Wir sind im Himmel über Saerbeck

Tina und Snoopy wachen über uns



Abschied nehmen

Leb wohl, kleiner Snoopy, du mußt geh`n
Aufwiederseh`n, Aufwiederseh`n,
Ein letzter Blick, dann bist du fort,
Ich bin allein, so sehr allein
Abschied und Tränen vergehn`n
Hoffen und Seelen besteh`n
Muß ich auch warten auf dich
weiß ich, auch du denkst an mich
Allein, so allein, bei Tag und bei Nacht, so allein,
Abschied und Tränen vergehn`n
Hoffen und Seelen besteh`n
Muß ich auch warten auf dich
weiß ich, auch du denkst an mich
Leb wohl, kleiner Snoopy, du mußt geh`n
Aufwiederseh`n, Aufwiederseh`n


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Abschied

Nun stehe ich hier an deinem Grabe
ist das alles, was ich von dir noch habe?
Ich kann nicht mehr schlafen in der Nacht
tausend mal wach ich auf und rufe dich
sehe dein Gesicht
was hast du nur mit mir gemacht?
Ich kann nicht mehr atmen, nichts mehr sehen
diese Kälte! Warum musstest du denn gehen?
Die Welt steht still- ich drehe mich im Kreis
eine Träne- ganz still und leis
-eine von hunderten, tausenden
zu viele, sie werden zu einem tobenden, brausenden
Meer. Es will mich verschlingen
kann es mir denn nicht gelingen
mich davon zu befreien?
Wie kann etwas so Wunderbares so grausam enden?
Ich dachte, wir wären unsterblich, niemals getrennt
dass unser Feuer ewig brennt!
Dieser Abschied, er tut so weh
doch ich weiß, dass ich dich irgendwann wiederseh!
Und dann kann uns niemand mehr trennen...


Siehst du nicht all diesen Schmerz in mir

Snoopy läßt sich gerne zudecken



Unsere Gedanken

Nur noch ein einziges Mal....

Nur noch ein einziges Mal in deine treuen Augen sehen
Nur noch einmal deine wunderbare Wärme spüren
dich noch ein einziges Mal berühren!
und dich bitten, mir zu vergeben
auch wenn ich weiß, du hast es längst getan
trotzdem, es erfüllt mich mit Trauer und Scham!
ich konnte dich nicht retten, obwohl du mich so oft gerettet hast
Mir scheint, ich hätte die einzige Chance verpasst
dir zu zeigen, wie dankbar ich dir bin
das macht doch alles keinen Sinn!
Diese Stille, diese Leere
wie gern ich bei dir wäre!
Deine Liebe gab mir Kraft
und die Erinnerung an dich raubt sie mir
du hast es immer geschafft
mich zum Lachen zu bringen
auch wenn mir nach Weinen war
du warst einfach immer da!
Nur manchmal, da spüre ich
in meinem Herzen einen kleinen Stich
er will mir sagen, du bist noch da
es ist noch so, wie es mal war!
das gibt mir Kraft, weiter zu gehen
ich spüre dich, ich kann dich sehen!




Siehst du nicht all diesen Schmerz in mir
Siehst du nicht, ich kann nicht mehr...
Du bist fort, nichts ist mehr so wie es mal war
Wie geht es weiter, du bist nicht mehr da!

Deine Liebe gab mir unendlich viel Kraft
Deine Nähe hat unmögliches geschafft...
Nun bist du fort, alles ist so leer
Warum, warum ist es nur so schwer?

Ich weiß, du denkst jetzt sicher nur Warum?
Warum ich weine, ich meine, ist es denn nicht dumm?
Denn du bist doch in Wirklichkeit noch da
Denn tatsächlich, noch nie warst du mir so Nah!
Du bist in meinen Gedanken, meinen Worten,
in meinem Herzen, an allen Orten
Tief, so tief in mir weiß ich doch, dass uns beide dann
Nicht einmal der Tod noch trennen kann!



Weine nicht um mich

Erinnerungen an mein geliebtes Frauchen

Es ist ein großes Glück,
sein Leben mit einem geliebten Tier zu teilen.
Viele Jahre der Freude mit einem vierbeinigen Gefährten
bereichern unser Dasein tagtäglich aufs Neue.
Wenn der Moment gekommen ist,
wenn der vertraute und uns ans Herz gewachsene Freund gehen muss;
ist der Schmerz um den Verlust groß.
Keine tröstenden Worte helfen über den Kummer hinweg.

Aber die Erinnerungen an die vielen schönen Jahre mit meinen über alles geliebten Hund Snoopy haben mir geholfen und mich beruhigt, als Worte unzureichend und ungenügend waren.
Diese Zeit und die Erlebnisse mit ihn,
16 Jahre, Tag für Tag, Stunde für Stunde,
kann mir niemand nehmen.
Sie sind tief in meinem Herzen verankert.
Hier lebst du immer, mein geliebter Snoopy
Du sprichst so oft zu mir -
ich kann Deine Worte hören:

Trauere und weine nicht um mich,
ich musste ohne Dich gehen.
Sei nicht zu lange um mich betrübt.
Begleite meine Seele auf diesem unbekannten, ruhigen Flug.
Ich gehe in Frieden, meine Schmerzen sind vorbei.
Es gibt keinen Grund mehr zum Weinen - ich bin frei.
Ich war glücklich für all Deine Liebe.
Glücklich für all die vielen schönen Jahre.

Du hast mich umsorgt -
jetzt bin ich alt.
Nun aber gibt es keinen Schmerz mehr -
ich leide nicht mehr.
Alle Furcht ist von mir genommen.
Lass auch Du alle Schmerzen aus Deinen Gedanken.
In Deiner Erinnerung lebe ich weiter,
bin immer bei Dir.
Erinnere Dich nicht mehr an meinen Kampf um Luft.
Verweile nicht zu lange bei meinem Tod.
Erinnere Dich an unsere lange Zeit des Glücks.
Sage nie: es war einmal!
Ich bin bei Dir, bis wir uns wieder haben.


Botschaft vom Himmel
Letzte Nacht stand ich an deinem Bett
um einen Blick auf Dich zu werfen,
und ich konnte sehen, dass du weintest
und nicht schlafen konntest.
Während du eine Träne wegwischtest,
winselte ich leise um dir zu sagen:
"Ich bin's, ich hab' Dich nicht verlassen.
Ich bin wohlauf, es geht mir gut und ich bin hier."

Heute morgen beim Frühstück da,
war ich ganz nah bei dir
und ich sah dich den Kaffee einschenken
während du daran dachtest,
wie oft früher deine Hände zu mir heruntergewandert sind.

Ich war heute mit dir beim Einkaufen,
deine Arme taten dir weh vom Tragen.
Ich sehnte mich danach,
dir dabei zu helfen und wünschte,
ich hätte mehr tun können.

Heute war ich auch mit dir an meinem Grab,
welches du mit so viel Liebe pflegst.
Aber glaube mir ich bin nicht dort.
Ich ging zusammen mit dir zum Haus,
du suchtest nach dem Schlüssel.
Ich berührte dich mit meiner Pfote und sagte lächelnd:
"Ich bin's."

Du sahst so müde aus, als du dich auf die Couch sinken ließest.
Ich versuchte mit aller Macht,
dich spüren zu lassen,
dass ich bei dir bin.
Ich kann dir jeden Tag so nahe sein,
um dir mit Gewissheit sagen zu können:
"Ich bin nie fortgegangen."

Du hast ganz ruhig auf deiner Couch gesessen,
dann hast du gelächelt, und ich glaube,
du wusstest.... in der Stille des Abends...,
dass ich ganz in deiner Nähe war.
Der Tag ist vorbei...,
ich lächle und sehe dich gähnen,
und ich sag' zu dir:
"Gute Nacht, Gott schütze dich,
ich seh' dich morgen früh."

Und wenn für dich die Zeit gekommen ist,
den Fluss der uns beide trennt, zu überqueren,
werde ich zu dir hinübereilen,
damit wir endlich wieder zusammen,
Seite an Seite sein können.

Es gibt so viel,
das ich dir zeigen muss
und es gibt so viel für dich zu sehen.
Hab Geduld und setze deine Lebensreise fort...,
dann komm...,
komm heim zu mir.


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Ich bin so traurig Euch nicht mehr zu haben, ich verkrafte die Trennung nicht, erst Tina, dann Tom und nun Snoopy, wie soll man damit leben? Alle bedauern die Toten, aber wer gibt uns Hinterbliebenen Trost? Wer beantwortet meine Fragen? Wer sagt mir: Wie es Euch geht? Wer sagt mir, ob wir uns wiedersehen? Ich liebe Euch und ihr nimmt jedesmal ein Stück von meinen Herzen mit.
Es fällt mir so schwer, mit den Gedanken zu leben, dass ich den Snoopy nicht bei seiner letzten Stunde, helfen konnte. Statt dessen mußte er mit Hilfe von Fremden über die Regenbogenbrücke gehen, ohne ein bekanntes Gesicht.
Wie soll ich damit leben? Wie? Wie? Wie?
Wer kann mir dies beantworten, oder habe ich ihn geholfen, als wir ihn geholt haben und ihn auf sein geliebtes Bett gelegt haben und mit ihn geredet und gestreichelt habe?
Sage ihn: Ich wollte dies so nicht, ich wollte bei ihn sein, als seine Augen fanden die Ruh.
Bitte spricht mit mir, damit ich weiß, allen geht es gut und Snoopy verzeihe mir.
Bitte, bitte!

Abschied

Weine nicht um mich,
da ich jetzt hinausging in die sanfte Nacht.

Trauere wenn du willst,
aber nicht lang dem Flug meiner Seele hinterher.

Ich hab jetzt Frieden,
meine Seele hat jetzt Ruh, Tränen braucht es nicht dazu.

Es gibt keinen Schmerz,
ich leide nicht und auch die Angst ist weg.

Mach deinen Kopf für andere frei,
ich lebe in deinem Herzen fort.

Vergiss meinen Lebenskampf,
vergiss das du nicht bei mir warst.

Vergrab dich nicht im Jammertal,
sondern freu dich - ich hab gelebt- mit dir.

Mein lieber kleiner Snoopy,
nun warst du schon über 16 Jahre bei uns, dass du bei uns warst, hatten wir deinen Vater zu verdanken, denn er war dein Vorgänger und bevor er am 28.08.1988 starb, hatte er noch eine Liebelei mit unserem Nachbarshündin Trixie. Das Ergebnis warst du. Auch hier war ich sehr niedergeschlagen, denn er durfte nur 11 Jahre werden.
Mein Sohn holte dich von den Nachbar und du sahst einfach niedlich aus, mit deinen tapsigen Pfoten. Ich wollte eigentlcih kein Hund mehr, denn der Schmerz über den Tod von deinen Vater war sehr groß und ich dachte, ich komme nie darüber weg, aber das Leben muss ja weiter gehen.
Dein Herrchen sagte, willst du wirklich, dass er wieder geht. Ich überlegte kurz und sagte nein.
Wir fuhren sofort los um für dich was zu Essen zu holen, denn für Welpen hatte ich leider nichts im Hause. Es wahr natürlich Sonntag und wir mussten zum Bahnhof. Wir holten Brei und ein Fläschen, denn dein Vater wollte auch zuerst nichts essen, außer aus der Flasche. Aber was hast du gegessen? Kartoffelsalat, der schmeckte dir besser.
Ob du es glaubst oder nicht, in dieser Nacht träumte ich von deinen Vater, der mir sagte, pass auf meinen Sohn auf, er ist anders als alle anderen, der würde woanders nicht glücklich werden, denn du mochtest keine fremde Leute und hast auch schon mal geknurrt.
Kinder waren überhaupt nicht dein Ding, du akzeptiertes nur dein Rudel. Dir war immer kalt, du hast auch ein dünnes Fell, ich friere auch schnell, also was sollst.. Es ist nur logisch, dass du immer zugedeckt werden wolltest, sobald es kalt wurde.
In dieser Nacht fand ich endlich meine Ruhe wieder und konnte mit dir glücklich leben, denn ich hatte das Okay von deinen Vater, dass ich dich behalten durfte.
Da ich eine Diät machte, hast du natürlich viel Obst und Gemüse gegessen und das Fleisch hast du verschmäht, es sei denn es war Geflügelfleisch, das war dein Leibgericht.

Du warst das einzigste Tier im Haus, dann gesellten sich Vögel dazu, auch die sind mir zu geflogen.
1994 kam der erste Kater dazu, der dieses Grundstück nicht mehr verlassen hat und ich hatte nichts anders zu tun, als auch den zu behalten. Ein Kater kann nicht alleine bleiben, also wurde aus den Tierheim eine Katzendame geholt, dann gesellte sich noch Tom vom Neffen dazu und unser Engel Tina, kam mit ein kleines Kätzchen an, das sie draußen gefunden hat und erbärmlich weinte. Sie gab es erst hier im Hause mir, weil sie es beschützen wollte. So war unsere Tina.

Du mein lieber Snoopy, hast dich sehr gut gehalten für dein Alter, es gab eine Zeit, da dachte du gehst noch vor Tina, aber du hattest dich wieder gut gefangen und bliebst mir noch ein wenig erhalten, drum schau das nach folgende Gedicht, das mir sehr gefällt und zu dir passt.

16 Jahre durften wir Dich haben, bis Gott Dich wieder zu sich rief

16 Jahre lebtest Du bei mir,
16 Jahre, dafür dank ich Dir!
Hast alles mit mir mitgemacht,
mit mir geweint, mit mir gelacht!
Warst immer da wenn ich dich brauchte,
küsstest mich, selbst als ich rauchte!

Egal was kam, Dir war es Schnurz,
ließt höchsten mal 'nen leisen Furz,
und schaust mich dann entrüstet an:
„Wie mir das nur passieren kann!“

Ohne Worte sprichst Du Bände,
leckst mir selig meine Hände,
hörst zu und schweigst und denkst dabei:
„Was soll eigentlich die Laberei?“
Viel lieber sollt' ich dich jetzt kraulen
und Dir nicht die Ohren vollmaulen.

Wo Du es magst, das weiß ich ja:
am Ohr, am Bauch, am Po und da.
Ja, hier und dort, und jederzeit
bist Du zum Schmusen gern bereit!

Da sitzt Du nun und schaust mich an,
rückst noch ein Stückchen näher 'ran,
legst mir den Kopf vertraut aufs Bein,
und atmest laut und hörbar ein.

Deine Schnauze ist schon grau,
in meinem Magen wird es flau!
So langsam sah man es Dir an,
daß man die Zeit nicht halten kann.
Ein bißchen dünn warst Du auch,
manchmal sah man deine Rippen,

Mit ruhigem Schritt gings Du nach draußen,
man kann auch schreiten, warum laufen?
Deine Augen tränen immer wieder,
grau sind auch schon Deine Lider!

Deine Lieblingsstelle war der Garten,
da konnte ich manchmal lange warten,
wenn Du in der Sonne lagst,
Dir nicht einmal den Kopf verbiegst.

Wenn ich dich bat reinzukommen,
torkelste du dann ganz benommen
und schautest mich an mit diesem Blick, der sagt: „Frauchen, Du bist verrückt!

mir sagte:
Laß mich doch liegen wo ich war,
die Sonne wärmte mich, ist doch klar,
das tat auch meinen Knochen gut,
und gab mir wieder neuen Lebensmut!
Hast Du die Schnecke dort gesehen?
Sie schaffte, noch langsamer als ich zu gehen!

Die Maus im Beet hatte ich vernommen,
der Schmetterling ist auch gekommen,
hat sich ganz leicht auf meinen Schwanz gesetzt,
als ich wedelte, war er entsetzt!
Dann hab ich noch nen Floh erwischt,
der dachte, es wär aufgetischt!
Der Käfer krabbelt mich am Bauch,
na gut, dann kratz' ich mich da auch!“

Ach, Snoopy, du bist langsam alt geworden,
bei dem Gedanken wurde mir kalt!
Eines Tages war es soweit,
dann gingst Du in die Ewigkeit, zu Tina,
man sagt: Du ginst ins Licht.
Du weißt, ich vergeß' Dich nicht!
Deinen letzten Platz, versprech' ich Dir,
bekommst Du in unserem Garten hier,
neben deiner Tina, die auf dich wartet,
Dann kann ich Euch abends sehen,
wenn wir ohne Euch zum Schlafen gehen.

Euere Lampen sind als ewiges Licht, damit wir den Weg zu Euch auch finden, falls auch bei uns die Zeit abgelaufen ist. Wir sehen uns auf der Regenbogenbrücke, damit wir in der Ewigkeit gehen.


Dein Frauchen


Such mich nicht, denn Du findest mich nicht.
Du hast mich nicht verloren, ich bin nur vorausgegangen.
Ich bin bei Dir, wie Du immer bei mir bist.
Der Tag er kommt, wo ich wieder in deinen Armen bin.
Doch bis dahin wache ich über dich und bin in Dir in der Nacht
am nächsten und Leuchte hell für dich.



Alles hat seine Zeit,
die Zeit der Liebe,
der Freude und des Glücks,
die Zeit der Sorgen und des Leids.
Es ist vorbei. Die Liebe bleibt.

Alles hat seine Zeit.
Es gibt eine Zeit der Stille,
eine Zeit des Schmerzes und der Trauer
aber auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

Alles Wachsen ist ein Sterben,
jedes Werden ein Vergehen.
Alles Lassen ein Erleben,
jeder Tod ein Auferstehen.


Snoopy & Herrchen

Stationen meines Lebens

Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon!


Ich bin am 30.07.1988 geboren, nicht weit von meinen letztes und einziges Zuhause. Ich war der Sohn von ihren Hund Snoopy, der am † 28.08.1988 verstorben ist.




Auf Wiedersehn


Du, mein Hund, bist tot und ich bin still,
weil mein Herz das einfach nicht begreifen will.
Ich vermisse dich an jedem Tag,
es ist eine große Last die ich da in mir trag.
Ich habe über deinen Tod schon viel geweint,
denn du warst mein Kumpel, mein bester Freund.
Meine Gedanken an dich sind unermesslich,
denn du bist einfach unvergesslich.

Mit dir habe ich so viel Zeit verbracht,
und des öfteren über deine Späße gelacht.
Ich erzählte dir all meine Sorgen
und ich fühlte mich bei dir geborgen.
Ich hatte dir so viel zu sagen
an manchen schlechten Tagen.
Du warst für mich ein Lichtblick in dieser Welt
und nicht aufzuwiegen mit viel Geld.
Du warst mir immer treu,
worüber ich mich heut noch freu.

Du, mein bester Freund bist nun für mich verloren
und stehst noch im Tierparadies vor den Toren.
Die letzten Tage hast du sehr gelitten
und ich hörte deine stillen Todesbitten.
Auch wenn der Tod das beste für dich war
komme ich damit einfach noch nicht klar.

Ich habe getrauert um deinen Verlust
und bin gefallen in einen tiefen Frust.
Ich werde dich nie wieder toben sehn,
wie soll ich das nur jemals verstehn.
Ich hätte nie gedacht, dass deine Zeit kommt so schnell schon
aber dein Alter trug dich mir davon.
Du musstest einfach zu gehn,
aber ich hätte das auch ein paar Jahre später so gesehn.

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Weine nicht, wenn du mich liebst
Der Tod bedeutet nichts.
Ich bin nur auf die andere Seite gegangen.
Ich bin ich. Du bist du.
Das, was wir füreinander waren,
wir sind es immer noch.
Gib mir den Namen,
den du mir immer gegeben hast.
Sprich zu mir,
wie du es immer getan hast.
Verwende keinen anderen Ton.
Nimm keinen salbungsvollen oder traurigen Ton an.

Fahre fort über das zu lachen,
was uns zusammen lachen gemacht hat...
Bete, lache, denke an mich, bete mit mir.
Dass mein Name zu Hause ausgesprochen wird,
wie er es immer wurde,
ohne irgendeinen schwülstigen Ton,
ohne eine Spur von Schatten.
Das Leben bedeutet das,
was es immer bedeutet hat.
Es ist, was es immer gewesen ist;
der Faden ist nicht durchtrennt.
Warum sollte ich außerhalb deines Blickes sein!

Ich bin nicht fern,
nur auf der anderen Seite des Weges...
Du siehst, alles ist gut.
Du wirst mein Herz wiederfinden,
du wirst geläuterte Zärtlichkeiten wiederfinden.
Trockne deine Tränen,
und weine nicht, wenn du mich liebst.

Schlafe gut mein Kleiner Snoopy


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Sei nicht verzweifelt, wenn es ums Abschiednehmen geht.
Ein Lebewohl ist notwendig, ehe man sich wiedersehen kann.
Und ein Wiedersehn - sei es nach Augenblicken,
sei es nach Lebzeiten - ist denen gewiß, die Freunde sind.

Glücklich sind wir zwei gegangen, immer gleichen Schritts,
was Du vom Schicksal hast empfangen, ich empfing es mit.
Doch nun heißt es Abschied nehmen und mir wird so bang,
jeder muss alleine gehen seinen letzten Gang.

Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen,
wissen, wann es Abschied nehmen heißt.
Nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Weg stehen,
was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben.



Tina und Snoopy innig vereint

Dein leuchtender Engel

Am 04.09.1988 bin ich dann endgültig zu mein neues Rudel eingezogen.
Das Frauchen war sehr traurig, weil ja vorher mein Alter Herr gestorben ist. Detlef, der Sohn von mein neues Frauchen, wußte das ich von ihren Dickerchen bin und holte mich erst mal zu bestaunen, denn Frauchen wollte keinen anderen Hund mehr in ihr Herz lassen. Also bin erst mal auf ihr Schoss und gab mein bestes. Als ich zurück gebracht werden sollte, fragte mein neues Herrchen, willst du den Kleinen wirklich wieder gehen lassen. Mein Frauchen schaute mich an und anschließend mein Herrchen, ich muss wohl ihr Herz wieder erweicht haben, denn sie sagte, Nein will ich nicht, der bleibt bei uns. Ich jubelte innerlich, denn mein Herz sagte: Hier kann ich Alt werden, wie es ja auch war. Ich habe mein ganzes Leben hier verbracht und bin gar nicht umgezogen oder sonstwas. Bin auch nie aus dem Haus gewesen, nicht mal bei Nacht. Erst ein Jahr vor meinen Tod, also als ich 15 Jahre war, musste eine Nacht bei den Arzt bleiben.
Mein neues Rudel fuhr also sofort los, es war ein Sonntag, um mir was zu essen zu kaufen, da sie ja für einen 5 Wochen jungen Hund nichts hatten. Brei, Milch und Fläschchen, aber dass wollte ich nicht, ich aß lieber mit Frauchen den Kartoffelsalat. Warum fragten sie nicht vorher, selbst schuld!

Als es zum schlafen ging, sollte ich in einen Korb schlafen, aber das war überhaupt nicht meine Sache, ich fand im Bett war es viel schöner und jaulte Herzzerbrechen, denn ich hatte ja meine alte Familie verloren, Mutter und Geschwister. Frauchen hob mich hoch und ich durfte bei ihr im Bett schlafen und das ist auch bis zum Schluß geblieben, dass heißt, abwechselend bei Frauchen und Herrchen. Den Korb habe ich kaput gebissen, was mir mein Frauchen aber schnell abgewöhnte und kaufte mir ordentliche Kauknochen, da konnte ich meine Zähne schärfen. Ich war auch sehr schnell Stubenrein.

Jeden Tag kam meine Mutter vorbei und schaute nach mir. Erst später habe ich mitbekommen, dass es eigentlich immer meine Knochen war, die sie haben wollte und verbellte sie immer wieder. Hat sich dann auch von selber ergeben, denn das Herrchen und Frauchen von meiner Mutter Trixie, sind dann umgezogen.

Ich bin dann sehr schnell groß geworden und hatte viel Spaß mit meinen Rudel, besonders mit Frauchen. Sie ging mit mir immer lange sparzieren und ich konnte mich richtig austoben, die ich nicht mochte habe ich dann verbellt und war Stolz das es funktionierte.

Eigentlich bin nie gerne von zu Hause weggegangen bzw. gefahren, aber wenn es sein mußte, blieb mir dann auch nicht anders übrig. Mein Lieblingszimmer wurde das Schlafzimmer mit den großen Bett und wenn es kalt wurde, habe ich mich unter der Bettdecke verkrochen.

Mein Rudel mußte ja auch arbeiten, bis zum Mittag war ich dann allein. Ich hatte mir auch richtig Respekt in unsere Gegend geschafft, ich ließ niemand im Haus, den ich nicht kannte und mochte. Es hatte sich herumgesprochen und die Einbrecher kamen erst gar nicht.

Mein Lieblingsessen war Gemüse, Leberwurst, aber nur von "du darfst" andere habe ich nicht gegessen, wegen der Figur, Schnitzel auch mal eine Bratwurst und natürlich Hähnchen, dafür ließ ich alles stehen.

Mein Lieblingsspielzeug waren Plüschtiere jeder Art, hatte auch einen ganzen Schrank voll, von Seppl bis zum Bären. Zuerst biss ich die Nase ab, dann zog ich das Plüschtier aus und dann kam der Inhalt. Frauchen hatte dann immer viel zu tun. Aber sie war mir nie böse, sondern lachte mit mir immer. Ach Frauchen, sei nicht traurig, wir werden uns bestimmt wiedersehen.

So gingen dann die Jahren dahin, ich war mit mein Frauchen sehr glücklich, jeden Wunsch lass sie mir von den Augen ab und ich habe es verstanden jeden Willen zu bekommen.



Ich begegne Scooby

Zum ersten Advent 1991 begegnete wir dann Scooby, der den Schal von mein Frauchen sehr interessant fand. Detlef, der Sohn meines Frauchen, meinte das es ein Hund aus der Nachbarschaft ist. War mir aber egal, ich dulde keine andere Tiere, in meiner Umgebung und versuchte mit aller Macht, Scooby, los zu werden.
Wir fragten also bei den Nachbar an, aber es war nicht ihr Hund, wir gingen zu Gemeinde, ob ein Hund als vermisst, gemeldet wurde. Aber nichts, Scooby wurde wahrscheinlich ausgesetzt, denn Scooby hatte großen Hunger, er fraß sogar Vogelfutter von den Wintergästen, igitt.
Na, was soll ich sagen, wir behielten Scooby, besser gesagt, Detlef, der ja im Hause seine eigene Wohnung hatte und dort wohnte bereits der Sam von den Schwiegerelten meines Frauchen. Wir gingen uns, so gut es ging, immer aus dem Weg, bis er eines Tages mit Detlef wegzog.

So hätte ich Snoopy begleitet, wenn ich nur geahnt hätte:

Jetzt geh ich meinen letzten Gang,
von Herrchen und Frauchen treu begleitet,
weil mein Herz schon alt
und meine Lebenskerze abgebrannt.

Ich hab die Worte wohl gehört,
die ihr zuletzt gesprochen,
mein kleiner Körper ist zerstört,
mein Herz bald gebrochen.

Ich reg' mich nicht und rühr' mich nicht,
lieg ja in Frauchens Arm.
Vom Hundehimmel strahlt ein Licht,
denn Tina wartet schon
und mir ist jetzt ganz warm.

Nun Frauchen, sei nicht traurig,
grüß Herrchen, Emmi und die anderen auch, von Herzen!
Mein Herz hört auf zu schlagen, dann ist es aus,
vorbei sind alle Schmerzen...Ich war ein kleiner Dackel-Mix nur,
doch fühlt' ich eure Liebe
und gebe euch den einz'gen Schwur:
dass gern ich bei euch bliebe.

Mein kleiner, großer Scooby

Tina kommt in mein Leben

Ich war wieder alleine bis 1998 Tina in mein Leben trat. Ich hatte sie sofort in mein Hundeherz geschlossen, aber Tina mochte mein Frauchen nicht, dass fand ich sehr sonderbar, denn Frauchen liebte ja Hunde.

Aber ich entschied, Tina darf bleiben und eines Tages ging auch Tina nicht mehr von Ihrer Seite.


Wir verlebten tolle 5 Jahre zusammen, immer Seite an Seite mit Frauchen, wir machten Späße, tollten rum und gingen viel in der Natur sparzieren.

Bis Tina sehr krank wurde und ihr Herz aufhörte zu schlagen. Mein Frauchen war unglücklich und ich verstand die Welt nicht mehr, aber man sagte Frauchen, Tina wäre schon sehr alt gewesen.

Nun war ich wieder allein und alt dazu.
Ich hatte zwar immer noch eine gute Nase, aber ich war mit der Zeit blind geworden und ich war nicht mehr stubenrein, aber Frauchen und Herrchen regte das nicht auf, sie machten es immer wieder weg. Es war das Alter, meine Blase funktionierte nicht mehr so und mein Darm meldete sich von eine Sekunde auf der nächsten. Frauchen und Herrchen sagte immer wieder, ich könne ja nichts dafür.
Also meine Nase funktionierte noch sehr gut, ich roch sofort, wenn es Schnitzel, Hähnchen u.ä. gab und pochte auf mein Recht dabei zu sein, wenn gekocht wurde, denn es fiel immer für mich was ab. Ich bin zwar mit den Alter sehr dünn geworden, aber ich aß 3 bis 4 mal am Tag, ich hatte einen riesigen Hunger.


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Tschüß kleiner Snoopy

Leider ist der Tag gekommen,
an dem von Dir wird Abschied genommen.
Über 16 Jahre warst Du uns treu ergeben,
viel Freude hatten wir mit Dir im Leben.
Es wird noch so manche Träne um Dich geweint,
nie werden wir Dich vergessen, Du treuer Freund,
wird so manche Zeit dann auch vergangen sein,
ein Platz in unseren Herzen bleibt immer Dein!
Viele Erinnerungen von Dir sind uns geblieben,
Tschüß kleiner Snoopy; „Ruhe in Frieden!“

Hier waren wir noch glücklich

Emmi hatte es geschafft

Frauchen hatte Tina versprochen einen Hund aus dem Tierheim zu holen, die es sehr schlecht hatte.
Frauchen und Herrchen fuhren von einen Tierheim zum nächsten bis sie Emmi gefunden hatten, die dreieinhalb Jahre als Kettenhund ohne Unterschlupf, regelmäßiges Essen und Trinken ihr Leben fristen musste. Sie war noch nicht stubenrein und kannte auch keine Benimm dich Regeln.

Emmi wollte die Dominante sein, aber da hat sie mit Frauchen nicht gerechnet. Frauchen ging mit ihr in einer Hundeschule und ihr Benehmen wurde besser, sie wollte auch nicht mehr zu sagen haben als ich.

Ich konnte ja nicht mehr so lange Sparziergänge machen, aber mein Frauchen nahm mich mit, auch wenn es auch nur kleine Sparziergänge waren wurde ich doch nicht abgeschoben, sondern ich war ein Teil des Rudels. Ich merkte, mein Rudel liebte mich, wie auch immer ich war. Ich wurde nicht abgeschoben oder eine Spritze beschloss mein Leben, ich durfte bis zu letzt in meinen Rudel bleiben, bis mein dummes Herz aufhörte zu schlagen.

Emmi hatte es geschafft: Holt mich hier raus, ich bin ein Hund! Ich wünsche Dir noch lange Lebensjahre mit mein Rudel.



Emmi und Snoopy

Zeit zu gehn`n





Der Tisch mit Euer Bilder

Schutzengel

Snoopy und Tina sind meine Schutzengel



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