -
was Du dann tun mußt - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.
Daß du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -
muß Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.
Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muß? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.
Begleite mich dahin, wohin ich gehen muß.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluß.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es darf nicht sein, daß Dein Herz um mich weint.



Meine letzten Worte für Scooby

Scooby mache es gut, ich werde dich vermissen, du warst, wie alle anderen, mein Sonnenschein.
Stets gabs du mir Mut, dein Blick sagte, du machst es schon.
Voller Vertrauen, übergabs du mir dein Leben,
denn du wußtest, es war deine letzte Stund.
Viereinhalb Stunden, redete ich mit dir,
beruhigte dich und ich half dir den Weg zu Regenbogenbrücke zu finden.
Ich erzählte von saftigen Wiesen, von gesunde Knochen
und das du wieder glücklich und gesund mit allen toben kannst.
Ich erzählte von Sami, Tina, Tom und Snoopy,
die dich riefen um zu spielen.
Nun bist du auf der Regenbogenbrücke und siehst,
dein Frauchen weint.
Ich habe den Regenbogenbrückenteich bereits gefüllt
und komme nicht darüber weg.
Ihr alle fehlt mir so, wie soll ich Leben ohne euch?
Besucht mich oft in meinen Träumen, damit wir alle spielen können.
Wenn es auch nur ein Traum ist, so bin glücklich, in meinen Traum, nahe euch zu sein.
Nun muss ich Leben ohne euch, wann ich es wieder kann,
weiß ich nicht, ich versuche es, denn Emmi braucht mich noch.
Lebe wohl, mein Kleiner, großer Scooby.


Weine nicht !

Weine nicht um mich, da ich jetzt hinausging in die sanfte Nacht.
Trauere, wenn Du willst, aber nicht lang dem Flug meiner Seele hinterher.


Ich habe jetzt Frieden, meine Seele hat jetzt Ruh,
Tränen braucht es nicht. Im Gegenteil, denke an das Glück der Liebe, die uns verband.


Es gibt keinen Schmerz, ich leide nicht und auch die Angst ist weg.
Mach Deinen Kopf für anderes frei. Ich lebe in deinem Herzen fort.


Vergiss meinen Lebenskampf. Vergiss unseren letzten Streit.
Vergrab dich nicht im Jammertal, sondern freu Dich - ich habe gelebt - mit Dir.


Bis zum letzten...

Er ist Dein Freund, Dein Partner, Dein Beschützer.
Dein Hund.
Du bist sein Leben, seine Liebe, sein Anführer.
Er wird bei Dir bleiben, treu und ergeben,
bis zum letzten Schlag seines kleinen Herzens.


Scooby ist auch schon 12 Jahre alt

Kleiner, großer Scooby, leb wohl


Ich träume immer noch von Dir


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