Der Vater unseres Rentner

Unser Dickerchen, vor den nächsten Streich



Grab am 29.04.2006

Du bist nicht vergessen



* 15.06.1977 28.08.1988



Snoopy kam am 01.08. 1977 im Alter von 5 Wochen zu uns.

Er verstarb am 28.08.1988.

Er war als erstes in der Tiergruft, was wir heute noch sehr pflegen. Er fehlt uns immer noch, wie alle anderen, die versterben oder auch verstorben sind, alle nehmen sie ein Stück meines Herzen mit, bis ich mich auch auf dem Weg mache und wir alle wieder vereint sind und wir als Sterne leuchten.

Unser kleiner Dicker war gerne alleine auf Achse und hat die Damenwelt beglückt, keine war vor ihn sicher.

Er mochte gerne Leber, Leberwurst und Fleisch.

Auch haben alle gelernt ruhig am Tisch zu sitzen, sonst konnte es passieren, das er mal darein biß.

Snoopy war immer für einen Schabernack zu haben, wo er uns ärgern konnte, war er dabei.
Wenn er mal was ausgefressen hatte, verkroch er sich unter das Bett, denn dort konnte keiner so schnell dran gekommen.

Gedenke mein, wenn ich erst fort bin,
Weit fort im Land des Schweigens;
Wenn deine Hand nicht mehr die meine Pfote hält,
Noch ich, halb schon zum Gehn gewandt, doch bleibe.

Gedenke mein, wenn du mir nicht mehr Tag um Tag
Von unserer Zukunft sprichst, die du geplant:
Ich bitt dich nur, gedenke mein; du weißt,
Gebet und Ratschlag fruchten dann nicht mehr.

Wenn du mich aber doch einmal vergißt
und merkst im nachhinein, so gräm dich nicht;
Denn stiege aus dem Hinterhalt auch nur
Ein Echo der Gedanken, die mich einst bewegt,
Da will ich lieber, du könntest im Vergessen lächeln
Als daß Erinnerung dich schmerzte.




Grabstätte vom 24.12.04

Du hast einen neuen Engel bekommen



Grabstätte am 19.09.2004



Wir werden uns wiedersehen



Unser Dickerchen hat uns kein Anzeichen gegeben, dass er sterben würde, ich weiß auch nicht, woran er verstorben ist.

Die Geschichte:
Am 28.08. sind wir Abends von der Arbeit gekommen und weil mein Sohn Detlef Geburtstag hatte, wollten wir alle Essen gehen und auch Snoopy wollten wir seine Lieblingsspeise Leber mitbringen. Snoopy hat sich auch sehr gefreut darüber und war danach der Meinung, dass er ein Verdauungssparziergang machen müßte, wenn ich gewußt hätte, ich würde ihn nie mehr wiedersehen, ich hätte ihn nicht gehen lassen.
Ich machte mich erst nach 3 Stunden große Sorgen und suchte seine Stellen ab, die er aufsuchte, aber ich fand meinen Dicken nicht. Ich schaute die ganze Nacht nach draußen, ob er nicht doch kommt, denn er kam immer nach 2 oder 3 Stunden Heim und das war anders und meine Vorahnung sollte sich bewahrheiten.

Je schöner und voller die Erinnerung;
desto schwerer die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual
der Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne
nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.


Ich schrieb eine Suchannonce und setzte eine Belohnung von 500 DM aus. Leider wurde mein Dickerchen nicht gefunden, doch .......

Nachdem alle Familienmitglieder die ganze Gegend abgesucht hatten, ging mein jüngster Sohn zum Bauhof und fragte nach, denn dort werden alle toten Tiere erst mal hingebracht und man zeigte ihn den Hund, dem man gefunden hatte und es war mein geliebter Dicker.

Mein Sohn kam uns entgegen, als wir von der Arbeit kam und sagte uns, dass Snoopy verstorben ist.

Mein Mann holte den Dicken dort ab und schaute, ob er angefahren wurde, aber mein Mann sagte, es würden keine Anzeichen dafür geben und wir nahmen an, dass mein geliebter Dicker, an Herzversagen gestorben ist, denn in der Nacht, als er verschwand blitzte und donnerte es. Ich konnte ihn leider nicht über die Regenbogenbrücke begleiten, aber mein Dicker weiß, dass ich ihn geliebt habe und ich alles gegeben hätte, wenn ich es hätte tun dürfen.

So entstand von meinen Mann den Gedanken, eine Tiergruft einzurichten. Wir ließen für unseren Dicken, ein Grabstein anfertigen, der uns immer an ihn erinnern soll, "Dankbare Erinnerung" die wir für ihn haben.
Auch waren die ersten Tage, ganz schlimm für mich, aber unser Dicker, hatte uns ein Erbe hinterlassen, ich sollte sein Sohn nehmen, der ein paar Türe weiter zur Welt kam. Ich sollte den Platz neben mir nicht frei lassen und weil er wußte das ich fürchterlich trauern würde und aus Angst, diesen Schmerz nicht mehr durch zu leben können, muss er gewußt haben, dass seine Zeit abgelaufen war, er wollte das neben mir wieder ein Hund läuft, deshalb hat er sein Sohn mir über den Weg geschickt und Snoopy, unser Kleiner, mußte jemand haben, der 100% zu ihn stand, da sein Charakter manchmal Flegelhaft war.
Mein Sohn holte den Snoopy vom Nachbar, noch wollte ich nicht, aber mein Mann sagte: Willst du wirklich den Kleinen zurück bringen, ich sah den Kleinen an und sagte: NEIN. So durfte ich, als kleine Gutmachung, dass ich den Dicken, nicht über die Regenbogenbrücke begleiten durfte, seinen Sohn erziehen.


An mein Frauchen

Sei nicht verzweifelt, wenn es um Abschiednehmen geht.
Ein Lebewohl ist notwendig, ehe man sich wiedersehen kann.
Und ein Wiedersehn - sei es nach Augenblicken,
sei es nach Lebzeiten - ist denen gewiss, die Freunde sind.

Glücklich sind wir zwei gegangen, immer gleichen Schritts,
was Du vom Schicksal hast empfangen, ich empfing es mit.
Doch nun heißt es Abschied nehmen und mir wird so bang,
jeder muss alleine gehen seinen letzten Gang.

Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen,
wissen, wann es Abschied nehmen heißt.
Nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Weg stehen,
was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben.


Snoopy kurz vor seinen Tod

Daniel mit Snoopy



Sein Weihnachtsgeschenk

Unser Dicker bekam immer zu Weihnachten, seine geliebte Fleischwurst.

Innig vereint



Sein Sohn

Unser Kleiner ist ständig im Bett zu finden. Bei Herrchen wurde sich sauber gemacht, bei Frauchen wurde geschlafen.

Ein Engel für Dich



Grabstätte 29.09.04

Hallo, mein Dickerchen
habe heute Dein Grab für den Herbst fertig gemacht.
Auch Dein Grab haben lauter Engel. Bist du denn die Tina begegnet?
Ich wünsche Dir einen schönen Herbst auf deiner Regenbogenbrücke.


Dein Sohn kommt zu dir

Dein Sohn ist nun auch bei dir. Ich durfte 16 Jahre für ihn sorgen. Der Kleine hat sich tapfer gehalten, bis zu letzt, da konnte sein Herz nicht mehr und nun ist mein Herz so schwer wie Stein. Ihr fehlt mir alle.
Vor allen kann ich es mir nicht verzeihen, dass ich ihn nicht helfen konnte zu euch auf der Regenbogenbrücke zu kommen. Sage ihn, ich hätte es gemacht, wenn ich das nur erahnt hätte.



Grabstätte am 20.11.04

Auch Dein Grab wurde für Weihnachten fertig gemacht. Bitte warte auf uns, Dickerchen und sage deinen Sohn, er soll mir verzeihen, das ich ihn nicht begleitet habe .

Dein Ostergrab 2005



Auch du wurdest nicht vergessen, wie du auch siehst, hast du einen ganz tollen Osterstrauss mit einen Osterhasen bekommen.

Ich hoffe du bist nun mit alle zusammen und ihr spielt zusammen.



In Gedenken an meine Tiere



Für mein Frauchen

Lebe jeden Tag,
denn er ist das Leben.
Das Gestern ist Vergangenheit
und das Morgen eine Vision.
Lebe jeden Tag,
denn er ist das Leben.


Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne trauern
in andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fessln uns und engen,
er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
nur wer bereit zum Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegensenden,
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Weinet nicht an meinem Grab um mich;
Ich bin nicht dort, ich schlafe nicht.
Ich bin der Wind über dem See,
Christallglitzer auf dem Winterschnee.
Ich bin am Tag das Sonnengold,
ich bin der Regen herbstlich hold.
Ich bin das tiefe Himmelsblau,
der schöne frische Morgentau.
Sucht mich und blickt im Dunkeln in die Ferne-
bei Nacht bin ich das Funkeln der Sterne.
Zündet für mich 1000 Kerzen an,
und vergeßt mich nie - keine Sekunde lang.
Steht nicht am Grab, die Augen rot.
Ich bin nicht dort, ich bin nicht tot.


Dein letzter Blick, zerreist mein Herz.
sehne mich nach Dir, bin wie von Sinnen.
Dein letzter Blick, erfüllt von Schmerz,
ein letztes mal der Zeit entrinnen.

Nun bin ich einsam und allein und
wünschte mir ich könnt für immer bei Dir sein.


Unsere Enkelin mit Snoopy`s Sohn

Snoopy unser Dicker


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