Der Engel für die Unschuldigen



Wir waren Helden!

Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nichts mit Dir zu tun. Verschwinde! Kinder von heute werden in Watte gepackt.
Wenn Du als Kind inden 50er, 60er oder 70 Jahren lebtest,

ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!
Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.
Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium.
Wir sind auf Bäume gestiegen, die nicht TÜV geprüft waren und wussten, dass man Kirschbäume besser meidet, weil sie so leicht brechen.
Wir sind auf Seen Schlittschuh gelaufen, ohne dass sie amtlich freigegeben waren.
Wir haben in Flüssen ohne Klärwerke gebadet, in Seen ohne Badeanstalt.
Das Bad wurde nur einmal in der Woche geheizt und einen Fön gab's auch nicht.
Wenn es kalt wurde, hat man sich wärmer angezogen und nicht die Heizung höher gedreht.
Zwetschgen musste man aufsammeln, Äpfel pflücken und Nüsse selbst knacken.
Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.
Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen.
Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.
Es gab kaum Allergien.
Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, daß wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.
Wir konnten selbst Drachen bauen und wussten, wo man sie nicht fliegen lassen durfte.
Wir verließen morgens das Haus zum Spielen.
Wir blieben den ganzen Tag weg und mußten erst zu Hause sein, wenn die
Straßenlaternen angingen.
Niemand wußte, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!

Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt.
Es waren eben Unfälle.
Niemand hatte Schuld, außer wir selbst. Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht" .
Kannst du dich noch an "Unfälle" erinnern?
Wir kämpften und schlugen einander manchmal bunt und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht.
Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick.
Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.
Wir hatten nicht:
Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64
Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer,
Internet-Chat-Rooms.
Wir hatten Freunde.
Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten.
Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und
ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern.
Keiner brachte uns und keiner holte uns... Wie war das nur möglich?

Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus.
Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.
Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durchPrüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.
Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas!
Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Mißerfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wußten wir umzugehen.
Und du gehörst auch dazu.
Herzlichen Glückwunsch!

"Brief" eines ungeborenen Kindes

Liebe Mami,
jetzt bin ich im Himmel und sitze auf Jesu Schoß.
Er liebt mich und ist mir ganz nah.
Ich wäre so gerne Dein kleines Mädchen gewesen
und verstehe eigentlich nicht so richtig, was passiert ist.
Ich war so aufgeregt, als ich feststellte, dass ich zu existieren begann.
Ich befand mich in einem dunkeln, aber wohligen Raum.
Ich merkte, dass ich Finger und Zehen hatte.
Ich war schon ziemlich weit entwickelt, wenn auch noch nicht bereit,
meine Umgebung zu verlassen.
Die meiste Zeit verbrachte ich damit, nachzudenken und zu schlafen.
Schon zu Anfang an fühlte ich mich ganz tief mit Dir verbunden.
Manchmal hörte ich Dich weinen und habe mit Dir geweint.
Manchmal hast Du geschrien oder sehr laut gesprochen und dann geweint.
Und ich hörte, wie Papa zurückschrie.
Ich war traurig und hoffte, es würde Dir bald besser gehen.
Ich habe mich gefragt, warum Du wohl soviel weinen musstest.
Einmal hast du den ganzen Tag geweint.
Es tat mir in der Seele weh.
Ich konnte mir nicht vorstellen, was Dich so unglücklich machte.
An genau diesem Tag passierte etwas ganz schreckliches.
Ein gemeines Monster kam in diesen warmen, bequemen Ort, an dem ich mich befand.
Ich hatte schreckliche Angst und begann zu schreien,
aber es kam kein Laut über meine Lippen.
Das Monster kam immer näher und näher und ich schrie immer wieder :

"Mami, Mami, hilf mir bitte, hilf mir!"
Entsetzliche Angst war alles, was ich fühlte.
Ich schrie und schrie bis ich nicht mehr konnte.
Dann riss das Monster mir den Arm aus.
Es tat so weh, ein unbeschreiblicher Schmerz.
Und es hörte gar nicht auf. Oh wie ich bettelte, es möge aufhören!
Voller Entsetzen schrie ich, als das unerbittliche Monster mir ein Bein ausriss.
Trotz unsäglicher Schmerzen wusste ich, dass ich im Sterben lag.
Ich wusste, dass ich nie Dein Gesicht sehen oder von Dir hören würde, wie sehr Du mich liebst.
Ich wollte alle Deine Tränen versiegen lassen und hatte so viele Pläne,
Dich glücklich zu machen-
nun konnte ich das nicht mehr, meine Träume wurden zerschlagen.
Obwohl ich schreckliche Schmerzen und Angst hatte,
spürte ich vor allem mein Herz brechen.
Mehr als alles andere wollte ich Deine Tochter sein.
Doch nun war es vergebens, denn ich starb einen qualvollen Tod.
Ich konnte nur ahnen, was für schlimme Dinge sie Dir angetan hatten.
Bevor ich ging, wollte ich Dir sagen, dass ich Dich liebe,
aber ich kannte die Worte nicht, die Du verstehen konntest.
Und bald darauf hatte ich auch nicht mehr den Atem , um sie auszusprechen.
Ich war tot!
Ich fühlte, wie ich in die Höhe stieg.
Ich wurde von einem riesigen Engel
zu einem großen, wunderschönen Ort hinaufgetragen.
Ich weinte noch immer,
aber der körperliche Schmerz war verschwunden .
Der Engel brachte mich zu Jesus
und setzte mich auf seinen Schoß.
Jesus sagte mir , dass er mich liebt und dass Gott mein Vater ist.
Da war ich glücklich.
Ich frage ihn, was denn dieses Ding war, das mich getötet hatte.
Er antwortete: " Abtreibung.
Es tut mir so leid, mein Kind, denn ich weiß, wie sich das anfühlt."
Ich weiß nicht was Abtreibung ist;
vermutlich ist das der Name des Monsters.
Ich schreibe, um Dir zu sagen,
dass ich Dich liebe und wie gerne ich Dein kleines Mädchen gewesen wäre.
Ich habe mit aller Kraft versucht, zu leben.
Ich wollte leben.
Den Willen hatte ich, aber ich konnte nicht, das Monster war zu stark.
Es war unmöglich zu leben.
Ich wollte nur, dass Du weißt, dass ich es versucht habe, bei Dir zu bleiben.
Ich wollte nicht sterben.
Also, Mami, bitte hüte Dich vor diesem Monster Abtreibung.
Mami, ich liebe Dich und will auf keinen Fall,
dass Du dieselben Schmerzen durchmachen musst, wie ich.
Bitte pass auf Dich auf !
In Liebe,
Dein Baby


Morgen


Wenn ich wüsste, dass es der letzte Mal ist, dass ...
... ich dich einschlafen sehe, würde ich dich besser zudecken.
Und zu Gott beten, er möge deine Seele schützen
... ich deine Stimme höre, ich würde jede Geste und jedes Wort auf Video aufnehmen.
... ich einen Moment innehalten kann um zu sagen „Ich liebe Dich“ anstatt davon auszugehen, dass du weißt, das ich die liebe!
... dass ich da sein kann, um den Tag mit dir zu teilen, weil ich sicher bin, dass es noch manchen Tag geben wird. So dass ich diesen einen verstreichen lassen kann.
Es gibt sicher ein „Morgen“ um ein „Versehen/Irrtum“ zu begehen.
Und wir erhalten immer eine 2. Chance um einfach alles in Ordnung zu bringen.
Es wird immer einen anderen Tag geben, um zu sagen „Ich liebe Dich“.
Und es gibt sicher immer eine weitere Chance um zu sagen „Kann ich etwas für Dich tun?“
Aber nur für den Fall, dass ich da falsch liegen sollte und es bleibt nur der heutige Tag ...
... möchte ich dir sagen, wie sehr ich dich liebe.
Und ich hoffe, dass wir nie vergessen das „Morgen“ ist niemanden versprochen, weder jung noch alt!
Und heute könnte die letzte Chance sein, die du hast, um deine Lieben fest zu halten.
Also, wenn du auf Morgen wartest, wieso tust Du’s nicht heute?
Falls das „Morgen“ niemals kommt, wirst Du’s bestimmt bereuen,
dass du dir keine Zeit genommen hast, für ein Lächeln, eine Umarmung oder einen Kuss.
Und du zu beschäftigt warst, um jemanden etwas zuzugestehen, was sich im Nachhinein als sein letzter Wunsch herausstellt.
Halte diene Lieben heute ganz fest und flüstere ihnen ins Ohr, wie sehr du sie magst/liebt.
Und dass du sie immer mögen/lieben wirst.
Nimm dir Zeit zu sagen „Es tut mir leid!“, „Bitte verzieh mir!“, „Danke!“ oder „Ist in Ordnung“ ...
... und wenn es kein „Morgen“ gibt, musst du den heutigen Tag nicht bereuen ...


Alkohol am Steuer

Warum Mami?

Alkohol am Steuer: Tod einer Unschuldigen


Ich ging zu einer Party, Mami, und dachte an Deine Worte.
Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken, und so trank ich keinen Alkohol.

Ich fühlte mich ganz stolz, Mami, genauso, wie Du es vorhergesagt hattest.
Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, Mami, auch wenn die anderen sich mokierten.

Ich weiß, dass es richtig war, Mami, und dass Du immer recht hast.
Die Party geht langsam zu Ende, Mami, und alle fahren weg.

Als ich in mein Auto stieg, Mami, wusste ich, dass ich heil nach Hause kommen würde: aufgrund Deiner Erziehung - so verantwortungsvoll und fein.

Ich fuhr langsam an, Mami, und bog in die Strasse ein.
Aber der andere Fahrer sah mich nicht, und sein Wagen traf mich mit voller Wucht.

Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami, hörte ich den Polizisten sagen,
der andere sei betrunken.
Und nun bin ich diejenige, die dafür büßen muss.

Ich liege hier im Sterben, Mami, ach bitte, komm' doch schnell.
Wie konnte mir das passieren?
Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon.

Ringsherum ist alles voll Blut, Mami, das meiste ist von mir.
Ich höre den Arzt sagen, Mami, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt.

Ich wollte Dir nur sagen, Mami, ich schwöre es, ich habe wirklich nichts getrunken.
Es waren die anderen, Mami, die haben einfach nicht nachgedacht.

Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie ich, Mami.
Der einzige Unterschied ist nur: Er hat getrunken, und ich werde sterben.

Warum trinken die Menschen, Mami?
Es kann das ganze Leben ruinieren.
Ich habe jetzt starke Schmerzen, wie Messerstiche so scharf.

Der Mann, der mich angefahren hat, Mami, läuft herum, und ich liege hier im Sterben.
Er guckt nur dumm.

Sag' meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mami.
Und Papi soll tapfer sein.
Und wenn ich dann im Himmel bin, Mami, schreibt "Papis Mädchen" auf meinen Grabstein.

Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami, nicht trinken und dann fahren.
Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami, würde ich noch leben.

Mein Atem wird kürzer, Mami, ich habe große Angst.
Bitte, weine nicht um mich, Mami.
Du warst immer da, wenn ich Dich brauchte.

Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mami, bevor ich von hier fortgehe:
Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken, warum bin ich diejenige, die sterben muss?






Mord an das ungeborene Kind

Tagebuch eines ungeborenen Kindes:

5. OKTOBER Heute begann mein Leben. Meine Eltern wissen es noch nicht, aber ich bin schon da. Ich werde ein Mächen sein - mit blondem Haar und blauen Augen. Alle meine Anlagen sind schon festgelegt, auch daß ich eine Schwäche für Blumen haben werde.

19. OKTOBER Manche sagen, ich sei noch gar keine richtige Person, sondern nur meine Mutter existiere. Aber ich bin eine richtige Person, genauso wie eine kleine Brotkrum eben Brot ist. Meine Mutter existiert. Ich auch.

23. OKTOBER Jetzt öffnet sich schon mein Mund. Denke nur, in ungefähr einem Jahr werde ich lachen und später sprechen. Ich weiß, was mein erstes Wort sein wird: MAMA.

25. OKTOBER Mein Herz hat heute zu schlagen begonnen. Von jetzt an wird es für den Rest meines Lebens schlagen, ohne jemals innezuhalten, etwa um auszuruhen. Und nach vielen Jahren wird es einmal ermüden. Es wird stillstehen, und dann werde ich sterben.

2. NOVEMBER Jeden Tag wachse ich etwas. Meine Arme und Beine nehmen Gestalt an. Aber es wird noch lange dauern, bis ich mich auf diese kleinen Beine stellen und in die Arme meiner Mutter laufen kann und bis ich mit diesen kleinen Armen Blumen pflücken und meinen Vater umarmen kann.

12. NOVEMBER An meinen Händen bilden sich winzige Finger. Wie klein sie sind! Ich werde damit einmal meiner Mutter übers Haar streichen können.

20. NOVEMBER Erst heute hat der Arzt meiner Mutter gesagt, daß ich hier unter ihrem Herzen lebe. O wie glücklich sie doch sein muß! Bist du glücklich, Mama?

25. NOVEMBER Mama und Papa denken sich jetzt wahrscheinlich einen Namen für mich aus. Aber die wissen ja gar nicht, daß ich ein kleines Mädchen bin. Ich möchte gern Susi heißen. Ach, ich bin schon so groß geworden!

10. DEZEMBER Mein Haar fängt an zu wachsen. Es ist weich und glänzt so schön. Was für Haare die Mama wohl hat?

13. DEZEMBER Ich kann schon bald sehen. Es ist dunkel um mich herum. Wenn Mama mich zur Welt bringt, werde ich lauter Sonnenschein und Blumen sehen. Aber am liebsten möchte ich meine Mama sehen. Wie siehst du wohl aus, Mama?

24. DEZEMBER Ob Mama wohl die Flüstertöne meines Herzens hört? Manche Kinder kommen etwas kränklich zur Welt. Aber mein Herz ist stark und gesund. Es schlägt so gleichmäßig: bum-bum, bum-bum. Mama, du wirst eine gesunde kleine Tochter haben!

28. DEZEMBER Heute hat mich meine Mutter umgebracht



Warum Frauen weinen....

Ein kleiner Junge fragte seine Mutter: "Warum weinst du?"

"Weil ich eine Frau bin," erzählte sie ihm. "Das versteh ich nicht," sagte er.

Seine Mama umarmte ihn nur und sagte:" Und das wirst du auch niemals."

Später fragte der kleine Junge seinen Vater:" Warum weint Mutter scheinbar ohne einen Grund?"

"Alle Frauen weinen ohne Grund," war alles, was sein Vater sagen konnte.

Der kleine Junge wuchs heran, wurde ein Mann und fragte sich immer noch, warum Frauen weinen.

Endlich rief er Gott an, und als ER ans Telefon kam, fragte er: "Gott, warum weinen Frauen so leicht?"

Gott sagte: " Als ich die Frau machte, musste sie etwas Besonderes sein.

Ich machte ihre Schultern stark genug, um die Last der Welt zu tragen, doch sanft genug, um Trost zu spenden.

Ich gab ihr eine innere Kraft, um sowohl Geburten zu ertragen, wie auch die Zurückweisungen, die sie von ihren Kindern erfährt.

Ich gab ihr eine Härte, die ihr erlaubt, weiter zu machen, wenn alle Anderen aufgeben

und ihre Familie in Zeiten von Krankheit und Erschöpfung zu versorgen, ohne sich zu beklagen.

Ich gab ihr Gefühlstiefe, mit der sie ihre Kinder immer und unter allen Umständen liebt, sogar wenn ihr Kind sie sehr schlimm verletzt hat.

Ich gab ihr Kraft, ihren Mann mit seinen Fehlern zu ertragen und machte sie aus seiner Rippe, damit sie sein Herz beschützt.

Ich gab ihr Weisheit, damit sie weiß, dass ein guter Ehemann niemals seine Frau verletzt,

aber manchmal ihre Stärke und ihre Entschlossenheit testet, unerschütterlich zu ihm zu stehen.

Und zum Schluss gab ich ihr eine Träne zum Vergießen.

Die ist ausschließlich für sie, damit sie davon Gebrauch macht, wann immer es nötig ist.

Siehst du:

Die Schönheit der Frau ist nicht in der Kleidung, die sie trägt, die Figur, die sie hat,

oder in der Art, wie sie die Haare trägt.

Die Schönheit einer Frau muss in ihren Augen erkannt werden, weil diese das Tor zu ihrem Herzen sind -

der Ort, an dem Liebe wohnt.



Lebe das Leben


Mein bester Freund öffnete die Kommodenschublade seiner Ehefrau
und holte ein in Seidenpapier verpacktes Päckchen heraus.
Es ist nicht irgendein Päckchen, sondern ein Päckchen mit Unterwäsche darin.
Er warf das Papier weg und betrachtete die Seide und die Spitze.
"Dies kaufte ich als wir zum ersten Mal in New York waren.
Das ist jetzt 8 oder 9 Jahre her. Sie trug es nie.
Sie wollte es für eine besondere Gelegenheit aufbewahren.
Und jetzt, glaube ich, ist der richtige Moment gekommen!"
Er näherte sich dem Bett und legte die Unterwäsche zu den anderen
Sachen, die von dem Bestattungsinstitut mitgenommen wurden.
Seine Frau war gestorben.
Als er sich zu mir umdrehte, sagte er: "Bewahre nichts für einen
besonderen Anlass auf! Jeder Tag den du lebst, ist ein besonderer Anlass.
Ich denke immer noch an diese Worte.
Sie haben mein Leben verändert
Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger.
Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße die Landschaft,
ohne auf das Unkraut im Garten zu achten.
Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden
und weniger Zeit bei der Arbeit.
Ich habe begriffen, dass das Leben eine Sammlung
von Erfahrungen ist, die es zu schätzen gilt.
Von jetzt an bewahre ich nichts mehr auf.
Ich benutze täglich meine Kristallgläser.
Wenn mir danach ist, trage ich meine neue Jacke,
um in den Supermarkt zu gehen.
Auch meine Lieblingsdüfte trage ich dann auf,
wenn ich Lust darauf habe, anstatt sie für Festtage aufzuheben.
Sätze, wie z B. "Eines Tages ..." oder "An einem dieser Tage"
sind dabei, aus meinem Vokabular verbannt zu werden.
Wenn es sich lohnt, will ich die Dinge hier und jetzt sehen, hören und machen.
Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Frau meines Freundes
gemacht hätte, wenn sie gewusst hätte, dass sie morgen nicht mehr sein wird
(ein Morgen, das wir oft zu leicht nehmen).
Ich glaube, dass sie noch ihre Familie und engen Freunde angerufen hätte.
Vielleicht hätte sie auch ein paar alte Freunde angerufen, um
sich zu versöhnen oder sich für alte Streitigkeiten zu entschuldigen.
Der Gedanke, dass sie vielleicht noch chinesisch essen gegangen wäre
(ihre Lieblingsküche), gefällt mir sehr.
Es sind diese kleinen unerledigten Dinge,
die mich sehr stören würden, wenn ich wüsste,
dass meine Tage gezählt sind.
Genervt wäre ich auch, gewisse Freunde nicht mehr gesehen zu haben,
mit denen ich mich "an einem dieser Tage" in Verbindung hätte setzen sollen.
Genervt, nicht die Briefe geschrieben zu haben,
die ich "an einem dieser Tage" schreiben wollte.
Genervt, meinen Nächsten nicht oft genug gesagt zu haben,
wie sehr ich sie liebe.
Jetzt verpasse, verschiebe und bewahre ich nichts mehr,
was uns Freude und Lächeln in unser Leben bringen könnte.
Ich sage mir, dass jeder Tag etwas Besonderes ist jeder Tag,
jede Stunde sowie jede Minute ist etwas Besonderes.


Die letzten Sekunden

Zeitlupe – die letzte Sekunde vor dem Aufprall

1,0 sek. Die Bremsen blockieren. Der Baum kommt unausweichlich auf Dich zu...
0,9 sek. Du siehst, wie die Knöchel weiß werden. Du umklammerst das Lenkrad so fest, als würdest Du mit ihm bremsen können...
0,8 sek. Noch 30 cm bis zum Baum...
0,7 sek. Du hörst, wie die Stoßstange und der Kühlergrill zermalmt werden....
0,6 sek. Dein Körper rast mit 80 km/h nach vorn. Du wiegst mehr als 3 Tonnen und wirst mit zwanzigfacher Schwerkraft aus dem Sitz gehoben. Du hörst, wie Deine Beine am Kniegelenk brechen...
0,5 sek. Dein Körper ist starr aufgerichtet. Die gebrochenen Kniegelenke werden mit ungeheurer Wucht gegen das Armaturenbrett gepresst. Umhüllung und Stahlfassung des Lenkrades biegen sich unter Deinen Händen...
0,4 sek. 60 Zentimeter des Autobugs sind total deformiert. Dein Körper rast weiter mit 80 km/h. Der Motor prallt mit 112 Tonnen Gewicht auf den Baum...
0,3 sek. Deine Hände haben sich in Todesangst in das Lenkrad verkrallt. Sie biegen es fast vertikal. Deine Gelenke und Unterarme brechen. Du wirst von der Lenksäule durchbohrt. Stahlsplitter dringen in den Brustkorb, reißen Löcher in die Lungen, zerfetzen die inneren Arterien. Blut dringt in die Lungenflügel...
0,2 sek. Deine Füße werden aus den Schuhen gerissen. Das Bremspedal bricht ab, das Fahrzeuggestell bricht in der Mitte ein... Bolzen lösen sich. Schrauben reißen ab. Dein Kopf kracht gegen die Windschutzscheibe. Du hast keine Zeit mehr zum Schreien...
0,1 sek. Das Auto krümmt sich. Die Sitze haben sich aus den Verankerungen gelöst. Sie schnellen nach vorn. Sie pressen Deinen Brustkorb gegen die gesplitterte Lenksäule. Blut schießt aus dem Mund. Das Herz bleibt stehen durch den Schock.
0,0 sek. DU LEBST NICHT MEHR.


Passt auf Euch auf!

Lies diese Geschichte und nimm sie Dir zu Herzen. Es könnte auch Dich betreffen. Pass auf Dich auf!

Shannon konnte die Fußschritte hinter sich hören als sie nach Hause ging. Der Gedanke dass sie verfolgt wird, ließ Ihr Herz schneller schlagen.
Du bist lächerlich, sagte Sie sich selbst, Niemand verfolgt dich.

Um sicher zu gehen, beschleunigte Sie Ihr Schritttempo, doch die Schritte glichen sich den ihren an. Sie hatte Angst nach hinten zu sehen und sie war froh dass sie fast zu Hause war.
Shannon sagte ein schnelles Gebet, Gott, bitte lass mich sicher nach Hause kommen.
Sie sah das Außenlicht brennen und rannte den Rest des Weges, bis zum Haus. Erst mal drinnen, lehnte sie sich einen Moment gegen die Tür, erleichtert in den sicheren vier Wänden ihres zu Hause zu sein. Sie sah aus dem Fenster um nachzusehen ob jemand da draußen war. Der Gehweg war leer.
Nach dem Durchblättern Ihrer Bücher, entschloss sie sich einen Snack zu sich zu nehmen und online zu gehen. Sie loggte sich unter Ihren Nicknamen ByAngel213 ein. Sie sah in Ihre Buddyliste und stellte fest dass GoTo123 online ist. Sie schickte ihm eine Nachricht.
ByAngel213: Hi Ich bin froh dass du online bist! Ich hab geglaubt dass mich jemand nach Haus verfolgt hat. Es war total komisch!
GoTo123: Du guckst zu viel Fern. Wieso sollte dich jemand verfolgen? Wohnst du nicht in einer sicheren Gegend?
ByAngel213: Natürlich wohne ich in einer sicheren Gegend. Ich nehme an dass ich mir das nur eingebildet habe, denn ich hab niemanden gesehen, als ich rausgeschaut habe.

GoTo123: Es sei denn du hast deinen Namen übers Internet rausgegeben. Das hast du doch nicht gemacht oder?
ByAngel213: Natürlich nicht. Ich bin doch nicht doof, weisst du?
GoTo123: Hattest du ein Softball Spiel nach der Schule heute?
ByAngel213: Ja, und wir haben gewonnen!
GoTo123: Das ist Klasse! Gegen wen habt Ihr gespielt?
ByAngel213: Wir haben gegen die Hornets gespielt. Deren Uniformen sind total schrecklich! Sie sehen aus wie Bienen.
GoTo123: In welchem Team spielst du?
ByAngel213: Wir sind die Canton Cats. Wir haben Tigerpfoten auf unseren Uniformen. Die sind total cool.
GoTo123: Hast du gepitched?
ByAngel213: Nein, ich spiele second Base. Ich muss weg. Meine Hausaufgaben müssen fertig sein bevor meine Eltern nach Hause kommen. Ich will sie nicht verärgern. CU.
GoTo123: Bis dann. CU.
Währenddessen......
GoTo123 ging zum Mitglieds Menü und begann die Suche nach ihrem Profil. Als er es fand, markierte er es und druckte es aus. Er holte einen Stift heraus und begann aufzuschreiben was er bis jetzt über Angle wusste.
Ihr Name: Shannon

Geburtsdatum: 3. Januar 1985 - Alter:13
Staat in dem sie wohnt: North Carolina
Hobbies: Softball, Chore, Skating und Shoppen.
Neben dieser Information wusste er dass sie in Canton wohnt, weil sie es ihm grad gesagt hat. Er weiß, dass sie bis 18:30 Uhr alleine war, und das jeden Nachmittag, bis Ihre Eltern von der Arbeit kommen. Er wusste dass sie im Schulteam Donnerstag Nachmittag Softball spielt. Und dass sich das Team Canton Cats nennt. Ihre Glückszahl 7 ist auf dem Rücken Ihrer Uniform gedruckt. Er wusste dass sie im siebten Schuljahr der Canton Junior High School war. Das hat sie ihm erzählt. All dies in einer Unterhaltung die sie Online hatten. Er hatte jetzt genug Information um sie zu finden.
Shannon erzählte Ihren Eltern nicht von dem Geschehen auf dem Weg nach Hause. Sie wollte nicht dass sie Ihr eine Szene machen und ihr verbieten zu Fuß nach Haus zu gehen nach dem Softball Spiel. Eltern übertreiben immer maßlos und Ihre waren die Schlimmsten. Sie wünschte sie wäre kein Einzelkind. Wenn sie doch einen Bruder und eine Schwester hätte, dann wären ihre Eltern nicht so übertrieben beschützerisch.
Bis Donnerstag hatte Shannon die Fußschritte längst vergessen. Sie war grad mitten im Spiel als sie merkte, dass jemand sie anstarrte. In dem Moment fielen ihr auch wieder die Schritte ein. Sie sah von Ihrem Second Base nach oben, um festzustellen, dass ein Mann sie genau beobachtete. Er lehnte sich gegen den Zaun und lächelte, als sie ihn ansah. Er sah überhaupt nicht Angst einflößend aus und sie vergaß schnell wieder Ihre Bedenken. Nach dem Spiel saß er auf einer Bank in Ihrer Nähe, als sie noch kurz mit dem Trainer sprach. Sie bemerkte sein Lächeln auf ein Neues und ging an ihm vorbei. Er nickte und sie lächelte zurück.
Ihm fiel der Name auf dem Rücken Ihres Trikots auf, und er wusste, dass er sie gefunden hatte. Er ging mit einem sicheren Abstand hinter ihr her. Sie waren nur ein Paar Häuser von Shannons zu Hause entfernt. Und als er wusste wo sie wohnt, ging er schnell zurück zum Park um sein Auto zu holen. Jetzt musste er warten. Er entschloss sich etwas zu essen bis die Zeit gekommen ist nach Shannons Haus zu gehen. Er fuhr zu einem Schnellrestaurant und blieb dort bis es Zeit war seinen Schritt zu machen.

Shannon war in Ihrem Zimmer als sie Stimmen im Wohnzimmer hörte.
Shannon, komm her, Ihr Vater rief.
Er hörte sich besorgt an, und sie konnte sich keineswegs vorstellen warum. Sie ging ins Zimmer, als sie den Mann vom Spielfeld auf dem Sofa sitzen sah.
Setz dich, fing ihr Vater an, dieser Mann hat uns grad eine sehr interrasante
Geschichte über dich erzählt.

Shannon ging zu einem Stuhl gegenüber im Raum. Wie konnte er ihren Eltern überhaupt irgend etwas erzählen? Sie hatte ihn bis heute noch nie zuvor gesehen!
Weißt du wer ich bin Shannon? fragte der Mann sie.
Nein, antwortete Shannon.
Ich bin ein Polizist und dein Online Freund, GoTo123.
Shannon war erstaunt.
Das ist nicht möglich! GoTo ist ein Kind in meinem Alter! Er ist 14 und wohnt in Michigan!

Der Mann lächelte.
Ich weiß dass ich dir das erzählt habe, aber es war nicht wahr. Siehst du, Shannon, es gibt Menschen online die nur so tun als wenn sie Kinder wären; ich war einer von denen. Doch während andere es machen um Kinder zu finden und Ihnen weh zu tun, gehöre ich zu der Gruppe die es macht um Kinder zu schützen. Ich bin hergekommen um dich zu finden, und um dir beizubringen wie gefährlich es sein kann zu viel Information rauszugeben, an Menschen übers Internet. Du hast mir genug erzählt, um es mir leicht zu machen dich zu finden. Dein Name, die Schule die du besuchst, der Name deines Ball Teams, und die
Position in der du spielst. Die Nummer und der Name auf deinem Trikot machte das Finden nur noch einfacher.

Shannon war immer noch erstaunt.
Du wohnst nicht in Michigan?
Er lachte.
Nein, ich wohne in Raleigh. Es hat dir ein sicheres Gefühl gegeben zu glauben, dass ich so weit weg wohne, nicht wahr?
Sie nickte.
Ich hatte Freunde, der ihre Tochter war genau wie du, nur hatte sie nicht so viel Glück. Der Mann fand sie und tötete sie während sie allein zu Haus war. Kindernwird beigebracht nie jemandem zu sagen wenn sie allein zu Hause sind, jedoch tun sie es ständig, online. Sie tricksen dich aus, Informationen rauszugeben, ein wenig hier, ein wenig da. Bevor du es weist hast du ihnen genug erzählt damit sie dich finden können, ohne dass du es überhaupt bemerkt hast. Ich hoffe dass du daraus etwas gelernt hast und demnächst vorsichtiger bist.
Das werde ich, versprach Shannon.
Wirst du anderen davon erzählen damit sie auch sicher sind?
Das verspreche ich!



„Warum gerade wir?“

Dieser Mutter gebe ich ein behindertes Kind“, sagte Gott und der Engel fragte:
„Warum gerade ihr, oh Herr? Sie ist doch so glücklich.“
„Eben deswegen“ sagte Gott lächelnd. „Kann ich einem behinderten Kind eine Mutter geben, die das Lachen nicht kennt? Das wäre doch grausam.“
„Aber hat sie denn die nötige Geduld?“ fragte der Engel.
„Ich will nicht, dass Sie zu viel Geduld hat, sonst ertrinkt sie in einem Meer von Selbstmitleid und Verzweiflung! Wenn der anfängliche Zorn und Schock erst abgeklungen sind, wird sie es tadellos schaffen! Ich habe sie heute beobachtet. Sie hat Sinn für Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Das Kind, das ich ihr schenken werde, wird in seiner eigenen Welt leben und sie muß es zwingen in ihrer Welt zu leben. Das wird nicht leicht werden!“
„Aber, Herr, soviel ich weiß, glaubt sie nicht einmal an dich.“
Gott lächelt. „Das macht nichts, das bringe ich schon in Ordnung. Nein, sie ist hervorragend geeignet. Sie hat genügend Egoismus.“
Der Engel ringt nach Luft: „EGOISMUS?“ Ist das denn eine Tugend?“
Gott nickt. „Wenn sie sich nicht gelegentlich von dem Kind trennen kann, wird sie das alles nicht überstehen. Diese Frau ist es, die ich mit einem nicht ganz vollkommenen Kind beschenken werde. Nie wird sie ein gesprochenes Wort als etwas Selbstverständliches hinnehmen. Nie einen Schritt als etwas Alltägliches sehen. Wenn ihr Kind erst mal ‚Mama’ sagt, wird ihr klar sein, dass sie ein Wunder erlebt!“

Mama, warum sollte ich nicht leben?


Warum gabst Du mir den Tod und nicht das Leben?
Mein kleines Herz, das schlug nicht lang,
Mama, ist Dir denn gar nicht bang?
Ist Dir bewusst, was Du hast getan?
Mein Leben – es fing doch erst an!
Nie wird ich das Licht der Welt erblicken,
mich an Deiner Zärtlichkeit erquicken ...
Nie mit anderen Kindern lachen,
keine verrückten Sachen machen.
Mama, es schmerzt mich, dass zu sagen,
kannst Du diese Last denn mit Dir tragen?
Du hat mir den Hauch des Lebens genommen.
Ach, ich hatte ihn ja kaum gewonnen.
Mama, tut es Dir denn gar nicht weh,
als mein kleiner Leib dahinschmolz, wie Schnee?
Uns verband nur der Nabel,
diesen Nabel trenntest Du – der mich doch nährte.
Ja, Mama, weine, weine nur immer fort,
doch ich schon lange an einem anderen Ort.
Nur eine Frage wird mich immer quälen,
doch die Antwort, sie wird immer fehlen ...
Mama, warum sollte ich nicht leben?
(„Worte“ eines ungeborenen Kindes an seine „Mutter“)


Mein liebes Kind

2.Teil auf bitte lass mich doch am Leben - Mein liebes Kind



Mein liebes Kind,



es war ein Schock, als ich erfuhr, in mir entsteht ein neues Leben!

Jetzt doch nicht! Ich bin noch viel zu jung!

Ich hab so viele Träume, mein ganzes Leben liegt doch noch vor mir1

Ich will für meine Träume kämpfen, alles tun, um sie erfüllt zu sehn.



Liebe ist schön, ich habe sie genossen…!

Doch ich bin ehrlich, ich habe nie über Konsequenzen nachgedacht.

Geliebt sein ist schön! Ich fühlte mich gut, als starke Arme mich umschlungen

von dem Mann, der vorgab, innig mich zu lieben…!



Und plötzlich wächst Leben in mir, das ich nicht wollte.

Es macht mir Angst und schafft in mir Befremden.

Dein Herz in mir, es schlägt und schreit, du möchtest leben!

Doch keiner hatte mich gefragt, ob ich wohl will.



Mein Herz schlug bis zum Hals, doch nicht für dich!

Heiße Tränen der Verzweiflung und der Ausweglosigkeit benetzten Nacht für Nacht mein Bett.

Was ist gescheh’n?

Ich muss mich jetzt entscheiden zwischen ihm, dem Mann, der schwor, mich heiß zu lieben



und dir, du kleines Wesen tief in mir.

Du sagst mir jeden Augenblick :“ Ich bin ein Teil von dir!

Mama, schütze mich, es ist so schön in dir, ich fühl mich so geborgen!

Mein Leben liegt allein in deiner Hand!“



Und meine Träume….?

In mir tobt ein Sturm aus Panik, Frust, Verzweiflung.

Und wer liebt mich? Wer hält denn jetzt zu mir?



Doch dann, in jener Nacht…..hab ich von dir geträumt;

Die ersten Blüten aus des Nachbars Garten brachtest du zu mir.

Du strecktest mir lächelnd deine Hand entgegen:



„Mama schau, die sind für dich, weil ich dich so sehr liebe!

Deine Augen strahlten mich so dankbar an

Als du mir sagtest:“ Danke, Mama, dass Ich leben darf!“



Seitdem, mein Kind, träume ich nur noch von dir.

Alle andern Träume sind verblichen, bis sie sich,

vielleicht einmal, erfüllen werden…



Mein liebes Kind, wir zwei, wir schaffen es!

Genieß die Ruhe noch in mir. Gott wird uns beiden helfen!

Bald werden wir uns sehn!

Ich freu mich schon auf dich!



Ich liebe dich!

Deine Mama


Es war einmal ein Junge, der einen schlechten Charakter hatte. Sein Vater gab ihm einen Sack voll Nägel und sagte ihm, er müsse jedes Mal, wenn er die Geduld mit jemanden verliert, einen Nagel in den Gartenzaun schlagen.
Am ersten Tag schlug der Junge 37 Nägel in den Gartenzaun.
In den folgenden Wochen lernte er, sich zu beherrschen.
Endlich kam der Tag, an dem der Junge keinen Nagel mehr schlagen musste. Also ging er zum Vater und sagte ihm das. Der Vater sagte ihm also, er solle jeden Tag einen Nagel aus dem Gartenzaun herausreißen, wenn er sich beherrscht.
Endlich konnte der Junge dem Vater sagen, dass er alle Nägel aus dem Gartenzaun herausgezogen hatte. Der Vater brachte den Jungen vor den Gartenzaun und sagte ihm:
„Mein Sohn, du hast dich gut benommen, doch schau dir den Gartenzaun an. Er ist voller Löcher. Der Gartenzaun wird nie mehr so sein wie früher. Wenn du mit jemandem streitest und du sagst etwas Böses, dann lässt du ihm eine Wunde wie diese hier. Du kannst ein Messer in einen Menschen stecken und du kannst es nachher herausnehmen, die Wunde bleibt. Es macht nichts aus, wie viel mal du dich entschuldigst, die Wunde wird bleiben. Eine verbale Wunde ist gleich schmerzhaft wie eine körperliche Wunde. Die Freunde sind rare Juwelen, sie bringen dich zum Lachen und sie geben dir Mut. Sie sind bereit dir zuzuhören, wenn du sie brauchst, sie unterstützen dich und sie öffnen ihr Herz.“

Jeder Tag ist etwas Besonderes

Mein bester Freund öffnete die Komodenschublade seiner Ehefrau und holte ein in Seidenpapier verpacktes Päckchen heraus. Es ist nicht irgendein Päckchen, sondern ein Päckchen mit Unterwäsche darin. Er warf das Papier weg und betrachtete die Seide und die Spitze:
„Dies kaufte ich ihr, als wir zum ersten Mal in New York waren. Das ist jetzt 8 oder 9 Jahre her. Sie trug es nie. Sie wollte es immer für eine besondere Gelegenheit aufbewahren. Und jetzt glaube ich, ist der richtige Moment gekommen!“
Er näherte sich dem Bett und legte die Unterwäsche zu den anderen Sachen, die von dem Bestattungsinstitut mitgenommen wurden. Seine Frau war gestorben. Als er sich zu mir umdrehte, sagte er:
„Bewahre nichts für einen besonderen Anlass auf! Jeder Tag, den du lebst, ist ein besonderer Anlass!“

Ich denke immer noch an diese Worte ... sie haben mein Leben verändert.
Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger.
Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße die Landschaft, ohne auf das Unkraut im Garten zu achten.
Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden und weniger Zeit bei der Arbeit.
Ich habe begriffen, dass das Leben eine Sammlung von Erfahrungen ist, die es zu schätzen gilt.
Von jetzt an bewahre ich nichts mehr auf.
Ich benutze täglich meine Kristallgläser.
Wenn mir danach ist, trage ich meine neue Jacke um in den Supermarkt zu gehen.
Auch meine Lieblingsdüfte trage ich dann auf, wenn ich Lust darauf habe anstatt sie für Festtage aufzuheben.
Sätze wie z.B. ‚eines Tages’ oder ‚an einem dieser’ sind dabei, aus meinem Vokabular verbannt zu werden.
Wenn es sich lohnt, will ich die Dinge hier und jetzt sehen, hören und machen.
Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Frau meines Freundes gemacht hätte, wenn sie gewusst hätte, dass sie morgen nicht mehr sein wird (ein Morgen, das wir oft zu leicht nehmen). Ich glaube, dass sie noch ihre Familie und engen Freunde angerufen hätte. Vielleicht hätte sie auch ein paar alte Freunde angerufen, um sich zu versöhnen oder sich für alte Streitigkeiten zu entschuldigen. Der Gedanke, dass sie vielleicht noch Chinesisch essen gegangen wäre (ihre Lieblingsküche), gefällt mir sehr.
Es sind diese kleinen unerledigten Dinge, die mich sehr stören würden, wenn ich wüsste, dass meine Tage gezählt sind.
Genervt wäre ich auch, gewisse Freunde nicht mehr gesehen zu haben, mit denen ich mich an einem dieser Tage in Verbindung hätte setzen sollen.
Genervt, nicht die Briefe geschrieben zu haben, die ich an einem dieser Tage schreiben wollte.
Genervt, einen Nächsten nicht oft genug gesagt zu haben, wie sehr ich ihn liebe.
Jetzt verpasse, verschiebe und bewahre ich nichts mehr, was uns Freude und Lächeln in unser leben bringen könnte.
Ich sage mir, dass jeder Tag etwas Besonderes ist ... jeder Tag, jede Stunde sowie jede Minute ist etwas Besonderes.
Erhälst Du diese Botschaft, dann gibt es jemanden, der dir Gutes will und du deinerseits Leute hast, die dir teuer sind.
Bist zu aber zu beschäftigt, die ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um diese Botschaft an andere zu verschicken und du dir sagst: An einem dieser Tage ... morgen ist lange hin, vielleicht wirst du es nie tun ..

Warum Frauen weinen ...

Ein kleiner Junge fragte seine Mutter:
„Warum weinst Du?“
„Weil ich eine Frau bin“, antwortete sie ihm.
„Das versteh ich nicht“, sagte er.
Seine Mama umarmte ihn nur und sagte:
„Und das wirst du auch niemals.“

Später fragte der kleine Junge seinen Vater:
„Warum weint Mutter scheinbar ohne einen Grund?“
„Alle Frauen weinen ohne Grund“, war alles, was sein Vater sagen konnte.
Der kleine Junge wuchs heran, wurde ein Mann und fragte sich immer noch, warum Frauen weinen. Endlich rief er Gott an, und als ER ans Telefon kam, fragte er:
„Gott, warum weinen Frauen so leicht?“
Gott sagte:
„Als ich die Frau erschuf, musste sie etwas Besonderes sein.
Ich machte ihre Schultern stark genug, um die Last der Welt zu tragen, doch sanft genug, um Trost zu spenden.
Ich gab ihr eine innere Kraft, um sowohl Geburten zu ertragen, wie auch die Zurückweisung, die sie von ihren Kindern erfährt.
Ich gab ihr eine Härte, die ihr erlaubt, weiter zu machen, wenn alle anderen aufgeben und ihre Familie in Zeiten von Krankheit und Erschöpfung zu versorgen, ohne sich zu beklagen.
Ich gab ihr Gefühlstiefe, mit der sie ihre Kinder immer und unter allen Umständen liebt, sogar wenn ihr Kind sie sehr schlimm verletzt hat.
Ich gab ihr Kraft, ihren Mann mit seinen Fehlern zu ertragen und machte sie aus seiner Rippe, damit sie sein Herz beschützt.
Ich gab ihr Weisheit, damit sie weiß, dass ein guter Ehemann niemals seine Frau verletzt, aber manchmal ihre Stärke und ihre Entschlossenheit testet, unerschütterlich zu ihm zu stehen.
Und zum Schluß gab ich ihr eine Träne zum Vergießen. Die ist ausschließlich für sie, damit sie davon Gebrauch macht, wann immer es nötig ist.
Siehst du: Die Schönheit der Frau ist nicht in der Kleidung, die sie trägt; die Figur, die sie hat oder in der Art, wie sie die Haare trägt. Die Schönheit einer Frau muß in ihren Augen erkannt werden, weil diese das Tor zu ihrem Herzen sind – der Ort, an dem Liebe wohnt!“

Zug des Lebens

Das Leben ist wie eine Reise im Zug:
Man steigt oft ein und aus, es gibt Unfälle, bei manchem Aufenthalten angenehme Überraschungen und tiefe Traurigkeit bei anderen.

Wenn wir geboren werden, und in den Zug einsteigen treffen wir Menschen, von denen wir glauben, dass sie uns während unserer ganzen Reise begleiten werden: Unsere Eltern.
Leider ist die Wahrheit einer andere.
Sie steigen bei einer Station aus und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung, ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück.
Allerdings steigen andere Personen, die für uns sehr wichtig werden, in den Zug ein.
Es sind unsere Geschwister, unsere Freunde und diese wunderbaren Menschen, die wir lieben.
Manche der Personen die einsteigen, betrachten die Reise als kleinen Spaziergang. Andere finden nur Traurigkeit auf ihrer Reise. Und es gibt wieder andere im Zug, die immer da und bereit sind, denen zu helfen, die es brauchen.
Manche hinterlassen beim Aussteigen eine immerwährende Sehnsucht...

Manche steigen ein, und wieder aus, und wir haben sie kaum bemerkt...
Es erstaunt uns, dass manche der Passagiere, die wir am liebsten haben, sich in einen anderen Waggon setzen. Und uns die Reise in diesem Abschnitt alleine machen lassen. Selbstverständlich lassen wir uns nicht davon abhalten, die Mühsal auf uns zu nehmen, sie zu suchen und uns zu ihrem Waggon durchzukämpfen. Leider können wir uns dann doch nicht zu ihnen setzen, da der Platz an ihrer Seite schon besetzt ist.
Macht nichts, so ist die Reise: voll von Herausforderungen, Träumen, Fantasien, Hoffnungen und Abschieden... aber ohne Rückkehr.

Also, machen wir die Reise auf die bestmögliche Weise.
Versuchen wir mit unseren Mitreisenden gut auszukommen, und suchen wir das Beste in jedem von ihnen.
Erinnern wir uns daran, dass in jedem Abschnitt der Strecke einer der Gefährten schwanken kann und möglicherweise unser Verständnis braucht.
Auch wir werden öfter schwanken und es wird jemanden geben, der uns versteht.
Das große Mysterium der Reise ist, dass wir nicht wissen, wann wir endgültig aussteigen werden, und genausowenig, wann unsere Mitreisenden aussteigen werden, nicht einmal der, der gleich neben uns sitzt.
Ich glaube, ich werde wehmütig sein, wenn ich aus dem Zug für immer aussteige... Ich glaube ja. Die Trennung von einigen Freunden, die ich während der Reise traf, wird schmerzhaft sein. Meine Kinder allein zu lassen, wird sehr traurig sein. Aber ich habe die Hoffnung, dass irgendwann der Zentralbahnhof kommt, und ich habe das Gefühl, sie ankommen zu sehen, mit Gepäck, das sie beim Einsteigen noch nicht hatten.
Was mich glücklich machen wird, ist der Gedanke, dass ich mitgeholfen habe, ihr Gepäck zu vermehren und wertvoller zu machen.
Meine Freunde, schauen wir darauf, dass wir eine gute Reise haben und dass sich am Ende die Mühe gelohnt hat. Versuchen wir, dass wir beim Aussteigen einen leeren Sitz zurücklassen, der Sehnsucht und schöne Erinnerungen bei den Weiterreisenden hinterläßt.
Denen, die Teil meines Zuges sind, wünsche ich:

Gute Reise !


Heute

Heute haben wir höhere Gebäuden und breitere Strassen,
aber kürzere Launen und engere Standpunkte.

Wir geben mehr aus,
aber geniessen weniger.

Wir haben grössere Häuser,
aber kleinere Familien.

Wir haben mehr Kompromisse,
aber weniger Zeit.

Wir haben mehr Wissen,
aber weniger Urteilungsvermögen.

Wir haben mehr Medizin,
aber weniger Gesundheit.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht,
aber den Wert reduziert.

Wir reden viel, lieben nur ein wenig, und hassen zu sehr.

Wir haben den Mond erreicht und doch wir tun uns
schwer die Strasse zu überqueren, um unseren
Nachbarn zu besuchen.

Wir haben das äussere Universum erobert,
aber nicht unser Inneres.

Wir haben höhere Einkommen,
aber weniger Moral.

Wir haben mehr Freiheiten,
aber weniger Freude.

Wir haben viel mehr zu essen,
aber zuwenig Ernährung.

Wir brauchen zwei Einkommen für ein Heim,
aber die Zahl der Scheidungen steigt.

Wir haben schönere Häuser,
aber mehr zerrüttete Heime.


Desshalb schlage ich vor:

Bewahre nichts für einen speziellen Anlass,
denn jeder Tag, den Du lebst ist ein spezieller Anlass.

Suche nach Wissen, lies mehr, sitze auf Deiner Veranda und bewundere was
Du siehst, ohne Deinen Bedürfnissen Aufmerksamkeit zu schenken.

Verbringe mehr Freizeit mit Deiner Familie und Deinen Freunden, iss Deine Lieblingsspeisen, besuche die Orte die Dir gefallen und wo es Dir wohl ist.

Das Leben ist eine Kette von Momenten der Genüsse;
nicht nur des Überlebens.

Brauche Deine kristallenen Gläser.
Spare Dein bestes Parfüm nicht auf.
Brauche es täglich, wenn Du Dich danach fühlst.

Streiche aus Deinem Wortschatz Worte wie "eines Tages" und "irgendwann".

Lass uns den Brief schreiben, den wir schon längst schreiben wollten
"eines Tages".

Lass uns der Familie und den Freunden sagen,
wie sehr wir sie lieben.

Verschiebe nichts, was Deinem Leben Gelächter
und Freude bringt.

Jeder Tag, jede Stunde, jede Minute ist speziell.
Und Du weißt nicht, ob es Deine letzte gewesen ist.






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