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Ich wünsche Euch, frohe Ostern



Eine Frühlingsgeschichte



Begegnung im Frühling

Sie zog die Hündin hinter sich her,
vorbei an Laternen und Bäumen.
Sie gab die Zeit verschwenderisch her,
sie hatte wohl nichts zu versäumen.
Und die Hündin liebte das so sehr,
sie konnte schnuppern und träumen.

Es roch nach Frühling - es roch nach "Duft"
und es räkelten sich Pflanzen,
der Parkweg wand sich in wohliger Lust,
unzählige Mücken tanzten.
Und auf den neugestrichenen Bänken
saßen Verliebte und hielten Händchen.

Es kreuzte ein Herr mit noch einem Hund
und Pudel und Hündin blieben stehn,
die Tierchen beschnupperten ihren Befund
und Frauchen und Herr hatten Zeit sich zu besehn.
Sie gingen zu viert den Weg zurück
und Hündin und Hund spielten toll.

Der Frühling verstreute heimlich das Glück
die Tauben küssten sich liebevoll.
Und zwei Besitzer von Hunden
hatten sich zufällig gefunden.


Ich träume immer noch von Dir

Frühlingsgrüße von Frauchen



Osterzeit

Der Frühling ist in Anmarsch, Engelchen



Osterlied

Das Osterlied

Has, Has, Osterhas,
wir möchten nicht mehr warten!
Der Krokus und das Tausendschön,
Vergissmeinnicht und Tulpe stehn
schon lange in unserem Garten.

Has, Has, Osterhas,
mit deinen bunten Eiern!
Der Star lugt aus dem Kasten raus,
Blühkätzchen sitzen um sein Haus,
wann komst du Frühling feiern?

Has, Has, Osterhas,
ich wünsche mir das Beste:
Ein großes Ei, ein kleines Ei,
dazu ein lustig Dideldumdei,
und alles in dem Neste.


Engel-Osterhase

Der Frühling kommt mit großen Schritten



Ostergedicht

Das ist der Tag, den Gott gemacht!

Das ist der Tag, den Gott gemacht,
der Freud in alle Welt gebracht.
Es freu sich, was sich freuen kann,
denn Wunder hat der Herr getan.

Verklärt ist alles Leid der Welt,
des Todes Dunkel ist erhellt.
Der Herr erstand in Gottes Macht,
hat neues Leben uns gebracht.

Nun singt dem Herrn das neue Lied,
in aller Welt ist Freud und Fried.
Es freu sich, was sich freuen kann,
denn Wunder hat der Herr getan.



Christ ist erstanden

Christ ist erstanden
von der Marter alle.
Des solln wir alle froh sein,
Christ will unser Trost sein.





DIE OSTERFEIERTAGE

Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit, auch Passionszeit genannt. In diesen Wochen bereitet man sich auf das bevorstehende Osterfest vor. Die Karwoche ist die Woche unmittelbar vor Ostern. Sie beginnt mit dem Palmensonntag und ist die Kernzeit der österlichen Passionszeit. Am Palmensonntag gedenkt man des Einzugs Jesu in Jerusalem. Die eigentliche Leidensgeschichte Christi beginnt am Gründonnerstag. An diesem Tag gedenkt man der Gefangennahme Jesu auf dem Ölberg. Der Karfreitag ist der Betrachtung des Leiden und Sterben Christi gewidmet. Mit dem Karsamstag schließlich neigt sich die Karwoche ihrem Ende zu. Wie am Karfreitag finden am Karsamstag zum Zeichen der Trauer keine Eucharistiefeiern statt. Die eigentlichen Osterfeiertage sind der Ostersonntag und der Ostermontag. Am Karsamstag finden die Vorbereitungen für das Osterfest statt, mit denen häufig alte Brauchtümer verbunden sind. Das Osterfest beginnt in der Nacht zum Ostersonntag, wenn die Christen zur Feier der Auferstehung Jesu zusammen kommen. Damit erreicht das Osterfest seinen feierlichen Höhepunkt. Die Osterfeiertage stehen dann ganz im Zeichen der Freude und der Familie.

ASCHERMITTWOCH
Der Aschermittwoch ist der siebte Mittwoch vor Ostern. Er eröffnet die 40tägige Fastenzeit. Sie ist die Vorbereitungszeit auf das Fest der Auferstehung Jesu von den Toten an Ostern.
Früher war der Aschermittwoch (in der lateinischen Liturgie: Quadragesima = der 40.) der Beginn der öffentlichen Buße auch österliche Bußzeit genannt. Der Aschermittwoch beendet die Karnevalszeit (lat. carne vale = Fleisch, lebe wohl), in der ausgelassen gefeiert wird.
Die Fastenzeit dient zur Genesung von Leib und Seele. Die Zeit vor Ostern soll das Bewußtsein schärfen für ein verantwortungsvolles Leben. Heute sind nur noch Aschermittwoch und Karfreitag sogenannte strenge Fasttage, an denen auf den Genuß von Fleisch verzichtet wird. Am Aschermittwoch wird die Asche der Palmen vom Palmensonntag des Vorjahres geweiht. Asche ist das Symbol für Vergänglichkeit, Buße und Reue, aber auch für die Reinigung der Seele.
Noch heute wird das Aschenkreuz als Symbol der Buße und Reinigung am Aschermittwoch auf die Stirn der Gläubigen gezeichnet oder auf den Kopf gestreut. Damit bekunden die Christen ihre Bereitschaft zur Umkehr und zu einem Neubeginn. Die Grundvoraussetzung für die Reinigung von Leib und Seele ist das Fasten, also die Einschränkung beim Essen und Trinken sowie der Verzicht auf Genußmittel. Körper und Seele des Gläubigen werden so auf das höchste christliche Fest vorbereitet. Dieser Brauch wurde im 11. Jahrhundert durch Papst Urban II festgeschrieben. Die traditionelle Fastenspeise am Aschermittwoch ist der Hering.


FASTENZEIT ODER PASSIONSZEIT
Vor der Osterzeit liegt die Fastenzeit auch Passionszeit genannt, die 40 Tage andauert und am Aschermittwoch beginnt. Die Bezeichnung Fastenzeit ist mit dem kirchlichen Begriff Passionszeit gleichzusetzen. Die Passionszeit beschreibt die Leidenszeit von Jesus Christi. Der Gläubige wird in der Passionszeit an das Wirken Jesu erinnert und soll sein Handeln nach seinem Vorbild ausrichten. Die Fastenzeit vor Ostern soll das Bewußtsein schärfen für ein verantwortungsvolles Leben.
Die Fastenzeit dauert vierzig Tage. Da an Sonntagen nicht gefastet wird und nur Werktage als Fastentage gezählt werden, beginnt die Fastenzeit mit dem Aschermittwoch und endet mit dem Karsamstag. Die Zahl 40 hat in der Bibel eine große Bedeutung. Die Fastentage leitet sich von der vierzigtägige Gebets- und Fastenzeit ab, die sich Jesus nach seiner Taufe im Fluß Jordan selbst auferlegt hatte. Aber auch viele wichtige Zeitperioden, die in der Bibel beschrieben werden, wie zum Beispiel die Sintflut und die Zeit, die Moses auf dem Berg Sinai verbrachte, dauerten 40 Tage.
Das Fasten als Vorbereitung auf das Osterfest hat eine lange Tradition. Bereits im 2. Jahrhundert wurde vor dem Ostersonntag zwei Tage gefastet. Man verzichtete während der Fastenzeit auf das Fleisch von warmblütigen Tieren und auf Alkohol. Später begnügte man sich mit nur einer Mahlzeit am Abend und strich zusätzlich Milch, Butter, Käse und Eier vom Speiseplan. Im Mittelalter durfte man fast gar keine Nahrung zu sich nehmen.
Während der erste Teil der Passionszeit im Zeichen der Trauer stehen, soll im zweiten Teil der Erlösung der Menschheit durch den Opfergang Christi gedacht werden. Die kirchliche Farbe der Passionszeit ist das Violett. Sie ist die Farbe der Buße, des Gebetes und der Besinnung. Außerdem beschreibt sie das Leiden Jesus Christi. Er trug einen Purpurmantel auf dem Weg zu seiner Kreuzigung. Er wurde ihm zum Spott umgehängt. Taufbewerbern, die zur Osternacht getauft werden sollten, mußten violette Kleidung als Zeichen ihrer Buße tragen. Als symbolische Vergebung der Sünden durften sie diese Kleidung in der Osternacht wieder ablegen.
Heute wird während der österlichen Fastenzeit meist nicht mehr auf Essen und Trinken verzichtet, sondern der Gläubige konzentriert sich in dieser Zeit viel mehr auf den sinnvollen Umgang mit den Gaben Gottes und der Schöpfung. Durch das Gebet und die Besinnung auf Glauben soll das Bewußtsein geschärft werden für ein verantwortungsvolles Leben. Viele Menschen verzichten auf Fleisch, Süßigkeiten, Zigaretten, Alkohol oder andere Genußmittel. Andere spenden Geld für Hilfsorganisationen. Heute sind nur noch der Aschermittwoch und der Karfreitag strenge Fastentage. Traditionell wird am Aschermittwoch Hering gegessen, als Alternative zum Fleisch. Der saure Fisch sollte den Körper entschlacken. Allerdings haben heute andere Meerestiere den "billigen" Heringsschmaus fast verdrängt. Im Jahre 1969 wurde das Kirchenjahr neu geordnet. Die Fastenzeit endet heute bereits am Gründonnerstag. Trotzdem wird am Karfreitag gefastet. Die Zahl der 40 Fastentage scheint so willkürlich gewählt.


DAS OSTERFEST
Das höchste und älteste Fest der christlichen Kirchen ist Ostern. Allerdings wird Ostern nicht von allen Kirchen zum selben Termin und der gleichen Hervorhebung begangen. Ursprünglich feierten die Christen jeden Sonntag als Gedenktag der Auferstehung Christi. Das jährliche Osterfest, bildete sich in Anschluß an das jüdische Passahfest, da Jesu am Vorabend von Passah gekreuzigt wurde und am dritten Tag von den Toten auferstand. Passah war ursprünglich ein Erntefest, wurde dann aber zum Fest der Erinnerung an den Auszug Israels aus Ägypten. Das Passahfest, das nach dem babylonischen Mondkalender mit der Vollmondnacht des ersten Monats im Jahr übereinstimmte, konnte auf verschiedene Wochentage fallen. Um das christliche Oster- vom Passahfest zu unterscheiden, beschloß das nizäische Konzil im Jahre 325 das höchste christliche Fest einheitlich am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond zu feiern.
Die Ableitung des Namens Ostern von dem Namen der germanischen Frühlingsgöttin Ostera ist nicht beweisbar. Die Theorie, Osten als einen ursprünglich heidnischen, aber christlich überformten Brauch zu deuten, entstand erst im 19. Jahrhundert und wurde später durch den Nationalsozialismus propagiert. Beide Erklärungsmodelle, das christliche wie das heidnische können jedoch, unparteiisch betrachtet, trotzt Deutungszwistigkeiten nebeneinander existieren. Zum Fest der Göttin Ostera wurde die frische, grünende Erde und die Liebe (Morgenröte) gefeiert, denn die Tage sind zu diesem Zeitpunkt länger als die Nächte und der Frühling hat sich gegenüber dem Winter durchgesetzt. Die Natur ist also erwacht. Wahrscheinlich wurden während des Festes als Opferbrauch Eier vergraben, Eier verschenkt und gegessen. Das heidnische Fest der Ostera wurde schließlich mit einem christlichen Gewand ummantelt.
Vielmehr jedoch scheint Ostern mit Osten, der Himmelsgegend des Sonnenaufgangs, in Beziehung zu stehen. Lange Zeit galt Ostern vielerorts auch als Jahresanfangstermin, an den sich neben christlichen Glaubensvorstellungen von Kreuzigung und Auferstehung zahlreiche Frühlingsbräuche lehnen, die Begegnung zwischen Tod und Leben, Vergehen und neuem Wachstum, Fasten und Verschwendung, Untergang und Erlösung thematisieren. In der christlichen Lehre richteten sich die Blicke der Frauen, die zuerst am leeren Grab Jesu standen, nach Osten zum Sonnenaufgang, denn sie glaubten Jesu kommt von dort auf die Erde zurück. Somit verbindet sich Blick nach Osten mit der Auferstehung Christi. Aus diesem Grund sind die Kirchen auch nach Osten ausgerichtet.
Ostern ist das theologisch bedeutendste Fest der Christenheit. Es ist die Feier der Auferweckung Jesu aus dem Tod. Seit dem dritten Jahrhundert ist die Osternacht zugleich auch der Termin der jährlichen Taufnacht. In den ersten beiden Jahrhunderten ist der Festtag keineswegs festgelegt. Weitverbreitet war die Osterfeier am 14. Nissan, dem Paschafesttermin des jüdischen Kalenders. Andere betonten bewußt die sonntägliche Feier, um sich von der jüdischen Tradition schärfer abzusetzen. Das Konzil von Nizäa (325) bestimmte schließlich den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsbeginn zum Auferstehungsfest.
Während im romanischen Sprachgebrauch die ursprüngliche Bezeichnung des Passahfestes begriffsbildend für das Auferstehungsfest wurde, verwendete man im angelsächsischen und deutschen Sprachraum den mit "aurora" bedeutungsgleichen altenglischen Begriff "eastron" bzw. das althochdeutsche "ostarum", aus dem sich das heutige "easter" bzw. Ostern entwickelte.
Im Christentum dauert die Osterzeit 49 Tage bis Pfingsten. Vor der Osterzeit liegt die Passionszeit, welche mit Aschermittwoch beginnt. Der Karfreitag und der Ostersonntag sind die wichtigsten Feiertage im Kirchenjahr. Im Mittelpunkt der Liturgie der katholischen Kirche steht die Feier der Osternacht (Karsamstag auf Ostersonntag) mit Lichterfeier (Segnung des Osterfeuers, Entzündung der Osterkerze, Einzug mit der Osterkerze in die Kirche), Wortgottesdienst, Tauffeier mit Erneuerung des Taufversprechens und Eucharistiefeier. Der Ostermontag schließt das Osterfest ab.

DIE OSTERFORMEL
Der Aschermittwoch ist der 46. Tage vor Ostern. Pfingsten feiert man 49 Tage nach Ostern. Christi Himmelfahrt ist 10 Tage vor Pfingsten und Fronleichnam findet 11 Tage nach Pfingsten statt. Man muß also nur den Ostersonntag ermitteln, um alle anderen unregelmäßigen Feiertage zu berechnen. Doch wann ist Ostern?


Das Konzil von Nizäa hat im Jahre 325 Ostern auf einen Sonntag verlegt, und zwar auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond. Für den Fall, daß der Vollmond just auf einen Sonntag und Ostern somit mit dem Passahfest zusammenfallen würde, vereinbarte man, daß das Osterfest am darauffolgenden Sonntag zu begehen sei. Die Berechnung des jeweiligen Kalendertermins sollte in Alexandria, dem damals wichtigsten astronomischen Zentrum der Welt, vorgenommen werden. Dort erstellte man die sogenannten Ostertafeln, denen man das jedes Jahr wechselnde Datum der folgenden Osterfeste im voraus entnehmen konnte. Doch der Wissensstand des 4. Jahrhunderts erlaubte noch keine genaue Bestimmung, da der Unterschied zwischen Sonnenjahr und Mondjahr (Epakte) nicht ausgeglichen werden konnte. Als problematisch erwies sich vor allem die Abweichung zwischen dem astronomischen Jahr und dem damals gebräuchlichen Julianischen Kalender.
So geschah es, daß Ostern in verschiedenen Teilen der Welt an verschiedenen Terminen gefeiert wurde. Erst durch den von Papst Gregor XIII. 1582 eingeführte Gregorianische Kalender beseitigte die Zeitdifferenzen. Seit 1752 wird das Osterfest im westlichen Teil der christlichen Welt am gleichen Tag gefeiert. In den Ostkirchen jedoch, die sich nicht an der Kalenderreform beteiligten, feiert man Ostern heute noch an einem Sonntag vor oder nach dem West-Termin.
Carl Friedrich Gauß (1777-1855) entwickelte im Jahre 1800 die "Osterformel". Damit läßt sich der Ostersonntag für jedes Jahr, von 1583 bis 8202 berechnen. Der früheste mögliche Ostertermin ist der 22. März. (Wenn der Vollmond auf den 21. März fällt und der 22. März ein Sonntag ist.) Der späteste mögliche Ostertermin ist der 25. April. (Wenn der Vollmond auf den 21. März fällt und der 21. März ein Sonntag ist.)
Der noch heute gültige "Gregorianische Kalender" legt fest, daß ein Jahr 365 Tage hat und ein Schaltjahr dann eingefügt wird, wenn das Jahr durch 4 oder durch 400, aber nicht durch 100 teilbar ist. Hieraus ergeben sich die zwei notwendigen Konstanten, um den Ostersonntag zu berechnen. Die Jahreslänge von und bis zum Zeitpunkt der Frühlings-Tagundnachtgleiche beträgt 365,2422 und ein Mondmonat 29,5306 mittlere Sonnentage. Somit fällt Ostern im Jahre J auf den (D + e + 1)sten Tag nach dem 21. März.

Und so berechnet man den Ostersonntag für jedes beliebige Jahr:
a = J / 19
b = J / 4
c = J / 7
m = (8 * (J / 100) + 13) / 25 - 2
s = (J / 100 ) -(J / 400) - 2
M = (15 + s - m) / 30
N = (6 + s) / 7
d = (M + 19 * a) / 30
D = 28 falls d = 29 oder
D = 27 falls d = 28 und a größer/gleich 11 oder
D = d für alle anderen Fälle
e = (2 * b + 4 * c + 6 * D + N) / 7
Ostern = 21. März + (D + e + 1)

PALMSONNTAG
Der Palmensonntag, dessen Name durch die Weihe der Palmen an diesem Feiertag entstand, verbindet die Trauer der bevorstehenden Leiden Jesu Christi und die Freude über das Wissen der künftigen Auferstehung. In Erinnerung an den feierlichen Einzug Jesu in Jerusalem leitet der Palmensonntag die Karwoche ein. Sie ist die letzte Vorbereitung der Christen auf das Osterfest. Die Karwoche ist die Kernzeit der österlichen Passionszeit.
Die Bibel erzählt, daß viele Menschen Jesu bei seinem Einzug in die Stadt mit Palmenzweigen zuwinkten. Sie riefen "Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herren, der König von Israel." Palmen wurden im Altertum als heilige Bäume verehrt. In südlichen Ländern werden deshalb am Palmsonntag Palmenzweige und Olivenzweige gesegnet. In unseren Breiten werden meist Palmkätzchen und Zweige vom Buchsbaum, auch Segensbaum genannt, verwendet. Die geweihten Zweige gelten als Segenszeichen. Der Palmsonntag wurde bereits im 6. Jahrhundert gefeiert. Die Palmenweihe ist seit dem 7. Jahrhundert belegt. In den Gottesdiensten dieser Zeit wurde die Passion gelesen, wobei sich seit dem 10. Jahrhundert drei Sänger die Rollen des Jesu Christi und seiner Widersacher teilten. Diese szenische Gestaltung des Evangelientextes ging den späteren Passionsspielen voraus.
Die Palmprozession ist die bildliche Darstellung des im Evangelium beschriebenen Einzugs Jesu in Jerusalem. Sie findet im Anschluß an den Gottesdienst statt. Der Umzug mit einem Palmesel (lebendig oder aus Holz) war weit verbreitet. Im Zuge der Reformation verschwand der Palmesel. Heute gibt es nur noch wenige Orte, die auf eine beständige Prozession zurückblicken können. Sie sind heute Zeichen einer aktiven Religiösität, die den Menschen an die Ereignisse und die Bedeutung dieses Tages erinnern soll. Die bei diesen Umzügen mitgeführten Palmen schreibt man besondere Heils- und Schutzwirkung zu.

GRÜNDONNERSTAG
Der Gründonnerstag erinnert an den Tag des Abendmahls vor dem Todestag Jesu. Hier beginnt der eigentliche Leidensweg Christi. Bereits 1200 feierte man den "gruener dunrestac". Die Feier dieses Tages ist schon seit dem 4. Jahrhundert nachgewiesen. Man erinnerte sich an die biblischen Ereignisse Fußwaschung, Einsetzung des Altarsakramentes, Todesangst Jesu auf dem Ölberg und Verrat des Judas. Man feiert den Gründonnerstag in einer friedlichen und nachdenklichen Stimmung.
Jesus feierte am Abend mit seinen zwölf Jüngern das festliche Passahmahl. Er wusch ihnen die Füße und feierte mit ihnen die erste Eucharistie. Während des Abendmahls erfahren die Jünger von Jesu, daß einer von ihnen Jesu verraten und Petrus ihn verleugnen wird. Deshalb ist der Gründonnerstag der Ursprung aller Abendmahlsfeiern. Das Abendmahl bedeutet Abschied nehmen von Jesu und gleichzeitig Freude auf die bevorstehende Auferstehung. Er ist der Anfang des christlichen Glaubens.
Am Gründonnerstag findet die Weihe des Öls statt, das für die Ostertaufe und -firmung benötigt wird. Jahrhunderte lang war der Gründonnerstag Termin der Erstkommunion. Wegen des nahen Todes Jesu ist der Gründonnerstag ein Tag der Trauer. Zum Zeichen der Trauer werden in der Kirche die Altarkerzen und das Ewige Licht gelöscht, man verhüllte die Statuen der heiligen mit dunklen Tüchern. Nach dem Gloria-Gesang verstummen in den Gottesdiensten die Orgeln und auch die Glocken werden bis zum Osterfest nicht geläutet. Das Ratschen und Klappern mit Schallbrettern ersetzt von der Gründonnerstagsmesse bis zur Osternacht das Glockengeläut.
Die Herkunft der Bezeichnung Gründonnerstag ist nicht eindeutig bestimmbar. Man findet verschiedene Erklärungsversuche für den Namen. Früher wurden am Gründonnerstag die öffentlichen Büßer, die für die Fastenzeit aus der Kirchengemeinde ausgeschlossen wurden waren, aus der Kirchenbuße entlassen. Jesus hatte die Schuld am Gründonnerstag allein auf sich genommen und gibt so Hoffnung auf ein neues besseres Leben. Wenn die Büßer wieder in die Kirche eintraten, trugen sie als Zeichen für die Vergebung ihrer Sünden junges Grün. Der Name Gründonnerstag könnte aber auch auf den althochdeutschen Begriff "grunen" (greinen, weinen) zurückgehen. Man sagt, die Büßer hätten aus Freude über ihre Wiederaufnahme in die Gemeinde geweint. Wahrscheinlicher ist jedoch, daß er sich auf die von Jesus in Todesangst verbrachte Nacht oder das Weinen wegen seiner bevorstehenden Kreuzigung bezieht.
Die Kirchliche Farbe am Gründonnerstag ist grün. Grün steht auch für das Erwachen der Natur nach einem langen Winter. Grün ist die Farbe der Hoffnung. Vielleicht wurde der Donnerstag vor Ostern auch aus diesem Grund als "grüner" Donnertag bezeichnet. In vielen christlichen Familien ist es an diesem Tag Brauch, Grünes zu essen. Es wird Gemüse wie Spinat, Grünkohl usw. verzehrt. Eine der traditionsreichsten Speisen am Gründonnerstag ist die Frankfurter Grüne Sauce zu Pellkartoffeln.
KARFREITAG
Der Karfreitag, auch Stiller Freitag genannt, ist der dem Gedächtnis des Kreuzestodes Jesu gewidmete Freitag der Karwoche. Der römische Ritus feiert den Karfreitag heute durch einen Wortgottesdienst mit Verlesung der Passionsgeschichte, einer Kreuzverehrung und eine Kommunionfeier. In der evangelischen Kirche ist er höchster Feiertag. Er wird als Fasttag und im Zeichen der Trauer in Stille und Besinnlichkeit begangen. Wahrscheinlich leitet sich das Wort Karfreitag vom althochdeutschen Begriff "chara" ab, was Klagen oder Trauer bedeutet.
Die Kreuzigung und der Tod von Jesus, seine Gefangennahme, die Verhörung vor dem Hohen Rat, die Überstellung an den römischen Statthalter Pilatus, seine Verspottung, die Verurteilung zum Tod, die Verbringung nach Golgota und sein Kreuzigungstod um die neunte Stunde am Rüsttag vor dem Sabbat bilden den biblischen Hintergrund des Karfreitags als hohen kirchlichen Feiertag. Die Reformatoren sahen im Tod Jesu die Erlösung aus Sünde und Schuld. Deshalb galt der Karfreitag früher für die evangelischen Christen als strenger Bußtag.
Zwar wurde in den ersten Jahrhunderten der Karfreitag gottesdienstlich nicht begangen, wohl ist aber für Karfreitag und Karsamstag das Trauerfasten bezeugt. Im 4. Jahrhundert finden sich Hinweise auf gottesdienstlichen Feiern in der Karwoche und am Karfreitag in Form von Gottesdiensten von der neunten Stunde an (von Sonnenaufgang an gerechnet) bis in den Abend. Die Jerusalemer Gemeinde bildete das Vorbild für die Ausgestaltung des Karfreitags. Dort begann beim "Hahnenschrei" im nächtlichen Dunkel eine Prozession nach Getsemani mit dortiger Verlesung des Evangeliums von der Gefangennahme Jesu. Nach der Rückkehr in die Stadt in der Morgendämmerung versammelte man sich in der Kreuzeskirche und hörte das Evangelium vom Verhör Jesu vor Pilatus. Noch vor dem Sonnenaufgang betete man bei jener Säule, an welcher Jesus gegeißelt wurde sein soll. Etwa von der zweiten Stunde gegen acht Uhr bis zur sechsten Stunde dauerte die Verehrung der Kreuzesreliquie. Von der sechsten bis zur neunten Stunde wurde in der Kreuzkirche ein Wortgottesdienst mit dem Höhepunkt der Verlesung des Berichtes vom Tod Jesu aus dem Johannesevangelium gehalten. Anschließend ging man in die Auferstehungskirche zur Lesung des Evangeliums von der Grablegung Jesu.
In Rom ist eine vermutlich nach Jerusalemer Vorbild seit dem 7. Jahrhundert abgehaltene Prozession von der Lateranbasilika zur Kirche "Vom heiligen Kreuz in Jerusalem", wo man eine mitgeführte Kreuzesreliquie verehrte, bezeugt. Ebenfalls im 7. Jahrhundert kam der Brauch auf, den Wortgottesdienst mit einer Kommunionfeier (keine Heilige Messe!) zu verbinden. Im ausgehenden Mittelalter entwickelten sich Karfreitagsprozessionen, in denen wie im Passionsspiel die verschiedenen Szenen aus den Leidensevangelien dargestellt wurden.

KARSAMSTAG UND OSTERNACHT
Der Tag vor Ostern heißt nicht, wie häufig irrtümlich gesagt wird Ostersamstag, sondern Karsamstag. Er erinnert an die Grabesruhe von Jesus. Der Karsamstag ist ein stiller Tag ohne Gemeindegottesdienste. Die Auferstehungsfeier erreicht seinen Höhepunkt im Osternachtsgottesdienst. Diese Messe begann früher traditionell erst um Mitternacht, wie die Christmette. Weil heutzutage das in den Pfarrgemeinden kaum praktizierbar ist, hat sich dieser Brauch nur noch in Klöstern gehalten.
Die Osternacht wird von der Lichtsymbolik bestimmt. Christus ist das wahre Licht, das die Nacht des Todes erhellt. Draußen vor der Kirche versammeln sich die Gläubigen. Die Osterkerze wird an einem geweihten Osterfeuer entzündet und in die abgedunkelte Kirche getragen. Die Gemeinde entzündet die mitgebrachten Kerzen an ihr und erhellt so das Gotteshaus. Erster Höhepunkt der Messe ist das Loblied auf den auferstandenen Christus, das Exsultet.
Im anschließenden Wortgottesdienst läßt man in bis zu neun Lesungen die gesamte Heilsgeschichte Revue passieren. Angefangen von der Erschaffung der Welt über den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten bis hin zum Evangelium vom leeren Grab. Glockengeläut und Orgelspiel betonen die Festlichkeit dieses Hauptgottesdienstes des Jahres. Die Glocken, die am Gründonnerstag verstummten, erklingen nun wieder mit vollem Schall und Klang in der heiligen Osternacht.
Taufanwärter wurden in alter Zeit an Ostern getauft. Auch heute noch können in der Osternacht Taufen stattfinden. Auch wenn niemand getauft wird, segnet man Wasser und verteilt es durch Besprengung der Gläubigen. Mit dem Festgottesdienst am Ostersonntag schließt sich der Kreis. Das Ostergeheimnis ist offenbart.
OSTERSONNTAG
Prachtvoll und fröhlich ging es schon seit dem 14. Jahrhundert bei der Auferstehungsmesse am Ostersonntag zu, denn an diesem Tag sollte die Freunde über die Auferstehung des Herrn miterlebt und kollektiv zum Ausdruck gebracht werden. Die Hoffnungslosigkeit ist vorbei und dem Leben wird wieder ein Ziel oder Sinn gegeben.
Das zentrale Thema am Ostersonntag ist die Auferstehung Christi. Die Auferstehung ist im Gegensatz zur Kreuzigung Jesu nicht durch Quellen nachweisbar. Allerdings wird sie in allen vier Evangelien beinahe übereinstimmend geschildert. So ist sie Basis des christlichen Glaubens. Die Kirche betrachtet dieses Ereignis als Teil unserer Geschichte. Die Auferstehungsfeier am Karsamstag fand im Mittelalter erst am Ostermorgen statt. Nach alten Vorstellungen ist der Morgen des Ostersonntags voller Wunder. Die Sonne soll von allen Seiten zugleich aufgehen und bei ihrem Aufgang einen Freudensprung machen.
Ostern ist kein punktuelles, einmaliges Ereignis, sondern eine ganze Reihe von Erfahrungen mit dem auferstandenen Jesus. So dauert die Osterzeit nicht ein oder zwei Tage an, sondern sieben mal sieben Wochen also 49 Tage. Den Abschluß bildet der 50. Tag, Pfingsten.
OSTERMONTAG
Eigentlich soll die Freude über die Auferstehung Christi eine ganze Woche andauern. Beendet wird die Osterwoche mit dem Weißen Sonntag. Die gesamte Osterzeit dauert sogar 49 Tage. Heute ist jedoch nur noch der Ostermontag ein gesetzlicher Feiertag in Deutschland. Er thematisiert die Stimmung unter den zurückgebliebenen Aposteln durch die Emmausgeschichte, die nach biblischer Zeitangabe allerdings auf den Ostersonntag fällt. Zur Erinnerung an den Gang der beiden Jünger Christi von Jerusalem nach Emmaus unternahmen früher viele Familien am Ostermontag einen Spaziergang. Man nannte den Brauch "Emmausgehen". Auch heutzutage steht dieser Tag im Zeichen der Familie. Man nimmt gemeinsam das Essen zu sich und unternimmt Ausflüge in die nähere Umgebung.


DIE OSTERBRÄUCHE

Im Umkreis des Osterfestes entstanden zahlreiche volkstümliche Bräuche.
Bekannt in Deutschland ist das Osterei suchen. Die Kinder suchen, die versteckten Eier im Garten oder im Haus. Diese Ostereier wurden in der Nacht vom Osterhasen versteckt.

DER OSTERHASE

Als besonders populäres Requisit der Osterbräuche gilt der Osterhase. Er ist allerdings als österlicher Eierbringer erst seit Mitte des 17. Jahrhunderts bekannt. In der Reformationszeit machten evangelische Familien den Osterhasen zum Eierlieferanten. In einer medizinischen Abhandlung von Georgius Francus wird er erstmals erwähnt. Populär wurde der Osterhase jedoch erst um das 19. Jahrhundert durch Bilderbücher zum Osterfest und durch die Schokoladen und Spielzeugindustrie. Es dauerte jedoch noch einige Zeit bis sich der Brauch auch in der Landbevölkerung aufgrund der besseren Kenntnisse über den Hasen durchsetzte. Wie kam jedoch die Verbindung zwischen Ostern und Hase zu stande?
Der Hase gilt als Mondtier. Das Osterfest fällt stets auf den ersten Sonntag des Frühlingsvollmondes. Zudem ist der Hase das Sinnbild der Fruchtbarkeit. Er ist der Liebesgöttin Aphrodite und der Fruchtbarkeitsgöttin Ostera (siehe auch "Das Osterfest") als heiliges Tier zugeordnet. Außerdem beweist der Hase seine Fruchtbarkeit durch seine starke Vermehrung selbst.
Da er im Frühling auf der Suche nach Nahrung in die Nähe der Gärten und Häuser der Menschen kommt und Ostereier keine gewöhnlichen Eier sind, war es naheliegend, den Hasen für die Ostereier verantwortlich zu machen. Der Hase wurde früher auf österlichen Bildbroten gelegentlich neben einem Ei abgebildet. Im Mittelalter galt der Gründonnerstag als Abgabe- und Zinstermin. Mit der letzten Entrichtung von Zins und Abgaben war - zumindest für einen Monat - der Schuldner frei bis das neue Schuldenjahr begann. Der freie Schuldner wurde mit einem Hasen verglichen, der nicht vom Hund gehetzt wurde. Eine andere Überlieferung gibt an, das die Gläubiger nicht nur mit Eiern, sondern auch mit Hasen bezahlt worden sind.
Man hat außerdem versucht, den Osterhasen mit Psalm 104,18 in Verbindung zu bringen. Dort ist von "Klippdachsen" die Rede. In alten Übersetzungen wurde jedoch dafür das Wort "Hase" oder "Kaninchen" verwendet. Der Osterhase war wohl zunächst vorwiegend bei evangelischen Familien bekannt, weil es bei ihnen üblich war, die Ostereier zur Verschleierung ihrer Herkunft zu verstecken. Man erfand den Osterhasen, um den Auswüchsen des katholischen Osterglaubens zu begegnen.
Da die Henne als Eierbringer nicht glaubhaft war, da sie keine bunten, verzierten Eier legen konnte und der Hase ihr gegenüber flinker ist, wurde der Hase von den Eltern gegenüber den Kindern zum Ostereierlieferanten gemacht. Ein kleiner Hase ist zudem wesentlich niedlicher als ein Huhn. Da die Erwachsenen das Geheimnis des eierlegenden Langohrs so lange wie möglich vor ihrem Nachwuchs zu hüten versuchten, kam es zum Versteckspiel, sollte er doch bei seiner widernatürlichen Tätigkeit des Eierlegens nicht beobachtet werden können. Erst seit der Erfindung des Osterhasen werden Ostereier deshalb versteckt. Heutzutage kommt der Osterhase am Ostersonntag zu den Kindern und versteckt nicht nur Ostereier sondern auch Süßigkeiten und Spielzeug.






DAS OSTERLAMM

Das Lamm ist im alten Testament ein Opfertier. Es wurde zum Passahfest von den Juden zum Gedenken an Gott geschlachtet. Auch Jesus wird als "Lamm Gottes" bezeichnet. Das Osterlamm wird in Kirchenbilder gelegentlich mit Wundmalen und Siegesfahne dargestellt. Das weiße Fell ist gleichzeitig ein Zeichen für Reinheit. Seine Friedfertigkeit symbolisiert Frieden.
Das Osterlamm wird im heutigen Osterbräuchen vom Osterei und Osterhasen verdrängt. Das gebackene Osterlamm ist jedoch der Mittelpunkt jedes festlich gedeckten Tisches am Osterfest. Das Backwerk wird aus Rührteig gefertigt und mit einem Siegesbanner und einem Kreuzzeichen verziert.


DAS OSTERWASSER
Wasser wurde Gedenken an die germanische Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin Ostera verehrt, dann Wasser steht für Leben und Fruchtbarkeit. Wasser spielt bei der christlichen Taufe eine zentrale Rolle. Früher wurden in der Osternacht auch Taufen durchgeführt. Entweder wird das Taufwasser am Ostersamstag geweiht oder aber es findet eine Wasserweihe statt. Das gesegnete Wasser wird von den Gläubigen mit nach Hause genommen und soll sie vor Krankheiten und anderem Unheil schützen.
Das Osterwasser enthält Segens- und Heilkraft. Deshalb badete man sich und sein Vieh früher am Ostermorgen in Bächen. Man glaubte, daß das fließende Wasser Jugend und Gesundheit bringt. Auch das bei Sonnenaufgang schweigend aus bestimmten Quellen, Bächen und Flüssen gegen den Strom geschöpfte Osterwasser sollte heilende und fruchtbarkeitsfördernde Wirkung oder sogar Schönheitszauber besitzen. Noch heute werden in einigen Dörfern die Brunnen mit Osterschmuck verziert, um die Dankbarkeit für das lebenspendende Wasser zu zeigen.

DAS OSTEREI

Das beherrschende Sinnbild des Osterfestes ist das Osterei. Zum Osterfest werden Eier auf verschiedene Art und Weise mit den unterschiedlichsten Materialien verziert. Warum jedoch werden ausgerechnet Eier zum Osterfest bemalt und verschenkt?
Der österliche Eierbrauch hängt einerseits wohl mit dem Ende der Fastenzeit, in der früher der Genuß von Eiern untersagt war, zusammen, andererseits waren Ostereier bzw. österliche Zinseier als Teil österlicher Abgaben- und Sonderplichten zu verstehen. Seit etwa Ende des 7. Jahrhunderts bis 1966 war es während der vierzigtägigen Fastenzeit verboten, Fleisch und auch die als flüssiges Fleisch eingestuften Eier zu verzehren. Da die Hühner während dieser Zeit aber weiterhin, mit fortschreitendem Frühjahr sogar vermehrt, Eier legten, verfügte man an Ostern über einen Eierüberschuß, den es möglichst rasch zu reduzieren galt. Das vielfältige österliche Eierbrauchtum machte aus der Not eine Tugend und trug zum Abbau des angestauten Eierberges bei.
Das Ei symbolisiert seit Urzeiten die Entstehung des Lebens. Ein alter Mythos erzählt vom Weltenei, aus dessen beiden Hälften sich Himmel und Erde gebildet haben sollen. Auf das Fest der Auferstehung bezogen, ist es das Symbol des neuen Lebens. Deshalb legten bereits die Urchristen in die Gräber ihrer Toten ein Ei. Es eignet sich außerdem besonders gut zur Inkarnation des christliche Heilgeschehens. "Wie ein Vogel aus dem Ei gekrochen, hat Jesus Christus das Grab zerbrochen." Das Ei ist in diesem Zusammenhang ein Sinnbild für ein verschlossenes Grab. Dieses Gefängnis kann jedoch von dem werdenden Küken aufgebrochen werden. Die Eierschale symbolisiert das Alte Testament, der Inhalt das Neue Testament, dessen Kern die Erlösung der Welt durch Christi Passion und Auferstehung ist.
Im Mittelalter war das Ei Zahlungsmittel. An Ostern wurden den Gläubigern Eier als Sachleistung überreicht. Urkunden und Rechtsbücher berichten seit dem 9. Jahrhundert von Eierzinsen zu Ostern. In kirchlichen Bereich wurde im weiteren Verlauf aus dem Zinsei das Schenkei. Die Klöster und Kirchen verschenkten schließlich die Vielzahl von Eiern weiter, die sie als Grundherr erhalten hatten. Eine zusätzliche Wirksamkeit erhält das Ei durch die Weihe, die "Benedictio ovorum" der katholischen Kirche. Eine weitere Variante bildet das Osterei als Volksmedizin. Eier, die am Gründonnerstag gelegt oder an Ostern geweiht wurden, galten als besonders heilbringend und vor Krankheit schützend. Weiterhin ist das Ei auch Siegeszeichen des Lebens über den Tod, Symbol für Fruchtbarkeit, sowie Opfer- und Liebesgabe .
Das Verstecken und Suchen der Ostereier am Ostersonntag kann auch auf eine biblische Geschichte zurückgeführt werden. Als die drei Frauen, die am Ostermorgen zu Jesu Grab gingen, bemerkten, daß der Stein vor dem Grab entfernt worden war, klagte Maria Magdalena: "Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben." Allerdings ist das Verstecken von Ostereiern erst seit der Erfindung des Osterhasen belegt.
Das Bemalen der Ostereier hat in erster Linie einen praktischen Grund. Die segenspendenen Eier mußten von den nichtgeweihten Eiern unterschieden werden können. Zunächst färbte man die Ostereier nur in roter Farbe ein, um an das Leiden Christ und sein für die Erlösung der Menschheit vergossenes Blut zu erinnern. Aus diesem Rotei gingen zahlreiche kunstvolle Ziertechniken hervor.
Die Form des Eies erinnert an die Ewigkeit ohne Anfang und Ende. Seine Verjüngung nach oben wiederum an die Auferstehung. Deshalb muß die Ostereierspitze beim Schmücken bzw. Aufhängen stets oben sein. Aus dem Verzieren der Ostereier ist eine Kunst geworden. Viele verschiedene Techniken haben sich im Laufe der Zeit entwickelt. Ostermärkte, auf denen der unterschiedlichste Osterschmuck verkauft wird, findet man in fast jeder Stadt.
Beim Eierfärben spielt die Farbe eine wichtige Rolle. Gelb symbolisiert die Erleuchtung und Weisheit, Rot den Opfertod Christi, Weiß die Reinheit, Grün die Unschuld und Jugend, und Orange schließlich steht für Kraft, Ausdauer, Ehrgeiz und Wärme. Am beliebtesten bei Kindern ist jedoch das braune Ei - das Schokoladenei. Eier aus Schokolade, Marzipan und anderen Leckereien gehören heute genauso zum Osterfest wie das Hühnerei. Wegen ihrer bunten Verpackung und des süßen Geschmacks werden sie den Hühnereiern jedoch von Kindern vorgezogen.

DAS OSTERFEUER
Die Entzündung und Weihung des Osterfeuers am Ostersamstag zum Beginn der Liturgie in der Osternacht ist ein zentrales Ereignis für alle Christen. An dem Osterfeuer wird die Osterkerze entzündet. Diese wird dann in einer feierlichen Prozession in die dunkle Kirche getragen. Vielerorts steht das Osterfeuer aber auch symbolhaft für das Lichtwerden durch die Auferstehung Christi. Das Osterfeuer versinnbildlicht das neue Licht, das mit Christus in die Welt gekommen ist.
Die Sonne ist das Urfeuer. Schon zu heidnischer Zeit wurden Frühlingsfeuer entzündet. Das Feuer galt als Symbol für die Sonne. Die alten Ägyptern verehrten sie als Gott. Im Altertum war das Feuer den Menschen heilig. Mit dem Osterfeuer sollte die Sonne auf die Erde herab geholt werden, denn die Sonne sollte Fruchtbarkeit und Wachstum bringen.
Das heutige christliche Osterfeuer ist aus dem heidnischen Frühlingsfeuer entstanden. Die Sonne ist der Sieger über einen langen kalten Winter und sichert die Ernte der Menschen. So kann auch das Erscheinen Jesu gedeutet werden. Die Bedeutung des Osterfeuers kann auch auf Gott übertragen werden. Die Sonne ist der Mittelpunkt unseres Lebens. Ohne sie ist kein Leben auf unserer Welt möglich. Das Osterlicht ist der Ausgangspunkt unseres Daseins.


DIE OSTERKERZE

Die Feuersymbolik des Osterfeuers gilt auch für die Osterkerze. Sie steht als Zeichen für das Leben, für den Sieg über den Tod, also für den auferstandenen Jesus Christi.
Das Osterlicht brennt in den Gottesdiensten von der Osternacht bis Himmelfahrt auf dem hohen Osterleuchter. Anschließend wird die Kerze neben das Taufbecken der Kirche gestellt. Sie leuchtet dann zu Tauf- und Begräbnismessen. Die Taufkerze wird an ihr entzündet, da sie für den Ursprung des Lebens steht und Licht in die Dunkelheit bringt. Um die Verbindung zwischen Tod und Auferstehung zu symbolisieren, brennt die Osterkerze zur Begräbnismesse.
Die Osterkerze steht im Mittelpunkt der Osternachtfeier. Sie wird in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag an einem geweihten Osterfeuer entzündet. Anschließend wird sie in einer feierlichen Prozession unter dem Wechselgesang "Lumen christi" - "Deo gratias" (Christus, das Licht! - Dank sei Gott!) in das vollkommen abgedunkelte Gotteshaus getragen. Die Gemeindemitglieder entzünden ihre mitgebrachten Kerzen an der Flamme der Osterkerze. So wird die Kirche eindrucksvoll nur durch Kerzenlicht erhellt.
Die weiße Farbe der Osterkerze steht für die Hoffnung. Verziert wird die Kerze durch Motive wie ein Kreuz, ein Baum, eine Taube, ein Lamm, Sonnenstrahlen oder Wasser. Mit den auf dem Osterlicht eingeritzten fünf Nägeln und dem Kreuz wird auf die Karwoche verwiesen. Der griechische Buchstabe Alpha befindet sich oberhalb, der griechische Buchstabe Omega unterhalb des Kreuzes. Alpha ist der erste Buchstabe des griechischen Alphabetes, Omega der letzte. Sie symbolisieren also Anfang und Ende, Geburt, Tod und Auferstehung. Außerdem wird die Jahreszahl auf der Kerze vermerkt. Diese Zeichen sagen "Christus ist der Retter von Anfang an, heute und in Ewigkeit." In jedem Jahr wird in der Osterfeiernacht eine neue Kerze geweiht.



Die Geschichte von Jesu



Ostergeschichte

Die Verurteilung Jesus

Der Todestag Jesu war angebrochen. Am frühen Morgen ersammelte sich der hohe Rat der Juden und sprach das Todesurteil über ihn aus, wie sie es in der Nacht beschlossen hatten. Es war von nichts anderem mehr die Rede. Zwar willigte einer von ihnnen, Joseph von Arimathia, nicht in ihren Rat; Nikodemus auch nicht, der einst in der Nacht zu Jesus gekommen war. Sie liebten und ehrten ihn, aber sie konnten ihn nicht mehr retten.
Hierauf führten ihn seine Feinde vor den römischen Statthalter oder Landpfleger Pontius Pilatus, damit er das Todesurteil bestätigte und vollziehe. Sie selbst durften es nicht vollziehen. Er zog auch auch viel zusammengelaufenes Volk mit. Pilatus fragte sie: "Was habt ihr für eine Klage ggen diesen Menschen?"
Sie sprachen: "Das Volk macht er aufrührisch und verbietet, den Kaiser zu ehren und sagt, er sei der König." Sie beschuldigten ihn nämlich, dass er ein weltlicher König sei und dem Kaiser die Herschaft über das Land entziehen wolle.
Pilatus verhörte ihn: " Bist du der König der Juden?" Jesus antwortete ihm: "Ein König bin ich. Aber mein Reich ist nicht von dieser Welt. " Pilatus überzeugte sich bald von der Unschuld des frommen Jesus und dachte daran, ihn zu retten. Deswegen hörte er es nicht gerne, dass Jesus den Ausdruck gebrauchte: "Ich bin ein König." Er hätte lieber gehört: " Ich bin kein König." Aber Jesus sprach: "Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeugen soll."
Pilatus gab den Juden unverhohlen den bescheid, dass er keine Schuld an ihm finde. Aber sie beharrten darauf, dass er nach ihrem Gesetz sterben müsse. Pilatus schickte Jesus zu Herodes, weil Herr Herodes Fürst von Galilää war; damals aber befand er sich in Jerusalem. Herodes verspottete ihn und schickte ihn wieder zurück.
Pilatus wandte sich nun an das Volk, das sich vor dem Richthaus versammelt hatte. Das Volk hatte ein altes Recht, zum Osterfest einen von den Gefangenen freizubitten. Damals saß ein Aufrührer und Mörder mit Namen Barrabas gefangen. Pilatus sprach zum Volk: " Soll ich euch den Barrabas losgeben oder Jesus? Er hoffte, ds Volk würde um Jesus bitten. Aber sie baten um Barrabas. Er fragte sich: " Was soll ich denn mit Jesus anfangen?" Sie antworteten ihn: " Kreuzige ihn!"
Pilatus machte noch einen Versuch, dass Mitleiden des Volkes zu erregen, indem er Jesus geißeln ließ. Nach der Geißelung legten ihm die römischen Kriegsknechte einen Purpurmantel um. Sie flochten eine Krone aus Dornen und setzten sie auf den Kopf. Sie gaben ihm einen Stab in die rechte HAnd, knieten vor ihm nieder und spotteten: " Gegrüßt seist du, der Juden König!" Sie standen wieder auf, nahmen den Stab aus seiner Hand und schlugen damit auf seinen Kopf.
Als er diese und noch mehr Misshandlungen erduldet hatte, stellte ihn Pilatus mit seinen Striemen und Wunden und in seinen Blut wieder vor das Volk. "Seht doch", sprach er, " welch ein Mensch!" Aber die empörte Rotte beharrte darauf, dass er gekreuzigt werden sollte. Ja, die Priester drohten sogar zuletzt dem Landpfleger mit dem Kaiser: " Wenn du diesen loslässt", sprachen sie, " bist du nicht des Kaisers Freund." Da setzte sich Pilatus schließlich auf seinen Richterstuhl und befahl, dass Jesus gekreuzigst werden sollte. Doch er wusch seine Hände und sprach: " Ich bin unschuldig an dem Blut dieses Gerechten, sehet ihr zu!" So machte der Richter deutlich, dass er einen Unschuldigen gerichtet hatte.


Die Kreuzigung

Eine große Menschenmenge begleitete Jesus zu seiner Kreuzigung. Unter ihnen waren fromme Frauen, die über sein Schicksal weinten und wehklagten. Aber Jesus wandte sich zu ihnen um und sprach: " Ihr Töchter von Jerusalem, weint nicht um mich! Weint über euch selbst und über euere Kinder!" Denn er dachte an das große Unglück, dass bald über Jerusalem kommen musste und in seinem eignen Schmerz verlor er nicht das Mitleiden mit den Fremden.
Als sie nach Galgatha gekommen waren, kreuzigten sie ihn dort. Mit ihm kreuzigsten sich auch noch zwei Mörder, einen zu seiner Rechten, den anderen zu seiner Linken und spotteten über ihn. Aber Jesus betete und sprach: " Vater, vergib ihnen! Sie wissen nicht, was sie tun."
Das waren die ersten Worte, die Jesus am Kreuz sprach. Viele, die vorübergingen, lästerten über ihn. Auch die Hohepriester spotteten: " er hat anderen geholfen und kann sich selber nicht helfen. Wenn er Christus, der Sohn Gottes ist, so steige er herab. Er hat Gott vertraut, der helfe ihm nun."
Selbst einer von denen, welche mit ihm gekreuzigt wurden, waren noch imstande, im eigenen entsetzlichen Schmerz über die Schmerzen des Unschuldigen zu spotten. Aber der andere sprach zu ihm: " Fürchtest du dich nicht vor Gott? Wir werden aufgrund unserer Taten bestraft. Dieser aber hat nichts Unrechtes getan."
Hierauf sprach er zu Jesus: "Herr, denke an mich, wenn du in dein Reich kommst." Jesus gab den Bittenden den Trost: " Heute wirst du mit mir im Paradies sein."
Gegenüber dem kreuz stand Jesu Mutter mit einigen Freundinnen. Neben ihr stand Johannes, der Jünger, den Jesus so lieb hatte. Als er seine Mutter und seinen geliebten Jünger erblickte, sprach er zu ihr. " Siehe, das ist dein Sohn" und zu dem Jünger sprach er: "Siehe, das ist deine Mutter." Johannes nahm Jesu Mutter von Stunde an zu sich und sorgte für sie.
Der Himmel verhüllte sich in schwarze Wolken und es verbreitete sich eine Finsternis in der ganzen Gegend. Jesus rief: " Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Das war der Augenblick seines größten Schmerzes. Aber wenn der Schmerz am größten ist, ist seine Erlösung am nächsten. Wenn wir vor Gott verlassen scheinen, ist uns Gott am nächsten.
Jesus sprach: " Ich habe Durst." Sie gaben ihn Essig zu trinken. Als es den Essig getrunken hatte und das nahe Ende fühlte, rief er mit lauter Stimme: " Es ist vollbracht. Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist." Das waren seine letzten Worte. Er neigte das müde Haupt und starb.
Nicht umsonst hatte sich der Himmel in furchtbare Wolken verhüllt. Das Ende bebte, so dass Felsen zersprangen und Gräber aufgingen. Auch der Vorhang im Tempel, der das Allerheiligste des Tempels bedeckte, zeriss. Als der Hauptmann der römischen Wache das Erdbeben wahrnahm, sprach er: " Wahrlich, er ist ein frommer Mann und Gottes Sohn gewesen. " Das Volk schlug an seine Brust und kehrte wieder um.



Das Begräbnis

Die Kreuzigung des Herrn geschah an einem Freitag. Am selben Abend brach der Sabbath des Osterfestes an, ein sehr heiliger Tag bei den Juden. Deswegen mussten die Gekreuzigten am gleichen Tag abgenommen werden. Ehe sie den Leichnam hrabnahmen, stach ihm noch einer der Kriegsknechte mit einem Speer in die Seite. Es floss Blut und Wasser aus der Wunde.
Während aber die Freunde von Jesus bekümmert waren, was dem Leichnam noch für eine Unehre widerfahren könne, kam der reiche und vornehme Ratsherr Joseph von Arimathia zu Pilatus und bat ihn, dass er ihm den Leichnam zum Begräbnmis überlassen wolle. Es kam auch Nikodemus. Diese beiden übernahmen den Leichnam und wickelten ihn mit kostbaren Gewürzen in feines Leinen ein.
Joseph, besaß nicht weit vor dem Ort, wo Jesus gekreuzigt wurde, einen GArten. In dem GArten war ein zubereitetes neues Grab, in welchem er selbst einmal begraben weren wollte. Es war in einen Felsen eben hineingehauen. Seine Freunde legten den Leichnam in das Grab und wälzten einen großen, schweren Stein vor die Öffnung, als wenn jetzt alles zu Ende wäre.


Die Auferstehung des Herrn

Es war aber noch nicht alles zu Ende. Wie sprach der Herr zu seinen Jüngern. Des Menschen Sohn wirde gekreuzigt und getötet werden. Aber am dritten Tag wird er auferstehn.
Der Sabbath war vorüber. Sonntagfrüh, im Schimmer der freundlichen Morgensterne, gingen einige fromme Frauen, Freundinnen und Verwandte von Jesus mit wohlriechenden Ölen hinaus zum Grab. Sie wollten dem Leichnam auch noch die letzte Pflicht der Liebe antun und ihn - nach der Sitte ihrer Zeit - einbalsamieren. Unterwegs sprach kummervoll eine zu der anderen: " Wer wälzt uns den Stein von dem Grab?"
Aber als sie in den Garten kamen, war der Stein schon weggewälzt. Das Grab war offen. Es war kein Leichnam mehr darin. Rechts davon saß ein Engel in einem langen weißen Gewand. Die Frauen erschraken, als sie ihn sahen. Der Engel sprach: " Entsetzt euch nicht!" Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist nicht mehr hier, er ist auferstanden."
Er zeigte ihnen die leere Stätte, wo Jesus gelegen war. "Geht", sprach er, " und sagt es seinen Jüngern. Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten?"
Der Mensch kann eine große Freude nicht schnell fassen. Ja, die größte Freude selber ist sein Schrecken. Die Frauen flohen mit Schrecken und Freude aus dem Garten in die Stadt und verkündeten den Jüngern, was sie gesehen und gehört hatten.
Aber die Jünger glaubten ihnen nicht. Die Rede der Frauen war ihnen wie ein Traum. Doch zwei von ihnen, Petrus und Johannes, gingen selbst hinaus zu dem Grab und fanden es, wie es die Frauen gesagt hatten. Das Leinen, in welches Joseph den Leichnam gewickelt hatte, lag beisammen an einem Ort. Ein Tuch, welches ihm um den Kopf gelegt war, lag besonders zusammengelegt an einem eigenen Ort.


Maria Magdalena

Eine von den Frauen, Maria Magdalena, glaubte, dass der Leichnam in der Nacht weggetragen und an einen anderen Ort gebracht worden sei und wußtw nicht, von wem und wohin. Sie hatte deswegen keine Ruhe in der Stadt.
Sie kehrte in den Garten zurück, setzte sich zu dem verlassenen Grab und wartete, bis jemand käme, der ihr sagen könne, wo der Leichnam läge. Da stand hinter ihrem Rücken auf einmal eine männliche Gestalt und redete sie an: "Frau, was weinst du? Wen suchst du."
Maria meinte, es sei der Gärtner. Es war aber nicht der Gärtner. Maria sprach zu dem Mann, den sie nicht kannte: "Herr, wenn du ihn weggetragen hast, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast, damit ich ihn holen kann."
Der Unbekannte redete sie mit ihren Namen an: " Maria", sprach er mit sanfter Stimme und enthüllte ihr sein Gesicht. Es war der Aufestandene. Er offenbarte ihr, dass er lebe und das ihn Gott vom Tod auferweckt habe. Maria schrie mit einen freudigen Erschrecken:" Rabbuni (das heißt: mein Herr)!"
Mehr konnte sie im ersten Augenblick nicht sagen. Als sie aber niederkniete und seine Knie umfassen wollte, wehrte er ab und sprach: " Rühre mich nicht an! Ich bin noch nicht zu meinem VAter aufgefahren. Gehe aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott."
MAria eilte hocherfreut zu den Jüngern zurück und verkündete ihnen, dass sie den Herrn gesehen und was er mit ihr geredet hatte.


Letzte Reden von Jesus

Letzte Reden von Jesus an seine Jünger und Himmelfahrt

Jesus sprach zu seinen Jüngern: " Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben. Darum geht in alle Welt, lehrt alle Völker und tauft si im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Lehrt sie alles zu befolgen, was ich euch befohlen habe. Wer glaubt und getauft wird, der wird selig werden." Dies ist das Gestz der heiligen Taufe, mit welcher die Kinder getauft und in das Reich Gottes aufgenommen werden.) " Siehe, sprach Jesus, ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt."
Nach der Auferstehung blieb er noch vierzig Tage auf der Ede, erschien seinen Jüngern und lehrte sie. Er hatte ihnen noch manches zu sagen, was sie früher nicht verstanden hatten. Nach all diesen Reden und Erscheinungen führte er sie zuletzt nach Betanien. Dort fragten sie ihn, wann ewr wiederkommen und wann er das Reic Israel wieder aufrichten werde. Sie erhielten aber die Antwort: " Es steht euch nicht zu, Zeit und Stunde zu wissen, welche der Vater seiner mAcht vorbehalten hat. Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und werdet in Judää und Samaria und bis an die Grenzen der Welt meine Zeugen sein."
Danach hob Jesus die Hände, segnete sie und fuhr in den Himmel auf. Eine Wolke nahm ihn vor ihren Augen weg. Als sie ihm aber nachsahen, standen zwei Männer in weißen Kleidern bei ihnen und sagten: " Ihr Männer von Galilää, was steht ihr und seht im Himmel? Dieser Jesu, welcher von euch ging und in den Himmel aufgenommen wurde, wird wiederkommen."
Hierauf kehrten die Jünger nach Jerusalem zurück und beteten. Sie empfanden nicht mehr Traurigkeit und Angst, sondern große Freude.




Der Osterhase

Der Osterhase

Es sprach einst der Hahn zum Hasen – höflich doch ein wenig gereizt –,"Sie sind ja wieder einmal unglaublich populär. Ich möchte endlich das Jahr erleben, wo nicht Millionen von
Osterkarten mit ihrem Bild verschenkt werden".

Dem Hasen traten Zornestränen in die Augen. Der Hase antwortete: "Ich danke für diese Popularität. Ja, ich pfeife auf die Popularität. Wie stehe ich da vor den anderen Waldbewohnern, mit einem Nest voll bunter Ostereier? Du Hahn, ich bin nur ein bescheidener Feld- und Waldbewohner und beliebt bei vielen Tieren.. Doch ich habe meine Mission in der Natur und zwar die Fortpflanzung meiner Art. Da erfindet irgendein Mensch das Märchen vom Osterhasen. Sie wissen doch, daß daran kein Wort wahr ist. Doch mein Ansehen ist dahin und ich bin für ewig lächerlich gemacht. Mein Leben wird nicht ernst genommen, sondern jeder bringt in Verbindung mit meinem Namen, das Märchen mit dem Osterhasen und dem buntem Osterei".

Doch der Hahn sagte:"Was wollen Sie? Die Menschen sind nun einmal oberflächlich. Die Sarah ist nicht durch ihre Kunst berühmt geworden, sondern durch ihre Magerkeit und wird heute noch als Urbild der Magerkeit verstanden. Gorbatschow ist ein Schnaps und kein russischer Staatsmann oder Henry Clay eine Zigarre. Durch ein Ei ist Kolumbus berühmter als durch seine Entdeckungen. Denken Sie daran lieber Hase, es hat was Gutes, mißverstanden oder beschimpft zu sein, denn es ist besser als vergessen zu werden".

Mit eignen Augen

MIT EIGENEN AUGEN
Als Stefan aufwachte, mußte er blinzeln, weil bereits hell und freundlich die Sonne in sein Zimmer schien. Er stand auf und ging ans Fenster. Bunte Krokusse und Osterglocken blühten im Garten, und bald würden die Weiden ihre Blüten öffnen. Die Vögel zwitscherten, und während ihres Morgenkonzerts trällerte eine Meise ihm zu „Ich bin hier", und eine Amsel flötete „Du bist da." Stefan preßte seine Nase an die Scheibe. Sie beschlug zwar nicht, aber trotzdem fühlte sie sich ganz schön kühl an.
Er sah, wie Bello um die Ecke bog, nein: schlenderte, den Schwanz hoch in der Luft, die Nase am Boden. Plötzlich stutzte er, spitzte seine Dackelohren, so gut es ging, und pirschte sich vorsichtig an die mächtige Tanne heran, die am Nachmittag ihren Schatten bis in Stefans Zimmer werfen würde. Seinerzeit war Bello ein gefürchteter Jäger gewesen, aber naja ... Das war lange her. Laut bellend stürzte er sich auf die Tanne. Etwas Braunes, Behaartes schoß unter den dichten Zweigen hervor, schlug einen blitzschnellen Haken und war auch schon verschwunden. Ein Hase. Stefan sah ihn ganz deutlich. „Der Osterhase", dachte er und war auf einmal ganz aufgeregt.
Verdutzt ob seines schnellen Sieges schüttelte Bello sich, kläffte noch einmal lustlos und neigte den Kopf zur Seite, als er die Stimme seines Herrn hörte. Stefans Großvater rief: "Bello!" Bello ignorierte den Befehl hochmütig, trottete zu seinem Lieblingsbusch, umrundete ihn, so daß er nicht mehr zu sehen war - außer für Stefan, der ja am Fenster stand - und hob das Bein, was ihm an dieser Stelle absolut verboten war. Nach getaner Verrichtung machte er kehrt, und gerade in dem Augenblick, als sein Herrchen zum zweiten Mal Bello!" rief, stand er vor ihm, als ob nichts gewesen wäre, mit treuem Hundeblick und zaghaft mit dem Schwanz wedelnd. „Brav", sagte Stefans Großvater und beugte sich in die Knie, um dem Dackel über den Kopf zu streicheln.
Stefan wandte sich vom Fenster ab. Er bekam nicht mit, wie der alte Mann über den Rasen ging und sich an der Tanne zu schaffen machte. Umso verwunderlicher war er, als Stefan später, beim Ostereiersuchen, gar nicht lange brauchte, bis er sein Nest fand. Zielstrebig ging er zu dem Baum und sah unter den dichten Zweigen nach. Verlegen kratzte sein Großvater sich am Ohr, als Stefan ihm stolz das Nest mit den bunten Eiern präsentierte. „Im nächsten Jahr muß ich mir etwas Besseres einfallen lassen", dachte er. Aber Stefan dachte nur daran, daß dort der Osterhase gesessen hatte, bis Bello ihn aufscheuchte. Er hatte ihn schließlich mit eigenen Augen gesehen.


BAUERNREGELN FÜR OSTERN

Das Osterfest ist eng mit dem Frühling verbunden. Lange Zeit galt Ostern vielerorts auch als Jahresanfangstermin, an den sich neben christlichen Glaubensvorstellungen von Kreuzigung und Auferstehung zahlreiche Frühlingsbräuche lehnen. Das Konzil von Nizäa verlegte den Ostersonntag auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond. So entstanden für das Osterfest zahlreiche Bauernregeln, die mehr oder weniger zuverlässig das Wetter zum Osterfest hervorsagen.


WARUM DIE OSTEREIER BUNT SIND ...

WARUM DIE OSTEREIER BUNT SIND ...
Vor langer, langer Zeit gab es noch keine bunten Ostereier. Sie waren so weiß, wie die Hühner sie gelegt hatten. Die Osterhasen kochten sie ab und versteckten sie in der Osternacht in den Garten und auf den Wiesen. Aber da passierte es einmal, dass es in der Osternacht schneite. Es schneite und schneite und wollte gar nicht mehr aufhören. Als die Kinder am Ostermorgen aus dem Fenster sahen, war alles weiß. Und als sie draußen überall nach den Ostereiern suchten und suchten, sie fanden kein Einziges. Wie sollten sie auch im Schnee weiße Eier entdecken? Mit rot gefrorenen Nasen und kalten Füßen kamen die Kinder zurück. Sie waren sehr enttäuscht und sehr traurig.
Ein kleiner Hase saß am Wegrand und dachte: "Wir sollten die Eier bunt färben, damit man sie auch im Schnee finden kann!" Er lief nach Hause und berichtete von seinem Einfall. "Das ist eine gute Idee!", sagte der Hase Kaspar, der ein begeisteter Landschaftsmaler war. Und er malte gleich ein paar Mustereier. Die Hasenkinder wollten auch Pinsel und Farben haben. Sie übten und übten. Als es Sommer war, stöhnte die Hasenmutter: "Ich kann keine Rühreier und Pfannkuchen mehr sehen! Und die Backen tun mir schon weh vom Eierausblasen." Denn selbstverständlich übten die Hasen an ausgeblasenen Eiern.
Die schönsten hängten sie an die Bäume. Dort schaukelten sie lustig im Wind. Alle, die vorbeikamen und es sahen, freuten sich daran. Noch heute findet man in manchen Gegenden solche bunt geschmückten Osterbäume. Die Hasenkinder aber konnten es gar nicht erwarten, bis endlich wieder Ostern war und sie ihre Kunst an echten Eiern ausprobieren konnten. Seitdem gibt es bunte Ostereier! Uns seitdem finden die Kinder alle Ostereier. Auch wenn es mal an Oster geschneit hat.


DAS EVANGELIUM NACH LUKAS

DAS EVANGELIUM NACH LUKAS
JESU AUFERSTEHUNG
Aber am ersten Tag der Woche sehr früh kamen sie zum Grab und trugen bei sich die wohlriechenden Öle, die sie bereitet hatten. Sie fanden aber den Stein weggewälzt von dem Grab und gingen hinein und fanden den Leib des Herrn Jesus nicht.
Und als sie darüber bekümmert waren, siehe, da traten zu ihnen zwei Männer mit glänzenden Kleidern. Sie aber erschraken und neigten ihr Angesicht zur Erde. Da sprachen die zu ihnen: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden. Gedenkt daran, wie er euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war:
Der Menschensohn muß überantwortet werden in die Hände der Sünder und gekreuzigt werden und am dritten Tage auferstehen. Und sie gedachten an seine Worte. Und sie gingen wieder weg vom Grab und verkündigten das alles den elf Jüngern und den andern allen.
Es waren aber Maria von Magdala und Johanna und Maria, des Jakobus Mutter, und die andern mit ihnen; die sagten das den Aposteln. Und es erschienen ihnen diese Worte, als wär's Geschwätz, und sie glaubten ihnen nicht. Petrus aber stand auf und lief zum Grab und bückte sich hinein und sah nur die Leinentücher und ging davon und wunderte sich über das, was geschehen war.


DAS EVANGELIUM NACH MATTHÄUS

DAS EVANGELIUM NACH MATTHÄUS
JESU AUFERSTEHUNG
Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria von Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf.
Seine Gestalt war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee. Die Wachen aber erschraken aus Furcht vor ihm und wurden, als wären sie tot. Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! ich weiß, daß ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat.
Kommt her und seht die Stätte, wo er gelegen hat; und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern, daß er auferstanden ist von den Toten. Und siehe, er wird vor euch hingehen nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen.
Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Und sie traten zu ihm und umfaßten seine Füße und fielen vor ihm nieder. Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, daß sie nach Galiläa gehen: dort werden sie mich sehen.


Ein paar Häschenwitze

Ein bisschen was zum nachdenken und freuen
Wenn wir die Erdbevölkerung auf ein Dorf von präzise hundert Menschen schrumpfen lassen würden,
und alle existierenden Menschlichkeiten im Verhältnis gleich blieben, dann würde das wie folgt aussehen:
Es gäbe:
57 Asiaten
21 Europäer
14 Amerikaner (Nord-, Zentral- und Südamerikaner)
8 Afrikaner
Es gäbe :
52 Frauen und 48 Männer
30 Weiße und 70 nicht Weiße
30 Christen und 70 nicht Christen
89 Heterosexuelle und 11 Homosexuelle
6 Personen besäßen 59% des gesamten Reichtums und alle 6 kämen aus den USA,
80 lebten in maroden Häusern
70 wären Analphabeten
50 würden an Unterernährung leiden

1 wäre dabei zu sterben
1 wäre dabei geboren zu werden
1 besäße einen Computer
1 (ja, nur einer) hätte einen Universitätsabschluß
Wenn man die Welt auf diese Weise betrachtet, wird das Bedürfnis nach Akzeptanz und Verständnis offensichtlich.
Du solltest auch folgendes bedenken:
Wenn Du heute morgen aufgestanden bist und eher gesund als krank warst,
hast Du ein besseres Los gezogen als die Millionen Menschen,
die die nächste Woche nicht mehr erleben werden.
Wenn Du noch nie in der Gefahr einer Schlacht, in der Einsamkeit der Gefangenschaft,
im Todeskampf der Folterung oder im Schraubstock des Hungers warst,
geht es Dir besser als 500 Millionen Menschen.
Wenn Du zur Kirche gehen kannst ohne Angst haben zu müssen bedroht,
gefoltert oder getötet zu werden,
hast Du mehr Glück als 3 Milliarden Menschen.
Wenn Du Essen im Kühlschrank, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf und einen Platz zum Schlafen hast,
bist du reicher als 75% der Menschen dieser Erde.
Wenn Du Geld auf der Bank, in Deinem Portemonnaie und im Sparschwein hast,
gehörst Du zu den privilegiertesten 8% dieser Welt.
Wenn Deine Eltern noch leben und immer noch verheiratet sind,
bist Du schon wahrlich eine Rarität.
Wenn Du diese Nachricht erhältst, bist Du direkt zweifach gesegnet:
Zum einen weil jemand an Dich gedacht hat,
und zum anderen weil Du nicht zu den zwei Milliarden Menschen gehörst, die nicht lesen können.
Arbeite, als bräuchtest Du kein Geld.
Liebe, als habe Dir nie jemand etwas zu leide getan.
Tanze, als ob niemand Dich beobachte.
Singe, als ob niemand Dir zuhöre.
Lebe, als sei das Paradies auf Erden.
Schicke dieses Nachricht an Deine Freunde.
Wenn Du sie nicht weiter schickst, wird gar nichts passieren.
Wenn Du sie weiter schickst, wird jemand beim lesen lächeln.

Das Häschen will einen Freund anrufen, wählt aber die falsche Telefonnummer.
Meldet sich der Teilnehmer am anderen Ende der Leitung: "Hier Zietz".
Meint das Häschen: "Muddu Fenster zumachen!"

Häschen kommt mit seinem Fahrrad an die Tankstelle
Haeschen: "Bitte volltanken !"
Tankwart: "Du hascht wohl a Schräubli locker."
Häschen: "Kandu au gleich festmachen!"

Häschen fragt den Metzger am Telefon: "Haddu Schweinshaxen?"
"Ja."
"Haddu eine Rinderbrust?"
"Ja."
"Haddu einen Kalbskopf?"
"Ja."
"Muddu aber scheußlich aussehen!"



Häschen fragt die Eierfrau:
"Haddu Rühreier?"
"Nein, nur ganze Eier!"
Da schmeißt das Häschen ein paar auf den Boden. "Haddu doch!"



Kommt das Haeschen zum Wochenmarkt: "Hattu Deo?"
Metzger: "Ja, ich habe Deo."
Haeschen: "Muddu auch mal benutzen!"

Häschen hinkt nach einer Treibjagd ins Gasthaus.
Der Kellner fragt teilnehmend: "Willst du Salat?"
"Nein", lehnt das Häschen ab.
"Willst du vielleicht Möhrchen?"
"Nein!"
"Bist du für Kohl?"
"Nein! Will Jägerbraten!"


Das Häschen kommt völlig erschlagen von der Arbeit nach Hause.
"War das ein Tag. Der Computer ging kaputt."
"Und wieso bist du so erschöpft?" fragt seine Frau.
"Na, ich musste selber denken."



Häschen steht vor dem Richter.
"Häschen, schämst du dich denn nicht in deinem Alter Computer zu stehlen?"
Häschen:" In meiner Jugend gab es noch keine, Herr Richter."
*
*Die Häscheneltern machen sich grosse Sorgen, weil ihr Sohn nicht anfängt zu sprechen.
Keiner kann ihnen helfen. Eines Tages beim Essen sagt das kleine Häschen:
"Die Möhrchen sind versalzen!"
Die Häschenmama jubelt: "Du kannst ja sprechen! Warum hast du denn bisher
nichts gesagt?"
Häschen: " Bisher war ja auch alles in Ordnung."


Kommt ein Häschen in ein Musikgeschäft. Nach langem Überlegen entscheidet er sich:
"Ich hätte gerne das weisse Akkordeon dort in der Ecke und das rote Saxophon
dort an der Wand."
Meint die Verkäuferin bedauernd:" Den Feuerlöscher könnte ich ihnen ja
verkaufen, aber die Heizung brauche ich."
*


Ein Häschen und seine Frau bekommen im Hotel ein Zimmer im 14. Stock.
Zu allem Unglück streiken die Fahrstühle. Beim Treppensteigen
erzählen sich die beiden unterwegs Witze.
Im dreizehnten Stock lacht sie:" Jetzt bin ich fertig. Ich weiss keinen Witz mehr."
Meint er:" Ich schon. Wir haben den Zimmerschlüssel
an der Rezeption vergessen."




Ich wünsche allen ein schönes Osterfest



Ostergrüße 2005



Wunderland


Sag mein Kind,
was erzählt dir der Wind,
warum spielt mit dir der Schmetterling,
warum singt das kleine Vögelein
nur für dich allein?

Sag mir kleine Blumenfee,
wann ich dich wiederseh' -
ziehst du mit Prinz Wiesenklee
und allen Blümlein ins Wunderland ein.

Flieg mein Kind
mit dem bunten Schmetterling
in deine Märchenwelt;
bleib solang es dir gefällt.
Irgendwann einmal bist du groß,
dann sagen sich alle Zauberwunder los.




Tschilp - tschilp


Hallo kleiner Spatz,
kennst du mich noch?
Ich bin es doch!
Bitte sing für mich was,
nur so zum Spaß.

tschilp -
ich kenn nur ein Lied,
das heißt: tschilp - tschilp!
Ich singe es gern für dich,
weil du mich nicht vergisst,
wenn es draußen kalt ist
und ich auf deinem Fenstersims
im Winter immer ein Körnlein find.


Auf ein Ei geschrieben
Ostern ist zwar schon vorbei,
Also dies kein Osterei;
Doch wer sagt, es sei kein Segen,
Wenn im Mai die Hasen legen?
Aus der Pfanne, aus dem Schmalz
Schmeckt ein Eilein jedenfalls,
Und kurzum, mich tät's gaudieren,
Dir dies Ei zu präsentieren.
Und zugleich tät es mich kitzeln,
Dir ein Rätsel drauf zu kritzeln.
Die Sophisten und die Pfaffen
Stritten sich mit viel Geschrei:
Was hat Gott zuerst erschaffen
Wohl die Henne? Wohl das Ei?
Wäre das so schwer zu lösen?
Erstlich ward das Ei erdacht:
Doch, weil noch kein Huhn gewesen,
Schatz, so hat der Hase es gebracht.


Ostern 2005



Ich wünsche allen ein schönes Osterfest 2005.

Meine liebe Tina, Snoopy, Dickerchen,Sami und Tom
ich wünsche auch Euch und euere Freunde auf der Regenbogenbrücke, ein schönes Osterfest. Ihr habt ja das ganze Jahr saftige Wiesen und Blumen, ich muss noch warten, bis auch hier etwas blüht. Zwar kommen schon auf euer Grab, einige Zwiebel, aber es erst Februar.


Der Frühling hat sich eingestellt

Der Frühling hat sich eingestellt!
Wohlan, wer will ihn sehn?
Der muss mit mir ins freie Feld,
ins grüne Feld nun gehn.

Er hielt im Wald sich versteckt,
dass niemand ihn mehr sah;
ein Vöglein hat ihn aufgeweckt,
jetzt ist er wieder da.

Jetzt ist der Frühling wieder sa;
ihm folgt, wohin er zieht,
nur laute Freude fern und nah
und lauter Spiel und Lied.

Und allen hat er, Groß und Klein,
was schönes mitgebracht,
und sollte auch nur ein Sträußchen sein.
er hat an uns gedacht.

Drum frisch hinaus ins freie Feld;
ins grüne Feld hinaus!
Der Frühling hat sich eingestellt;
wer bliebe da zu Haus?



Ostern ist morgen; nun Grete mach schnell!
Bring uns die Eier nur hurtig zur Stell`,
das wir bemalt sie im Garten verstecken,
farbige Fruht in Büschen und Hecken!-
Will uns der Frühling zum Schmaus nicht besorgen,
müssen wir selber ihm Früchte schon borgen.


Das ist der Tag, den Gott gemacht



Das ist der Tag, den Gott gemacht,
der Freud in alle Welt gebracht,
Er freu sich, was sich freuen kann,
denn Wunder hat der Herr getan.

Verklärt ist alle Leid der Welt,
des Todes Dunkel ist erhellt.
Der Herr entstand in Gottes Macht,
hat neues Leben uns gebracht.

Nun singt dem Herrn das neue Lied,
in aller Welt ist Freud und Fried.
Es freu sich, was sich freuen kann,
denn Wunder hat der Herr getan.





Frohe Ostern, Engelchen


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