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Warum bin ich Christ?


Eigentlich könnte ich sagen, dass sich mir diese Frage nie gestellt hat. Als Baby auf Veranlassung der Eltern getauft, durch die Oma zu Kindergottesdienst und Kinderkreis gegangen, wie selbstverständlich den Religionsunterricht besucht und zur Kommunion gegangen. Da ist man ganz automatisch Teil der katholischen Kirche - also auch Christ. Eigentlich könnte ich das so sagen, aber es würde nicht stimmen. So einfach ist das mit dem Glauben nicht. Ich könnte ja trotz allem - wie viele andere Menschen - den lieben Gott einen guten Mann und die Kirche eine wohltätige Organisation sein lassen und mich sonst um den Glauben nicht weiter scheren.
Aber für mich war die Entscheidung, die ich bei meiner Kommunion getroffen habe, eine ganz bewusste: "Ja, ich möchte zu Jesus gehören und mich von ihm leiten lassen."


'Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Das ist mein Kommunionspruch und auch Ehegelübte, der seitdem als Motto über meinem Leben steht. Aber warum? Da ist sie wieder - die Frage. Warum hast du dich damals so entschieden, und warum bist du auch noch heute dieser Entscheidung treu?
Nun, weil ich erfahren habe - in der Gemeinde, im Religionsunterricht und in der Begegnung mit anderen Christen - wie sehr Gott mich liebt. So wie die Welt nicht aus einem dummen Zufall heraus entstanden ist, sondern aus der Liebe Gottes und es einen Plan Gottes für diese Welt gibt, so ist auch mein Leben nicht sinnlos.
Als lebendiger Gedanke Gottes bin ich ein Teil seines Planes, und es ist spannend zu entdecken, welche Aufgabe er sich für mich gedacht hat. Und sollte ich manchmal denken, ich bin doch viel zu klein, schwach und fehlerhaft, um an so etwas Großem wie Gottes Plan mitzuarbeiten, dann weist Gott auf Jesus und sagt: "Ich bin doch als Kind in der Krippe viel kleiner und ärmer gewesen als du. Und ich bin für dich am Kreuz gestorben, um alles wegzunehmen, was falsch und fehlerhaft an dir ist. Nein, allein von dir aus könntest du nicht zu mir kommen. Aber ich habe doch alles hinweg genommen, was uns noch trennt, weil ich bei dir sein will, wenn du mich lässt." Und dann merke ich, dass Gottes Reich schon hier ist, mitten unter uns, auch wenn man es durch all das Leid, das durch den Eigensinn der Menschen entsteht, manchmal nur schwer entdecken kann.
Dabei heißt, Gottes Plan zu folgen, nicht, dass ich meinen Verstand an der Garderobe abgeben muss und blind menschlichen Autoritäten gehorche (auch nicht, wenn sie sich als göttlich ausgeben). Allein Gottes Wort soll ja das Licht auf meinem Wege sein. Gottes lebendiges Wort aber, das ist Jesus Christus.
Und von Jesus erfahre ich am deutlichsten aus dem Evangelium, aus der Bibel und durch Menschen, die zu ihm gehören. Deshalb ist mir das Leben in der Gemeinde so wichtig, denn hier treffe ich immer wieder Leute, mit denen ich über die Bibel reden kann, und hier sind mir schon oft Menschen begegnet, von deren Glaube ich beeindruckt war und von denen ich lernen konnte, was es heißt, mit Jesus zu leben und zu reden. Und durch meine Arbeit in der Gemeinde hat mir Gott gezeigt, welcher Beruf meinen Gaben entspricht. Ja, sogar die Frau, die ich liebe, habe ich durch diese Arbeit kennengelernt.

Der Herr ist mein Hirte,
er gibt auf mich Acht.
Mir kann nichts gescheh`n,
wenn er über mich wacht.

Und sind meine Wege
oft holprig und schwer,
nimmt er mich an die Hand
und geht neben mir her.

Einst war ich verirrt
in finsterer Nacht.
Er hat mich gesucht
und nach Hause gebracht.

Ich möchte ihm danken
und ihm nur vertrau`n.
Nie wieder wanken,
auf ihn nur noch schau`n.

Der Herr ist mein Hirte,
er gibt auf mich Acht.
Mir kann nichts gescheh`n,
wenn er über mich wacht.







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