Unser Dickerchen, vor den nächsten Streich



Zum Gedenken meiner Hunde.

Zum sechsten Geburtstag habe ich von meinen Opa einen schwedischen Dackel bekommen. Der hatte so ein Aussehen, Langhaardackel mit krauses Haar.
Der sollte erst mein Bruder haben, aber der hatte überhaupt keine Lust, sich mit einen Hund zu beschäftigen und da vorher mein Hund eingeschläfert werden mußte, habe ich den von Opa geschenkt bekommen.
Wie mein erster Hund aussah, weiß ich gar nicht mehr, war halt auch eine Prommenadenmischung. Wir beiden waren ein Herz und eine Seele. Wo ich war, da war auch er. Ich war sehr wütend, als ich bekommen hatte, dass man mein Hund eingeschläfert hatte. Ich wußte ja nicht, dass er so krank war. Ich habe lange nicht mit den geredet, der für den Tod meines Hundes verantwortlich war. Ich weiß nur, er kam Tod mit ihn an und wir haben ihn dann im anliegenden Wald beerdigt. Ich brachte ihn jeden Tag frische Wiesenblumen und habe ihn immer meine Geheimnisse anvertraut, bis wir in der Stadt zogen und ich den zweiten Hund bekam.


Nun zum zweiten Hund. Er war ein Dickkopf, wie alle Dackel, er ging gerne alleine sparzieren und beglückte die Damenhunde.
Wir waren unzertrennlich und ich liebte mein Hund, der schlief auch immer, natürlich heimlich, in mein Bett. So vergingen die Jahre, wir lebten glücklich, ja bis zum meinen 15. Geburtstag. Ich wußte ja, dass mein Hund krank war. Er hatte eine Bronchitis, aber er war immer topfit. Wenn er mal wieder eine Diät machen mußte, wußte er ganz genau, beim Nachbarn gibt es was und wir wunderten uns, das er nicht abnahm.
Also dann, es war kurz nach meinen 15. Geburtstag, mein Hund hustete mal wieder und es ging wieder mal schlecht. Na ja, aber irgendwie erholte er sich, so glaubte ich das und ging an diesen Morgen, ganz normal zu Schule. Ich wußte nicht, dass mein Hund an meinen Kopfende eingeschlafen ist, ich sagte noch, mach es gut Peterle, bis heute Mittag.
Als ich nach Hause kam, wollte man mir schonend beibringen, dass mein geliebter Peter eingeschlafen war. Er ist kurz vor seinen 19. Geburtstag gestorben. Ich konnte die Welt nicht verstehen. Ich begrub meinen Hund mit meinen Onkel bei meiner Tante im Garten und sagte Lebewohl und versprach, dass wir uns irgendwann mal wiedersehen würde. Peter war der zweite Hund den ich zur Regenbogenbrücke bringen musste.
Peter ich habe dich nicht vergessen. Pass auf meine Hunde gut auf, bis wir uns alle sehen.



Dein Leben !

Für Peterle



An jenem Tag war sein Weg zuende,

schien das Leben ohne Sinn.

An jenem Tag der fürchterlichen Wende,

Sah ich nur stumm gegen die Wände.

An jenem Tag schien alles grausam leer

An jenem Tag fehlte er so sehr

An jenem Tag war er für mich nicht gestorben

Aber auch nicht bei mir.

An jenem Tag wurde er Unsterblich

Da er für immer in meinem Herzen geborgen!

In der anderen Welt wünsche ich Dir

einen Fluß und ein paar Bäume!!






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