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Tischrede 04.08.2007

Liebe ist wie eine Blume - durch gute Pflege wächst und gedeiht sie!

Ich möchte euch ganz kurz mal stören

und bitte jetzt mal zuzuhören!

Kundtun möchte ich in jedem Falle,

das gerne sehen wir euch alle!

Wir danken euch und wünschen der Runde,

dass Heiterkeit auch sei im Bunde!



Liebe Gäste,

wir heißen Euch alle herzlich willkommen, alle beide Seiten der Familie und danken allen dass Ihr alle so zahlreich erschienen seid. Als wir uns zur standesamtlichen Trauung trafen, sind nun bereits 20 Jahre vergangen. Unsere Kinder sind erwachsen geworden, haben auch bereits schon eigene Kinder, nun dürfen wir als Großeltern die Kinder verwöhnen, das Recht steht nur den Großeltern zu.

Wir blicken nun fast 35 Jahre Gemeinschaft zurück, wir gingen durch Dick und Dünn und uns wird der Tod nur scheiden können, deshalb wollten wir auch den Segen haben.

An einem Tag wie heute denken wir auch ganz intensiv an unsere Eltern und Großeltern. Das waren Menschen, die unser Leben, unsere Kindheit, unsere Jugend, letztendlich unser ganzes Wesen und unser Charakter mit geprägt und mit geformt haben.
Das waren Menschen, an denen wir sehr gehangen haben.
Bei Hartmut waren es den Eltern die so lange Zeit für ihn da war.
Bei mir waren es meine „Tante Hanna und mein Onkel Karli“ die für mich und meine Kinder da waren.
Unsere Geschwister, mit großen und kleinen Meinungsverschiedenheiten die ein Stück unser Weges mit uns gehen und gegangen sind.
Einige solange, sie eben konnten. Doch, auch die Eltern, Zieheltern, Oma und Opa und auch die Geschwister, die nicht mehr unter uns weilen wünschen uns heute – ganz bestimmt - das Allerbeste für unseren weiteren gemeinsamen Lebensweg.

Da sind Tanten, Onkel und Anverwandte, da sind Schwager, Schwägerinnen, Neffen und Nichten, die uns bei unseren Weg begleiten haben. Wir freuen uns, dass wir so eine große Familie haben und freuen uns, dass wir alle hier an unseren Ehrentag begrüßen dürfen.

Eine Bitte haben wir an Euch, bitte tragt Euch in unser Gästebuch ein, ob Groß oder Klein, jeder ist in unser Gästebuch willkommen, damit wir später über Euere Blitzeinfälle schmunzeln können oder Ihr nimmt die vorbereiteten Texte.
Als Gastgeschenk haben wir für Euch die Kerzen, die hier als Tischplatz dienen, ausgesucht, damit Ihr Euch lange an diesen Tage erinnern könnt.
Und nun wünschen wir Euch ein wunderschönen Tag bei uns und das Ihr diesen Tag nicht so schnell vergisst und Ihr wieder gerne bei uns reinschaut.


Mein Rednertalent ist leider nicht groß,
dass mit Reden ich könnt mich befassen;
Darum verzeiht, wenn die Rede nicht das war,
was man für eine Hochzeitsrede halten sollte
doch fällt mir ein hübsches Sprichwort ein:
Leben und leben lassen!"
Am Worte, womit das Sprüchlein beginnt,
kann man keinen Zweifel erheben,
wir alle, die wir hier versammelt sind,
wir wissen ja alle zu leben.
Doch die zweite Hälfte, die macht mich verzagt,
an diesem Teil bleib ich kleben;
denn, leben lassen“ ist bald gesagt,
doch fragt´s sich: Wen lass ich leben?
Ein jeder von uns hier ist wacker und gut,
und jeder gilt mir als der Beste;
drum ergreif ich dies Glas mit Rebenblut:
Es leben hoch - alle unsere Gäste!

Euere Gastgeber


Die Überraschungs-Rede

Die Einladung haben wir mit Freude vernommen
und sind alle zu eurem Fest heut gekommen,
Doch so ´ne Hochzeit heutzutage
ist für die Gäste schon eine Plage.
Von jedem Gast ist zu bedenken
was kann man bloß dem Brautpaar schenken?


Es gibt ein Ding, das jeder kennt,
und ist er noch so abstinent,
man tut es von Zeit zu Zeit benützen,
um sich vom Vorwurf "faul" zu schützen.
Ihr wisst sicher was ich mein',
man braucht es nicht nur bei uns daheim,
es geht im Stehen und im Sitzen,
und mancher tut dabei auch schwitzen.
Für die Letzteren geb' ich' s jetzt kund,
das Ding von dem ich red ist rund,
und ist im Durchmesser, seit gefasst,
so dick wie ein mittelschwerer Ast.
So jetzt verrat ich noch ein Eckchen,
das Ding ist hier in diesem Päckchen,
und mancher hier - wer hält die Wette?
wäre stolz, wenn er so ein Ding hätte.
Das Ding ist hart und doch geschmeidig,
und ist man das Ding leidlich,
packt man es wieder ein -

halt bis zum nächsten Stelldichein.

Genau so wichtig und auch schön,
das Ding muss bei der Arbeit stehen,
bei schlaffen oder krummen Dingen,
kann die Arbeit nicht gelingen.
Ob Mann, ob Frau, das ist keine Schand',
liegt das Ding gut in der Hand,
denn jeder braucht es, das ist bewiesen,
das Ding wird überall gepriesen.


Weiter noch ist von Belang,
das Ding ist ca. 15 Zentimeter lang,
auch 20 Zentimeter und auch 10,
so Dinger hat man schon gesehen.
Doch die Regel das weiß jeder,
das sind so ca. 15 Zentimeter,
5 für drinnen, 5 für draußen,
und 5 um hin und her zu sausen.

Doch nicht zu hastig, seid nicht dumm,
sonst ist das Ding am End noch krumm,
denn wo man Gutes tun kann,
da geht man nicht so hastig ran.

Ein Wort zur Öffnung muss ich noch sagen,
damit man sich doch nicht muss plagen,
die Sache wird zur absoluten Klasse,
wenn das Ding tut richtig passen.
Das Schönste was das Ding halt kann,
es passt sich jeder Öffnung an,
brauchst beim Gebrauch dich nicht zu fürchten,
das geht so ähnlich wie beim Bürsten.

Es gibt auch Leut', da werdet ihr stutzen,
die tun das Ding nicht mehr benutzen,
obwohl man weiß, das macht viel Spaß,
es tut nicht weh und ist oft nass.
Dinger gibt es, es ist nicht gelogen,
die sind ein ganz klein Stück verbogen,
und wenn man die dann raffiniert noch dreht,
dann wird die Wirkung noch erhöht.


Bei großen Dingern braucht man Kraft,
bis man es in die Öffnung schafft,
jedoch bei den allzu Kleinen,
da ist die Sache oft zum Weinen.


Das Ideale ist ein Mittelding,
nicht riesengroß so ca. 15 Zentimeter bloß,
5 für drinnen und 5 für draußen,
und 5 um hin und her zu sausen.

Wovon ich hier rede, das ist keine Flause,
hat jedermann von euch zu Hause,
Bei Marion und Hartrmut habe ich es noch nie gesehen,
darum dachte ich, da muss was geschehen.

Darum habe ich gekauft dieses Ding,
nicht zu groß so ca. 15 Zentimeter bloß,
5 für drinnen und 5 für draußen,
und 5 um hin und her zu sausen.


Mit der Hoffnung auf gutes Gelingen,
denn eines sei hier klar gemacht,
ich tat ein wenig übertreiben,
denn diese Feier soll ja sauber bleiben.

Nun packt es endlich aus,
denn die Gäste schon vor Neugier ganz fiebrig,
wollen sehen, was in den Karton.


Ein Paar, in Liebe heiß entflammt,

hat heute auf dem Standesamt

nach seinem Herzenswunsch befragt,

zum Tausch der Ringe JA gesagt.

Dann gab der Vater Staat den Segen,

und jetzt spricht gar nichts mehr dagegen,

mit den erworbenen Lizenzen

in einer Liebe ohne Grenzen

aus Herzensgrund mit allen Sinnen

ein Eheleben zu beginnen,

bei dem das höchste Glück auf Erden

und schöne Träume Wahrheit werden.

Als Gäste wolln wir gratulieren

zu einem guten Harmonieren

und fühlen von Geborgenheit

bei diesem Lebensweg zu zweit.

Wir alle wünschen wunderbare,

recht viele frohe Ehejahre,

die heut noch im Dunkeln liegen

und leider viel zu schnell verfliegen.

Die Zeit vergeht, das Pendel schwingt,

wer weiß schon, was die Zukunft bringt?

In einem jungen Eheleben

soll´s mancherlei Erwartung geben,

die man, egal ob Frau ob Mann,

nicht immer ganz erfüllen kann.

Jetzt heißt es, Toleranz zu zeigen,

mal in des Partners Haut zu steigen

und seine Wünsche zu verstehen,

auf Argumente einzugehen,

ganz sanft zu wandeln, nicht zu beugen,

ihn niemals Rüde anzurempeln

und in der Seele umzukrempeln.

Wie alle andern kommt ihr zwei

an den Problemen nicht vorbei.

Nun zeigt es sich, ob ihr begeistert

mit Einsicht die Probleme meistert,

statt bösen Blickes Euch mit schnöden

und giftigen Worten anzuöden.

Zwar braucht der Mensch in aller Welt

ein ganz bestimmtes Spannungsfeld,

um nicht im abgesteckten Rahmen

im Trott des Alltags zu entlahmen,

doch wichtig ist, dass man ein Band,

das binden soll, nicht überspannt,

es ganz behutsam nur belastet

und seine Festigkeit ertastet.

So kann sich jeder voll entfalten,

und das geknüpfte band wird halten.

Die Chancen hierzu stehen gut,

Euch fehlt es beiden nicht an Mut.

Ihr habt dazu, das ist bekannt,

Geschick, Gemüt und auch Verstand,

wisst alles über Recht und Pflicht,

habt Augenmass und Zuversicht.

Mit richtig eingestellten Weichen

könnt ihr das schönste Ziel erreichen

und mal dereinst in alten Tagen

mit voller Überzeugung sagen:

“Die schönste Zeit des Nehmens und des Gebens

war wohl die schönste uns´res Lebens.

Wir machten Fehler dann und wann,

doch fing´s nochmal von vorne an,

wir würden es mit frohem Lachen

noch einmal ganz genauso machen.”

Bei diesem Punkte komm ich schließlich,

sonst werdet ihr mir noch verdrießlich,

nach der Beschwörung mancher Tücken

zum Glückwunsch und zum Daumendrücken.


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