Weihnachtskalender Teil 2
Weihnachtskalender Teil 3
Weihnachtskalender Teil 4
Weihnachtszeit 2005
Frohe Weihnachten 2006



lustige Witze rund um Weihnachten

Fritzchen geht zur Krippe, nimmt das Jesuskind aus dem Stroh und sagt zu ihm:
"So und wenn ich dies Weihnachten keinen Gameboy kriege,
dann siehst Du Deine Eltern nie wieder!"


Anne schwelgt in Erinnerungen: "Als Kind liebte ich es,
an Winterabenden in der Stube vor knisterndem Feuer zu sitzen.
Leider gefiel das meinem Vater nicht. Er hat es verboten." -
"Warum denn ?" -
Nun. wir hatten keinen Kamin !


Kurz vor Weihnachten. "Ich werde meinem Mann Goethe und Schiller schenken, und zwar in Leder."
- "Sehr vernünftig", nickt die Freundin, "die gehen ja auch nicht so leicht kaputt wie die aus Gips."
Er hat ihr ein Handy zu Weihnachten geschenkt und versucht nun, sie beim Einkaufen zu erreichen.
Es klappt. "Heinz", ruft sie erstaunt ins Handy, "woher weißt du, dass ich gerade im Supermarkt bin ?"
"Ach, Omi, die Trommel von dir war wirklich mein schönstes Weihnachtsgeschenk."
"Tatsächlich ?", freut sich Omi.
"Ja, Mami gibt mir jeden Tag fünf Mark, wenn ich nicht darauf spiele!"



Sagt der Freund: "Meine Frau wünscht sich etwas zu Weihnachten,
das ihr zu Gesicht steht!" Rät Helmut: "Kauf ihr einen Faltenrock !"



An der Bar trinkt ein Gast sein Glas aus und ruft:
„Weihnachten? Weihnachten ist längst vorbei, wir schüttelt der Gast verzweifelt den
Kopf und meint: sagen, so verspätet habe ich mich noch nie.“


"Ich bin sehr besorgt um meine Frau. Sie ist nämlich bei diesem schlimmen
Schneetreiben in die Stadt gegangen." - "Na, sie wird schon in irgendeinem Geschäft
Unterschlupf gefunden haben !" - "Eben deshalb bin ich ja so besorgt !"


Es sagt der Pfarrer beim Weihnachtsgottesdienst: "
Unser Organist kann heute nicht spielen.
Ich stimme daher jetzt das Lied Nummer 71 an,
danach fällt die ganze
Kirche ein !"


Der Lehrer fragt die Schüler: "Wer kann mir die Weinsorte nennen,
die am Fuße des Vesuv wächst?"
Meldet sich Peter: "Das müsste der Glühwein sein!"



Fragt die eine Gans eine andere: "Glaubst du an ein Leben nach Weihnachten?"



"Papa, ich wünsche mir einen Globus zu Weihnachten.“ – „Kommt nicht in Frage, in die
Schule fährst du mit dem Schulbus und auf´s Klo gehst du zu Hause!“



Drei Blondinen treffen sich nach Weihnachten. „Mein Freund hat mir ein Buch
geschenkt.“, sagt die eine. „Dabei kann ich doch gar nicht lesen!“ - „Das ist doch gar
nichts! Mein Freund hat mir einen Terminplaner gekauft, dabei kann ich gar nicht
schreiben!“ - „Bei mir ist es noch viel schlimmer! Mein Freund hat mir einen Deoroller
gekauft, dabei habe ich doch gar keinen Führerschein!“



„Mein Mann will mir zu Weihnachten ein Schwein schenken.“ – „Das sieht ihm ähnlich.“ -
„Wieso? Haben Sie es denn schon gesehen?


Eine Blondine zur anderen: „Dieses Jahr fällt Weihnachten
auf einen Freitag.“
- Sagt die andere: „Hoffentlich nicht auf einen 13.!“

„Seit zwanzig Jahren schenke ich dir nun zu Weihnachten
karierte Krawatten. Und plötzlich gefallen sie dir nicht mehr!“

Warum klettern die Ostfriesen Anfang Dezember immer durch das Fenster?
Weil Weihnachten vor der Tür steht!
Weihnachten. Es klingelt an einer deutschen Wohnungstür.
Vor der Tür steht ein Mann vom Ausländerhilfswerk:
„Gute Frau, es ist Weihnachten, das Fest der Liebe und Zuneigung.
Was halten Sie davon, dieses Weihnachtsfest einen Asylanten zu sich zu nehmen?“
- „Na schön! Aber nächstes Jahr nehmen wir wieder einen Truthahn!“
Zwei ostfriesische Fischer sitzen am Strand und reparieren reparieren ihre Netze.
Da legt sich eine aufreizende Blondine zum Sonnebaden neben die beiden.
Der eine Fischer deutet auf das Maedel und fragt den anderen: "Was ist schoener,
Weihnachten oder das da?" "Was?" fragt der andere.
"Na, das da, was der Hahn mit den Huehnern immer macht."
Der andere schaut und meint: "Weihnachten ist schoener."
"Warum?", will der erste wissen.
"Weihnachten ist oefter..."



Kommt ein Taubstummer in eine Bank und legt einen Tannenzapfen und ein Kondom
auf den Schalter. Der Bankangestellte guckt, aber kapiert nicht, was der Mann meint.
Er holt seinen Chef, der sofort sagt: "Er meint, dass er bis Weihnachten sein Konto
überziehen möchte!"


Internetweihnacht

Weihnachten im Internet 
alle surfen ohne Brett
schicken sich per Mail den Gruß
das ist der Weisheit letzter Schluss.

Dann saust man durch die Suchmaschine 
tippt ein das Wort mit ernster Miene
beim Suchbegriff, der Weihnachtsmann
zeigt sie gleich tausend Seiten an.

Nun habe ich die Qual der Wahl 
versuche es sogleich noch mal
doch wird die Anzahl immer mehr
erzeugt in mir gleich Gegenwehr.

Da schwirren Engel, Schlitten, Glocken 
es blinkt, da bleibt kein Auge trocken
und auch viel Seiten kann man sehn
versuchen dir was anzudrehen.

Doch suchst du schnell mal ein Gedicht 
dann sag ich nur, verzage nicht
log dich doch wieder bei mir ein
genieße es, bei Kerzenschein.


Als im August in den Geschäften
die Pfefferkuchenzeit begann,
da fragten viele mit Entsetzen:
Kommt denn schon jetzt der Weihnachtsmann?

Seitdem sind Monate vergangen,
nun ist es wirklich fast soweit.
Es öffneten die Weihnachtsmärkte
und in der Luft liegt Heimlichkeit.

Längst sind die Wunschzettel geschrieben,
der Stollenduft zieht durch das Land
und auf der Suche nach Geschenken,
wird selbst am Sonntag rumgerannt.

Es gibt so vieles zu bedenken,
damit man wirklich nichts vergisst.
Und mancher wünscht sich schon seit Wochen,
dass alles bald vorüber ist.

Dann ist er da, der Heiligabend,
der Weihnachtsbaum ist bunt geschmückt.
Jetzt gibt es nur noch den Gedanken,
dass auch der Weihnachtsbraten glückt.

Die Feiertage gehn vorüber,
man übt sich in Besinnlichkeit.
Doch um sich wirklich zu besinnen,
bleibt einem viel zu wenig Zeit.

Gestresst von all dem Weihnachtstrubel
schwört sich dann wieder jedermann:
Im nächsten Jahr wird alles anders!
Na, hoffentlich denkt ihr auch dran. 


Seit Jahren spannt der Weihnachtsmann
seinen Schlitten nicht mehr an.
Denn der wohl ersehnte Schnee,
der war nirgends wo zu sehen.
Ins Auto umgestiegen ist er nun,
um seine schwere Arbeit gut zu tun.
Er stürzte sich in den Weihnachtstrubel
und wollt sie verteilen alle seine Rubel.
Doch da, oh Grauß,
auf der Überholspur neben Ihm,
der Nikolaus,
mit seinem schwarzen Geschoß aus Gummi,
da war es aus,
er traf Ihn wie ein bunter Flummi,
warf Ihn hin, warf ihn her,
er wusste alle Wünsche auf einmal gar nicht mehr.
Die Zettel mit den Wünschen für den Heilgenabend,
er dachte, wo könnt er sie nur haben.
Er fand sie nicht
im dunklen Winterlicht.
Ganz verbittert kam er zu dem Entschluß
es wird wohl dies Jahr nur ein Weihnachtsgruß.
Die Geschenke,
die er wollt verteilen,
werden die Empfänger erst
bei der nächsten winterlichen Schlittenfahrt ereilen.
So gebt auf Eure Gesundheit schön acht
und habt noch eine schöne,
fröhliche Heilige Nacht.


Weihnachtsfrau oder Weihnachtsmann

Im Sinne der Emanzipation
stellte sich jeder die Frage schon:
Warum heißt es "Weihnachtsmann“?
Hörte es sich nicht besser an,
wenn es hieße "Weihnachtsfrau“?
Nun ja, ich weiß es nicht genau. 
Auf jeden Fall fiel es mir schwer,
käm da 'ne Frau mit Bart daher,
mir das Lachen zu verkneifen.
Weil Frauen doch gewöhnlich keifen,
erfreute es mich sowieso,
rief sie noch lauthals: Ho Ho Ho ! 

Man stelle sich vor, dann schwänge die Gute
während des Rufens auch noch ihre Rute.
Doch die Grenze zum guten Geschmack,
das wäre wohl der pralle Sack. 

Nach dieser Analyse des Geschlechtes
und im Eifer des Gefechtes,
ergeben meine Argumente dann:
Es kann nur heißen: "Weihnachtsmann"!


Es naht die liebe Weihnachtszeit

Ihr Kinder seid nun stille
Die Mutti ist schon ganz nervös,
sucht ihre Kreislaufpille.

Es gibt so schrecklich viel zu tun,
ein Fest braucht Vorbereitung.
Nur Opa sitzt vor seinem Schnaps
Und liest in Ruhe Zeitung.

Der Vati zerrt am Weihnachtsbaum,
das Ding das steht nicht gerade,
und das es kaum noch Nadeln hat
ist auch ein wenig schade.

Nur Dackel Waldi ist entzückt.
Bis dahin musst er immer
zum Bäumchen vor die Tür hinaus,
jetzt hat er eins im Zimmer.

Papa wühlt in den Pappkartons,
dann schimpft er "Donnerwetter!
Was ist das für 'ne Wirtschaft hier?
Wo ist denn das Lametta?"

Dann brennt der Käsekuchen an,
Mama fängt an zu weinen.
Nur Opa ohne Zeitgefühl
Genehmigt sich noch einen.


A in Lichtlein brennt bereits.
D as zweite steht bereit.
V ür Nummer drei reichts noch soeben.
E in viertes wird nicht überleben.
N un ist es die Wirklichtkeit.
T ja, Weihnachten ist nicht mehr weit.


Wie definiere ich heute WEIHNACHTEN?

W as soll ich für die Lieben kaufen?
E r hat schon alles. Was kauf ich bloß?
I ch bekomme doch nicht das, was ich erhoffe.
H at er an den Tannenbaum gedacht?
N atürlich, für Essen und Trinken bin ich zuständig!
A ch ja, müssen wir die Schwiegereltern einladen?
C `est la vie, was kostet die Welt?
H offentlich verbrennt die Gans nicht!
T euer ist alles geworden!
E uro - wie werden wir den wieder los?
N ein, ich möchte WEIHNACHTEN einfach nur genießen!


Der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten,
hat noch niemals so gelitten, 
kein Schnee für seines Schlitten Kufen,
er muss den Pannendienst wohl rufen.

Der Engel vom ADAC, 
sagt auch verzweifelt nur, oh ne,
für Schlitten hab ich keine Reifen,
das müssen leider sie begreifen. 

Ein grosser Laster muss nun her, 
der Schlitten ist ja furchtbar schwer, 
der Weihnachtsmann, er schuftet fleissig, 
doch überall ist Tempo 30. 

So kommts Geschenk nicht pünktlich an, 
es ärgert sich ein jedermann, 
dem Weihnachtsmann wirds schon ganz flau, 
denn nun steckt er im Riesenstau. 

Die Rentiere stehn da und lachen, 
was macht der Alte bloss für Sachen, 
sie könnten sich vor Freude biegen, 
er hat vergessen, wir könn fliegen. 

So kriegt auch diesmal jedes Kind, 
ganz sicher sein Geschenk geschwind, 
denn würde das mal nicht so sein, 
der liebe Gott liess es schon schnein. 


Denkt euch, ich habe drei Hirten gesehn
die waren so voll, sie konnten kaum stehn
hörte sie nur verlegen lallen
sind auf Mercedes Stern reingefallen.

Denkt euch, ich habe Knecht Ruprecht gesehn 
es war auf der Reeperbahn lange nach zehn
er brummelte nur, ich muss mich sputen
so mancher verlangt hier eilig nach Ruten.

Denkt euch, ich habe die Tanne gesehn
so lange schon am Waldesrand stehn 
treff wieder sie als Weihnachtsbaum
war nicht so ganz ihr Lebenstraum.

Denkt euch, ich hab den Minister gesehn
kann Steueraufregung nicht verstehn
wie schön ist jetzt doch seine Welt
kassiert auch noch das Weihnachtsgeld.


Weihnachten naht, das Fest der Feste- 
Das Fest der Kinder - Fest der Gäste- 
Da geht es vorher hektisch zu..... 
Von Früh bis Abend - keine Ruh - 
Ein Hetzen, Kaufen, Proben, Messen - 
Hat man auch niemanden vergessen...? 

So geht es mir - keine Ahnung habend - 
Vor ein paar Jahren - Heiligabend - 
der zu dem noch ein Sonntag war. 
Ich saß grad bei der Kinderschar, 
da sprach mein Weib: "Tu dich nicht drücken,
Du hast heut noch den Baum zu schmücken!" 



"Lieber guter Weihnachtsmann,
jetzt ist`s soweit, jetzt bist du dran.
Mein Chef ist nämlich Rechtsanwalt.
Der klagt dich an, der stellt dich kalt.

Schon seit vielen hundert Jahren,
bist du nun durch das Land gefahren,
ohne Nummernschild und Licht.
Auch TÜV und ASU gab es nicht.

Dein Schlitten eignet sich nur schwer,
zur Teilnahme am Luftverkehr.
Es wird vor Gericht zu klären sein:
Besitzt du 'nen Pilotenschein?

Durch den Kamin ins Haus zu kommen,
ist rein rechtlich streng genommen
Hausfriedensbruch - Einbruch sogar.
Das gibt Gefängnis, das ist klar.

Und stiehlst du nicht bei den Besuchern,
von fremden Tellern Obst und Kuchen?
Das wird bestraft, das muss man ahnden.
Die Polizei lässt nach dir fahnden.

Es ist auch allgemein bekannt,
du kommst gar nicht aus diesem Land.
Wie man so hört, steht wohl dein Haus
am Nordpol, also sieht es aus,
als kämmst du nicht aus der EU.
Das kommt zur Klageschrift dazu!

Hier kommt das Deutsche Recht zum Tragen.
Ein jeder Richter wird sich fragen,
ob deine Arbeit rechtens ist,
weil du ohne Erlaubnis bist.

Der Engel, der dich stets begleitet,
ist minderjährig und bereitet
uns daher wirklich Kopfzerbrechen.
Das Jugendamt will mit dir sprechen!

Jetzt kommen wir zu ernsten Sachen.
Wir finden es gar nicht zum Lachen,
dass Kindern du mit Schläge drohst.
darüber ist mein Chef erbost.

Nötigung heißt das Vergehen
und wird bestraft, das wirst du sehen,
mit Freiheitsentzug von ein paar Jahren.
Aus ist's bald mit dem Schlittenfahren.

Das Handwerk ist dir bald gelegt,
es sei denn dieser Brief bewegt
dich, die Kanzlei reich zu beschenken.
Dann wird mein Chef es überdenken"



Kann es den Weihnachtsmann wirklich geben?

Wir haben den 3.Advent schon hinter uns und steuern nun zielstrebig auf Weihnachten zu. An Weihnachten - so hoffen die meisten- bringt der Weihnachtsmann die Geschenke. Wirklich ?

Viele stellen sich dann die Frage: "Kann es den Weihnachtsmann wirklich geben?" Bisher konnte man keine eindeutige Antwort finden. Doch nun hat man eine mögliche Antwort gefunden.

"Gibt es den Weihnachtsmann?"

1) Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. ABER es gibt 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden müssen, und obwohl es sich dabei hauptsächlich Insekten und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit fliegende Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.

2) Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt. ABER da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindu, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15 % der Gesamtzahl 378 Millionen Kinder (laut Volkszählungsbüro).

Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen
Häuser. Wir nehmen an, dass in jedem Haus mindestens ein braves Kind lebt.

3) Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde.

Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken füllen, die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle übriggebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern und zum nächsten Haus fliegen.

Angenommen, dass jeder dieser 91,8 Millionen Stops gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt sind (was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km, nicht mitgerechnet die Unterbrechungen für das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muss, plus Essen usw.

Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sekunde fliegt, also der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde, der Ulysses Space Probe, fährt mit lächerlichen 43,8 km pro Sekunde. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km pro STUNDE.

4) Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt. Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgroßes Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet den Weihnachtsmann, der übereinstimmend als übergewichtig beschrieben wird.

Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme, dass ein "fliegendes Rentier" (siehe Punkt 1) das ZEHNFACHE normale Gewicht ziehen kann, braucht man für den Schlitten nicht acht oder vielleicht neun Rentiere. Man braucht 216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht - den Schlitten selbst noch nicht einmal eingerechnet auf 410.400 Tonnen.

Nochmals zum Vergleich: das ist mehr als das vierfache Gewicht des Kreuzfahrtschiffes Queen Elizabeth.

5) 410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugt einen ungeheuren Luftwiderstand - dadurch werden die Rentiere aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die Erdatmosphäre eintritt.

Das vorderste Paar Rentiere muss dadurch 16,6 TRILLIONEN Joule Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes. Anders ausgedrückt: sie werden praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen, das nächste Paar Rentiere wird dem Luftwiderstand preisgegeben, und es wird ein
ohrenbetäubender Knall erzeugt.

Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden vaporisiert. Der Weihnachtsmann wird während dessen einer Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein 120kg schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung nach lächerlich wenig sein muss) würde an das Ende seines Schlittens genagelt mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton.

Damit kommen wir zu dem Schluss: Wenn der Weihnachtsmann irgendwann einmal die Geschenke gebracht hat, ist er heute garantiert tot.


Natürlich gibt es den Weihnachtsmann!

Ein gedankenloser englischer Pfarrer hat neulich die Kinder seiner Gemeinde bitter enttäuscht, so dass sie weinen mussten. Es sei rein wissenschaftlich gesehen unmöglich, dass Santa Claus in einer Nacht 91,8 Millionen Haushalte allein in Europa mit Geschenken versorgt, denn er müsste dabei so hohe Geschwindigkeiten entwickeln, dass er ganz einfach explodieren würde.
Was ist das nur für ein Pfarrer? Wir werden noch beweisen, dass sein Anti-Weihnachtsmann-Beweis auch wissenschaftlich nicht haltbar ist. Zunächst aber empfehlen wir Pfarrer Lee Rayfield aus Maidenhead, in die Türkei zu fahren, nach Myra, das zwischen Fethiye und Antalya liegt. Dort hat im 4. Jahrhundert der Heilige Nikolaus gelebt, vermutlich war er Bischof und ist etwa zwischen 345 und 352 in den Himmel gekommen. Myra ist ungefähr 2500 Jahre alt. Im Jahre 60 hat sich der Apostel Paulus in der Stadt aufgehalten, knapp 300 Jahre später hat hier der Heilige Nikolaus zahlreiche Wunder vollbracht. Er schenkte drei armen Mädchen Gold zur Heirat, rettete drei Unschuldige vor dem Blutrichter und soll drei zerstückelte und eingepökelte Schüler wieder zum Leben erweckt haben. An den Heiligen erinnert nicht nur eine Basilika, die im 19. Jahrhundert mit russischem Geld restauriert worden ist, weil ja auch die Russen den Nikolaus verehren. Selbst sein Sarkophag ist dort noch vorhanden, wenn auch die Gebeine verschwunden sind. Nur ein paar Skelettreste werden noch im nahen Antalya aufbewahrt. Vor allem aber steht in Myra ein Denkmal, das Nikolaus genau so zeigt, wie wir uns den Weihnachtsmann vorstellen. In einem kleinen Park, umgeben von Bäumen, Fächerpalmen und Rosen, steht er auf einem runden Sockel, hat einen Vollbart, einen langen Mantel mit Kapuze und behütet einige Kinder, die sich an ihn schmiegen - vielleicht sind es ja die soeben zum Leben erweckten Knaben.
Nun machen einige Schlaumeier die folgende Rechnung auf: Wenn Santa Claus in Europa am 24. Dezember alle 91,8 Millionen Haushalte beliefern wollte - in Amerika kommt er erst einen Tag später -, dann hätte er selbst bei einem 24-Stunden-Tag für jede Familie eine knappe tausendstel Sekunde übrig, Anfahrt inbegriffen. Für den Transport von etwa 320 000 Tonnen Geschenken würde er 210 000 Rentiere und entsprechend viele Schlitten benötigen. Mindestens 120 Millionen Kilometer müsste er zurücklegen, das würde die 4000fache Schallgeschwindigkeit erfordern. Beim Anfahren müssten er und die Rentiere das 17 500fache der Erdbeschleunigung aushalten - kurzum, sollte er es jemals versucht haben, er wäre sofort zerstoben und anschließend verglüht. Glauben die Besserwisser.
Aber sie sind nicht auf dem neuesten Stand der Forschung. In Amerika wird an einer Aufhebung der Gravitation experimentiert. Die Forscher vermuten, dass durch schnell rotierende Scheiben aus supraleitendem Material die Schwerkraft abgeschirmt werden kann. Das würde bedeuten, dass man einen neuartigen, Energie sparenden Antrieb für Raumschiffe hätte und dass, so ein Physiker wörtlich, "der menschliche Körper auch bei höchsten Beschleunigungen nicht an der Rückwand des Raumschiffes zerquetscht würde." Aber was für Astronauten gilt, gilt erst recht für den Weihnachtsmann. Wenn der heilige Nikolaus fragmentierte Knaben zusammensetzen konnte, dann wird er sich doch wohl auch eine Technik zu Nutze machen können, die von unserem begrenzten menschlichen Geist nur angedacht, aber noch nicht durchschaut worden ist. Also, liebe Kinder in Maidenhead, trocknet eure Tränen und tröstet euch: Das stimmt nicht mit dem explodierenden Weihnachtsmann.
Und dann gibt es da noch die Heisenbergsche Unschärferelation. Das ist jetzt für Kinder ein bisschen schwer zu erklären. Ein wenig vereinfacht geht das so: Ein Elektron schwirrt auf seiner Bahn mit einer solchen Geschwindigkeit um den Atomkern, wie sie etwa der Weihnachtsmann bei der Auslieferung der Geschenke bräuchte. Nun gibt es aber keine solche kleine Zeiteinheit, dass man den Standort eines Elektrons zu einem bestimmten Zeitpunkt festmachen könnte - er ist unscharf oder "verschmiert", wie die Physiker sagen. Mit anderen Worten, das Elektron könnte an mehreren Orten zugleich sein. Und so ist es auch mit dem Weihnachtsmann.
Die Anti-Weihnachtsmann-Theorie ist somit als äußerst fragwürdig entlarvt: Sie hat kurze Beine und tönerne Füße. Der Weihnachtsmann ist ein Mysterium und wird es bleiben. Da beißt auch Pfarrer Lee Rayfield keine Zipfelmütze von ab.


Erfahrung einer Großmutter


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