Frage Antwort 46 - 52

Frage 47: Was tun Tieger am besten?

Antwort 47:

Tieger sind ungewöhnlich gute Flieger. Wenn sie Lust dazu haben, können Tieger so gut fliegen wie Eule.

Wenn sie wollen können Tieger auch so weit springen wie Kängas.

Natürlich können Tieger auch schwimmen.

»Tieger können alles.«

»Auf Bäume klettern können sie (Tieger) am besten, sogar viel besser als Puhs.«
»Rauf und runter. Den ganzen Tag.«



Frage 48: Wieviele Pole gibt es, meint Christopher Robin?

Antwort 48:

Christopher Robin weiß, daß es neben dem Nordpol auch einen Südpol gibt.

Und dann nimmt er an, daß es auch einen Ostpol und einen Westpol gibt,
obwohl man allgemein nicht gern über sie spricht.

Frage 49: Wo ist "Puwinkel"?

Antwort 49:

Eines Tages beschließen Pu und Ferkel ein Haus für I-Ah zu bauen, weil er nichts hat, wo er wohnen kann.
Sie bauen es, an den Wald, wo es windgeschützt ist und wo Pu darüber nachgedacht hat.
Sie wollen es Puwinkel nennen und aus Stöcken bauen.

Ohne es zu wissen, nehmen die beiden für den Hausbau den Haufen Stöcke,
aus denen sich I-Ah sich bereits ein Haus gebaut hatte.

Du kannst die Geschichte im Ersten Kapitel - In welchem am Puwinkel ein Haus für I-Ah gebaut wird - in Pu baut ein Haus nachlesen.

Frage 50: Wie erfindet man am besten Gedichte und Lieder?

Antwort 50:

Die beste Art, Gedichte zu schreiben, ist indem man die Sachen einfach kommen läßt, oder indem man dahin geht, wo sie einen finden können.

»Und das ist das ganze Gedicht«, sagte er (Pu). »Gefällt es dir, Ferkel?«
»Alles bis auf die Schillinge«, sagte Ferkel. »Ich finde, sie haben da nichts zu suchen.«
»Sie wollten nach den Pfunden mit rein«, erklärte Pu, »und da habe ich sie gelassen.

Das ist die beste Art, Gedichte zu schreiben, indem man die Sachen einfach kommen läßt.
»... ein Gedicht und ein Gesumm sind keine Sachen, die man so einfach packen kann,
nein, man wird von ihnen gepackt. Und alles, was man dazu tun kann, ist,
dorthin zu gehen, wo sie einen finden können.«
Frage 51: Wie schaute der Plan aus, Tieger gestüm zu machen?

Antwort 51:

Da Tieger in letzter Zeit so ungestüm gewesen war, beschloß Kaninchen mit Pus und Ferkels Hilfe Tieger ein Lektion zu erteilen, ihn gestümer zu machen.

Der Plan war, Tieger auf einen langen Entdeckungsausflug mitzunehmen, irgendwohin, wo er noch nie gewesen ist, ihn da zu verlieren, und am nächsten Morgen wiederzufinden.
Tieger wird dann rundum ein völlig anderer, demütiger, trauriger, melancholischer, kleiner,
Ach-Kaninchen-was-bin-ich-froh-dich-zu-sehen-Tieger sein.

Der Plan schlug fehl, denn statt Tieger verliefen sich Kaninchen, Ferkel und Pu.Tieger dagegen findet leicht wieder nach Hause zurück, denn das ist das
Merkwürdige an
Tiegern, daß sie sich nie verlaufen.

Pu und Ferkel fanden schließlich nach Hause, weil Pu Hunger hat und sein Honigtöpfe zuhause im Schrank nach ihm rufen hört. Sie folgen einfach den Rufen der Honigtöpfe.
Kaninchen dagegen verläuft sich endgültig und wird schließlich von Tieger wiedergefunden.

Das ganze Abenteuer kannst Du im Siebten Kapitel - In welchem Tieger gestüm gemacht
wird - in Pu baut ein Haus nachlesen.

Frage 52: Wie rettet sich Pu Bär vor der großen Flut?

Antwort 52:

Pu war auf einem Stuhl eingeschlafen und träumte von Abenteuern am Ostpol.
Als er aufwachte, steckten seine Füße im Wasser und überall rings um ihn her
war Wasser! Er erkannte den Ernst der Lage, nahm seinen größten Honigtopf und entkam mit ihm auf einen dicken Ast seines Baumes, schön weit über dem Wasser.
Nach und nach holte er alle seine Honigtöpfe (insgesamt 10 Stück)
hinauf auf den sicheren Ast. Dort saß er dann, ließ die Beine baumeln, aß seinen
Honig und wartet, daß der Regen aufhörte und die Flut zurückging.

Zwei Tage später saß er immer noch dort, nur noch mit vier Honigtöpfen,
drei Tage später mit einem Honigtopf. Am vierten Tag erspähte Pu Ferkels
Flasche und fischte diese aus dem Wasser. Leider konnte er weder
die Botschaft lesen noch schwimmen. Dann hatte er eine Idee, ...

Er sagte sich: »Wenn eine Flasche schwimmen kann, dann kann ein Topf auch schwimmen, und wenn ein Topf schwimmt, kann ich mich auf den Topf setzen, wenn der Topf sehr groß ist.«

So baute er sich sein Schiff „Der Schwimmende Bär“, ließ es ins Wasser fallen und sprang hinterher. Zuerst waren Pu und Der Schwimmende Bär sich nicht einig, welcher von beiden oben hingehörte, aber nachdem sie eine bis zwei Stellungen ausprobiert hatten, einigten sie sich darauf, daß der
Schwimmende Bär unten blieb
und der siegreiche Pu stolz im Herrensitz oben, wobei er eifrig mit den Füßen paddelte.

So paddelte Pu zu Christopher Robin, überbrachte ihm Ferkels „Bortschaft“
und gemeinsam retteten sie es später.

Frage 53: Was macht I-Ah, damit er besser hören kann?

Antwort 53:

I-Ah versucht, auf drei Beinen das Gleichgewicht zu halten und gleichzeitig, das vierte Bein sehr vorsichtig an sein Ohr zu heben. Wenn ihm das gelingt
und er nicht umfällt, drückt er sein Ohr mit dem Huf nach vorn.



Frage Antwort 53 - 60



Frage 53: Was macht I-Ah eines Tages auf dem Rücken treibend im Wasser und wie ist er überhaupt hineingefallen?

Antwort 53:

Ruh meint, daß I-Ah spielt; aber I-Ah spielt nicht.
Er gräbt auch keine Löcher ins Erdreich und springt nicht auf einer jungen Eiche von Ast zu Ast.

Er wartet vielmehr darauf, daß ihm jemand aus dem Fluß hilft.
I-Ah ist nicht in den Fluß gefallen. Er wurde sehr ungestüm gestoßen.
Es hat ihn jemand sehr ungestüm gestoßen. Er stand am Fluß und dachte nach, als er plötzlich ungestüm gestoßen wurde. Genauer gesagt, stand er auf dem rutschigen Ufer des Flußes und wurde von jemandem
voller Ungestüm von hinten gestoßen. Da ist er ausgerutscht undin den Fluß gefallen.

Und dieser jemand, der ihn voller Ungestüm von hinten ins Wasser
gestoßen hat, war ... Tieger!

Frage 54: Wo hat Pu I-Ahs Schwanz wieder gefunden?

Antwort 54:

Winnie-der-Pu machte sich auf den Weg, um I-Ahs Schwanz zu finden. Er beschloß, zu Eule zu gehen und sie um Rat zu Fragen. Nach dem Besuch gingen Eule und Pu vor die Tür.

... und er (Pu) betrachtete den Klingelzug ... und je länger er den Klingelzug
betrachtete, desto mehr hatte er das Gefühl, daß er schon einmal etwas
Ähnliches gesehen hatte, irgendwo anders, irgendwann zuvor.
»Hübscher Klingelzzzug, stimmt’sss?« sagte Eule. Pu nickte.
»Er erinnert mich an etwas«, sagte er, »aber ich komme nicht darauf,
woran. Woher hast du ihn?« »Ich bin im Wald darauf gestoßßßen. Er hing
an einem Busch, und zzzuerst dachte ich, daßßß dort jemand wohnt,
dessshalb habe ich daran geklingelt, und nichtsss passssssierte, und dann
habe ich noch einmal ganzzz laut geklingelt, und da issst esss abgegangen, und ich hatte esss in der Hand, und will niemand esss zu brauchen schien, habe ich
esss mit nach Hause genommen, und...« »Eule, sagte Pu feierlich, »du hast einen Fehler gemacht.
Jemand hat es gebraucht.« »Wer?« »I-Ah. Mein lieber Freund. I-Ah. Er ... Er hatte es sehr lieb.« »Lieb?« »Er war ihm verbunden«, sagte Pu traurig. Mit diesen Worten entfernte er den Schwanz von dort, wo er festgehakt war, und trug ihn zurück zu I-Ah, und als Christopher Robin ihn wieder an seinem richtigen Platz festgenagelt hatte, tobte I-Ah durch den Wald und wedelte glücklich mit dem Schwanz.

Du kannst die Geschichte im Vierten Kapitel
- In welchem I-Ah einen Schwanz verliert und Pu einen findet –
in Pu der Bär nachlesen.



Frage 55: Wie wird Ruh aus dem Wasser gefischt?

Antwort 55:

Als Ruh sich zum erstenmal selbst das Gesicht wusch (im Bach), fiel er
ins Wasser. Um ihn rauszuziehen, drehte sich I-Ah um und hängte seinen
Schwanz ins Wasser, damit Ruh sich daran festhalten konnte.
auf Zuruf von Christopher Robin holte Pu einen langen Pfahl und
legte ihn über das Wasser. Am einen Ufer stand Pu mit dem langen Pfahl in den Pfoten und Känga nahm am anderen Ufer das andere Ende. Sie hielten
den Pfahl über das Wasser. Ruh trieb gegen den Pfahl und kletterte aus dem Wasser.

Frage 56: Wie reagierte I-Ah auf seine Geburtstagsgeschenke?

Antwort 56:

Zunächst konnte I-Ah es gar nicht glauben, daß jemand an seinen Geburtstag gedacht hatte und daß er sogar Geschenke bekam.

Dann war er ganz aufgeregt. Als Ferkel ihm dann erzählte, daß es den Ballon,
den es I-Ah schenken wollte, kaputtgemacht hatte, war I-Ah ganz still.

Als ihm Pu dann auch noch einen Topf schenkte, war I-Ah ganz aufgeregt.

Stolz nahm er den Ballon von Ferkel mit den Zähnen auf und legte ihn
vorsichtig in den Topf; dann holte er ihn wieder heraus und legte ihn auf
die Erde; dann hob er ihn wieder auf und legte ihn vorsichtig zurück
in den Topf. Er holte den Ballon immer wieder heraus und steckte ihn wieder zurück, und war so glücklich wie man nur sein kann ...

(s. auch Antwort 06)

Frage 57: Wie kommt Pu zu dem Titel „Entdecker des Nordpols“?


Antwort 57:

Während der Expotition zum Nordpol war Ruh ins Wasser gefallen.

Pu hatte einen Pfahl gefunden, den Pu und Känga zwischen sich über das Wasser hielten. Die eine Seite hielt Pu in den Pfoten, die andere Seite hielt Känga. Ruh trieb gegen den Pfahl
und kletterte aus dem Wasser und war gerettet.
Pu hatte gedacht der Pfahl könne vielleicht nützlich sein und
ihn einfach aufgehoben. Christopher Robin aber erklärte feierlich,
daß die Expedition vorbei sei.
Pu habe (mit dem Pfahl) den Nordpol gefunden!

Der Pfahl wurden in den Boden gesteckt und eine entsprechende Nachricht
daran befestigt.

(s. auch Antwort 65)

Seither trägt Pu den Titel „Entdecker des Nordpols“.


Frage 58: Wie kommt Pu zu dem Titel „Herr Pou de Bær“?

Antwort 58:

Im letzten Kapitel von Pu baut ein Haus erzählt Christopher Robin Pu von
Königen, Königinnen, von etwas, das Faktoren hieß, Europa, Rittern und vielem mehr.
Pu möchte wissen, ob es toll ist, ein Retter zu sein ... auf einem Pferd.
»Ein Ritter?« »Genau«,sagte Pu. Als Christopher Robin ihm erklärt,
daß es nicht so toll ist wie ein König zu sein, aber toller als Faktoren,
möchte Pu wissen, ob ein Bär einer (ein Ritter) sein könnte.
»Natürlich könnte er das!« sagte Christopher Robin.

»Ich werde dich dazu schlagen.«
Und er nahm einen Stock und berührte Pu an der Schulter und
sagte: »Erhebt Euch, Herr Pou de Bær, getreuester aller meiner Ritter.«

So also kam Pu zum Titel eines Ritters.

(s. auch Antwort 45 und Antwort 63)

Frage 59: Was sagte Eule immer als erstes, wenn jemand zu ihr kam?

Antwort 59:

»Geh weg, ich denke nach; ach, du bissst’sss.«


Frage 60: Wie wird I-Ah aus dem Fluß gerettet?

Antwort 60:

Pu, Ferkel, Kaninchen und Ruh, die Pu-Stöcke spielen, als I-Ah auf dem Rücken auf dem Fluß unter der Brücke hindurchtreibt.
Einen Augenblick lang wurde es still, während alle nachdachten,
wie man I-Ah aus dem Fluß helfen könne.
Pu hatte schließlich eine Art Idee, »... aber ich nehme nicht an, daß es eine sehr gute ist.«
»..., wenn wir alle auf der einen Seite von I-Ah Steine und so was in den Fluß schmeißen,
dann machen die Steine Wellen, und die Wellen spülen ihn (I-Ah) auf die andere Seite.«
Kaninchen hält das für eine sehr gute Idee. Ferkel ist besorgt, daß sie I-Ah aus Versehen treffen könnten. Auch I-Ahs Begeisterung hält sich in Grenzen,
er will nicht gespült werden und befürchtet, sie könnten ihn aus Versehen nicht treffen.

Aber Pu hatte sich bereits den größten Stein geholt, den er tragen konnte und beugte sich über die Brücke, den Stein in den Pfoten. Da sich I-Ah aber wegen der Strudel immer im Kreis drehte,
war der Plan nicht so einfach auszuführen. Auf Kaninchens Kommando aber ließ Pu seinen
Stein fallen. Es machte laut Platsch, und I-Ah verschwand ...

Nach bangen Minuten, in denen Pu schon dachte, daß er sich den falschen Stein ausgesucht haben mußte, oder den falschen Fluß oder den falschen Tag für seine Idee, kam I-Ah endlich aufs Ufer.

Während alle meinten, sie hätten I-Ah ans Ufer geschwemmt, beharrte I-Ah darauf, daß er getaucht und ans Ufer geschwommen war. »Pu hat einen großen Stein auf mich fallen gelassen, und um keinen schweren Schlag auf den Brustkorb einstecken zu müssen,
bin ich getaucht und ans Ufer geschwommen.«

Wie dem auch sei: I-Ah war im Fluß gewesen, und jetzt war er nicht mehr im Fluß, und deshalb hatte Pu keinen Schaden angerichtet



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