Katzen-Legenden

Nach einer alten Legende sollten
einmal viele Kätzchen in einem
Fluss ertränkt werden. Die Katzenmutter
weinte und war so verzweifelt, dass die
Weiden an Ufer Mitleid bekamen und
ihre Zweige in den Fluss streckten, um
die Kätzchen zu retten. Die Kleinen
hielten sich daran fest und wurden so
vor dem Ertrinken bewahrt.
Seit dieser Zeit tragen die Weiden in
jedem Frühjahr graue Knospen, die
sich ebenso weich und seidig anfühlen
wie das Fell von kleinen Kätzchen.
Deshalb nennt man sie auch
„Weidenkätzchen“


Tina wartet auf Dich, lieber Tom

Wir sind zwischen Himmel und Erde verbunden



" Wenn in der Nacht die Rosen weinen und unser Herz vor Kummer bricht, möchten wir Dir noch einmal erscheinen und Dir sagen: "Wir lieben Dich "


" Dein Leben fand ein unerwartet schnelles Ende
Doch die Spuren deines Lebens, in Gedanken, Bildern, Augenblicken, werden uns immer an dich erinnern.
Du wirst immer in unserer Mitte bleiben."


Tom unser Einzelgänger



Tom & Tina

Mit Tina bist du gekommen, bei Tina bist du beerdigt worden. Morgen werden wir Dir frische Blumen pflanzen, da ja alles kaput gegangen sind, wir mußten ja ein Loch graben.
Wahrscheinlich wollte Tina dich bei sich haben, denn ihr beide ward einfach ganz toll als Tiere, ihr habt niemanden etwas getan, nicht mal du, Tom, hast unsere Vögel etwas getan, die konnten sich bei dir sogar auf den Kopf setzen. Ihr beide ward wirklich etwas besonders und wir sind dankbar, dass ihr bei uns ward.


Grabstätte von Tom

Auch du wirst einen Engel bekommen, denn Engel verdienen einfach einen Engel.


Tom`s Grabstätte 11.09.2004



Du hast von uns Abschied genommen



Am Donnerstag bist du noch zu mir gekommen und hast den Snoopy sein Essen erst mal gegessen. Hast Dich streicheln und liebkosen lassen, als wolltest du sagen, wenn du wieder kommst, bin ich nicht mehr da, ich danke allen, dass ich hier bleiben durfte. Mir fiel gleich auf, dass du wieder dünner geworden bist, aber das ist wohl normal im Alter, denn Snoopy ist ja auch sehr dünn.
Du hattest keine Schmerzen und auch sonst war alles normal, nur das du auf einmal so gut mit deinen Hausgenossen auskammst, das war anders als all die Jahre vorher.
Besonders mit Kessy hattes du dich immer gestritten.
Mikesch war der Boss, da er auch zuerst da war, aber du hast geduldig gewartet, bist du an der Reihe warst um essen zu können.


Mikesch, Kessy und Kira haben noch von dir Abschied genommen bevor du das Licht am Ende des Tunnels erreicht hast um über die Regenbogenbrücke zu gehen. Alle waren sehr traurig, denn im Grunde ihrer Katzenherzen gehörtest du zu ihnen und haben dich geliebt, auch wenn sie dich geärgert haben, aber hin und wieder, hast du auch zurück gegeben, besonders Kessy, hast du immer gejagt und sicherlich wartest du auch auf der Regenbogenbrücke auf uns alle um uns dann, wenn für uns die Zeit abgelaufen ist, schnell entgegenzulaufen. Wir alle werden ein großen Rudel abgeben und alle werden uns für unsere Liebe beneiden.
Sicher ist dir Tina schon entgegen gekommen, gebe sie einen dicken Kuß von mir und sage ihr, ich vermisse sie.
Ihr beide seit zusammen kommen und ihr beide, habt uns, innerhalb eines Jahr verlassen um euch auf den Weg zur Regenbogenbrücke zu machen. Jetzt seit ihr wieder zusammen und beschützt uns beide, als Engel, so wohl Tina als auch du, ihr beide hattet edele Charakter und als Gott euch wieder gerufen hatte, weil ihr euer Herrchen und Frauchen glücklich gemacht habt und wir für euch sorgen durften, seit ihr zum Engel geworden. Nun habt ihr den Auftrag von Gott, unser persönlicher Schutzengel zu sein, um von uns Leid fern zu halten. Aber ich verspreche euch, ich weiß nicht wie lange das dauern wird, aber ihr werdet nicht vergebens auf uns warten, denn so lange man an jemand denkt, vergißt man auch den Namen nicht, denn so lange man die Namen ausspricht, so lange werdet ihr nicht vergessen.

Leb wohl kleiner Tom.



Testament von Tom an Dosi Daniel

Wenn Menschen sterben,
machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles,
was sie haben denen zu hinterlassen,
die sie lieben.
Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.
Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme, den Platz,
den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen
und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm. Wenn ich einmal sterbe,
dann sag´ bitte nicht: Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!
Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
und gib´ ihr meinen Platz.
Das ist mein Erbe.
Die Liebe, die ich zurück lasse,
ist alles, was ich geben kann.




Meine Gedanken für Tom

Wenn ich daran denk!

Wenn ich daran denk
wie lieblich deine Augen waren
wie mollig dein Körper war
wie weich dein rot-braunes Fell
Wenn ich daran denk
wie du uns alle gesund gepflegt hast,
wenn einer von uns krank war,
aber was mir am meisten fehlt ist dein MI(AU)
dann weis ich wie dich vermissen werde
Dein Schnorrerblick war unübertrefflich
doch deine LIEBE zu uns war noch viel mehr,
die man nicht in 1000 Worten ausdrücken kann
Wenn ich daran denk
welche schönen Erinnerungen ich an dich habe,
weis ich dass es dich noch immer gibt
und immer geben wird,
in meinem Herzen!
Ich werde dich nie vergessen!



Dein Lieblingssessel ist nun leer,
kein Schnurren kündet von Behagen,
kein Samtgetrippel grüßt mich mehr,
und niemand will mein Schuhband jagen.

Kein Schmieren und kein Maunzgeschrei
sagt mehr: wo bleibt denn nur mein Freßchen?
Wo Spielzeug war und Katzenbrei
ist jetzt ein einsam leeres Gäßchen.

Dein bißchen Habe steht im Schrank,
du kommst ja doch nie mehr zurück,
und ewig schulde ich dir Dank
für Freude, Trost und Spaß und Glück.

Von Gott hast du das Katzenrecht,
das dir nach irdischem Getümmel,
nach Sorgen, Zärtlichkeit, Gefecht
ein Kuschelplätzchen schafft im Himmel.



Gibt es ein Licht am Ende des Tunnels

Leider warst du auch nur für kurze Zeit bei uns. Du bist ja mit Tina gekommen und hast dich auch gleich hier wohl gefühlst und wolltest auch nicht gehen, aber auch für Dich war die Zeit auf Erden abgelaufen:


Gibt es ein Licht am Ende des Tunnels?
Ich dachte ich hätte es gefunden, doch jetzt, jetzt ist es plötzlich weg.
Es ist einfach weg!
Es macht mir Angst,
niemand kann es mir jetzt sagen, keiner weis es genau,
gibt es für mich ein Licht, am Ende des Tunnels.
Vielleicht, vielleicht aber auch nicht, ich möchte gerne daran glauben doch ich kann es nicht.
Ich bekomme Angst bald von hier weg zu gehn, in diese andere Stadt.
Ganz allein.
Vielleicht finde ich dort das Licht ja wieder,
im Moment ist es so weit weg, das Licht am Ende des Tunnels.
Es ist bestimmt da, ich muß es nur suchen,
nur für mich ein eigenes Licht.
Ich werde es finden, nur wann weis ich nicht.
Das Licht am Ende des Tunnels.



Liebes Herrchen,
ich danke Dir, dass du dich so um mich gekümmert hast und mir ein schönes Zuhause gegeben hast, ich habe so gerne neben Dir geschlafen, aber auch auf dein Bauch, dann fing ich an wohlwollend zu schnurren und denke daran:

Leihe mir ein kleines Kätzchen...
Autor unbekannt, ins Deutsche übersetzt von Ceolbeatha
Ich will dir ein kleines Kätzchen für eine Weile leihen,hat Gott gesagt.
Damit du es lieben kannst, solange es lebt
und trauern, wenn es tot ist.

Vielleicht für zwölf oder vierzehn Jahre,
vielleicht auch zwei oder drei
Wirst du darauf aufpassen, für mich,
bis ich es zurückrufe?

Sie wird dich bezaubern
um dich zu erfreuen
und sollte ihr Bleiben nur kurz sein,
du hast immer die Erinnerungen
um dich zu trösten.

Ich kann dir nicht versprechen, daß sie bleiben wird
weil alles von der Erde zurückkehren muß,
aber es gibt eine Aufgabe, die
dieses Kätzchen lernen muß.

Ich habe auf der ganzen Welt
nach dem richtigen Lehrer gesucht.
Und von allen Leuten, die die Erde bevölkern
hab ich dich auserwählt

Willst du ihr alle deine Liebe geben
und nicht denken, daß deine Arbeit umsonst war?
Und mich auch nicht hassen
wenn ich das Kätzchen zu mir heim hole?

Mein Herz antwortete
"mein Herr, dies soll geschehen"
Für all die Freuden, die dieses Kätzchen bringt
werde ich das Risiko der Trauer eingehen.

Wir werden sie mit Zärtlichkeit beschützen
und sie lieben, solange wir dürfen.
Und für das Glück, das wir erfahren durften
werden wir für immer dankbar sein.

Aber solltest du sie früher zurückrufen,
viel früher, als geplant
werden wir die tiefe Trauer meistern
und versuchen, zu verstehen.

Wenn wir es mit unserer Liebe geschafft haben
deine Wünsche zu erfüllen
in Erinnerung an ihre süße Liebe.
Bitte hilf uns in unserer Trauer

Wenn unser geliebtes Kätzchen
diese Welt voll von Spannung und Zwietracht verlässt,
schicke uns doch bitte eine andere bedürftige Seele
Um sie ihr Leben lang zu lieben.

Lebe wohl kleiner Tom. Ich hoffe du hast Tina schon getroffen:



Niemals warst du mir so Nahe...


Siehst du nicht all diesen Schmerz in mir
Siehst du nicht, ich kann nicht mehr...
Du bist fort, nichts ist mehr so wie es mal war
Wie geht es weiter, du bist nicht mehr da!

Deine Liebe gab mir unendlich viel Kraft
Deine Nähe hat unmögliches geschafft...
Nun bist du fort, alles ist so leer
Warum, warum ist es nur so schwer?

Ich weiß, du denkst jetzt sicher nur Warum?
Warum ich weine, ich meine, ist es denn nicht dumm?
Denn du bist doch in Wirklichkeit noch da
Denn tatsächlich, noch nie warst du mir so Nah!
Du bist in meinen Gedanken, meinen Worten,
in meinem Herzen, an allen Orten
Tief, so tief in mir weiß ich doch, dass uns beide dann
Nicht einmal der Tod noch trennen kann!


Deine Botschaft von der Regenbogenbrücke für Dein Herrchen

Letzte Nacht stand ich an deinem Bett
um einen Blick auf Dich zu werfen,
und ich konnte sehen, dass du weintest
und nicht schlafen konntest.
Während du eine Träne wegwischtest,
winselte ich leise um dir zu sagen:
"Ich bin's, ich hab' Dich nicht verlassen.
Ich bin wohlauf, es geht mir gut und ich bin hier."

Heute morgen beim Frühstück da,
war ich ganz nah bei dir
und ich sah dich den Kaffee einschenken
während du daran dachtest,
wie oft früher deine Hände zu mir heruntergewandert sind.

Ich war heute mit dir beim Einkaufen,
deine Arme taten dir weh vom Tragen.
Ich sehnte mich danach,
dir dabei zu helfen und wünschte,
ich hätte mehr tun können.

Heute war ich auch mit dir an meinem Grab, welches du mit so viel Liebe pflegst.
Aber glaube mir ich bin nicht dort.
Ich ging zusammen mit dir zum Haus,
du suchtest nach dem Schlüssel.
Ich berührte dich mit meiner Pfote und sagte lächelnd:

"Ich bin's."

Du sahst so müde aus, als du dich auf die Couch sinken ließest.
Ich versuchte mit aller Macht,
dich spüren zu lassen,
dass ich bei dir bin.
Ich kann dir jeden Tag so nahe sein,
um dir mit Gewissheit sagen zu können:
"Ich bin nie fortgegangen."

Du hast ganz ruhig auf deiner Couch gesessen,
dann hast du gelächelt, und ich glaube,
du wusstest.... in der Stille des Abends...,
dass ich ganz in deiner Nähe war.
Der Tag ist vorbei...,
ich lächle und sehe dich gähnen,
und ich sag' zu dir:
"Gute Nacht Herrchen, Gott schütze dich, ich seh' dich morgen früh."

Und wenn für dich die Zeit gekommen ist, den Fluss der uns beide trennt, zu überqueren, werde ich zu dir hinübereilen, damit wir endlich wieder zusammen, Seite an Seite sein können.

Es gibt so viel,
das ich dir zeigen muss
und es gibt so viel für dich zu sehen.
Hab Geduld und setze deine Lebensreise fort...,
dann komm...,
komm heim zu mir.

I C H V E R M I S S E D I C H SO,
geliebtes Herrchen.







Vier Füße im Himmel

Tom, ich hätte nie gedacht, dass mir Dein Tod so Nahe geht:

Vier Füße im Himmel
Dein Lieblingssessel ist nun leer,
kein Schnurren kündet von Behagen,
kein Samtgetrippel grüßt mich mehr,
und niemand will mein Schuhband jagen.

Kein Schmieren und kein Maunzgeschrei
sagt mehr: wo bleibt denn nur mein Freßchen?
Wo Spielzeug war und Katzenbrei
ist jetzt ein einsam leeres Gäßchen.

Dein bißchen Habe steht im Schrank,
du kommst ja doch nie mehr zurück,
und ewig schulde ich dir Dank
für Freude, Trost und Spaß und Glück.

Von Gott hast du das Katzenrecht,
das dir nach irdischem Getümmel,
nach Sorgen, Zärtlichkeit, Gefecht
ein Kuschelplätzchen schafft im Himmel.


Ich träume immer noch von Dir

Tom, du bleibst unvergessen

Es war vor vielen tausend Tagen,

da war ein Kater in Saerbeck.

Er war Fuchsfarbig und äußerst kräftig,

bediente sich am Fischteich heftig.

Es war ein wunderschönes Tier,

ich wußte gleich, der muß zu mir.

So kam der Tom in mein Haus,

dort gab es für ihn keine Maus.

Doch hier wars sicher und auch warm,

und er kam bald auf meinem Arm.

Er war ein Wildfang ohne Ende,

zerkratzte die Tapetenwände.

Sehr viel hat er dabei zerstört,

doch plötzlich hat das aufgehört.

Denn die Kira kam zu mir,

er war sogleich verliebt in ihr.

Die Jahre rasten so dahin,

er war für mich ein Hauptgewinn.

Ganz plötzlich musste er dann gehn,

es war mit ihm doch wunderschön.

Im Herzen wird er ewig sein,

denn er bleibt für immer mein.




Im Tal des Regenbogens

Letzte Grüße von Deine Katzenpartner

Kleines Seelchen in der Nacht,
hast uns so viel Glück gebracht,
mußtest gehen, bist nun fort,
weit an einem schönen Ort.
Regenbogen, Wasserfall,
grüne Wiesen überall,
spielen, toben, frohes Treiben
hier willst Du ganz sicher bleiben.
Kleines Seelchen warte dort,
wart auf uns an diesem Ort,
eines Tages, Du wirst sehen,
werden wir uns wieder sehen.

Einmal wenn wir uns wieder sehen,
werden wir gemeinsam gehen,
in die Ewigkeit, ins Morgen,
hier gibt es nie wieder Sorgen.
Mensch, sei gut zu Deinem Tier,
denn gemeinsam wollen wir,
doch die Ewigkeit verbringen.

Kleines Seelchen in der Nacht,
hast uns oftmals Freude gemacht,
Dank, sagen wir an dieser Stelle,
geh nun über diese Schwelle.
Geh nach Haus zu all den Lieben,
sieh sie warten auf Dich drüben,
mach Dir keine Sorg` um uns,
Seelchen, wir vergessen Dich nicht!
Wir werden uns wiedersehen.

Mikesch, Kessy, Kira, Snoopy und Emmi


Bis wir uns wiedersehen

B y e !
Es geht nicht, dass ich bleib
- mich ruft mein Stern...
Doch Nachts, wenn Du zum Himmel schaust,
leuchte ich für Dich.
Ich habe es nicht gesehen wie Du Dich auf den Weg gemacht hast. Du warst lautlos entwischt. Als es mir gelang Dich einzuholen, marschiertest Du mit raschem, entschlossenem Schritt dahin.
Du sagtest nur: "Ah, da bist du ja."
Und Du nahmst mich bei der Hand, aber Du quältest Dich noch.
"Du hast nicht recht getan, es wird Dir Schmerz bereiten. Es wird aussehen, als wäre ich tot und das wird nicht wahr sein."
Ich schwieg.
"Du verstehst, es ist zu weit. Ich kann diesen Leib da nicht mitnehmen. Er ist zu schwer."
Ich schwieg.
"Aber er wird daliegen wie eine alte verlassene Hülle. Man soll nicht traurig sein um solche alte Hüllen.....".
Ich schwieg.
Er verlor ein bisschen den Mut. Aber er gab sich noch Mühe:
"Weißt Du, es wird allerliebst sein. Auch ich werde die Sterne anschauen..."
Ich schwieg.
"Das wird so lustig sein...."
Und auch er schwieg, weil er weinte.
"Da ist es. Lass mich einen Schritt ganz allein tun."
Und er setzte sich, weil er Angst hatte. Auch ich setzte mich, weil ich mich nicht mehr aufrecht halten konnte...
Er sagte: "Hier... Das ist alles....".
Er zögerte noch ein bisschen, dann erhob er sich. Er tat einen Schritt. Ich konnte mich nicht rühren. Es war nichts als ein gelber Blitz.
Er blieb einen Augenblick reglos.
Er schrie nicht.
Er fiel sachte,
wie ein Blatt fällt,
ohne das leiseste Geräusch........


Tom!
"Du wirst in der Nacht die Sterne anschauen. Mein Zuhause ist zu klein, um Dir zeigen zu können, wo es umgeht. Es ist besser so. Mein Stern wird für Dich einer der Sterne sein. Dann wirst Du alle Sterne gern anschauen... Alle werden sie Deine Freunde sein.
Du, Du wirst Sterne haben wie sie niemand hat.....
Und wenn Du Dich getröstet hast (man tröstet sich immer), wirst Du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein.


Der Wasserfall

Meine Gedanken

bin ich Dir ganz nah.



Steh nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort. Ich schlafe nicht.
Ich bin wie tausend Winde, die wehen.
Ich bin das diamantene Glitzern des Schnees.
Ich bin das Sonnenlicht aus reifendem Korn.
Ich bin der sanfte Herbstregen.
Wenn du aufwachst in des Morgends Stille, bin ich der flinke
Flügelschlag friedlicher Vögel im kreisenden Flug.
Ich bin der milde Stern, der in der Nacht leuchtet.
Stehe nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht fort. Ich bin nicht tot, so lange du meinen Namen nicht vergisst.


Stell` dir vor...

Stell´ Dir vor, Du hast einen Gefährten verloren,
einen vierbeinigen Partner, immer mit aufmerksamen Ohren.
Du sitzt da und alles ist so leer,
soviel geweint, es kommen keine Tränen mehr.
Jeder Tag ist dunkel und die Abende einsam,
Du vermisst sie so sehr, Deinen Seelenbalsam.
Da ein Schatten, hier ein Geräusch im Raum.
War sein Tod doch nur ein schlimmer Traum?
Er wird immer unvergessen sein,
die Erinnerung an ihn - immer mein.
Es gibt keinen Ersatz, es gibt kein Vergessen,
nichts und niemand kann sich mit ihn messen.
Sein Platz ist für immer in meinem Herzen,
Sein Tod wird noch lange, wird immer schmerzen.
Irgendwo; ein kleiner Kater wird geboren,
die Mama überfahren, er scheint verloren.
Liebe Menschen päppeln ihn auf,
und das Schicksal nimmt seinen Lauf.
Eure Wege kreuzen sich,
er schaut Dich an, blinzelt, kuschelt sich an Dich.
Du kannst nicht widerstehn,
und wirst mit ihm heimgehn.
Du kannst wieder lachen, kannst wieder leben,
Er ist noch so klein und kann doch soviel geben.
Wie ein unverhoffter Wirbelwind,
erobert es Dein Herz, dieses Katzenkind.
Er ist jetzt an einem schönen Ort,
ist glücklich, gesund und schaut auf Dich herab von dort.
Sieht Dich gemeinsam mit dem Kleinen,
und auch er muss nicht mehr weinen.
Stell´ Dir vor...
Für alle, denen es ähnlich geht und ging

Abschied von Tom
Es tut so weh, bricht mir das Herz, du bist nicht mehr bei mir.
Ich spüre einen tiefen Schmerz. Wär´ so gern jetzt bei dir.
Du bist nun fort, ich bin allein und trauere so sehr.
Und immer wieder muß ich weinen, denn du kommst niemals mehr.
Tränen fließen aus meinen Augen. Ich kann es nicht begreifen:
Nie mehr wirst du froh miauend mir um die Beine streifen.
Nie wieder wird dein Näschen wittern den zarten Frühlingsduft.
Nie mehr vor Freud´ dein Schwänzchen zittern in warmer Sommerluft.
Dein Seidenfell zu streicheln vermisse ich so sehr.
Und deine leuchtend´ Augen seh´ ich nun niemals mehr.
Wir waren viele Jahre lang glücklich und froh zusammen.
Doch plötzlich wurdest zu krank, und dann bist du gegangen.
Wurdest erlöst von starken Schmerzen, die so sehr quälten dich.
Doch tief im Innern meines Herzens lebst weiter du für mich.
Niemals werd´ ich dich je vergessen. Du warst mein ganzes Glück.
Wunderschöne Stunden, die wir hatten, sie kehren nie mehr zurück.
Nun ruh´ in Frieden in deinem Grab. Die Trauer ist in mir.
Doch irgendwann folg´ ich dir nach - und find´ den Weg zu dir...

Engel

Fühlst du nicht diesen Schmerz in mir
Oh siehst du nicht, ich kann nicht mehr-hilf mir
Oh schau mich an, ich bemüh' mich sehr
Was muss noch gescheh'n, dass du mich erhörst

Ich danke dir dafür, dass du mich beschützt
Danke dir für all den Segen, den du mir gibst
Ohne dich wär mein Leben nicht so wie es ist
Du gibst mir die kraft, zu sein wie du es bist
oh ich brauche dich

Selbst Engel weinen-Engel leiden
Engel fühlen sich mal alleine
Sie verzweifeln wie jeder andere
Fallen tief und haben Feinde
Engel weinen-Engel leiden
Engel fühlen sich mal alleine
Sie verzweifeln wie jeder andere
Fallen tief und haben Feinde

Ich schaue auf zu den Sternenmillionen
wo viele von uns Engeln wohnen
So viele Tränen, die mich quälen
wer rettet mich und all die Seelen
Die Zeit vergeht-die Kraft sie schwindet
Wo ist das Licht-das uns verbindet
In deinen Augen-da möchte ich lesen
was uns beide trennt

Ich öffne dir mein Herz
denn du befreist mich von Leid und Schmerz
Ich lass dich hinein
denn du nimmst mir die Sorgen und wäschst sie rein
Nur du kennst meine Geschichte
ebnest mir den Weg, nach dem ich mich richte
Gibst meinem Leben einen Sinn
und lässt mich sein so wie ich bin

So führe mich aus dieser Dunkelheit
zeige mir den Weg, der mich befreit
ich will doch nur ein Zeichen von dir
befrei' mich von all diesen Ketten hier
Die Zeit vergeht-die Kraft sie schwindet
Wo ist das Licht-das uns verbindet
In deinen Augen-möchte ich lesen
was uns beide trennt


Weggefährten

Deinen Weg gingst Du alleine voran
und friertest und dachtest,das gehört sich so.
Obwohl ich auf vier Beinen gehen kann,
war ich als einsamer Kater auch nicht so froh.

Eines Tages, ich weiß nicht mehr wann,
der Wind pfiff kalt aus Norden.
Unsere Wege berührten sich kurz, wie sahen uns an
und sind gleich dicke Freunde geworden.

Kamst Du auf meinen Weg oder sprang ich auf Deinen?
Ist egal.Jedenfalls hab ich gesehn
seit wir mit sechs Beinen
unseren Weg gemeinsam geh´n
ist´s ,als würd´ die Sonne
über uns viel heller scheinen
und der Wind viel lauer weh´n.


Du hast das Recht,
deine dunklen Stunden zu durchleben
und dich nicht durch billige Sprüche
aus ihnen herauslocken zu lassen.
Schon der Versuch ist eine Entwürdigung
deiner inneren Wirklichkeit.
Du bist auch deine Dunkelheit.

Die Abgründe und Widersprüche gehören auch zu dir.
Die Schatten geben deinem Leben Tiefe und Menschlichkeit.
Wer mit dir in Beziehung tritt, sollte wissen,
daß diese Seite zu dir gehört.


Wer sie in dir ablehnt,
hat nicht das Recht,
sich deinen Freund und deine Freundin zu nennen.
Manche geben dir nicht das Recht
auf diese Seite in dir.
Sie erwarten, daß du sie unterschlägst
und das Glück vorspielst.
Vielleicht haben sie weniger Angst für dich
als für sich selbst,
weil sie durch dich
an das Unoffene in sich selbst geraten.
Wenn sie darum dir helfen wollen,
geschieht es nicht, um Dir zu helfen,
sondern sich selbst.

Du hast ein Recht auf deine Trauer.
Du darfst dich deinen Verlusten widmen,
mußt nicht verdrängen, was dich beschwert.
Du hast ein Recht, das abzutrauern,
was dich so tief enttäuscht hat
und was du nicht ändern kannst.
Du hast ein Recht auf deine Tränen,
auf dein Schweigen, auf deine Ratlosigkeit,
auf deine innere und äußere Abwesenheit.
Du mußt nicht den Glücklichen spielen,
nicht über den Dingen stehen.

Du hast ein Recht, die wegzuschicken,
die dich mit Gewalt aus deiner Trauer herausholen wollen,
weil deine Trauer sie selbst bedroht.
Du hast ein Recht auf deine Trauerzeit.
Du hast ein Recht, mit denen nicht reden zu wollen,
die dir ein schlechtes Gewissen machen
für deine Dunkelheit und Trauer.
Die mit Sprüchen kommen
und dich mit diesen Sprüchen
unter Druck zu setzen versuchen.
Du hast ein Recht auf deine Trauerstille.



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Leb wohl kleiner Tom


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