Unvergessen



Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot, der ist nur fern;
tot ist nur, wer vergessen wird.





Ich habe die Sonne des Tages gesehen, jetzt ist es Zeit um schlafen zu gehen. Jetzt ist es Zeit nach Sorgen und Wachen,
die Augen in Frieden zuzumachen. Doch wem ich ein wenig Licht gegeben, der lasse mich ins einem Herzen weiterleben.






Es gibt keinen Tod.
Ich kann die Augen schließen.
Ich werde mein Paradies
in den Herzen derer finden,
die sich an mich erinnern.




Hallo kleiner Engel

Im Traum bin ich Dir ganz nah und besuche Dich da.
Steh da und klingle bei dir, im „Hotel Engel“.

Hallo mein Freund da oben, wie gehst dir?
Deine Stimme, Deine Worte, Dein Wesen,
du fehlst uns hier, fehlst mir hier.

Hallo mein Freund da oben, was machst du?
Dahin gereist und angekommen im Himmel,
genießt du dort Deine Ruh?

Hallo, ich bin`s Dein Freund, was machst du?

„Im Hotel Engel“ sind wir geboren,
„Im Hotel Engel“ ist keiner verloren,
wer träumen kann, fliegt durch Raum und Zeit,
ich vergesse dich nie, mein Freund.

„Im Hotel Engel“ bin ich, wenn ich träume,
jeden Abend check ich ein,
ich sage, „Hallo mein Freund“
und klingle, „Im Hotel Engel“

Hallo mein Freund da oben,
ich danke dir, dass ich dich kennenlernen durfte,
schön warst du hier, bei mir.

Hallo mein Freund, da oben,
hast mir mal gesagt
Es wird schon weitergehen,
lass die Erde weiterdrehen,
wir werden uns sehen

„Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann
Wiedersehen.

„Im Hotel Engel“ sind wir geboren
„Im Hotel Engel“ ist keiner verloren,
wer träumen kann, fliegt durch Raum und Zeit,
ich vergesse dich nie, mein Freund.

„Im Hotel Engel“ bin ich, wenn ich träume,
jeden Abend check ich ein, ich sage

„Hallo mein Freund“ und klingle „Hotel Engel“

Im Traum fliege ich weit,
check ein „Hotel Engel,
fliegt durch Raum und Zeit
steh da, vor den „Hotel Engel,
„Hotel Engel“ steh da und klingle bei dir, Hotel Engel



„Im Hotel Engel“ sind wir geboren,
„Im Hotel Engel“ ist keiner verloren
„Im Hotel Engel“ ist keiner geboren
„Im Hotel Engel“ ist keiner verloren

Wer träumen kann fliegt durch Raum und Zeit,
ich vergesse Dich nie, mein Freund.

Im Hotel Engel bin ich, wenn ich träume,
jeden Abend check ich ein,
ich sage „Hallo mein Freund“
und klingle im „Hotel Engel“

und ich sage „ Hallo mein Freund und klingle im „Hotel Engel“.
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Hallo kleiner Engel
begleite mich am Tage und in der Nacht
wache und lache und weine...
mit mir
ob es mir gut geht oder schlecht
leg` deine Hand sanft über mich
und beschütze auf allen Wegen....





Mein Gebet für mein Enkel Maverick

Kleiner Engel, man sagt, ich darf dich nicht beim Namen nennen.
Man sagt, ich habe kein Recht zu trauern.
Als ich traurig war und ich deine Eltern mein Beileid aussprach, sagte man mir, ich hätte dazu kein Recht.
Als die Tante sagte, dass deine Mama so schnell wieder schwanger wurde, das sei nicht gut und man verbat ihr dieses Urteil nicht (Bei deiner Mutter ihr Geburtstag), warum wird immer mit zweierlei Maß geurteilt.
Kleiner Engel, ich bin deine Oma und da können deine Eltern nichts machen und die Tante deiner Mutter schon gar nicht. Soll sie sich selber Enkel anschaffen.
Kleiner Engel nächste Woche ist der 2. Advent und da werde ich abends eine Kerze am Fenster stellen und ganz fest an dich denken. Am Sonntagmorgen ist extra ein Gottesdienst für Sternenkinder, ich werde da sein und für dich beten und in mein Gebet werde ich auch deine Geschwister miteinbeziehen, leider darf ich keinen Kontakt zu deinen Geschwistern haben. Sag mal kleiner Engel, kannst du mir helfen, damit ich deine Geschwister sehen kann. Bitte schicke sie mir auf meinen Weg, die Eltern brauchen ja nichts davon erfahren.
Kleiner Engel, du hast doch einen "Heißen Draht", zum lieben Gott, kannst du nicht sagen, er soll deine Oma helfen?
Kleiner Engel ich wünsche Dir schöne Weihnachten und grüße das Christkind und alle anderen Sternenkinder ganz lieb von mir.



Unvergessen

In der Trauer leben

Diese Seite habe ich für Dich Maverick, mein kleiner Engel, gewidmet. Auch wenn man sagt, ich hätte kein Recht dazu, lieber so sein, als gar nicht nachfragen, wie es denn den Vater geht, der um sein Leben mal wieder kämpfen musste, Deine Eltern hielten es nicht für nötig, welchen Charakter muss haben, um so zu sein. Danke Maverick, dass du auf deinen Opa aufgepasst hast, ich habe am 2. Advent ganz doll an dich gedacht und werde nun wieder dir eine Kerze anzünden.

Diese Seite habe ich auch, auf besonderen Wunsch, meinen Schwägerinnen gewidmet, eine hatte gleich 4 Sternenkinder und die andere 1 Sternenkind.
3 waren Totgeburten und 2 sind kurz nach der Geburt gestorben, aber alle 5 Sternenkinder sind in unsere Herzen und nie vergessen worden.
Mein Schwager und meine Schwägerinnen ließen alle 5 Kinder beerdigen, so dass alle Abschied nehmen konnten, noch heute nach 30 Jahren werden ihre Gräber gepflegt, so haben die Angehörigen diese Sternenkinder, die der Familie so fehlen, nicht vergessen.

Diese Seite ist für alle Sterneneltern und Sternengroßeltern gewidmet, die Abschied nehmen wollen. Gerade Großeltern leiden mit. Sie trauern um ihr Enkelkind und sorgen sich um ihre Tochter oder ihren Sohn. Leider werden einige abgewiesen. Aber auch ich muss es akzeptieren, deswegen stehen weder Namen noch Bilder auf diese Seite. Meine Gedanken um meine Enkelkinder kann man mir aber nicht nehmen. Ich einer Rubrik schreibe ich, dass man die "Trauerende" annehmen soll, aber schnell wird vergessen, dass in der Familie auch noch andere Trauerende gibt.

Bitte akzeptiert die Trauer andere, leider versteht es nicht jeder, dass auch Angehörige Abschied nehmen müssen, dass wäre nicht Normal hat man mir gesagt. Weil man Abschied nimmt ist man krank und hat was vergessen frühere Trauer zu bearbeiten. Ist unsere Umwelt so Intolerant gegenüber andere? Gilt nur noch das eigene Leid? Oder darf man sich um andere kümmern ohne sich lächerlich zu machen? Darf man nicht mehr um das Enkelkind trauern?
Haben Eltern solche Macht, die bestimmen wollen, wie sich Großeltern zu fühlen haben? Leider finde ich keine Antwort, vielleicht findet es jeder für sich, die passende Antwort.

Wer in den Herzen weiter lebt, wird nicht sterben.


Lieber Maverick,
nun hatte ich viel Zeit zum nachdenken, dadurch das dein Großvater so krank war und deine Eltern es ignoriert haben, aber vielleicht kommen die auch mal in dieser Situation, dann wissen sie, wie man sich fühlt wenn man alleine dasteht, und ich habe den Entschluss getroffen, Euch bei den Namen zu nennen, denn ein Recht auf den Namen haben deine Eltern nicht und ich finde es schlimm, wenn ich Euch mit nur liebes Enkelkind ansprechen darf. Deine Eltern haben keine Macht dazu, weder gesetzlich noch juristisch, mir irgendein Name zu verbieten, denn ein Copyright haben sie nicht und ich werde auch dafür sorgen, dass die Verbindung für alle klar ist. Ein Jugendamt kann sie nicht helfen, mir zu verbieten, Euch bei Namen zu nennen. Der Jugendamtmitarbeiter hat seine Kompotente überschritten, indem er mir sagte, ich soll einen Arzt aufsuchen, vorher hat er es zu deinen Eltern gesagt, halt wie das Fähnchen weht. Gut das es jurustische Personen gibt, die das abschecken können. Ich warte.


Für Maverick



"Das verbindet ungemein"
Großeltern als Trauernde wahrnehmen



Großeltern als Trauernde nicht wahrgenommen

„Großeltern kommen bei den meisten als Trauernde eigentlich nicht vor“. „Denn sie sind durch den Tod eines Enkelkindes ja nicht direkt betroffen. Dabei leiden sie mit ihrem Kinder und zugleich mit den Enkelkindern, also sogar zweifach“. Und diese spezielle Stellung in der Familie ermögliche es ihnen auch, eine Mittlerrolle einzunehmen. „Sie bilden Brücken zwischen Kindern und Eltern und springen immer dann ein, wenn ihre eigenen Kinder nicht da sind oder eine Erholungspause brauchen. „Sie dürfen da sein und unterstützen. Von dieser Aufgabe sind sie meistens sehr erfüllt und sehen das überhaupt nicht als Opfer.


Bandbreite der Gefühle zugestehen

Ich fühlte mit das man in Trauer war, wurde aber vor der Tür gelassen. Man ließ mich nicht an der Trauer teilnehmen und man nahm immer mehr Abstand.

So oder ähnlich ging es auch den anderen Großeltern und es gab viele Großeltern die nicht trauern durften, die nicht teilhaben durfen, man schickte sie weg. Jedes Jahr am 2. Sonntag im Advent stellen seit vielen Jahren Betroffene rund um die ganze Welt um 19.00 Uhr brennende Kerzen in die Fenster. Während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten entzündet, so dass eine Lichterwelle 24 Stunden die ganze Welt umringt.
Großeltern zündeten für die Enkelkinder Lichter an, so wie man es für die verstorbenen zum Allerheiligen macht, denn sie standen im Mittelpunkt – auch wenn sie nicht dabei waren. Freude, Ausgelassenheit und Trauer – alle Gefühle hatten ihren Platz.

Austausch hilft

Welche Eigenschaften schätzen sie an ihren Enkeln besonders, was berührt die Großeltern besonders, wie kommt man mit der schweren Krankheit oder dem Tod klar? „Es ist ein ganz großer Schatz, den die Großeltern ihren Kindern vermachen“. Denn diese Erfahrungen, die sie allein oder gemeinsam mit anderen Betroffenen erleben, werden positive Auswirkungen auf das Zusammenleben mit Kindern und Enkeln haben.

Dürfen Großeltern nicht trauern?

Bei einige Eltern werden Großeltern mit eingeschlossen, bei andere haben Großeltern keine Chance sich aus zu tauschen.

Ich wünsche trotzdem, auch wenn ich ich bildlich gesehen, vor der Tür gelassen werde, dass die Eltern mit ihrer Trauer fertig werden und hoffe das sie sehen, dass andere auch trauern ohne jegliche negative Gedanken.

Als Sternenkinder (auch Engelskinder, Schmetterlingskinder) werden Babys und Kleinkinder, die als Tot- oder Fehlgeburt zur Welt kamen oder nur wenige Tage nach ihrer Geburt sterben, bezeichnet.
Bei Totgeburten gibt es in Deutschland unterschiedliche Handhabungen mit dem Leichnam des Kindes. Dieses ist vor allem dadurch begründet, dass sowohl medizinisch als auch juristisch Unterschiede gemacht werden. Während für Kinder mit mindestens 500 Gramm in Deutschland generell eine Bestattungspflicht existiert, gelten Totgeburten, sowie Lebendgeburten die nach der Geburt versterben, unter 500 Gramm gemäß dem Personenstandsgesetz nicht als Personen. Rechtlich betrachtet haben diese Kinder nicht existiert. Für die Eltern hat dieses oft zur Folge, dass diese Kinder nicht beerdigt werden können. Dieses stellt für die Eltern oft einen weiteren Schock dar, da ihnen somit auch die Möglichkeit des Abschiednehmens genommen wird.
Viele Vereine und Webseiten betonen heute, dass auch abgetriebene Kinder zu den Sternenkindern gehören und ihre Eltern das Recht haben, sie als solche zu bezeichnen und zu trauern. Vereinzelt werden auch Kinder die bis ca. zur Pubertät (oder sogar noch danach) sterben als Sternenkinder bezeichnet.
Das Bestattungsrecht ist europaweit in jedem Bundesland und Kanton anders gesetzlich geregelt. Somit unterscheidet sich auch das Recht bzw. die Pflicht auf eine Bestattung.






Ihr lieben....

Hättest du ein Begräbnis gehabt, hätte sich deine Oma vorstellen können, diese Rede zu halten:

Ihr liebe Eltern, Großelternj und Verwandte, Ihr lieben alle,
seid nicht voller Schwermut und nicht voller Kummer, wenn Ihr an mich denkt! Und bitte verhärtet nicht. Ich bin nicht verloren, nicht für die, die sich auf mich gefreut haben.

Meinen Anfang habe ich aus Euch genommen, und ich bin in Euer inneres zurückgekehrt. Für immer. Das hat die Liebe bewirkt, die Ihr mir geschenkt habt. Klammert Euch nicht an mich. Ihr dürft loslassen, denn ich bin eins geworden mit Euch, mehr als wenn ich mein Leben gelebt hätte.

Gewiss, die Zeit war kurz, die ich bei Euch sein durfte. Aber auch das längste Leben ist nur wie ein kurzer Blitz in der Zeitrechnung, die jenseits Eures kleinen wichtig tuerischen Planeten herrscht. Was mehr zählt als die gemeinsame Zeit, ist der Geist, der sie erfüllt hat.

Beklagt Euch nicht, dass ich ohne Abschied von Euch gegangen bin, grübelt nicht, was Ihr hättet anders oder besser machen können. Was zählt, ist meine Verbundenheit mit Euch und Eure Verbundenheit mit mir. Sie ist gewachsen und sie wird genährt durch all die Liebe, all die Zärtlichkeit und Hoffnung, die mir von Euch zuteil wurde. Diese Ernte ist einer guten Saat bewirkt, dass wir wieder eins geworden sind und wir eins bleiben werden.

Heute kann ich Euch ein wenig zurückgeben von dem Geist der Hoffnung, den ich Euch danke, von Kraft, zu der Ihr mir verholfen habt, von dem Lächeln, das ich von Euch bekommen habe.

Ich bin nicht verloren,

ich bin Euch nur vorausgegangen.

Lasst Euch durch nichts verwirren. Erhaltet mir Eure Liebe. Sie, diese Liebe, gibt auch Eurem Leben die Tiefe, aus der Ihr Ruhe und Kraft schöpft.

Ich glaube, die Menschen um Euch brauchen Eure Erfahrung und Euren Frieden und alles, was in Euch an Verstehen und Hilfe gewachsen ist. Die Welt braucht den Trost, der von Euch ausgeht, weil Ihr in der Trauer um mich erfahrener, wertvoller werden konntet.

Lächelt nicht über mich und meine Gedanken – oder besser, lächelt doch, ihr lieben…, Ihr lieben Alle.

Oma und Opa wünscht Dir eine schöne, saftige Blumenwiese mit vielen Engelkinder zum spielen. Wir werden immer an dich denken.


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''Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen. Der Herr sei neben dir, um dich in die Arme zu schließen und zu schützen. Der Herr sei über dir, um dich zu segnen. So segne dich der gütige Gott.''



"Jeder Tag möge glücklich für dich werden. Deine Gedanken sollen fröhlich sein wie die irischen Marienkäfer; dein Herz so leicht wie ein kleines Lied."

Engelchen Maverick, die Taube und die Blume.


P.S.: Leider soll ich Dich nicht beim Namen nennen und hoffen, aber meine Entscheidung ist eine andere und werde dich in Zukunft Maverick nennen, wie man dich genannt hat.

Auf seiner kleinen Wolke saß das Engelchen Maverick und war traurig. Keiner hatte Zeit mit ihm zu spielen, keiner wollte ihm vorlesen, keiner ihn aufheitern. Ach, er ließ sein Köpfchen hängen --- und --- sah hinunter auf die Erde. Auf dem Friedhof sah er seine Großeltern. Auch sie waren traurig, pflanzte schöne Blumen auf die Gräber und dachten an ihn, Maverick . Wo er wohl war, was er wohl machte ??? In ihrem Herzen wußten sie, daß er ein Engelchen war. Ein kleiner Engel mit wunderschönen Flügeln. In der Nähe eines Grabes saß eine Taube. Diese schaute der Frau beim Pflanzen zu. Nach einer Weile war die Frau mit dem Bepflanzen des Grabes fertig, stand vor dem Grab und dachte an ihr Enkelkind. Da sah sie ein Blütenköpfchen, das am Boden lag. Gerade, als sie sich danach bücken wollte, flog die Taube schnell herbei, nahm die Blüte in ihren Schnabel und flog davon. Wir lächelten und schauten der Taube nach. "Kleine Taube, flieg zu unseren Enkelkind und bring ihm die Blüte, und sag ihm, daß wir immer an ihn denken" !!! - Im Himmel hatte Maverick diese kleine Szene beobachtet und war dadurch noch trauriger geworden. Die Sehnsucht nach seiner Großeltern war riesengroß. Da, auf einmal kam eine Taube angeflogen. Das Engelchen streckte sein kleines Händchen aus, und - die Taube setzte sich darauf und legte die Blüte auf seine Hand. "Du, deine Oma schickt dir diese Blume und läßt dir sagen, daß sie immerzu an dich denkt"!!!
Da freute sich das Engelchen und war gar nicht mehr traurig. Denn seine Großmutter dachte ja immer an ihn !!! Und er wußte: Wer im Herzen eines anderen wohnt, ist niemals allein !!!


Sternenkind


Da oben leuchten die Sterne -
in unendlich weiter Ferne.
Du bist dort oben, ich weiß es genau,
zu gerne ich nachts in den Himmel schau.

Da oben leuchten die Sterne -
ich habe sie alle so gerne.
Du siehst herunter - ich spür deinen Blick,
doch leider kommst du niemals zurück.

Da oben leuchten die Sterne -
ich suche dich in der Ferne.
Ich hab dich so lieb, mein Sternenkind,
meine Sehnsucht trägt dir hinauf der Wind !!!




Sternenkinder werdet ihr genannt,
denn niemals mehr kann euch reichen
euere Mutter tröstende Hand.

Sternenkinder die zu früh mussten geh´n,
eure Seelenlichter sind nun am
strahlenden Nachthimmel zu sehen.

Sternenkinder ihr seit in aller Herzen
Auch wenn euer Weggang
bereitet so große Schmerzen.

Sternenkinder erhellt unsere Nacht,
damit der Schmerz der Eltern wird gelindert
durch eure Sanftstrahlende Macht.

Sternenkinder ihr seid aller Herzen so nah,
doch niemals wird es so sein,
wie es früher einst war.

Warum war es uns nicht gegeben, das Du bei uns bleiben durftest in unserem Leben. Es tut so weh das Du nicht mehr bei uns bist, unser Gefühl sagt uns, das es ungerecht ist. Die Chance auf ein glückliches Leben, sie war Dir nicht gegeben
Das Warum, werden wir wohl niemals verstehen und deshalb fühlen wir uns allein. Doch die Erinnerungen an Dich sind schön und auch der Gedanke irgendwann wieder bei Dir zu sein.

Liebes Sternenkind Maverick,
Es ist noch gar nicht lange her, als wir erfuhren, dass wir wieder Großeltern würden. Wir freuten uns und auch für unsere Prinzessin, die nun endlich ihr heißersehntes Geschwisterchen bekommen sollte.
Und heute Morgen, den 16.05.2007, die entsetzte Nachricht, unser kleines Enkelkind ist, in 5 Monat, leider verstorben (Abort).

Du solltest ein Junge werden, unabhängig, aber sei gewiss, du wärst hier auf Erden willkommen gewesen.
Du wolltest nicht hier auf Erden sein, du wolltest gleich im Himmel sein. Sei gewiss, auch du wärst geliebt worden, wie wir unsere kleine Prinzessin lieben.
Sicher ist unsere Prinzessin traurig, sie hatte sich über dich gefreut, was sie mir alles erzählt, dass sie gelernt hat, Baby`s trocken zu machen und zeigte es mir gleich an ihr Baby, nur mit den anziehen, da mußte noch geübt werden, aber das hätten wir auch noch hin bekommen. Sie wollte auch dich in ihr Zimmer holen, wenn Mama und Papa schliefen und sich um dich kümmern, denn schließlich hat sie nun ein Hochbett und da passen auch mehr Kinder rein, nur du müßtest unten schlafen, damit du nicht zu tief fallen würdest und wenn sie nach mir kommt, da würde sie dich auf jedenfall mitbringen, so ist unsere kleine Prinzessin. Unsere Kleine hat uns soviel erzählt, was sie mit Dir machen würde, wenn du erst mal laufen könntest. Das erste wäre, mit dir zum Hui fahren und dir zeigen wie schön das ist, Oma und Opa sollten dann auch dabei sein und nun hattest du dich entschlossen gleich im Himmel zu sein und auf alle aufzupassen. Auch wenn du nicht geboren wurdest, du wirst immer ein Platz in unseren Herzen haben.

Eine Bitte haben wir: Bitte achte auf Deine Schwester und beschütze sie auf all ihren Wegen, denn du bist nun zu ihren Schutzengel geworden.

Du schaust nun von deinen Stern auf uns alle herab und lachst, nur wir haben einen Stern, der für uns lacht, nur genau hinschauen müssen wir.




Sternenkind

Sternenkind, Du lächelst, still in Deinem Traum.
Du fliegst, wie Sternenkinder, so durch Zeit und Raum.
Du besuchst andere Welten, in Gedanken bist Du dort.
Sternenkinder sind niemals nur an einem Ort.

Phantasie ist für Dich wichtig, ohne sie überlebst Du nicht,
denn nur mit ihrer Hilfe siehst Du im Dunkel Licht.
Als Sternenkind bist Du niemals auf dieser Welt allein,
denn in Deinen Träumen kann jeder Dein Freund sein.

Wenn Du träumst vergißt Du was Dir Sorgen macht,
Du hast die schönsten Stunden träumend zugebracht.

Sternenkind, Dein Leben ist bunt, und nicht nur hier;
Sternenkind sag träumst Du manchmal auch von mir?
Sternenkind hilf mir, laß mich nicht allein!
Lehr mich, so wie Du, ein Sternenkind zu sein!



Wir Sternenkinder träumen ein Leben, das uns gefällt.
Vielleicht sind wir wirklich nicht richtig auf dieser Welt.




Mitmenschen nehmt uns Trauernde an

Geht behutsam mit uns um, denn wir sind schutzlos.
Die Wunde in uns ist noch offen und weiteren Verletzungen preisgegeben.
Wir haben so wenig Kraft, um Widerstand zu leisten.
Gestattet uns unseren Weg, der lang sei kann.
Drängt uns nicht, so zu sein wie früher, wir können es nicht.
Denkt daran, dass wir in Wandlung begriffen sind.
Lasst Euch sagen, dass wir uns selbst fremd sind. Habt Geduld.
Wir wissen, dass wir Bitteres in Eure Zufriedenheit streuen, dass Euer Lachen ersterben kann, wenn Ihr unser Erschrecken seht,
dass wir Euch mit Leid konfrontieren, dass Ihr vermeiden möchtet.
Wenn wir Eure Kinder sehen, leiden wir.
Wir müssen die Frage nach dem Sinn unseres Lebens stellen.
Wir haben die Sicherheit verloren, in der Ihr noch lebt.
Ihr haltet uns entgegen: Auch wir haben Kummer.
Doch wenn wir Euch fragen, ob ihr unser Schicksal tragen möchtet, erschreckt Ihr.
Aber verzeiht: Unser Leid ist so übermächtig, dass wir oft vergessen, dass es viele Arten von Schmerz gibt.
Ihr wisst vielleicht nicht, wie schwer wir unsere Gedanken sammeln können.
Unser Kind begleitet uns .Vieles, was wir hören,
müssen wir auf ihn beziehen.
Wir hören Euch zu, aber unsere Gedanken schweifen ab.
Nehmt es an, wenn wir von unseren Kind und unserer Trauer zu sprechen beginnen.
Wir tun nur das, was in uns drängt.
Wenn wir Eure Abwehr sehen, fühlen wir und unverstanden und einsam.
Lasst unser Kind bedeutend werden vor Euch.
Teilt mit uns den Glauben an ihn.
Noch mehr als früher ist er ein Teil von uns.
Wenn Ihr unser Kind verletzt, verletzt Ihr uns.
Mag sein, dass wir ihn vollendeter machen, als er es war,
aber Fehler zuzugestehen fällt uns schwer.
Zerstört nicht unser Bild.
Glaubt uns: Wir brauchen es so.
Versucht Euch in uns einzufühlen.
Glaubt daran, dass unsere Belastbarkeit wächst.
Glaubt daran, dass wir eines Tages mit neuem Selbstverständnis leben werden.
Euer „ Zu-trauen“ stärkt uns auf diesem Weg.
Wenn wir es geschafft haben, unser Schicksal
anzunehmen, werden wir Euch freier begegnen.
Jetzt aber zwingt uns nicht mit Wort und Blick, unser Unglück zu leugnen.
Wir brauchen Eure Annahme.
Vergesst nicht, wir müssen so vieles von neuem lernen.
Unsere Trauer hat unser Sehen und Fühlen verändert.
Bleibt an unserer Seite.
Lernt von uns für Euer eigenes Leben
.

Die Regenbogenstraße

Eines Tages gehe ich den selben Weg wie mein geliebtes Kind vor mir
und überquere die Schwelle des Lebens.
Ich laufe über die Regenbogenstrasse.
Am Ende dieser Strasse sehe ich einen grossen Spielplatz
und leuchtende bunte Farben, so wie Kinder sie lieben.
Auf der Wiese spielen die Kinder vergnügt miteinander.
Auf einmal springt ein Kind aus der Gruppe heraus und kommt auf mich zu.
Es schaut mir tief in die Augen, ich erkenne mein Kind.
Es nimmt meine Hand und und sagt: Mama, komm lass uns spielen.
Wir toben, spielen und schmusen.
Es ist als wäre es nie anders gewesen,
alle Schmerzen, alles Leid und die vielen Tränen sind vergessen
und wir sind für immer eins.
Nichts kann uns mehr trennen.









Du hast ein Recht auf deine Trauer.

Gedanken für .....

Du darfst dich deinen Verlusten widmen,
musst nicht verdrängen, was dich beschwert.
Du hast ein Recht, das abzutrauern,
was dich so tief enttäuscht hat
und was du nicht ändern kannst.
Du hast ein Recht auf deine Tränen,
auf dein Schweigen,
auf deine Ratlosigkeit,
auf deine innere und äußere Abwesenheit.
Du musst nicht den Glücklichen spielen,
nicht über den Dingen stehen.
Du hast ein Recht, die wegzuschicken,
die dich mit Gewalt aus deiner Trauer
herausholen wollen, weil deine Trauer
sie selbst bedroht.
Du hast ein Recht auf deine Trauerzeit.
Du hast ein Recht,
mit denen nicht reden zu wollen,
die dir ein schlechtes Gewissen machen
für deine Dunkelheit und Trauer.
Die mit Sprüchen kommen
und dich mit diesen Sprüchen
unter Druck zu setzen versuchen.
Du hast ein Recht auf deine Trauerstille.
Du hast das Recht, dich zu wehren
gegen die, die Dir sagen,
was du fühlen darfst und was nicht,
die Dich nicht als einzelnen,
sondern als Fall behandeln
und sich innerlich nicht wirklich
mit Dir einlassen.
Vielleicht macht Dich nichts so menschlich
wie Deine Trauer.
Über sie kann ein Trauernder sich Dir nähern
und auf Verständnis hoffen.
Trauern zu können ist eine Gabe.
Lass Dir das Recht auf Deine Trauer
nicht nehmen.
Du hast das Recht,
deine dunklen Stunden zu durchleben
und dich nicht durch billige Sprüche
aus ihnen herauslocken zu lassen.
Schon der Versuch ist eine Entwürdigung
deiner inneren Wirklichkeit.
Du bist auch deine Dunkelheit.
Die Abgründe und Widersprüche
gehören auch zu dir.
Die Schatten geben deinem Leben
Tiefe und Menschlichkeit.
Wer mit dir in Beziehung tritt,
sollte wissen, dass diese Seite zu dir gehört.
Wer sie in dir ablehnt,
hat nicht das Recht,
sich deinen Freund und deine Freundin zu nennen.
Manche geben dir nicht das Recht
auf diese Seite in dir.
Sie erwarten, dass du sie unterschlägst
und das Glück vorspielst.
Vielleicht haben sie weniger Angst für dich
als für sich selbst, weil sie durch dich
an das Unoffene in sich selbst geraten.
Wenn sie darum dir helfen wollen,
geschieht es nicht, um dir zu helfen, sondern sich selbst.


Weiterleben



"Ist jetzt wieder alles gut ?
Jetzt geht es Dir bestimmt besser - siehst Du - hab' neuen Mut
Mal muß ja auch der Schmerz zu Ende sein
Das Leben geht weiter - morgen wird wieder die Sonne schein'n

Schau jetzt nach vorn - nicht im Kummer vergraben
"Ich kann dieses "dumme" Gerede nicht mehr ertragen !
Schätzt Euch glücklich, wenn Euch nicht solch' ein Schmerz zerfrißt
Seid froh, wenn Eure Seele nicht so sehr einen Menschen vermißt
Spart Euch diese "dummen" Worte, die angeblich trösten sollen


Sie tun mir weh - könnt ihr das wirklich wollen ?
Ihr braucht ja nicht trauern - ich verlange es von Euch nicht
Doch laßt mir "meine" Trauer, sie stört Euch Doch nicht
Auch wenn Ihr meint - dies kann alles nicht gut für mich sein
Ich kann und will nicht anders - Ihr müßt schon verzeih'n




Wo bist Du?


frage ich das kleine Licht
Hier bin ich!
Mama, spürst Du mich nicht?

Ich spüre Dich,
doch sehe ich Dich nicht,
entgegne ich dem Licht
und höre, wie es spricht:

Es zählt nicht,was Du siehst oder nicht,
wichtig ist nur, Du spürst mein Licht-
in Dir, Mama, nicht äußerlich!

Ich spüre Dich deutlich,
innerlich.
Zum Greifen nah, fehlt nur ein Stück.
Zum richtigen Glück.

Warum bist Du gegangen, mein kleines Licht,
so traurig bin ich,
ohne Dich.

Ach Mama,
so weine doch nicht.
Ich bin in Sicht,
schließe die Augen und fühle mich,
ich bin ganz nah.

Warum?
ich wieder frag',
warum nur gehst Du,
kleines Licht,
läßt mich im Stich,
ich liebte Dich!

So lieb mich weiter,
ich bin doch da!

Warum?
ist alles,
was aus mir spricht,
und so erklärt mir das kleine Licht:

Nicht traurig sein Mama,
ich liebe Dich.

Der kleine Körper, den ich besaß,
der wollte nicht,
hinderte mich zu werden
was ich werden wollte,
Dein gesundes kleines Licht.
Nie wollte ich verlassen Dich,
doch mußte ich,
wollt' doch nicht krank sein Mama,
verstehst Du mich?

Schmerzlich erklärte ich dem Licht,
am Verstehen scheitert es nicht,
nur tut es so weh.

Meine Mama,
so weine nicht.
Zeit vergeht,
bald bin ich wieder in Sicht!
Kämpfe für mich!
Ich brauche Dich!
Ich liebe Dich!

Mein süßes kleines Licht,
wie kann ich kämpfen für Dich,
Du bist doch schon tot.

Nein Mama,
nicht tot bin ich.
Nur Zeit brauch' ich,
ein bißchen nur,
ich bitte Dich,
empfange mich,
gleich herzlich wie beim ersten Mal!

Wie anders außer herzlich könnt' ich empfangen Dich,
Du süßestes Licht,
sehnsüchtig erwarte ich Dich!

Also dann Mama,
nicht traurig sein!
Erwarte mich,
bald bin ich Dein.

Mein Licht soll strahlen,
richtig hell,
so daß Du nie den Mut verlierst,
tot ist nicht mein Lebenslicht,
nur der Körper mußte gehen.
Ich bin bei Dir,
ich leuchte Dir,
niemals mehr sollst Du trauern um mich-
es gibt keinen Grund.

Du wartest auf mich und ich auf Dich.
Ich liebe Dich.




Das Land der Sternenkinder fern

darf man im Traum besuchen.
Man fliegt vorbei am Märchenstern und landet zwischen Buchen.
Tritt man aus dem Wald heraus, wiegt Blumen leis der Wind.
Bunt und lustig sieht das aus, so liebt es jedes Kind!
Schönes Spielzeug gibt es hier, auch manchen Kletterbaum.
Der große Zoo mit Wildgetier ist auch ein Kindertraum.
Sonnig-warm ist's jeden Tag, weil Kinder gerne lachen.
Und wollen sie im Schnee rumtoben? Auch dieses läßt sich machen!
Wenn einmal leichter Regen fällt aus Wolken, die vorrüberzogen, zaubert er an's Himmelszelt 'nen bunten Regenbogen.
Es spielen schön in lust'ger Rund die Sternchen groß und klein.
Sie lachen, toben manche Stunde im hellen Sonnenschein

Keinen Zank und keinen Streit gibt es in dieser Schar nur Kinderlachen weit und breit lauscht man - wunderbar!
Nichts und niemand stört den Kreis der kleinen Engelein...doch manchmal, wunderbar und leis, dringt doch von außen ein ein kleines Lied, ein liebes Wort,ein Schluchzen, ein Gebet beweist, das (obgleich sehr weit fort) der Eltern Liebe nie vergeht!
Glücklich ist der kleine Stern und macht sich auf die Reise.
Grüßt seine lieben Eltern fern auf seine eigene Weise.
Sein Zeichen kann der Regen sein, der Sternenglanz im Dunkel, der Schmetterling, der Windhauch fein, das Morgentaugefunkel.
Das Land der Sternenkinder fern -wie gut, das es das gibt! Es hütet jenen kleinen Stern, auf Erden heiß geliebt




Sternengroßeltern heißen wir,
denn unser Kind verloren wir.
Viel zun früh ist er gegangen,
kaum das sein Leben angefangen.

Wie alt er war? Das ist nicht wichtig.
Wie groß, wie schwer - auch das ist nichtig!
Es war unser geliebtes Kind
und bleibt `s bis wir gegangen sind...

Wißt, wir spüren stets die Schmerzen,
die Wunde klafft in unseren Herzen.
Drum sagt nichts von den schlimmen Dingen,
die dolchstoßgleich ins Herz uns dringen:

"Warum jammert Ihr denn so?
Es war doch nur ein Embryol.
Wer weiß, wozu es gut gewesen.
Das es Euch verließ - dies Wesen....

Ihr seid noch jung - könnt andere haben
und Euch an Kinderlachen laben!
So lang` ist`s her - seit es geschehen -
Ihr müßt nun endlich vorwärts sehen....

Schweigt lieber, als so etwas zu sagen.
Das hilft uns nicht - in tausend Tagen,
auch wenn es gut von Euch gedacht,
weil Ihr Euch um uns sorgen macht....

Glaubt uns, könnt Ihr es auch nicht ermessen -
wir werden es niemals vergessen!
Es totzuschweigen schmerzt uns sehr,
vergrößert unser Leid noch mehr.....

Wollt Ihr uns echte Hilfe bringen,
laßt seinen Namen (----) hell erklingen!
Laßt uns reden, helft uns trauern,
reißt mit uns ein die Schweigemauer.....





Ein Sternenkind besucht die Erde


Ein Sternenkind langweilt sich im Himmel und würde gerne mal die Erde besuchen. Aber der Mond lässt es nicht weg. Eines Tages kommt Knecht Ruprecht und es versteckt sich in seinem Sack, damit er es mit auf die Erde nimmt. Dort angekommen, genießt das Sternchen seine Freiheit. Doch irgendwann wird das Heimweh zu groß.

Es war einmal ein Sternchen auf der Himmelsstraße, das glitzerte und funkelte, dass es eine Lust war. Sogar der Mond, dem alle Sterne Untertan sind, hatte seine helle Freude an dem blitzblanken Sternenkind. Dem Sternchen gefiel es am Himmel aber nicht mehr, es wollte die ganze Welt, die große und schöne Welt sehen. Schon einige Male hatte es versucht auszureißen, aber immer wurde es zurückgehalten. Kurz vor Weihnachten versuchte das Sternchen nun wieder davon zulaufen. Als Knecht Ruprecht seine Säcke auf einen riesigen Schlitten packte, versteckte es sich in einem leeren Sack und fuhr unbeachtet mit zur Erde. Knecht Ruprecht begann seine Erdenreise am 6.Dezember in einem kleinen Dorf im Gebirge. Von dort fuhr sein Schlitten leicht bergab in die einzelnen Gemeinden und in die Stadt. An manchen Fensterläden pochte der bärtige Geselle, verteilte Geschenke und wenn nötig strafte er die Ungehorsamen. Neugierig schaute das Sternenkind aus seinem Sack und sah dem Treiben zu. Mit der Zeit wurde es ihm aber auf dem Schlitten zu langweilig. Schnell streifte es seinen Sack ab und rannte die dunkle Dorfstraße entlang. Dort wollte gerade der alte Nachtwächter Hieronymus Brünner, bewaffnet mit Laterne und Spieß, die zehnte Stunde ansingen. Als er das Sternchen erblickte, blieb ihm vor Schreck sein Vers in der Kehle stecken. Pfeilschnell rannte das hellblinkende Sternenkind die Straße weiter zum Hirschkopf, einem kleinen Hügel im nahegelegenen Wald. In einer Lichtung setzte es sich zum Verschnaufen nieder, und müde von der Aufregung schlief es ein.

Wie ein riesiger Feuerball leuchtete das schlafende Sternchen aus dem tiefschwarzen Wald, und erschrocken standen viele Tiere von ihren Lagern auf: Meister Reineke Fuchs, Grimmbart der Dachs, Bambi das Reh, und selbst Troll, der schlanke rotbraune Rehbock, musste nach der Ursache des hellen Feuerscheins sehen. Auch die Vögel, der uralte Uhu, die sanften Wildtauben, die Tannenameisen und die Eichelhäher, die Fasanen und die Mäusebussarde, kurz alle Waldtiere waren hellwach geworden und strömten dem Feuerschein zu. Unter einer riesigen Tanne fanden sie schlafend das Sternenkind. Ganz vorsichtig weckte Meister Reineke es auf: "Kleines, glitzerndes, feuriges Wunderkind, was willst du bei uns auf der Erde?" sprach er. "Dein Reich ist doch der riesige Sternenhimmel, den wir Tiere und auch die Menschen doch so gerne bewundern!" Erschrocken schaute das verschlafene Sternchen mit großen Augen auf die vielen Tiere des Waldes. Zögernd trat nun Meister Lampe in den Kreis und bat das Sternenkind: "Du weißt, so mancher kleiner Hase und auch manches Bambi verirrt sich in der Dunkelheit im Wald. Hilf ihnen, du kannst es. Steige jede Nacht auf die höchste Tanne unseres Waldes – und leuchte dem verirrten Tier nach Hause." Das versprach das Sternchen gerne.

Jeden Abend kletterte es nunmehr auf die höchste Tanne des Waldes und half vielen Menschen- und Tierkindern, den Weg zu seinen Eltern wiederzufinden. Aber eines Nachts hatte das Sternenkind keine Lust mehr, in schwindelnder Höhe geduldig und einsam auszuharren. Es wollte wieder zu seinen Gespielen in den Sternenhimmel zurück. Flugs kletterte es von seinem Baum und rannte Tag und Nacht durch Wälder und Felder hinüber in den Teutoburger Wald. "Wie komme ich wieder in den Himmel, in mein Sternenreich? Meine Gespielen und der gute alte Mond werden mich schon sehr vermissen", überlegte sich das Sternlein. Verzweifelt erreichte es eine riesige Höhle, in welcher der Wind hauste. Schüchtern und ängstlich betrat das Sternenkind die Höhle und bat den Wind inständigst um Hilfe. "Blas mich zum Himmel hinauf geschwind!" Verwundert über die Störung, hielt der Wind mit seinem Blasen inne und schüttelte erst einmal bedächtig sein mächtiges Haupt. Dann blies er plötzlich seine riesigen Backen so weit auf, dass sie fast platzten – und dann blies er los. Mit Donnergetöse fegte das Sternenkind aus der Höhle, es überschlug sich viele, viele Male und sauste mit Riesentempo dem Sternenhimmel entgegen.

Der gute alte Mond, der schon lange seinen Ausreißer vermisst hatte, sah von weitem schon sein verschwundenes Sternlein heranfliegen. Mit offenen Armen fing er das erschöpfte Sternenkind auf und barg es väterlich an seiner Brust. Voller Freude, aber mit Tränen in den Augen versprach das Sternenkind, nie mehr auszureißen, denn im Sternenhimmel sei es doch schöner als nachts allein im dunklen Wald.

Frohe Weihnachten, kleines Sternenkind




Ich werde leben ,solange euer Herz schlägt.
Ich werde leben,so lange ich bei euch einen Platz im Herzen habe.
Ich werde leben,solange ihr euren Weg geht.
Ich werde leben,solange in eurem Leben ein Lächeln erscheint.
Wenn ihr mich sucht,dann sucht mich in eurem Herzen.
Weil ihr mich dort findet,lebe ich in euch weiter




Tausend kleine Sterne erhellen jede Nacht.
Ein Jeder sieht sie gerne in ihrer klaren Pracht.

Fühlen wir uns einsam, verloren auf dieser Welt -
dann sehen wir nach oben, hinauf zum Sternenzelt.

Dort gibt es einen Stern, der was besondres ist.
Denn dort wohnt unser Sternchen, das unvergessen ist.

Sein Licht dringt in die Seele, es erwärmt das Herz,
kündet uns von Hoffnung, lindert unseren Schmerz.

Und leuchtet um so heller, je mehr wir traurig sind,
denn dann will es uns trösten, unser liebes Enkelkind.

Danke kleines Sternchen, wir lieben Dich so sehr.
Sind wir dereinst zusammen, trennt uns dann nichts mehr.


Erinnerungen
*
Wenn das Liebste stirbt,
wird es kalt und dunkel -
denn die Trauer umhüllt dich.
Doch eines Tages
ist es wieder warm und hell ...
und die Erinnerungen
zaubern ein Lächeln in
dein weinendes Gesicht.
*


Meine Gedanken ...
*
Meine Gedanken suchen dich in der Ferne,
du bist im Himmel - bei Mond und Sterne.
Du bist nicht mehr bei mir, ich trauere sehr -
um mich herum ist alles so leer.
*
Meine Gedanken begleiten dich jederzeit,
du bist im Himmel - so unendlich weit.
Du bist nicht mehr bei mir, ich träume von dir -
im Traum, da stehst du wieder vor mir.
*
Meine Gedanken erfreuen sich an deinem Bild,
sie sind mein Trost und auch mein Schild.
Du bist nicht mehr bei mir, doch in mir drin -
dort lebst du weiter ... in meinem Sinn !



Es stand ein Sternlein am Himmel,
Ein Sternlein guter Art;
Das tät so lieblich scheinen,
So lieblich und so zart!
Ich wußte seine Stelle
Am Himmel, wo es stand;
Trat abends vor die Schwelle,
Und suchte, bis ich`s fand;
Und blieb denn lange stehen,
Hatt große Freud in mir;
Das Sternlein anzusehen;
Und danke Gott dafür.
Das Sternlein ist verschwunden;
Ich suche hin und her
Wo ich es sonst gefunden,
Und find es nun nicht mehr.


Nur Gott weiß warum



Steh' nicht weinend an meinem Grab,
ich bin nicht dort unten,
ich schlafe nicht.

Ich bin tausend Winde, die weh'n,
ich bin das Glitzern der Sonne im Schnee,
ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn,
ich bin der sanfte Regen im Herbst.
Wenn Du erwachst in der Morgenfrühe
bin ich das schnelle Aufsteigen der Vögel
im kreisenden Flug.
Ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht.

Steh' nicht weinend an meinem Grab,
ich bin nicht dort unten,
ich schlafe nicht.




Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines,
das eine Blatt man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein,
war Teil von unserm Leben.
Drum wird dies Blatt allein
uns immer wieder fehlen


Erinnerungen sind kleine Sterne,
die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

Menschen treten in unser Leben und begleiten
uns eine Weile. Einige bleiben für immer,
denn sie hinterlassen ihre Spuren in unseren
Herzen.

Wenn Liebe einen Weg zum Himmel fände
und Erinnerungen Stufen wären,
würden wir hinaufsteigen und Dich zurückholen.

Wenn Du bei Nacht zum Himmel emporschaust,
dann werde ich auf dem schönsten
der vielen, vielen Sterne sitzen
und zu Dir herabwinken.
Ich werde Dir Trost und Licht senden,
damit Du mich in Deiner Welt
sehen kannst und nicht vergisst.
Traurig sollst Du aber nicht mehr sein,
denn schau nur:
Ich habe jetzt einen eigenen Stern!

Die Tränen alle, die ich weine,
du siehst sie nicht, nicht meinen Schmerz.
Was ich an dir verloren habe, das allein weiß nur mein Herz.

Immer,wenn wir von dir erzählen,
fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.
Unsere Herzen halten dich gefangen,
so, als wärst du nie gegangen.
Was bleibt,sind Liebe und Erinnerung.

Das höchste Glück kennt keine Lieder,
der tiefste Schmerz kennt keinen Laut,
doch beide spiegeln still sich wieder,
als Tropfen, der vom Auge taut.

Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.





Jetzt bist du schon gegangen, Kind,
Und hast vom Leben nichts erfahren,
Indes in unsern welken Jahren
Wir Alten noch gefangen sind.

Ein Atemzug, ein Augenspiel,
Der Erde Luft und Licht zu schmecken,
Was dir genug und schon zu viel;
Du schliefest ein, nicht mehr zu wecken.

Vielleicht in diesem Hauch und Blick
Sind alle Spiele, alle Mienen
Des ganzen Lebens dir erschienen,
Erschrocken zogst du dich zurück.

Vielleicht, wenn unsre Augen, Kind,
Einmal erlöschen, wird uns scheinen,
Sie hätten von der Erde, Kind,
Nicht mehr gesehen als die deinen.



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Die wir lieben,
sind nur geborgt.
Wann sie gehen,
entscheiden wir nicht.
Wir entscheiden,
ob wir die Erinnerung
als Geschenk annehmen wollen



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Still, seid leise, es waren Engel auf der Reise.
Sie wollten ganz kurz bei Euch sein,
warum sie gingen, weiß Gott allein.
Sie kamen von Gott, dort sind sie wieder.
Wollten nicht auf unsere Erde nieder.

Ein Hauch nur bleibt von ihnen zurück,
in Eurem Herz ein großes Stück.
Sie werden jetzt immer bei Euch sein
vergesst sie nicht, sie waren so klein.

Geht nun ein Wind, an mildem Tag,
so denkt, es war ihr Flügelschlag.
Und wenn Ihr fragt, wo mögen sie sein?
Ein Engel ist niemals allein.

Sie können jetzt alle Farben sehn,
und barfuß durch die Wolken gehn.
Vielleicht lassen sie sich hin und wieder
bei unseren Engelskindern nieder.

Und wenn ihr sie auch sehr vermisst
und weint, weil sie nicht bei Euch sind
so denkt, im Himmel, wo es sie nun gibt
erzählen sie stolz:

Wir werden geliebt!

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Heut möchte ich Dein Engel sein, am Tag und in der Nacht
Ich schick Dir einen Sonnenstrahl begleite Dich ganz sacht.
Ich bin bei Dir, was Du auch tust, am Abend und am Morgen
Ich bin bei Dir, auch wenn Du ruhst und blase weg die Sorgen.
Ich trockne Deine Tränen sanft mit meinen weichen Flügeln
Wenn Du nicht kannst, dann bin ich da und übernehme die Zügel
Ich leite Dich, begleite Dich geh ruhig Deinen Schritt!
Ich schlafe nicht, ich bin Dein Licht Ich gehe mit Dir mit

++++++++++++++++++++++++++++++++
Wenn kleine Engel schlafen gehen,
dann kann man das am Himmel sehen,
denn für jeden Engel leuchtet ein Stern
und Deinen sehen wir besonders gern.

Du warst noch so klein
Du warst noch so zart
von andern warst Du noch nicht zu sehn
ich sah Dich schon am ersten Tag
doch leider musstest Du von mir gehen


++++++++++++++++++++++++++++++++
Niemals werden wir erfahren
wer Du warst - wer Du bist
niemals Deine Stimme hören
niemals Dein Gesichtchen sehn
Du wirst so wahnsinnig vermisst

Niemand wird mehr nach Dir fragen
wenn die Zeit vergangen ist
niemand wird Dich beim Namen nennen Du warst noch so klein
Du warst noch so zart
von andern warst Du noch nicht zu sehn
ich sah Dich schon am ersten Tag
doch leider musstest Du von mir gehen

Niemals werden wir erfahren
wer Du warst - wer Du bist
niemals Deine Stimme hören
niemals Dein Gesichtchen sehn
Du wirst so wahnsinnig vermisst

Niemand wird mehr nach Dir fragen
wenn die Zeit vergangen ist
niemand wird Dich beim Namen nennen
doch wenn wir uns gegenüberstehn
in der Zeit die die Ewigkeit ist
werde ich Dich sofort erkennen


Doch wenn wir uns gegenüberstehn
in der Zeit die die Ewigkeit ist
werde ich Dich sofort erkennen

+++++++++++++++++++++++++++

VERGESSEN....
.....dich nie

LIEBEN....
.....dich immer

GEDANKEN....
......an dich
mit Tränen

ERINNERN.....
......an dich
mit Glück

++++++++++++++++++++++++++++

Liebes, süsses Sternenkindlein, warst ja noch so klein.
Obwohl wir Dich so gern bei uns hätten, kannst Du nicht bei uns sein.
Wir durften nie hören Deinen ersten Schrei
und füttern Dir nie Karottenbrei.
Wir hören nie Deine ersten Worte
und backen Dir nie Deine Lieblingstorte.
Wir sehen Dich nie Krabbeln und nie die ersten Schritte
und werden nie kuscheln mit Dir in unserer Mitte.
Nie hast Du im eigenen Bettchen geschlafen und nie auf unserem Arm,
Du träumst jetzt auf Wolken im Sternenglanz, schön kuschelig und warm.
Wir würden mit Dir gern spazieren gehen
und Deine leuchtenden Augen sehen,
doch seh`n wir Dich leider niemals lachen,
waschen nie deine bekleckerten Sachen.
Nie Schneemänner bauen und Schlitten fahr´n,
nie stolz sein auf deinen ersten Zahn.
Nie barfuß laufen im Sommer, am Strand,
nie Burgen und Schlösser bauen im Sand.
Dich nie in den Kindergarten bringen,
nie fröhliche Lieder mit Dir singen.
Nie bunte Bilder mit Dir malen
und nie mit Dir lernen zu zählen die Zahlen.
Auch nie mit Dir schreiben und lesen lernen.
Du bist unsere Tochter, doch wohnst bei den Sternen.
Nie trösten wir Dich, bei Noten, die schlecht sind
und auch nie bei Liebeskummer, mein Kind.
Nie wirst Du Dein Schulabschlusszeugnis sehen,
nie studieren oder arbeiten gehen.
Nie wirst Du machen den Führerschein
und leider nie selbst eine Mutter sein.
Du bleibst immer ein Engel, süss und klein,
bist im Himmel sicher niemals allein,
hast Sternenfreunde, bist glücklich und froh
und trotzdem, Maus, wir vermissen Dich so!!!
Wir denken an Dich bei Tag und bei Nacht,
schicken Dir Küsse zum Himmel, ganz sacht.
Wir wissen, irgendwann werden wir Dich wiederseh`n
und Schatzi, versprochen, es wird wunderschön!!!


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Immer wenn Du mich berührst

Immer wenn Du mich berührst,
mich in unser Gestern führst,
wenn ein Traum die Schatten bricht,
fliegt meine Sehnsucht in dein Licht.

Warst meine Sonne, warst mein Mond,
meine Nacht, mein Morgentau,
warst mein Himmel, warst mein Meer,
meine Freiheit, warst mein Blau.

Verlier ich manchmal auch den Mut
und komm alleine nicht mehr klar,
ich schließ einfach meine Augen
und dann ist´s, als wärst du da!

Ich sitze da und seh´ das Meer vor mir,
letzten Sommer waren wir noch beide hier.
Bist jetzt so weit, so unerreichbar von mir fort,
gibt´s es einen Himmel, so bist du jetzt sicher dort.

Immer wenn Du mich berührst,
mich in unser Gestern führst,
wenn ein Traum die Schatten bricht,
fliegt meine Sehnsucht in dein Licht.


Ich schließ einfach meine Augen
und dann ist´s als wärst du da!

Immer, wenn Du mich berührst


Wundersame Schneeflocke



Dieses Gedicht hat mir meine Freundin zugeschickt, ihr Kind verstarb leider viel zu früh.

Oliver war sieben Jahre, als er in den Himmel kam. Er durfte sich auf die große Wolke setzen, zwischen die vielen, fröhlichen Kinder. Ganz leicht fühlte er sich, er hatte keine Schmerzen mehr und war auch nicht ein bisschen müde, er hatte das Gefühl, von Herzen froh zu sein.

Jedes Jahr am ersten Advent, erlaubte Petrus den Himmelskindern durch sein riesiges Fernrohr auf die Erde zu sehen. Oliver stand als Vorvorletzter in der langen Schlange und wartete geduldig.

Als er auf die kleine Wolke kletterte, die ihn auf die richtige Augenhöhe zum Fernrohr bringen sollte, war er schon ein wenig aufgeregt und dann endlich sah er sie, seine Mama.

Sie saß auf der kleinen Gartenbank, auf der sie im Sommer so gern zusammen gesessen und sich gegenseitig Märchen erzählt hatten und, - Oliver sank erschrocken auf die Knie, - seine Mama saß da und weinte.

Ja warum weinte sie denn nur, sie beide hatten doch eine so schöne Zeit gehabt, waren glücklich und zufrieden gewesen in ihrer kleinen Wohnung mit dem winzigen Garten, in den nur die Gartenbank hinein passte.

Viel Geld hatten sie nie gehabt, aber wozu brauchten sie Geld, sie hatten sich doch lieb. Allerdings hatte er bemerkt, wie sehr seine Mama sparen musste, damit er zur Einschulung den Schulrucksack bekommen konnte, den er sich unbedingt gewünscht hatte. Es sollte einer mit einem Hund darauf sein, weil er doch so gern einen echten Hund gehabt hätte, aber der Hausbesitzer erlaubte es nicht.

Als sie den Rucksack kauften, war er schon sehr krank gewesen und darum hatte Mama erlaubt, dass Oliver jeden Tag "ich komme in die Schule" damit spielte, ja, er durfte ihn sogar mit ins Krankenhaus nehmen und die Schwestern dort hatten ihn alle sehr bewundert.

Jeden Tag war Mama ins Krankenhaus gekommen und hatte an seinem Bett gesessen bis zu dem Tag, an dem er so unendlich müde war ....

Und nun saß sie auf der Bank und weinte, dagegen musste er etwas unternehmen!

Lange überlegte Oliver, dann sprang er auf, lief zu Frau Holle und bat um eine einzige Schneeflocke.

Verwundert den Kopf schüttelnd, holte sie eine für ihn aus der Schneeflockenkammer.

Vom Himmelstor aus schickte er die Schneeflocke zur Erde, sie fiel genau auf Mamas Hände, die gefaltet in ihrem Schoß lagen.

Erstaunt blickte Mama auf die Schneeflocke, dann entdeckte sie darin fröhliche Kindergesichter und in der Mitte sah sie ihren Oliver, lachend und ... - eine Sekunde lang glaubte sie, er würde ihr zuwinken - aber da war die Schneeflocke geschmolzen.

Einen kurzen Augenblick saß Mama noch auf der Bank, dann stand sie auf und ging in die Wohnung. Jetzt weinte sie nicht mehr, nein, sie lächelte sogar ein wenig, denn nun wusste sie, dass ihr kleiner Oliver glücklich war und sie hatte erkannt, dass sie einen Auftrag von ihm bekommen hatte.

Schnell packte sie einige Sachen in Olivers Rucksack und machte sich auf den Weg um bis zum Weihnachtsfest möglichst viele Eltern von Himmelskindern zu besuchen und zu trösten, indem sie ihnen von der wundersamen Schneeflocke erzählte.




Du bleibst unvergessen



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