Kennst du die Bewohner



Frage - Antwort 1 bis 3



Liebe Prinzessin, nun hast du sicherlich schon viel über Pu und seine Freunde erfahren, kannst du auch Antworten geben?

Wie kam Winnie-der-Pu zu seinem Namen?

Woher kommt das "Pu" in seinem Namen?


Antwort 01: Auf diese Fragen gibt es mehrere Antworten, suche Dir die Antwort heraus,
die Dir am besten gefällt,
oder die Du für am wahrscheinlichsten hälst.

1) A. A. Milne benannte "Winnie" nach einem Bären im Londoner Zoo.
(s. auch Frage 22)



2) Christopher Robin hatte mal einen Schwan und er nannte diesen Schwan "Pu".
"Das war jedoch vor langer Zeit und als wir uns verabschiedeten,
haben wir den Namen mitgenommen,
weil wir nicht glaubten, daß der Schwan ihn noch wollte."

3)"Pu" kommt von dem Geräusch, das Winnie jedesmal machte, wenn eine Fliege kam,sich auf seiner Nase niederließ und er sie wegblasen mußte. Das war damals,
als seine Arme so steif waren, daß sie länger als eine Woche in die Luft
ragten, nachdem er lange Zeit an einem blauen Luftballon gehangen war
und vergeblich versuchte, sich Honig aus einem Bienenstock
im Wipfel eines Baumes zu besorgen.

4)Milne, der Verfasser von Pu der Bär, hieß mit Vornamen Alan Alexander; wir können also davon ausgehen, daß seine Freunde »Al« zu ihm sagten. Oder sogar »AI-Al«. Als Milne zum Beispiel gerade überlegte, wie er den Bären, über den er ein Buch schreiben wollte, nennen sollte, kamen seine besten Freunde Keats und Chapman mit dem Fahrrad vorbei. »Hallo, Al-Al«, rief Keats, »kommst du mit, ein gepflegtes Bierchen zischen?« »Nein«, sagte Milne, »ich hab keine Zeit. Ich überlege gerade, wie ich den Bären nennen soll, über den ich ein Buch schreiben will.« »Na, dann eben nicht«, sagte Keats. »Wer nicht will, der hat schon«, sagte Chapman. »Puh!« rief Keats. »Genau«, sagte Milne.

Ich glaube, ein bißchen Wahrheit steckt in allen vier Antworten.

Über die Jahre hat Pu übrigens eine ganze Reihe von Namen gehabt,
sie sich zum Teil sogar verdient, als da sind:


F.v.F. (Freund von Ferkel), K.G. (Kaninchens Genosse), P.E. (Pohl-Entdecker),

I.A.T. und Sch.F. (I-Ahs Tröster und Schwanzfinder),
B (Bär), HB (Hilfsbereiter Bär), TB (Tapferer Bär),
1. Steuermann,
Bär von sehr geringem Verstand, dummer alter Bär.



Frage 02: Heißt Pu mit Nachnamen "Sanders"?

Antwort 02:
Die Antwort lautet: "Nein." Pus richtiger Name ist "Pu Bär" oder "Winnie-der-Pu".
Jedenfalls sicherlich nicht "Winnie-der-Pu Sanders".

Das Schild mit dem Namen "Sanders" war schon da, als Pu in das Haus einzog.
Der echte "J.Sanders" war derjenige, der vor Pu in dem Haus wohnte.

A. A. Milne erklärt in seinem Buch ja selbst, was es heißt, wenn er schreibt,
daß Pu unter dem Namen Sanders in einem Wald lebte, nämlich:

Es heißt, daß er den Namen über der Tür in goldenen Buchstaben hat
und daß er darunter wohnt.«

(s. auch Frage 10)

Du kannst die Geschichte im Ersten Kapitel
- In welchem wir Winnie-dem-Pu und einigen Bienen vorgestellt werden
und die Geschichten beginnen -
in Pu der Bär nachlesen.

Zweiflern an dieser Erklärung, also denjenigen unter Euch, die darauf beharren,
daß Pu mit Nachnamen "Sanders" heißt, weil auf dem Schild über seiner (Haus-)
Tür "Sanders" steht und Pu darunter wohnt, sei entgegengehalten, daß dann
logischerweise Euer Nachname "Apotheke" ist, wenn Ihr zufällig in einem Haus
wohnen solltet, über dessen Tür ein gleich lautendes Schild hängt. Oder auch "Sanders", wenn Ihr in ein Haus zieht, dessen Vormieter diesen Namen trug, nur weil das gleich lautende Schild noch an der Tür hängt.

Frage 03: Wann hat Pu Geburtstag? Wie alt ist er?

Antwort 03:

Im Buch heißt es, daß Pu ein Jahr jünger ist als Christopher Robin.

»Pu, versprich mir, daß du mich nie vergißt. Nicht mal, wenn ich hundert bin.
Pu dachte ein bißchen nach. Wie alt bin ich dann? Neunundneunzig.«

Ich schätze, daß Pu in den ersten beiden Büchern von A. A. Milne 4 Jahre alt ist und daß er in späteren Büchern nicht älter als 5 Jahre ist.

(s. auch Antwort 41)

Für die Geschichte macht es keinen Unterschied, aber man könnte sagen, daß das Geburtsdatum von Winnie-der-Pus der 21. August 1921 war, das Datum, an dem Christopher Robin Milne den Bären geschenkt bekam.

(s. auch Antwort 89)



Frage - Antwort 4 - 8

Frage 04: Wie lange steckte Pu Bär im Eingang zu Kaninchens Haus fest?

Antwort 04:

Pu Bär steckte eine Woche lang in Kaninchens Vordereingang fest.

»Es ist eine Tatsache«, sagte Kaninchen. »Du sitzt fest. ...«
»Wir werden warten müssen, bis du wieder dünner bist. ...«

(s. auch Frage 85)

»Wie lange dauert Dünnerwerden? fragte Pu besorgt.«
»Etwa eine Woche, würde ich annehmen. ...«

Und als die Woche vorüber war, sagte Christopher Robin: »Jetzt!«
Also packte er Pus Vorderpfoten, und Kaninchen packte Christopher Robin, und sämtliche Bekannten und Verwandten
von Kaninchen packten Kaninchen und alle zogen ...

Und dann, ganz plötzlich, sagte Pu: »Plopp«, genau wie ein
Korken, der aus der Flasche gezogen wird.
Und Christopher Robin und Kaninchen und sämtliche Bekannten
und Verwandten von Kaninchen fielen auf den Rücken ...
und oben auf sie drauf fiel Winnie-der-Pu:
frei!

Du kannst die Geschichte im Zweiten Kapitel
- In welchem Pu einen Besuch macht und an eine enge Stelle gerät -
in Pu der Bär nachlesen.

Frage 05: Warum kommt und geht Pu jedes Mal erst ein- bis zweimal,
bevor er beim dritten Mal bei Kaninchen bleibt?

Antwort 05:

Pu will sicherstellen, daß er wieder aus Kaninchens Haus hinaus kann,
nachdem er zu Anfang der Geschichte eine Woche lang in Kaninchens
Vordereingang gesteckt war, bevor er endlich wieder hinausgezogen
worden war und wieder seinen geliebten Honig essen konnte.

Frage 06: Welche Geschenke bekam I-Ah zum Geburtstag?
(s. auch Antwort 57), (s. auch Antwort 89)

Antwort 06:

Zwar heißt das sechste Kapitel in Pu der Bär
„In welchem I-Ah Geburtstag hat und zwei Geschenke bekommt"
aber er bekam tatsächlich 5 Geschenke zum Geburtstag.

Von Ferkel bekam I-Ah einen Ballon. Ursprünglich war es
ein roter Ballon gewesen. Aber in seiner Eile und seinem Eifer,
der erste zu sein, der I-Ah ein Geschenk überreichte, so als hätte es ganz von alleine dran gedacht, achtete
es nicht auf den Weg, blieb mit einem Fuß in einem Kaninchenloch
stecken und fiel flach aufs Gesicht. «P E N G !!!» machte es und
der Ballon zerplatzte.
Es war aber schon zu spät und Ferkel hatte auch keinen Ballon mehr. Deshalb überreichte es I-Ah den kleinen, roten, feuchten Fetzen, der übriggeblieben war, als Geschenk.

Pu schenkte I-Ah einen nützlichen Topf, in den man Sachen hineintun kann.
Auf dem Topf stand geschrieben:

«Die allerherzlichsten Glück- und Segenswünsche zum Geburtstag.
In Liebe, Dein Pu»,

so sagte Pu zumindest.

In Wirklichkeit hatte Eule darauf geschrieben:

«HIRZ LERZ NUCKWNÜSCH UZM BUBU BUGEBU BURZKAT.»

Ursprünglich war der Topf voll Honig gewesen. Aber es war ein warmer
Tag und Pu hatte einen weiten Weg von seinem Haus zu I-Ah.

Und ungefähr auf der Hälfte des Weges hatte Pu Hunger bekommen
und den ganzen Topf ausgeschleckt. Da es immerhin ein sehr
hübscher Topf war, auch wenn kein Honig mehr drin war,
beschloß er, ihn sauber auszuwaschen,
von Eule «Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag» draufschreiben
zu lassen und ihn dann I-Ah zu schenken

Christopher Robin schenkte I-Ah einen kleinen Malkasten, damit er Sachen
malen kann. Außerdem gab Christopher Robin eine Party für I-Ah.
Da bekam er eine Torte mit Zuckerguß und drei Kerzen, und auf der Torte
stand sein Name in Rosa.

Frage 07: Wer ist "Klein", und was ist aus ihm geworden?

Antwort 07:

"Klein" ist einer von Kaninchens Bekannten-und-Verwandten. Da er verloren gegangen zu sein schien, ihn jedenfalls seit einiger Zeit niemand mehr gesehen hatte, startete Kaninchen im ganzen Wald eine Suche nach ihm.

Klein hieß in Wirklichkeit Sehr Kleiner Käfer, aber man nannte ihn nur
Klein, wenn man überhaupt mit ihm sprach, was so gut wie nie geschah,
außer wenn jemand sagte: »Klein! Aber wirklich!«

Er war ein paar Sekunden bei Christopher Robin gewesen, und er wollte um einen Stechginsterbusch laufen, um sich etwas Bewegung zu verschaffen, aber anstatt wie erwartet auf der anderen Seite wieder zum Vorschein zu kommen,
war er nicht zum Vorschein gekommen, und deshalb wußte niemand, wo er war.
Da er nicht Vielen-Dank-auf Wiedersehen-es-war-sehr-schön gesagt und auch keinen Brief geschrieben hatte, wie gut es ihm gefallen habe und wie leid es ihm tue, daß er so plötzlich aufbrechen mußte, war Kaninchen davon überzeugt, daß es ernst sei. Klein sei verschwunden und sie müßten sofort mit der Suche beginnen.

Schließlich fand Ferkel Klein, der Pus Rücken hinauf kletterte.



Frage 08: Wie entstand das Spiel "Pu-Stöcke" ? Wer erfand es?

Antwort 08:
Pu erfand das Spiel ganz zufällig, als er eines Tages auf dem Weg zur Brücke war. Eigentlich müßte das Spiel ja "Pu-Tannenzapfen" (s. Pu-Stöcke auf der 100-Morgen-Wald-Karte) heißen. Denn auf der Brücke stolperte Pu er über einen solchen und der Tannenzapfen fiel in den Fluß und wurde unter die Brücke getrieben. Pu stellte fest, daß andere Tannenzapfen auch unter der Brücke hinweg trieben. Und ehe er sich versah, ließ er zwei Zapfen auf einmal ins Wasser fallen, um zu sehen, welcher zuerst unter der Brücke hindurch kam. Ein neues Spiel war geboren. Später spielten Pu und seine Freunde es mit Stöcken statt mit Zapfen, weil die einfacher zu kennzeichnen und voneinander zu unterscheiden sind. Eines Tages, als Pu auf dem Weg zur Brücke war, versuchte er ein kleines Stück Dichtung über Tannenzapfen zu erfinden, ... Er war gerade zur Brücke gekommen, und da er nicht darauf achtete, wohin er ging, stolperte er über etwas, und der Tannenzapfen sprang ihm aus der Hand und fiel in den Fluß. » So ein Mist«, sagte Pu, als der Tannenzapfen langsam unter die Brücke getrieben wurde, und er ging zurück, um sich einen neuen Tannenzapfen zu holen, auf den sich etwas reimte. Aber dann fand er, er könnte statt dessen einfach den Fluß betrachten, denn es war so ein friedlicher Tag, und deshalb legte er sich auf den Bauch und blickte hinunter, und der Fluß glitt langsam unter ihm vorbei... Und plötzlich glitt auch sein Tannenzapfen vorbei. »Das ist ja merkwürdig«, sagte Pu. »ich habe ihn auf der anderen Seite fallen lassen, und auf dieser Seite ist er herausgekommen. Ob er das wohl noch mal macht? « Und er ging zurück, um weitere
Tannenzapfen zu holen. Der Tannenzapfen machte es noch maL Und immer wieder. Dann ließ er zwei auf einmal ins Wasser fallen und lehnte sich über die Brücke, um zu sehen, weicher zuerst ankam; und einer der beiden kam zuerst an; aber weil sie beide gleich groß waren, wußte er nicht, ob es der gewesen war, dem er es gewünscht hatte, oder der andere. Deshalb warf er beim nächstenmal einen großen und einen kleinen hinein, und der große kam zuerst heraus, genau, wie er es vorausgesagt hatte, und der kleine kam als letzter, und auch das hatte er vorausgesagt, so daß er zweimal gewonnen hatte...

Und als er zum Tee nach Hause ging, hatte er sechsunddreißigmal gewonnen und achtundzwanzigmal verloren, und das bedeutete, daß er.. Also, man zieht achtundzwanzig von sechsunddreißig ab, und so oft hatte er gewonnen. Anstatt umgekehrt. Und das waren die Anfänge des Spiels namens Pu-Stöcke, das Pu erfunden hatte und das er mit seinen Freunden am Waldessaum zu spielen pflegte. Aber sie spielten es mit Stöcken statt mit Tannenzapfen, weil Stöcke leichter zu kennzeichnen waren.
(s. auch nächste Antwort und Antwort 19)



Frage - Antwort 9 - 15

Frage 09: Wie spielt man "Pu-Stöcke"?

Antwort 09:

Man kann "Pu-Stöcke" allein spielen (s. auch vorherige Antwort), lustiger ist es aber zu zweit oder mit noch mehr Mitspielern. Man spielt "Pu-Stöcke" in dem man gekennzeichnete
Stöcke (unterschiedliche Farben, unterschiedlich lang oder dick, mit Astgabel oder ohne, etc.) auf der einen Seite einer Brücke ins Wasser wirft und dann wartet und schaut, welcher Stock zuerst auf der anderen Seite der Brücke wieder zum Vorschein kommt. Derjenige Mitspieler, dessen Stock zuerst zum Vorschein kommt, ist der Gewinner.

(Für Tips, wie man bei "Pu-Stöcke" am ehesten gewinnt, s. Antwort 19)

Frage 10: Was steht auf den Schildern an Pu Bärs Haus?

Antwort 10:

Auf dem Schild über der Tür steht in goldenen Buchstaben: J. Sanders.

Auf dem Schild neben seinem Klingelzug steht: Biehte klingl.

(s. auch Antwort 02)



Frage 11: Ist Ferkel ein Junge oder ein Mädchen? Und wie ist das mit I-Ah?

Antwort 11:

Trotz des rot-geringelten T-Shirts, das Ferkel auf Disney-Bildern meistens trägt,
ist es ein Junge.
Auch wenn I-Ah auf manchen Disney-Bildern manchmal eine rosa Schleife im Schwanz
hat und sein Name in Rosa auf der Torte gestanden ist,
die ihm Christopher Robin zum Geburtstag schenkte,
ist er doch ein Junge.

»Zumindest war ich das, als ich das letzte Mal nachgeschaut habe.
Danke, daß ihr mich bemerkt habt.«

Frage 12: Was ist so wunderbar an Tigger?

Antwort 12:

Tigger ist ein Wunder der Schöpfung und ein Original.
Das wunderbarste an Tigger aber ist, daß es ihn nur einmal gibt!

Frage 13: Warum heißt es einmal "Kaninchen" und dann wieder "Rabbit",
warum "Tieger" und dann wieder "Tigger"?

Antwort 13:

In den Übersetzungen der Originale Pu der Bär und Pu baut ein Haus
von A.A. Milne heißen die beiden Tiere "Kaninchen" und "Tieger",
in den Büchern und Verfilmungen von Walt Disney dagegen
heißen die beiden "Rabbit" (das ist das englische Wort für Kaninchen) und "Tigger".

Frage 14: Warum heißt es einmal "160-Morgen-Wald" und dann wieder "100-Morgen-Wald"?
Was ist richtig?

Antwort 14:

In den von Harry Rowohlt übersetzten Originalen Pu der Bär und Pu baut ein Haus von A.A. Milneheißt es "160-Morgen-Wald",
in den Büchern und Verfilmungen von Walt Disney und anderen Übersetzungen dagegen
heißt es "100-Morgen-Wald".

Tatsache ist, daß der Wald in den englischen Originalen Winnie-the-Pooh und The House At Pooh Corner 100 Aker (Acre) Wood heißt.

Ich glaube, in der Übersetzung "100-Morgen-Wald" ist einfach die Zahl aus dem Englischen übernommen und "Acre" mit "Morgen" übersetzt worden.

Harry Rowohlt dagegen dürfte gerechnet haben, und zwar wahrscheinlich so ähnlich:

1 Morgen = 2500 m⊃2;
1 acre = 4046,8 m⊃2;
4046,8 m⊃2; : 2500 m⊃2; = 1.61872 Morgen
1,61872 Morgen x 100 = 161,872 Morgen
abgerundet = 160 Morgen

Frage 15: Was steht auf dem Schild neben Ferkels Wohnung, und was bedeutet es?

Antwort 15:

Auf dem zerbrochenen Schild neben Ferkels Wohnung steht »BETRETEN V«.

Ferkel sagt, das sei der Name seines Großvaters, ein Name, der schon lange in der Familie sei.
Betreten V sei die Abkürzung für Betreten Vic, welches die Abkürzung für Betreten Victor sei.
Sein Großvater habe zwei Namen gehabt, für den Fall, daß er mal einen verlöre: Betreten nach einem Onkel und Victor nach Betreten.

Ich glaube ja eher, daß auf dem Schild, bevor es zerbrach
"BETRETEN VERBOTEN" geschrieben stand!

(s. auch Antwort 32)



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