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Katzengeschichten 2



Mikesch, konntest du nicht noch bleiben?

Deine Rufe, wenn du um Futter bettelst
Dein Schnurren, wenn du zufrieden bist
Dein Fell, das in der Sonne glänzt
Deine nasse Schnauze, die mich antippt
Dein warmer Atem, der mir über die Haut streicht
Deine Samtpfoten, mit denen du jagst
Deine Lautlosigkeit, mit der du mich immer erschreckst

Das alles kann ich leider nicht mehr erleben
Denn du bist für immer von mir gegangen
D
och bleibst du mir immer erhalten
als eine meiner schönsten Erinnerungen"


Am 14.09.2009 verstarb unser großer Pascha Mikesch. Er wurde 16 Jahre alt.

* 30.04.1993
14.09.2009

Mikesch
kam 1994 in unseren Leben und für jeden Tag danken wir Dir, denn du hast uns nur Freude bereitet. Leb wohl, unser kleiner Engel Mikesch.

Je schöner und voller die Erinnerung;
desto schwerer die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual
der Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne
nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.



Auch Tina verstab am 14.09. nun haben wir geliebte Tiere, die den gleichen Sterbetag haben.

Mikesch mache es gut, nun bist du über die Regenbogenbrücke gegangen und bist auf einer blühender Wiese gesprungen, aber Mikesch, vergiss bitte nicht, da darfst du keine Mäuse und Vögel jagen, da musst du dich mit allen verstehen.


Sei meines Kater Freund, und du bist auch der meine!

Auferstehung ist unser Glaube,
Wiedersehen unsere Hoffnung,
Gedenken unsere Liebe.


Keine Beleidigung würde mich so hart treffen,
wie ein mißtrauischer Blick von einem meinen Kater !


Wenn wir dir auch Ruhe gönnen,
ist doch voll Trauer unser Herz,
dich leiden sehen und nicht helfen können
war für uns der größte Schmerz.





Katzen-Legenden

Nach einer alten Legende sollten
einmal viele Kätzchen in einem
Fluss ertränkt werden. Die Katzenmutter
weinte und war so verzweifelt, dass die
Weiden an Ufer Mitleid bekamen und
ihre Zweige in den Fluss streckten, um
die Kätzchen zu retten. Die Kleinen
hielten sich daran fest und wurden so
vor dem Ertrinken bewahrt.
Seit dieser Zeit tragen die Weiden in
jedem Frühjahr graue Knospen, die
sich ebenso weich und seidig anfühlen
wie das Fell von kleinen Kätzchen.
Deshalb nennt man sie auch
„Weidenkätzchen“




" Wenn in der Nacht die Rosen weinen und unser Herz vor Kummer bricht, möchten wir Dir noch einmal erscheinen und Dir sagen: "Wir lieben Dich "


" Dein Leben fand ein unerwartet schnelles Ende
Doch die Spuren deines Lebens, in Gedanken, Bildern, Augenblicken, werden uns immer an dich erinnern.
Du wirst immer in unserer Mitte bleiben."

Ach Mikesch, du bist viel zu schnell gegangen.


Mikesch, unser Pascha



Ja, mein kleiner Pascha, nun bist du auch über die Regenbogenbrücke gegangen und unsere Enkelin konnte und durfte sich nicht von dir verabschieden. Wie gerne hast du mit Jamie-Lee gespielt, sie durfte Dich an den Schwanz ziehen, auf den Kopf hauen, aber am liebsten habt ihr beide geschmust, Jamie-Lee hat Dich auf den Arm genommen und hat dich überall hingetragen, selbst in ihren Puppenwagen lagst du, da hat sie dich spazieren gefahren und du durftest auch in ihren Fahrradkorb mitfahren.

Aber es sind ja die Erinnerungen die bleiben, denn es sind ja nur Erinnerungen von dir und Jamie-Lee, sie wäre bestimmt gekommen um sich von dir zu verabschieden.




Du hast von uns Abschied genommen

Dir ging es schon lange nicht gut, bist abgemagert und keiner konnte dir wirklich helfen, aber du hast immer gegessen und getrunken, es war wohl dein Alter, nach unser Wissen, du warst ja auch ein Fundkater, bist du jetzt ca. 16 Jahre alt geworden.

Du hattest keine Schmerzen und auch sonst war alles normal, zu Hause warst du der Boss, Kessy, Kira und auch vorher Tom, mussten sich dir unterordnen und auch die Weibchen beantspruchtest du.

Als Kira ins Haus kam, hattest du, kleiner Pascha nur noch Augen für ihr und auf einmal war Kessy Nebensache, wenn du gutgelaunt warst, durfte sie sich bei euch beiden mit hinlegen, aber sie hatte sich damit abgefunden und lebte ohne ihren Partner Mikesch, den sie an Kira abgetreten hatte.

Kessy und Kira haben noch von dir Abschied genommen bevor du das Licht am Ende des Tunnels erreicht hast um über die Regenbogenbrücke zu gehen. Alle waren sehr traurig, nun haben Tina, Snoopy, Scooby,Tom und Tommy auf der Regenbogenbrücke gewartet und ich weiß, du bist jetzt bei den Rudel und ärgerst alle und sicherlich wartest du auch auf der Regenbogenbrücke auf uns alle um uns dann, wenn für uns die Zeit abgelaufen ist, schnell entgegenzulaufen. Wir alle werden ein großen Rudel abgeben und alle werden uns für unsere Liebe beneiden.

Sicher hast du an alle meine Küsse übersandt und gesagt, dass ich alle vermisse, aber irgendwann werden wir uns wiedersehen.

Du bist am gleichen Tag wie unsere Tina gestorben, am 14.09.
Am 14.09.2009 mussten wir das tun, was ich so hasse, ich musste den Tierarzt sagen, mein Mikesch kann nicht mehr, bitte erlösen Sie ihn, er hat nur noch Schmerzen und dein Herrchen hat so geweint, er konnte es nicht fassen, er wollte dir helfen, aber der Tierarzt sagte, es ist für dich das bessere, wenn wir dich erlösen.

Leb wohl kleiner Mikesch, irgendwann wirst du zu unseren Rudel wieder gehören, bis dann wirst du uns als Schutzengel bewachen und auf uns warten.



Testament von Mikesch an Dosi Daniel

Wenn Menschen sterben,
machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles,
was sie haben denen zu hinterlassen,
die sie lieben.
Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.
Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme, den Platz,
den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen
und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm. Wenn ich einmal sterbe,
dann sag´ bitte nicht: Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!
Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
und gib´ ihr meinen Platz.
Das ist mein Erbe.
Die Liebe, die ich zurück lasse,
ist alles, was ich geben kann.




Meine Gedanken für Tom

Wenn ich daran denk!

Wenn ich daran denk
wie lieblich deine Augen waren
wie mollig dein Körper war
wie weich dein grau-weißes Fell
Wenn ich daran denk
wie du uns alle gesund gepflegt hast,
wenn einer von uns krank war,
aber was mir am meisten fehlt ist dein MI(AU)
dann weis ich wie dich vermissen werde
Dein Schnorrerblick war unübertrefflich
doch deine LIEBE zu uns war noch viel mehr,
die man nicht in 1000 Worten ausdrücken kann
Wenn ich daran denk
welche schönen Erinnerungen ich an dich habe,
weis ich dass es dich noch immer gibt
und immer geben wird,
in meinem Herzen!

Wir werden dich nie vergessen!

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Dein Lieblingssessel ist nun leer,
kein Schnurren kündet von Behagen,
kein Samtgetrippel grüßt mich mehr,
und niemand will mein Schuhband jagen.

Kein Schmieren und kein Maunzgeschrei
sagt mehr: wo bleibt denn nur mein Freßchen?
Wo Spielzeug war und Katzenbrei
ist jetzt ein einsam leeres Gäßchen.

Dein bißchen Habe steht im Schrank,
du kommst ja doch nie mehr zurück,
und ewig schulde ich dir Dank
für Freude, Trost und Spaß und Glück.

Von Gott hast du das Katzenrecht,
das dir nach irdischem Getümmel,
nach Sorgen, Zärtlichkeit, Gefecht
ein Kuschelplätzchen schafft im Himmel.



Gibt es ein Licht am Ende des Tunnels

Du kamst, sahst und bliebst. Wir waren ein Haus mit Hunden und da war Scooby, der mochte überhaupt keine Katzen, oh je, was nun, wir brachten Dich zum Bauernhof, wo viele Katzen waren, aber nach ein paar Stunden warst du wieder da und sahst uns an und Dein Blick sagte: Mit Scooby werde ich schon fertig, bitte lasse mich bei Euch und wir richten alles Katzenmäßig ein, was so ein Kätzchen brauchte und du zeigtest Scooby, dass er zwar größer ist, aber er sollte dir nicht zu nahe kommen, denn deine Krallen, waren Deie Waffen und einmal hatte er damit Bekanntschaft machen müssen, aber es ging alles gut und unsere Hunde machten einen großen Bogen um Dich.

Aber eins bleibt in Erinnerung, ich war arbeiten, Detlef mit dir zu Hause und der Vogelkäfig, war nicht gerade stabil. Dann die Versuchung, die Wohnzimmertür war auf und du hast deine Chance genutzt und hast alle meine Vögel gegessen, es bliebt nicht mal eine Feder übrig. Oh, war ich sauer, Dein Dosi war bei der Bundeswehr und ich rief an und der lachte, ich fand das gar nicht zum lachen, ich würdigte dir erst mal keinen Blick mehr, aber du reckeltest dich um meine Beine, Dein schurren, ach ich konnte dir nicht lange böse sein, aber es kam dann eine Vogelvoliere und du kamst nicht mehr dran, aber deine spätere Katzendame hat es schnell gelernt den Käfig rauf zu klettern, aber ihr kamt nicht mehr daran, ich war zufrieden, denn es passierte immer wieder, dass die Tür aufblieb.


Gibt es ein Licht am Ende des Tunnels?
Ich dachte ich hätte es gefunden, doch jetzt, jetzt ist es plötzlich weg.
Es ist einfach weg!
Es macht mir Angst,
niemand kann es mir jetzt sagen, keiner weis es genau,
gibt es für mich ein Licht, am Ende des Tunnels.
Vielleicht, vielleicht aber auch nicht, ich möchte gerne daran glauben doch ich kann es nicht.
Ich bekomme Angst bald von hier weg zu gehn, in diese andere Stadt.
Ganz allein.
Vielleicht finde ich dort das Licht ja wieder,
im Moment ist es so weit weg, das Licht am Ende des Tunnels.
Es ist bestimmt da, ich muß es nur suchen,
nur für mich ein eigenes Licht.
Ich werde es finden, nur wann weis ich nicht.
Das Licht am Ende des Tunnels.



Liebes Herrchen,
ich danke Dir, dass du dich so um mich gekümmert hast und mir ein schönes Zuhause gegeben hast, ich habe so gerne neben Dir geschlafen, aber auch auf dein Bauch, dann fing ich an wohlwollend zu schnurren und denke daran:

Leihe mir ein kleines Kätzchen...

Ich will dir ein kleines Kätzchen für eine Weile leihen,hat Gott gesagt.
Damit du es lieben kannst, solange es lebt
und trauern, wenn es tot ist.

Vielleicht für zwölf oder vierzehn Jahre,
vielleicht auch zwei oder drei
Wirst du darauf aufpassen, für mich,
bis ich es zurückrufe?

Sie wird dich bezaubern
um dich zu erfreuen
und sollte ihr Bleiben nur kurz sein,
du hast immer die Erinnerungen
um dich zu trösten.

Ich kann dir nicht versprechen, daß sie bleiben wird
weil alles von der Erde zurückkehren muß,
aber es gibt eine Aufgabe, die
dieses Kätzchen lernen muß.

Ich habe auf der ganzen Welt
nach dem richtigen Lehrer gesucht.
Und von allen Leuten, die die Erde bevölkern
hab ich dich auserwählt

Willst du ihr alle deine Liebe geben
und nicht denken, daß deine Arbeit umsonst war?
Und mich auch nicht hassen
wenn ich das Kätzchen zu mir heim hole?

Mein Herz antwortete
"mein Herr, dies soll geschehen"
Für all die Freuden, die dieses Kätzchen bringt
werde ich das Risiko der Trauer eingehen.

Wir werden sie mit Zärtlichkeit beschützen
und sie lieben, solange wir dürfen.
Und für das Glück, das wir erfahren durften
werden wir für immer dankbar sein.

Aber solltest du sie früher zurückrufen,
viel früher, als geplant
werden wir die tiefe Trauer meistern
und versuchen, zu verstehen.

Wenn wir es mit unserer Liebe geschafft haben
deine Wünsche zu erfüllen
in Erinnerung an ihre süße Liebe.
Bitte hilf uns in unserer Trauer

Wenn unser geliebtes Kätzchen
diese Welt voll von Spannung und Zwietracht verlässt,
schicke uns doch bitte eine andere bedürftige Seele
Um sie ihr Leben lang zu lieben.

Lebe wohl kleiner Mikesch, wir hoffe du hast alle schon getroffen und ihr spielt zusammen:



Niemals warst du mir so Nahe...


Siehst du nicht all diesen Schmerz in mir
Siehst du nicht, ich kann nicht mehr...
Du bist fort, nichts ist mehr so wie es mal war
Wie geht es weiter, du bist nicht mehr da!

Deine Liebe gab mir unendlich viel Kraft
Deine Nähe hat unmögliches geschafft...
Nun bist du fort, alles ist so leer
Warum, warum ist es nur so schwer?

Ich weiß, du denkst jetzt sicher nur Warum?
Warum ich weine, ich meine, ist es denn nicht dumm?
Denn du bist doch in Wirklichkeit noch da
Denn tatsächlich, noch nie warst du mir so Nah!
Du bist in meinen Gedanken, meinen Worten,
in meinem Herzen, an allen Orten
Tief, so tief in mir weiß ich doch, dass uns beide dann
Nicht einmal der Tod noch trennen kann!


Deine Botschaft von der Regenbogenbrücke für Dein Herrchen

Letzte Nacht stand ich an deinem Bett
um einen Blick auf Dich zu werfen,
und ich konnte sehen, dass du weintest
und nicht schlafen konntest.
Während du eine Träne wegwischtest,
winselte ich leise um dir zu sagen:
"Ich bin's, ich hab' Dich nicht verlassen.
Ich bin wohlauf, es geht mir gut und ich bin hier."

Heute morgen beim Frühstück da,
war ich ganz nah bei dir
und ich sah dich den Kaffee einschenken
während du daran dachtest,
wie oft früher deine Hände zu mir heruntergewandert sind.

Ich war heute mit dir beim Einkaufen,
deine Arme taten dir weh vom Tragen.
Ich sehnte mich danach,
dir dabei zu helfen und wünschte,
ich hätte mehr tun können.

Heute war ich auch mit dir an meinem Grab, welches du mit so viel Liebe pflegst.
Aber glaube mir ich bin nicht dort.
Ich ging zusammen mit dir zum Haus,
du suchtest nach dem Schlüssel.
Ich berührte dich mit meiner Pfote und sagte lächelnd:

"Ich bin's."

Du sahst so müde aus, als du dich auf die Couch sinken ließest.
Ich versuchte mit aller Macht,
dich spüren zu lassen,
dass ich bei dir bin.
Ich kann dir jeden Tag so nahe sein,
um dir mit Gewissheit sagen zu können:
"Ich bin nie fortgegangen."

Du hast ganz ruhig auf deiner Couch gesessen,
dann hast du gelächelt, und ich glaube,
du wusstest.... in der Stille des Abends...,
dass ich ganz in deiner Nähe war.
Der Tag ist vorbei...,
ich lächle und sehe dich gähnen,
und ich sag' zu dir:
"Gute Nacht Herrchen, Gott schütze dich, ich seh' dich morgen früh."

Und wenn für dich die Zeit gekommen ist, den Fluss der uns beide trennt, zu überqueren, werde ich zu dir hinübereilen, damit wir endlich wieder zusammen, Seite an Seite sein können.

Es gibt so viel,
das ich dir zeigen muss
und es gibt so viel für dich zu sehen.
Hab Geduld und setze deine Lebensreise fort...,
dann komm...,
komm heim zu mir.

I C H V E R M I S S E D I C H SO, geliebtes Herrchen.







Vier Füße im Himmel

Mikesch, du warst unser großer Pascha und alle vermissen Dich.

Vier Füße im Himmel
Dein Lieblingssessel ist nun leer,
kein Schnurren kündet von Behagen,
kein Samtgetrippel grüßt mich mehr,
und niemand will mein Schuhband jagen.

Kein Schmieren und kein Maunzgeschrei
sagt mehr: wo bleibt denn nur mein Freßchen?
Wo Spielzeug war und Katzenbrei
ist jetzt ein einsam leeres Gäßchen.

Dein bißchen Habe steht im Schrank,
du kommst ja doch nie mehr zurück,
und ewig schulde ich dir Dank
für Freude, Trost und Spaß und Glück.

Von Gott hast du das Katzenrecht,
das dir nach irdischem Getümmel,
nach Sorgen, Zärtlichkeit, Gefecht
ein Kuschelplätzchen schafft im Himmel.


Ich träume immer noch von Dir

Mikesch, wir werden Dich nicht vergessen

Es war vor vielen tausend Tagen,

da war ein Kater in Saerbeck.

Er war Graufarbig und äußerst kräftig,

bediente sich am Fischteich heftig.

Es war ein wunderschönes Tier,

ich wußte gleich, der muß zu mir.

So kam der Mikesch in mein Haus,

dort gab es für ihn keine Maus.

Doch hier wars sicher und auch warm,

und er kam bald auf meinem Arm.

Er war ein Wildfang ohne Ende,

zerkratzte die Tapetenwände.

Sehr viel hat er dabei zerstört,

doch plötzlich hat das aufgehört.

Denn die Kessy kam zu mir,

er war sogleich verliebt in ihr.

Die Jahre rasten so dahin,

er war für mich ein Hauptgewinn.

Ganz plötzlich musste er dann gehn,

es war mit ihm doch wunderschön.

Im Herzen wird er ewig sein,

denn er bleibt für immer mein.




Im Tal des Regenbogens

Letzte Grüße von Deine Katzenpartner

Kleines Seelchen in der Nacht,
hast uns so viel Glück gebracht,
mußtest gehen, bist nun fort,
weit an einem schönen Ort.
Regenbogen, Wasserfall,
grüne Wiesen überall,
spielen, toben, frohes Treiben
hier willst Du ganz sicher bleiben.
Kleines Seelchen warte dort,
wart auf uns an diesem Ort,
eines Tages, Du wirst sehen,
werden wir uns wieder sehen.

Einmal wenn wir uns wieder sehen,
werden wir gemeinsam gehen,
in die Ewigkeit, ins Morgen,
hier gibt es nie wieder Sorgen.
Mensch, sei gut zu Deinem Tier,
denn gemeinsam wollen wir,
doch die Ewigkeit verbringen.

Kleines Seelchen in der Nacht,
hast uns oftmals Freude gemacht,
Dank, sagen wir an dieser Stelle,
geh nun über diese Schwelle.
Geh nach Haus zu all den Lieben,
sieh sie warten auf Dich drüben,
mach Dir keine Sorg` um uns,
Seelchen, wir vergessen Dich nicht!
Wir werden uns wiedersehen.

Kessy, Kira und Bonny


Bis wir uns wiedersehen

B y e !
Es geht nicht, dass ich bleib
- mich ruft mein Stern...
Doch Nachts, wenn Du zum Himmel schaust,
leuchte ich für Dich.

Ich musste den Weg gehen, den man nicht gerne geht, ich musste dich einschläfern lassen, zu groß waren Deine Schmerzen, als Du Dich auf den Weg gemacht hast.

An diesen Tage sah ich doch nochmal und sah in Deine schmusigen Augen, dein Blick sagte, ich muss nun gehen, Frauchen, wenn ich aus der Paxis komme, werde ich mich auf den Weg zur Regenbogenbrücke gemacht haben, danke Herrchen, danke Frauchen für die schönen Jahre die wir zusammen hatten, aber ich hatte dich noch einmal eingeholt, ich begleitete dich bei Deinen letzten Gang, bis du das helle Licht sahst:

Du sagtest nur: "Ah, da bist du ja."
Und Du nahmst deine Pfote und legtest diese auf meine Hand, aber ich sah, Du quältest Dich nur noch.

"Du hast nicht recht getan, es wird Dir Schmerz bereiten. Es wird aussehen, als wäre ich tot und das wird nicht wahr sein."
Ich schwieg
.
"Du verstehst, es ist so weit. Ich kann diesen Leib da nicht mitnehmen. Er ist zu schwer."
Ich schwieg.

"Aber er wird daliegen wie eine alte verlassene Hülle. Man soll nicht traurig sein um solche alte Hüllen.....".
Ich schwieg.

Er verlor ein bisschen den Mut. Aber er gab sich noch Mühe:
"Weißt Du, es wird allerliebst sein. Auch ich werde die Sterne anschauen..."
Ich schwieg.

"Das wird so lustig sein...."
Und auch er schwieg, weil er weinte.

"Da ist es. Lass mich einen Schritt ganz allein tun."
Und er setzte sich, weil er Angst hatte. Auch ich setzte mich, weil ich mich nicht mehr aufrecht halten konnte...

Er sagte: "Hier... Das ist alles....".
Er zögerte noch ein bisschen, dann erhob er sich. Er tat einen Schritt. Ich konnte mich nicht rühren. Es war nichts als ein gelber Blitz.

Er blieb einen Augenblick reglos.
Er schrie nicht.
Er fiel sachte,
wie ein Blatt fällt,
ohne das leiseste Geräusch........


Mikesch!
"Du wirst in der Nacht die Sterne anschauen. Mein Zuhause ist zu klein, um Dir zeigen zu können, wo es umgeht. Es ist besser so. Mein Stern wird für Dich einer der Sterne sein. Dann wirst Du alle Sterne gern anschauen... Alle werden sie Deine Freunde sein.
Du, Du wirst Sterne haben wie sie niemand hat.....
Und wenn Du Dich getröstet hast (man tröstet sich immer), wirst Du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein.


Der Wasserfall

Meine Gedanken

bin ich Dir ganz nah.



Steh nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort. Ich schlafe nicht.
Ich bin wie tausend Winde, die wehen.
Ich bin das diamantene Glitzern des Schnees.
Ich bin das Sonnenlicht aus reifendem Korn.
Ich bin der sanfte Herbstregen.
Wenn du aufwachst in des Morgends Stille, bin ich der flinke
Flügelschlag friedlicher Vögel im kreisenden Flug.
Ich bin der milde Stern, der in der Nacht leuchtet.
Stehe nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht fort. Ich bin nicht tot, so lange du meinen Namen nicht vergisst.


Stell` dir vor...

Stell´ Dir vor, Du hast einen Gefährten verloren,
einen vierbeinigen Partner, immer mit aufmerksamen Ohren.
Du sitzt da und alles ist so leer,
soviel geweint, es kommen keine Tränen mehr.
Jeder Tag ist dunkel und die Abende einsam,
Du vermisst sie so sehr, Deinen Seelenbalsam.
Da ein Schatten, hier ein Geräusch im Raum.
War sein Tod doch nur ein schlimmer Traum?
Er wird immer unvergessen sein,
die Erinnerung an ihn - immer mein.
Es gibt keinen Ersatz, es gibt kein Vergessen,
nichts und niemand kann sich mit ihn messen.
Sein Platz ist für immer in meinem Herzen,
Sein Tod wird noch lange, wird immer schmerzen.
Irgendwo; ein kleiner Kater wird geboren,
die Mama überfahren, er scheint verloren.
Liebe Menschen päppeln ihn auf,
und das Schicksal nimmt seinen Lauf.
Eure Wege kreuzen sich,
er schaut Dich an, blinzelt, kuschelt sich an Dich.
Du kannst nicht widerstehn,
und wirst mit ihm heimgehn.
Du kannst wieder lachen, kannst wieder leben,
Er ist noch so klein und kann doch soviel geben.
Wie ein unverhoffter Wirbelwind,
erobert es Dein Herz, dieses Katzenkind.
Er ist jetzt an einem schönen Ort,
ist glücklich, gesund und schaut auf Dich herab von dort.
Sieht Dich gemeinsam mit dem Kleinen,
und auch er muss nicht mehr weinen.
Stell´ Dir vor...
Für alle, denen es ähnlich geht und ging

Abschied von Mikesch
Es tut so weh, bricht mir das Herz, du bist nicht mehr bei mir.
Ich spüre einen tiefen Schmerz. Wär´ so gern jetzt bei dir.
Du bist nun fort, ich bin allein und trauere so sehr.
Und immer wieder muß ich weinen, denn du kommst niemals mehr.
Tränen fließen aus meinen Augen. Ich kann es nicht begreifen:
Nie mehr wirst du froh miauend mir um die Beine streifen.
Nie wieder wird dein Näschen wittern den zarten Frühlingsduft.
Nie mehr vor Freud´ dein Schwänzchen zittern in warmer Sommerluft.
Dein Seidenfell zu streicheln vermisse ich so sehr.
Und deine leuchtend´ Augen seh´ ich nun niemals mehr.
Wir waren viele Jahre lang glücklich und froh zusammen.
Doch plötzlich wurdest zu krank, und dann bist du gegangen.
Wurdest erlöst von starken Schmerzen, die so sehr quälten dich.
Doch tief im Innern meines Herzens lebst weiter du für mich.
Niemals werd´ ich dich je vergessen. Du warst mein ganzes Glück.
Wunderschöne Stunden, die wir hatten, sie kehren nie mehr zurück.
Nun ruh´ in Frieden in deinem Grab. Die Trauer ist in mir.
Doch irgendwann folg´ ich dir nach - und find´ den Weg zu dir...

Engel

Fühlst du nicht diesen Schmerz in mir
Oh siehst du nicht, ich kann nicht mehr-hilf mir
Oh schau mich an, ich bemüh' mich sehr
Was muss noch gescheh'n, dass du mich erhörst

Ich danke dir dafür, dass du mich beschützt
Danke dir für all den Segen, den du mir gibst
Ohne dich wär mein Leben nicht so wie es ist
Du gibst mir die kraft, zu sein wie du es bist
oh ich brauche dich

Selbst Engel weinen-Engel leiden
Engel fühlen sich mal alleine
Sie verzweifeln wie jeder andere
Fallen tief und haben Feinde
Engel weinen-Engel leiden
Engel fühlen sich mal alleine
Sie verzweifeln wie jeder andere
Fallen tief und haben Feinde

Ich schaue auf zu den Sternenmillionen
wo viele von uns Engeln wohnen
So viele Tränen, die mich quälen
wer rettet mich und all die Seelen
Die Zeit vergeht-die Kraft sie schwindet
Wo ist das Licht-das uns verbindet
In deinen Augen-da möchte ich lesen
was uns beide trennt

Ich öffne dir mein Herz
denn du befreist mich von Leid und Schmerz
Ich lass dich hinein
denn du nimmst mir die Sorgen und wäschst sie rein
Nur du kennst meine Geschichte
ebnest mir den Weg, nach dem ich mich richte
Gibst meinem Leben einen Sinn
und lässt mich sein so wie ich bin

So führe mich aus dieser Dunkelheit
zeige mir den Weg, der mich befreit
ich will doch nur ein Zeichen von dir
befrei' mich von all diesen Ketten hier
Die Zeit vergeht-die Kraft sie schwindet
Wo ist das Licht-das uns verbindet
In deinen Augen-möchte ich lesen
was uns beide trennt


Weggefährten

Deinen Weg gingst Du alleine voran
und friertest und dachtest,das gehört sich so.
Obwohl ich auf vier Beinen gehen kann,
war ich als einsamer Kater auch nicht so froh.

Eines Tages, ich weiß nicht mehr wann,
der Wind pfiff kalt aus Norden.
Unsere Wege berührten sich kurz, wie sahen uns an
und sind gleich dicke Freunde geworden.

Kamst Du auf meinen Weg oder sprang ich auf Deinen?
Ist egal.Jedenfalls hab ich gesehn
seit wir mit sechs Beinen
unseren Weg gemeinsam geh´n
ist´s ,als würd´ die Sonne
über uns viel heller scheinen
und der Wind viel lauer weh´n.


Du hast das Recht,
deine dunklen Stunden zu durchleben
und dich nicht durch billige Sprüche
aus ihnen herauslocken zu lassen.
Schon der Versuch ist eine Entwürdigung
deiner inneren Wirklichkeit.
Du bist auch deine Dunkelheit.

Die Abgründe und Widersprüche gehören auch zu dir.
Die Schatten geben deinem Leben Tiefe und Menschlichkeit.
Wer mit dir in Beziehung tritt, sollte wissen,
daß diese Seite zu dir gehört.


Wer sie in dir ablehnt,
hat nicht das Recht,
sich deinen Freund und deine Freundin zu nennen.
Manche geben dir nicht das Recht
auf diese Seite in dir.
Sie erwarten, daß du sie unterschlägst
und das Glück vorspielst.
Vielleicht haben sie weniger Angst für dich
als für sich selbst,
weil sie durch dich
an das Unoffene in sich selbst geraten.
Wenn sie darum dir helfen wollen,
geschieht es nicht, um Dir zu helfen,
sondern sich selbst.

Du hast ein Recht auf deine Trauer.
Du darfst dich deinen Verlusten widmen,
mußt nicht verdrängen, was dich beschwert.
Du hast ein Recht, das abzutrauern,
was dich so tief enttäuscht hat
und was du nicht ändern kannst.
Du hast ein Recht auf deine Tränen,
auf dein Schweigen, auf deine Ratlosigkeit,
auf deine innere und äußere Abwesenheit.
Du mußt nicht den Glücklichen spielen,
nicht über den Dingen stehen.

Du hast ein Recht, die wegzuschicken,
die dich mit Gewalt aus deiner Trauer herausholen wollen,
weil deine Trauer sie selbst bedroht.
Du hast ein Recht auf deine Trauerzeit.
Du hast ein Recht, mit denen nicht reden zu wollen,
die dir ein schlechtes Gewissen machen
für deine Dunkelheit und Trauer.
Die mit Sprüchen kommen
und dich mit diesen Sprüchen
unter Druck zu setzen versuchen.
Du hast ein Recht auf deine Trauerstille.



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Bye, bye Mikesch

Dein Grabstein



.....wir wählten Tränen


Der kleine rote Kater blieb plötzlich stehen. Hinter ihm spielten Kätzchen auf einer bunten Sommerwiese, jagten einander und rauften spielerisch. Es sah so fröhlich aus, aber vor ihm, im klaren ruhigen Wasser des Teiches, sah er seine Mommy. Und sie weinte bitterlich. Er tapste ins Wasser und versuchte, sie zu berühren, und als er das nicht konnte, hüpfte er hinein. Nun war er ganz nass und Mommys Bild tanzte auf den Wellen fort.
"Mommy!" rief er. "Ist etwas nicht in Ordnung?"
Der kleine rote Kater drehte sich um. Eine Dame stand am Ufer des Teiches, mit traurigen, aber liebevollen Augen. Der kleine rote Kater seufzte und kletterte aus dem Wasser.
"Das muss ein Fehler sein", sagte er. "Ich sollte nicht hier sein".
Er sah zurück ins Wasser und das Bild seiner Mommy spiegelte sich wieder darin.
"Ich bin doch noch ein Baby. Mommy sagt, das muss ein Irrtum sein. Sie sagt, ich darf gar nicht hier sein".
Die freundliche Dame seufzte und setzte sich ins Gras. Der kleine rote Kater kletterte in ihren Schoß. Es war nicht Mommys Schoß, aber es war fast genauso gut. Als sie begann, ihn zu streicheln und genau dort unter dem Kinn zu kraulen, wo er es am liebsten mochte, fing er fast gegen seinen Willen zu schnurren an.
"Ich fürchte, es ist kein Fehler. Es ist Dir bestimmt, hier zu sein, und Deine Mommy weiß es tief in ihrem Herzen", sagte die Dame.
Der kleine rote Kater seufzte und lehnte seinen Kopf an den Fuß der Dame.
"Aber sie ist so traurig. Es tut mir so weh, sie so weinen zu hören. Und auch Daddy ist traurig".
"Aber sie wussten von Anfang an, dass dies geschehen würde".
"War ich denn krank?"
Das überraschte den kleinen roten Kater. Niemand hatte jemals etwas darüber gesagt und er hatte oft zugehört wenn sie dachten, er schliefe. Sie sprachen stets nur darüber, wie süß er doch war und wie schnell er gewachsen war.
"Nein, sie wussten nicht, dass Du krank warst", sagte die freundliche Dame. "Aber dennoch wussten sie, dass sie die Tränen gewählt hatten".
"Nein, das taten sie nicht", sagte der kleine rote Kater. "Wer würde schon Tränen wählen?"
Sanft küsste die Dame sein Köpfchen. Er fühlte sich sicher und warm und geliebt -aber er war noch immer voll Sorge um seine Mommy.
"Ich will Dir eine Geschichte erzählen", sagte die Dame.
Der kleine rote Kater sah auf und sah die anderen Tiere näher kommen. Katzen - Big Boy und Snowball, Shamus und Abby und auch Little Cleo und Robin. Merlin, Toby und Iggy und Zachary , Sweetie, Kamatta und Obie. Hunde auch - Tina, Baby und Morgan, Rocky und Belle. Sogar eine Eidechse namens Clyde und einige Ratten und ein Hamster namens Odo. Alle legten sich erwartungsvoll ins Gras rund um die Dame und sahen wartend zu ihr auf. Sie lächelte und begann:
"Vor langer, langer Zeit gingen die kleinen Engel zum Oberengel und baten ihn um Hilfe, weil sie so einsam waren. Der Oberengel brachte sie zu einer großen Mauer mit vielen Fenstern und ließ sie aus dem ersten Fenster auf alle möglichen Dinge schauen - Puppen und Stofftiere und Spielzeugautos und vieles mehr.
"Hier habt ihr etwas, das ihr lieben könnt“,,sagte der Engel. "Diese Dinge werden eure Einsamkeit vertreiben".
"Oh, vielen Dank", sagten die kleinen Engel. "Das ist gerade, was wir brauchen".
"Ihr habt das Vergnügen gewählt", erklärte ihnen der Oberengel.
Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück.
"Dinge kann man schon lieben", meinten sie. "Aber sie kümmern sich nicht darum, dass wir sie lieben".
Der Oberengel führte sie zum zweiten Fenster. Sie sahen hinaus und sahen alle möglich Arten wilder Tiere.
"Ihr könnt diese Tiere lieben", sagte er. "Sie werden wissen, dass ihr sie liebt."
Die kleinen Engel waren begeistert. Sie liefen hinaus zu den Tieren. Einer gründete einen Zoo, ein anderer ein Naturschutzgebiet, einige fütterten die Vögel.
"Ihr habt die Befriedigung gewählt", sagte der Oberengel.
Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück.
"Sie wissen, dass wir sie lieben", sagten sie. "Aber sie lieben uns nicht wieder. Wir möchten auch geliebt werden."
So führte sie der Oberengel zum dritten Fenster und zeigte ihnen die Menschen.
"Hier sind Menschen zum Lieben", erklärte er ihnen.
Die kleinen Engel eilten hinaus zu den Menschen.
"Ihr habt die Verantwortung gewählt", sagte der Oberengel.
Aber bald waren sie wieder zurück.
"Menschen kann man schon lieben", klagten sie "aber oft hören sie auf, uns zu lieben und verlassen uns. Sie brechen unsere Herzen."
Der große Engel schüttelte den Kopf.
"Ich kann euch nicht mehr helfen. Ihr müsst mit dem zufrieden sein, was ich euch gegeben habe."
Da entdeckte einer der kleinen Engel ein weiteres Fenster und sah kleine und große Hunde und Katzen, Eidechsen, Hamster und Frettchen. Die anderen liefen herbei und bestaunten sie.
"Was ist mit denen?" riefen sie.
Aber der Oberengel schob sie vom Fenster weg.
"Das sind Gefühlstrainer", sagte er. "Aber wir haben Probleme mit ihrem Operating System."
"Würden sie wissen, dass wir sie lieben?" fragte einer.
"Ja", erwiderte der Oberengel widerstrebend.
"Und würden sie uns wiederlieben?" fragte ein anderer.
"Ja", erwiderte der große Engel.
"Werden sie je aufhören, uns zu lieben?" riefen sie.
"Nein", gestand der große Engel. "Sie werden euch für immer lieben."
"Dann sind sie genau das, was wir uns wünschen", riefen die kleinen Engel.
Aber der Oberengel war sehr aufgeregt.
"Ihr versteht nicht", erklärte er ihnen. "Ihr müsst sie füttern. Und ihr müsst ihre Umgebung reinigen und immer für sie sorgen."
"Das tun wir gerne", riefen die kleinen Engel.
Und sie hörten nicht zu. Sie beugten sich nieder und nahmen die zahmen Tiere in die Arme und die Liebe in ihrem Herzen spiegelte sich in den Augen der Tiere.
"Sie sind nicht gut programmiert" rief der Oberengel, "es gibt keine Garantie für sie. Wir wissen nicht, wie lange sie halten. Manche hören sehr rasch auf zu funktionieren, und manche halten länger!"
Aber das kümmerte die kleinen Engel nicht. Sie drückten die warmen weichen Körperchen an sich und ihre Herzen füllten sich mit Liebe, so dass sie fast zersprangen.
"Wir haben unsere Chance!" riefen sie.
"Ihr versteht nicht", versuchte es der Oberengel zum letzten Mal. "Sie sind so gemacht, dass selbst der Haltbarste von ihnen euch nicht überleben wird. Euer Schicksal wird sein, durch ihren Verlust zu leiden!"
Die kleinen Engel betrachteten die Tiere in ihren Armen und schluckten.
Dann sagten sie tapfer: "Das macht nichts. Es ist ein fairer Tausch für die Liebe, die sie uns geben."
Der Oberengel sah ihnen nach und schüttelte den Kopf.
"Nun habt ihr die Tränen gewählt", flüsterte er.
"Und so ist es auch geblieben", meinte die freundliche Dame. "Und jede Mommy und jeder Daddy weiß das. Wenn sie euch in ihr Herz schließen, wissen sie, dass ihr sie eines Tages verlassen werdet und sie weinen müssen."
Der kleine rote Kater setzte sich auf.
"Warum nehmen sie uns dann zu sich?" fragte er erstaunt.
"Weil auch nur eine kurze Zeit eurer Liebe den Kummer wert ist."
"Oh", sagte der kleine Kater und starrte wieder in den Teich. Da war noch immer das Bild seiner Mommy, weinend.
"Wird sie jemals aufhören zu weinen?"
Sie nickte. "Sieh, der Oberengel bedauerte die kleinen Engel. Er konnte die Tränen nicht wegzaubern, aber er mochte sie besonders."
Sie tauchte die Hand in den Teich und ließ das Wasser von ihren Fingern tropfen.
"Er machte heilende Tränen aus diesem Wasser. Jede Träne enthält ein bisschen von der glücklichen Zeit und all dem Schnurren und Streicheln und der Freude an Dir. Wenn Deine Mommy weint, heilt ihr Herz. Es mag seine Zeit dauern, aber durch ihre Tränen fühlt sie sich besser. Nach einiger Zeit wird sie nicht mehr so traurig sein, wenn sie an Dich denkt, und sich nur der schönen Zeit erinnern. Und sie wird ihr Herz wieder für einen neues Kätzchen öffnen."
"Aber dann wird sie eines Tages wieder weinen!"
Die Dame lächelte ihn an und stand auf.
"Aber sie wird auch wieder jemanden lieb haben. Daran wird sie denken".
Sie nahm Big Boy und Snowball in ihre Arme und kraulte Morgan genau dort am Ohr, wo sie es so mochte.
"Sieh nur, die Schmetterlinge kommen. Sollen wir nicht spielen gehen?"
Die anderen Tiere liefen voraus, aber der kleine rote Kater wollte seine Mommy noch nicht verlassen.
"Werden wir jemals wieder zusammen sein?" Die freundliche Dame nickte.
"Du wirst in den Augen jeder Katze sein, die sie ansieht. Und sie wird Dich im Schnurren jeder Katze hören, die sie streichelt. Und spät in der Nacht, wenn sie einschläft, wirst Du ihr nahe sein und ihr werdet beide Frieden haben. Und bald, eines Tages, wirst Du ihr einen Regenbogen senden, damit sie weiß, dass Du in Sicherheit bist und hier auf sie wartest."
"Das gefällt mir", sagte der kleine rote Kater und warf einen letzten langen Blick auf seine Mommy. Er sah ihr Lächeln unter ihren Tränen und wusste, dass ihr eingefallen war, wie er fast in die Badewanne gefallen wäre.
"Ich hab' dich lieb, Mommy", flüsterte er. "Es ist schon okay, wenn Du weinst".
Er blickte zu den anderen, die spielten, und lachten mit den Schmetterlingen.
"Oh, Mommy! Ich gehe jetzt spielen, okay? Aber ich werde immer bei Dir sein, das verspreche ich."
Dann wandte er sich um und lief den anderen nach.....


Das 1x1 des Hundes



Bye, bye, kleiner Mikesch


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