Weihnachtskalender Teil 2
Weihnachtskalender Teil 3
Weihnachtskalender Teil 4
Weihnachtszeit 2005
Frohe Weihnachten 2006



Weihnachten bin ich zu Haus

Ich geh meinen Weg auf der großen Welt,
lebe das Leben wie’s mir gefällt.
Der Himmel ist weit, die Sonne die scheint
und ich freu mich wenn das Glück es gut mit mir meint.
Doch fällt über Nacht dann leise der Schnee,
funkeln die Sterne und glitzert der See,
dann weiß ich, dass die Träume auf die Reise geh’n
und vor der Erinnerung bleiben sie steh’n.

Weihnachten, Weihnachten bin ich zu Haus,
wenn auch nur im Traum.
Weihnachten steh ich bei Mutter zu Haus
unter dem Tannenbaum.
Ich hör die Glocken der Heimat,
seh zwei Menschen, die mir ihre Liebe geschenkt.
Sie sind leider nicht hier,
doch die Tränen von mir sagen heute habt Dank dafür.

Weihnachten, Weihnachten bin ich zu Haus,
wenn auch nur im Traum.
Weihnachten steh ich bei Mutter zu Haus
unter dem Tannenbaum.
Ich hör die Glocken der Heimat,
seh zwei Menschen, die mir ihre Liebe geschenkt.
Sie sind leider nicht hier,
doch die Tränen von mir sagen heute habt Dank dafür.


Oh du fröhliche, oh du selige

Oh du fröhliche, oh du selige,
gnaden bringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ward geboren:
Freue, freue dich, oh Christenheit!
Oh du fröhliche, oh du selige,
gnaden bringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, oh Christenheit!
Oh du fröhliche, oh du selige,
gnaden bringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre:
Freue, freue dich, oh Christenheit!


Stille Nacht, heilige Nacht

Alles schläft, einsam wacht
Nur das traute hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
Schlaf in himmlischer Ruh!
Schlaf in himmlischer Ruh!

Stille Nacht, heilige Nacht,
Hirten erst kund gemacht!
Durch der Engel Halleluja
tönet es laut von fern und nah:
Christ der Retter ist da!
Christ der Retter ist da!

Stille Nacht, heilige Nacht,
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb' aus Deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund,
Christ, in Deiner Geburt!
Christ, in Deiner Geburt!


Leise rieselt der Schnee

Leise rieselt der Schnee,
still und starr ruht der See
weihnachtlich glänzet der Wald:
Freue dich, Christkind kommt bald!

In den Herzen ist's warm,
still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht,
hört nur, wie lieblich es schallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!


Wünsche und Gedanken

Ein paar Tage nur noch im Kalender.
Lichter strahlen hell im Kerzenständer.
Gold'ne Sterne glitzern in der Stadt,
die über Nacht sich so verändert hat.

Wünsche und Gedanken gehen heut' zu dir,
stehen vor der Himmelstür, sagen dir ...
Liebes Christkind komm' zu mir.
Liebes Christkind komm' zu mir.

Dreht Knecht Ruprecht seine Runden,
freut sich dein Herz auf viele schöne Stunden.
Dann vergiss nicht, dass es Menschen gibt,
die allein sind, weil niemand sie mehr liebt.

Wünsche und Gedanken gehen heut' zu dir,
stehen vor der Himmelstür, sagen dir ...
Liebes Christkind komm' zu mir.
Liebes Christkind komm' zu mir.

Viele Träume wandern zu den Sternen.
Viele Päckchen geh'n in weite Fernen.
Doch das Schönste unter'm Weihnachtsbaum,
wird allein nur deine Liebe sein.

Wünsche und Gedanken gehen heut' zu Dir,
stehen vor der Himmelstür, sagen dir ...
Liebes Christkind komm' zu mir.
Liebes Christkind komm' zu mir.


Kinderwunsch

Tu dich auf, Himmelstor,
ein kleines Mädchen steht davor
und hat so viel zu fragen ...
Liebes Christkind, ich war brav,
schloss die Augen zu im Schlaf,
musst nur an dich denken.
Liebes Christkind, kannst du mir,
ich geb dir mein Herz dafür,
eine Puppe schenken ?

Du dich auf, Himmelstor,
ein kleiner Junge steht davor
und hat so viel zu fragen:
Liebes Christkind, sieh mich an,
ich bin noch ein kleiner Mann
und möcht' so viel spielen.
Liebes Christkind, kennst du das,
es macht mir so großen Spass.
Kannst du mit mir fühlen ?

Tu ich auf, Himmelstor,
alle Kinder steh'n davor
und haben so viel zu fragen ...
Liebes Christkind, wir sind brav,
komm' zu uns im tiefen Schlaf,
um uns zu beschenken.
Liebes Christkind, du warst arm,
hattest nicht ein Bettlein warm,
du wirst an uns denken.


Lasst uns alle fröhlich sein

Lasst uns alle fröhlich sein,
Preisen Gott den Herren,
Der sein liebes Söhnelein
Uns selbst tut verehren!

Er kommt in das Jammertal,
Wird ein Knecht auf Erden,
Damit wir im Himmelssaal
Große Herren werden.

Er wird arm, wir werden reich,
Ist das nicht ein Wunder?
Drum lobt Gott im Himmelreich
Allzeit wie jetzunder!

Herr Christ, nimm unser wahr
Durch dein'n heil'gen Namen!
Gib uns ein gut neues Jahr!
Wer's begehrt, sprech': Amen.


Auf Ihr Hirten

Auf, ihr Hirten, höret an, höret an
was wir neu's vernommen:
Uns ist fremder Jubelton, Jubelton
heut' zu Ohren 'kommen.
Ja, er kommt uns eben vor
wie ein ganzer Engelchor
ist kein rauher Schäferton,
wie vom Himmel klingt es schon.

Gehet an des Wunders Ort, Wunders Ort,nach der Stadt zu eilet.
Reicht ihm eine reiche Gab', reiche Gab'
dankbar euch erweiset.
Mit den Engelchören rein
stimmen wir ins Loblied ein:
Gloria in excelsis Deo, Deo!
Erd' und Himmel sind nun froh.


Morgen kommt der Weihnachtsmann

Morgen kommt der Weihnachtsmannkommt mit seinen Gaben
Trommel Pfeifen und Gewehr
Fahn' und Säbel und noch mehr
ja ein ganzes Kriegesheer möcht ich gerne haben

Bring uns lieber Weihnachtsmannbring auch morgen bringe
Musketier und Grenadier Zottelbär und Panthertier
Ross und Esel Schaf und Stier
lauter schöne Dinge

Doch du weißt ja unsern Wunschkennst ja unsre Herzen
Kinder Vater und Mama auch sogar der Großpapa
alle alle sind wir da
warten dein mit Schmerzen


Alle Jahre wieder

Alle Jahre wieder,
kommt das Christuskind
auf die Erde nieder,
wo wir Menschen sind.
Kehrt mit seinem Segen
ein in jedes Haus,
geht auf allen Wegen
mit uns ein und aus.
Ist auch mir zur Seite
still und unerkannt,
daß es treu mich leite
an der lieben Hand.


O Tannenbaum

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!

Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
nein, auch im Winter, wenn es schneit.

O Tannenbaum,o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen.

Wie oft hat nicht zur Weihnachstzeit
ein Baum von Dir mich hoch erfreut!

O Tannenbaum,o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Kraft und Trost zu jeder Zeit.

O Tannenbaum,o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.


Es ist ein Ros' entsprungen

Es ist ein Ros' entsprungen
aus einer Wurzel zart.
wie uns die Alten sungen,
von Jesse kam die Art.
Und hat ein Blümlein bracht
mitten im kalten Winter,
wohl zu der halben Nacht.
Das Röslein, das ich meine,
davon Jesajas sagt,
hat uns gebracht alleine
Marie, die reine Magd.
Aus Gottes ew'gem Rat
hat sie ein Kind geboren
wohl zu der halben Nacht.


Macht hoch die Tür, die Tor' macht weit!

Macht hoch die Tür, die Tor' macht weit!
Es kommt der Herr der Herrlichkeit,
ein König aller Königreich,
ein Heiland aller Welt zugleich,
der Heil und Leben mit sich bringt,
der halben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Schöpfer reich von Rat.

Er ist gerecht, ein Helfer wert,
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,
sein Königskron' ist Heiligkeit,
sein Zepter ist Barmherzigkeit;
all unser Not zum End' er bringt,
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Heiland gross von Tat!


Kommet, ihr Hirten

Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Frau'n!
Kommet, das liebliche Kindlein zu schau'n!
Christus, der Herr, ist heute geboren,
den Gott zum Heiland euch hat erkoren.
Fürchtet euch nicht!

Lasset uns sehen in Bethlehems Stall,
was uns verheissen der himmlische Schall!
Was wir dort finden, lasset uns künden,
lasset uns preisen mit frommen Weisen,
Hallelujah!

Wahrlich, die Engel verkünden heut
Bethlehems Hirtenvolk gar grosse Freud':
Nun soll es werden Friede auf Erden,
den Menschen allen ein Wohlgefallen.
Ehre sei Gott!


Fröhlich soll mein Herze springen

Fröhlich soll mein Herze springen
dieser Zeit, da vor Freud' alle Engel singen.
Hört, hört, wie mit vollen Chören
alle Luft laute ruft: Christus ist geboren.

Heute geht aus seiner Kammer
Gottes Held, der die Welt reißt aus allem Jammer.
Gott wird Mensch dir, Mensch, zugute,
Gottes Kind, das verbind’t sich mit unser’m Blute.

Sollt’ uns Gott nun können hassen,
der uns gibt, was er liebt, über alle Maßen?
Gott gibt, unser’m Leid zu wehren,
seinen Sohn aus dem Thron seiner Macht und Ehren.

Er nimmt auf sich, was auf Erden
wir getan, gibt sich dran, unser Lamm zu werden,
unser Lamm, das für uns stirbet
und bei Gott für den Tod Gnad’ und Fried’ erwirbet.

Nun er liegt in seiner Krippen,
ruft zu sich mich und dich, spricht mit süßen Lippen:
„Lasset fahr’n, o liebe Brüder,
was euch quält; was euch fehlt, ich bring’ alles wieder."

Ei, so kommt und laßt uns laufen,
stellt euch ein, groß und klein, eilt mit großem Haufen!
Liebt den, der vor Liebe brennet;
schaut den Stern, der euch gern Licht und Labsal gönnet.

Die ihr schwebt in großem Leide,
sehet, hier ist die Tür zu der wahren Freude;
faßt ihn wohl, er wird euch führen
an den Ort, da hinfort euch kein Kreuz wird rühren.

Wer sich fühlt beschwert im Herzen,
wer empfind’t seine Sünd’ und Gewissensschmerzen,
sei getrost: hier wird gefunden,
der in Eil’ machet heil die vergift’ten Wunden.


"Fröhliche Weihnacht überall!"

"Fröhliche Weihnacht überall!"
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum!

"Fröhliche Weihnacht überall!"
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Darum alle
stimmet in den Jubelton,
denn es kommt das Licht der Welt
von des Vaters Thron.

"Fröhliche Weihnacht überall"…
Licht auf dunklem Wege,
unser Licht bist du;
denn du führst, die dir vertrau’n,
ein zu sel’ger Ruh’.

"Fröhliche Weihnacht überall"…
Was wir ander’n taten,
sei getan für dich,
daß bekennen jeder muß,
Christkind kam für mich.


Ich steh' an deiner Krippe hier

Ich steh' an deiner Krippe hier,
o Jesu, du mein Leben;
ich komme, bring' und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel' und Mut, nimm alles hin
und laß dir's wohl gefallen.

Da ich noch nicht geboren war,
da bist du mir geboren
und hast dich mir zu eigen gar,
eh’ ich dich kannt’, erkoren.
Eh’ ich durch deine Hand gemacht,
da hast du schon bei dir bedacht,
wie du mein wolltest werden.

Ich lag in tiefer Todesnacht,
du warest meine Sonne,
die Sonne, die mir zugebracht
Licht, Leben, Freud’ und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht
des Glaubens in mir zugericht’,
wie schön sind deine Strahlen.

Ich sehe dich mit Freuden an
und kann mich nicht satt sehen;
und weil ich nun nichts weiter kann,
bleib’ ich anbetend stehen.
O daß mein Sinn ein Abgrund wär’
und meine Seel’ ein weites Meer,
daß ich dich möchte fassen.


Es kommt ein Schiff geladen

Es kommt ein Schiff,
geladen bis an sein' höchsten Bord,
trägt Gottes Sohn voll Gnaden,
des Vaters ewig's Wort.

Das Schiff geht still im Triebe,
es trägt ein’ teure Last;
das Segel ist die Liebe,
der Heilig’ Geist der Mast.

Der Anker haft' auf Erden,
da ist das Schiff am Land.
Das Wort tut Fleisch uns werden,
der Sohn ist uns gesandt.

Zu Bethlehem geboren
im Stall ein Kindelein,
gibt sich für uns verloren;
gelobet muß es sein.

Und wer dies Kind mit Freuden
umfangen, küssen will,
muß vorher mit ihm leiden
groß’ Pein und Marter viel,

danach mit ihm auch sterben
und geistlich aufersteh’n,
ewig’s Leben zu erben,
wie an ihm ist gescheh’n.


Morgen, Kinder, wird's was geben

Morgen, Kinder, wird's was geben,
morgen werden wir uns freun!
Welch ein Jubel, welch ein Leben
wird in unserm Hause sein!
Einmal werden wir noch wach,
heißa dann ist Weihnachtstag!

Wie wird dann die Stube glänzen
von der großen Lichterzahl,
schöner als bei frohen Tänzen
ein geputzter Kronensaal.
Wißt ihr noch vom vor'gen Jahr,
wie's am Weihnachtsabend war?

Wißt ihr noch mein Räderpferdchen,
Malchens nette Schäferin,
Jettchens Küche mit dem Herdchen
und dem blankgeputzten Zinn?
Heinrichs bunten Harlekin
mit der gelben Violin?

Welch' ein schöner Tag ist morgen!
Viele Freunde hoffen wir;
uns're lieben Eltern sorgen
lange, lange schon dafür.
O gewiß, wer sie nicht ehrt,
ist der ganzen Lust nicht wert!


O Heiland, reiß die Himmel auf

O Heiland, reiß die Himmel auf,
herab, herab vom Himmel lauf.
Reiß ab vom Himmel Tor und Tür,
reiß ab, wo Schloß und Riegel für!

O Gott, ein’ Tau vom Himmel gieß,
im Tau herab, o Heiland, fließ!
Ihr Wolken, brecht und regnet aus
den König über Jakobs Haus.

O Erd’, schlag aus, schlag aus, o Erd’,
daß Berg und Tal grün alles werd’!
O Erd’, herfür dies Blümlein bring,
o Heiland, aus der Erden spring!

Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt,
darauf sie all’ ihr’ Hoffnung stellt?
O komm, ach komm vom höchsten Saal,
komm, tröst uns hier im Jammertal!

O klare Sonn’, du schöner Stern,
dich wollten wir anschauen gern.
O Sonn’, geh auf, ohn’ deinen Schein
in Finsternis wir alle sein!

Hier leiden wir die größte Not,
vor Augen steht der ewig’ Tod:
Ach komm, führ uns mit starker Hand
vom Elend zu dem Vaterland!

Da wollen wir all’ danken dir,
unserem Erlöser, für und für.
Da wollen wir all’ loben dich
je allzeit immer und ewiglich!


Schneeflöckchen, Weißröckchen

Schneeflöckchen, Weißröckchen,
da kommst du geschneit;
du kommst aus den Wolken,
dein Weg ist so weit.

Komm, setz dich ans Fenster,
du lieblicher Stern;
malst Blumen und Blätter,
wir haben dich gern.
Schneeflöckchen, du deckst uns
die Blümelein zu;
dann schlafen sie sicher
in himmlischer Ruh’.


Tocher Zion

Tochter Zion, freue dich!
Jauchze laut, Jerusalem!
Sieh, dein König kommt zu dir!
Ja, er kommt, der Friedensfürst.
Tochter Zion, freue dich!
Jauchze laut, Jerusalem!

Hosianna, Davids Sohn,
sei gesegnet deinem Volk!
Gründe nun dein ew’ges Reich.
Hosianna in der Höh’.
Hosianna, Davids Sohn,
sei gesegnet deinem Volk!

Hosianna, Davids Sohn,
sei gegrüßet, König mild!
Ewig steht dein Friedensthron,
du, des ew’gen Vaters Kind.
Hosianna, Davids Sohn,
sei gegrüßet, König mild!



Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen,
wie glänzt er festlich, lieb und mild,
als spräch' er: "Wollt in mir erkennen
getreuer Hoffnung stilles Bild!"

Die Kinder stehn mit hellen Blicken,
das Auge lacht, es lacht das Herz,
o fröhlich seliges Entzücken!
Die Alten schauen himmelwärts.

Zwei Engel sind hereingetreten,
kein Auge hat sie kommen seh’n,
sie gehn zum Weihnachtstisch und beten,
und wenden wieder sich und geh’n.

"Gesegnet seid, ihr alten Leute,
gesegnet sei, du kleine Schar!
Wir bringen Gottes Segen heute
dem braunen wie dem weißen Haar.

Zu guten Menschen, die sich lieben,
schickt uns der Herr als Boten aus,
und seid ihr treu und fromm geblieben,
wir treten wieder in dies Haus."

Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen,
unsichtbar jedes Menschen Blick
sind sie gegangen wie gekommen,
doch Gottes Segen blieb zurück.


Der Heiland ist geboren

Der Heiland ist geboren,
freu dich, o Christenheit,
sonst wär'n wir gar verloren
in alle Ewigkeit.
Freut euch von Herzen, ihr Christen all',
kommt her zum Kindlein in den Stall,
freut euch von Herzen, ihr Christen all',
kommt her zum Kindlein in dem Stall.

Ein Kindlein auserkoren,
freu dich, du Christenheit!
Sonst wär'n wir gar verloren
in alle Ewigkeit!

Die Engel lieblich singen,
freu dich, du Christenheit;
tun gute Botschaft bringen,
verkündigen große Freud’!

Der Gnadenbrunn tut fließen,
freu dich, du Christenheit!
Tut all’ das Kindlein grüßen!
Kommt her zu ihm mit Freud’!


Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all'

Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all'!
Zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall.
Und seht, was in dieser hochheiligen Nacht
der Vater im Himmel für Freude uns macht.

O seht in der Krippe im nächtlichen Stall,
seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl
in reinlichen Windeln das himmlische Kind,
viel schöner und holder, als Englein es sind.

Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh;
Maria und Joseph betrachten es froh.
Die redlichen Hirten knien betend davor,
hoch oben schwebt jubelnd der himmlische Chor.

O beugt wie die Hirten anbetend die Knie,
erhebet die Händlein und danket wie sie.
Stimmt freudig, ihr Kinder - wer sollt' sich nicht freu'n? -
stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein!

Was geben wir Kinder, was schenken wir dir,
du bestes und liebstes der Kinder, dafür?
Nichts willst du von Schätzen und Reichtum der Welt,
ein Herz nur voll Demut allein dir gefällt.

"So nimm uns’re Herzen zum Opfer denn hin;
wir geben sie gerne mit fröhlichem Sinn;
und mache sie heilig und selig wie deins,
und mach’ sie auf ewig mit deinem in eins."


Kling, Glöckchen, klingelingeling

Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Laßt mich ein, ihr Kinder,
ist so kalt der Winter,
öffnet mir die Türen,
laßt mich nicht erfrieren.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!

Kling Glöckchen…
Mädchen hört und Bübchen,
macht mir auf das Stübchen,
bring’ euch milde Gaben,
sollt' euch dran erlaben.
Kling Glöckchen…

Kling Glöckchen…
Hell erglühn die Kerzen,
öffnet mir die Herzen,
will drin wohnen fröhlich,
frommes Kind, wie selig.
Kling Glöckchen…



Süßer die Glocken nie klingen

Süßer die Glocken nie klingen
als zu der Weihnachtszeit:
S'ist als ob Engelein singen
wieder von Frieden und Freud'.
|: Wie sie gesungen in seliger Nacht. :|
Glocken mit heiligem Klang,
klinget die Erde entlang!

Oh, wenn die Glocken erklingen,
schnell sie das Christkindlein hört;
tut sich vom Himmel dann schwingen
eilig hernieder zur Erd'.
|: Segnet den Vater, die Mutter, das Kind. :|
Glocken mit heiligem Klang…

Klinget mit lieblichem Schalle
über die Meere noch weit,
daß sich erfreuen doch alle
seliger Weihnachtszeit.
|: Alle aufjauchzen mit herrlichem Sang. :|
Glocken mit heiligem Klang…


Zu Bethlehem geboren

Zu Bethlehem geboren,
ist uns ein Kindelein,
das hab' ich auserkoren,
sein eigen will ich sein.
Eia, eia, sein eigen will ich sein.

In seine Lieb’ versenken
will ich mich ganz hinab;
mein Herz will ich ihm schenken
und alles, was ich hab’,
eia, eia, und alles, was ich hab’.

O Kindelein, von Herzen
will ich dich lieben sehr,
in Freuden und in Schmerzen
je länger und je mehr,
eia, eia, je länger und je mehr.

Die Gnade mir doch gebe,
bitt’ ich aus Herzensgrund,
daß ich allein dir lebe
jetzt und zu aller Stund’,
eia, eia, jetzt und zu aller Stund’.

Dich, wahren Gott, ich finde
in unser’m Fleisch und Blut;
darum ich mich dann binde
an dich, mein höchstes Gut,
eia, eia, an dich, mein höchstes Gut.

Laß mich von dir nicht scheiden,
knüpf’ zu, knüpf’ zu das Band
der Liebe zwischen beiden;
nimm hin mein Herz zum Pfand,
eia, eia, nimm hin mein Herz zum Pfand!


Rudolph das kleine Rentier

Ganz weit oben im Norden
wo Schnellflocken wehen
da ist vor Jahren ein Märchen geschehen
mitten im Winterwald
als es Weihnachtlich still war und kalt.

Rudolph das kleine Renntier
mit der roten Nase dran
das war ein wenig anders
als die andern Tiere warn
und alle Tiere lachten
Rudolph sag wie siehst du aus
mit dieser Glimmernase
bleibst du lieber gleich zu Haus

Aber Santa Klaus der sprach:
"Rudolph zieh mit mir
knips die rote Nase an
dann wird mein Schlitten sicher fahrn
und alle Tiere riefen
Hey Rudolph du bist unser Held
und deine rote Nase
ist die beste auf der Welt!
Und deine rote Nase
ist die allerbeste auch der ganzen Welt!


Der Kleine Trommler

Durch die stille Nacht pa rampa pam pam
Da ging ein kleiner Junge rampa pam pam
Hielt seine Spielzeugtrommel in der Hand
Wollt' zu dem Stalle, wo die Wiege stand
Rampa pam pam, rampa pam pam
Und die Trommel klang parampa pam pam
Durch das Land.

Liebes Christuskind pa rampa pam pam
Bin nur ein kleiner Junge, rampa pam pam
Wo alte Knige mit Gaben stehen
Lt man vielleicht mich gar nicht zu dir gehen
Hab' ja kein Geld, hab' ja kein Geld.

Kann nur trommeln fur dich rampa pam pam
Wenn's dir gefllt.
Und vom Himmel hoch parampa pam pam
Da kam ein Stern herab parampa pam pam
Er fhrte in die stille Straen entlang
Und seine kleine Trommel klar im Sang
Rampa pam pam, rampa pam pam
Da zum Heil der Welt pa rampa pam pam
Christus kam
pa rampa pam pam, rampa pam pam



Stille Nacht



Stille Nacht

-1-
Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
nur das traute heilige Paar.
Holder Knab im lockigen Haar
schlafe in himmlischer Ruh, -
schlafe in himmlischer Ruh!

-2-
Stille Nacht, heilige Nacht!
Gottes Sohn oh wie Lacht
Lieb aus deinem göttlichen Mund
Da uns schlägt die rettende Stund
Jesus in deiner Geburt,
Jesus in deiner Geburt!

-3-
Stille Nacht, heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht;
durch des Engels Halleluja
tönt es laut bei ferne und Nah:
Jesus der Retter ist da,
Jesus der Retter ist da!

-4-
Stille Nacht, heilige Nacht!
Die der Welt Heil gebracht
aus des Himmels goldenen Höhn
uns der Gnaden Fülle läßt sehn:
Jesus in Menschengestalt,
Jesus in Menschengestalt!

-5-
Stille Nacht, heilige Nacht!
Wo sich heut alle Macht
jener Liebe huldvoll ergoß,
die uns arme Menschen umschloß:
Jesus, der Heiland der Welt,
Jesus der Heiland der Welt!

-6-
Stille Nacht, heilige Nacht!
Lange schon uns bedacht,
als der Herr, vom Zorne befreit,
in der Väter urgrauen Zeit
aller Welt schonung verhieß,
aller Welt Schonung verhieß!


Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen,
wie glänzt er festlich, lieb und mild,
als spräch er: Wollt in mir erkennen
getreuer Hoffnung stilles Bild!

Die Kinder stehen mit hellen Blicken,
das Auge lacht, es lacht das Herz;
o fröhlich seliges Entzücken!
Die Alten schauen himmelwärts.

Zwei Engel sind hereingetreten,
kein Auge hat sie kommen sehn;
sie gehn zum Weihnachtstisch und beten
und wenden wieder sich und gehn.

Gesegnet seid, ihr alten Leute,
gesegnet sei, du kleine Schar!
Wir bringen Gottes Segen heute
dem braunen wie dem weißen Haar.

Zu guten Menschen, die ihn lieben,
schickt uns der Herr als Boten aus,
und seid ihr treu und fromm geblieben,
wir treten wieder in dies Haus.

Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen;
unsichtbar jedes Menschen Blick
sind sie gegangen wie gekommen:
Doch Gottes Segen blieb zurück.


Ave Maria

Ave Maria!
Jungfrau mild,

Erhöre einer Jungfrau Flehen,
Aus diesem Felsen starr und wild
Soll mein Gebet zu dir hin wehen,
Zu dir hin wehen.
Wir schlafen sicher bis zum Morgen,
Ob Menschen noch so grausam sind.
O Jungfrau, sieh der Jungfrau Sorgen,
O Mutter, hör ein bittend Kind!
Ave Maria!

Ave Maria
Unbefleckt!
Wenn wir auf diesen Fels hinsinken
Zum Schlaf, und uns dein Schutz bedeckt,
Wird weich der harte Fels uns dünken
Du lächelst, Rosendüfte wehen
In dieser dumpfen Felsenkluft.
O Mutter, höre Kindes Flehen,
O Jungfrau, eine Jungfrau ruft!
Ave Maria!

Ave Maria!
Reine Magd!
Der Erde und der Luft Dämonen,
Von deines Auges Huld verjagt,
Sie können hier nicht bei uns wohnen
Wir woll'n uns still dem Schicksal beugen,
Da uns dein heilger Trost anweht;
Der Jungfrau wolle hold dich neigen,
Dem Kind, das für den Vater fleht!
Ave Maria!


Ich steh' an deiner Krippen hier

Ich steh' an deiner Krippen hier,
o Jesu, du mein Leben;
ich komme, bring' und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel' und Mut, nimm alles hin
und laß dir's wohl gefallen.

Da ich noch nicht geboren war,
da bist du mir geboren
und hast dich mir zu eigen gar,
eh' ich dich kannt', erkoren.
Eh' ich durch deine Hand gemacht,
da hast du schon bei dir bedacht,
wie du mein wolltest werden.

Ich lag in tiefer Todesnacht,
du warest meine Sonne,
die Sonne, die mir zugebracht
Licht, Leben, Freud' und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht
des Glaubens in mir zugericht',
wie schön sind deine Strahlen.

Ich sehe dich mit Freuden an
und kann mich nicht satt sehen;
und weil ich nun nichts weiter kann,
bleib' ich anbetend stehen.
O daß mein Sinn ein Abgrund wär'
und meine Seel' ein weites Meer,
daß ich dich möchte fassen!

O daß doch so ein lieber Stern
soll in der Krippen liegen!
Für edle Kinder großer Herrn
gehören güldne Wiegen.
Ach, Heu und Stroh ist viel zu schlecht,
Samt, Seide, Purpur wären recht,
dies Kindlein drauf zu legen!

Eins aber, hoff ich, wirst du mir,
mein Heiland, nicht versagen:
daß ich dich möge für und für
in, bei und an mir tragen.
So laß mich doch dein Kripplein sein;
komm, komm und lege bei mir ein

dich und all deine Freuden!

Ihr Kinderlein kommet

Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all
zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall!
und ´seht was in dieser hochheiligen Nacht
der Vater im Himmel für Freude uns macht.

O seht in der Krippe im nächtlichen Stall,
seht hier bei des Lichtleins hellglänzender Strahl
in reinlichen Windeln das himmlische Kind
viel schöner und holder als Engel es sind.

Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh;
Maria und Joseph betrachten es froh.
Die redlichen Hirten knien betend davor;
hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor.

O beugt wie dei Hirten anbetend die Knie,
erhebet die Händlein und danket wie sie.
stimmt freudig, ihr Kinder - wer sollt sich nicht freun?-
stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein!

Was geben wir Kinder, was schenken wir dir,
du bestes und liebstes der Kinder, dafür?
Nichts willst du von Schätzen und Reichtum der Welt
ein Herz nur voll Demut allein dir gefällt

So nimm unsre Herzen zum Opfer denn hin;
wir geben Sie gerne mit fröhlichem Sinn;
und mache sie heilig und selig wie deins,
und mach sie auf ewig mit deinem in eins


Kommet Ihr Hirten

Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Fraun,
kommet, das liebliche Kindlein zu schaun,
Christus der Herr, ist heute geboren
den Gott zum Heiland, euch hat erkoren.
Fürchtet Euch nicht.

Lasset uns sehen in Bethlehems Stall,
was uns verheißen der himmlische Schall.
Was wir dort finden, lasset uns künden,
lasset uns preisen in frommen Weisen:
Halleluja

Wahrlich, die Engel verkündigen heut'
Bethlehems Hirtenvolk gar große Freud'.
Nun soll es werden Frieden auf Erden
den Menschen allen ein Wohlgefallen:
Ehret den Gott


Still, Still, Still

Still, Still, still, weils Kindlein schlafen will!
Maria tut es niedersingen,
ihre keusche Brust darbringen
still, still, still, weils Kindlein schlafen will

Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein schlaf!
Die Engel tun schön musizieren,
vor dem Kindlein jubilieren
Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein schlaf!

Groß, groß, groß, die Lieb ist übergroß
Gott hat den Himmelstrohn verlassen
und muß reisen auf der Straßen.
Groß, groß, groß, die Lieb ist übergroß

Auf,auf,auf, ihr Adamskinder auf!
Fallet Jesum all' zu Füßen,
weil er für uns d'Sünd tut büßen!
Auf,auf,auf, ihr Adamskinder auf!

Wir,wir, wir, wir rufen all' zu dir:
Tu uns des Himmels Reich aufschließen,
wenn wir einmal sterben müssen.
Wir,wir, wir, wir rufen all' zu dir.


Vom Himmel hoch

Es kam ein Engel hell und klar
von Gott aufs Feld zur Hirtenschar;
der war gar sehr von Herzen froh
und sprach zu ihnen fröhlich so:

Vom Himmel hoch, da komm ich her,
ich bring Euch gute neue Mär,
der guten Mär bring ich so viel,
davon ich sing'n und sagen will.

Euch ist ein Kindlein heut´geborn
von einer Jungfrau, auserkorn;
das Kindelein so zart und fein,
das soll eu´r Freund´ und Wonne sein.

Es ist der Herr Christ unser Gott,
der will euch führn aus aller Not,
er will eu´r Heiland selber sein,
von allen Sünden machen rein.

Er bringt euch alle Seligkeit,
die Gott, der Vater, hat bereit´,
daß ihr mit uns im Himmelreich
sollt leben nun und ewiglich.

So merket an das Zeichen recht,
die Krippen, Windelein so schlecht:
Da findet ihr das Kind gelegt,
das alle Welt erhebt und trägt.

Des laßt uns alle fröhlich sein
und mit den Hirten gehn hinein,
zu sehen, was Gott uns beschert,
mit seinem lieben Sohn verehrt.

Merkt auf, mein Herz, und sieh dort hin:
Was liegt doch in dem Krippelein?
Was ist das schöne Kindelein?
Es ist das liebe Jesulein.

Sei uns willkomm´n, du edler Gast!
Den Sünder nicht verschmähet hast
und kommst ins Elend her zu mir,
wie soll ich immer danken dir?

Ach Herr, du Schöpfer aller Ding´,
wie bist du ´worden so gering,
daß du da liegst auf dürrem Gras,
davon ein Rind und Esel aß.

Und wär´ die Welt vielmal so weit,
von Edelstein und Gold bereit´,
so wär´sie doch dir viel zu klein,
zu sein ein enges Wiegelein.

Der Sammet und die Seiden dein,
das ist grob´Heu und Windelein,
darauf du Kind, so groß und reich,
her prangst als wär´s dein Himmelreich.

Das hat also gefallen dir,
die Wahrheit anzuzeigen mir:
Wie aller Welt Macht, Ehr´und Gut
vor Dir nichts gilt, nichts hilft noch tut.

Ach, mein herzliebes Jesulein,
mach dir ein fein sanft´ Bettelein,
zu ruhn in meines Herzens Schrein,
daß ich nimmer vergesse dein!

Davon ich all´zeit fröhlich sei,
zu springen, singen immer frei
das rechte Susaninne schon,
mit Herzens Lust den süßen Ton.

Lob, Ehr´ sei Gott im höchsten Thron,
der uns schenkt´ seinen ein´gen Sohn;
des freuen sich der Engel Schar´
und singen uns solch´s neues Jahr.


Macht hoch die Türī

Macht hoch die Tür´, die Tor macht weit,
es kommt der Herr der Herrlichkeit,
ein König aller Königreich´,
ein Heiland aller Welt zugleich,
der Heil und Segen mit sich bringt,
der halben jauchst, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Schöpfer reich und Rat.

Er ist gerecht, ein Helfer wert,
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt´,
sein Königskron´ ist Heiligkeit,
sein Zepter ist Barmherzigkeit;
all´ unsre Not zum End´ er bringt,
der halben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott;
mein Heiland, groß von Tat.

O wohl dem Land, o wohl der Stadt,
so diesen König bei sich hat!
Wohl allen Herzen insgemein,
da dieser König ziehet ein!
Er ist die rechte Freudensonn´,
bringt mit sich lauter Freud´ und Wonn´.
Gelobet sei mein Gott;
mein Tröster früh und spat.

Macht hoch die Tür´, die Tor´ macht weit,
eu´r Herz zum Tempel zuberei´t;
die Zweiglein der Gottseligkeit
steckt auf mit Andacht, Lust und Freud´;
so kommt der König auch zu euch,
ja Heil und Leben mit zugleich.
Gelobet sei mein Gott,
voll Rat, voll Tat, voll Gnad´.

Komm, o mein Heiland Jesu Christ,
mein´s Herzens Tür dir offen ist;
ach zeuch mit deiner Gnade ein,
dein´ Freundlichkeit auch uns erschein´,
Dein heil´ger Geist uns führ´ und leit´
den Weg zur ew´gen Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr,
sei ewig Preis und Ehr´.


Tagebuch einer Großmutter


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