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Katzengeschichten 2



Warum fühlen sich Katzen manchmal von Menschen angezogen, die keine Katzen mögen? Wenn eine Katze einen Raum betritt, in dem sich mehrere Leute miteinander unterhalten, kann es vorkommen, dass sie ausgerechnet auf den Menschen zugeht, der eine anormale Furcht vor Katzen hat. Zur Bestürzung dieses Menschen fängt die Katze nun an, sich an seinen oder ihren Beinen zu reiben, und springt dem Betreffenden vielleicht sogar auf den Schoß. Weshalb verhalten sich Katzen derartig pervers?
Für manche Leute ist dieses Verhalten eine Bestätigung des alten Vorurteils, dass es im Charakter der Katze etwas von Natur aus Böses gibt. Aber das ist eine ganz und gar unsinnige abergläubische Deutung. Es gibt eine viel einfachere Erklärung für dieses Verhalten.
Wenn eine Katze den Raum betritt und sich umschaut, bemerkt sie, dass verschiedene Leute sie anstarren. Das sind die Katzenfreunde, die ihren Blick auf die Katze richten, weil sie Gefallen an ihr finden. In
Der Terminologie der Katze aber bedeutet das Angestarrt-Werden eine zumindest schwache Bedrohung. Kindern bringt man manchmal bei, dass es "unhöflich ist, jemand anzustarren", aber Katzenfreunde vergessen diese Regel oft, wenn sie eine herannahende Katze anschauen. Anstatt nur einen Blick auf sie zu werfen, was immer akzeptabel ist, starren sie die Katze fortwährend in einer Weise an, die dazu führt, dass das Tier sich unbehaglich fühlt. Die einzige anwesende Person, die das nicht tut, ist der Katzenfeind, der fortschaut und sich ganz ruhig verhält, weil er versucht, die Aufmerksamkeit des gefürchteten Tieres nicht auf sich zu lenken. Aber ein solches Verhalten hat genau die entgegengesetzte Wirkung. Die Katze, die nach einem Schoß Ausschau hält, auf dem sie in Ruhe sitzen kann, geht schnurstracks auf diese Person zu, die sich nicht bewegt, die nicht mit der Hand winkt, die keine schrillen Bemerkungen macht und die, vor allem, sie nicht anstarrt. Die Katze zeigt damit deutlich ihre Vorliebe für eine zurückhaltende Körpersprache des Menschen.
Wer unter einer Katzenphobie leidet und sich die Tiere vom Leib halten möchte, erreicht dieses Ziel am besten, indem er sich gleich am Anfang der "Begegnung" zu der betreffenden Katze herabbeugt, sie mit weit geöffneten Augen unverwandt anstarrt und aufgeregte Bewegungen mit der Hand vollführt. Außerdem sollte er das Tier mit möglichst lauter Stimme auffordern, herzukommen und sich ihm auf den Schoß zu setzen. Das löst ganz bestimmt den entgegengesetzten Effekt aus, und der Betreffende kann sich entspannen, ohne das Lieblingstier des Gastgebers offensichtlich beleidigt zu haben.


Wie bringt eine Katze es fertig, auf alle 4 Pfoten zu fallen?

Obwohl Katzen ausgezeichnete Kletterer sind, stürzen sie manchmal ab, doch wenn das geschieht, wird sofort ein spezieller Regulierungseffekt wirksam. Ohne ihn könnte eine Katze sich leicht das Genick brechen. Wenn sie rücklings fallen, beginnt ausgehend vom Kopfende des Körpers eine automatische Drehaktion. Der Kopf dreht sich zuerst herum, bis er zum Boden gerichtet ist, dann werden die Vorderbeine gedreht und nah ans Gesicht gezogen, um es vor dem Aufprall zu schützen. Als nächstes wird der obere Teil des Rückgrats gedreht, so dass die vordere Hälfte des Körpers mit dem Kopf eine Linie bildet. Schließlich werden die Hinterbeine angezogen, sodass jetzt alle vier Extremitäten bereit sind zur Landung, und währenddessen dreht die Katze gleichzeitig auch die hintere Hälfte ihres Körpers herum, um mit dem Vorderkörper gleichzuziehen. Kurz bevor sie dann den Boden berührt, spreizt sie alle vier Beine dem Boden entgegen und macht einen Buckel, um auf diese Weise die Heftigkeit des Aufpralls zu verringern. Während diese Körperdrehungen stattfinden, rotiert der versteifte Schwanz wie ein Propeller und dient als eine Art Balancierstange. All dies spielt sich im Bruchteil von Sekunden ab, nur bei Zeitlupenaufnahmen sind die schnell wechselnden Stadien des Regulierungseffekts wahrzunehmen.

Kleine Katze

Augen blinzeln, Streicheln fein, Katze schnurrt
Marzipanschwein gefressen, Handschuh verschleppt, Stoffmaus bekämpft
Lockenwickler gejagt, Sofa bepinkelt, Telefonbuch zerfetzt
Ins Schaumbad gefallen, Am Vorhang geturnt, Erfolgreicher Tag
Katze müde, Streicheln fein, Augen zu

Katzenleben

Katze mit rätselhaften Augen, sinnlich und faul,
du gähnst zwischen 2 Träumen,
du räkelst dich auf der Suche nach Streicheleinheiten
im weichen Sessel und an der warmen Sonne,
bevor du nächtens spazieren gehst.

Die Katze will nichts als Katze sein

Der Mensch möchte Fisch sein und Vogel;
die Schlange möchte gern Flügel haben;
der Hund ist ein irregeleiteter Löwe;
der Ingenieur möchte Dichter sein;
die Fliege studiert Schwalbenflug;
der Dichter trachtet, die Fliege nachzuahmen;
die Katze aber will nichts als Katze sein.



Kein zweites Tier wird so geliebt;
Wo längst verschwunden Ratz und Maus,
Hält Pietät die Katz im Haus.
Und alle Welt umschmeichelt sie
Und füttert sie und streichelt sie.


Ganz unberührt von Lob und Tadel,
Setzt sie sich durch als alter Adel,
man muß sie nehmen wie sie ist,
Und ihr noch danken, wenn sie frißt.


Der Kater, ein Selbstgespräch

Wie? Mäusefangen? Nicht die Spur!
Bloß Gabelfrühstück und l´amour...
Was? Romeo und Vaterpflichten?
Familienglück? - Ich kann verzichten!
- Kater werden ist nicht schwer,
Kater sein dagegen sehr.
"Ich bin der Trost, die Kraft, die Stille.
Ich bin der seidenweiche Wille.
Ich halte euch in meiner Tatze.
Ich bin die Katze."

“Für sie war eine tote Maus ein Jackpot, ein Touch-Down-Homerun und ein Gran Slam zusammengenommen. Trotzdem schenkte sie uns diese."


"Er liebte Bücher sehr, und wenn er eins aufgeschlagen auf einem Tisch fand, legte er sich darauf, betrachtete die Seite aufmerksam und blätterte mit der Pfote weiter; das endete damit, dass er einschlief, was jedoch für alle so aussah, als lese er einen modernen Roman. "


Katzengedanken



Hallo? Bist du eine Katze? Bist du eine Katze, die Liebe will?
Das ist gut, weil wir nämlich sehr viel Liebe übrig haben für Katzen!

Menschen, die keine Katzen mögen, waren in einem früheren Leben wahrscheinlich Mäuse.

Ob eine schwarze Katze Unglück bringt oder nicht, hängt davon ab, ob man ein Mensch ist oder eine Maus.

Die Katze ist das einzige vierbeinige Tier, dass dem Menschen eingeredet hat, er müsse es erhalten, es brauche aber dafür nichts zu tun.


Katzen-Persönlichkeiten

Keine Katze gleicht der anderen, wie jeder Katzenmensch weiß. Nicht nur hat jede ihren eigenen Kopf, sondern ein und dieselbe Katze kann, je nach Erfordernis der Situation, ganz unterschiedliche Charaktereigenschaften an den Tag legen. Immer wieder verblüffen uns Katzen mit ihrer Wandlungsfähigkeit. Sie erfreuen uns durch ihre Liebenswürdigkeit, ärgern uns mit ihrem Eigensinn, aber sie überraschen uns auch durch scharfsinnige Kritik, die nicht selten unsere eigenen Unzulänglichkeiten bloßlegt.

"Wehe uns, wenn die Katze auf einmal aufhört, Mäuse zu speisen! Wir müssten sie am Ende selber essen!"

Katzen-Eigenschaften:

stolz, unabhängig, eigensinnig, einfühlsam, einzelgängerisch, willensstark,

Katzenmenschen:

Katzenliebhaber sind wesensmäßig meist völlig anders als Hundefreunde. Sie neigen im allgemeinen in ihrem Denken und Handeln mehr zu Eigenwilligkeit. Künstler lieben Katzen, Soldaten lieben Hunde. Das vielgerühmte Gruppenverhalten ist als Phänomen der bedingungslosen Treue zur Gruppe, sowohl der Katze als auch dem Katzenfreund zuwider. Wenn sie sehr gesellig sind, einer Clique angehören, aktiver Sportsfreund sind oder Polizeibeamter, wird sich höchstwahrscheinlich bei ihnen zu Hause keine Katze vor dem Ofen räkeln. ...
Wenn man Katzen- und Hundebesitzer als grundsätzlich verschiedene Gruppen betrachtet, kommt man bald darauf, dass die Vorliebe für Katze oder Hund auch vom Geschlecht abhängig ist. Die Tendenz zu Katzen ist bei Frauen deutlich stärker. Berücksichtigt man die Arbeitsteilung, die sich während der menschlichen Evolution entwickelt hat, so ist das nicht weiter überraschend. Basierend darauf könnte man Frauen mangelnden Teamgeist, und Männern eine angeborene Neigung zur Bandenbildung unterstellen...
Aber es gibt viele Menschen, die gleichermaßen die Gesellschaft von Hunden und Katzen genießen, und fast wir alle haben katzen- und hundeartige Wesenszüge in uns selbst vereinigt.

Hunde kommen, wenn sie gerufen werden.
Katzen nehmen die Mitteilung zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück.


Jeder, der eine Weile mit einer Katze zusammengelebt hat, weiß, daß sie unendlich viel Geduld mit den Grenzen des menschlichen Verstandes haben.

Die meisten Katzen möchten nach Drinnen, wenn sie Draußen sind, und vice versa, und meistens beides gleichzeitig.

Katzen geraten sehr leicht in Panik; jedes raschelnde Papier, jede jähe Bewegung kann sie völlig kopflos machen. Es gibt nur etwas, was in ihnen noch stärker ist als Mißtrauen und Vorsicht, und das ist die Neugierde.

Merke: Geschlossene Zimmertüren sind für Katzen eine unzumutbare Beeinträchtigung des Lebenskomforts. Im Zweifelsfall befindet sich in dem gerade unzugänglichen Raum ein immens wichtiger vorläufig ständiger Platz.

Gewöhnliche Katzen gibt es nicht !!!
Gegenüber Besuchern geben wir ihre Rasse als "Europäisch Kurzhaar" an,
ihre Ahnenreihe läßt sich lückenlos bis zur Mutter zurückverfolgen.

Für eine Katze gibt es keinen triftigen Grund, einem anderen Tier zu gehorchen, auch wenn es auf zwei Beinen steht.

Bye, bye, kleiner Mikesch


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