Frage - Antwort 16 - 23

Frage 16: Was steht auf den Schildern an Eules Haus, und was bedeutet es?

Antwort 16:

Der Zettel unter Eules Türklopfer trug die Aufschrift:

BTTE KLNGLN FALS NTWORT RWATET WIRT.

(Bitte klingeln, falls Antwort erwartet wird.)

Auf dem Zettel unter dem Klingelzug stand:

BTTE KLOPFEN FALS KAINE NTWORT RWATET WIRT.

(Bitte klopfen, falls keine Antwort erwartet wird.)

Frage 17: Wer ist "Onkel Robert"?

Antwort 17:

Onkel Robert ist ein Verwandter von Eule. Alles, was man von ihm weiß,
ist, daß er auf dem Rückflug von irgendwoher war, als ...

Der Rest der Geschichte geht im Getöse verloren, als Eules Haus
umkippt. Eule nimmt zwar einen zweiten Anlauf, die Geschichte zu
Ende zu erzählen, aber Pu schloß die Augen.

Und das Achte KapitelIn welchem Ferkel Etwas Ganz Großes vollbringt
in Pu baut ein Haus ist zu Ende.

So werden wir es wohl nie erfahren, was aus Eules Onkel Robert geworden ist.

»Esss war an jussst so einem stürmischen Tag, alsss mein Onkel Robert,
dessssssen Bildnisss du zzzu deiner Rechten an der Wand siehssst,
Ferkel, am späten Vormittag auf dem Rückflug von einer ...
Wasss issst dasss?«

Man hörte ein lautes Krachen.

»Eine halbe Stunde«, sagte Eule und machte es sich bequem. »Dasss gibt mir genug Zzzeit, dir die Geschichte von meinem Onkel Robert zzzu Ende zzzu erzzzählen, dessssssen Bildnisss du zzzu deinen Füßßßen siehssst.
Laßßß mich überlegen, wo war ich stehengeblieben? Jetzzzt weißßß ich
esss wieder. Esss war an jussst so einem stürmischen Tag, alsss
mein Onkel Robert ... «

Pu schloß die Augen.

Frage 18: Was stand auf dem Stück Papier, das Kaninchen auf dem Boden vor Christopher Robins Eingangstür fand, und was sollte es bedeuten?

Antwort 18:
Die Nachricht auf dem Stück Papier war:


WEGEGANG
BALZRÜCK
HAPPZUTUHN
BALZRÜCK
C.R.

(Bin weggegangen,
bin bald zurück,
hab‘ zu tun,
bin bald zurück
C.R

Frage 19: Wie gewinnt man „Pu-Stöcke“?

Antwort 19:

I-Ah, der noch nie „Pu-Stöcke“ gespielt hatte, gewann zweimal mehr als
alle anderen und erklärte (Tieger), daß man, um beim Pu-Stöcke-Spielen
zu gewinnen, seinen Stock mit einem gewissen Schnackelich ins Wasser
fallen lassen muß. Falls Du verstehst, was er meint.

(s. auch Antwort 09)

Frage 20: Wer ist "Alexander Käfer", und was ist aus ihm geworden?

Antwort 20:

(s. auch Kapitel 8 in Pu der Bär)

"Alexander Käfer" ist einer von Kaninchens Bekannten-und-Verwandten.
Als die Expotition an eine gefährliche Stelle kam und einer zum anderen
»Pst!« sagte, war Alexander Käfer der letzte in der Reihe.
Somit sagte die gesamte Expotition »Pst!« zu ihm,
dem letzten und kleinsten von Kaninchens Bekannten-und-Verwandten.

Darauf hin war Alexander Käfer so erschüttert, daß er sich mit dem Kopf nach unten in einer Spalte im Boden vergrub und zwei Tage dort blieb, bis die Gefahr vorüber war, und dann in großer Eile nach Hause ging und mit seiner Tante ein stilles Leben führte,
und wenn er nicht gestorben ist, dann lebt er heute noch.

Frage 21: Wo genau ist der 100-Morgen-Wald?

Antwort 21:

Der 100-Morgen-Wald ist in Ost Sussex, ein Teil der Ashdown Forest,
nahe dem Dorf Hartfield.

Frage 22: Wo liegt der Ursprung für den Namen "Winnie"?

Antwort 22:

(s. auch Frage 01)

Der Teddybär, der Christopher Robin Milne zu seinem ersten Geburtstag geschenkt wurde, hieß nicht von Anfang an Winnie-der-Pu. Wie man in einem Gedicht aus When we were very young lesen kann, gehörte der Name „Pu“ ursprünglich einem Schwan.

Der Name „Winnie“ kam ursprünglich von einem Bären im Londoner Zoo,
mit dem Christopher Robin immer spielte.

In Pu der Bär, schreibt A.A. Milne, daß der Name “Winnie“ von einem Eisbären herrührt.
Vielleicht hat er sich nur vertan oder seine Erinnerung ließ ihn im Stich,
jedenfalls war dieser Bär im Zoo kein Eisbär, sondern ein amerikanischer Schwarzbär.

Ein Militäroffizier namens Harry Colebourn brachte Winnie 1914 nach England.
Colebourn hatte am Tierärztlichen College in Ontario studiert
und war beim 34. Kavallerieregiment stationiert. Auf seinem Weg zur
2. Kanadischen Infantriebrigade und der Einschiffung zum Kriegsdienst in England hielt sein Zug am White River, Ontario. Dort kaufte Lt. Colebourn ein kleines, weibliches Bärenjunges von einem Jäger, der dessen Mutter getötet hatte.
Colebourn taufte den Bären Winnie nach seiner Heimatstadt Winnipeg.
Der Bär wurde ein Maskottchen der Brigade und folgte den Soldaten in ihrem Lager in den Salisbury Plains auf dem Fuß.

Als die Brigade zum aktiven Kriegseinsatz nach Frankreich berufen wurde, machte Lt. Colebourn Winnie dem Londoner Zoo zur Leihgabe.
Colebourn überlebte den Krieg und schenkte dem Londoner Zoo Winnie offiziell im Dezember 1919. Winnie wurde eine der beliebtesten Attraktionen der Zoobesucher und lebte bis 1934.

Der Bär wurde Christopher Robins Liebling im Zoo und er besuchte ihn oft in seinem Käfig.

Wenn Christopher Robin also in den Zoo geht, geht er zu den Eisbären und
flüstert dem dritten Tierwärter von links etwas zu, und Türen werden aufgeschlossen und wir wandern durch dunkle Gänge und steile Treppen hinauf, bis wir schließlich zu dem ganz besonderen Käfig kommen, und der Käfig wird geöffnet, und etwas Braunes und Pelziges trabt heraus, und mit einem frohen Schrei
- »Ach, Bär!« - stürzt sich Christopher Robin in seine Arme.
Und dieser Bär heißt Winnie, woran man merkt, was für ein guter Name
für Bären das ist, aber das Merkwürdige ist, daß wir nicht mehr wissen,
ob Winnie nach Pu benannt ist oder Pu nach Winnie.
Wir wußten das mal, aber wir haben es vergessen...

Der Bär inspirierte Christopher Robin, seinen eigenen Teddy „Winnie“ zu nennen.
Winnie ist ein typischer Mädchenname, aber Christopher Robin bestand darauf,
daß sein Bär ein Junge war. Im ersten Kapitel von Pu der Bär schreibt Milne:

Als ich seinen Namen zum erstenmal hörte, sagte ich,
genau, wie du jetzt gleich sagen wirst: »Aber ich dachte, das wäre ein Junge?«
»Dachte ich auch«, sagte Christopher Robin.
»Dann kann man ihn doch nicht Winnie nennen, oder?«
»Tu ich ja gar nicht.«
»Aber du hast doch gesagt... «

»Er heißt Winnie-der-Pu. Weißt du nicht, was der bedeutet?«
»Genau, genau, jetzt weiß ich es«, sagte ich schnell;
und ich hoffe, du weißt es auch,
denn mehr als diese Erklärung wirst du nicht kriegen.


Frage 23: Lebt A.A. Milne noch? Biographie?
Antwort 23:

Alan Alexander Milne wurde am 18. Januar 1882 in London geboren.
Er war der jüngste von drei Söhnen von Sarah Marie und John Vine Milne.
Sein Vater war Schulrektor in Henley House, einer Jungenschule, wo Alan und seine älteren Brüder David Barret Milne (Barry) und Kenenth John Milne (Ken) aufwuchsen.
Alan stand seinem Vater und noch mehr seinem Bruder Ken immer sehr nahe.
Ken war bis zu seinem Tod im Jahre 1929 der beste Freund von Alan.

Sein Verhältnis zu seinem Bruder Barry dagegen war von klein auf nie ein sehr gutes.
Auch wenn er zeitlebens ein sehr gutes Verhältnis zu Barries Frau Connie hatte,
wollte er doch mit seinem Bruder Barry nichts zu tun haben.
Alans Verhältnis zu Barry verschlechterte sich zusehends, als er erleben mußte,
wie Connie unter der Untreue ihres Mannes litt.
Und als ihr Vater im Sterben lag, überzeugte Barry J.V. sein Testament so zu ändern, daß Barry den größten Teil des Geldes bekam.
Dadurch waren die Geldbeträge, die für seinen Enkel und den Unterhalt für Kens Witwe Maud gedacht waren,
verschwindend klein.
Alan sprach daraufhin kein Wort mehr mit seinem Bruder und schlug auch ein
Versöhnungsangebot aus, als Barry im Sterben lag.

Seine ersten Schuljahre verbrachte Alan in Henley House, der Schule seines Vaters.
Unter seinen Lehrern war H.G. Wells, der später selbst ein berühmter Autor und ein guter Freund von Alan wurde.
Von Henley House ging Alan auf die Westminster School.

Später bekam er ein Mathematikstipendium in Cambridge. Er zog das Studium in Cambridge
dem in Oxford vor. Und zwar weniger aus akademischen Gründen als vielmehr wegen "The Granta"
der satirischen Zeitung, die in Cambridge gemacht wurde.

Allan veröffentlichte in "The Granta" unter den Inititalen A. K. M. kleine Gedichte, die er anfangs
zusammen mit Ken geschrieben, später allein geschrieben hatte. Er brachte es bei "The Granta" bis zum Verleger.

Nach dem Studium ging Alan nach London, nicht um Mathematiker, sondern um Schriftsteller
zu werden. Zunächst wurde er freier Journalist und dann von 1906 bis 1914 Redakteur bei der satirischen Zeitschrift Punch.

Während des Kriegsdienstes schrieb er seine ersten Komödien für das Theater, und nach dem
I. Weltkrieg wurde er ein regelrechter Erfolgsautor für komische Bühnenstücke.

1913 heiratete Alan Dorothy de Selincourt. Am 21. August 1920 kam Christopher Robin Milne
zur Welt und Milne begann, Kindergeschichten zu schreiben.

Am 14. Oktober 1926 erschien Winnie-the-Pooh, 1928 The House at Pooh Corner.
1929 starb Ken, Alans Bruder und bester Freund. In den 30er Jahren lebten sich A.A. Milne und seine Frau auseinander. Sie verbrachte viel Zeit in New York.

Der II. Weltkrieg brachte die Familie aber wieder näher zusammen. 1940 zogen die Milnes von London nach Cotchford.

Am 31. Januar 1956 starb A.A. Milne. Seine Frau, die ihn um 15 Jahre überlebte,verkaufte 1961 die Filmrechte an den Büchern an Walt Disney, der die Figuren mit seinen Zeichentrickfilmen
zum Leben erweckte.



Frage - Antwort 24 -30

Frage 24: Lebt Christopher Robin Milne noch? Biographie?

Antwort 24:

Christopher Robin Milne, der Sohn von A.A. Milne, geboren am 21. August 1920, verstarb im Jahre 1996.

Der Übersetzer Harry Rowohlt schreibt zu Christopher Robin Milnes Tod in Pooh's Corner II, S. 80:
(Christopher Robin Milne starb) "Mit 75 Jahren, in Devon, wo er am unteren Rand des Existenzminimums zurückgezogen als Buchhändler, Tischler und Autor lebte, nachdem man ihn um
seine Kindheit, seine Jugend, sein Leben als Erwachsener, sein Alter, sein Erbe und seinen Ruhm als Schriftsteller geprellt hatte, weil er das Pech hatte, der berühmteste kleine Junge
der Weltliteratur zu sein."

Nachdem Ken 1929 an Tuberkulose gestorben war und sich Milne und seine Frau in den 30er Jahren auseinanderlebten, verbrachte Milne viel Zeit allein mit seinem Sohn.
Man kann sagen, Christopher wurde eine Art Ersatz für Ken.

Der II. Weltkrieg brach aus und Christopher wurde ursprünglich aus gesundheitlichen Gründen als untauglich für den Kriegsdienst abgelehnt. Durch Beziehungen seines Vaters kam er im Februar 1941 zum 2. Übungsbattalion der Königlichen Ingenieure
und wurde im Juli 1942 zum Kriegsdienst in den Mittleren Osten abkommandiert.
Christopher war fast 3 Jahre fort von daheim und in dieser Zeit löste er sich langsam aus der Abhängigkeit von seinem Vater.

Nach dem Krieg distanzierte sich Christopher immer mehr von seinen Eltern.

Als Christopher Robin erwachsen war, fand natürlich nichts alberner,
als wenn man zu ihm sagte: »Ach, Sie sind Christopher Robin?
Wie nett. Dann erzählen Sie mal.«

Er hatte gelernt, seinen Vater zu verachten und die Bücher, die seinen Namen berühmt gemacht hatten zu hassen.

Im Juli 1948 traf Christopher seine Kusine Lesley de Selincourt und heiratete sie im Juli. Seine Eltern waren mit der Heirat nicht einverstanden. Vor allem seine Mutter, die ihren Bruder nicht mochte, war empört, daß Christopher ausgerechnet ihre Nichte heiratete.

1951 zogen Christopher und Lesley in das 200 Meilen entfernte Dartmouth,
wo sie eine Buchhandlung eröffneten. Christopher besuchte seine Eltern
nur noch selten. Und auf dem Gedenkgottesdienst für seinen am 31.01.1956 verstorbenen Vater, am 10.02.1956 in London sah Christopher seine Mutter zum letzten Mal, obwohl sie seinen Vater um 15 Jahre überlebte.

In seinem späteren Leben arrangiert sich Christopher Robin Milne allmählich mit seinem Vater. Er begann auch selbst zu schreiben, z.B.

The Enchanted Places und The Path Through the Trees.

Frage 25: Gibt es die Spielsachen von Christopher Robin Milne noch?

Antwort 25:

Ja. Von 1947 wurden die Spielsachen 10 Jahre lang in ganz Amerika ausgestellt.
Dann landeten sie in den Dutton Büros. Dort blieben sie bis 1969, als sie für eine Shepard-Ausstellung im Victoria-und-Albert-Museum eine
kurze Reise (als VIPs in einer Concorde) nach England machten.
Seit 1987 leben die Stofftiere in Central Children's Room des Donnell Library Center, einer Filiale der New York Public Library
(New York Stadtbibliothek).



(s. auch Frage 75)

Frage 26: Was macht Christopher Robin morgens?

Antwort 26:

»Was tut Christopher Robin morgens? Er lernt. Er wird gebildet. Er instigoriert –
ich glaube, das ist das Wort, das er erwähnte, aber vielleicht beziehe ich mich da
auch auf etwas anderes – er instigoriert Wissen.«

Frage 27: Was sind 3 Stöcke, die auf dem Boden liegen?

Antwort 27:

Wenn sich zwei von den drei Stöcken am einen Ende berühren,
aber nicht am anderen, und der dritte Stock quer darüber gelegt ist,
dann ist das keine Falle, wie Ferkel denkt.

Sondern es ist ein A und zwar so lange bis jemand drauftritt.

Frage 28: Was bedeutet der Buchstabe „A“?

Antwort 28:

»A bedeutet Lernen, es bedeutet Bildung, es bedeutet all das,
was dir (Ferkel) und Pu fehlt. Das bedeutet A.«



Frage 29: Was ist eine „Rissolution“, und wer hat sie unterschrieben?

Antwort 29:

In Kapitel 10 in Pu baut ein Haus, trägt I-Ah ein selbst erdachtes Gedicht
mit dem Titel GEDICHT vor.
Das Gedicht geht so:

»Christopher Robin wird uns verlassen.
Jedenfalls glaube ich das.
Er geht. Und zwar wohin?
Wir können es nicht fassen.
Aber er verläßt uns-
Ich meine, er wird uns verlassen
Betrübt uns das den Sinn?
Allerdings,
Sogar sehr.
Missst.
Es ist nämlich gar nicht
Leicht;
Vielleicht-
Vielleicht
Sollte ich noch mal anfangen,
Aber es ist leichter
Aufzuhören.
Christopher Robin , bitterlich-
Ich
Ich
Und alle deine Freunde
Wünschen dich
Ich meine, wir
Lieben dir
Na, wie auch immer, wir
Reichen dir
In Liebe unsere Hände
ENDE.«

»Die Rissolution lautet, daß es alle unterschreiben und Christopher Robin bringen.«

Also unterschrieben

PU, OILE, FRKL, IA, KANINCHEN, KÄNGA, KLECKS und SCHMUTZ.











Was sich auf einander reimen soll, habe ich in der gleichen Farbe orange bzw.
grün markiert. Braun ist das Wort markiert, auf das I-Ah noch keinen Reim hat.



Frage 30: Was ist eine „Expotition“?

Antwort 30:

Eine Expotition ist etwas entdecken. Es ist eine Expedition. Das bedeutet Expedition.
Alle, und zwar in einer langen Reihe.




(Wie eine "Expotition" abläuft, kannst du in Kapitel 8 in Pu der Bär
- In welchem Christoper Robin eine Expedition zum Nordpol leitet- nachlesen.)









Frage - Antwort 16 - 30


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