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Eine Botschaft - rund um die Welt!

Wem ist der Blick an Weihnachten in eine Krippe nicht vertraut? Das Kind im Stall von Bethlehem mit Maria und Josef, Ochs und Esel, ein lebendiges Szenarium von Hirten und Schafen, Könige, die ihre Geschenke bringen...denn bis heute spielen Kinder und Erwachsene rund um die Welt in der Weihnachtszeit das Ereignis von Bethlehem.Nur wenige wissen wahrscheinlich, dass die Krippendarstellungen auf Franziskus von Assisi zurückgehen. Er lebte im 13. Jahrhundert und war fasziniert, wie Gott im Kind von Bethlehem Mensch wird und den Menschen nahe sein will.

In jener Zeit ordnete Kaiser Augustus an, dass alle Bewohner des römischen Reiches in Steuerlisten erfasst werden sollten. Alle mussten sich eintragen lassen und sich dort melden, wo sie geboren worden sind. So zog jeder in die Heimat seiner Vorfahren.

Alle müssen sich eintragen lassen und sich dort melden, wo sie geboren sind. Auch Josef machte sich auf den Weg von Nazareth in Galiläa nach Bethlehem in Judäa. Maria, seine Verlobte, begleitete ihn. Sie erwartete ein Kind. Der Weg war lang und weit.



Als sie nach Bethlehem kamen, fanden sie keinen Platz in der Herberge. So zogen sie in einen Stall draußen vor der Stadt. Dort kam für Maria die Zeit der Geburt. Sie brachte ihren erstgeborenen Sohn zur Welt, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe.

In dieser Gegend waren Hirten, sie blieben nachts auf dem Feld und bewachten ihre Herden. Da kam ein Engel Gottes zu ihnen und der Glanz Gottes umgab sie mit hellen Strahlen. Sie fürchteten sich sehr. Der Engel aber sagte zu ihnen: "Ihr braucht euch nicht zu fürchten! Ich bringe euch eine gute Nachricht, über die sich alle Menschen freuen werden: Heute ist euer Retter geboren - Christus, der Herr! Und so werdet ihr ihn erkennen: Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt ist und in einer Futterkrippe liegt."



Und mit einem Mal erschienen bei diesem Engel eine ganze Schar von Engeln, die sangen: "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen auf Erden!"
Als die Engel sie verlassen hatten, sagten die Hirten zueinander: "Kommt, wir wollen nach Bethlehem gehen und sehen, was uns der Herr verkünden ließ." Und die Hirten eilten hin und fanden Maria und Josef und das Kind in der Krippe. Und sie berichteten, was ihnen der Engel von dem Kind gesagt hatte. Alle, die dabei waren, staunten über das, was ihnen die Hirten erzählten.


Bald nach der Geburt kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: "Wo finden wir das neugeborene Kind, das der König der Juden werden soll? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen."


Der König Herodes rief die Sterndeuter heimlich zu sich und frage sie aus. Dann schickte er sie nach Bethlehem und sagte: "Geht und erkundigt euch nach dem Kind und wenn ihr es gefunden habt, gebt mir Nachricht."

Sie machten sich auf den Weg und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war. Dort blieb der Stern stehen. Sie gingen in den Stall und sahen das Kind und Maria, seine Mutter. Da fielen sie nieder auf die Knie und beteten das Kind an. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.




Im Traum befahl ihnen Gott, nicht noch einmal zu Herodes zu gehen. So reisten sie auf einem anderen Weg in ihr Land zurück.



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