Träume süß

Als Baby Emma zum ersten Mal in seiner Wiege lag, blickte es erstaunt auf die kleine Elfe, die mit baumelnden Beinen am Rand saß. "Na?" flüsterete die Elfe und ihr Fühler glitzerten.....
"Bist du schon müde?" Sie beugte sich etwas nach vorn und ihre zarten Flügel schillerten wie Regenbogen.
"Weißt du, die Königin hat mir von dir erzählt. Sie schickt mich, um dich zu begrüßen, kleines Menschen-Mädchen".
Vor Aufregung bekam die kleine Elfe ganz rote Backen. Es war eine große Ehre für sie, dass die Königin sie ausgesucht hatte, um ein neues Menschlein in das Traumland zu begleiten. Sie war noch sehr jung, unsere kleine Elfe, noch keine 200 Jahre alt.
Sie wusste, wie man kranke Tiere pflegt, hatte gelernt, welche Quelle bei Vollmomd Traumwasser schickt und wie sie sich an einem Mondstrahl festhalten und durch die Welten reisen konnte. Doch heute durfte sie zum ersten Mal zu den Menschen.
"Hmmmmmm.." Sie blickte dem Baby etwas unschlüssig ins Gesicht. Emma war rund und süß. Ihre großen blauen Augen verfolgten die kleine Elfe aufmerksamm als ihr Flügel schneller flattterten und sie sich langsam auf das Baby zu bewegte.
Sie kam näher und näher. Emma begann zu schielen, als die Elfe sich auf ihre Nasenspitze setzte. Sie zug ihr Näschen kraus und lächelte fröhlich. Huch, das kitzelte. Die kleine Elfe überlegte kurz und flog zu Emmas Ohr.
Sie holte tief Luft.... und .... pustete mit ganzer Kraft hinein. Emma begann zu glucksen und lachte laut auf. Nun musste die kleine Elfe schnell sein. Das erste Lachen eines Babys war sehr kostbar und ihr Volk und sie wollte esunbedingt ihrer Königin als Geschenk bringen. Flugs zog sie ihren Zauberstab aus dem Gürtel und warf einen Lichtkreis um das Lachen. Wie an einem Seil aus weißem Licht schwebte es nun übder den beiden. Emma blickte verwundert nach oben.
"Vielen Dank, kleine Emma," sagte die Elfe vergnügt". Und nun will ich dir zeigen, wie du einschlafen kannst und den Weg ins Traumland findest. Es ist ganz leicht, du wirst sehen...." Sie lächelte dem Baby zu und schwebte auf seine Stirn. Nun hatte Emma Mühe, die kleine Elfe noch zu sehen. Nur zwei Füße in grünen Schühchen schwebten vor ihren Augen hin und her. Hin und her.
Hin...... und ..... her.... und dazu hörte sie diese Melodie, sanft und leise. Hin.... und .... her..... Was für eine schöne Melodie.....
Emmas Augen wurden schwer. Hin... und.... her....
Die Melodie war wie ein warmer Strom, der Emma mit sich zog. Aus dem Zauberstab der kleinen Elfe rieselte gefrorenes Mondlicht und eine feine Wolke aus funkelnden Kristallen tanzte um Emmas Kopf.
Hin... und... Das Baby war eingeschlafen und folgte der Melodie, die die kleine Elfe mit geschlossenen Augen summte.
Ein glückliches Lächeln lag auf Emmas Gesicht. Und auf ihren Lidern funkelte noch der Mondstaub. Mit einem tiefen Seufzer öffnete die Elfe die Augen und blickte zufrieden auf das schlafende Baby.
"Träum süß, liebe Emma", flüsterte sie". Jezt kennst du den Weg und kannst ihn finden, wann immer du möchtest."
Langsam wanderte ihr Blick nach oben. Erfreut betrachtete sie das Erst Lachen, das über ihrem Kopf schwebte.
Die Königin würde sehr stolz auf sie sein. Es war reine Freude, die sie mit diesem Lachen bekam. Ein Schatz, den die Königin der Elfen gut zu nutzen wusste. Aber das ist eine andere Geschichte.
Die kleine Elfe warf Emma einen Abschiedsblick zu und flog langsam ans Fenster, direkt in einen Mondstrahl, der sich durch die Gardine, geschlichen hatte. Sie hielt sich mit einer Hand an dem Strahl fest- und war verschwunden.
Zurück blieb nur ein kleines Echo von Emmas ersten Lächeln und ein sanftes Glitzern in der Luft.


Träume süß, kleine Prinzessin, meine Gedanken sind bei dir.


Prinzessin Lillifee



Die Meinung der Pädagogen

Ja, Winnie Pooh ist in Moment "out", für unsere kleine Prinzessin, voll "in" ist, wie für fast alle kleine Prinzessinnen:

"Prinzessin Lillifee"



Gegen "Prinzessin Lillifee" kann selbst die Diddl-Maus einpacken. Nach Ansicht der Pädagogen soll Lillifee eine Niete sein. Aber was sich kleine Prinzessinnen in Kopf setzen, wollen sie auch haben.

Ich habe meine Kleine Prinzessin immer gesagt: "Lebe Dein Traum", lebe das was du dir wünscht, arbeite an deine Wünsche und Schritt für Schritt wird dir jeder Wunsch in Erfüllung gehen.

Naja, den Pädagogen kann man es ja nie recht machen, meist steckt auch noch ein Mann dahinter, der sich nicht einmal in Gedanken der kleinen Mädchen reinversetzten können.
Sie wissen nicht wie schön es sein kann, sich vor den Schminktisch zu setzen und die Fantasie frei auf das Gesicht zu malen, sie wissen nicht, wenn man die schönste Prinzessin Lillifee sein will und mit den Zauberstab, den Willen der Eltern wegzaubern will. Es einfach toll, sich mit tollen Kleider zu schmücken und den Traum einer kleine Prinzessin zu leben. Noch können das unsere kleinen Kindergartenkinder, denn der Ernst des Lebens fängt früh genug an und solange es geht, die kinderlichen Fantasien auszuleben, sollte man es doch lassen. Das Leben ist wirklich hart genug noch.

Was soll man auch davon halten, wie nachfolgender Bericht eines Pädagogen, wahrscheinlich soll das Kind mit 2 Jahren rechnen, schreiben, lesen und noch einige Fremdsprachen können:

"Diese Prinzessin ist der Schrecken vieler Eltern, sie lauert einfach überall, an der Supermarktkasse, in der Kinderabteilung der Buchhandlungen, in jedem zweiten Mädchenzimmer. Neuerdings macht sie sogar süße Versprechungen für Erdbeersahnetorte; das fehlte ja noch im Angebot
(Schmeckt gut). Ganze Regalreihen haben die Salesmanager in den Adventswochen für sie freigeräumt, damit die Kundschaft dem blonden Zauber restlos erliegt, (man brauchte endlich nicht in jedes Geschäft rennen und fragen, haben sie nicht....?). Lillifee - die raffinierteste Versuchung, seit Verlage dazu übergegangen sind, aus Kinderbuchfiguren höchst profitable Marketingprodukte zu machen, (oder anders wie man Arbeitsplätze erhält).

Was wünschst du dir zu Weihnachten? Diese Frage muss man in vielen Familien gar nicht mehr stellen, (endlich kann man lange planen), die Antwort ist ohnehin klar. Rosa muss es aussehen, (wenn es ein Junge ist, sollte es ein Ferrari sein, rosa sieht bei Jungen blöd aus), das Geschenk, so rosa wie das Schweinchen Pupsi, das am Hofstaat ihrer Majestät manche Träne trocknen darf. Egal, was dann drin ist, Hauptsache, Lillifee steht drauf (Hauptsache jemand ist da, der tröstet und die Tränen abwischt, so kommt der wirtschaftliche Aufschwung, durch kleine Prinzessinnen).


Rosarote Diktatur

Kindergärten und Grundschulen sind bereits vom Virus infiziert, jetzt legt die Konsumgüterindustrie nach. Meist sind es Mädchen zwischen drei und acht Jahren, die nur noch in der Bettwäsche der modebewussten Prinzessin schlafen können und nicht aufhören zu jammern, bis der neue Taschenspiegel, die Kette, der Rucksack, das Hörbuch, der Bademantel oder das Schminktäschchen mit den Insignien der puppenhaften Begleiterin eingetütet sind. Es wäre eine Untertreibung zu behaupten, dass Lillifee in eine Marktlücke gestoßen ist - sie hat einen Markt geschaffen, der vorher noch gar nicht da war. Lillifee weckt ständig neue Begehrlichkeiten. Sie ist eine Prinzessin der Beliebigkeit, die mit ihrem glitzernden Zauberstab in vielen Kinderzimmern eine rosarote Diktatur errichtet hat. (Sagen Sie mal, gönnen Sie Ihr Kind nichts oder haben Sie überhaupt keins, nur erst mal auf Großeltern, Paten usw. losgehen. Denn Eltern kaufen das selten, weil sie mit das Leben beschäftigt sind, es anständig regeln zu können, vielleicht gehören Sie zu der Spezis, dass Geld selber scheffeln, sagen man soll das Geld bei den Eltern abgeben und selber vor den der beschenkt werden soll, mit leeren Händen da steht, sehen Sie es doch mal positiv, man sieht an den Tag ein ganz glückliches Mädchen und die Eltern sparen nebenbei Geld.)

Es fing alles ganz bescheiden an. Mit einem Kinderbuch, das der ehrwürdige Coppenrath-Verlag in Münster 2004 herausbrachte, (naja leider können 3 jährige noch nicht lesen). Die Autorin und Zeichnerin Monika Finsterbusch, eine gelernte Modedesignerin, hatte die Idee, eine kleine Prinzessin in rosa Klamotten zu stecken, (wie man sieht, eine Frau, die sich in kleine Mädchen hinein versetzen kann). Seitdem ist Lillifee pausenlos damit beschäftigt, sich ihr Näschen zu pudern, den Garten aufzuhübschen, Ballkleider zu entwerfen und an der Inneneinrichtung ihres Blütenschlosses zu basteln, (sieht toll aus, besser Rosa und Hell, als Dunkel und ständig in Trauer und die kreativ wecken, selbstständiges Arbeiten nennt man so was). Harmlose Abenteuer mit hohem Kitschfaktor, sicherlich, aber irgendwie ganz sympathisch. Vor allem, wenn man Lillifee mit den Fratzen der Computerspiele und Konsolen-Helden vergleicht, (ja Lillifee ist ein soziales, liebes und hilfsbereites Mädchen, besser als Mord und Totschlag, man sieht doch was heute auf Bahnhöfen los ist, dann lieber verträumte kleine Mädchen)."



Dein 5. Geburtstag

Leider dürfen wir keine Bilder von Dir veöffentlichen, aber du weißt auch so, dass dies für Dich ist, meine kleine Prinzessin

Fast fünf Jahr sind vorbei,
seit Du tatst den ersten Schrei.
Du hast unser Leben vollkommen gemacht,
durch Dich wurde schon oft geweint und gelacht.
So vieles durften wir gemeinsam erleben,
Du hast uns bis heute reichlich gegeben.
Heute ist nun Dein 5. Geburtstag
und niemand weiß was noch kommen mag!
Egal, was auch kommt, was auch immer geschieht,
Du sollst nie vergessen, wir haben Dich lieb!




Internationalle Prinzessin Lillifee

  Name 
Holland  Prinses Lillifee  
England  Princess Lillifee  
Finnland  Prinsessa Lillifee 
Frankreich  La Fée Lili-Rose  
Spanien  Lily la Princesa Hada  
Türkei  Prenses Lilliperi  
Japan  purinsesu lilī  


Blütenfee Lillifee

Prinzessin Lillifee ist eine kleine Blütenfee, die in einem Blütenschloss im Zaubergarten des Zauberlandes Pinkoviana lebt. Wenn Lillifee nicht gerade zur Zauberschule geht, dann hilft sie den Tieren, Pflanzen und allen anderen, die in ihrem Feenreich leben. Abends zündet sie die Sterne am Nachthimmel an und morgens küsst sie die Blumen wach.



Weitere Figuren
- Pupsi, ein kleines, rosa Schweinchen,
liebt Ruhe und Gemütlichkeit und liebt alle Schattierungen der Farbe Rosa, besonders Dreiviertelrosa.
- Henry, ein brauner Hase,
der sich überall einmischt und immer alles besser weiß.
- Bruno ist ein Bär, den so schnell nichts aus der Ruhe bringt, tapsig und ungeschickt.
- Der Marienkäfer Oskar ist unsicher und ängstlich und wird deswegen ständig beschützt.
- Der Igel Iwan mit fünftausendzweihunderteinundzwanzig Stacheln, hat ein lustiges Gemüt und bringt seine Freunde oft zum Lachen.
- Bella, eine kleine Schmetterlingsfee möchte eine genauso tolle Fee wie Lillifee werden. Doch sie ist zerstreut und fabriziert mit ihrem Zauber ein ganz schönes Durcheinander. Sie ist eine der Hauptpersonen des Buches "Lillifee hat ein Geheimnis". - - - Clara und Cindy sind Mäuse-Zwillingsschwestern, die sich in Neugierde und Vorwitzigkeit übertreffen. Sie kennen jeden Winkel des Blütenschlosses und wissen immer, was gerade so los ist.
- Frosch Carlos steht allen zur Seite. Er liegt gerne am Teich und bringt nebenbei den Freunden das Schwimmen bei.


2007 kam ein Pop-Musical für Kinder und Erwachsene unter dem Titel Prinzessin Lillifee und der Zauber der Rose mit Musik und Texten von Dirk Busshart, Markus Löhr und Mathias Schönsee auf den Markt. Inzwischen läuft bereits die zweite Tournee durch Deutschland. Die Geschichten von Prinzessin Lillifee wurden inzwischen in zahlreiche andere Sprachen übersetzt und es erschienen viele Geschichten als Hörbuch auf CD, darunter auch Hebräisch und Türkisch. Die deutschen Hörbücher werden von Sissi Perlinger gesprochen und gesungen.


Die Macht der kleinen Mädchen

Leider war die Idee ein wenig zu erfolgreich. Als der Verlag das Potential der Münsteraner Prinzessin erkannte, fielen die Marketingleute über sie her. In 25 Sprachen darf sie bereits ihren Hofstaat possierlicher Tierchen dirigieren, bei einer Gesamtauflage von 1,5 Millionen Büchern zählt sie zu den Bestsellern. Doch während sich Lillifee ihren Weg in die Kaufhäuser bahnte, gerieten die Bücher immer mehr in den Hintergrund. (Kleine Mädchen können nun mal nicht lesen)


Erfolgsmuster: der Hase Felix

Mindestens 300 Produkte hat der Coppenrath-Verlag selbst auf den Markt geworfen. Ganz nach dem Erfolgsmuster des Hasen Felix, der fast zeitgleich eine Bilderbuchkarriere hinlegte - wahlweise als Stofftier, Pantoffelheld oder Turnbeutelvorlage. Dazu kommen Lizenzartikel anderer Firmen, einmal abgesehen von billig gemachten Kopien. "Das ist eine richtige Welle, die über einen hereinbricht", sagt Stefanie Heinemann, Mutter zweier Töchter in Berlin, die im Prinzessinnenalter sind. "Gegen Lillifee kann sogar die Diddl-Maus einpacken." (So denken Leute, die anderen ihren Erfolg nicht gönnen, Sie haben die Chance auch derartiges zu produzieren und Reich zu werden.)



» Gegen Lillifee kann sogar die Diddl-Maus einpacken. «

Die Diddl-Maus, auch das wissen viele Eltern aus leidvoller Erfahrung, kurbelt schon seit 1990 den Konsum an - ein Plüschtier, das immer neue Geschenke für Kinder gebiert, seine größte Zeit aber wohl hinter sich hat.
Was hat Lillifee, was andere Figuren nicht haben? Der Erfolg ist beim näheren Hinsehen doch ein wenig rätselhaft. Als Identifikationsfigur für fünfjährige Mädchen mag die Finsterbusch-Erfindung ihren eigenen Charme besitzen. Als Geschichtenerzählerin kann sie dagegen kaum überzeugen - und aus pädagogischer Sicht ist sie eine Niete.

Lillifee ist tierlieb, treu und talentiert, (dass ist der Soff, woraus kleine Mädchen Träume sind), zugleich aber hemmungslos selbstverliebt bis zur Oberflächlichkeit, (dass mein Herr Pädagoge, ist menschlich, bei Erwachsene wird es akzeptiert, bei kleine Prinzessinnen verurteilt). Beinahe wünscht man sich die harte Schwarz-Weiß-Realität der klassischen Märchenwelt zurück (schon vergessen, wir grausam Märchen sein können), in der Prinzessinnen immer erst eine Zeit der Prüfung absolvieren müssen, bevor sie auf privates Glück und im besten Fall auf einen Prinzgemahl hoffen dürfen. Eine Entwicklung, die sogar noch die Hofberichterstatter heutiger Klatschpostillen gierig nachvollziehen. Auf Hochmut und Eitelkeit folgt im Märchen die gerechte Strafe (was ist die gerechte Strafe für ein kleines Mädchen? ich glaube, Sie stehen nicht mehr in dieser Welt, oder soll man die Prügelstrafe wieder einführen?), während sich Lillifee unaufhörlich im Spiegel betrachten darf, (ja kleine zauberhafte Mädchen haben noch das Recht dazu, sie sind in jeder Situation über so dumme Gedanken, erhaben).


Der böse Wolf ist unerwünscht

Wie ausgewogen ist das Leben doch noch bei den Gebrüdern Grimm: Bevor die Prinzessin ihren Drosselbart heiratet, muss sie erst das bitterste Elend am Rande der Gesellschaft überstehen, eine Existenz als Ausgestoßene. Gegen die Abgründe dieser Welt ist jedes Hartz-IV-Schicksal der reine Luxus, (Jetzt weiß ich wie Sie über die Menschheit denken, es sollen nur ein privilegierte geben, darunter sind natürlich Sie, Hartz IV Empfänger als Luxus hinzustellen, ist eine Frechheit und die können auch Ihre Zeilen, aus Armut nicht lesen), . In Zeiten, wo sogar der Nikolaus aus Kindergärten verbannt wird, (bei meiner kleinen Prinzessin kam er in Kindergarten, es kommt doch immer auf den Kindergarten an), weil er die Gefühle der Kleinen verletzen könnte, kommen solche Botschaften weniger gut an. Böse Schwiegermütter, grausame Hexen, gefräßige Wölfe, schleimige Frösche haben schon gar keinen Platz mehr( Gott sei Dank): Sie sind der Wohlfühl- und Kuschelpädagogik wohlmeinender Erzieher zum Opfer gefallen, (jetzt kann ich aufatmen). Umso böser wird das Erwachen, wenn die Grundschulkinder dem Lillifee-Alter entwachsen und auf digitale Monster auf allen Kanälen stoßen, (Fernseher könnt man ja abschaffen, denn man sollte sich doch um das Kind kümmern und nicht der Fernseher als Babysitter missbrauchen).

Es kommt, wie es kommen muss: Demnächst wird Lillifee nach einem eigenen Pop-Musical auch einen eigenen Film bekommen, (da warte ich drauf, denn ich hatte leider keine Karten für das Musical bekommen). 2009 soll die allgegenwärtige Prinzessin im Kino Premiere feiern. Die Münchner Produktionsfirma ndF beschäftigt derzeit mehr als zwei Dutzend Animationszeichner für die Trickfilmfassung, (die Arbeitslosenzahl wird weiten sinken, was für ein angenehmer Effekt). "Wir haben den Film bereits weltweit verkauft", berichtet Geschäftsführer Frank Piscator, der vor allem die Zielgruppe der Vier- bis Neunjährigen anziehen will. Autorin Monika Finsterbusch ist als Beraterin für das Kinoprojekt tätig, aber wahrscheinlich hat sie längst den Überblick über das Lillifee-Imperium verloren. (Sie ist reich geworden, wie die von Harry Potter oder ist das was anders, mich persönlich spricht Harry Potter nicht an, aber warum soll ich was verfluchen, was Millionen von Menschen sehen wollen und die Wirtschaft an boomt?)

Niemand sollte übrigens überrascht sein, wenn sich die Erfolgsprinzessin auch auf der Leinwand vervielfältigt und gleich eine ganze Serie mit Dauer-Happy-End inspiriert, (Kleine Mädchen lieben Happy-End-Serien). Kinderfilme werden ja seit dem Triumph der "Wilden Kerle" nie mehr ohne Fortsetzung produziert, (neidisch auf den Erfolg anderer?). Immerhin ist in der Trickfilmfassung ausgeschlossen, dass die Hauptrolle von Schauspielerin Sissi Perlinger gespielt wird, die im gleichnamigen Hörbuch fröhliche Prinzessinnenlieder singt. Sissifee, das wäre dann auch die Krönung gewesen, (hört sich doch gut an).




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