Junge Jahre sind sehr wertvoll - sie sind voller Hoffnung und Träume!


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Winnie der Puuh

1. Drüben im Hundertmorgenwald
wo Christopher Robin spielt
findest du eine zauberhafte Welt
die all deine Träume erfüllt

2. Der Esel I-aah, sein alter Freund
und Kanga dort mit Klein Ruh
Rabbit und Ferkel, Eule auch
sie lieben ihn Winnie den Puuh

Refrain:

Winnie der Puuh, Winnie der Puuh
kugelrunder Bärenjunge
kleine, süße Schleckerzunge
Winnie der Puuh, Winnie der Puuh
frecher, alter, alberner Bär



Du hast 'nen Freund

1. Ruf mich schnell zu dir hin
ganz egal, wo immer ich bin
ich werd' rennen
um nach dir zu seh'n
Frühling, Herbst, Winter, egal
uns beide gibt's nur einmal
ich bin bei dir
du hast 'nen Freund

2. Geht es dir nicht besonders
und du brauchst 'ne starke Hand
und alles, alles geht wirklich schief:
Augen zu! Denk fest an micht!
und schon bin ich bei dir
verlass dich drauf, wir öffnen jede Tür

3. Ruf mich schnell zu dir hin
ganz egal, wo immer ich bin
ich werd' rennen
um nach dir zu seh'n
Frühling, Herbst, Winter, egal
uns beide gibt's nur einmal
ich bin bei dir
du hast 'nen Freund


Hönig
Ich frage mich seit Jahr und Tag,
Warum ein Bär den Honig mag,
Summ! Summ! Summ!
Ich frage mich warum?
Schon seltsam, daß, wenn Bären Bienen wären
Dann wäre ihnen auch ein Nest ganz unten eigen,
Und wenn es dann so wäre
(die Bienen wären Bären), Dann brauchten wir auch nicht so hoch zu steigen.

KLEINES WOLKENLIED

Als Wolke so im Blauen schweben,
Das ist und bleibt das wahre Leben!
Wenn ringsherum der Himmel blaut,
Singt jede schwarze Wolke laut:

Als Wolke so im Blauen schweben,
Das ist und bleibt das wahre Leben!‹
Sie fühlt sich, wenn es blaut,

Sehr wohl in ihrer Haut.


KLEIMES GESUMM ZUR MORGENGYMNASTIK

Tra-la-la, tra-la-la,
Tra-la-la, tra-la-ia,
Rum-tum-tiedel-um-tum,
Tiedel-diedel, tiedel-diedel,
Tiedel-diedel, tiedel-diedel
Rum-tum-tum-tiedel-dum.

TRAUM-GEMURMEL

Dies ist ein echtes Rätsel mir;
Ich weiß, ich hatte Honig hier,
Mit einem Zettel, richtig fein,
Und HONICH draufgeschrieben.

Ein Riesentopf, voll bis zum Rand,
Und jetzt ist er mir durchgebrannt.
wo kann er hingegangen sein?
Wo ist er nur geblieben?


FRAGEN

Fragen, Fragen, immer nur Fragen.
Es kann der Käfer den Specht nicht ertragen.
Gib mir ein Rätsel auf; ich werde sagen:
›Da mußt du jemand anders fragen.‹

Fragen, Fragen, immer nur Fragen.
Ein Fisch kann nicht pfeifen, und ich kann nicht klagen.
Gib mir ein Rätsel auf; ich werde sagen:
›Da mußt du jemand anders fragen.‹

Fragen, Fragen, immer nur Fragen.
Unsichtbar wird der Honig im Magen.
Gib mir ein Rätsel auf; ich werde sagen:
›Da mußt du jemand anders fragen.‹


ZEILEN, VON EINEM BÄREN MIT SEHR
WENIG VERSTAND GESCHRIEBEN

Am Montag scheint die Sonne heiß.

Ich stelle mir die Frage:
Weiß ich es, daß ich dieses weiß?
Wie sieht sie aus, die Lage.

Am Dienstag hagelt es und schneit.
Erschaure, Mensch, und lies:
Es herrscht die große Unklarheit;
Ist dies das, jenes dies?

Am Mittwoch, wenn der Himmel blaut,
Ich alles schleifen laß
Und frag mich leise (oft auch laut):
Was ist wer und wo was?

Am Donnerstag das erste Eis
Als Reif auf Bäumen funkelt.
Da weiß ich, daß ich dieses weiß:
Wer? Was? Wie? Bis es dunkelt.

Am Freitag ...


DIE ENTDECKUNG DES NORDPOHLS

Sie zogen aus, den Pohl zu entdecken,

Eule und Ferkel und Kaninchen und alle;
›Einen Pohl muß man suchen und nicht verstecken‹,
Sagen Eule, Ferkel, Kaninchen und alle.
I-Ah, Christopher Robin und Puh,
Kaninchens Verwandte auch noch dazu...
Gibt es den Pol? Oder ist er nur Schmu?
Hurra! für Eule, Kaninchen und alle!

BESORGTES PU-LIED
Ein 3fach Hoch auf Pu!

(Auf wen, warum, wozu?)
Auf Pu -;
(Links Beifall; rechts ein ›Buh!‹)
Das wußtest du doch, du.
Er hat seinen Freund vorm Naßwerden gerettet!
3 Hoch auf Bär!
(Auf wer?)
Auf Bär -;
Schwimmen konnte er nicht.
Doch gerettet hat er den Wicht!
(Gerettet hast ihn du?)
Hört zu!
Ich spreche von Pu ...
(Nur zu!)
Von Pu!
(Mein Gedächtnis ist etwas schlicht.)
Also, Pu war ein Bär von enormem Verstand...
(›Da capo!‹ ›Bitte Ruhe!‹ ›Allerhand, allerhand!‹)
Von enormem Verstand...
(Von enormem was?)
Er aß nicht; er fraß,
Und ob er im Wasser schwamm oder saß-:
Er trieb vor sich hin, und das machte ihm Spaß
Auf einer Art Floß...
(Auf einer Art was?)
Auf einer Art Faß.
Also bitte 3 Hipp Hipp Hurras.
(Also bitte drei herzhafte Sowiesos),
Und hoffen wir, daß er noch jahre- und jahrelang unter uns
weilt,
Und noch gesünder und noch klüger und noch reicher
wird und immer richtig die Lage peilt.
Für Pu 3 Hurras!
(Für was?)
3 Hurras für Bär!
(Für wer?)
Für Bär...
3 Hurras für den wunderbaren Winnie-der-Pu!
(Kann mir jemand mal sagen, WESHALB UND
WOZU?)



GESUMM FÜR I-AH

GESUMM, DAS MAN IM FREIEN
UND IM SCHNEE SINGEN MUß

Der Schnee,

der Schnee
(Tideli pom),
In dem ich geh
(Tideli pom),
In dem Schnee
(Tideli pom),
Im Schnee.
Er tut schon weh
(Tideli pom),
Im vielen Schnee
(Tideli pom),
Er tut weh
(Tideli pom):
Der Zeh.


UNSER HAUS

Jetzt ist es fertig,

unser HAUS.
Tideli pom!
Ein so schönes HAUS ...
Tideli pom ...
Ach, wär es doch MEINS ...
Tideli pom ...



TIEGER, DER SUPPENKASPER


Was machen wir nur mit dem Tieger-Vieh?
Wenn es nie etwas ißt, dann wächst es auch nie.
Disteln, Honig und Heicheln, die mag er nicht,
Teils weil es nicht schmeckt, und teils weil es sticht.
Und alles, was einem Tier gut schmeckt,
Hat den falschen Schluck- oder Stacheleffekt.


WEN SOLL PU BESUCHEN?


Oh, wie wohl wär mir am Morgen
Mit Ruh,
Oh, wie wohl ist mir am Morgen
Als Pu.
Denn es ist mir Wurschtegal,
Falls ich nicht fett werd wie ein Aal
(Und ich nehme nicht zu),
Was ich tu.

Ja, ich hör es so gern sprechen.
Immerzu.
Schöner kann man gar nicht sprechen.
Schubidu.
Doch sagt Kaninchen: ›Iß nur tüchtig!‹
Dann werd ich leider davon süchtig,
Und ›Ich will mehr!‹
Sagt Pu Bär.



EIN ZIEMLICH HAARIGES LIED
Oh, wie wohl wär mir am Morgen

Mit Ferkel.
Ih, wie mies wär mir am Morgen
Ohne Ferkel.
Denn es ist mir Wurschtegal,
Ob ich Eule und I-Ah
(oder sonst jemanden von den andern)
Nicht besuche,
Und Eule oder I-Ah
(oder sonst jemanden von den andern)
Werde ich nicht besuchen
Nicht mal Christopher Robin.


GERÄUSCH, VON PU

Oh, die Schmetterlinge fliegen,
Besiegt die Wintertage liegen,
Die Schlüsselblumen sich verbiegen;
Sie wollen gesehen werden.

Und die Turteltaube gurrt,
Und der Wald steht auf und knurrt,
Und wie blau das Veilchen wurd!
Es ist so grün auf Erden.

Die Honigbiene summt und klebt,
Mit ihren kleinen Flügeln hebt
Sie ab, der Sommer lebt
Von der Wonne.

Es gurrt schon fast die Kuh,
Die Taube, die macht ›Muh!‹
Und nur der Pu macht ›Pu!‹
In der Sonne.

Wenn endlich jetzt der Frühling früht,
Man Haubenlerchen singen sieht,
Und auch der Glockenblumen Lied
Macht ein Heidengebimmel.

Der Kuckuck gurrt auf keinen Fall,
Er kuckt und kuckt nur überall,
Und Pu macht ›Pu!‹ mit lautem Knall
Wie ein Vogel am Himmel.



TANNENZAPFEN

KLEINES STÜCK DICHTUNG ÜBER TANNENZAPFEN

Geheimnisvolle, rätselhafte Tanne:

Eule sagt, es ist ihre Tanne,
Und Känga sagt, es ist ihre Tanne.
Ach, wär sie doch eine Platanne.

TIEGERS UNGESTÜM

Wäre Kaninchen

Größer und nicht klüger
Und fetter
Und stärker
Oder größer und nicht klüger
Als Tieger,
Und Tieger feiner
Und zahm wie ein Hühnchen
Gegenüber Kaninchen
Und netter,
Nicht wie ein Berserker,
Wär es Wurscht, wär Kaninchen
Größ- oder kleiner

DIE NACHDENKLICHE STELLE

Diese Stelle, die so warm und so sinnig ist,

Gehört Pu.
Hier frage ich mich, wenn du bei mir bist,
Was ich tu.
Sie gehört, fast vergessen, so ein Mist,
Auch noch Ferkel; und natürlich auch mir;
und Pu noch dazu.

ETWAS KLEINES

Ich lag auf der Brust;

Der Abend war just
Gekommen; ich hätte schlafen gemußt.
Ich lag auf dem Bauch
Und dichtete auch,
Und was kam, war nicht gut und verwehte wie Rauch.
Plattgedrückt mein Gesicht,
Und das paßte mir nicht;
So was ziemt Akrobaten im Scheinwerferlicht.
Und es putzt auch nicht sehr,
Wenn ein freundlicher Bär
Einen Korbstuhl verpaßt kriegt als schimmernde Wehr.
Und der Druck dann und wann,
Wenn es zuckt dann und wann,
Ist mehr, als die Nase ertragen kann.
Und so ein Quetschen
Beim Zähnefletschen
Greift Hals, Mund und Ohren und ähnliches an.

PU-LIED ÜBER EULES ALTES HAUS

Hier liegt Eules Baum.
Sie hat ihn sehr gemocht.
Ein Freund hat an die Tür gepocht;
Ich war's (das wißt ihr sicher kaum),
Und das Entsetzen stand im Raum.

Denn siehe! stürmisch bläst der Wind,
Der Baum, getroffen, fällt;
Schlecht sieht es aus für diese Welt,
Für mich, Mann, Maus und Kind,
Weil wir verloren sind.

Doch dann fällt Ferkel (FERKEL) etwas ein:
›Seid unverzagt! Ich bin es
Auch; reicht mir ein Seil, ein dünnes.
Es darf auch etwas dicker sein;
Bin zwar nicht groß, doch auch nicht klein.‹

Zum Briefschlitz ging es dann hinauf
– ›Hurra!‹ in Moll und Dur man rief –
Zum Schlitz, gebaut für einen Brief
(›NUR BRIEFE‹ steht da drauf) –:
Nichts hält jetzt Ferkel auf.

Oh tapfres Ferkel (FERKEL)! Ho!
Zittert Ferkel? Zagt es gar?
Nein, Zoll für Zoll und wunderbar,
(NUR BRIEFE? Lachhaft!) sowieso
Flutscht Ferkel durch, hallo!

Es läuft und läuft, dann macht es halt,
Ruft gellend durch die Föhren:
›Der Vogel Eule Hilfe braucht!
Und rettet Pu, den Bären!‹
Die andern eilen durch den Wald
Zur Rettung, und sie kommen bald.

›Hilf-Hilfe! Rettung!‹ Ferkel schreit
Und zeigt den andern, wo
[Singt ho! für Ferkel (FERKEL), ho!]
Sie gehen müssen und wie weit;
Die Haustür öffnet sich soo breit:
Wir sind gerettet, haben Zeit
Für tiefempfundne Dankbarkeit.

Singt ho! für Ferkel, ho!
Ho!

Frühstücks-Gesumm

»Singt Ho! der Bär soll leben!

Singt Ho! der Bär soll leben!
Es ist mir egal, ob Schnee oder Regen,
Meine Nase riecht Honig auf allen Wegen!
Es macht mir nichts aus, ob es schneit oder taut,
Denn ich hab mir die Pfoten mit Honig besaut!
Singt Ho! der Bär soll leben!
Singt Hu! leben soll Pu!

Er braucht einen kleinen Mundvoll ab und zu!«

Schwanzfinder

» Wer fand den Schwanz?

>Ich<" sprach Pu,
>Um Viertel vor Ganz
(das heißt, es war um Viertel vor elf),
Ich fand den Schwanz!<«



Lieder aus dem Hundertmorgenwald


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