Unser Liebling Snoopy



Danke, dass wir Dich haben durften

Danke ...

Ich weiss noch genau die Stunde,
als du kamst in unsere Runde.
Schautest alle einzeln an.
"Diesen nehm ich", sagtest du dann.

Hochgenommen auf den Arm,
ach, bei dir war's so schön warm.
Der Geruch, der war mir neu
und ich dachte voller Scheu:
"Was kommt jetzt wohl auf dich zu?"
die Frage liess mir keine Ruh.

In mein neues Zuhause angekommen,
konnte ich vor Angst nur beben,
auf den Teppich ging der Segen.

Ins Körbchen setztest du mich nun,

sollte mich dort richtig ausruhn
Neugierig sah ich mich um,
ach es war doch auch zu dumm.

Keiner war zum Spielen da,
und nun wurde es mir klar:
jetzt bist du doch ganz alleine
hört denn keiner, dass ich weine?

Dann kamst du in Zimmer rein,
sprachst ganz ruhig auf mich ein.
Mein ganzer Kummer war schnell verflogen,
sie waren weg nun meine Sorgen.

Es war als hätte ich geträumt,
nun hatte ich einen großen Freund.

Viele Jahre sind wir nun zusammen,
gemeinsam durch Dick und Dünn gegangen.
Meine Beine wollen heut oft nicht mehr,
das Laufen fällt mir gar oft schwer.

Ich will es nun doch einmal wagen
und es dir hier ganz offen sagen:
Wenn mein Herz mal nicht mehr schlägt,
großer Kummer dich bewegt.
Einen Trost in deinem Leid:
sie war schön mit dir, die Zeit!

Denke dann in stillen Stunden,
wieviel Liebe uns verbunden.
Einer war für den andern da
und zudem wars immer klar:

Eine Liebe, rein wie das Licht,
Mein Herz das schlägt doch nur für Dich



Von Frauchen für Dich

Mein lieber kleiner Snoopy,
nun bist duch schon über 16 Jahre bei uns, dass du bei uns bist, hatten wir deinen Vater zu verdanken, denn er war dein Vorgänger und bevor er am 28.08.1988 starb, hatte er noch eine Liebelei mit unserem Nachbarshündin Trixie. Das Ergebnis warst du. Auch hier war ich sehr niedergeschlagen, denn er durfte nur 11 Jahre werden.
Mein Sohn holte dich von den Nachbar und du sahst einfach niedlich aus, mit deinen tapsigen Pfoten. Ich wollte eigentlcih kein Hund mehr, denn der Schmerz über den Tod von deinen Vater war sehr groß und ich dachte, ich komme nie darüber weg, aber das Leben muss ja weiter gehen.
Dein Herrchen sagte, willst du wirklich, dass er wieder geht. Ich überlegte kurz und sagte nein.
Wir fuhren sofort los um für dich was zu Essen zu holen, denn für Welpen hatte ich leider nichts im Hause. Es wahr natürlich Sonntag und wir mussten zum Bahnhof. Wir holten Brei und ein Fläschen, denn dein Vater wollte auch zuerst nichts essen, außer aus der Flasche. Aber was hast du gegessen? Kartoffelsalat, der schmeckte dir besser.
Ob du es glaubst oder nicht, in dieser Nacht träumte ich von deinen Vater, der mir sagte, pass auf meinen Sohn auf, er ist anders als alle anderen, der würde woanders nicht glücklich, denn du mochtest keine fremde Leute und hast auch schon mal geknurrt.
Kinder waren überhaupt nicht dein Ding, du akzeptiertes nur dein Rudel. Dir war immer kalt, du hast auch ein dünnes Fell, ich friere auch schnell, also was sollst.. Es ist nur logisch, dass du immer zugedeckt werden wolltest, sobald es kalt wurde.
In dieser Nacht fand ich endlich meine Ruhe wieder und konnte mit dir glücklich leben, denn ich hatte das Okay von deinen Vater, dass ich dich behalten durfte.
Da ich eine Diät machte, hast du natürlich viel Obst und Gemüse gegessen und das Fleisch hast du verschmäht, es sei denn es war Geflügelfleisch, das war dein Leibgericht.

Du warst das einzigste Tier im Haus, dann gesellten sich Vögel dazu, auch die sind mir zu geflogen.
1994 kam der erste Kater dazu, der dieses Grundstück nicht mehr verlassen hat und ich hatte nichts anders zu tun, als auch den zu behalten. Ein Kater kann nicht alleine bleiben, also wurde aus den Tierheim eine Katzendame geholt, dann gesellte sich noch Tom vom Neffen dazu und unser Engel Tina, kam mit ein kleines Kätzchen an, das sie draußen gefunden hat und erbärmlich weinte. Sie gab es erst hier im Hause mir, weil sie es beschützen wollte. So war unsere Tina.

Du mein lieber Snoopy, hast dich sehr gut gehalten für dein Alter, es gab eine Zeit, da dachte du gehst noch vor Tina, aber du hast dich wieder gut gefangen und bleibst mir noch ein wenig erhalten, drum schau das nach folgende Gedicht, das mir sehr gefällt und zu dir passt.

Du bist an Gemütlichkeit gewohnt

15 Jahre durften wir Dich schon haben...

16 Jahre schon

16 Jahre schon lebst Du bei mir,
16 Jahre, dafür dank ich Dir!
Hast alles mit mir mitgemacht,
mit mir geweint, mit mir gelacht!
Warst immer da wenn ich dich brauchte,
küsstest mich, selbst als ich rauchte!

Egal was kam, Dir war es Schnurz,
ließt höchsten mal 'nen leisen Furz,
und schaust mich dann entrüstet an:
„Wie mir das nur passieren kann!“

Ohne Worte sprichst Du Bände,
leckst mir selig meine Hände,
hörst zu und schweigst und denkst dabei:
„Was soll eigentlich die Laberei?“
Viel lieber sollt' ich dich jetzt kraulen
und Dir nicht die Ohren vollmaulen.

Wo Du es magst, das weiß ich ja:
am Ohr, am Bauch, am Po und da.
Ja, hier und dort, und jederzeit
bist Du zum Schmusen gern bereit!

Da sitzt Du nun und schaust mich an,
rückst noch ein Stückchen näher 'ran,
legst mir den Kopf vertraut aufs Bein,
und atmest laut und hörbar ein.

Deine Schnauze ist schon grau,
in meinem Magen wird es flau!
So langsam sieht man es Dir an,
daß man die Zeit nicht halten kann.
Ein bißchen moppig bist Du auch,
manchmal sieht man Deinen Bauch,

Mit ruhigem Schritt gehst Du nach draußen,
man kann auch schreiten, warum laufen?
Deine Augen tränen immer wieder,
grau sind auch schon Deine Lider!

Deine Lieblingsstelle ist im Garten,
da kann ich manchmal lange warten,
wenn Du in der Sonne liegst,
Dir nicht einmal den Kopf verbiegst.

Wenn ich dich bitte reinzukommen,
torkelst du dann ganz benommen
und schaust mich an mit diesem Blick, der sagt: „Frauchen, Du bist verrückt!
Laß mich doch liegen wo ich war,
die Sonne wärmt mich, ist doch klar,
das tut auch meinen Knochen gut,
und gibt mir wieder neuen Lebensmut!
Hast Du die Schnecke dort gesehen?
Sie schafft's, noch langsamer als ich zu gehen!

Die Maus im Beet hab ich vernommen,
der Schmetterling ist auch gekommen,
hat sich ganz leicht auf meinen Schwanz gesetzt,
als ich wedelte, war er entsetzt!
Dann hab ich noch nen Floh erwischt,
der dachte, es wär aufgetischt!
Der Käfer krabbelt mich am Bauch,
na gut, dann kratz' ich mich da auch!“

Ach, Snoopy, du wirst langsam alt,
bei dem Gedanken wird mir kalt!
Eines Tages ist es soweit,
dann gehst Du in die Ewigkeit, zu Tina,
man sagt: Du gehst ins Licht.
Du weißt, ich vergeß' Dich nicht!
Deinen letzten Platz, versprech' ich Dir,
bekommst Du in unserem Garten hier,
neben deiner Tina, die auf dich wartet,
Dann kann ich Euch abends sehen,
wenn wir ohne Euch zum Schlafen gehen.

Euere Lampen sind als ewiges Licht, damit wir den Weg zu Euch auch finden, falls auch bei uns die Zeit abgelaufen ist. Wir sehen uns auf der Regenbogenbrücke, damit wir in der Ewigkeit gehen.

Doch im Moment, das macht mich glücklich,
liegst Du im Bett, noch ganz gemütlich.
Schnarchst mal wieder furchtbar schlimm,
ich lächel', weil ich glücklich bin!

Dein Frauchen


Snoopy & Herrchen



Ich bin 16 Jahre jung!

Am 04.09 bin ich 16 Jahre geworden und Frauchen hat mich ganz toll verwöhnt.

Frauchen und Herrchen sind richtig froh darüber, dass ich mich so gut halte, ich sage nur, man muss wissen, wie man mit den Rudeloberhaupt umgeht. So lange sie denken, sie haben das sagen und ich mache was ich will, soll mir dann recht sein.

Ich werde auch mit das beste Essen verwöhnt:
Zur Frühstück bekomme ich einen Quark, zum Mittagessen eine Leberwurst oder ähnliches, zum Abendessen ist Geflügel für mich angesagt und immer frisch, wenn das einen Tag steht, wird es nicht gegessen und meine Leute haben dann ein schlechtes Gewissen und brunzeln mir was frisches.

Na Leute, wie habe ich das hinbekommen? Man muss nur wissen wie?


© 2004 by Marion Eich

Mein Engel Snoopy


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