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Das Altern des Mannes

Vorne grau und hinten kahl,
Ach, die Jugend war einmal.
Aber was nutzt denn das Gewimmer,
Es kommt ja noch viel schlimmer:
Haare wachsen aus den Ohren,
Der Geruchsinn geht verloren
Und du hast damit zu kämpfen,
Den Nasensaft zu dämpfen,
Der sich an der Spitze sammelt
Und als Tropfen runterbammelt.
Flach und schmal liegt die Pupille
Trotz der scharf geschliff'nen Brille.
Deine Zähne werden lose,
Denn du hast Paradentose.
Schmerzhaft, wie sie einst gekommen
Werden sie jetzt dir genommen.
Und das künstliche Gebiss
Ist sehr oft ein Hindernis.
Im Profile wirst du kläglich,
Denn der Bauchumfang wächst täglich,
Und der kleine Nabelfleck
Liegt ganz tief und ist voll Dreck.
Weiter südlich von dem Nabel
Bist du auch nicht mehr passabel.
Unten wird der Bauch schon faltig,
Der Urin wird zuckerhaltig.
Der Popo, einst prall und rund
Leidet stark an Muskelschwund.
Selbst des Mastdarms welke Falten
Können kaum den Stuhlgang halten.
Wenn dir mal ein Wind entfleucht,
wird dir meist das Hemde feucht.
Mächtig stören deinen Frieden
Walnussgroße Hämorrhoiden.
Und die alte, einst so gute,
So genannte "Wünschelrute"
Hängt als wesenloser Schlauch
Unterm faltenreichen Bauch.
Ihre Schwellung hat sich nach oben,
Zur Prostata hin verschoben
Und ist an dieser Stelle
Keine reine Freudenquelle.
Weiter unten, um es noch zu schildern,
Fehlt es nicht an bunten Bildern:
Von den Knien bis zu den Haxen
Sind Krampfadern dir gewachsen.
Borsten hast du an den Waden,
Die auch deiner Schönheit schaden.
Und die holde Weiblichkeit
Wittert das und weiß Bescheid.
Schmunzelnd kommt sie zu dem Schluss:
"Der ist sittsam, weil er muss."
Und da sagt so'n treuer Alter:
"Bin ich nicht rüstig für mein Alter?"
Wer es weiß, was ihm noch droht,
Schießt sich vorher lieber selber tot.


Busen-Gedicht

Beliebt ist bei der Männerwelt ein schöner Busen, der gefällt,
der unsre Frauen herrlich ziert, und immer wieder neu verführt.

Den Reizen, denen wir erliegen, sobald wir sie zu fassen kriegen,
soll dies Gedicht gewidmet sein, ganz gleich, ob diese groß, ob klein.

Wie launisch zeigt sich die Natur, wenn sie gestaltet die Figur:
Hier lässt sie tolle Formen wippen, dort sieht man nichts wie Haut und Rippen.

Weil’s unterschiedlich groß geformt, drum ist auch der BH genormt:
Von 1-12 ganz kurz und schlicht, so steigen Größe und Gewicht.

Ganz ungeeignet ist zum Schmusen die Größe 1, der Mini-Busen.
Kein Wunder, daß so schnell ermüdet, wer so ein flaches Weib behütet.

Bescheiden ist auch das Vergnügen, in Busengröße 2 zu liegen.
Immerhin ist was zu finden, man weiß was vorne ist und hinten.

Bei Größe 3 wird’s schon erträglich, da hat man was, da wird’s beweglich.
Wenn ein Bikini dies umhüllt, ergibt sich schon ein reizend Bild.

Bei Größe 4 und schlanken Hüften, kann dich ein Weib sehr schnell vergiften. Du zappelst mit verwirrtem Sinne wie ein Insekt im Netz der Spinne.

Welch Weib weiß nicht um ihre Trümpfe, steht im BH bei ihr die fünfe.
Da bebt vor Lust die Männerhand, die so ein Prachtstück hält umspannt.

Ein Mann, der nie in seinem Leben durft' die Größe 6 bewegen,
der wurd vom Schicksal arg betrogen, um den ging's Glück im großen Bogen.

Ein schöner Busen Größe 7 gibt Anstoß zu besondren Trieben,
jagt Männer in die kühnsten Träume, wie Affen in die höchsten Bäume

Unbeschreiblich ist die Pracht bei einem Busen Größe 8.
Wer solchen Weibes Gunst errungen, dem ist der große Wurf gelungen.

Die Größe 9 taugt nur fürs Bett, für den, der Kummer hat, ist's nett.
Hier kann er sein Gesicht vergraben und stundenlang der Welt entsagen.

Bei Größe 10 da wird’s beschwerlich, auch ist es nicht mehr ungefährlich,
beugt sich ne Frau mit solchem Busen über den Mann, bereit zum Schmusen.

Das Spiel mit Häkchen und mit Ösen so schön`s bei Größe 6 gewesen,
lustvoll spielend voller Feuer, hier wird’s zum echten Abenteuer.

Ist's letzte Häkchen endlich auf, da nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Aus dem vollen, prallen Mieder stürzt es wie Lawinen nieder.

Umhüllt des Mannes Haupt im Nu, deckt Nase, Augen, Ohren zu.
So fühlt er sich ganz schnell bedroht vom plötzlichen Erstickungstod.

Doch keiner ist bislang verdorben und unter so viel Fleisch gestorben.
Jedem ist es noch geglückt, daß er das Licht der Welt erblickt.

Mit Größe 11 befreit von Hüllen, lässt sich 'ne ganze Bettstatt füllen.
Wie Hefeteig bei Hitzewellen so sieht man's in die Kissen quellen.

Bekümmert sieht der Mann hier ein, daß seine Hände viel zu klein,
zu hindern die befreiten Riesen, nicht übern Bettrand wegzufließen.

Bei 12 da wird es kolossal, ultra-super-maximal.
Doch hört ihr Camping Freunde her: Ist dieses Ding auch superschwer,
spart man im Urlaub doch viel Geld,
denn der BH ersetzt das Zelt.

Die Größe 13 gibt es nicht, drum endet hier auch das Gedicht
mit einem Wort an Euch Ihr Frauen, ihr wisst, worauf die Männer schauen
.

Ehefrau 1.0: Monolithische Applikation mit Killerinstinkt
(Autor unbekannt)
Letztes Jahr hat ein Freund ein Upgrade von Freundin 5.0 auf Ehefrau 1.0 gemacht. Seine Erfahrungen dabei waren haarsträubend: Diese Applikation verbraucht extrem viel Arbeitsspeicher und es bleiben fast keine Systemressourcen übrig.
Bei genauerem Prüfen fand er dann heraus, dass diese Applikation zusätzliche "Child"-Prozesse aufruft. Das hat natürlich zur Folge, dass die sowieso schon knappen Ressourcen noch mehr beansprucht werden.
Außerdem ist die Applikation sehr betriebsystemnah programmiert. Sie klinkt sich gleich beim Booten in die Kommandostruktur ein und kontrolliert somit sämtliche Ressourcen. Das geht soweit, dass andere Applikationen bei Ehefrau 1.0 vor der Startroutine eine Zugriffsberechtigung anfordern müssen und dann gegebenenfalls einfach keine Ressourcen zugewiesen bekommen. Somit sind einige Applikationen nach der Installation von Ehefrau 1.0 überhaupt nicht mehr lauffähig. Dazu gehören z.B. Skatabend 7.1, Extrem-Besaufen 3.4 und Kneipentour 5.0. Zu allem Überfluss scheint das System von Tag zu Tag mehr unter diesen Umständen zu leiden. Es sieht so aus, als würde Ehefrau 1.0 sich wie ein Virus im System verbreiten. Dabei werden Protokolle über alle Aktionen anderer Prozesse angefertigt.
Andere, mit der Applikation vertraute Anwender hatten ihn vorher gewarnt, doch da keines dieser Phänomene in der Produktbeschreibung oder Anleitung erwähnt wurde, hatte er dies wohl einfach ignoriert.
Ein weiterer Minuspunkt für diese Applikation ist, dass sie bei der Installation keinerlei Optionen bietet. So kann man nicht entscheiden, ob Zusatzprodukte wie Schwiegermutter 1.0 oder Schwager 1.2 mit installiert werden dürfen oder nicht. Einige wichtige Features hat man sogar einfach vergessen, in die Applikation einzubauen. Da wäre z.B. ein Uninstaller, ein "Erinnere mich nie wieder"-Button, ein Minimize-Button oder die Unterstützung von Multitasking, so dass gleichzeitig noch andere Programme eine Chance haben, mit dem System zu kommunizieren.
Persönlich denke ich, ich werde bei Freundin 5.0 bleiben, obwohl das auch nicht ganz unkompliziert ist.

So war es zum Beispiel bei keiner Version möglich, sie einfach über den Vorgänger zu installieren. Nein, vorher musste eine saubere Deinstallation durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass keine Interupts oder I/O-Ports mehr blockiert werden. Sollte man dies vergessen, so kann es passieren, dass die frisch installierte Applikation einfach so abstürzt. Meistens bleibt einem dann nichts anderes übrig, als sich eine neue Kopie zu besorgen.

Auf mitgelieferte Uninstall-Routine sollte man sich jedoch keinesfalls verlassen. Es bleiben fast grundsätzlich irgendwelche Reste im System zurück.

Ein weiteres Problem, was die meisten Versionen von Freundin 5.0 haben, ist die lästige Aufforderung, sich doch ein Upgrade auf Ehefrau 1.0 zu besorgen. Diese erscheint, wie bei allen Shareware- Programmen, in regelmäßigen Abständen, aber meist dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann.


Gedicht vom Jüngling

Jüngling in den reifen Jahren,
willst du nehmen eine Frau,
denke stets an die Gefahren,
überleg' es dir genau!

Hüte dich vor Liebesgaben,
hüte dich vor schwacher Stund,
willst du leben ohne Plage,
kauf dir lieber einen Hund!

So ein Hund gehört dir immer,
weil er dich als Herrn erkennt,
bei 'ner Frau geschieht das nimmer,
denn Gehorsam ist ihr fremd.

Mitgift hat er freilich keine,
aber eins weißt du genau:
So ein Hund wird immer treu sein.
Weißt du das bei deiner Frau?

So ein Hund weint keine Tränen,
niemals braucht er Aspirin,
abends hat er nie Migräne
und braucht nie was anzuzieh'n.

Willst du mal 'ne Reise machen,
kannst du ruhig den Wauwau
deinem Freund in Pflege geben.

Tu das mal mit deiner Frau!
Willst du wie in frühern Tagen
abends auf 'nen Bummel geh'n,
musst du erst dein Frauchen fragen:
"Bitte, bitte", musst du fleh'n.

Deinen Hund den kannst du schließen
ein in seinen Hundebau,
dann kannst du die Nacht genießen.

Versuch das mal mit deiner Frau!
Gehst du mit ihr auf der Straße
bleibt sie plötzlich stille steh'n.

"Lieber Mann, mich drückt die Blase.
Halt die Tasche, ich muss geh'n."
Deinem Hund genügt ein Bäumchen,
denn er nimmt's nicht so genau.

Er hebt einfach hoch das Beinchen.
Verlang' das mal von deiner Frau!
Und mit den Kindern hast du Plage.

Jedes Jahr kommt eines an.
Trotzdem musst du ohne Frage
jede Nacht von neuem ran.

Ohne daß du ihn brauchst lieben,
bringt dir Junge dein Wauwau,
gleich auf einmal 6 bis 7.

Verlang' das mal von deiner Frau!
Drum ihr Männer, lasst euch sagen:
Lasst die Hände von 'ner Frau!

Denn in ihren späten Tagen
wird sie hässlich, alt und grau!
Wird dein Hund dir mal zuwider,
dann verkaufst du den Wauwau,
und kaufst dir einen Neuen wieder. -
Verkauf mal so 'ne alte Frau!


Informationssystem Arbeitsplatz – Gefahrenstoffe ( ISAG ) Werkstoffdatenblatt

Element: Weib
Symbol: „Wo“
Entdecker: Adam, Datum unbekannt.
Atomares Gewicht: Normal 55 kg, Isotope mit abweichendem Gewicht von 40 bis 130 kg sind bekannt.

Länge: 150 bis 185 cm, kleinere Spezies sind meist noch nicht ausgereift.
Vorkommen: Reichliche Mengen in allen urbanen Gegenden; nirgends bei Bedarf, sonst überall anzutreffen.

Darstellung: Trotz vielfältiger Arbeiten auf diesem Gebiet lässt sich keine allgemeingültige Vorschrift angeben, da die direkte Synthese noch nicht gelungen ist. Abbildungen ausgewählter Einzelexemplare sind überall reichlich in zum Teil natürlichen Zustand zu finden.

Die Kernverschmelzung aus den Elementen F+RA+U unterblieb aus dem zu erwartenden, äußerst aggressiven Ergebnis.

Physikalische Eigenschaften:

1. Oberfläche gewöhnlicherweise mit farbigem Film überzogen, dieser unterliegt meist einem hohen Verschleiß.
2. Farbspektrum reicht von blond bis schwarz in allen Schattierungen.
3. Kocht ohne äußere Einwirkung und ohne Temperaturerhöhung.
4. Friert ohne erkennbaren Grund, kann innerhalb von Sekundenbruchteilen erstarren.
5. Schmilzt bei besonderer Behandlung.
6. Vorgefunden in verschiedenen Zuständen, vom jungfräulichen Metall bis hin zum gewöhnlichen Erz.
7. Ständige Geräuschemissionen, die nur sehr schwer zu kontrollieren sind.
8. Starkes Adhäsionsvermögen.

Chemische Eigenschaften:
1. Hat große Affinität zu Gold, Silber, allen Elementen der Platingruppe und Edelsteinen (insbesondere zu kubischen kristallinen Kohlenstoffmodifikationen).
2. Absorbiert große Mengen teurer Substanzen.
3. Kann spontan ohne Warnung und ohne bekannten Grund explodieren.
4. Unlöslich in Flüssigkeiten, aber Aktivität steigt exponentiell mit der Sättigung in Alkohol.
5. Das am wirkungsvollsten goldreduzierende Mittel, das dem Mann bekannt ist.
6. Versucht ständig, irgendwelche Ringbindungen einzugehen.
7. Bildet bei Koordinationszahl 1 meist einen stabilen Ehekomplex, häufig mit zeitweiligem Ligandentausch. Die maximale Koordinationszahl ergibt sich nur durch sterische und zeitliche Hinderung der Liganden.

Gewöhnliche Verwendung:
1. Stark dekorativ, besonders in Sportwagen.
2. Vereinzelt auch zu repräsentativen Zwecken geeignet.
3. Kann zur Entspannung eine große Hilfe sein.
4. Kann zu exponentieller Stresssteigerung führen.
5. Allzweckmittel zur Aufrechterhaltung eines Haushaltes.

Tests:
1. Echte Spezies werden rot, wenn sie in natürlichem Zustand entdeckt werden.
2. Deutliche Grünfärbung, wenn hinter ein besseraussehendes Exemplar drapiert.
3. Attraktivität steigt linear mit dem Alkoholpegel des Betrachters.
4. Unterbinden der Geräuschemission führt zu starker Abkühlung.
5. Erhöhte Zuführung kohlehydrathaltiger Stoffe führt längerfristig zu einer Massenzunahme, verbunden mit einer deutlichen Vergrößerung des Umfanges in der Mitte. Dieser Vorgang ist meist nicht reversibel.

Gefährlichkeit:
1. Sehr gefährlich, wenn nicht in erfahrenen Händen.
2. Illegal mehr als eine zu besitzen, obgleich wünschenswert.
3. Bei Aufeinandertreffen zweier Exemplare im gleichen Besitz ist mit größeren Zerstörungen und dem Verlust beider Exemplare zu rechnen.
4. Bei zunehmenden Alterungsprozessen schlecht recyclebar ( Sondermüll ).
5. Bei unsachgemäßer Bearbeitung kann ein automatischer Reproduktionsprozess gestartet werden, der nach Abschluss praktisch alle verfügbaren Ressourcen beansprucht.
6. Die legale Auflösung einer Ringbindung ist nur unter erheblichem monetärem Aufwand möglich.

Die Geheimnisse der Männer-WG

Nach der Geburt muss der Mann noch genau zweimal in seinem Leben einen wärmenden, schützenden Schoß verlassen. Das erstemal, wenn er sein Kinderzimmer räumt. Das zweitemal, wenn er seine kuschelig-miefige Junggesellen-WG verlässt, um mit einer Frau zusammenzuleben. Für viele Männer ist dieser Schritt das wahre Geburtstrauma. Denn die Männer-WG ist ein friedlicher, idyllischer Ort, eine arkadische Landschaft aus verstreuten Tennissocken, Bundesliga-Stecktabellen, getrockneten Zimmerpalmen und Sophie-Marceau-Plakaten. Der Schock ist groß, wenn wir aus diesem Paradies vertrieben werden.
Vielleicht lässt sich die Männer-WG am besten anhand ihres spirituellen Mittelpunktes erklären. Es ist der Bierkasten. Oder, richtiger: Der Kasten Bier. Ganz egal, ob aus diesem getrunken wird oder nicht - es geht immer darum, "einen Kasten Bier im Haus zu haben". Dieser Kasten Bier ist der augenfällige Beweis einer grundehrlichen, geradezu bauarbeiterhaften Bodenständigkeit, die wir uns trotz unserer lahmen Schlipsträger-Jobs bewahrt haben. Ein Mann braucht einen Bierkasten, um einem anderen Mann seine Zuneigung auszudrücken: "Komm doch mal vorbei, wir haben auch `n Kasten Bier im Haus."
Der Kasten dient außerdem als Legitimation aller möglichen Aktivitäten, die ohne ihn ziellos, ja läppisch erscheinen würden: "Dann trommeln wir ein paar Leute zusammen, schnappen uns einen Ball, gehen in den Park, und wir nehmen einen Kasten Bier mit." Zum Kasten Bier gehören in der Männer-WG zahlreiche Rituale, etwa, keinen Flaschenöffner zu haben, um die Flasche wortlos mittels Feuerzeug, Rohrzange, Tischkante oder am Kasten selbst zu öffnen - wobei die letzte Variante sicher die schönste ist, der Kasten Bier als vollkommenes geschlossenes System. Kein Wunder übrigens, dass man Männer, die lange in Männer-WGs gelebt haben, oft an einer kronkorkenförmigen Narbe unter der Fußsohle erkennt.
Mit dem Kasten Bier, dessen Bedeutung gar nicht zu überschätzen ist, hängt ein anderes Männer-WG-typisches Phänomen zusammen. Was den Protestanten ihr Kirchentag, den Ravern ihre Love-Parade, den Telekom-Aktionären ihre Hauptversammlung, das sind den in WGs organisierten Männern die internationalen Fußballturniere EM und WM: ein großes sinnstiftendes Gemeinschaftserlebnis. Allein das Bewusstsein, dass es sich zur selben Zeit Millionen andere genauso mit Erdnussflips und einem Kasten Bier vor dem Fernseher gemütlich gemacht haben, schafft jenes quasi-erotische Zusammengehörigkeitsgefühl, das man sonst nur durch Einnahme von Ecstasy oder die Ausschüttung einer schönen Dividende erreicht.
Fast so wichtig wie der Kasten Bier ist der blaue Müllsack. Er reduziert nicht nur die Gänge zum Container auf einen pro Monat, er garantiert auch, dass der Kontakt zu den Eltern nicht völlig abreißt: Etwa alle sechs bis acht Wochen schleppen WG-Männer ihre Schmutzwäsche in dem von innen feucht beschlagenen blauen Müllsack zu Mama. Denn die Männer-WG hat keine Waschmaschine oder benutzt sie nicht. Das hat nichts mit Faulheit zu tun, ebenso wenig wie die diversen Sedimentschichten Schmutzgeschirr. Vielmehr kommt es in Männer-WGs zu einer physikalischen Anomalie von kosmischen Ausmaßen: Das Gesetz, dass Energie nicht verloren gehen kann, wird in jeder Männer-WG tagein, tagaus aufs neue widerlegt. Energie wird hier spurlos abgesaugt, bis selbst der größte Ehrgeizling seine Aktivitäten darauf beschränkt, eine Kuhle in die Fernsehcouch zu sitzen und ab und zu "machen wir morgen" und "bloß keinen Stress" zu nuscheln. Wenn überhaupt, denn nach jahrelangem Zusammenwohnen beschränkt sich die verbale Kommunikation in der Männer-WG zumeist auf verschiedene Intonationen des Koseworts "Alter". "Alter" ohne Betonung bedeutet: "Hallo, wie geht's, wie war dein Tag?" "Aalter", gedehnt: Ausdruck großer Begeisterung und Anerkennung, etwa wenn ein Mitglied der WG Pizza geholt hat. "Alter!", nachdrücklich: Du stehst im Bild.
Man merkt schon, in der Männer-WG herrschen vorzivilisatorische Zustände. Viele dort praktizierten Verhaltensweisen sind nur als tiefverwurzelter Aberglaube zu erklären: Nie den Klosettdeckel runterklappen, das bringt Unglück! Die hinteren Regionen des Kühlschranks sind geschützter Lebensraum für mutierte Nahrungsmittel und für Menschen tabu!
Comic-Lektüre erleichtert den Stuhlgang! Das heikle Thema Toilettenlektüre hat in diesem Zusammenhang besondere Beweiskraft: Wir Männer wollen es uns überall so gemütlich wie möglich machen. Wir werden von einem Nesttrieb gesteuert, wie er in der Tierwelt kein zweites Mal vorkommt. Wir haben den Schrebergarten, die Eckkneipe und die Business-Class erfunden, damit wir es überall schön heimelig haben: in der "Kolonie kleine Zuflucht", in "Lothi's Präpelstübchen", in der "Executive-Lounge". Und eben in der Männer-WG.
Aus diesem Biotop werden wir jäh herausgerissen, wenn wir zum ersten Mal in unserem Leben mit einer Frau zusammenziehen. Als unsere Männer-WG von der Faust der heterosexuellen Anziehung zerschmettert wurde, ereilte alle meine Freunde dasselbe Schicksal: Frauen, die in das Zusammenleben uns vorher völlig unbekannte Komponenten hereinbrachten. Vor allem kalte, schneidende Vernunft: "Wieso einen ganzen Kasten? Das trinken wir doch nie!" Früher kauften wir Lebensmittel stückweise im Shop an der Tankstelle, jetzt bekommen wir Einkaufszettel an die Hand, die in der Reihenfolge der Warenregale im Verbrauchermarkt geordnet sind. Vorbei ist es auch mit der geradezu Biolekschen Harmoniesucht, die wir aus der Männer-WG gewöhnt waren. Zum ersten Mal stellen wir fest, dass man Probleme auch anders lösen kann, als sie vorm Fernseher oder auf dem Klo auszusitzen. Wir lernen, dass es außerhalb der Männer-WG nicht zur Versöhnung reicht, dem anderen ein blutiges Steak zu braten.
Am gravierendsten aber ist das Ende der Gemütlichkeit. In der Männer-WG kamen Kumpels vorbei ("Habt ihr `n Kasten Bier da?"), heute haben wir Gäste. Wir werden plötzlich gezwungen, uns Gedanken zu machen über Tischdecken, Menüabfolgen und Gesprächsstoff, wo früher die Pizza aus dem Karton alle drei Probleme auf einmal löste ("Mann, ist die Pizza heute wieder schmierig." - "Kannste laut sagen." - "MANN, IST DIE PIZZA...", usw.).
Während der Mikrokosmos Männer-WG sich selbst genug ist, geraten wir nun ständig mit der Außenwelt in Berührung: mit Theatern, Museen, Einrichtungshäusern und mit den Müllcontainern hinten auf dem Hof. Erst im Zusammenleben mit einer Frau werden wir langsam zu funktionstüchtigen Mitgliedern der sozialen Gemeinschaft. Aber diese Evolution vom Höhlenbewohner zum Homo lebensgefaehrtiensis ist ein schmerzhafter Prozess, der uns viele Opfer abverlangt: Zum Beispiel Kurts Hemden-Trick, der einem das Bügeln ersparte: ein ungebügeltes Hemd einen Tag lang unter einem Pullover anziehen, so dass es am nächsten Tag nicht mehr ungebügelt aussieht, sondern so, als sei es gebügelt worden und dann am Körper zerknittert. Nun kann man das Hemd noch zwei Tage ohne Pullover anziehen! Wir haben ihn dafür bewundert, Beate hat ihm nahegelegt, einen Bügelkurs zu belegen. Frank pflegte seinen Sessel so vor den Fernseher zu schieben, dass er den Fuß bequem auf den Fernsehtisch auflegen konnte, um mit der nackten Zehe die Programme zu wechseln und die Lautstärke zu regeln. Eine schöne, körperliche Form von Interaktivität, eine symbiotische Einheit von Mensch und Medium, die langen Fernsehabenden eine geradezu metaphysische Qualität verlieh. Karla hat einfach neue Batterien für die Fernbedienung gekauft, nachdem sie zusammengezogen sind.
Vorbei die Zeiten, da wir uns mit dem heißen Eierwasser einen zeit- und energiesparenden Beuteltee aufgossen. Noch schwerer aber fällt es uns, Nudeln plötzlich ohne Hilfe der Küchendecke zu kochen. In unserer Männer-WG hatten wir nämlich einen genialen Trick entwickelt, auf den man in Christiane Herzogs Kochstudio lange warten kann: Um festzustellen, wann Spaghetti fertig sind, nimmt man ein paar aus dem Topf und schleudert sie an die Decke. Fallen sie wieder herunter, so sind sie noch zu hart. Bleiben sie kleben, sind sie genau richtig.
Buon appetito!


Der Junggeselle

Ich hatte es satt, ewig als Junggeselle durch die Welt zu ziehen. Ich wollte heiraten, schon deshalb, damit ich nicht immer und ewig im Gasthaus zu essen brauchte. Leider fand ich keine Frau.
Da riet mir ein Freund: "Kauf dir doch ein Kochbuch, da kommst du billiger weg." Ich ließ mich überreden und kaufte mir ein Kochbuch. Zuerst wollte ich mein Lieblingsessen kochen, das waren Buletten. Da hieß es, man schneide drei Tage alte Semmeln. Ich ging also zum Bäcker und kaufte einen Korb alter Semmeln. Die Leute glaubten schon, ich sei verrückt geworden. Dann schnitt ich eine Stunde, ich schnitt zwei Stunden, ich schnitt drei Stunden. Danach musste ich verschnaufen. Nach der vierten Stunde habe ich aufgehalten. Da dachte ich, drei Tage lang alte Semmeln schneiden, das ist unmöglich. Man hält es doch kaum drei Stunden aus.
Ich wollte deshalb etwas anderes kochen und blätterte im Kochbuch weiter. Vorerst wollte ich Kartoffeln kochen, denn Kartoffeln isst jeder vernünftige Mensch. Aber dazu brauchte ich eine Soße. Aber meinen Sie, ich hätte das Wort "Soße" gefunden? "Sauce" stand da. Na, dachte ich, das ist bestimmt ein Druckfehler. Jedenfalls hieß es, man schwitze 30g Mehl. Ich zog mir nun zwei Paar Unterhosen, zwei Unterhemden, einen warmen, dicken Pullover und eine Pelzweste an, band mir einen warmen Schal um und zog noch eine warme Pelzweste an. Dann rannte ich im Haus treppauf, treppab. Beim fünften mal klappte ich vor meiner Tür zusammen. Ich war klitschnass. Aber glauben Sie mir, es war kein einziges Gramm Mehl herausgeschwitzt. Da gab ich es auf mit der Soße.
Na dachte ich, brate dir ein Schnitzel, da kann nicht viel passieren. "Man wälze und klopfe es" hieß es da. Ich überlegte - mit dem wälzen ist es gar nicht so schlimm, du hast ja eine Vier-Zimmer-Wohnung und dann ging ich hinunter in den Hof zur Klopfstange. Doch da stand: "Klopfzeit nur freitags und sonnabends." Da wurde aus dem Schnitzel auch nichts.
Inzwischen war mir vor Hunger ganz schlecht geworden. Da fiel mir ein, du hast ja noch ein paar Eier, die kannst du kochen. "Nachdem man die Eier gekocht hat, schrecke man sie ab" - las ich. Ich legte die Eier die Eier auf den Tisch und hing mir ein Bettlaken um und tanzte dauernd um den Tisch herum und rief immer: hui, hui, hui. Meinen Sie vielleicht, die Eier wären erschrocken?
Nun hatte ich es aber satt und suchte nochmals eine Frau, egal, wie sie aussah, Hauptsache sie könnte kochen. Ich fand eine Frau. Sie wog 2 Zentner, aber sie konnte kochen.. Da wollten wir ins Kino gehen. Als wir ankamen, stand schon eine Schlange. Meine Frau stellte sich an, da hörte ich plötzlich eine Stimme: Programm 20 Cent, Programm 20 Cent Um Himmels willen, dachte ich, wenn ein Gramm schon 20 Pfennig kosten, was kosten da 2 Zentner? Ich lief so schnell ich konnte davon und bin nun wieder Junggeselle.


Mein liebes Frauchen

Herzlichen Dank für Deinen lieben Brief. Du brauchst Dir wirklich keine Sorgen zu machen. Hier ist alles in bester Ordnung.
Zum Mittagessen gehe ich nicht, ich koche mein Essen selbst. Ich staune täglich mehr, wie alles klappt. Nur musst Du im Kühlschrank mehr Ordnung halten. Wahrscheinlich hattest Du dort Zement stehen. Ich habe mir Pfannkuchen gebacken, aber sie sind hart wie Granit geworden. Als ich sie zerkleinert hatte, ist der Hammerstiel abgebrochen.
Da ich jedoch ein schnelles Essen benötigte, habe ich mir Bratkartoffeln gemacht. In der Zwischenzeit war ich beim Bäcker Brötchen holen. Die Emaille der Pfanne war jedoch inzwischen zerschmolzen. Ich habe nie geglaubt, dass sie so wenig widerstandsfähig ist. Der Rauch in der Küche ist auch schon wieder abgezogen, aber unser Kanarienvogel ist schwarz wie ein Rabe und hustet stark. Morgen will ich mal mit ihm zum Tierarzt gehen.
Sag' mal, Liebling, wie lange müssen eigentlich Eier kochen? Ich habe sie 2 Stunden lang kochen lassen, aber sie sind nicht weich zu kriegen. Schreibe mir doch bitte mal, ob man angebrannte Milch noch verwenden kann, oder soll ich sie für Dich aufheben? Oder soll ich sie sogar weggießen? Eine weitere Frage, mein Liebling: Hast Du das eigentlich auch schon gehabt, dass Dir das Geschirr, das schmutzige meine ich, verschimmelt ist? Wie ist so etwas bloß in der kurzen Zeit möglich?
Am Dienstag, mein Liebling, hatte ich vergessen, die Wohnungstür abzuschließen. Es muss jemand da gewesen sein, denn es fehlen jetzt einige Sachen. So haben wir auch keine Wertsachen mehr, aber das Geld allein macht ja doch nicht glücklich.
Der Kleiderschrank ist auch leer. Aber es kann ja nicht viel drin gewesen sein, denn Du sagtest oft genug zu mir, dass Du nichts mehr zum anziehen hättest. Außerdem geht es ja wieder dem Sommer zu, dann wird auch unsere Wohnung wieder austrocknen. Ich habe nämlich vergessen, nach dem Baden den Wasserhahn wieder zuzudrehen. Zum Glück ist das Wasser nicht bei uns stehen geblieben und ist schnell abgelaufen. Denk mal an, Liebes, die Meiers von unten waren bei uns, wir sollen ihnen neue Möbel kaufen und auch die Wohnung neu herrichten lassen. Doch damit warte ich lieber auf Dich, denn Du weißt am besten, wie und wo man preiswert einkauft.
Übrigens, gib nicht so viel Geld aus, damit wir nach Deiner Rückkehr noch etwas zum Leben haben. Noch besser wird es dann werden, wenn Du als Reinemachefrau noch ein paar Mark dazu verdienst.
Ich mache mir deshalb auch gar keine Sorgen und habe Dir auch gleich eine Stelle versorgt, denn dazu hatte ich doch jetzt Zeit genug.
Weißt Du, mein Liebling, ich habe nämlich ein paar Mal Krach im Geschäft gehabt, weil ich oft zu spät gekommen bin. Wegen dieser Kleinigkeit habe ich vom Chef gleich die Kündigung erhalten.
Erhole Dich noch gut, damit Dir dann die Arbeit nicht schwer fällt. Essen haben wir in den letzten Tagen auch ausreichend. Als ich in den Stall ging, um die Kaninchen zu füttern, ist mir doch die Kerze umgefallen und fünf von den armen Tierchen sind verbrannt. Der Stall stand im Augenblick in hellen Flammen. Ich konnte nur noch die leeren Näpfe retten. Aber das ist doch nicht schlimm, denn wir wollten die Tiere ja sowieso schlachten. Nun, hoffentlich halten sie sich, bis Du kommst.
Beinahe hätte ich das Wichtigste noch vergessen. Unser Kater, der Peter, ist in Wirklichkeit gar kein Kater und hat gestern Junge bekommen. Sie liegen alle in Deinem Bett. Du müsstest mal sehen, wie reizend es aussieht. Damit will ich aber heute schließen, morgen mehr.
Ich wünsche und hoffe, dass Du den Rest Deines Urlaubs weiterhin in sorgenloser Ruhe und Freude genießen kannst.
Viele herzliche Grüße und Küsse,

Dein lieber Mann !


Die moderne Frau

Ich bin eine Frau, die aus Fehlern besteht,
eine Frau, die nichts von der Wirtschaft versteht.
Ich kann nicht kochen und nicht flicken,
ich kann nicht häkeln und nicht stricken.

Doch eines gibt's, was ich wunderbar kann,
das schätzt an mir auch jeder Mann
und daran werde ich so leicht
von keiner ander'n Frau erreicht.

Ich kann's von vorne und von hinten,
ich kann es auch langsam und geschwind.
Ich kann es seitlich und im Bücken,
ich kann es gut auch auf dem Rücken.

Ich kenne das in jedem Brauch,
und auf dem Bauch, da kann ich's auch.
Ich fing damit schon zeitig an.
Gelehrt hat's mir ein junger Mann.

Der war sehr jung und auch sehr kräftig,
er zeigte sich darin sehr heftig.
Am Anfang war mir ziemlich bange,
ich hatte Angst vor seiner Stange.

Der erste Sprung wollte nicht gelingen,
da hörte ich die Engelein singen.
doch war das Tempo bald gefunden,
der Widerstand war überwunden.

Und mit der Zeit kam die Routine.
Ich bleibe schlank wie eine Lilie.
Und wie gesagt, ich werd' so leicht
von keiner ander'n Frau erreicht.

Ich lieb es morgens und das ist gut,
da ist man so schön ausgeruht.
Am Abend es am Schönsten ist,
eh' die Sonn' am Untergeh'n ist. -

Ich tu' es auch bei Dunkelheit und Licht -
und wenn mich mal die Laune packt,
so tu' ich's auch mal pudelnackt.
Sehr schön ist es, wenn man zu zwei'n,
schöner noch sogar zu drei'n.

Und wenn ein Partner müde wartet,
ein andrer statt seiner startet.
Mir wird das Starten nie zuviel,
ich komme immer an mein Ziel.

Sie werden es vielleicht nicht glauben,
ich bin ein Freund von Gummihauben.
Nur für Natur hab' ich Interesse,
Mein Element, das ist die Nässe.

Ich hab' euch nun genug geneckt -
es ist ein Doppelsinn versteckt:
Ich sprach gewiss nicht von was Schlimmen,
das, was ich kann, ist nämlich Schwimmen!


Die Schöpfung

Gott erschuf den Esel und sagte zu ihm: Du bist ein Esel. Du wirst unentwegt von morgens bis abends arbeiten und schwere Sachen auf deinem Rücken tragen. Du wirst Gras fressen und wenig intelligent sein. Du wirst 50 Jahre leben.

Darauf entgegnete der Esel: 50 Jahre so zu leben ist viel zu viel, gib mir bitte nicht mehr als 30 Jahre. Und es war so.

Dann erschuf Gott den Hund und sprach zu ihm: Du bist ein Hund. Du wirst über die Güter der Menschheit wachen, deren ergebenster Freund du sein wirst. Du wirst das Essen, was der Mensch übrig lässt und 25 Jahre leben.

Der Hund antwortete: Gott, 25 Jahre so zu leben, ist zu viel. Bitte nicht mehr als 10 Jahre. Und es war so.

Dann erschuf Gott den Affen und sprach: Du bist ein Affe. Du sollst von Baum zu Baum schwingen und dich verhalten wie ein Idiot. Du wirst lustig sein, und so sollst du für 20 Jahre leben.

Der Affe sprach: Gott, 20 Jahre als Clown der Welt zu leben, ist zu viel. Bitte gib mir nicht mehr als 10 Jahre.

Und es war so.

Schließlich erschuf Gott den Mann und sprach zu ihm: Du bist ein Mann, das einzige rationale Lebewesen, das die Erde bewohnen wird. Du wirst deine Intelligenz nutzen, um dir die anderen Geschöpfe untertan zu machen. Du wirst die Erde beherrschen und für 20 Jahre leben.

Darauf sprach der Mann: Gott, Mann zu sein für nur 20 Jahre ist nicht genug. Bitte gib mir die 20 Jahre, die der Esel ausschlug, die 15 des Hundes und die 10 des Affen.

Und so sorgte Gott dafür, dass der Mann 20 Jahre als Mann lebt, dann heiratet und 20 Jahre als Esel von morgens bis abends arbeitet und schwere Lasten trägt. Dann wird er Kinder haben und 15 Jahre wie ein Hund leben, das Haus bewachen und das essen, was die Familie übrig lässt. Dann, im hohen Alter, lebt er 10 Jahre als Affe, verhält sich wie ein Idiot und amüsiert seine Enkelkinder.

Und es ist so...."


Siehste - siehste

Zu einem Freund, der Landwirt war,
kam einst ein junges Ehepaar.
Nachmittags führt er sie hinaus,
zeigt ihnen Hof und Hühnerhaus.
Die junge Frau stand stumm dabei,
ihr war das Hühnerleben neu.
Da plötzlich springt ein Hahn auf’s Huhn,
wie das die Hähne manchmal tun.
Die Frau, die von Interesse scheint,
fragt darauf listig unsern Freund:
„Herr Schulze sagen Sie mal an,
wie oft am Tag macht das der Hahn?“
Herr Schulze denkt ein wenig nach:
„Na, so etwa 20-mal am Tag.“
Worauf die Frau ihr Männchen küsste
und lächelnd sagte: „Siehste, siehste!“
Doch hierauf fragt der Mann den Freund:
„Sag, Schulz, wie ist denn das gemeint,
läuft denn der Hahn den ganzen Tag
immer derselben Henne nach?“
„Oh nein“, erwidert Schulze nun,
„Der Hahn nimmt stets ein andres Huhn“.
Worauf der Mann sein Frauchen küsste
und weise sagte: „Siehste, siehste!“


Der Unterschied

Einem Mann namens Gerhard gefällt eine Frau namens Susanne. Er fragt sie, ob sie ins Kino gehen will, sie sagt ja, und beide verbringen einen sehr lustigen Abend.

Ein paar Tage später lädt er sie zum Abendessen ein, und sie haben wieder viel Spaß. Fortan treffen Sie sich regelmäßig, und nach einiger Zeit trifft sich keiner von beiden mit irgendjemand anders mehr.

Eines Abends, als sie nach Hause fahren, schießt ein Gedanke durch Susannes Kopf und, ohne richtig drüber nachzudenken, spricht sie ihn aus: "Ist Dir klar, dass wir uns mit dem heutigen Abend seit genau 6 Monaten treffen?"
Stille.

Susanne kommt die Stille sehr laut vor. Sie denkt: "Oje, ob es ihn nervt, dass ich das gesagt habe? Vielleicht fühlt er sich durch unsere Beziehung eingeschränkt, oder er fühlt sich von mir in eine Pflichtrolle gedrängt?"
Und Gerhard denkt sich "Wow, 6 Monate."

Und Susanne denkt sich: "Moment, ich bin gar nicht sicher, ob ich so eine Art Beziehung will. Manchmal hätte ich lieber mehr Freiraum, ich werde Zeit brauchen, mir zu überlegen, ob ich so weiter machen will. Ich meine, wo führt uns das hin? Wird es immer so weiter gehen, oder schreiten wir auf eine Ehe zu? Vielleicht sogar auf Kinder? Darauf, unser restliches Leben miteinander zu verbringen? Bin ich bereit, diese Verpflichtung einzugehen? Kenne ich diesen Menschen überhaupt?

Und Gerhard denkt sich: "Hm, das heißt, es war ... mal sehen ... Februar ... als wir anfingen, uns zu treffen, das war gleich nachdem ich das Auto beim Service hatte, das heißt ... wie ist der Kilometerstand? Au weia! Die Karre ist überfällig für einen Ölwechsel!"

Und Susanne denkt sich: "Er ist besorgt. Ich sehe es in seinem Gesicht. Vielleicht war mir nicht ganz klar, wie er die Sache sieht. Vielleicht will er mehr von unserer Beziehung, mehr Intimität, eine tiefere Bindung, vielleicht hat er, sogar schon vor mir gespürt, dass ich mich zu sehr zurückhalte. Ja, das ist es. Deswegen spricht er so selten über seine Gefühle. Er hat Angst, zurückgewiesen zu werden."

Und Gerhard denkt sich: "Die sollen sich auf jeden Fall noch einmal das Getriebe ansehen. Ist mir völlig egal, was diese Deppen sagen, die Schaltung funktioniert noch immer nicht richtig. Und diesmal können sie es auch nicht aufs kalte Wetter schieben. Wir haben 30 Grad, und das Ding hier schaltet sich wie ein Lastwagen von der Müllabfuhr. Und ich habe diesen inkompetenten Gaunern 1200 Euro gezahlt.

Und Susanne denkt sich: "Er ist sauer. Ich kann's ihm nicht übel nehmen, ich wär's auch. Ich fühle mich so schuldig, ihm das anzutun, aber ich kann nichts für meine Gefühle, ich bin einfach unsicher.

Und Gerhard denkt sich: "Wahrscheinlich werden sie sagen, es gibt nur 90 Tage Garantie, diese Säcke!"

Und Susanne denkt sich: "Wahrscheinlich bin ich viel zu idealistisch, und warte auf einen Ritter auf einem weißen Pferd, während ich hier neben einem superlieben Menschen sitze, einem Menschen, mit dem ich gern zusammen bin, um den ich mich wirklich sorge und der sich wirklich um mich sorgt.

Einem Menschen, der wegen meiner selbstherrlichen Schulmädchenfantasien leiden muss.

Und Gerhard denkt sich: "Garantie? Die reden von Garantie? Können sie haben, ich nehme ihre Garantie und stecke sie ihnen in ..."

"Gerhard", sagt Susanne laut.

"Was?" sagt Gerhard erschrocken.

"Bitte quäl dich nicht so", sagt sie, während sich ihre Augen mit Tränen füllen. "Vielleicht hätte ich niemals … Oh Gott, ich fühle mich so ..."
(Sie verstummt, schluchzt).

"Was?" sagt Gerhard.

"Ich bin so dumm", schluchzt Susanne, "Ich meine, ich weiß, dass es nie einen Ritter geben wird. Es ist so dumm. Weder einen Ritter noch ein Pferd."

"Es gibt kein Pferd?", fragt Gerhard.

"Du denkst auch, dass ich dumm bin, oder?", sagt Susanne.

"Nein!", sagt Gerhard, froh, endlich eine richtige Antwort zu haben.
"Die Sache ist die ... es ist einfach so ... ich brauche ein wenig Zeit", sagt Susanne.

(Es entsteht eine 15-sekündige Pause, in der Gerhard versucht, so schnell er kann mit einer sicheren Antwort aufzuwarten. Endlich fällt ihm etwas ein, das funktionieren sollte.)

"Ja", sagt er.

(Susanne, tief bewegt, berührt seine Hand) "Oh Gerhard, denkst du wirklich so darüber?" fragt sie.

"Worüber?" fragt Gerhard.

"Über ein wenig mehr Zeit" sagt Susanne.

"Oh", sagt Gerhard, "Ja!"

(Susanne dreht sich zu ihm und sieht ihm tief in die Augen, wodurch er schrecklich nervös darüber wird, was sie als nächstes sagen wird, besonders, wenn darin ein Pferd vorkommen sollte. Endlich spricht sie.) "Danke, Gerhard", sagt sie.

"Ich danke Dir:", sagt Gerhard

Dann bringt er sie nach Hause, wo sie sich auf ihr Bett legt, eine von Konflikten geschüttelte, gequälte Seele, und bis in den Morgen weint.

Gerhard fährt nach Hause, holt sich eine Tüte Chips, dreht den Fernseher auf, und wird schnell von der Wiederholung eines Tennismatchs zwischen zwei Neuseeländern, von denen er noch nie was gehört hat, in den Bann gezogen. Eine leise Stimme irgendwo in seinem Kopf sagt ihm, dass heute im Auto höchstwahrscheinlich etwas wirklich wichtiges passiert ist, aber er ist sicher, dass er niemals verstehen würde, was das war, also beschließt er, nicht weiter darüber nachzudenken.

Am nächsten Tag wird Susanne ihre beste Freundin anrufen, vielleicht sogar noch eine, und mit ihr 6 Stunden lang über die ganze Sache reden. In sorgfältiger Detailarbeit werden sie alles was sie sagte, und auch alles was er sagte, analysieren, jedes Wort, jeden Ausdruck, jede Geste, um Nuancen in der Bedeutung des gesagten zu finden, und um jede mögliche Variante durchzugehen. Das ganze wird sich wochenlang, wenn nicht monatelang hinziehen, ohne jemals in einer plausiblen Schlussfolgerung zu enden, aber auch, ohne jemals langweilig zu werden.

Irgendwann während dieser Zeit wird Gerhard, während eines Squashmatches mit einem Freund, der sie beide kennt, kurz innehalten und fragen "Peter, hat Susanne mal ein Pferd gehabt?".

Und das ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen.


40 Gründe,

warum eine Salatgurke ...

… besser ist als ein Mann:
· Die durchschnittliche Länge beträgt 25 cm.
· Salatgurken bleiben eine ganze Woche hart.
· Eine Salatgurke würde Dir niemals erzählen, dass Größe gar nicht zählt.
· Salatgurken sind niemals zu erregt.
· Du kannst eine Salatgurke im Supermarkt zunächst betasten, um festzustellen, wie hart sie ist, bevor sie mit nach Hause genommen wird.
· Eine Salatgurke akzeptiert auch, dass Du am Morgen Deine Ruhe haben willst.
· Mit einer Salatgurke kannst Du auch ins Kino gehen.
· Eine Salatgurke wird niemals fragen: "Bin ich der Erste?"
· Eine Salatgurke wird niemals fragen: "Bin ich der Beste?"
· Eine Salatgurke würde niemals anderen Salatgurken erzählen, dass Du keine Jungfrau mehr bist.
· Eine Salatgurke würde Dich niemals zwingen, Reizwäsche zu tragen oder mit Stiefeln ins Bett zu gehen.
· Du kannst so viele Salatgurken haben, wie Du willst.
· Du kannst die Salatgurke essen, wenn Du willst.
· Eine Salatgurke ist niemals eifersüchtig auf Deinen Gynäkologen, Masseur oder Friseur.
· Salatgurken fangen nicht an, über Dinge zu reden, die sie nicht verstehen.
· Eine Salatgurke würde Dir niemals eine Szene machen, wenn Du noch andere Salatgurken im Kühlschrank hast.
· Egal wie alt Du bist, Du kannst immer eine frische Salatgurke haben.
· Eine Salatgurke interessiert's nicht, welche Zeit es im Monat ist.
· Einer Salatgurke müsstest Du niemals vorheulen, dass es Dir leid tut.
· Salatgurken hinterlassen keine Brandflecken, schlafen nicht auf Deiner Brust ein und sabbern nicht auf Dein Kissen.
· Salatgurken können die ganze Nacht aufbleiben, und Du brauchst nicht im Nassen zu schlafen.
· Eine Salatgurke würde Dich nie in Sorge zurücklassen.
· Salatgurken nehmen niemals Deine Telefongespräche an oder leihen Dein Auto aus.
· Salatgurken fressen nicht Deinen Kühlschrank leer oder saufen Deinen Alkohol aus.
· Salatgurken lassen nicht überall ihre dreckigen Unterhosen liegen.
· Eine Salatgurke hinterlässt die Klobrille immer so, wie sie war.
· Eine Salatgurke verlässt Dich nie wegen:
o einer anderen Frau
o einem anderen Mann
o einer anderen Gurke
· Du weißt immer, wo Deine Salatgurke war.
· Du wirst später niemals enttäuscht feststellen müssen, dass Deine Gurke ...
o verheiratet ist
o kokst
o Dich zwar mag, aber Deinen Bruder liebt
· Du musst nicht bis zur Halbzeit warten, um mit Deiner Gurke zu reden.
· Salatgurken erwarten nie von Dir, eines Tages kleine Salatgurken zu haben.
· Es ist einfach, eine Salatgurke fallen zu lassen.
· Eine Salatgurke krümelt nicht in Dein Bett.
· Salatgurken hinterlassen keinen eigenartigen Geschmack im Mund.
· Eine Salatgurke kommt nicht spät abends besoffen nach Haus und bringt ihre Freunde mit.
· Eine Salatgurke klaut Dir nicht die Bettdecke und bleibt trotzdem (wenn Du willst) die ganze Nacht.
· Eine Salatgurke hinterlässt keine Knutschflecke oder Augenringe.
· Eine Salatgurke macht dir keine Szene, wenn du mal ohne sie ausgehst (und dann auch noch bis in die frühen Morgenstunden!).
· Einer Salatgurke musst du niemals hinterher räumen (ENORM wichtig!!!!)
· Eine Salatgurke labert dich nicht mit blöden Anmachsprüchen voll (wie schon Adam zu Eva im Paradies sagte: "Na, bist du öfter hier?")


Die Waschmaschine

Ich wünschte mir schon lange eine Waschmaschine. Ich bin ein Freund des Fortschritts und die alte Art des Waschens, wie sie meine Großeltern liebten, erschien mir veraltet. Reinlichkeit ist aber das halbe Leben, und so ging ich in ein Geschäft mit dem Wunsch, eine Waschmaschine zu kaufen:

"Was soll es sein?" fragte der Verkäufer.
"Eine Waschmaschine."
"Eine Perfekta, eine Elita, eine Juwelia ?"
"Welche ist die Beste?"
"Die beste ist die Vollautomatische."
"Wie geht sie?"
"Alles in einem Gang, schmutzig hinein und blütenweiß heraus."
"Zuverlässig?"
"Ganz zuverlässig, es kann nichts passieren."

Die Waschmaschine kam ins Haus. Ich freute mich wie ein Kind.
"Wohin?" fragten die Männer, die die Maschine brachten.
"Ins Schlafzimmer, neben das Barockbett."
Die Männer zuckten die Schultern, sie waren die sonderbarsten Wünsche gewöhnt. Sie zeigten mir die Bedienungsknöpfe und gingen.
"Gutes Waschen!" sagten sie. Es war ihr gewohnter Abschiedsgruß.

Jetzt war ich allein mit meiner Waschmaschine, dem Wunder unseres Jahrhunderts. Ich öffnete den Deckel und schaute von oben hinein. Ich beglückwünschte mich, das größte der Modelle genommen zu haben. Es war ein guter Einfall gewesen, denn es war sehr wenig Platz darin.

Ich ging kaum hinein, wie ich feststellte, als ich ausgezogen in sie hineinstieg. Dabei bin ich von kleiner Statur. Was machen die großen und die dicken Männer? Doch das war jetzt nicht meine Sorge - ich jedenfalls hatte richtig gewählt.

Ich saß darin zwar nicht recht bequem, aber wahrscheinlich gewöhnt man sich daran.

Ab heute brauchte ich mich nicht mehr selbst zu waschen, ich hatte ja eine Waschmaschine, die dies für mich besorgte. Schmutzig hinein und blütenweiß heraus, ohne jeden Handgriff, so hatte es mir der Verkäufer gesagt, sogar trocken würde ich herauskommen. Verächtlich blickte ich auf Waschlappen, Seifenschale, Nagelbürste und Handtuch, ich hatte sie nicht mehr nötig.

Ja, unser Jahrhundert!
Meine Mutter, wenn sie mich jetzt sehen könnte, sie hätte ihre helle Freude an mir. Wie oft hat sie mich gemahnt, Hals und Ohren zu waschen, richtig mit Seife, denn ohne Seife ist die Wäsche, nur eine halbe Wäsche - so pflegte sie oft zu sagen. Seife macht gesund und pflegt die Haut. Wie oft hatte ich als Junge noch einmal zum Waschbecken zurückgehen müssen, und die Prozedur begann noch einmal von vorn. Jetzt geschah alles automatisch mit der Waschmaschine.

Ich betrachtete die Knöpfe. "Gewünschte Wärme", stand auf einem. ich stellte auf 38 Grad ein, das ist eine angemessene Temperatur. Auf dem 2. Knopf stand "Vorwäsche". Ich drückte ihn und kroch in das Innere meiner Maschine zurück. Die Prozedur begann. Ich brauchte mich nicht zu bewegen, von allen Seiten strahlte fein und köstlich Wasser auf mich. Ein Wonnegefühl schoss in mir auf, dem ich mich ganz hingab. Ich bereute, mich nicht die Jahre vorher einer Waschmaschine bedient zu haben.

Zugegeben, die Trommel, in der ich saß, drückte ein wenig, auch schoss mir mancher Wasserstrahl dorthin, wo ich nicht unbedingt nass werden wollte, aber es war trotzdem eine großartige Sache.

Als ich nun genug eingeweicht war, hob ich den Kopf, um auf "waschen" zu drücken. Ich tat es. Oh... hätte ich es nie getan. Ich kam gerade zurecht, meinen Kopf einzuziehen, dann begann eine tolle Fahrt. Ich wurde herumgeschleudert wie noch nie in meinem Leben. Mal war ich mit dem Kopf unter Wasser, mal flog das Knie, dann wieder das Bein ins Kreuz, jetzt hing sogar mein Leib kopfüber im Wasser. Um mich herum schäumte Seife, drang mir in Nase Mund und Ohren, bis in die feinsten Poren hinein.

Nun ja, eine Waschmaschine - man wird gründlich gesäubert. Aber so sauber hatte ich mich in meinem Leben noch nicht gewaschen.

"Genug", schrie ich, "Hilfe!" Mich hörte aber keiner, die rasende Fahrt ging weiter. Zehn Oktoberwiesen auf einmal. Manchem macht das Spaß, mir nicht. Jetzt drang mir die Lauge auch noch ins Auge, mir wurde übel und elend zugleich. Ich schnappte nach Luft, rang nach Atem - vergebens. Elendes Bündel Mensch, wie sollte ich den Schalter erreichen, um wieder abzustellen?
Da, in letzter Minute - wie froh war ich, eine vollautomatische Waschmaschine gekauft zu haben - sie stand still.

Ich fühlte, wie das Wasser unter mir weglief und jetzt, ganz von selbst, fielen die milden Wasser wieder über mich her und spülten die Seife weg. Leise nur schaukelte die Trommel, in der ich saß. Wohlbehagen umfing mich, der Schreck war überstanden. Schlummernd gab ich mich dem streichelnden Wasser hin.

Da, auf einmal erwachte ich durch einen heftigen Stoß. Die Trommel hatte sich wieder in Bewegung gesetzt, und in rasender Fahrt wurde ich trockengeschleudert. Wie sehnte ich das weiche Frotté meines Handtuches herbei, seine linde Art, mich trockenzureiben. Hier wurde ich trockengewirbelt. Ich lag wie ein geprellter Frosch ringsum in der Trommel, immer schneller, immer atemberaubender wurde die Fahrt. Ich liebe Karussells, aber hier ging mehr mit ihm vor.

Das Teufelsrad und die Mondrakete, selbst der Schleuderhannes war ein Kinderspiel dagegen.

Als ich blütenweiß und staubfrei, selbst hinter den Ohren, meine Waschmaschine verließ, verstand ich die Welt nicht mehr.
Fortschritt ist gut aber nicht in allen Dingen. Ich kehrte reumütig zu meinem geliebten Stück Seife zurück. Sollen sich andere in eine Waschmaschine setzen, ich wasche mich wieder selbst.

Als meine Frau am Abend heimkam, erblickte sie die Waschmaschine und fiel mir sofort um den Hals.

"Eduard", rief sie, "wie bin ich glücklich, eine Waschmaschine zu besitzen. Jetzt wird das Waschen viel angenehmer und leichter.

Ich hob warnend den Finger.
"Ich weiß nicht," sagte ich, "versuch es erst einmal !!!"


Weisheiten !?!

Schlechte Männer gleichen schlechten Zigarren – sie gehen oft aus.

Das Schönste bei des Mädchen Kuss ist, dass diese dabei Schweigen muss.

Unterschied zwischen glücklichem und unglücklichem Ehemann: „Der eine hat ein trautes Heim, der andre traut sich nicht mehr heim.!

Frauen teilen die Sorgen, verdoppeln die Freuden und verdreifachen die Ausgaben.

Ist eine Lampe geputzt, dann brennt sie gut.

Ist eine Frau geputzt, dann geht sie aus.

Manche Ehe zählt nicht nach den glücklichen Stunden, sondern nach den glücklich überstandenen Stunden.

Der Mann kann machen, was er will. Es hat niemand etwas zu sagen. Jedoch: Er denke stets daran, vorher seine Frau zu fragen.!

Blau ist die Farbe der Treue. Eine Frau mit blauen Augen ist also trau. Drum: Willst du eine treue Frau, so schlage ihr die Augen blau.


Aus der Schule

Die Lehrerin versucht an Hand von Bildern
den Kindern die Natur zu schildern.
Sie spricht von Tier- und Pflanzenwelt
und als zum Schluss die Glocke schellt,
da sagt sie zu den kleinen Wichten,
sie sollten morgen ihr berichten,
wie eigentlich der Mensch entsteht.

Das kleine Volk erhebt sich - geht
und bringt bei der Gelegenheit
die Eltern in Verlegenheit.
Auch Fritz, der kaum nach Haus gekommen,
hat sich den Vater vorgenommen
und ihm die Frage gleich gestellt:
Wie kommt der Mensch auf diese Welt?
Der Vater fängt schon an zu schwitzen
und schaut bekümmert hin zu Fritzen,
doch dann besinnt er sich und lacht:
Der Mensch, der wird aus Lehm gemacht.

Der Fritze denkt, das ist famos,
ich hole mir solch einen Kloß
von nebenan, dem Töpfer Schmidt
und nehm' das Ding zur Schule mit.
Ich nehm' nicht einen solchen großen
und steck das Ding in meine Hosen.

Als nun am nächsten Tage
die Lehrerin stellt ihre Frage,
erhielt als Antwort sie sogleich:
Der Mensch kommt aus dem Storchenteich!
Doch Fritze ist ganz still und stumm,
er kramt in seiner Hose rum.

Und plötzlich ruft er: Quatsch und Soße,
ich hab' das Ding in meiner Hose,
womit die Schöpfung vor sich geht,
und woraus der Mensch entsteht.
Von wegen Storch, so siehste aus!
Und wenn Sie woll'n, hol' ich's raus!


Geographiestunde -

Geographiestunde - "Was ist die Liebe?"

Spieler: Professor, Erzähler, 5 Schüler

Erz.: Herr Professor Doktor Schlicht,
hält Geographieunterricht.

Grad von Preußen reden sie
von den Seen, Städten, Flüssen
die die Primaner wissen müssen.

Plötzlich wendet sich Herr Schlicht
an den Primus, und er spricht.

Prof.: Sagen Sie mein lieber Wiebe,
sagen Sie, was ist die Liebe?

Erz.: Wiebe wurde dunkelrot
und schämt der Frage sich halbtot.

1. S.: Die Liebe, Herr Professor ist,
wenn man ein kleines Mädchen küsst.

Prof.: Wollen Sie mich uzen, wie?
Abitur besteh'n Sie nie!
Nächster bitte, sagen Sie's
eine leichte Frage dies!

Erz.: Dieser Nächste war sehr klug
und kannte die Liebe grad genug.
Drum disponierte er sehr fein:

2. S.: Die Liebe teilt man dreifach ein:
Die Liebe zum Freund, die Liebe zum Wein,
die Liebe zum feinen Mägdelein.

Prof.: Ach Sie faseln.......

Erz.: ... ihn der Lehrer unterbricht

Prof.: Nächster bitte, wissen Sie es nicht?

Erz.: Dieser Nächster war ein Schwärmer
und sein Herz schlug immer wärmer,
denn er machte ein Gedicht
auf seines Mädchens Angesicht.
Drum voller Schwärmerei er spricht:

3. S.: Die Liebe ist des Jünglings Sehnen.
Es zieht ihn nach der Jungfrau hin
und dieses Sehnen voll und rein,
das ist die Liebe ganz allein!

Prof.: Ist denn die Frage gar zu schwer,
Stolz, sagen Sie's, ich bitte sehr!

Erz.: Befangen ist der Kleine nicht,
und spricht mit strahlendem Gesicht:

4. S.: Liebe kann man nicht beschreiben,
Liebe muss man selbst betreiben!

Erz.: Doch da wendet sich Herr Schlicht
an den Zeichsel, und er spricht:

Prof.: Lieber Zeichsel, konnt ich Sie nicht eher fragen
damit Sie mir dies endlich sagen?

Erz.: Dieser Zeichsel, ein gescheiter Geograph,
doch in der Liebe ein großes Schaf.

Das Muttersöhnchen spricht verschüttert:

5. S.: Die Liebe, Herr Professor ist,
wenn mich meine Mutti küsst.

Prof.: Was auch Zeichsel weiß es nicht
dieses ist doch gar zu toll,
das macht das Maß jetzt übervoll.

Erz.: Herr Schlicht, er tobt, er schäumt, er zischt.

Prof.: Meine Herren, wissen Sie es nicht.
Nicht einmal weiß es der Zeichsel,
die Liebe ist ein Nebenfluss der
W e i c h s e l !!!!


Die Geliebte (Ode an die Lust)
Heute sah ich Dich wieder.
Die Knie wurden mir weich.
Ich wollte dich an mich pressen,
aber ich bezähmte mich und brachte Dich nach Hause.
Ich war ganz berauscht von deinem Duft.
Endlich war ich mit Dir alleine.
Ich begann, Dich langsam zu entkleiden.
Du ließest Es geschehen.
Eine Hülle fiel nach der anderen.
Da liegst Du nun mit deinen dämonischen Reizen.
Ich konnte mich nicht länger beherrschen
und meine Zähne gruben sich in deinen braunen Körper.
Als ich aus dem Rausch erwachte,
warst Du nicht mehr da.
Oh! Wie schade –
Du geliebte Tafel Schokolade.


Der heilige Antonius

Es war einmal ein frommer Mann,
der war so fromm, wie nur ein Frommer fromm sein kann.
Er wohnte oben auf des Bergen Höhn
und konnte tief ins Tal hinunterseh’n.

Doch einmal ward´s dem frommen Mann zu warm;
er schwitzt an Händen, Füßen und unter´m Arm.
Er stieg hinab ins Tal zum kühlen Fluss,
weil auch ein Frommer einmal baden muss.

Er suchte sich ein Plätzchen fein.
Von niemand wollte er gesehen sein.
Und dann stieg er hinein in die Kühle Flut;
nur auf dem Kopf behielt er seinen Hut.

Doch plötzlich raschelt´s heftig in dem Busch.
Es ging auf einmal: husch, husch, husch!
Er sah 3 Mädchen kommen her,
die hatten noch viel weniger an als er.

Dem frommen Mann ward ganz bang zumut;
vor Angst griff er sofort nach seinem Hut,
und hielt ihn etwas oberhalb der Knie,
dass niemand sehen konnte, was da war und wie.

Die Mädchen schauten immer nach dem Hute hin.
Dem Manne ward´s ganz bang in seinem Sinn.
Er hielt vor Scham die Hände vor´s Gesicht.
Und siehe da: Der Hut fiel nicht!


Herrn Krauses Jubiläumsfeier

Dieser Tage ging ich ins Stammlokal,
da saß Herr Krause ganz sentimental.
Mann, sagte ich, was ist denn geschehen?
So habe ich dich doch noch nie gesehen.
Ach! antwortete er mit tonloser Stimme,
ich hab' kündigt, das ist das Schlimme.
Darüber war ich erstaunt und mit Recht,
denn ich wusste, seine Position war wirklich nicht schlecht.
Und nun erzählte er wieso und weswegen.
Und das will ich euch jetzt zum Besten geben:

Krauses Jubiläum war herangekommen,
15 Jahre hatte er sich fast vorgenommen.
Doch niemand hatte daran gedacht
und ihm eine kleine Freude gemacht.
Kein Händedruck, keine Gratulation,
kein Blumenstrauß und auch kein Diplom.
Das war für Krause ein harter Schlag,
er hatte sich so gefreut auf diesen Tag.
Er ärgerte sich auch noch und noch,
aber eine Freude gab es für ihn doch.
Die Privatsekretärin vom Chef, eine reizende Fee,
bat ihn für diesen Abend zum Tee.
Das war Balsam für Krauses seelische Schmerzen,
denn schon lange liebte er die Schöne heimlich von Herzen.
Pünktlich auf die Minute war er bei ihr.
Sie stand schon mit strahlendem Blick vor der Tür
und führte ihn in den kleinen Salon.
Dann sagte sie: "Ich gehe jetzt ins Nebengemach,
nachher rufe ich 'Juchhu', dann kommen sie nach.
Ich habe mir eine kleine Überraschung ausgedacht
und bin glücklich, wenn sie ihnen Freude macht.
Nur werden einige Minuten vergehen
- wegen der Vorbereitungen - sie verstehen."
Sie zwinkerte ihm noch schnell zu
und ein Handkuss nahm Krause völlig die Ruh.
Nun wartete er voller Seligkeit,
er wusste ja, bald ist es soweit.
Und endlich ertönte dann das "Juchhu"
Freund Krause stürzte auf die Türe zu.
Er riss sie auf und sprang hinein,
doch allzu gleich erstarrte er zu Stein.
Was für eine Überraschung, ha, ha, ha!
Der Chef und die ganze Belegschaft war da.
In Abendgarderobe, ganz piekfein,
zur Jubiläumsfeier fanden sich alle ein.
Doch Krause war ein erledigter Mann!
Er hatte nur noch die Socken an!!!!!!


Ein kleines Kuss-Gedicht

Der Menschheit größter Hochgenuss
ist ohne Zweifel wohl der Kuss.
Er ist beliebt, er macht vergnügt,
ob man ihn gibt, ob man ihn kriegt.

Er kostet nichts, ist unverbindlich
und vollzieht sich immer mündlich.
Hat man die Absicht, dass man küsst,
so muss man erst mit Macht und List
den Abstand zu verringern trachten
und dann mit Blicken zärtlich schmachten.

Die Blicke werden tief und tiefer,
es nähern sich die Unterkiefer.
Man pflegt dann mit geschlossenen Augen
sich aneinander festzusaugen.
Jedoch nicht nur der Mund allein
braucht eines Kusses Ziel zu sein.

Man küsst die Wange und die Hände
und auch noch and're Gegenstände,
die ringsherum mit Vorbedacht
sämtlich am Körper angebracht.
Auch wie man küsst, das ist verschieden,
im Norden, Osten, Westen, Süden.

So mit Bedacht und mit Gefühl,
der eine heiß, der and're kühl.
Der eine haucht, der and're schmatzt,
als ob ein alter Reifen platzt.

Hingegen wiederum der Keusche
vermeidet jegliche Geräusche.
Der eine kurz, der and're länger,
den längsten nennt man Dauerbrenner.

Ein Kuss ist, wenn zwei Lippenlappen
in Liebe aufeinander klappen
und dabei ein Geräusch entsteht,
als wenn die Kuh durch Matsche geht.


Der Musikstudent

Ein Student sucht ein Zimmer.
Als die zu­künf­tige Vermieterin erfährt,
dass er Musik­student ist,
erlaubt sie den Einzug.

Grund:
Sie hatte schon vorher einen Musik­studenten zur Untermiete,
der zu ihrer Tochter anfangs immer so mozärtlich war,
schließlich immer beethövlicher wurde,
sie beim Händel nahm,
mit Lieszt zum Bach führte
und sich dort nicht brahmsen konnte.

Nun haben sie ein Mendelssöhnchen und wissen nicht, wohindemith.

Oma Mette`s 90. Geburtstag



Oma Mette wurde 90 Jahr´,
ihr Auge blickt noch hell und klar.
Der Bürgermeister mit goldener Kette
kommt zum Gratulieren der Oma Mette.

Er sprach: „Ich will gewiss nicht scherzen,
aber hätt´ sie vielleicht einen besonderen Wunsch auf dem Herzen?
So sag´ sie es frank und frei,
er wird erfüllt, was es auch sei!"

Da sprach die Oma Mette:

„Ja, ich hätt´ gern noch einmal einen jungen Mann im Bette.
Er müsste groß sein, blond und stark,
ich lass´ es mich kosten 100 Euro!".

Der Bürgermeister nimmt das Geld
und geht damit zu Heini Beldt.
Er flüstert es ihm leis´ ins Ohr
und trägt ihm Oma´s Bitte vor.

Der Heini, der hat nachgedacht:
für 100 Mark, das wird gemacht!
Jedoch aber, am nächsten Morgen,
der Bürgermeister macht sich Sorgen.

Wie ging dieses doch nur aus?
Er eilt zu Oma Mette´s Haus!
Der junge Mann liegt noch im Bette,
wo aber ist die Oma Mette? ? ?

Erschrocken fragte er: „Sie ist doch nicht etwa krank!“
„Aber nein ! Sie holt noch mal 100 Eurovon ihrer Bank! ! !"


Pensionierte Sittlichkeit

Es war einmal ein Auerhahn,
der hatte seine Pflicht getan.
Acht Jahre lang und noch viel mehr,
dann war der Dienst ihm etwas schwer.
Kein Ding auf Erden ewig dauert,
er hatte eben ausgeauert.


Nun ließ er seine Blicke schweifen
betrübt zu all den Ordensschleifen,
Diplomen und den Ehrenpreisen,
die er erauert einst auf Reisen.


Was halfen ihm jetzt all die Prämien,
er musst’ sich vor den Hühnern schämien.
Kein Hafer und kein Sellerie
entlockten ihm ein Kikeriki.
Es klang jetzt wie ein heiseres quieken –
sein einst so frohes Kikerikiken.
Und all die Hennen, all die Glucken
die waren darob blas erschrocken.
So stand er traurig wie Pik sieben
im Kreise seiner Hühnerlieben.


Man hat den Enterich gebeten
den Hahn einstweilen zu vertreten,
was kümmert sich das Federvieh
um Sittlichkeit und Bigamie.
Jawohl, sprach stolz der Enterich,
die Kleinigkeit besorge ich!


Am Zaun stand nun der Auerhahn
und sah voll tiefer Trauer an,
wie seine Hennen, seine Glucken,
ohn’ mit der Wimper nur zu zucken
sich von dem Enterich ließen ducken.
Verächtlich tät der Hahn ausspucken:
Pfui Teufel, ja so sind die Glucken.


Da kam der böse Bauer an
und schnappte sich den Auerhahn
und sprach „Du toller Veteran
wirst höchstens für die Suppe taugen,
dann schlossen sich zwei Hühneraugen.


Was ist des Lebens ganze Müh?
Ein kleiner Topf voll Hühnerbrüh’!



Die Überraschung

Als Herr Q. am Morgen erwachte, war es ein Tag wie jeder andere. Halt nein, Stopp! Er hatte an diesem Tag etwas ganz Besonderes vor! Freudig sprang er aus dem Bett und begab sich unter die Dusche. Er dachte daran, wie seine Frau wohl reagieren würde, wenn sie von seinem Vorhaben wüsste... verwischte den Gedanken jedoch rasch wieder. Schließlich erwartete er sie erst am späten Abend zurück - das war gut so - und bis dahin würde er genügend Zeit haben.

Nach dem Frühstück machte er sich zurecht und sah sich noch einmal in der Wohnung um. Es war alles bereit für seinen Plan - nur noch der Wein fehlte. Bevor er das Haus verließ, betrachtete er im Flur sein Spiegelbild. "Du hast heute viel vor, also steh' deinen Mann!" Mit diesen Worten machte er sich auf den Weg und begab sich zunächst direkt zu einer Weinhandlung, um drei Flaschen teuren trockenen Rotwein zu besorgen.

Anschließend fuhr er in freudiger Erwartung zu der vereinbarten Adresse, wo SIE ihn schon sehnsüchtig erwartete - noch nie hatte er sie vorher gesehen und war begeistert... sie war wunderschön und genau in dem Alter, das er sich erhofft hatte - ca. 20 Jahre jünger als er! Er nahm sie mit nach Hause, wo er ungestört mit ihr sein durfte. Es war das erste Mal, dass er so etwas vor hatte und in ihm erwachte ein Gefühl großer Erregung. Heute konnte er sich einmal so richtig gehen lassen und seinen animalischen Trieben freien Lauf lassen. Stürmisch entblößte er sie.

Da lag sie nun bäuchlings vor ihm auf dem Tisch - breitbeinig und nackt! Endlich war es soweit! Er streichelte ihre zarte Haut, griff spontan nach einer gewaschenen Karotte, die in seiner Reichweite lag, und drang damit erst zaghaft und schließlich genussvoll in sie ein, während sie ein leises zufriedenes Grunzen von sich gab...!

Oh welche Freude ihm das bereitete... er hätte nie gedacht, dass es so schön und aufregend werden würde, etwas Neues auszuprobieren. Nun fesselte er ihre Beine, ließ sie jedoch für einen Moment schmoren, weil er durstig war und widmete sich der ersten Flasche Wein. Die Kleine war ja sowieso keineswegs mehr in der Lage, ihm zu entkommen. Rasch entkorkte der die Flasche und füllte zwei Gläser.

"Mmmmhh...", der Wein war genau richtig temperiert und schmeckte vorzüglich. Während er an seinem Glas unaufhörlich nippte, nahm er das andere Glas und goss dessen Inhalt lukullisch über ihren nackten Körper. Der Wein beflügelte zusehends seine Phantasie und seine unbändige Lust, so dass er sich nun nicht mehr zurückhalten konnte, die Kleine nach Herzenslust so richtig heißzumachen bis sie nur noch wohlige, gurgelnde Geräusche von sich gab. Anschließend deckte er sie - hilflos und nackt wie sie war - fürsorglich zu und begab sich mit der angebrochenen Flasche Wein ins Wohnzimmer.

Während er noch ganz versonnen und völlig mit sich zufrieden auf dem Sofa saß, hörte er, wie die Wohnungstür geöffnet wurde. Oh nein!! Seine Frau kam viel früher nach Hause, als er erwartet hatte! Er eilte zu ihr in den Flur, um sie abzufangen... doch es war zu spät. Sie hatte sofort bemerkt, dass etwas nicht stimmte und längst den Braten gerochen! Ihr Blick schweifte durch das Esszimmer. Erst dann sah sie ihn mit großen Augen an und war fassungslos: "Ich hätte nie damit gerechnet, dass du es wagst... womit habe ich das verdient? Wo ist diese Gans?"

Er grinste sie an und gab zur Antwort: "Ich habe nicht so früh mit dir gerechnet. Sie muss noch eine Viertelstunde im Ofen bleiben! Ich konnte der Versuchung einfach nicht widerstehen, dich mit einem neuen Rezept zu verwöhnen, alles Gute zum Hochzeitstag." Sie konnte ihre Freude nicht verbergen und küsste ihn für diese wunderschöne und gelungene Überraschung.


Was ist die Liebe?

Der Wissenschaftler:
Liebe ist ein System, in dem die sexuellen Stimuli die optimale Variante zur Steigerung der Arbeitsproduktivität, zwecks Befriedi­gung der Bedürfnisse, ist.

Der Ingenieur:
Liebe ist ein Betrieb, der nur geht, wenn er steht.

Der Jurist:
Liebe ist ein Prozess, bei dem der unterliegende Teil auch zu seinem Recht kommt.

Der Bäcker:
Liebe ist ein Vorgang, bei dem eine teigige Masse durch Kneten steif gemacht, in die Röhre geschoben und wieder herausgezogen wird.

Der Arzt:
Liebe ist eine Krankheit, bei der beide Patienten ins Bett müssen.

Der Offizier:
Liebe ist ein Gefecht mit dem Säbel in der Scheide.


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