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4 1/2 Jahre glücklich

Hier warst du 3 Jahre



Die Freundschaft

Im Jahre 1998 im Oktober kamst du zum ersten mal in meinen Leben. Du warst ein braves Mädchen, dass leider schon soviel durch machen musstest.
Mein Neffe sagte mir, ein Arbeitskollege hätte dich abgeben und dich vergessen, aber ich glaubte ihn das nicht, du warst viel zu sehr gut erzogen. Ich behielt dich, ich hatte es nie bereut.

Erst wolltest du gar nichts mit mir zu tun haben, du schautest mich nicht einmal an, bis einiges Tages der Tag kam, da gingst du mir nicht mehr von der Seite.

Ich ging mit dir und Snoopy viel raus, wir gingen stundenlang spazieren. Hin und wieder gesellte sich Scooby dazu und ihr spieltet auf den Felder rum und du gingst gerne in den Mais spazieren. Wir unternahmen mit dir viel und wo wir waren, da warst auch du.

Jedes Mal, wenn du einen Schuss gehörst hattest oder nur ähnlich klang, hast du am ganzen Körper gezittert und warst nicht zu beruhigen. Erst mit der Zeit, verlorst du die Angst, nicht ganz, aber damit konntest du leben.

Beim Gewitter, wärst du am liebsten in meinen Körper gestiegen, solchen Angst hattest du und du hörtest es schon Stunden vorher.

Da man dich oft alleine ließ belltest du auch viel, wenn man dich alleine ließ, aber damit konnte ich leben, ich nahm dich einfach überall mit und wo kein Hund hin durfte, das wurde vermieden von uns.

Ich hatte erst Angst, dass dich der Snoopy nicht akzeptiert, da er ja immer alleine war und auch keinen anderen Hund in seinen Rudel akzeptierte, aber du warst eine Ausnahme, dich kleiner Engel akzeptierter er sofort, du musstest etwas besonderes sein, dass war alle klar.

Du musstest dich zwar bei unseren Matcho auch durchsetzen, aber deine gewinnende Art schaffte das in kurzer Zeit. Erst ließ du dich alles gefallen, dein Fressen ließ du dir wegnehmen, dein Wasser musstest du erkämpfen und bei Leckerli auch. Irgendwann hattest du zu viel Selbstbewusstsein entwickelt, dass du dir nichts mehr wegnehmen ließ. Jetzt warst du voll im Rudel integriert.

Wir erlebten mit dir eine schöne Zeit und alle wollten dich haben, du warst gut erzogen und hörtest aufs Wort. Wir konnten gar nicht verstehen, dass dich jemand abgeben konnte, aber vielleicht kam`s du ja aus dem Tierheim, wo dich jemand abgeben musste, weil dein Besitzer verstorben war und du warst ein großen Hund, der nicht zu schnell vermittelt werden konnte. Unter normalen Verhältnisse wurdest du bestimmt nicht abgegeben.
Beim Spaziergang hast du immer den größten Misthaufen gesucht, damit du dich darin wälzen konntest, denn das war für dich wie Parfüm und du musstest manchmal 3 mal in der Woche oder auch täglich gebadet werden, da wir ländlich wohnten. Aber irgend wann hattest du auch dazu keine Lust mehr. Das Baden mochtest du gar nicht.


Unser Engel Tina, kam eines Tages mit ein kleines Kätzchen an, die sie draußen gefunden hat und erbärmlich weinte. Sie gab es erst hier im Hause mir, weil sie es beschützen wollte. So war unsere Tina, sie wollte jedes Tier helfen.

Tina war mein Stolz

Die erste Operation

Dann kam der Tag das du nichts mehr trinken und essen wolltest. Ich fuhr mit Dir zum Arzt, Diagnose: Gebärmutterentzündung. Du musstest sofort operiert werden. Nach dem ich dich vom Arzt abgeholt habe, wolltest du den Körperkontakt zu deinen Rudel. Ich legte mich zu dir, erst dann ging es besser, auf einmal wolltest du trinken, der erste Schritt zu Besserung, mir fiel ein Stein von Herzen. 2 Tage später fingst du an zu essen, ich war glücklich, bald konnten wir wieder lange Spaziergänge machen. Es folgten glückliche Jahre mir dir.

Im Sommer 2000 kamst du mit einer großen Schnittwunde aus dein geliebtes Maisfeld und wieder bin ich zum Tierarzt, aber es sah schlimmer aus, als was es war. Nach 1 Woche konntest du wieder rumtollen und den Snoopy ärgern und das hast du genossen. Du schafftest, das unser alter Matcho Snoopy, noch mal rumtollte, als wäre er ein junger Hund und wir ahnten nicht, dass du auch schon eine ältere Lady warst. Denn man sagte uns, du bist zwischen drei und vier Jahre alt.

Wir unternahmen mit dir sehr viel, verreisten mit dir und alle waren von deiner lieben Art angetan. Du warst überall gerne gesehen.

Wenn ich morgens wach wurde kamst du an meinen Bett und sagtest „Guten Morgen“ und dein Blick sagte: Beeile dich, ich muss Gassi und die Freude war groß, wenn ich die Leine nahm. Ein glückliches Bellen und dann machten wir uns auf dem Weg. Ich musste als Marschverpflegung immer ein paar Eukalyptus – Bonbon mitnehmen, wegen des guten Atems. 2 oder 3 Stück hast du dir immer erbettelt.

Es folgten 3 Jahre glückliches zusammen leben, bis an den Tag am 24.August 2003.

Ich kam von einer Ausstellung wieder, dir ging es schon einige Zeit nicht gut, du warst Schlapp, wolltest nicht trinken und essen. Ich schrieb es auf den heißen Sommer zurück, aber an den Tag ging es dir um einiges schlechter.


So innig waren beide zueinander

Die letzte Woche

Es war Samstag und ich hatte Glück, das der Tierarzt Notdienst hatte, so brauchtest du keine lange Untersuchungen über Dich ergehen lassen und man kam gleich zur Diagnose: Herzkrank. Wasser in den Lungen. Es war für mich wie ein Schlag, der Arzt spritze dir was, damit das Wasser aus der Lunge ging und du bekamst Herztabletten. Ich erfuhr das du erheblich älter bist und das deine Krankheit altersbedingt ist. Für mich war das ein Schock, denn ich hatte noch zuviel mit dir vor, am wenigsten habe ich gedacht, das du noch vor Snoopy sterben würdest. Am nächsten Tag ging es dir auch ein bischen besser und der Arzt setzte deine hohe Dosierung um eine Tablette zurück, aber das bekam dir gar nicht, also wurde die Dosierung wieder auf 3 Tabletten morgens und 3 Tabletten Abends rauf gesetzt. Der Arzt erklärte mir das du dies Mittel dein Leben brauchen würdest, aber das war mir egal, Hauptsache es half dir, aber der Arzt sagte auch, durch die Tabletten würde dein Herz Gas gegeben und irgendwann würde das dein Herz nicht mehr mit machen, du könntest aber Jahre noch damit leben, wenn du dementsprechend damit lebst. Diät, keine lange Spaziergänge. Ich richtete mein Leben nach deine Bedürfnisse ein.

Aber 14 Tage später, dir ging es wieder schlechter, die nächste Botschaft: Krebs und man sollte sich mit dem Gedanken Anfreunden, dich ein zu schläfern. Anfreunden mit den Tod? Das konnte nur ein Arzt sagen, der keine Beziehung zum Hund hatte, sondern das nur als sein Job sah.

Mein Herz schrie: Nein, nein, das kann ich nicht, es ist doch mein geliebter Engel Tina, die soviel durchgemachen mußte und ich wollte doch mit ihr noch zuviel unternehmen. Ich habe ihr doch versprochen, bis am Ende ihre Tage, bis zum letzten Atemzug, bei ihr zu sein.

Ich bekam eine Gnadenfrist über das Wochenende. Unser Mäuschen ging es am Sonntag immer schlechter, so das ich dachte, jetzt stirbt sie. Aber du hast dich nicht unterkriegen lassen, du warst eine Kämpfernatur und wolltest jede Minute deines Leben mit mir verbringen, das war deine Botschaft an mir. Am Samstag, den 6.09.2003 fingst du an, dich von uns zu verabschieden. Du kamst immer öfter um dich umarmen, zu küssen und streicheln zu lassen. Ich lebte noch einmal eine ganze Woche intensiv mit dir, keine Minute wurdest du aus den Augen gelassen. Du muß gespürt haben das du bald sterben würdest, dein Verhalten war anders als sonst.
Trotzdem ging ich mit dir zu einen anderen Arzt und ließ dich noch einmal untersuchen. Er röntge dich, aber die Diagnose war noch schlimmer, denn dein Körper war voller Krebsgeschwüren und man konnte dir nicht mehr helfen, nur verlängern. Man gab dir Spinnengift, aber du hast aufgehört zu essen, weil du vor lauter Schmerzen nichts essen konntest. Du stand`s vor deinen Napf und verstandest nicht warum du nicht essen konntest. Wir gaben dir Flüssignahrung, trinken war kein Problem. Am Freitag mussten wir wieder zum Arzt, man hatte den Eindruck dir ging es besser. Der Arzt spritzte dir nochmals Spinnengift und eine Spritze damit du essen konntest. Ein kleines Stück hast du auch gegessen, aber leider dann nichts mehr. Mein Herz schrie: Bitte Tina ess, ich brauche dich doch noch. Aber Tina hatte den Kampf gegen den Krebs verloren.

Am Sonntag sind wir noch mal spazieren gegangen, du kamst auch freiwillig mit, ich dachte ist ja toll, denn du konntest schon lange nicht mehr spazieren gehen, keine 10 Schritte und du warst völlig fertig.


Bleib noch einen Tag

Die Sterbestunde

Dann kam der Mittag und du hattest eine Herzattacke bekommen, sofort war ich bei dir und nahm dich in meine Arme und dein Blick sagte: Lass mich gehen, ich kann nicht bleiben, ich habe soviel Schmerzen, ich muss erlöst werden, mein Kampf ist zu Ende, ich kann nicht mehr. Ich ließ dich gehen und sagte: Ich werde in deiner letzten Stunde bei dir sein. Ich erzählte ihr von den glücklichen Tagen mit ihr und das ich ihr dankte, dass ich sie haben durfte. Ich streichelte ihr Körper und sagte: Geh, kleiner Engel Tina, geh in einer besseren Welt ohne Schmerzen und Qualen, warte auf der Regenbogenbrücke auf mich, damit wir gemeinsam in die Ewigkeit gehen können, denn die werden wir zusammen verbringen, nur du musst schon früher dahin.

Tina bäumte sich noch einmal auf und schaute in meinen Gesicht: Tina du kannst ruhig sei, ich bin bei dir und helfe dir über die Schwelle auf der Regenbogenbrücke.

Mein süßes Mädchen schlief am Sonntag den
14.09.2003 um 15.14 Uhr ruhig in meinen Armen ein. Sie lag da, als ob sie schlief. Ich schrie: Tina, Tina komm zurück, wir haben doch noch zuviel vor. Aber Tina ist jetzt in eine andere Welt, wo sie glücklich und gesund sein kann. Sicher ist sie ein Engel und bewacht mich und sieht wie sehr ich trauere. Keiner kann mich trösten, ich verlor einen Hund, der einen Charakter hatte, wovon manche Menschen träumen. Tina war edel und gut. Leider ging auch hier das Sprichwort in Erfüllung: Die guten gehen zuerst.

Mein Herz schreit....

Leb wohl kleiner Engel, du warst der Sonnenschein in unseren Leben, mit dir durften wir glückliche Stunden verbringen, die aber viel zu kurz waren. Gerne hätten wir dich noch länger behalten und dir unsere ganze Liebe weiter gegeben. Du hast ein Stück von uns mitgenommen und niemand kann dieses Stück ersetzen, dass soll auch niemand, denn du wirst eine gute Erinnerung für uns sein und wenn ich an deinen Grab komme und mit dir rede, gibt`s du mir eine Antwort. Mein Versprechen werde ich halten und einen anderen Hund aus dem Tierheim ein neues, glückliches Zuhause geben. Nur lieber Engel, es wird etwas dauern, ich kann noch nicht über dein Tod wegkommen, noch weine ich sehr viel und dann haben wir ja auch noch unseren Snoopy, der keinen anderen akzeptiert.

Ich danke den lieben Gott, das dein Weg unseren Weg kreuzte.

Du warst unser kleiner Engel, der nur Sonnenschein verbreitete. Niemals kannstet du schlechte Laune, auch nicht als der Schmerz dich peinigte.

Der lieb Gott, hat mit Sicherheit, mit Dir etwas besonders vor.

Leb wohl und bis bald.

Dein trauendes Frauchen.


Ihre letzte Stunde

Tina`s letzten Stunden



Tröste Dich

Wir gaben unsere Tina ein Grab, wo ich immer hingehen kann, wenn meine Sehnsucht am größten ist und ich kann dann mit ihr reden. Ich kaufte ihr eine Lampe, die ständig an ist, damit sie den Weg zu mir findet und ich zu ihr. Ich weiß Tina wartet auf mich und ich gebe ihr das Versprechen wir werden uns wieder sehen um in der Ewigkeit zu gehen, du wirst nicht vergeblich auf uns warten.

So hätte unsere Tina das gesagt:


Tröste dich
Liebes Frauchen, tröste Dich,
ich weiß, wie sehr Du liebtest mich,
und auch mein Herz schlug nur für Dich,
ich nie von Deiner Seite wich.
Verband uns traute Zweisamkeit,
und liebten wir es, rauszugeh'n,
des Abends die Geruhsamkeit,
liess manche Sorge schnell vergeh'n.

Kann ich Dich nun nicht mehr begleiten,
so wird mein Geist Dich doch geleiten,
meine Nase kennt jede Wiese,
jeden Windzug, welcher blies.
Wirst an all bekannten Stellen
auch erinnert sein ans Bellen,
wenn Du andere Hunde siehst
und vor Deinen Tränen fliehst.

Doch so soll Dich trösten eins:
Du warst mein Licht des Sonnenscheins,
gabst Futter mir und auch ein Dach,
dafür ich hielt Dir treu die Wacht.
Nie verlor'n geht diese Liebe,
unerfüllt sie doch erst bliebe,
wenn einander nicht gedacht,
Erinnerung nicht in uns wacht.
Drum gedenke meiner immer,
sonst der Schmerz wird sein noch schlimmer.
Schliess' mich in Dein Herz fest ein,
dann werd ich ewig bei Dir sein.

Sind die Tränen reich geflossen,
denk auch an meine Artgenossen.
Mancher sitzt gar wie in Trance
im Zwinger, hoffend auf die Chance,
welch Du bereit wärst, ihm zu geben und erneut zu zweit zu leben.
Reich erfüllt von Stolz und Mut
tät nun ein neues Tier Dir gut.


Tina & Snoopy

Unsere lieben Hunde



Meine Hündin



Sie war eben meine Hündin Tina

Sie war mein drittes Auge, das über die Wolken blickte,
mein drittes Ohr, das über die Winde lauschte.
Sie war der Teil von mir, der sich bis zum Meer erstreckte.
Wie sie sich an meine Beine lehnte,
beim leisesten Lächeln mit dem Schwanz wedelte,
ihren Schmerz zeigte, wenn ich ohne sie ausging,
all das sagte mir tausendmal,
daß ich der einzige Grund ihres Daseins war.



Seelischer Trost und innerer Frieden.

Hatte ich Unrecht, verzieh sie mir mit Wonne.
War ich wütend, brachte sie mich zum lachen.
War ich glücklich, wurde sie vor Freude fast verrückt.
Machte ich mich zu Narren, sah sie darüber hinweg.
Gelang mir etwas, lobte sie mich.

Ohne sie war ich ein Mensch unter vielen.
Mit ihr war ich stark.
Sie war die Treue selbst.
Sie lehrte mich die Bedeutung der Hingabe.
Durch sie erfuhr ich seelischen Trost und inneren Frieden.





Sie gab mir Trost

Sie war eben unsere Hündin

Sie lehrte mich verstehen, wo vorher meine Ignoranz war.
Ihr Kopf auf meinem Knie heilte meine menschlichen Schmerzen.
Ihre Gegenwart schützte mich
vor Dunkelheit und Unbekanntem.
Sie versprach auf mich zu warten, wann und wo auch immer,
denn ich könnte sie ja brauchen.
Und ich brauchte sie - wie schon immer.

Sie war eben meine Hündin Tina.


Herrchen und Tina im Zoo



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© 2003 by Marion Eich Meine Geschichte

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