Frage Antwort 76 - 88

Frage 77: Wie sucht man Sachen?

Antwort 77:

WIE MAN SACHEN SUCHT. REIHENFOLGE.

1. Spezielle Stelle. (Um Ferkel zu finden.)

2. Ferkel. (Um herauszufinden, wer Klein ist.)

3. Klein. (Um Klein zu finden.)

4. Kaninchen. (Um ihm zu sagen, daß ich Klein gefunden habe.)

5. Noch mal Klein. (Um ihm zu sagen, daß ich Kaninchen gefunden habe.)

Frage 78: Wofür braucht es ein Lineal?

Antwort 78:

Es brauchtein Lineal, damit Wörter etwas haben, worauf sie gehen können.

Frage 79: Warum Können Tieger wohl auf Bäume rauf- aber nicht wieder runterklettern?

Antwort 79:

Weil ihnen ihr Schwanz dabei im Weg ist.


Frage 80: Was glaubst Pu, warum Kaninchen nie etwas versteht?

Antwort 80:

Weil Kaninchen schlau ist und Verstand hat.

Frage 81:

Wo ist die nachdenkliche Stelle

Antwort 81:

Die nachdenkliche Stelle" (Pu baut ein Haus) oder auch "Pus Grübelecke" (Walt Disney) war auf halbem Wege zwischen Pus Haus und Ferkels Haus. An dieser Stelle trafen sie sich manchmal, wenn sie beschlossen hatten, einander zu besuchen, und da die Stelle warm und windgeschützt war, setzten sie sich dort ein bißchen hin und fragten sich, was sie unternehmen wollten, nachdem sie sich besucht hatten. Eines Tages, als sie. beschlossen hatten, gar nichts zu tun, erfand Pu eine Strophe über die Stelle, damit jeder wußte, wozu sie da war.

Frage 82: Warum wohnen Pu und Ferkel zusammen?

Antwort 82:

An einem äußerst stürmischen Tag war Eules Haus umgeweht worden.


Nach langem Suchen hatte I-Ah ein neues Haus für Eule gefunden. Als I-Ah mit Christopher Robin einen kurzen Spaziergang machen will, um ihm das Haus, das er für Eule gefunden hat zu zeigen, schließen sich Kaninchen, Eule, Tieger, Ferkel und Pu an und es wird daraus ein kurzes Gedrängel.
An dem Haus angekommen, wird klar, daß es sich um Ferkels Haus handelt,
das I-Ah für Eule gefunden hat. Aber großzügig und tapfer gibt Ferkel sein Haus auf und nimmt Pus Angebot an, künftig bei ihm zu wohnen.

Eules neue Adresse wird DAS GEOILE heißen, aber erst, wenn sie die Adresse neugeschrieben hat.
Denn nachdem I-Ah mit seinem Hinterteil auf das Schild, das Eule bereits geschrieben hatte, gefallen war,stand dort jetzt DAS GESCHMIER.


So kamen sie bald zu dem Haus, das I-Ah gefunden hatte,
und kurz bevor sie ankamen, gab Ferkel Pu einen kleinen Stups,
und Pu gab Ferkel einen kleinen Stups, und sie sagten:
»Das ist es doch!« und »Das kann doch nicht wahr sein!«
und »Das ist es aber doch!« zueinander.
Und als sie ankamen, war es das tatsächlich.

»Da!« sagte I-Ah stolz und blieb mit ihnen vor Ferkels Haus stehen.
»Und ein Name steht auch schon dran und alles!«
»Ach!« schrie Christopher Robin und wußte nicht, ob er lachen sollte oder wie oder was.

»Genau das richtige Haus für Eule.
Findest du nicht auch, kleines Ferkel?

Und dann tat Ferkel Etwas Ganz Edles, und es tat dies in einer Art Traum,
während es an all die wunderbaren Worte dachte, die Pu über es gesummt hatte.
»Ja, es ist genau das richtige Haus für Eule«, sagte es großartig.
»Und ich hoffe, sie wird darin sehr glücklich sein.«
Und dann schluckte es zweimal, denn es war selbst darin
sehr glücklich gewesen.

»Was meinst du, Christopher Robin?« fragte I-A besorgt,
da er das Gefühl hatte, daß irgend stimmte.

Christopher Robin mußte zuerst eine Frage stellen,
und er wußte nicht recht, wie er sie stellen sollte.
»Nun«, sagte er schließlich, »es ist ein sehr hübsches Haus,
und wenn einem das eigene Haus umgeweht wird,
muß man ja irgendwohinziehen, stimmt's, Ferkel?

Was würdest du tun, wenn dein Haus umgeweht worden wäre?«

Bevor Ferkel nachdenken konnte, antwortete Pu an seiner Stelle.
»Ferkel würde zu mir ziehen«, sagte Pu, »oder nicht, Ferkel?«
Ferkel quetschte Pu die Pfote.
»Danke, Pu«, sagte es. »Sogar sehr gern.«





Frage Antwort 83 - 88

Frage 83: Wie finden Pu und Ferkel aus dem Nebel wieder zurück nach Hause?

Antwort 83:

(s. auch Antwort 72)

Eigentlich war der Plan ja gewesen, Tieger im Nebel zu verlieren,
damit er gestüm würde. Da sich Tieger aber nie verlaufen, scheiterte der Plan. Dafür gingen Kaninchen, Ferkel und Pu verloren.

Nachdem die 3 immer wieder zur Sandkuhle mitten im Wald zurückkamen,
schlug Pu vor:

»Wie wäre es, wenn wir, sobald wir diese Kuhle nicht mehr sehen,
versuchen, sie wiederzufinden?«

»Wozu soll das gut sein?« sagte Kaninchen.

»Tja«, sagte Pu, »immer wieder suchen wir den Nachhauseweg
und finden ihn nicht, und deshalb habe ich mir gedacht, wenn wir diese Kuhle suchen, finden wir sie ganz bestimmt nicht, und das wäre dann gut, weil wir dann vielleicht etwas finden, was wir nicht gesucht haben, und das wäre dann vielleicht genau das, was wir in Wirklichkeit gesucht haben.«

»Das scheint mir nicht viel Sinn zu haben«, sagte Kaninchen.

»Nein«, sagte Pu traurig, »hat es auch nicht. Es begann aber, Sinn zu haben,
als ich damit anfing. Unterwegs muß ihm etwas zugestoßen sein.«
»Wenn ich von dieser Kuhle wegginge und dann zu ihr zurückkehrte,
würde ich sie natürlich wiederfinden.« »Ich dachte ja auch nur, daß es dir
vielleicht doch nicht gelingt«, sagte Pu. »Ich dachte es ja nur.«

»Versuch es doch«, sagte Ferkel plötzlich. »Wir warten hier auf dich.«

Kaninchen lachte kurz auf, um zu zeigen, wie töricht Ferkel war, und ging in den Nebel. Nachdem es hundert Meter gegangen war, drehte es sich um und ging wieder zurück...

Und nachdem Pu und Ferkel zwanzig Minuten auf Kaninchen gewartet hatten,
standen sie auf. »Ich dachte es ja nur«, sagte Pu. »So, Ferkel, dann wollen wir mal nach Hause gehen.« »Aber, Pu«,
schrie Ferkel ganz aufgeregt, »weißt du denn den Weg?«
»Nein«, sagte Pu. »Aber in meinem Schrank stehen zwölf Töpfe Honig,
und die rufen mich schon seit Stunden. Ich konnte sie vorher nicht richtig hören, weil Kaninchen immer geredet hat,
aber wenn niemand sonst etwas sagt, nur die zwölf Töpfe, dann glaube ich, Ferkel, werde ich wissen, woher die Rufe kommen. Komm mit.«

Sie gingen zusammen los; und lange Zeit sagte Ferkel nichts, um die Töpfe nicht zu unterbrechen; und dann machte es plötzlich ein quiekendes Geräusch - und ein Oha-Geräusch, denn nunwußte es allmählich, wo es war; aber das wagte es immer noch nicht laut auszusprechen,
falls es doch nicht da war. Und gerade als es so goldrichtig Bescheid wußte, daß es nicht mehr wichtig war, ob die Töpfe weiter riefen oder nicht, erklang vor ihnen ein Ruf, und aus dem Nebel kam Christopher Robin.

»Ach, da seid ihr ja«, sagte Christopher Robin lässig und versuchte, so zu tun, als habe er sich keine Sorgen gemacht.

»Hier sind wir«, sagte Pu. »Wo ist Kaninchen?«
»Ich weiß nicht«, sagte Pu. »Ach... Na, Tieger wird es schon finden.
Er sucht euch nämlich gerade alle mehr oder weniger.«
»Tja«, sagte Pu, »ich mußte wegen irgendwas nach Hause,
und Ferkel mußte das ebenfalls,
weil wir noch nicht dazu gekommen waren, und ...«



Frage 84: Können Heffalumps eigentlich auch Pu-Fallen bauen?

Antwort 84:

Ja. Sie graben eine Art Grube, in die Pu hineinfällt, wenn er so vor sich hin geht und zu beschäftigt ist, darauf zu achten, wohin er geht.

Wenn das Heffalump Pu in seiner Falle bemerkt, sagt es hämisch:

»Ho-Ho«.

Aber man kann es aus der Fassung bringen, wenn man summt.
Und wenn man dann auch noch sagt: »Das ist eine Falle für ein
Heffalump, welche ich gebaut habe, und nun warte ich darauf, daß
das Heffalump hineinfällt.« und dann weitersummt, wird das
Heffalump verstört.

Je mehr man unbekümmert weitersummt, desto erstaunter, verlegener und
unsicherer wird das Heffalump, so daß es schließlich glauben wird,
die Situation falsch verstanden zu haben und wieder weggehen wird.

Frage 85: Was ist denn eigentlich mit dem Maulwurf "Gufer"?

Antwort 85:

Wie Gopher selbst so gerne zitiert, kommt er in den Büchern "Pu der Bär" und "Pu baut ein Haus" von A.A.Milne nicht vor. Deshalb habe ich ihn bisher auch außer acht gelassen. Aber Anfragen, wie diese, zeigten mir, daß ich ihn gar sträflich vernachlässigt habe, deshalb widme ich ihm und seinen Artgenossen eine eigene Seite "Gopher".

Tatsächlich führte erst Walt Disney diese Figur ein. Als nämlich Pu Bär im Eingang zu Kaninchens Haus stecken blieb, unternahm Gopher den Versuch ihn dort auszugraben.

(s. auch Frage 04)


Frage 86: Stimmt es, daß Winnie Pu offizieller Botschafter der Vereinten Nationen für Freundschaft ist?

Antwort 86:

Ja, das stimmt.

In den Geschichten über Winnie-Der-Pu und seine Freunde geht es meist darum, die eigentliche Bedeutung von
Freundschaft zu vermitteln, nämlich, sich um einander zu kümmern, mit anderen zu teilen, sich zu helfen, miteinander zu spielen, Verständnis füreinander zu haben, dem anderen zuzuhören und für ihn da zu sein. Und dabei stehen die gute Absicht und die eigene Uneigennützigkeit im Vordergrund.

Aus diesen Gründen wurde Winnie-Der-Pu 1997 von den Vereinten Nationen zum offiziellen Botschafter für Freundschaft erklärt.

Frage 87: Wie schreibt sich Winnie-Der-Pu (Puuh, Pooh usw.)
denn nun richtig? Und wie ist das mit den Namen der anderen
Pu-Figuren?

Antwort 87:

Zugegeben eine ziemlich verzwickte Angelegenheit!

Im englischen Original von A.A. Milne von 1926 schreibt sich der Bär Winnie-The-Pooh.
In der englischsprachigen "Literatur" wird diese Schreibweise fast durchgehend,
allerdings mal mit und mal ohne die Bindestriche, die sich im Englischen übrigens "hyphens" schimpfen, verwendet.

In der deutschen "Literatur" dagegen ist man sich nicht einig, wie sich der Bär denn nun schreibt, bzw. wie Winnie-The-Pooh zu übersetzen ist.

Harry Rowohlt, dessen Übersetzungen der Winnie-The-Pooh Bücher, (Hör-CD)
nicht nur meiner Meinung nach die besten sind, schreibt/übersetzt das mit Pu der Bär oder auch Winnie-Der-Pu.

Andere Übersetzer, allen voran Übersetzungen/Adaptationen von Walt Disney, schreiben Winnie Puuh oder auch Winnie-The-Puuh oder Winnie-Der-Puuh.
Wieder andere schreiben/übersetzen Winnie Pu oder Winnie-der-Pu,
möglicherweise, weil "uuh" im deutschen Sprachgebrauch nicht vorkommt
und weil Pu einfach kürzer ist.

Unter Winnie-Der-Pu-Fans sagt man auch Pubär oder einfach nur Pu.

Ähnliches gilt auch für die Namen der anderen Figuren.
Je nachdem, welche Übersetzung man in die Hände bekommt,
heißt der englische "Rabbit" im Deutschen "Rabbit" oder "Kaninchen",
der englische "Tigger" - "Tigger" oder "Tieger",
das englische "Piglet" - "Piglet" oder "Ferkel",
der englische "Eeyore" - "I-ah" oder "I-aah",
die englische "Kanga" - "Kanga" oder "Känga",
der englische "Roo" - "Roo", "Ruh" oder "Ru",
der englische "Gopher" - "Gopher" oder "Gufer".
Nur für die englische "Owl" ist mir bisher im Deutschen nur "Eule" untergekommen.

Im Schwedischen heißt der Bär von geringem Verstand übrigens "Nalle Puh"
Das ist ihm wenigstens noch das "Pooh" erhalten geblieben.
Im Französischen ist ihm mit "Winnie L'Ourson" dagegen das "Winnie" erhalten geblieben.
Im Norwegischen schließlich hat der Name gar keine Ähnlichkeit mehr
mit dem Originalnamen, da heißt er nämlich "Ole Brumm"!

Frage 88: Wo kann man im Internet Pooh-Artikel bestellen,
oder zumindest eine Liste anfordern?


Immer häufiger werde ich gefragt, wo es in Deutschland Disney Stores gibt.
Dazu gibt es eine traurige Nachricht: Ende Juli / Anfang Aug. 2000 hat auch der letzte Disney Store in Deutschland, nämlich der München, dicht gemacht.
Disney hat sich mit Investitionen ins Internet verspekuliert, die Dividenden-
Ausschüttungen auf Aktien gingen zurück und es wurde ein Sparprogramm
erarbeitet, dem u. a. alle Disney Stores in Deutschland zum Opfer fielen.

Die gute Nachricht,
1.) Man bekommt Puuh und die anderen Figuren aus dem 100-Morgen-Wald immer häufiger bei den großen Versandhäusern, in den Spielwarenabteilungen großer Kaufhäuser und Supermärkte und in großen Spielzeugketten, wie z.B. toysus.

2) Auf folgenden Web-Sites kann man Artikel mit Puuh und den anderen Figuren aus dem 100-Morgen-Wald bestellen:
happy-toys.de, DisneyStore.com, abiszett-versand.de



Frage 88: Wann hat Christopher Robin Milne Geburtstag?
Und wie alt ist Winnie-Der-Pu?
Und wann haben die anderen Pu-Figuren Geburtstag?


Angaben zum Alter von Christopher Robin Milne mache ich unter Antwort 24.

Man könnte sagen, daß das Geburtsdatum von Winnie-Der-Pu
der 21. August 1921 war, das Datum, an dem Christopher Robin Milne den Bären geschenkt bekam.
Was das in Antwort 3 angegebene Alter von Pu angeht, bezieht sich
die Altersangabe von 4 bzw. 5 Jahren, auf das Alter von Pu in den Büchern
von A.A.Milne und nicht auf den Pu, den Christopher Robin Milne
am 21. August 1921 geschenkt bekam.

Laut A.A.Milne bekam Christopher Robin Milne I-ah zu Weihnachten 1926 geschenkt.
Man könnte also sagen, daß I-ahs offizieller Geburtstag der 25. Dez. 1921 ist
(in England kommt "Father Christmas" in der Nacht vom 24. auf den 25.12.,
so daß die Kinder dort ihre Geschenke am Morgen des 1. Weihnachtstages bekommen.).
Im Buch und bei Disney hat I-ah aber eindeutig nicht im Winter Geburtstag.
(s. Antwort 06)
So kann man darüber, wann I-aah im Buch Geburtstag hat, nur spekulieren.

Man kann darüber diskutieren, ob der Geburtstag von Eule und Kaninchen,
zweier Pu-Figuren, für die es unter Christopher Robin Milnes Stofftieren
keine Vorbilder gab, (s. Antwort 75) der 14.10.26 war,
das Datum der 1. Veröffentlichung von "Winnie-The-Pooh" (dt. Pu-Der-Bär).

In logischer Konsequenz läge die Geburtsstunde von Tigger im Oktober 1928 als "The House at Pooh Corner" (dt. Pu baut ein Haus) veröffentlicht wurde.

Die Geburtsdaten der anderen Pu-Figuren liegen im dunklen. Man könnte aber
sagen, daß Ferkel zwischen 1922 und 1925 Geburtstag hat. Kanga und Ruh
tauchten 1925 auf. Und Gopher "kommt im Buch zwar nicht vor ...." wurde zum
ersten Mal im Disney Video "Winnie the Pooh and the Honey Tree"
(dt. "Winnie-Der-Puuh und der Honigbaum") erwähnt.



Frage - Antwort 76 - 88


Kontakt